In den vergangenen und kommenden Wochen stellen wir einige Ganja-Goodies auf unserer Website und bei Facebook vor, die wir teilweise auch verlosen. Heute gibt es den Test zum PAX 3, der in der kommenden Woche bei uns auf der Facebook-Seite verlost werden wird!

 

PAX 3

Der handliche und intelligente Vaporizer PAX 3 des Branchenführers PAX stellt den Nachfolger des PAX 2 dar. Obwohl der PAX 2 bereits zu den besten Geräten in der Sparte der Kompaktgeräte gehört, werden selbst seine Verkaufszahlen mit dem PAX 3 nun noch getoppt. Der PAX 3 ist äußerst benutzerfreundlich und ermöglicht die Verdampfung diverser Kräuter und auch Konzentrate. Mit einem Preis von knapp 250 Euro ist der „komplette“ PAX 3 zwar etwas teurer als der PAX 2 zu dessen Markteinführung, bleibt aber trotzdem auf einem ansprechenden Preisniveau. Der Preis des PAX 2 ist inzwischen übrigens auf etwa 150 Euro gesunken. Wer ein einfaches Upgrade sucht und nur Kräuter vapen möchte, kann auch die simple Version des PAX 3 ohne Konzentrateinsatz für knapp 200 Euro bekommen.

 

 

 

 

Optik und Design

Der PAX 3 kommt in einem schicken Aluminiumgehäuse mit Matte-Look und ist in den Farben Schwarz, Teal (Blaugrün), Silber und Roségold erhältlich. Er hält problemlos Stößen und Kratzern stand.

 

 

Funktionsumfang

Im Gegensatz zum PAX 2 ist in dem Lieferumfang des PAX 3 auch nicht nur ein einfacher, für trockene Kräuter geeigneter Ofendeckel beigelegt, sondern gleich drei Ofendeckel: zwei zur Verdampfung von Kräutern, eine dritter Kammer zur Verdampfung von Wachsen bzw. Ölen. Besonders die Akkulaufzeit ist beim PAX 3 im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich verbessert worden. Statt einem 3.000-mAh-Akku sitzt nun ein Akku mit einer Kapazität von 3.500 mAh im Gehäuse. Eine der beiden, für die Verdampfung von Kräutern beigefügten Optionen ist der halbe Ofendeckel. Dieser bedeckt nur etwa die Hälfte der Heizkammer. Dies ermöglicht ein gutes Dampf-Erlebnis auch bei nur mäßig gefülltem Ofen. Dieser ist übrigens auch zu Verwendung mit dem PAX 2 geeignet. Der dritte Einsatz des Geräts zur Verdampfung von Wachsen bzw. Ölen oder anderen Konzentraten ist ein kleiner Metallbehälter, der dafür sorgt, dass die Flüssigkeiten nicht direkt mit der nur für getrocknete Kräuter vorgesehene Heizkammer in Kontakt kommen.

Der PAX 3 ist von Haus aus mit zwei Mundstücken ausgestattet: ein flaches, elegantes Mundstück und ein erhöhtes Mundstück. Diese lassen sich leicht und schnell nach Belieben austauschen. Zudem besitzt der PAX 3 einen integrierten Lippensensor, der die Nichtbenutzung des Geräts erkennt und es zum Zweck der besseren Akku-Laufzeit in einen Standby-Modus versetzt. Im Lieferumfang des PAX 3 befinden sich auch ein passendes Ladekabel und eine Aufladestation sowie ein Pflegeset zur Reinigung des Geräts. Gleich drei Filter sind ebenfalls mit dabei. Des Weiteren wurde dem PAX 3 eine App für iOS bzw. Android spendiert.

