Ja zur Legalisierung von Cannabis in Deutschland als Medizin, Genussmittel und Rohstoff! Das ist eine beliebte Forderung – nur Leute, die dies fordern sind leider zu selten. Doch der Cannabis-Verband Bayern (CVB) um Vaclav „Wenzel“ Cerveny tut dies nun stellvertretend für alle Einwohner Deutschlands:

 

>>> Hier könnt ihr in nur 20 Sekunden online eure Unterschrift abgeben <<< – auf Wunsch auch so anonymisiert, dass niemand außer dem Empfänger der Petition eure Unterschrift sehen kann.

 

Auf der Plattform OpenPetition.org möchte der CVB so bis Anfang des nächsten Jahres 110.000 Unterschriften sammeln, die für eine vollständige Legalisierung von Cannabis für Personen ab 18 Jahren in Deutschland eintreten. Ist diese Grenze erreicht, wird OpenPetition.org von den zuständigen gewählten Vertretern eine Stellungnahme zur Petition einholt. Aber auch unabhängig davon, wird die Petition dann hoffentlich für viel Wirbel sorgen. Der Zeitpunkt ist gut gewählt: Der Themenblock „Cannabis als Medizin“ ist seit Tagen rund um die Uhr in allen Medien zu finden. Petitions-Organisator Wenzel Cerveny ist schon seit Jahren sehr aktiv, was Cannabis und vor allem die dazugehörige Pressearbeit angeht. Letztes Jahr waren sein Antrag auf eine 600-Quadratmeter-Plantage in Bayern und das Volksbegehren „Ja zu Cannabis in Bayern!“ zwar beide erfolglos – aber auch von den klassischen Medien beachtet, sodass das Thema legales Cannabis dadurch immer wieder in den Nachrichten auftauchte.

 

Die neue Petition, die 110.000 Unterstützer in ungefähr einem Jahr generieren sollte, hat bereits nach den ersten paar Tagen knapp 10.000 Unterschriften. Somit sollte das Ziel viel schneller erreicht, beziehungsweise langfristig deutlich übertroffen werden. Daher unsere Bitte:

 

Unterschreibt die Petition. Dies dauert nur 20 Sekunden und tut nicht weh. Und teilt bitte diesen Beitrag bei Facebook und Twitter – je mehr Leute mitmachen und öffentlich für Cannabis eintreten, desto schneller bekommen wir eine Legalisierung von Cannabis in Deutschland. Auch die Cannabisfreunde aus Österreich, der Schweiz und anderwo sind herzlich eingeladen, ihre Unterschriften abzugeben. Diese zählen zwar nicht zu den 110.000 benötigten Unterschriften, verstärken aber dennoch das Bild in der Öffentlichkeit deutlich!

 

Die Petition fordert im Klartext Folgendes:

Nach den internationalen wissenschaftlichen Erkenntnissen der letzten Jahrzehnte ist die Politik verpflichtet die Regulierung von Cannabis neu zu bemessen.

Der Deutsche Bundestag möge eine Gesetzesinitiative beschließen, die folgendes zum Inhalt hat:

1. Hanf (Cannabis) wird aus den Anlagen des Betäubungsmittelgesetzes (BtmG) herausgenommen und §24a BtmG gestrichen. Damit soll Hanf grundsätzlich als landwirtschaftliches Produkt bzw. Lebensmittel betrachtet werden.

2. Das Jugendschutzgesetz (JuSchuG) wird dahingehend erweitert, dass der Verkauf und Erwerb von Hanfprodukten mit einem THC-Gehalt über 0,2% analog zu §9 Absatz 1 Ziffer 1 JuSchuG geregelt wird. (Erwerb erst ab 18 Jahre)

 

Die Begründung ist auf der Website der Petition einsehbar. Hier geht es noch einmal zu Petition:

>>> Unterschreibt hier die Petition zu legalem Cannabis – auf Wunsch auch anonymisiert! Es dauert nur 20 Sekunden! <<<

Lange Zeit gab es das weitverbreitete Gerücht, Marihuana sei eine Einstiegsdroge, die automatisch zur Einnahme von härteren Drogen führt. Inzwischen, im Jahr 2016, wissen viele Menschen, dass dies nicht wahr ist. Wer diese Meinung heutzutage vertritt, offenbart sich als uninformiert. Eine nun veröffentlichte Studie der Universität von British Columbia zeigt auf, dass man eventuell sogar das Gegenteil behaupten kann: Marihuana soll durchaus erfolgreich als „Ausstiegsdroge“ eingesetzt werden können. Dies gilt vor allem für die Nutzer von Alkohol und Opiaten. Aber auch der Kokainentzug scheint mithilfe von Cannabis etwas mehr Erfolg zu versprechen.

