Ein Mann in Winterberg hat einen merkwürdigen Fund in seiner eigenen Garage gemacht. Vergangenen Montagmorgen entdeckte er dort eine fremde Sporttasche (schwarz, Marke Runaway). Nachdem er hineinblickte, stellte er fest, dass diese randvoll mit mehr als vier Kilogramm Marihuana war. Nach Angaben des Manns steht seine Garage tagsüber offen, sodass praktisch jeder die Tasche dort deponiert haben könnte. Der Mann informierte die Kriminalpolizei und diese sucht nun nach dem ursprünglichen Besitzer der Tasche, wie die Westfalenpost meldet.

 

Wir fragen uns übrigens, wie viele nicht gemeldeten Funde auf solche Meldungen kommen. Denn viele Leute hätten sicherlich nicht die Polizei verständigt...

Einer der größten Nachteile der Prohibitionspolitik ist die Tatsache, dass man oft keine Garantie hat, dass das gerade gekaufte Cannabis frei von verunreinigenden Stoffen ist. Denn immer wieder gerät Marihuana in Umlauf, das mit teilweise stark gesundheitsschädlichen Stoffen versetzt ist. Unser Autor Chuck Lore kennt die gängigsten Streckmittel und hilft dabei, die schädlichen Streckmittel zu identifizieren.

 

Im Folgenden erhaltet ihr einen Einblick in den Streckmittel-Artikel der gerade frisch erschienenen Ausgabe 05/2017 von Highway – Das Cannabismagazin:

 

Immer wieder kommt es vor, dass Marihuana durch Streckmittel verunreinigt ist. Dies machen Hersteller und Zwischenhändler, um entweder eine bessere Qualität vorzutäuschen, oder aber um die Masse des Materials auf Kosten der Güte künstlich zu erhöhen. Gängige Streckmittel sind Sand, Zucker, Haarspray, Glassplitter, Gewürze oder Talkum. Manchmal finden sich auch Bleiverbindungen, Brix oder andere, undefinierbare Stoffe in dem begehrten Gras. Das Problem ist nun, dass der Hanffreund die angebotene Probe kaum auf alle Stoffe untersuchen kann. Die wenigsten haben ein entsprechendes Labor mit den nötigen Reagenzien und Apparaturen. Was hilft, sind verschiedene Versuche, die auf eine eventuelle Verunreinigung hinweisen. Der Schwerpunkt der hier vorgestellten Testverfahren liegt daher auf sensorische Kontrollen, insbesondere durch Sehen, Riechen, Schmecken und Fühlen. Zwar sagen die aufgezeigten Verfahren nur grob etwas über die möglichen Verschnittstoffe aus, sie helfen aber dennoch, die Reinheit zu bestimmen. Darüber hinaus lassen sich die allermeisten Verunreinigungen mit ihnen zuverlässig erkennen. Besonders aussagekräftig ist übrigens die Brennprobe. Sie zeigt die meisten Unregelmäßigkeiten bereits im ersten Versuch. Für die folgenden Verfahren ist es zudem sehr hilfreich, wenn der Prüfer weiß, wie reines Marihuana aussieht, wie es sich anfühlt und wie es riecht. So kann er vergleichen und das verdächtige Material mit höherer Sicherheit aussortieren.

 

Sichtprüfung

Jeder Konsument sollte wissen, wie gutes Marihuana aussieht. Es ist meist grün mit bräunlichen Blütenstempeln und die hellen Trichome sind mit der Lupe gut erkennbar. Finden sich Objekte, die zu groß, zu klein oder gar eckig sind, ist das ein sicheres Indiz für Verunreinigungen. Das Gleiche gilt für unnatürlich wirkende Überzüge, die auf Haarspray oder Mehl hinweisen. Besonders hilfreich ist bei der Untersuchung eine starke Lupe oder ein Taschenmikroskop, die Anschaffung lohnt sich definitiv! Als weitere Methode der Sichtprüfung hat sich das einfache Fallenlassen einer Blüte aus geringer Höhe auf ein weißes Blatt Papier bewährt. Purzeln aus der Probe Stoffe, die nicht zu der Pflanze gehören, dann hat man das Streckmittel schon gefunden. Feines Pulver, grobe Kristalle oder gar Metallspäne zählen in jedem Fall dazu.

