Alleine in Deutschland sind 1,5 Millionen Menschen an Demenz erkrankt, viele von ihnen an Alzheimer. Bei dieser Krankheit gibt es leider momentan noch keine Möglichkeit auf Heilung, allerdings kann der Fortgang von Alzheimer mit Medikamenten zunächst unterdrückt beziehungsweise verlangsamt werden.

 

Einer neuen Studie von Wissenschaftlern des „Salk Institute for Biological Studies“ in Kalifornien nach kommt nun auch Cannabis als Medikament gegen Alzheimer in Betracht. Die Forscher um Professor David Schubert entdeckten, dass Tetrahydrocannabinol (THC) Eiweiß-Ablagerungen an den Nervenzellen positiv beeinflussen kann – durch THC werden entzündliche Reaktionen abgesenkt und so können mehr Nervenzellen überleben. Die Ergebnisse veröffentlichten die Forscher im Journal „Aging and Mechanisms of Disease“.

 

Mit diesen Ergebnissen bestätigt das Forscher-Team aus Kalifornien ähnlich lautende Ergebnisse einer bereits ein paar Jahre alten amerikanischen Studie. Dennoch bedeutet dies nicht den Durchbruch in der Alzheimer-Forschung. Bis THC als Alzheimer-Medikament zugelassen werden könnte, müssten noch weitere umfangreiche Studien durchgeführt werden.

Mit 12 Kilo Gras erwischt werden und dann nur auf Bewährung verurteilt werden, das muss man erst einmal schaffen. Diese Glanztat vollbrachte nun ein 66-jähriger Rentner, der vor Gericht glaubhaft beteuern konnte, mit dem angepflanzten Cannabis nicht seine Rente aufbessern zu wollen.

 

Doch von vorne: Ein Rentner aus Sachsen-Anhalt entdeckte die heilende Wirkung von Cannabis auf seinen Körper. Um seine diversen Schmerzen zu bekämpfen, habe er mittels Blättern, Tee und in Form von Umschlägen und Badesätzen Cannabis genutzt. Und das auch noch höchst erfolgreich.

 

Vermutlich ist es als 66-Jähriger allerdings ein wenig schwerer an frisches Cannabiskraut zu kommen als in jungen Jahren. Übrigens nicht, um es zu rauchen, sondern ausschließlich, um die gerade genannten Zubereitungen daraus herzustellen. Was liegt also näher als selbst anzubauen? Nichts. Gut – 100 Pflanzen waren jetzt eventuell übertrieben, vor allem outdoor, aber was soll’s. Nach Aussage des Angeklagten war auch das gesamte Material für ihn selbst bestimmt, Verkäufe sollen nicht stattgefunden haben. Der Richter amüsierte sich jedenfalls über die ganze Angelegenheit, als gäbe es sonst nichts zu tun, wie das „Naumburger Tageblatt“ berichtete: „Während andere ein Schaumbad nehmen, baden Sie in Cannabis.“ Ja, ja. Cannabis, total witzig und so weiter.

 

Und bei der Urteilsverkündigung gab es dann auch neben dem Alters- einen Witzigkeitsbonus und so kam der gute Mann mit dem riesigen Garten schlussendlich mit einer Bewährungsstrafe von 18 Monaten davon – dies entsprach der Forderung des Verteidigers. Zudem muss der Rentner 500 Euro an die Deutsche Arthrose-Hilfe zahlen. Zu den 12 Kilo Gras mit einem Wirkstoffgehalt von reinen 103 Gramm THC merkte der Richter an: „Das schaffen nicht mal Großdealer.“ Das ist dahingestellt, allerdings schaffen Großdealer mit Sicherheit nicht, mit 12 Kilo Cannabis dem Gefängnis zu entgehen.

