Auf den Dachböden und in den Kellern der Republik verstauben bekanntlich so einige Perlen. Nicht umsonst existieren zahlreiche beliebte Unterhaltungssendungen rund um das Thema Trödel. Und auch, wenn es höchst unwahrscheinlich ist: wer hat sich nicht schon einmal ausgemalt, was wäre, wenn sich das kitschige Ölgemälde vom Flohmarkt vom heimischen Speicher doch als bisher unbekanntes Frühwerk Vincent Van Goghs entpuppte?

 

Einen echten Kellerschatz der etwas anderen Art, mit dem man sich bei Horst Lichter und Konsorten wohl eher keine Freunde machen würde, hat kürzlich ein Hausmeister aus Frankfurt entdeckt. Der hohe Wert des „Schatzes“ wurde dementsprechend auch nicht von den Experten des ZDF bestätigt, sondern von der hessischen Polizei. Die wurde von dem Handwerker kontaktiert, der eigentlich gerade mit der Reparatur eines Wasserschadens in einem Frankfurter Mehrfamilienhaus beschäftigt war. Um die anstehenden Arbeiten durchführen zu können, war der Zugang zu einem nicht zugewiesenen, aber verschlossenen Kellerraum von Nöten.

 

Also verschaffte sich der Mann kurzerhand mit Gewalt Eintritt und fand im Innern eine zehn-Kilo-Ladung Haschisch sowie außerdem noch 135 Gramm Marihuana. Die Durchsuchung des Raums förderte Hinweise zu einem ehemaligen Mieter des Hauses zu Tage, dem die Beamten auch sogleich einen Besuch abstatteten. Hinweise auf einen Zusammenhang zum Hasch-Schatz konnten nicht gefunden werden, sondern nur eine Kleinstmenge Weed und Amphetamine.