 

Geruchsprüfung

Reines Marihuana riecht angenehm nach Hanf. Es ist ein frischer, einladender Geruch, der sehr markant ist. Stören Aromen, ist definitiv etwas nicht in Ordnung. Muffiger Gestank deutet auf Schimmel hin und chemisches Aroma auf irgendeine Substanz, die sicherlich nicht konsumiert werden sollte. Auch säuerliche oder penetrant süße Gerüche verraten das gestreckte Material. Ebenso ist bei völliger Geruchslosigkeit Obacht geboten, denn dies deutet auf mit Kunststoff überzogenes oder durch Ausspülen gereinigtes Marihuana hin (siehe Highway-Magazin 02/2017).

 

Geschmacksprüfung

Auch hier gilt äußerste Vorsicht, wenn die Probe bitter, säuerlich oder süßlich schmeckt. Knirscht es beim Zerkauen zwischen den Zähnen, befindet sich mit großer Wahrscheinlichkeit Sand oder Glas in dem Marihuana, was beim Rauchen die Lunge enorm schädigt.

 

Tastprüfung

Wenn beim Zerkleinern mit den Fingern ein unnatürliches Knirschen zu hören ist, stimmt auch etwas nicht. Ebenso, wenn sich das Gras beim Anfassen nicht klebrig anfühlt. Fehlt jedes klebrige Gefühl, obwohl Trichome sichtbar sind, ist die Probe mit einem bereits getrockneten Streckmittel überzogen. Klebt es hingegen unnatürlich stark, ist der Überzug noch frisch oder von Natur aus harzig. Kunstharz macht das Gras schmierig und auch eine Behandlung mit Haarspray ist fühlbar.

 

Brennprobe/Aschetest

Dieser Test ist der wichtigste und sollte bei dem kleinsten Zweifel an der Qualität in jedem Fall durchgeführt werden. Dazu wird eine kleine Probe des Materials genommen und auf einen Streifen Aluminiumfolie gelegt. Diese Probe wird von unten mit einer Flamme, Feuerzeug oder Kerze so lange erhitzt, bis sich das pflanzliche Material komplett zersetzt hat. Schon der aufsteigende Rauch und besonders die zurückbleibende Asche geben vielerlei Hinweise auf die Bestandteile der Probe. Ist der Rauch nicht hell und riecht er nicht aromatisch nach Hanf, ist ein begründeter Anfangsverdacht auf Verunreinigungen gegeben. Bei deutlich erkennbarem dunklen Qualm und auffälligem Geruch sollte das Gras in keinem Fall konsumiert werden, eine Verunreinigung ist sehr wahrscheinlich. Ähnliches gilt für die zurückbleibende Asche: ist diese nicht nahezu weiß und fluffig, oder fühlt sie sich beim Verteilen in der Handfläche nicht weich und luftig an, ist äußerste Vorsicht geboten. Finden sich gar Körner oder harte Teile in der Asche, dann ist der Befund auf Streckmittel eindeutig.

 

...an dieser Stelle müssen wir leider abbrechen, aber keine Sorge: den vollständigen Artikel mitsamt allen Informationen zu den Streckmitteln Blei, Brix, Düngemittel, Glas, Haarspray, Pflanzenmaterial wie Gewürzen, Mehl, Pilzen und anderen Drogen, Sand, Schimmel, Talkum und Zucker sowie viele weitere Inhalte und News rund ums Kiffen und den Cannabisanbau findet ihr in der aktuellen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin:

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Was passt besser zusammen als Filme gucken und Gras zu rauchen? Richtig: wenig. Das hat sich jetzt auch einer der absoluten Top-Player im Film-Business gedacht. Netflix, der bekannte und beliebte Streamingdienst, der eine wahre Gefahr für das klassische Fernsehen darstellt, hat nun angekündigt, zehn eigene Grassorten auf den Markt zu bringen. Der Clou daran: jede Sorte ist sozusagen auf eine der eigenproduzierten Netflix-Serien zugeschnitten.