Cannabis auf Rezept! In Deutschland! Schon nächstes Jahr! Wer hätte das gedacht – Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) kündigte an, dass bereits im kommenden Jahr Cannabis auf Kassenrezept in Deutschland verfügbar sein soll. So sagte Gröhe heute der „Welt“: „Ohne dem Bundestag vorgreifen zu wollen, ist es wahrscheinlich, dass das Gesetz spätestens im Frühjahr 2017 in Kraft treten kann.“

 

    

 

Vor etwa einem Jahr gab es die ersten Ankündigungen in diese Richtung durch die Drogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU), seitdem wurde ein Gesetzesentwurf verfasst, der schon im Bundeskabinett und auch im Zuge eines EU-Notifizierungsverfahrens in Brüssel durchgesprochen wurde. Morgen soll das Gesetz dann im Bundestag tatsächlich verabschiedet werden – wie von Gröhe angekündigt aller Voraussicht nach mit Erfolg.

 

Besonders erfreulich ist diese Nachricht für all diejenigen Patienten, die zwar Gras in der Apotheke beziehen dürften, aber nicht für die Kosten aufkommen können. „Wir wollen, dass für Schwerkranke die Kosten für Cannabis als Medizin von ihrer Krankenkasse übernommen werden, wenn ihnen nicht anders geholfen werden kann“, äußerte sich Gröhe weiter in der „Welt“.

 

Langfristig soll der Bedarf an Medizinalhanf durch einen staatlich kontrollierten Anbau in Deutschland erfolgen. Bis dieser allerdings in die Wege geleitet wurde, sollen Importe für die Versorgung der Kranken zuständig sein. Bislang bekommen nur etwa 5.000 deutsche Patienten THC-Präparate und nur grob 500 Personen verfügen über eine Ausnahmeerlaubnis für den Konsum von Cannabisblüten. Experten rechnen nun aber mit bis zu 800.000 Patienten, die jährlich auf Medizinalhanf zurückgreifen möchten.

 

Auch wenn sich die Patienten über die aktuelle Entwicklung grundsätzlich natürlich sehr freuen können, bleibt allerdings anzumerken, dass der abzusehende Versorgungsnotstand durch eine Erlaubnis des Selbstanbaus problemlos gelöst werden könnte. Dies möchten Gröhe und Mortler aber nach wie vor auf jeden Fall unterbinden. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt... die letzten Gesinnungsänderungen kamen jedenfalls schnell.

Bei eurem nächsten Amerika-Besuch solltet ihr auf jeden Fall auch einen Zwischenstopp in Seattle einplanen. Denn dort sitzen wahre Cannabis-Künstler und fertigen sogenannte „Dragon Balls“ an – benannt nach dem gleichnamigen Manga und wohl dank des Inhalts auch dazu geeignet, möglichen Konsumenten die Berge zu Haare stehen zu lassen wie Son-Goku persönlich.

 

Denn im Inneren dieser Bälle warten jeweils 3.000 Gramm Cannabisöl mit einem THC-Anteil von bis zu möglichen 99 Prozent. Eine Apparatur aus Kesseln, Spiralen und ähnlichen Gerätschaften, die einem noch aus dem Chemieunterricht in dunkler Erinnerung sind, verwandeln Kohlenwasserstoff und Cannabis in pure Magie, die wirklich umwerfend aussieht. Bis auf verschiedene Cannabinoide bleibt von den genutzten Cannabispflanzen nichts weiter übrig – so entstehen also Dragon Balls.

 

 

Der THC-Gehalt und die Optik sind vermutlich schon Grund genug, um alle Cannaseure zu begeistern, allerdings wurde der wirkliche Clou bislang noch gar nicht angesprochen: Das herstellende Unternehmen X-tracted Labs (Link zur Homepage) aus Seattle kann die Dragon Balls pimpen – und zwar durch die Beigabe verschiedener Terpene. So kann aber nicht nur Aroma und Geschmack des Öls den Wünschen angepasst werden. Terpene sind auch bekannt dafür, die Effekte von THC und anderen Cannabinoiden zu modifizieren.

 

 

Die meisten Extraktionsprozesse lassen die Terpene allerdings verschwinden. Das Team von X-tracted Labs hat daher eine Möglichkeit entwickelt, um die Terpene nach der Extraktion wieder ins Öl zu geben. So können auch die Wirkungen des Öls angepasst, ja fast schon programmiert werden – so ist es durch Terpenbeigabe möglich, bestimmte Strain-Eigenschaften anzupassen, etwa dafür zu sorgen, dass ein Extrakt mehr pusht als es die zugrundeliegende Sorte eigentlich erlauben würde. So können auch beispielsweise ganze Wirkungsprofile von Weedsorten eindeutig „nachgebaut“ werden. Aber auch der Geschmack kann durch die Terpene verändert werden, sodass die Firma beispielsweise Öle mit Bananen- oder Grapefruit-Geschmack offerieren kann.