 

 

 

 

Bedienung

Vor der ersten Benutzung des PAX 3 muss dieser aufgeladen werden. Wie inzwischen auch bei anderen mobilen Vaporizern üblich, wird der PAX 3 über ein USB-Kabel aufgeladen und reiht sich damit perfekt mit anderen Elektronik-Artikeln wie Handys ein. Das Einschalten des PAX 3 geschieht unkompliziert durch das Drücken der Einschalttaste im oberen Teil des Geräts. Der PAX 3 ist nach einer kurzen Aufheizzeit von nur etwa 10 bis 15 Sekunden einsatzbereit. Die Aufheizzeit wurde damit im Vergleich zum PAX 2 halbiert. Die Betriebsbereitschaft signalisiert der PAX 3 durch eine Vibration und das Aufleuchten der grünen LED-Lichter. Die Temperatureinstellungen lassen sich ebenfalls über die Ein-Tasten-Steuerung des Vaporizers vornehmen. So muss man die Taste etwa zwei Sekunden gedrückt halten, um in den Einstellungsmodus zu gelangen. Ein anschließendes einfaches Drücken ermöglicht dann das Wechseln des Betriebsmodus. Die Bestätigung erfolgt durch einen zwei Sekunden langen Tastendruck.

Das Laden der Kräuterkammer des PAX 3 geht problemlos mit einem mitgelieferten Mehrzwecktool von der Hand. Der Hersteller weist allerdings darauf hin, dass die Heizkammer bei einer Nachfüllung mit Kräutern zuerst einige Minuten abkühlen sollte, um Verbrennungen zu vermeiden. Schüttelt man das Gerät kurz, so zeigen die vier LEDs des Vaporizers den aktuellen Ladestand des Akkus an. Die kostenlose App zum Vapo macht die Benutzung des PAX 3 besonders einfach. Die App, die sich sowohl für iPhone- als auch Android-User herunterladen lässt, verleiht dem Vaporizer noch präzisere Einstellungsmöglichkeiten. Auch lassen sich bestimmte voreingestellte Profile (Boost, Efficiency, Stealth, etc.) und gesonderte Funktionen aktivieren. Nach der Synchronisation der App mit dem Vaporizer lassen sich auch diverse Lichtspiele der LEDs aktivieren. Darüber hinaus ermöglicht die App die Aktualisierung der Firmware des Vaporizers. Inzwischen ist selbst das Verriegeln des PAX 3 mit der App möglich. Die Reinigung und Instandhaltung des PAX 3 mit dem mitgelieferten Pflegeset gestaltet sich wie auch die Bedienung des Vaporizers unkompliziert. Eine Drahtbürste ermöglicht eine gründliche und tiefgehende Reinigung und ein Pfeifenreiniger rundet das Ganze ab. Zur Reinigung muss allerdings der Ofendeckel zuvor entfernt werden. Ein von Rückständen befreiter Vaporizer funktioniert am besten und bietet das beste Geschmackserlebnis.

 

 

Garantie

Der Hersteller des PAX 3 verspricht eine Garantie von zwei Jahren, was eine lange Lebensdauer verpsricht.

 

Fazit

Der PAX 3 ist wie sein Vorgänger ein echter Kassenschlager. Trotz seines dem Vorgänger sehr ähnlichen Aussehen trumpft der PAX 3 mit neuen Funktionen und einer beeindruckenden Batterieleistung auf. Die neue Kammer, die auch das Vapen von Konzentraten ermöglicht, wird zwar nicht ein Dab-Rig ersetzen können, ist jedoch ein sehr nettes Feature für alle, die gelegentlich Konzentrate genießen. Alles in allem kann man sagen, dass der PAX 3 in der Liga der mobilen Vaporizer ganz oben mitspielt.

Diese Vaporizer können ganz einfach online, beispielsweise bei NamasteVapes Deutschland, bestellt werden: www.namastevapes.de

Nach zwei langen Monaten Wartezeit ist ab heute endlich die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin an allen (Bahnhofs-)Kiosken, Grow- und Headshops erhältlich. Für schlappe 2,60 Euro (2,99 Euro in Österreich, 4,20 Franken in der Schweiz oder sogar nur 1,89 als E-Paper, beispielsweise bei United Kiosk oder für Kindle bei Amazon) erhaltet ihr die volle Ladung Infos zu Cannabis, Legalisierung, Anbau indoor und outdoor und vieles mehr.

