Das amerikanisch-mexikanische Grenzgebiet rund um Brownsville, Süd-Texas, ist ein beliebter Anlaufpunkt für Schmuggler und illegale Einwanderer aus Lateinamerika. Aus Geldnot und Verzweiflung versuchen die Menschen nicht selten, den Golf von Mexiko in improvisierten Flößen, zum Beispiel aus alten Autoteilen und Plastikflaschen, zu überqueren und hoffen, auf diesem riskanten Weg unentdeckt in die Vereinigten Staaten zu gelangen, um ein neues Leben zu beginnen.

 

Die US-Küstenwache berichtet nun von einer ungewöhnlichen Überfahrt, in der abermals eine Art selbst gebautes „Floß“ eine wichtige Rolle spielte. Die vier Männer aus Mexiko und Honduras, die von den Beamten aufgegriffen wurden, nutzten als Schwimmkörper große, mit Marihuana gefüllte Behälter, die laut Polizeibericht einen eindeutigen Geruch verströmten. Insgesamt befanden sich in den Behältnissen etwa 146 Kilogramm Weed. Die Festgenommenen gaben an, man habe ihnen ein paar hundert Dollar für den Schmuggel des Marihuana in Aussicht gestellt. Falls die Angaben korrekt sind, muss man sich ernsthaft die Frage stellen, wie verzweifelt diese Menschen sind, um ein solches Wagnis für Leib und Leben einzugehen – und das für ein paar lächerliche Kröten. Wie schlimm muss es um ihre Heimat stehen, dass selbst die USA unter Trump ein derart verlockendes Ziel darstellen?

Im Jahr 2016 sah eine Gruppe von Cannabis-Enthusiasten aus Humboldt, Kalifornien, eine einzigartige Gelegenheit, auf dem Markt, der hauptsächlich von Blüten, Vapes und Edibles dominiert wird, ein neuartiges Produkt einzuführen. Die Idee, inspiriert von den in nordischen Ländern weit verbreiteten Snus-Tabakbeuteln, war einfach, aber zu dieser Zeit überraschenderweise noch nicht existent. Die Gründer erkannten das Potenzial und begannen schnell mit der Entwicklung des ersten rauchfreien CBD-Beutels (Pouch), das THC-, tabak- und nikotinfrei ist – heute bekannt als Cannadips.

 

Was sind CBD-Pouches von Cannadips?

Cannadips CBD-Pouches sind kleine Faserbeutel, die zwischen der oberen Innenlippe und dem Zahnfleisch eingeklemmt werden, wobei die durchlässige Oberfläche die Freisetzung des Inhalts ermöglicht. Die Inhaltsstoffe im Inneren bestehen aus Breitspektrum-CBD, gepaart mit sorgfältig entwickelten Aromastoffen, die rein natürlich, gentechnikfrei, vegan und frei von Pestiziden sind. Die empfohlene Anwendungsdauer beträgt mindestens 30 bis 45 Minuten, um die Freisetzung des gesamten CBD zu ermöglichen, während die Aromen sogar bis zu zwei Stunden anhalten können. Die CBD-Pouches von Cannadips sind derzeit in den Sorten Natural Mint, Tangy Citrus und American Spice erhältlich – jeder dieser Pouches bietet ein geschmackliches Profil getreu seinem Namen, um den vollen Genuss sicherzustellen.

 

Warum Pouches?

Die in Cannabis enthaltenen Cannabinoide sind fettlöslich, was bedeutet, dass die Verbindungen entweder verbrannt oder in eine einnehmbare Form gebracht werden müssen, damit sie vom Konsumenten auch tatsächlich aufgenommen werden können. Methoden wie Rauchen und auch Vapen sind jedoch im Allgemeinen mit schädlichen Auswirkungen konnotiert und eine solche Einnahme erfordert eine längere Verarbeitung durch den Körper, wodurch gegenüber einem oralen Konsum Wirksamkeit verloren gehen kann.