Heute vor 30 Jahren ereignete sich die Nuklearkatastrophe in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat – mindestens 8.000 Menschen starben an den Folgen. Grund für die Katastrophe war die fehlgeschlagene Simulation eines Stromausfalls.

 

Wie nun der Breeder Subcool von der Seedbank TGA Genetics auf die Idee kam, seine Kreuzung aus den Sorten Train Wreck, Trinity und Jack the Ripper auf den Namen Chernobyl – so die englische Schreibweise von Tschernobyl – zu taufen, ist nicht überliefert. Vermutlich fühlte er sich nach dem Rauchen einfach ultra-verstrahlt. Denn der gemessene Spitzenwert lag bei dieser Sorte bislang bei knapp zwanzig Prozent THC, wohingegen CBD und CBN bei Werten um die 0,1 Prozent herumkrebsen.

 

Der Anbau ist drinnen wie draußen möglich und bringt normale Erträge mit Blüten hervor, die allesamt von einem Aroma durchzogen sind: Zitrus, Zitrone, Limette – dies sind die Assoziationen, die unmittelbar hervorgerufen werden. Chernobyl vereint Sativa (60 %) und Indica (40 %) und versorgt den Konsumenten mit einem starken High ohne in die Paranoia abzurutschen.

 

 

  

  

 

Update vom 2.4.: Viele haben es schon geahnt... April, April!

 

In Japan nahe Fukushima wurde vom Kamerateam der holländischen Web-Show Ganja Hunters eine neue Cannabis-Landrasse entdeckt, die bislang noch nicht bekannt war. Es handelt sich um eine reinrassige Indica, die etwa anderthalb Meter hoch wächst und dicke, feste Blüten ausbildet. Das Besondere ist der im Labor festgestellte THC-Gehalt, der zwischen 70 und 78 Prozent beträgt und damit alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt und die Weed-Welt auf den Kopf stellen wird. Bisherige Spitzenwerte des Wirkstoffs THC lagen bei Marihuana bei etwa 30 Prozent, sodass diese neue Varietät die bisherigen Top-Sorten um mehr als das Doppelte überbieten kann.

 

Diese neuentdeckte Cannabissorte, die bislang nur nahe der kleinen Ortschaft Zasso bei Fukushima ausgemacht werden konnte, scheint bei der einheimischen Bevölkerung schon lange fester Bestandteil des Lebens zu sein. Eine Spezialität der Dorfbewohner ist die Zubereitung von Rauchmischungen mittels Zibetkatze. Diesen kleinen Meerkätzchen wird etwas noch frisches Cannabis mit ein wenig Honig verabreicht. Wenn die Tiere die Nahrung später wieder ausscheiden, wird das Cannabis dann wieder vom Kot separiert und zum Trocknen an die frische Luft gelegt. Falco Hagen vom „Ganja Hunters“-Team spricht von einem erlesenem Geschmack und einem zerebralen Body-High.

 

Der nächste Schritt ist nun, Samen nach Europa zu importieren, wie Ned Erland von Ganja Hunters berichtet: „Wir werden einige Samen nach Europa schmuggeln. Dazu benutzen wir die Meerkatzen – statt ihnen direkt das Ganja zu verabreichen füttern wir sie mit Samen, sodass wir die kleinen Racker als Body-Packer nutzen können. Wir hoffen, eine stabile Linie für den Indoor-Markt züchten und schon bald vertreiben zu können.“

Viele Mitglieder der Partei Piraten setzen sich für eine Legalisierung von Cannabis ein. Immer wieder werden Aktionen gestartet, die sich mit dem Anbau von Hanf und Cannabis beschäftigen. Vergangenes Jahr etwa ließen die Piraten in Berlin 700 Nutzhanf-Pflanzen ohne THC auf einer Verkehrsinsel erblühen. In Chemnitz verteilten sie im Sommer 2015 Nutzhanf-Samen, die sie legal als Vogelfutter erworben hatten. Jedoch wurden die Samen in kleine Portionen abgepackt und verteilt – zwar mit dem Hinweis versehen, „sie dürfen nicht zum Zwecke des Anbaus eingepflanzt werden“, allerdings mit dem Nachtrag, die Samen auch mal ruhig in die Erde zu drücken.