 

„Jede Sorte wurde mit einer speziellen Serie im Sinn konzipiert und versucht deren Stimmung zu berücksichtigen. Alberne Shows wurden beispielsweise mit mehr Indica-Anteilen bedacht, während Dramedies eher sativa-dominant sind, um eindrücklichere Szenen besser zu untermauern“, äußerte sich Netflix in einem Statement.

 

 

Die Serie „Arrested Development“ bekommt die Sorte „Banana Stand Kush“ spendiert, „Camp Firewood“ soll zur Serie „Wet Hot American Summer“ passen, „Moon 13“ zur neu aufgelegten Serie „Mystery Science Theater 3000“. Weitere Serien, die ihre eigenen Serien spendiert bekommen, sind „Grace & Frankie“ („Peyotea 73“), „Orange is the New Black“ („Poussey Riot“), „Bojack Horseman“, „Santa Clara Diet“ und „Lady Dynamite“. Die neue Kiffer-Comedy „Disjointed“, über die wir erst kürzlich wieder berichteten, bekommt gleich drei Weed-Strains zur Auswahl.

 

Dass die Sorten nicht in Deutschland verfügbar sein werden, haben sich die meisten wohl bereits gedacht. Doch auch in Amerika ist die Auswahl recht eingeschränkt: Die Netflix-Kollektion ist einzig mit einer Medical-Marijuana-Card in Los Angeles, wo auch Hollywood liegt, zu beziehen – und das auch nur für ein einziges Wochenende. Damit kann man durchaus behaupten, dass es sich bloß um einen PR-Gag handelt. Andererseits wird am 1. Januar 2018 in ganz Kalifornien für alle Erwachsenen legal (wir berichteten), vielleicht handelt es sich bei der Aktion auch nur um einen kleinen Testlauf für zukünftige Geschäfte...

Manche Leute verstauen ihr Weed in einer Box oder im Rucksack, andere in ihren Socken. Im März wurde ein 22-Jähriger aus Hannover vor einem Club mit 14 kleinen Päckchen Weed aufgegriffen, die er allesamt in seinen Socken verstaut hatte. Vergangene Woche stand er deswegen vor Gericht, wie bei der „Hannoverschen Allgemeinen“ berichtet wurde.

 

Während der Verhandlung wunderte sich der Richter über Marihuana-Geruch im Gerichtssaal und fragte den Angeklagten, der im Übrigen zu einer Geldstrafe von 1.800 Euro verurteilt wurde, ob er Marihuana dabei habe. Dies wurde vom Angeklagten verneint, doch nach der Verhandlung wurde er im Gerichtssaal von einem Polizisten untersucht: und schon wieder hatte er Weed an seinen Füßen versteckt. Somit wartet auf ihn nun der nächste Prozess.

 

Der Richter erschnüffelt übrigens nicht zum ersten Mal einen Cannabisbesitzer – vergangenes Jahr machte er einen Polizisten auf einen jungen Mann, der mit einem Rucksack über die Straße ging, aufmerksam, weil er meinte, Marihuana gerochen zu haben. Und tatsächlich hatte er auch in diesem Fall recht. Recht mit der Tatsache, dass der Mann Gras dabei hatte, nicht damit, dass man einfach harmlose Passanten anzinkt und die Polizei auf sie hetzt. Wir sagen: Pfui, Herr Richter!

