Cannabis aus dem World Wide Web? Wie lange wird es wohl noch dauern, bis auch Amazon Weed und Hasch versendet – am besten mit ordentlich Rabatt am Prime Day? Bis dahin muss man sich noch auf andere Quellen aus dem Netz verlassen, doch auch diese scheinen teilweise recht zuverlässig zu liefern, sogar bei größeren Mengen Cannabiskraut.

 

Die Kriminalpolizei Würzburg überwachten Ende vergangener Woche aufgrund von „vorliegenden Ermittlungserkenntnissen“ einen Paketautomaten an der Rottendorfer Straße. Als ein 21-Jähriger zwei große Pakete aus der Paketstation entnahm, gaben sich die Polizisten als solche zu erkennen. Nach einem kurzen Fluchtversuch ließ sich der junge Mann widerstandslos festnehmen.

 

Die Pakete enthielten anderthalb Kilogramm Weed, die anschließende Wohnungsdurchsuchung brachte noch ein bisschen Gras, 2.000 Euro und „umfangreiche Unterlagen“ über seine Geschäfte zutage, wie die „Fränkischen Nachrichten“ berichteten. Die Polizei geht davon aus, dass der junge Mann schon seit Jahren derartige Weed-Sendungen empfangen hat – es wurde Haftbefehl erlassen.

 

Du möchtest mehr Informationen über Cannabis und den Anbau von Cannabis? Wir können dir helfen: An jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk kannst du die brandneue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin für lächerliche 2,60 Euro erwerben:

Link: Highway am Kiosk finden (Deutschland) Link: Highway 04/2017 als E-Paper (PDF) kaufen Link: Highway 04/2017 für Kindle bei Amazon kaufen Link: Inhaltsvorschau von Highway 04/2017

Seit Monatsbeginn sind Cannabisprodukte im amerikanischen Bundesstaat Nevada, in dem auch die Zockermetropole Las Vegas liegt, legal. Marihuana und Haschisch können nun in einem der 47 lizenzierten Shops, den sogenannten Dispensaries, erworben werden.

 

Doch die Freude war wohl zu groß: Über das Wochenende wurden praktisch alle Dispensaries – vor denen die Käufer stundenlang anstanden – leergekauft, wie „USA Today“ meldete. Nun plant man in Nevada bereits eine neue Regelung, die weiteren Geschäften den Verkauf von Marihuana erlauben soll und über die bereits am Donnerstag abgestimmt werden wird.

 

Ersten Berechnungen der Nevada Dispensary Association zufolge nahm der Staat Nevada allein in den ersten vier Tagen zwischen Samstag und Dienstag über eine Million Dollar an Steuereinnahmen ein. Offizielle Zahlen werden allerdings erst Ende September erstmals präsentiert.

 

Die Einnahmen der Anbausteuer (15 Prozent) gehen an die Schulen des Staates, die Einnahmen der Verkaufssteuer (10 Prozent) werden im sogenannten „Rainy day fund“ eingespeist und können für beliebige Zwecke genutzt werden.

 

Auch ein Hochzeitspaar nutzte den 1. Juli – sogleich Hochzeitstag und erster Tag der Legalisierung von Cannabis in Nevada – auf eine interessante Weise und heiratete in einem Growroom, wie das untenstehende Video zeigt:

 

 

Du möchtest mehr Informationen über Cannabis und den Anbau von Cannabis? Wir können dir helfen: An jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk kannst du die brandneue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin für lächerliche 2,60 Euro erwerben:

 

 Link: Highway am Kiosk finden (Deutschland) Link: Highway 04/2017 als E-Paper (PDF) kaufen Link: Inhaltsvorschau von Highway 04/2017

Cannabis-Edibles liegen, zumindest dort, wo sie legal sind, schwer im Trend: Gummibärchen, Cookies, Hundeleckerli, Kuchen, ja sogar mit THC oder CBD versetztes Wasser – die (insbesondere US-amerikanische Cannabisbranche) gibt sich alle Mühe, jedwede Geschmäcker und Erscheinungsformen zu befriedigen und zu bedienen.