 

Irgendwo hatte jemand einen schlechten Tag oder es war einfach zu langweilig, jedenfalls rückte die Polizei in der Geschäftsstelle der Chemnitzer Piraten zur Hausdurchsuchung an – die Aktion sei krimineller Natur, Strafe insgesamt: 1.500 Euro. Eine Analyse habe zudem ergeben, dass die verteilten Samen Hanf mit einem THC-Gehalt von etwa einem Prozent hervorbringen könnten. Bezugsquelle der Samen war ein 5-Kilo-Paket eines Tierfutterhändlers bei Ebay.

 

Hanf darf in Deutschland von Privatpersonen gar nicht angebaut werden (um nicht den Anbau von THC-haltigem Hanf verschleiern zu können) und von Landwirten nur, wenn die anzubauende Sorte genehmigt wurde, was einen THC-Gehalt von unter 0,2 Prozent voraussetzt. Die Samen für solchen Hanf dürfen frei gehandelt werden, beispielsweise als Tierfutter. Psychoaktives Cannabis hat in der Regel mindestens ein paar Prozent THC vorzuweisen, sodass legal anzubauender Hanf daher nicht als Rauschmittel einsetzbar ist.

 

Der Bezichtigte Pirat Mark Neis hat dem Strafbefehl allerdings nicht zugestimmt, sodass nun ein Prozess ins Haus steht. Alles weitere erfahrt ihr aus erster Hand auf der Website der Piraten Chemnitz: www.piraten-chemnitz.de

Augenscheinlich nach einer der berühmtesten Waffen der Welt benannt, hat es auch die Grassorte AK-47 (oder AK47) zu beachtlicher Verbreitung gebracht. Den Namen verdankt die Sorte ihren Qualitäten als schnellem Ausschalter – sei es von Schmerzen oder aber auch von unvorsichtigen Coffeeshop-Besuchern in den Niederlanden. Zu den Vorfahren der AK-47 zählen klassische Afghani-, Thai-, Columbian- und Mexican-Strains. Diese Hybrid-Sorte (65 % Sativa, 35 % Indica) wurde im Jahr 1992 von der niederländischen Samenbank Serious Seeds entwickelt und ruft einen vornehmlich Sativa-lastigen Zustand hervor. Diese Sorte sowie zahlreiche Varianten sind aber auch von vielen anderen Samenbanken erhältlich.

 Relativ einfach zu growen, erreicht AK-47 eine durchschnittliche Höhe und blüht nach grob 60 Tagen. Der CBD-Gehalt liegt zwischen 0 und 2 Prozent. Mit einem THC-Gehalt um die 20 Prozent ist AK-47 ein wahres „One-Hit-Wonder“. Der hohe THC-Anteil und das beim Rauchen zum Tragen kommende fruchtige Aroma sind zwei Gründe für die weltweite Beliebtheit. Insgesamt konnte diese Sorte schon zwanzig verschiedene Preise einheimsen, etwa den dritten Platz für Hybride beim Amsterdamer Cannabis Cup 2011. Bei AK-47 handelt es sich um eine klassische Indoor-Sorte, die aber theoretisch auch draußen angebaut werden kann und dort im Laufe des Oktobers fertig werden müsste.

 

 

Weitere, ausführlichere Sortenportraits findest du in der aktuellen Ausgabe von Highway: Für nur 2,60 Euro an jedem gut sortierten Kiosk oder für 1,89 Euro als E-Paper erhältlich.

Die Cannabispflanze produziert eine Menge unterschiedlicher Cannabinoide, nicht zuletzt das beliebt-berüchtigte Tetrahydrocannabinol. Doch auch das immer häufiger genutzte und untersuchte CBD ist in aller Munde. In diesem Artikel gibt Grow-Guru Mr. José einen Überblick über die wichtigsten Cannabinoide.