Um also Abhilfe zu schaffen, arbeitete Cannadips eng mit ausgewählten Chemikern zusammen, die eine Methode entwickelten, um die Cannabinoide in den Pouches wasserdispergierbar zu machen. Mit anderen Worten, der CBD-Gehalt in Cannadips ist in Flüssigkeit bzw. in diesem Fall in Speichel löslich. Dieses wasserlösliche Format steigert die Bioverfügbarkeit des CBD und die Wirksamkeit der Absorption noch weiter. Tatsächlich ist die Bioverfügbarkeit von Cannadips CBD laut Cannadips etwa drei- bis viermal so hoch wie die von traditionellen CBD-Ölen oder -Tinkturen. Ein Beutel mit 10 Milligramm wasserdispergierbarem (oder wasserlöslichem) CBD, das im Mund absorbiert wird, ist demzufolge wirksamer als eine gleiche Menge CBD auf Ölbasis, die über den Mund eingenommen wird.

 

Die Vorteile des Pouch-Formats

Auch wenn die CBD-Pouches von Cannadips ursprünglich vom Snus-Tabakbeutel inspiriert wurden, wurde lediglich das Konzept des Beutels im Mund vollständig übernommen. Durch den Einsatz eines Beutels (Pouches) definierte Cannadips eine neue Marktnische für diejenigen, die CBD ohne jegliche Form der Inhalation und ohne unnötige Kalorienzufuhr (mit Essbarem) genießen möchten oder vielleicht einfach kein Liebhaber des Geschmacks oder der Einnahmeform von Ölen und Tinkturen sind. Die diskrete Verwendung von Beuteln gibt den Benutzern auch die Freiheit, sie jederzeit und überall zu nutzen, ohne jemanden in der Umgebung dadurch zu stören. Darüber hinaus können die Benutzer ihren CBD-Konsum nach eigenem Ermessen besser steuern, da sie die Dosierung jedes Pouches genau kennen.

 

THC-frei und laborgeprüft – bei voller Transparenz

Cannadips verwendet ein firmeneigenes Verfahren, das die wertvollen Terpen- und Flavonoidverbindungen, die in dem genutzten amerikanischen Hanf enthalten sind, bewahrt, und das enthaltene THC vollständig extrahiert, um ein hochwertiges, breitbandiges und THC-freies Endprodukt zu gewährleisten. Jede CBD-Dose von Cannadips wird mit 15 Beuteln geliefert, wobei jeder Beutel 10 Milligramm CBD enthält.

Für Cannadips ist es äußerst wichtig, die Verbraucher umfassend darüber zu informieren, was sich in jedem Beutel befindet. Daher wird jede Charge von Cannadips-CBD-Produkten ausführlich getestet, um das Cannabinoidprofil und die Potenz der Wirkstoffe zu bestimmen. Die Laborergebnisse sind online unter Cannadips.eu anhand der Chargennummer, die auf der Rückseite jeder Dose zu finden ist, leicht zu finden und jederzeit einsehbar. Jeder Laborbericht enthält auch detaillierte Angaben zu allen Inhaltsstoffen und ihren Herstellern, um den Verbrauchern vollständige Transparenz zu bieten.

 

Ein SpectrumLeaf-Unternehmen in Europa

Cannadips Europe gehört in Europa zu SpectrumLeaf, einem Unternehmen, das sich der Auswahl und Beschaffung hochwertiger CBD-Produkte verschrieben hat und sich ständig den Kundenbedürfnissen anpasst.

Die amerikanische Drogenbehörde DEA (Drug Enforcement Administration) hat über Nacht weitreichende neue Befugnisse erhalten, um „verdeckte Überwachungen durchzuführen“ und Informationen über Personen zu sammeln, die an Protesten wegen der Ermordung von George Floyd, der letzte Woche durch eine Gruppe US-Polizisten auf offener Straße zu Tode gefoltert wurde, teilnehmen.