 

Gerade medizinische Konsumenten legen natürlich häufig großen Wert darauf, ihre Medizin in möglichst gesundheitsschonender Wirkung einzunehmen – und da sind Edibles natürlich eine gute Wahl. Doch leider haben die ess- beziehungsweise trinkbaren Cannabisleckereien auch einen gewaltigen Haken. Jeder, der schon mal vom Space-Brownie genascht hat, wird das Problem kennen: Edibles wirken oft sehr stark und die richtige Dosierung ist daher schwierig. Verschreibt der Arzt eine tägliche Dosis von beispielsweise 7,5 mg THC täglich, ist es für den Patienten, der darauf besteht, sein Cannabis oral zu sich zu nehmen, nicht so einfach, diese Vorgabe auch einzuhalten.

 

Hier kommt nun Potent Rope ins Spiel, ein lebensmitteltaugliches Cannabis-Filament, mit dem derartige Problematiken endgültig der Vergangenheit angehören könnten. Besagtes Filament (also das Material, aus dem der Drucker das Objekt erstellt) besteht aus getrocknetem Cannabisöl, lebensmitteltauglichem, wasserlöslichem Kunststoff und Freisetzungsmitteln, die für eine rasche Aufnahme im Körper sorgen. Abgesehen davon, dass eine genaue Dosierung nun keine Hürde mehr darstellt, lässt sich das Filment auch in den verschiedensten Formen ausdrucken. Kranken Kindern zum Beispiel kann mit einer Tablette in, sagen wir, Katzengestalt, die Einnahme erleichtert werden.

 

Potent Rope durchläuft in diversen US-Bundesstaaten derzeit den Lizensierungsprozess und werkelt schon, so wird verlautbart, bereits an weiteren Innovationen im Bereich der Edibles.

 

Du möchtest mehr Informationen über Cannabis und den Anbau von Cannabis? Wir können dir helfen: An jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk kannst du die brandneue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin für lächerliche 2,60 Euro erwerben:

 Link: Highway am Kiosk finden (Deutschland) Link: Highway 04/2017 als E-Paper (PDF) kaufen Link: Highway 04/2017 für Kindle bei Amazon kaufen Link: Inhaltsvorschau von Highway 04/2017

Dass der Mischkonsum von Alkohol und Cannabis mit Vorsicht zu genießen ist, dürfte der ein oder andere Leser schon am eigenen Leib festgestellt haben. Nichtsdestotrotz haben sowohl Brauer als auch Winzer sowie Hanf-Entrepreneure sich schon oft an einer Mixtur der beliebtesten Rauschmittel versucht.

 

Bier mit Hanf-Aroma zum Beispiel erfreut sich nicht nur auf Hanfmessen als Erfrischungsgetränk großer Beliebtheit, der giftgrüne Hanf-Wodka ist dann schon eher etwas für spätere Stunden. Gemeinsam haben derartige (auf dem deutschsprachigen Markt) erhältliche Produkte, dass sie zwar wie gewohnt alkoholhaltig sind, aufgrund der aktuellen Gesetzeslage aber lediglich mit Hanf aromatisiert sind.

 

Doch das Unternehmen Cannawine aus Spanien bringt nun den ersten Cannabinoid-haltigen Cannabiswein Europas heraus. Angeboten werden sowohl Rot- als auch Weißwein mit gewohntem Alkoholgehalt und etwa 50 Milligramm CBD pro Flasche sowie (nach Herstellerangaben) 87 weiteren Cannabinoiden. Das berauschende THC hingegen findet man allerdings nur in sehr geringer Konzentration in dem edlen Tropfen (eine Flasche kostet rund 16 Euro).