 

Die Zahlen, die genannt werden, sind hoch: In einer Auswahl von 400 kanadischen Cannabis-Medizin-Patienten gaben 75 Prozent an, mit Cannabis eine andere Substanz zu ersetzen (Medikamente, Alkohol, illegale Drogen). Über 25 Prozent der kanadischen Medizinpatienten sollen mit Cannabis eine härtere Droge ersetzen, über 40 Prozent Alkohol.

 

Auch fand die Studie Belege dafür, dass mit Cannabis die Symptome von Depressionen und Posttraumatischen Belastungsstörungen behandelt werden können. Der Leiter der Studie, Dr. Zach Walsh, sagte, dass man sich mit der baldigen Legalisierung in Kanada nicht davor verschließen sollte, auch den Einsatz von Marihuana in die Planungen, mit dem Konsum anderer Drogen aufzuhören, einzubeziehen.

 

Weblink: Veröffentlichung der Ergebnisse der Studie im Fachblatt „Clinical Psychology Review“.

Alleine in Deutschland sind 1,5 Millionen Menschen an Demenz erkrankt, viele von ihnen an Alzheimer. Bei dieser Krankheit gibt es leider momentan noch keine Möglichkeit auf Heilung, allerdings kann der Fortgang von Alzheimer mit Medikamenten zunächst unterdrückt beziehungsweise verlangsamt werden.

 

Einer neuen Studie von Wissenschaftlern des „Salk Institute for Biological Studies“ in Kalifornien nach kommt nun auch Cannabis als Medikament gegen Alzheimer in Betracht. Die Forscher um Professor David Schubert entdeckten, dass Tetrahydrocannabinol (THC) Eiweiß-Ablagerungen an den Nervenzellen positiv beeinflussen kann – durch THC werden entzündliche Reaktionen abgesenkt und so können mehr Nervenzellen überleben. Die Ergebnisse veröffentlichten die Forscher im Journal „Aging and Mechanisms of Disease“.

 

Mit diesen Ergebnissen bestätigt das Forscher-Team aus Kalifornien ähnlich lautende Ergebnisse einer bereits ein paar Jahre alten amerikanischen Studie. Dennoch bedeutet dies nicht den Durchbruch in der Alzheimer-Forschung. Bis THC als Alzheimer-Medikament zugelassen werden könnte, müssten noch weitere umfangreiche Studien durchgeführt werden.

Mit 12 Kilo Gras erwischt werden und dann nur auf Bewährung verurteilt werden, das muss man erst einmal schaffen. Diese Glanztat vollbrachte nun ein 66-jähriger Rentner, der vor Gericht glaubhaft beteuern konnte, mit dem angepflanzten Cannabis nicht seine Rente aufbessern zu wollen.

 

Doch von vorne: Ein Rentner aus Sachsen-Anhalt entdeckte die heilende Wirkung von Cannabis auf seinen Körper. Um seine diversen Schmerzen zu bekämpfen, habe er mittels Blättern, Tee und in Form von Umschlägen und Badesätzen Cannabis genutzt. Und das auch noch höchst erfolgreich.

 

Vermutlich ist es als 66-Jähriger allerdings ein wenig schwerer an frisches Cannabiskraut zu kommen als in jungen Jahren. Übrigens nicht, um es zu rauchen, sondern ausschließlich, um die gerade genannten Zubereitungen daraus herzustellen. Was liegt also näher als selbst anzubauen? Nichts. Gut – 100 Pflanzen waren jetzt eventuell übertrieben, vor allem outdoor, aber was soll’s. Nach Aussage des Angeklagten war auch das gesamte Material für ihn selbst bestimmt, Verkäufe sollen nicht stattgefunden haben. Der Richter amüsierte sich jedenfalls über die ganze Angelegenheit, als gäbe es sonst nichts zu tun, wie das „Naumburger Tageblatt“ berichtete: „Während andere ein Schaumbad nehmen, baden Sie in Cannabis.“ Ja, ja. Cannabis, total witzig und so weiter.