Floyds Tod „hat im ganzen Land weit verbreitete Proteste hervorgerufen, die in einigen Fällen Gewalt und Plünderungen einschlossen“, heißt es in einem DEA-Memorandum, das „BuzzFeedNews“ vorliegt, und weiter: „Polizeibehörden in bestimmten Gegenden des Landes haben darum gekämpft, die Ordnung aufrechtzuerhalten und/oder wiederherzustellen“. Mit diesem Memo wurden am Wochenende vorübergehend weitreichende Sondervollmachten beantragt und am Sonntagnachmittag genehmigte ein hoher Beamter des Justizministeriums diese.

Zusätzlich zur „verdeckten Überwachung“ von Protestierern sind DEA-Agenten nun befugt, Informationen mit örtlichen und staatlichen Strafverfolgungsbehörden auszutauschen, einzugreifen, um sowohl Teilnehmer als auch Zuschauer der Proteste zu „schützen“, Befragungen und Durchsuchungen von Protestierern durchzuführen und Protestierende festzunehmen.

Die DEA ist eigentlich per Gesetz auf die Durchsetzung von drogenbezogenen Bundesverbrechen beschränkt und ist oft genug selbst im Fokus von Berichten über Polizeigewalt und unverhältnismäßige Einsätze. Doch am Sonntag erhielt Timothy Shea, ein ehemaliger US-Anwalt, der im vergangenen Monat zum amtierenden Verwalter der DEA ernannt wurde, von dem stellvertretenden Generalstaatsanwalt Bradley Weinsheimer die Genehmigung, über das Mandat der Behörde hinauszugehen, „um andere Strafverfolgungsaufgaben zu erfüllen“, die ganz allein Generalstaatsanwalt William Barr „für angemessen hält“ – dieser sucht die aktuellen Probleme im Land übrigens bei „anarchistischen und extrem linken Extremisten“. Okay, Grandaddy Boomer.

„Drogenvollzugsbeamte sollten keine verdeckte Überwachung der Proteste und der durch den ersten Verfassungszusatz geschützten Rede durchführen“, sagte Hugh Handeyside, ein leitender Anwalt der Bürgerrechts-Organisation American Civil Liberties Union: „Diese Art der Überwachung und des Informationsaustausches kann durchaus eine ungerechtfertigte Untersuchung von Personen darstellen, die ihr verfassungsmäßiges Recht ausüben, Gerechtigkeit zu suchen. Die Exekutive läuft weiterhin kopfüber in die falsche Richtung“.

Drei DEA-Quellen sagten gegenüber BuzzFeed News, dass sie von dem Memo beunruhigt seien und es als Beispiel dafür ansehen, dass das Justizministerium seine Macht missbraucht, um die Proteste zu diskreditieren und gegen geschützte Aktivitäten des Ersten Verfassungszusatzes vorzugehen.

Einen Tag nach der Genehmigung sagte der inzwischen schwer von seiner Geisteskrankheit gezeichnete US-Präsident Trump, dass er „alle verfügbaren Bundesressourcen – zivile und militärische – mobilisiere, um die Unruhen und Plünderungen zu stoppen, die Zerstörungen und Brandstiftungen zu beenden und die Rechte gesetzestreuer Amerikaner zu schützen, einschließlich ihrer Rechte nach dem zweiten Verfassungszusatz.“

Es gibt eine lange Geschichte, in der US-Bundesbehörden Protestgruppen infiltriert und überwacht haben – allein in den letzten Jahren zuhauf. So wurden während der Occupy-Wall-Street-Protestbewegung deren Anhänger durch das FBI überwacht. Während der Proteste in Baltimore im Jahr 2015 wegen des Todes von Freddie Gray, der in Polizeigewahrsam starb, überwachte das Heimatschutzministerium Twitter und andere soziale Medienplattformen, um „Informationen“ über die Protestierenden zu erhalten. In Ferguson, Missouri, ließ das Ministerium während der Proteste von 2014 wegen der Ermordung von Michael Brown durch einen weißen Polizeibeamten, Bundesbeamte die Protestierenden infiltrieren, um sie zu überwachen und Informationen zu sammeln.