Das Cannabisgeschäft ist auch oft ein Familiengeschäft. Zusammenschlüsse von Vater und Sohn sind in der illegalen Cannabisbranche gar nicht mal selten. Klar, so ein Hobby verbindet einfach. Aber ruft natürlich auch Neider auf den Plan: Nach einem Zeugenhinweis wurde in der Alten Poststraße in Loßburg (Baden-Württemberg) ein Auto überprüft, indem ein 55-jähriger Mann mit seinem 25-jährigen Sohn saß. Dabei hatten die beiden etwas mehr als ein Kilo Marihuana.

 

Es folgte die Festnahme und auch eine Wohnungsdurchsuchung. Dabei stellten die Polizisten fest, das fast das komplette Wohnhaus der beiden zu einer Indoor-Cannabiszucht umgebaut wurde. Wie „regio-news.de“ berichtet, wurde von der Polizei 450 Pflanzstellen gezählt, 300 davon bereits abgeerntet. Außerdem wurden insgesamt 4.350 Gramm Marihuana beschlagnahmt.

 

Da Vater und Sohn umfangreiche Geständnisse ablegten, wurde kein Haftbefehl erlassen und beide durften vorerst in ihr nun ziemlich leeres Zuhause zurückkehren.

Weed und Hasch machen lustig, kein Zweifel. Manche werden sogar zum richtigen Scherzbold – und was gibt es schöneres als Weed und Leute zu veräppeln? In dem untenstehenden Video könnt ihr eine Compilation mit zehn besonders gelungenen Weed-Pranks von verschiedenen YouTubern anschauen. Beispielsweise wird ein Polizist mit einem Bongraucher mitten auf der Straße konfrontiert, eine Frau tut so, als würde sie das Weed ihres Freundes im Klo runterspülen, ein Schüler lässt seine Mutter mit voller Absicht Cannabis finden, ein junger Mann tut so, als wäre in seiner Burger-Tüte beim Drive-in Marihuana gewesen, ein anderer junger Mann hotboxt mit seinem Auto in der Fußgängerzone, ein Junge „findet“ Marihuana im Park und fragt Passanten, ob es ihnen gehört und weitere Scherze. Viel Spaß beim Anschauen!

Verräter und Denunzianten gibt es überall – auch im Oberhausener Grillopark. Zwei junge Menschen sprachen dort Donnerstag Nachmittag einen 20-Jährigen auf der Suche nach Weed an, was von einem Passanten bemerkt wurde. Anstatt sich um seinen eigenen Scheiß zu kümmern, wählte dieser die 110.

 

Doch es kam noch besser: mit einem weiteren Passanten als Unterstützung stürzte er sich auf den vermeintlichen Dealer und hielt diesen so lange fest, bis die Polizei eintraf. Diese wurde dann auch tatsächlich fündig: sage und schreibe „ein Tütchen mit Marihuana“ konnte die Polizei beim dem 20-Jährigen vorfinden.

 

Anstatt, den Denunzianten wegen der Verschwendung von Zeit und Steuergeldern anzuzeigen, bedankte sich die Polizei Oberhausen auch noch bei diesem für das „aufmerksame und couragierte Verhalten“...

Cannabis aus dem World Wide Web? Wie lange wird es wohl noch dauern, bis auch Amazon Weed und Hasch versendet – am besten mit ordentlich Rabatt am Prime Day? Bis dahin muss man sich noch auf andere Quellen aus dem Netz verlassen, doch auch diese scheinen teilweise recht zuverlässig zu liefern, sogar bei größeren Mengen Cannabiskraut.

 

Die Kriminalpolizei Würzburg überwachten Ende vergangener Woche aufgrund von „vorliegenden Ermittlungserkenntnissen“ einen Paketautomaten an der Rottendorfer Straße. Als ein 21-Jähriger zwei große Pakete aus der Paketstation entnahm, gaben sich die Polizisten als solche zu erkennen. Nach einem kurzen Fluchtversuch ließ sich der junge Mann widerstandslos festnehmen.

 

Die Pakete enthielten anderthalb Kilogramm Weed, die anschließende Wohnungsdurchsuchung brachte noch ein bisschen Gras, 2.000 Euro und „umfangreiche Unterlagen“ über seine Geschäfte zutage, wie die „Fränkischen Nachrichten“ berichteten. Die Polizei geht davon aus, dass der junge Mann schon seit Jahren derartige Weed-Sendungen empfangen hat – es wurde Haftbefehl erlassen.