 

Wie so oft waren es in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten mal wieder die Amerikaner, die zuerst mit der Kreation eines Weed-Weins experimentierten. Die Idee entstand durch die Nachbarschaft von medizinischen Cannabisplantagen und Weinbergen in den 80er- und 90er-Jahren in Kalifornien. Hanfbauern und Winzer taten sich zusammen und entwickelten dank einer günstigen Gesetzeslage CBD- und THC-haltige Weine, die Besitzern einer Medical-Marijuana-Card als Alternative zu den klassischen Edibles angeboten wurden.

Ja, man muss schon ein ordentliches Arschloch sein, um kleinen Jungs auf der Straße ungefragt Weed anzubieten – zumindest wenn man doppelt so alt ist. Doch genau dies ist nun in Mannheim geschehen. Zwei Verdächtige im Alter von 19 und 25 Jahren boten zwei kleinen Kindern im Alter von 10 und 12 Jahren auf der Straße Marihuana zum Verkauf an.

 

Daraufhin reagierten die beiden Jungs „vorbildlich, pfiffig und geistesgegenwärtig“, wie die Polizei sie anschließend lobte: Die beiden Angesprochenen sagten zu den Weed-Tickern, dass sie sich etwas Bedenkzeit erbeten und gegebenenfalls gleich wieder auf sie zukommen würden. Anschließend riefen sie heimlich die Polizei und machten diese auf die Dealer aufmerksam, die nun eine Anzeige erwartet.

 

In diesem Fall ist dies noch einmal gut gegangen, aber dank der in Deutschland vorherrschenden Prohibition werden vermutlich jeden Tag aufs neue Minderjährige von Straßendealern angesprochen. Eine sofortige Legalisierung von Cannabis würde das Problem des Jugendschutzes weitestgehend hinfällig machen: für Jugendliche in Deutschland ist es derzeit schwieriger, legalen Alkohol zu kaufen als illegale Cannabisprodukte.

Wenn es Gefangenen in der Regeln an einem nicht mangelt, dann an Weed und Hasch, um sich den tristen Knastalltag schönzueimern. Da dichte Gefangene in der Regel auch ruhigere Gefangene sind, wird gerne schon einmal weggeschaut. Doch auch im Gefängnis ist das Kiffen illegal und die Wege, wie die Rauchware hereingelangen können, sind begrenzt.

 

Doch die moderne Technik hat eine neue Möglichkeit eröffnet. War der Luftraum bislang nur mit einer Zwille zu überbrücken, können heutzutage Drohnen die gewünschten Pakete viel zielgenauer an den Empfänger bringen. Wie der „Tagesspiegel“ heute berichtet, wurden im vergangenen Jahr mindestens zwei Vorfälle in Berliner Gefängnissen aktenkundig, bei denen es zu einer Cannabislieferung mithilfe von Drohnen kam:

 

In der JVA Moabit fielen 6 Gramm Weed und 11 Gramm Haschisch vom Himmel und in der Frauenhaftanstalt Lichtenberg wurde ein Überflug bemerkt.

Ein Gericht in Puerto del Rosario auf Fuerteventura (Spanien) hat ein wegweisendes Urteil gesprochen: nach Razzien hatte die Staatsanwaltschaft Anklage gegen zwei Personen erhoben, die mit 12 beziehungsweise 9,7 Kilogramm Marihuana erwischt worden waren. Gefordert wurden jeweils bis zu vier Jahre Haft für die Beschuldigten.

 

Die Anwälte der beiden argumentierten jedoch mit Eigenbedarf – das Marihuana sei für die Bekämpfung chronischer Schmerzen gedacht gewesen. Um dies zu untermauern, wurden diverse ärztliche Gutachten vorgelegt, wie „Atlantis FM“ berichtete.

 

Und siehe da: Das Gericht sprach beide Angeklagten frei. Damit stellen 12 Kilogramm Marihuana nun die höchste jemals als Eigenbedarf akzeptierte Menge in Spanien dar.