 

Es ist mein Gesicht, Mann

Ich hab nichts Schlimmes gemacht, Mann

Bitte

Bitte

Bitte, ich kann nicht atmen

Bitte, Mann

Bitte, irgendjemand

Bitte, Mann

Ich kann nicht atmen

Ich kann nicht atmen

Bitte

(unverständlich)

Mann, ich kann nicht atmen, mein Gesicht

Stehen Sie auf

Ich kann nicht atmen

Bitte, ein Knie auf meinem Nacken

Ich kann nicht atmen

Scheiße

Ich werde

Ich kann mich nicht bewegen

Mama

Mama

Ich kann nicht

Mein Knie

Mein Nacken

Ich kann nicht mehr

Ich kann nicht mehr

Ich habe Platzangst

Mein Bauch tut weh

Mein Nacken tut weh

Alles tut weh

Ein Schluck Wasser oder so was

Bitte

Bitte

Ich kann nicht atmen, Officer

Bringen Sie mich nicht um

Sie werden mich umbringen, Mann

Kommen Sie schon, Mann

Ich kann nicht atmen

Ich kann nicht atmen

Die werden mich umbringen

Die werden mich umbringen

Ich kann nicht atmen

Ich kann nicht atmen

Bitte, Sir

Bitte

Bitte

Bitte, ich kann nicht atmen.

 

Das waren die letzten Worte von George Floyd. Zu diesem Zeitpunkt erstickte der Polizist Derek Chauvin George Floyd bereits genüsslich seit 5 Minuten und 53 Sekunden. Nach diesen letzten Worten drückte er weitere 2 Minuten und 53 Sekunden sein Knie in George Floyds Hals, der gar nichts mehr sagte und sich nicht mehr bewegte.

Schlimme Bilder gehen derzeit von den USA aus um die Welt. In vielen Teilen des Landes herrschen gerade schon fast bürgerkriegsähnliche Zustände: brennende Straßen, Plünderungen und gewalttätige Aufstände überziehen amerikanische Großstädte mit Chaos. Nachdem unmenschlichste Polizeigewalt erneut einen Afroamerikaner, George Floyd, das Leben gekostet hatte, brach der in Amerika schon lange schwelende Rassenkonflikt in Minneapolis erneut auf und dass in einer lange nicht gesehenen Heftigkeit. Die Corona-Krise, die die USA nicht zuletzt aufgrund ihres maroden Sozialsystems, härter getroffen hat (und nach wie vor trifft) als andere Länder, dürfte ebenfalls ihren Teil zur apokalyptischen Stimmung beitragen haben.

 

Im Zuge der Plünderungen hat es auch die Cannabis-Shops schlimm erwischt, wenig überraschend gehören sie zur der Art Geschäft, das man nur allzu gern mitnimmt, wenn man sich denn schon gerade einmal auf Plünderzug befindet. Social-Media-Posts zeigen verwüstete Stores, zerbrochene Scheiben und leere Regale, so etwa im Falle einer MedMen-Dispensary in Los Angeles. Wie man es jedoch von Cannabisfreunden gewohnt ist, reagieren viele Betreiber angesichts der zerstörten Ladenlokale gelassen und verweisen auf die generelle Notwendigkeit der Proteste. „Wir können unsere Stores wieder aufbauen, aber ein Menschenleben kann man nicht so einfach zurückbringen“, so etwa Berner, seines Zeichens Rapper und Chef der beliebten Cannabis-Kette „Cookies“. Bleibt zu hoffen, dass die vielen Kilos an gestohlenen Cannabis-Produkten nun wenigstens dazu beitragen können, die Lage zu beruhigen und wieder in friedlichere Bahnen zu lenken.