 

Eine Auswahl der Artikel der aktuellen Ausgabe:

 

Titelstory YouTube gegen Cannabis Internationale Technik-Riesen wie Google und Facebook vertreten im Zweifel die vorherrschende Meinung – und die ist noch häufig gegen Cannabis eingestellt. Denn es kann solche Unternehmen durchaus Geld kosten, wenn sie zu liberal agieren. Neuestes (und besonders ärgerliches) Beispiel: YouTube...

 

Growing Sea of Green & Screen of Green Über eine große Ernte wird sich wohl niemand beschweren. Ein möglichst ertragreicher Indoor-Grow kann auch forciert werden: je nach Anbaubedingungen eignen sich dafür beispielsweise die beiden Technik- Klassiker „Sea of Green“ (SOG) und „Screen of Green“ (SCROG), über die dieser Artikel aufklärt.

 

Story Cannatoons – „Die Simpsons und das Kiffen – die perfekte Mischung“, so betitelten wir neulich einen Artikel über Cannabis-Referenzen bei den Simpsons. Dieses Mal wollen wir jedoch über den gelben Tellerrand schauen und uns ansehen, wie andere Cartoons mit der Cannabis-Thematik umgehen, beispielsweise Fritz the Cat, Futurama oder South Park.

 

Interview Plusmacher – Mit Plus kann man kein Minus machen, so verkündet es der Berliner Straßenrapper Plusmacher, der seit 2012 seine Musik unters Volk bringt. Vergangene Woche ist sein neues Album Hustlebach erschienen, das den Sommer-Soundtrack für alle Kush-Raucher liefert. Wir haben ihn im Vorfeld interviewt...

 

Growing Gefahr im Garten Teil 4: Trauermücken – In Teil 4 der Reihe konzentrieren wir uns auf einen der größten Feinde aus dem Insektenheer: die auch Sciaridae genannten Trauermücken. Die Kenntnis über den Feind ist entscheidend – wie man sich am besten gegen Sciaridae wappnet, kann daher in dieser Ausgabe von Highway erfahren werden.

 

Gesellschaft Weniger paffen, mehr machen? – Cannabis hat verhältnismäßig wenige Nebenwirkungen. Aber einige kennen sicherlich den Gedanken, dass es sich manchmal so anfühlt, als würde man übertreiben. Dann hilft beispielsweise eine Konsumpause weiter. Ein fiktiver Artikel, der auf wahren Begebenheiten und Erfahrungen beruht.

 

Story Odyssee ins Rif-Gebirge Teil 2 – In der vorherigen Highway-Ausgabe berichtete Donald Denzler von seiner überstürzten Flucht nach Amsterdam, da in Deutschland wieder Knast aufgrund Marihuana drohte. Nach einer temporären Zuflucht in einem besetzen Gebäude, macht er sich jedoch auf die Suche nach einer anderen Verweilmöglichkeit...

 

Weitere Artikel Film: The Big Lebowsky +++ Sortenportrait: S.A.G.E. +++ Kiffertypen: Der Verheimlicher +++ Goodies: Koko Nuggz +++ High Five: Geheimtipps: Weed-Serien +++ und vieles mehr...

Immer mal wieder stolpert man im Netz über Videos von kranken Kindern, deren Zustand mit einer Dosis Cannabis verbessert werden kann. In besonderen Härtefällen kann es also durchaus die richtige Entscheidung sein, seinem Kind Cannabis als Medizin zu verabreichen, Ausnahmeregelungen vonseiten des Gesetzgebers (wie zum Beispiel im Fall einer Sechsjährigen aus Texas) bestätigen dies.



Was sich eine Mutter aus Raleigh in den USA geleistet hat, hat mit medizinischer Notwendigkeit allerdings (nach jetzigem Kenntnisstand) so ziemlich gar nix zu tun: ohne Not und begleitet von ermutigendem Gelächter, drückt die Zwanzigjährige ihrem Baby mehrfach den Blunt auf die Lippen. Schlimmer noch, dem Anschein nach handelt es sich um eine schon mehrfach durchgeführte Routine zwischen Mutter und Kind, die vergnügten Laute des Sprösslings und dessen versierte Art zu ziehen und den Rauch wieder auszublasen, lassen zumindest darauf schließen.