 

Und bei der Urteilsverkündigung gab es dann auch neben dem Alters- einen Witzigkeitsbonus und so kam der gute Mann mit dem riesigen Garten schlussendlich mit einer Bewährungsstrafe von 18 Monaten davon – dies entsprach der Forderung des Verteidigers. Zudem muss der Rentner 500 Euro an die Deutsche Arthrose-Hilfe zahlen. Zu den 12 Kilo Gras mit einem Wirkstoffgehalt von reinen 103 Gramm THC merkte der Richter an: „Das schaffen nicht mal Großdealer.“ Das ist dahingestellt, allerdings schaffen Großdealer mit Sicherheit nicht, mit 12 Kilo Cannabis dem Gefängnis zu entgehen.

Cannabis auf Rezept! In Deutschland! Schon nächstes Jahr! Wer hätte das gedacht – Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) kündigte an, dass bereits im kommenden Jahr Cannabis auf Kassenrezept in Deutschland verfügbar sein soll. So sagte Gröhe heute der „Welt“: „Ohne dem Bundestag vorgreifen zu wollen, ist es wahrscheinlich, dass das Gesetz spätestens im Frühjahr 2017 in Kraft treten kann.“

 

    

 

Vor etwa einem Jahr gab es die ersten Ankündigungen in diese Richtung durch die Drogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU), seitdem wurde ein Gesetzesentwurf verfasst, der schon im Bundeskabinett und auch im Zuge eines EU-Notifizierungsverfahrens in Brüssel durchgesprochen wurde. Morgen soll das Gesetz dann im Bundestag tatsächlich verabschiedet werden – wie von Gröhe angekündigt aller Voraussicht nach mit Erfolg.

 

Besonders erfreulich ist diese Nachricht für all diejenigen Patienten, die zwar Gras in der Apotheke beziehen dürften, aber nicht für die Kosten aufkommen können. „Wir wollen, dass für Schwerkranke die Kosten für Cannabis als Medizin von ihrer Krankenkasse übernommen werden, wenn ihnen nicht anders geholfen werden kann“, äußerte sich Gröhe weiter in der „Welt“.

 

Langfristig soll der Bedarf an Medizinalhanf durch einen staatlich kontrollierten Anbau in Deutschland erfolgen. Bis dieser allerdings in die Wege geleitet wurde, sollen Importe für die Versorgung der Kranken zuständig sein. Bislang bekommen nur etwa 5.000 deutsche Patienten THC-Präparate und nur grob 500 Personen verfügen über eine Ausnahmeerlaubnis für den Konsum von Cannabisblüten. Experten rechnen nun aber mit bis zu 800.000 Patienten, die jährlich auf Medizinalhanf zurückgreifen möchten.

 

Auch wenn sich die Patienten über die aktuelle Entwicklung grundsätzlich natürlich sehr freuen können, bleibt allerdings anzumerken, dass der abzusehende Versorgungsnotstand durch eine Erlaubnis des Selbstanbaus problemlos gelöst werden könnte. Dies möchten Gröhe und Mortler aber nach wie vor auf jeden Fall unterbinden. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt... die letzten Gesinnungsänderungen kamen jedenfalls schnell.

Bei eurem nächsten Amerika-Besuch solltet ihr auf jeden Fall auch einen Zwischenstopp in Seattle einplanen. Denn dort sitzen wahre Cannabis-Künstler und fertigen sogenannte „Dragon Balls“ an – benannt nach dem gleichnamigen Manga und wohl dank des Inhalts auch dazu geeignet, möglichen Konsumenten die Berge zu Haare stehen zu lassen wie Son-Goku persönlich.

 

Denn im Inneren dieser Bälle warten jeweils 3.000 Gramm Cannabisöl mit einem THC-Anteil von bis zu möglichen 99 Prozent. Eine Apparatur aus Kesseln, Spiralen und ähnlichen Gerätschaften, die einem noch aus dem Chemieunterricht in dunkler Erinnerung sind, verwandeln Kohlenwasserstoff und Cannabis in pure Magie, die wirklich umwerfend aussieht. Bis auf verschiedene Cannabinoide bleibt von den genutzten Cannabispflanzen nichts weiter übrig – so entstehen also Dragon Balls.

 

 

Der THC-Gehalt und die Optik sind vermutlich schon Grund genug, um alle Cannaseure zu begeistern, allerdings wurde der wirkliche Clou bislang noch gar nicht angesprochen: Das herstellende Unternehmen X-tracted Labs (Link zur Homepage) aus Seattle kann die Dragon Balls pimpen – und zwar durch die Beigabe verschiedener Terpene. So kann aber nicht nur Aroma und Geschmack des Öls den Wünschen angepasst werden. Terpene sind auch bekannt dafür, die Effekte von THC und anderen Cannabinoiden zu modifizieren.