Trotz Corona-Pandemie wurden im US-Bundestaat Florida bereits vor zwei Wochen die öffentlichen Badestrände wiedereröffnet. Nach den Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen war der Andrang der Menschen verständlicherweise groß. Doch nicht nur Schwimmer und Sonnenanbeter bevölkerten alsbald wieder die Strände, auch „Schatzsucher“, oft mit Metalldetektoren ausgerüstet, waren neugierig, was in den Wochen der Sperrung so angespült wurde. Tatsächlich wurde einer von ihnen in der in den Keys gelegenen Stadt Marathon fündig, auch wenn es vielleicht nicht die Art Schatz war, auf den er gehofft hatte: ein großes blaues Plastikfass war angespült worden. Was sich wohl darin befand?

 

Der Inhalt: etwa 41 Kilo gut verpacktes Marihuana, das wohl für den Schwarzmarkt in der Gegend bestimmt war. Anhand der Bilder lässt sich der Zustand des Weeds nur erahnen: es wurde offenbar stark gepresst, doch die zentrale Frage ist natürlich, wieviel Salzwasser es auf seiner Reise „schlucken“ musste. In Florida ist Cannabis nur zu medizinischen Zwecken legal, die sogenannte „recreational use“, also der Freizeitgebrauch, ist dagegen illegal. Anstatt also eine zeitversetzte 420-Party am Strand zu feiern, entschied sich der ehrliche Finder stattdessen dafür, umgehend die Polizei zu informieren. Die sind derartiges Strandgut schon fast gewohnt, insbesondere zur Hurricane Saison wird immer wieder eine ganze Menge Drogen an die Strände gespült, vermutlich aus Richtung Südamerika. Zuletzt berichtete Highway im Juni 2018 von einem ähnlichen, noch spektakuläreren Vorfall.

 

Es ist kein Wunder, dass die Gruppe der Über-65-Jährigen oft große Berührungsängste beim Thema Cannabis hat. Die mediale Dämonisierung hat in den Köpfen gerade der Ältesten natürlich ihre Spuren hinterlassen. Auch in Deutschland weisen die Senioren in den entsprechenden Legalisierungs-Umfragen stets die niedrigsten Zustimmungswerte auf.

 

In den Vereinigten Staaten ändert sich das gerade. Im Zuge des legalisierungsbedingten Image-Wandels kommen viele Ältere langsam auf den Trichter, dass am verpönten „Teufelskraut“ vielleicht doch etwas dran sein könnte und dass gerade geriatrische Beschwerden wie Arthrose mit der richtigen Dosis Cannabis auf schonendem Wege gelindert werden können.

 

Mit einer auf dem Datenmaterial des National Survey on Drug Use and Health basierenden Studie (befragt wurden 14.000 Senioren) wird das Ausmaß des Umschwungs nun deutlich: war es im Jahr 2006 noch eine verschwindende Minderheit, nämlich 0,5 Prozent, die nach eigenen Angaben Cannabisprodukte nutzten, belief sich die Zahl der betagten Nutzer im Jahr 2018 bereits auf 4,2 Prozent aller Befragten. Mehr Details zur Studie, die im wissenschaftlichen Journal „JAMA Internal Medicine“ veröffentlicht wurde, gibt es hier (Login erforderlich).

 

Wer sich einen Eindruck davon machen möchte, wie schamlos Cannabis einst geächtet wurde, der kann sich unten den mittlerweile kultigen und unfreiwilllig komischen Propagandafilm „Reefer Madness" in voller Länge ansehen.

 „Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben." Dieses alarmierende Zitat, das Albert Einstein zugerechnet wird, hört man in letzter Zeit immer häufiger. Denn weltweit warnen Entomologen, aber auch Wissenschaftler verwandter Fachrichtungen vor einem zunehmenden Insektensterben. Insbesondere bereitet das Verschwinden der Bienen große Sorgen, denn die erfüllen durch den Akt der Bestäubung bekanntermaßen eine besonders wichtige Funktion innerhalb eines Ökosystems.