Da die Erziehungsberechtigte zudem tatsächlich so grenzdebil war, die Clips von ihrem kiffenden Kind auf der eigenen Facebook-Seite zu veröffentlichen, mehrten sich ziemlich schnell die Anrufe bei der zuständigen Polizeidienststelle und die Rabenmutter wurde verhaftet. Ihr steht nun eine Anklage wegen Kindesmissbrauchs und unerlaubten Besitzes von Marihuana bevor, die Kaution wurde auf 100.000 Dollar festgesetzt.

Wer kennt es nicht: kaum im Hotel angekommen, wird der Feuermelder rausgedreht und dann erst einmal ein Joint geraucht. Hängt man aber andauernd in Hotels ab, merkt man irgendwann, dass viele Feuermelder gegen einen kleinen Joint gar nichts haben und nicht direkt mit dem Piepsen anfangen.

 

Wie auch immer: Bonez MC von der 187 Strassenbande rauchte sich vor einigen Tagen nach einem Konzert in einem Hotel in Oberhausen eine seiner Purtüten, als der Rauchmelder Alarm schlug. Wie „Bento“ berichtete, musste das gesamte Hotel geräumt werden. Doch kein Problem: die Rechnung für den Einsatz fällt für Bonez’ Verhältnisse moderat aus: 998 Euro für „Unterhaltungsmedien: Feuerwehreinsatz“.

 

Den ein oder anderen Joint im Hotelzimmer wird er sich also noch leisten können.

Diese Geschichte beginnt zunächst beinahe klassisch: in einem Gebüsch versteckt liegen 500 Gramm Weed gebunkert. Ein Gärtner, der beauftragt ist, dort seiner Arbeit nachzugehen, findet das Paket und nimmt es an sich. So etwas passiert in Deutschland vermutlich täglich. In der Regel passiert dann eine von zwei Möglichkeiten: der Finder nimmt das Gras, hält die Fresse und raucht oder verkauft es – oder der Finder geht zur Polizei und meldet den Fund.

 

Doch in Ottersberg bei Bremen ergab sich nun eine sehr interessante Variante dieser Geschichte: im Mai 2016 entdeckte ein Gärtner während seiner Arbeit auf dem Gelände der Ottersberger Volksbank eine Plastiktüte im Gebüsch. Inhalt: 500 Gramm Marihuana. Diese nahm er mit nach Hause, wo er im Laufe der nächsten Wochen und Monate etwa 300 Gramm davon verbrauchte.

 

So weit, so gut. Doch dann – bereits einige Monate nach seinem Fund! –, wurde er in der Nähe der Bank von zwei jungen Männern angesprochen, ob er vielleicht ein gewisses Päckchen dort gefunden hätte, wie die „Kreiszeitung“ berichtet. Daraufhin reagierte der Gärtner sehr interessant, denn er bejahte die Frage. Das war keine kluge Antwort.

 

Es kam, wie es kommen musste: die beiden Männer verlangten die Herausgabe des Marihuanas. Da dies schon zu großen Teilen aufgeraucht war, überreichte der Gärtner ihnen den Rest sowie einen ausgehandelten Bargeldbetrag für die nicht mehr vorhandenen Blüten. Damit war die Angelegenheit vorerst erledigt.

 

Doch dann, neun Monate später, suchten ihn die beiden wieder in der Öffentlichkeit auf und verlangten eine Art Entschädigung in Höhe von 1.800 Euro – klare Erpressung also. Das wurde dem Gärtner zu blöd, also ging er zur Polizei. Dies führte für die beiden Jung-Dealer nicht nur zu einem Verfahren wegen räuberischer Erpressung, sondern auch zu erfolgreichen Ermittlungen gegen die beiden aufgrund ihres Dealens.