 

 

Die meisten Extraktionsprozesse lassen die Terpene allerdings verschwinden. Das Team von X-tracted Labs hat daher eine Möglichkeit entwickelt, um die Terpene nach der Extraktion wieder ins Öl zu geben. So können auch die Wirkungen des Öls angepasst, ja fast schon programmiert werden – so ist es durch Terpenbeigabe möglich, bestimmte Strain-Eigenschaften anzupassen, etwa dafür zu sorgen, dass ein Extrakt mehr pusht als es die zugrundeliegende Sorte eigentlich erlauben würde. So können auch beispielsweise ganze Wirkungsprofile von Weedsorten eindeutig „nachgebaut“ werden. Aber auch der Geschmack kann durch die Terpene verändert werden, sodass die Firma beispielsweise Öle mit Bananen- oder Grapefruit-Geschmack offerieren kann.

Heute vor 30 Jahren ereignete sich die Nuklearkatastrophe in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat – mindestens 8.000 Menschen starben an den Folgen. Grund für die Katastrophe war die fehlgeschlagene Simulation eines Stromausfalls.

 

Wie nun der Breeder Subcool von der Seedbank TGA Genetics auf die Idee kam, seine Kreuzung aus den Sorten Train Wreck, Trinity und Jack the Ripper auf den Namen Chernobyl – so die englische Schreibweise von Tschernobyl – zu taufen, ist nicht überliefert. Vermutlich fühlte er sich nach dem Rauchen einfach ultra-verstrahlt. Denn der gemessene Spitzenwert lag bei dieser Sorte bislang bei knapp zwanzig Prozent THC, wohingegen CBD und CBN bei Werten um die 0,1 Prozent herumkrebsen.

 

Der Anbau ist drinnen wie draußen möglich und bringt normale Erträge mit Blüten hervor, die allesamt von einem Aroma durchzogen sind: Zitrus, Zitrone, Limette – dies sind die Assoziationen, die unmittelbar hervorgerufen werden. Chernobyl vereint Sativa (60 %) und Indica (40 %) und versorgt den Konsumenten mit einem starken High ohne in die Paranoia abzurutschen.

 

 

  

  

 

Update vom 2.4.: Viele haben es schon geahnt... April, April!

 

In Japan nahe Fukushima wurde vom Kamerateam der holländischen Web-Show Ganja Hunters eine neue Cannabis-Landrasse entdeckt, die bislang noch nicht bekannt war. Es handelt sich um eine reinrassige Indica, die etwa anderthalb Meter hoch wächst und dicke, feste Blüten ausbildet. Das Besondere ist der im Labor festgestellte THC-Gehalt, der zwischen 70 und 78 Prozent beträgt und damit alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt und die Weed-Welt auf den Kopf stellen wird. Bisherige Spitzenwerte des Wirkstoffs THC lagen bei Marihuana bei etwa 30 Prozent, sodass diese neue Varietät die bisherigen Top-Sorten um mehr als das Doppelte überbieten kann.

 

Diese neuentdeckte Cannabissorte, die bislang nur nahe der kleinen Ortschaft Zasso bei Fukushima ausgemacht werden konnte, scheint bei der einheimischen Bevölkerung schon lange fester Bestandteil des Lebens zu sein. Eine Spezialität der Dorfbewohner ist die Zubereitung von Rauchmischungen mittels Zibetkatze. Diesen kleinen Meerkätzchen wird etwas noch frisches Cannabis mit ein wenig Honig verabreicht. Wenn die Tiere die Nahrung später wieder ausscheiden, wird das Cannabis dann wieder vom Kot separiert und zum Trocknen an die frische Luft gelegt. Falco Hagen vom „Ganja Hunters“-Team spricht von einem erlesenem Geschmack und einem zerebralen Body-High.