 

Monokulturen, der Einsatz von Pestiziden, zunehmende Betonierung, Lichtverschmutzung: das sind nur einige der zahlreichen Faktoren der modernen Agrarwirtschaft, die es den Bienen zunehmend schwerer machen, ihrer Aufgabe nachzugehen.

 

Doch eine neue Studie der Cornell Universität New York, veröffentlicht im wissenschaftlichen Fachmagazin „Environmental Entomology“, sieht Grund zur Hoffnung. Im Zuge der Legalisierung und anschließenden schnellen Verbreitung von Industriehanfkulturen in den Vereinigten Staaten haben Forscher untersucht, wie verschiedene Bienenarten auf Hanfpflanzen reagieren. Zu diesem Zweck wurden im Sommer 2018 elf Hanffarmen unterschiedlicher Größe (vom Acker bis zur zehntausende Quadratmeter umfassenden Plantage) untersucht. Das Ergebnis: Bienen lieben Hanf. Und zwar vor allem männlichen Hanf, der zwar keine Blüten ausbildet, aber eine ganze Menge Pollen produziert. Gleich 16 verschiedene Bienenarten konnten auf den untersuchten Kulturen nachgewiesen werden. Wie beliebt die einzelnen Kulturen bei den Bienen waren, hing vor allem von der Beschaffenheit der umgebenden Landschaft ab (je intensiver die Landschaft agrarwirtschaftlich genutzt wurde, desto weniger attraktiv war sie für die Bienen) und der Größe der Pflanzen ab (je größer, desto mehr Pollen). Die Wirkung der Cannabinoide stellt für die Bienen übrigens keinerlei Beeinträchtigung dar, da Insekten kein Endocannabinoidsystem besitzen.

 

Die federführenden Wissenschaftler warnen Farmer und Politiker davor, sich die aufkeimende Chance zur Regeneration des Bienenvorkommens durch die Entwicklung angepasster Pestizide nicht direkt wieder zu verbauen.

 

Der US-Amerikaner Spencer Boston dürfte den meisten seiner kiffenden Landsleute inzwischen ein Begriff sein. Der junge Mann, der sich wegen eines „Cannabisbesitzdelikts“ verantworten musste, sorgte aber auch weltweit für großes Aufsehen, als vor dem vorsitzenden Richter einen schönen Joint auspackte und genüsslich anfing, zu rauchen. Boston, offensichtlich ein echter Cannabisenthusiast, versäumte es dabei auch nicht, den Vorsitzenden und die anwesenden Zuschauer auf die Dringlichkeit einer baldigen Cannabislegalisierung hinzuweisen. In einem Telefoninterview äußerte sich der 20-Jährige erstmals gegenüber der Öffentlichkeit: „Der Richter wollte nichts über die Legalisierung hören, also habe ich das gemacht, was ich sowieso schon die ganze Zeit vorgehabt hatte und habe den Joint angezündet und mich an die Zuschauer gewendet.“

 

Allen, die sich schon gefragt haben, ob der Joint wirklich echtes Marihuana enthalten habe, versicherte Boston: „Es war echt gutes Zeug.“ Ihm war auch klar, dass ihn die Aktion hinter Gittern bringen würde, doch das war ihm die Aufmerksamkeit wert. „Klar, kann man auch einfach rausgehen und demonstrieren, nur leider kümmert das keinen.“

 

Die zehntägige Haftstrafe, die seine Aktion nach sich zog, wurde nach der Zahlung einer Kaution ausgesetzt. Ein Spendenaufruf auf der Website gofundme.com unter dem Titel „Free Spencer Boston“ sammelte bisher knapp 7.300 Dollar ein, mehr als das Doppelte des nötigen Betrages. Zahlreiche Privatpersonen und  Cannabisunternehmen ließen es sich nicht nehmen, Spencer Boston mit einem kleinen oder größeren Geldbetrag ihren Respekt auszudrücken. Wer diesem Beispiel folgen will, kann das hier tun.