 

Aber auch der Gärtner selbst landete nach dem Gang zur Polizei natürlich vor Gericht. Für ihn gab es acht Monate auf Bewährung – eine Geldstrafe kam nicht dazu, schließlich sei er durch die Zahlung an die Dealer diesbezüglich schon gestraft gewesen, so der Richter. Kleine Anekdote am Rande: der unter einem Bandscheibenvorfall leidende Gärtner berichtete, dass er so viel von dem Marihuana geraucht habe, da es sehr gut gegen seine Schmerzen geholfen habe.

Zwar sind Umfragen in Deutschland oft gefälscht und so gar nicht zuverlässig, wie „Der Spiegel“ kürzlich ermittelte, aber dennoch sind dies immer wieder gern gebrachte Meldungen, zeigen sie doch angeblich, wie die Bevölkerung tickt. Heute wurde eine Yougov-Umfrage in diversen Medien veröffentlicht, die recht interessant ausfällt. Das Thema: Cannabis und Kiffen.

 

68 Prozent der Befragten (und sogar 71 Prozent der befragten Frauen) gaben an, dass sie noch niemals gekifft hätten. Bei solchen Ergebnissen fragt man sich als rechtschaffener Kiffer schon, ob man vielleicht doch in einer Blase lebt... aber es kommt noch besser: zwei von drei Bürgern behaupten angeblich, dass sie nicht glauben, dass irgendjemand in ihrem Freundeskreis Marihuana oder Haschisch konsumieren würde. Besonders süß: 82 Prozent der befragten Eltern berichteten, dass Cannabis im Alltag ihrer Kinder unter 18 Jahren keine größere Rolle spiele – auch nicht durch Freunde, Medien oder Musik.

 

Auch die Frage nach einer Legalisierung von Cannabisprodukten wurde mal wieder gestellt – dieses Mal kam dabei Folgendes heraus: 35 Prozent dafür, 33 Prozent dagegen, 22 Prozent egal. Na dann bis zur nächsten Umfrage!

Girl Scout Cookies – so heißt eine der berühmtesten Cannabis-Sorten der Welt, die vor allem in den Vereinigten Staaten besonders beliebt ist. Die USA, das ist auch der Ort, wo die „echten“ Girl Scout Cookies herkommen. Das sind nämlich ins Deutsche übersetzt eigentlich nichts anderes als Pfadfinderinnen-Kekse. Und in Übersee ist es seit 1917 Tradition, dass die Pfadfinderinnen zu bestimmten Terminen massenweise durchs Land ziehen und ihre Kekse verkaufen, um ihren Verband zu unterstützen und Preise für die fleißigsten Verkäuferinnen einzuheimsen.

 

Und solch einen Preis wollte eine kleine Pfadfinderin aus der Nähe von San Diego wohl dringend gewinnen. Normalerweise ziehen die Girl Scouts von Haus zu Haus, um ihre Ware an den Mann und die Frau zu bringen. Doch offenbar überlegte sich das Mädchen genau, wie man die Umsätze steigern kann – ihre Idee: dort hingehen, wo die Kiffer sind und diesen die Kekse anbieten. Denn Kiffer sind hungrig, Kiffer sind freundlich und Kiffer lieben Girl Scout Cookies und Wortspiele.

 

So ließ sich die Pfadfinderin laut „San Diego Union-Tribune“ von ihrem Vater vor die Dispensary „Urbn Leaf“ in San Diego fahren und bot vor der Tür ihre Ware feil. Mit extremen Erfolg: 312 Boxen mit den Pfadfinderinnen-Keksen konnte sie dort verkaufen. Doch ob sie nun einen Preis für fleißiges Verkaufen bekommen wird oder nicht, hängt von der derzeitigen Untersuchung des Pfadfinderinnen-Verbandes ab – denn sollte sie sich auf dem Gelände der Dispensary aufgehalten haben, und nicht auf der davorliegenden Straße, hätte sie gegen die Verkaufsregeln verstoßen.