 

Der nächste Schritt ist nun, Samen nach Europa zu importieren, wie Ned Erland von Ganja Hunters berichtet: „Wir werden einige Samen nach Europa schmuggeln. Dazu benutzen wir die Meerkatzen – statt ihnen direkt das Ganja zu verabreichen füttern wir sie mit Samen, sodass wir die kleinen Racker als Body-Packer nutzen können. Wir hoffen, eine stabile Linie für den Indoor-Markt züchten und schon bald vertreiben zu können.“

Viele Mitglieder der Partei Piraten setzen sich für eine Legalisierung von Cannabis ein. Immer wieder werden Aktionen gestartet, die sich mit dem Anbau von Hanf und Cannabis beschäftigen. Vergangenes Jahr etwa ließen die Piraten in Berlin 700 Nutzhanf-Pflanzen ohne THC auf einer Verkehrsinsel erblühen. In Chemnitz verteilten sie im Sommer 2015 Nutzhanf-Samen, die sie legal als Vogelfutter erworben hatten. Jedoch wurden die Samen in kleine Portionen abgepackt und verteilt – zwar mit dem Hinweis versehen, „sie dürfen nicht zum Zwecke des Anbaus eingepflanzt werden“, allerdings mit dem Nachtrag, die Samen auch mal ruhig in die Erde zu drücken.

 

Irgendwo hatte jemand einen schlechten Tag oder es war einfach zu langweilig, jedenfalls rückte die Polizei in der Geschäftsstelle der Chemnitzer Piraten zur Hausdurchsuchung an – die Aktion sei krimineller Natur, Strafe insgesamt: 1.500 Euro. Eine Analyse habe zudem ergeben, dass die verteilten Samen Hanf mit einem THC-Gehalt von etwa einem Prozent hervorbringen könnten. Bezugsquelle der Samen war ein 5-Kilo-Paket eines Tierfutterhändlers bei Ebay.

 

Hanf darf in Deutschland von Privatpersonen gar nicht angebaut werden (um nicht den Anbau von THC-haltigem Hanf verschleiern zu können) und von Landwirten nur, wenn die anzubauende Sorte genehmigt wurde, was einen THC-Gehalt von unter 0,2 Prozent voraussetzt. Die Samen für solchen Hanf dürfen frei gehandelt werden, beispielsweise als Tierfutter. Psychoaktives Cannabis hat in der Regel mindestens ein paar Prozent THC vorzuweisen, sodass legal anzubauender Hanf daher nicht als Rauschmittel einsetzbar ist.

 

Der Bezichtigte Pirat Mark Neis hat dem Strafbefehl allerdings nicht zugestimmt, sodass nun ein Prozess ins Haus steht. Alles weitere erfahrt ihr aus erster Hand auf der Website der Piraten Chemnitz: www.piraten-chemnitz.de

Augenscheinlich nach einer der berühmtesten Waffen der Welt benannt, hat es auch die Grassorte AK-47 (oder AK47) zu beachtlicher Verbreitung gebracht. Den Namen verdankt die Sorte ihren Qualitäten als schnellem Ausschalter – sei es von Schmerzen oder aber auch von unvorsichtigen Coffeeshop-Besuchern in den Niederlanden. Zu den Vorfahren der AK-47 zählen klassische Afghani-, Thai-, Columbian- und Mexican-Strains. Diese Hybrid-Sorte (65 % Sativa, 35 % Indica) wurde im Jahr 1992 von der niederländischen Samenbank Serious Seeds entwickelt und ruft einen vornehmlich Sativa-lastigen Zustand hervor. Diese Sorte sowie zahlreiche Varianten sind aber auch von vielen anderen Samenbanken erhältlich. Relativ einfach zu growen, erreicht AK-47 eine durchschnittliche Höhe und blüht nach grob 60 Tagen. Der CBD-Gehalt liegt zwischen 0 und 2 Prozent. Mit einem THC-Gehalt um die 20 Prozent ist AK-47 ein wahres „One-Hit-Wonder“. Der hohe THC-Anteil und das beim Rauchen zum Tragen kommende fruchtige Aroma sind zwei Gründe für die weltweite Beliebtheit. Insgesamt konnte diese Sorte schon zwanzig verschiedene Preise einheimsen, etwa den dritten Platz für Hybride beim Amsterdamer Cannabis Cup 2011. Bei AK-47 handelt es sich um eine klassische Indoor-Sorte, die aber theoretisch auch draußen angebaut werden kann und dort im Laufe des Oktobers fertig werden müsste.

 

 

Weitere, ausführlichere Sortenportraits findest du in der aktuellen Ausgabe von Highway: Für nur 2,30 Euro an jedem gut sortierten Kiosk oder für 1,89 Euro als E-Paper erhältlich.

Seite 1 von 2