 

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Seit Monatsbeginn sind Cannabisprodukte im amerikanischen Bundesstaat Nevada, in dem auch die Zockermetropole Las Vegas liegt, legal. Marihuana und Haschisch können nun in einem der 47 lizenzierten Shops, den sogenannten Dispensaries, erworben werden.

 

Doch die Freude war wohl zu groß: Über das Wochenende wurden praktisch alle Dispensaries – vor denen die Käufer stundenlang anstanden – leergekauft, wie „USA Today“ meldete. Nun plant man in Nevada bereits eine neue Regelung, die weiteren Geschäften den Verkauf von Marihuana erlauben soll und über die bereits am Donnerstag abgestimmt werden wird.

 

Ersten Berechnungen der Nevada Dispensary Association zufolge nahm der Staat Nevada allein in den ersten vier Tagen zwischen Samstag und Dienstag über eine Million Dollar an Steuereinnahmen ein. Offizielle Zahlen werden allerdings erst Ende September erstmals präsentiert.

 

Die Einnahmen der Anbausteuer (15 Prozent) gehen an die Schulen des Staates, die Einnahmen der Verkaufssteuer (10 Prozent) werden im sogenannten „Rainy day fund“ eingespeist und können für beliebige Zwecke genutzt werden.

 

Auch ein Hochzeitspaar nutzte den 1. Juli – sogleich Hochzeitstag und erster Tag der Legalisierung von Cannabis in Nevada – auf eine interessante Weise und heiratete in einem Growroom, wie das untenstehende Video zeigt:

 

 

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Cannabis-Edibles liegen, zumindest dort, wo sie legal sind, schwer im Trend: Gummibärchen, Cookies, Hundeleckerli, Kuchen, ja sogar mit THC oder CBD versetztes Wasser – die (insbesondere US-amerikanische Cannabisbranche) gibt sich alle Mühe, jedwede Geschmäcker und Erscheinungsformen zu befriedigen und zu bedienen.

 

Gerade medizinische Konsumenten legen natürlich häufig großen Wert darauf, ihre Medizin in möglichst gesundheitsschonender Wirkung einzunehmen – und da sind Edibles natürlich eine gute Wahl. Doch leider haben die ess- beziehungsweise trinkbaren Cannabisleckereien auch einen gewaltigen Haken. Jeder, der schon mal vom Space-Brownie genascht hat, wird das Problem kennen: Edibles wirken oft sehr stark und die richtige Dosierung ist daher schwierig. Verschreibt der Arzt eine tägliche Dosis von beispielsweise 7,5 mg THC täglich, ist es für den Patienten, der darauf besteht, sein Cannabis oral zu sich zu nehmen, nicht so einfach, diese Vorgabe auch einzuhalten.

 

Hier kommt nun Potent Rope ins Spiel, ein lebensmitteltaugliches Cannabis-Filament, mit dem derartige Problematiken endgültig der Vergangenheit angehören könnten. Besagtes Filament (also das Material, aus dem der Drucker das Objekt erstellt) besteht aus getrocknetem Cannabisöl, lebensmitteltauglichem, wasserlöslichem Kunststoff und Freisetzungsmitteln, die für eine rasche Aufnahme im Körper sorgen. Abgesehen davon, dass eine genaue Dosierung nun keine Hürde mehr darstellt, lässt sich das Filment auch in den verschiedensten Formen ausdrucken. Kranken Kindern zum Beispiel kann mit einer Tablette in, sagen wir, Katzengestalt, die Einnahme erleichtert werden.

 

Potent Rope durchläuft in diversen US-Bundesstaaten derzeit den Lizensierungsprozess und werkelt schon, so wird verlautbart, bereits an weiteren Innovationen im Bereich der Edibles.

 

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