 

Riesige Ströme von legal verdientem Cannabisgeld aus Nordamerika sickern auf den verschiedensten Wegen Richtung Europa. Klar, gilt der Kontinent doch als nächste Riesen-Chance für die Cannabisindustrie, in den USA und Kanada ist dagegen schon viel abgegrast. Sei es der Kauf der größten Cannabismesse Spannabis in Barcelona durch die High Times samt dortiger Installierung des weltberühmten Cannabis Cup oder die Übernahme des deutschen Vapo-Herstellers Storz & Bickel aus dem beschaulichen Tuttlingen durch den kanadischen Produzenten Canopy Growth. Der Dollarfluss bahnt sich unermüdlich seinen Weg, die europäischen Cannabisgesetzgebungen als möglichen Staudamm aber immer im Blick.

 

Zur Riege der Investoren gehören auch viele Pop- und Filmstars, die nach Anlagemöglichkeiten abseits von Immobilien und Sportwagen suchen. Wie zum Beispiel Snoop Dogg und Justin Bieber, die, wie nun bekannt wurde, auf das norddeutsche Start-Up Sanity Group setzen. Mit rund 20 Millionen Euro konnten sich die Gründer aus Flensburg und Ellerau bei Hamburg die dickste Finanzspritze sichern, die jemals in Europa für ein Cannabis-Unternehmen angesetzt wurde. Unter dem Markennamen Vaay sollen künftig medizinische und Wellness-Produkte auf CBD-Basis vertrieben werden, sowohl im Online-Shop als auch in Filialen in der Fußgängerzone.

 

Als ungewöhnlich ist die politische Herkunft von Finn Age Hänsel, einem der beiden Gründer zu bezeichnen: wer hätte vor 20 Jahren gedacht, dass Snoop Dogg einmal Millionen in das deutsche Cannabisunternehmen eines ehemaligen Vorsitzenden der Jungen Union (JU), der Nachwuchsorganisation der CDU, investieren würde?

 

Im US-Bundesstaat Michigan ist der private Anbau von Cannabis für den Eigenbedarf zwar inzwischen legal, allerdings ist die erlaubte Anzahl auf zwölf Pflanzen begrenzt. Den meisten Cannabisfreunden dürfte das für den abendlichen Entspannungs-Joint ausreichen, doch natürlich gibt es auch Leute, die sich eigenmächtig über diese Regelung hinwegsetzen und größere Cannabisaufzuchten betreiben.

 

Laut Angaben der Stadträtin Linda Nelson wird das im Ort Bessemer gerade zu einem Problem. Und zwar zu einem olfaktorischen. Nelson sorgt sich um Bewohner, die nicht mehr in ihrem Garten sitzen können, da der Weed-Gestank so stark sei. Man könne zum Leidwesen vieler „überall Marihuana riechen“ Gut, wenn es weiter nichts ist, könnte man jetzt einwerfen – schließlich verpesten beispielsweise Autofahrer mit ihren Abgasen die Atemluft in sehr viel größerem Ausmaß. Und die stinken nicht nur, die sind auch noch ziemlich ungesund. Aber das ist wohl eine andere Geschichte. Nun eilt die Polizei zu Hilfe – mithilfe eines Gadgets, das den Beamten den Weg zur nächstgelegenen übergroßen Cannabispflanzung weisen soll. Das Gerät, eine Art Megafon für die Nase, sieht im Einsatz zwar überaus dämlich aus, soll aber funktionieren.

 

In Denver, Colorado, sozusagen der Wiege der US-Legalisierung, befindet es sich bereits seit Jahren im Einsatz. Damit der „Nasal Ranger“ zukünftig auch in ästhetischer Hinsicht überzeugen kann, hat die Design-Redaktion des Highway ein paar Entwürfe erarbeitet, wie man es besser machen könnte.