Wer kennt nicht das Problem? Man sitzt auf 30 Kilo Weed und weiß nicht, wie man die heiße Fracht am besten durchs Land transportiert. Na gut, die meisten kennen das Problem wohl nicht – aber wenn es auftaucht, muss man erfinderisch werden! So auch ein 28-jähriger Amerikaner, der in der Stadt Tucson, die an der mexikanischen Grenze liegt, unterwegs war.

 

Getarnt hatte er sich in einem weißen Leichenwagen, sein Weed lag hinten im Sarg. Damit der Marihuana-Geruch bei einer zufälligen Kontrolle übertüncht werden würde, lagerte er noch Mist neben dem Weed. Allerdings hilft das alles nicht, wenn sich der US-Zoll über einen Leichenwagen auf dem Highway wundert und man sich in seinen Aussagen verstrickt: Wie der Zoll twitterte, schlug der herbeigerufene Drogenspürhund direkt an, woraufhin der Weed-Sarg geöffnet wurde.

Blöd gelaufen für einen 22-Jährigen, der sich mit seinem Sitznachbarn im Zug von Nürnberg nach München über Cannabis und Cannabiskonsum austauschte, wie „merkur.de“ meldete: Nicht wissend, dass die Polizei ebenfalls im Zug anwesend war, erschrak der 22-Jährige vielleicht zu heftig, als er die zwei mitreisende Polizisten als solche wahrnahm und äußerte sich dann merkwürdigerweise lauthals dahingehend, dass er die „Taschen voller Joints und Marihuana“ habe.

 

Nun gut: da dieser Vorfall in Bayern spielte, werden viele wieder vermuten, dass dieser Satz fiktiv und eventuell nur im Nachhinein ganz allein in den Ohren der beiden Polizisten erklungen ist. So oder so, der junge Mann wurde untersucht. Dabei fand sich ein Joint und eine Tüte mit Cannabis. Da die Polizei kein Gewicht angab, darf hier von einer minimalen Menge ausgegangen werden. Zudem fand die Polizei auch noch etwas im Gepäck des jungen Mannes, das es wohl auch nur in den Gehirnen der bayrischen Polizei gibt: ein „Drogenbesteck“ für Cannabis. Was das ist und wie man damit sein Weed raucht, wurde von den Profis der bayrischen Polizei allerdings nicht verraten.

Cannabisfreunden wird ja generell (durchaus nicht immer zurecht) nachgesagt, nur ungern die heimische Couch zu verlassen, es sei denn, es steht der obligatorische Gang zum Dealer beziehungsweise der Dispensary an.

 

Doch sogar diesen können sich zumindest einige amerikanische Stoner in Zukunft vielleicht sparen. Denn mit der Virtual-Reality-App Weed VR soll die Shopping-Tour in der Cannabisausgabestelle möglich werden, ohne dafür extra das Haus verlassen zu müssen. In einer virtuellen Dispensary kann man sich nicht nur über verschiedenste Cannabissorten informieren und diese dank einer hochwertigen Grafik im Detail begutachten, wie unten stehendes Video zeigt – Der Clou an der Sache ist, dass man sein Lieblingsweed dann auch direkt über die App tatsächlich bestellen kann. Zu diesem Zweck arbeiten die Entwickler von Weed VR an Kooperationen mit real existierenden Weed-Shops, die sich sozusagen ein virtuelles Regal für ihre Ware innerhalb der virtuellen Realität mieten können.

 

Nun muss sich zeigen, ob dieses innovative Konzept die Szene überzeugen kann, denn schließlich ist die Auswahl und der Kauf des geliebten Marihuanas auch ein Erlebnis für die Sinne, auf das manch einer wohl nur ungern verzichten will. Weed VR steht in den USA kurz vor der Veröffentlichung und wird für Oculus Rift und HTC Vive erscheinen. Tja, so kann es aussehen, wenn zwei Zukunftsmärkte verschmilzen…