 

THC

THC – Delta-9-Tetrahydrocannbinol – zählt zu den psychoaktiven Cannabinoiden und ist der mit Abstand berühmteste Vertreter. Dies liegt daran, dass THC den größten Einfluss auf das Rauscherlebnis nach dem Cannabiskonsum hat. Die Auswirkungen hängen von der Dosis ab, beginnen bei guter Laune und können bei Einnahme von großen Mengen bei eingeschränkter Koordination und Gedächtnisfunktion enden.

 

 

 

CBD

Neben THC ist in der Cannabispflanze auch Cannabidiol (CBD) zu finden. Die ernsthafte Forschung zu CBD steckt noch in den Kinderschuhen und fördert laufend neue Erkenntnisse zu Tage, etwa zu den Auswirkungen von CBD auf den menschlichen Körper oder zum komplexen Verhältnis von CBD und THC. Der CBD-Anteil an den gesamten Cannabinoiden kann von Pflanze zu Pflanze sehr unterschiedlich ausfallen. Der CBD-Anteil des Endprodukts, der Blüten, hängt auch vom Zeitpunkt der Ernte ab.

CBD zählt nicht zu den psychoaktiven Cannabinoiden und zeichnet sich durch beruhigende und schmerzstillende Wirkung aus. Dadurch ist CBD aus medizinischer Sicht ein äußerst nützlicher Stoff: Er lindert Krämpfe, Entzündungen, Übelkeit, kann eventuell das Wachstum von Tumorzellen eindämmen und auch seine Auswirkungen bei Schizophrenie und multipler Sklerose werden getestet. Auf dem Markt tauchen daher zunehmend Cannabissorten mit höherem CBD-Gehalt zu Ungunsten des THC-Gehalts auf.

 

CBN

Das Cannabinoid Cannabinol (CBN) wird nicht während Wachstums- oder Blütephase durch die Pflanze produziert, sondern entsteht erst beim Abbau von THC. Es ist nicht psychoaktiv. Einen niedrigen CBN-Gehalt findet man in frisch geernteten Cannabispflanzen. Durch falsche Trocknung und Lagerung wird der Cannabinol-Anteil auf Kosten des THC-Gehalts erhöht. Durch eine richtige, langsame Trocknung (im Dunkeln, gute Belüftung und Temperatur um 18 °C) und richtige Lagerung (im Dunkeln, kühle Umgebung, verhinderte Luftzufuhr) kann der CBN-Anteil minimiert werden.

 

CBC

Cannabichromen (CBC) hat keine direkten Auswirkungen auf die Psyche. Allerdings wird angenommen, dass CBC die Auswirkungen von CBD und THC erhöht, so vor allem die schmerzstillenden Wirkungen.

 

THCV

Tetrahydrocannabivarin (THCV) und Delta-8-trans-Tetrahydrocannabinol werden im Allgemeinen zum THC gezählt, da sie ähnliche Wirkungen wie dieses aufweisen und da ihr Gesamtanteil an den Cannabinoiden äußerst gering ist. Neben diesen und vielen weiteren Cannabinoiden sind in Cannabispflanzen außerdem eine Reihe anderer Wirkstoffe vertreten.

Das ist Mist! Gestern haben wir darüber berichtet, dass das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen darüber beraten hat, ob der im Straßenverkehr erlaubte Grenzwert von unter 1 Nanogramm THC pro Milliliter Blut auf unter 3 Nanogramm THC pro Milliliter Blut angehoben werden sollte. Und nein: Das Gericht sieht – aus juristischer Perspektive – keinerlei Veranlassung für eine solche Anhebung des Grenzwertes. Alle fünf Kläger, die bei erreichten Werten zwischen einem und drei Nanogramm THC ihren Führerschein entzogen bekommen hatten, mussten demnach vor dem Gericht eine Niederlage einstecken. In Amerika fährt man übrigens mit der 5-Nanogramm-Grenze im doppelten Wortsinn sehr gut.

 

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