Immer wieder berichten wir von den unmöglichsten Arten, sich selbst mit der Polizei in Zusammenhang zu bringen und Ärger für kleinere oder auch größere Mengen Weed zu bekommen. Interessanterweise werden oft Cannabis-Vorräte oder -Grows bei Personen entdeckt, die sinnlos Dinge aus dem Fenster werfen. Aber auch mangelnde Belüftungsanlagen oder andere Varianten von „Gehirn aus“ sorgen immer wieder für fast schon nicht mehr unfreiwillig zu nennende Weed-Funde.

 

Aber warum so viel Mühe machen und nicht einfach direkt selbst zur Polizei gehen? So geschehen vorgestern in Rostock: ein 43-Jähriger ging zur Polizeiwache und zeigte dort seinen Weed-Dealer an, weil dieser ihm bloß ein Tütchen mit Grünschnitt statt des vereinbarten Marihuanas überreichte. Dafür hatte der 43-Jährige immerhin mit seiner Smartwatch bezahlt.

 

Da die deutsche Polizei sehr gründlich ist, wurde die Anzeige natürlich aufgenommen und gegen den Dealer, von dem allerdings bislang nur der Vorname bekannt ist, wird nun wegen Betrugs ermittelt. Aber auch der Betrogene bekommt nun selbstverständlich seine eigene Ermittlung wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes.

Kiffen ist Mainstream. Genau wie Fußball. Dass beides zusammen natürlich auch funktioniert, versuchte erste kürzlich Bayern-Star David Alaba zu beweisen, wie wir berichteten. Doch die Fans seiner Mannschaft FC Bayern München zeigten nun am Freitag wie man es richtig macht (bzw. auch nicht):

 

Die Mannschaft aus München musste im Freitagabendspiel bei Bayer Leverkusen antreten. Im Bus von 55 Bayern-Ultras der Gruppierung „Schickeria“ roch es jedoch verdächtig nach Gras, als die Polizei mit einem Drogenspürhund am Parkplatz der BayArena herumschlich. Der Hund schlug an und so wurde der Bus durchsucht – 300 Gramm Marihuana und einige Gramm Amphetamin wurden dabei zutage gebracht. Nach dem Spiel kamen alle 55 Insassen des Busses zunächst in Gewahrsam, um ihre Personalien festzustellen.

 

Warum die Polizei in ersten Meldungen behauptete, es wären 1,5 Kilogramm Marihuana gefunden worden, und wie dann daraus anschließend bloß 300 Gramm wurden, bleibt wohl das Geheimnis der Polizei...

 

Auch im gegnerischen Lager wurde übrigens auf Kifferjagd gegangen: Bei einem Leverkusen-Fan wurde vor einer Fan-Kneipe Drogenbesitz festgestellt, was zur Hausdurchsuchung führte. Dabei wurden über zwei Kilo Weed aufgefunden.

Seit heute ist der zweite Teil der ersten Staffel der Weed-Sitcom Disjointed von Comedy-Mastermind Chuck Lorre (u.a. Two and a Half Men, The Big Bang Theory) auf Netflix verfügbar. Zehn weitere Folgen von je 30 Minuten Länge warten nun auf Zuschauer aus aller Welt.


In der Serie geht es um die Erlebnisse von Cannabis-Aktivistin Ruth (Kathy Bates), die mit ihrem Sohn eine Marihuana-Dispensary in Los Angeles betreibt. Am Ende der ersten zehn Folgen schließt die DEA das Geschäft, doch mit der ersten neuen Folge 4/20 Fantasy sind Ruth und ihre Budtender wieder am Start und nehmen die Geschäfte erneut auf.


Die Reaktion auf die ersten zehn Folgen war durchwachsen, mit gerade einmal 21 % positiven Reviews bei Rotten Tomatoes lässt sich definitiv schon mal nicht von einem Kritikerliebling sprechen. Zudem wurden auch aus den Reihen der Zuschauer verärgerte Stimmen laut, die der Serie eine veraltete Stereotypisierung von Cannabiskonsumenten vorwarfen.