Was Football angeht, sind uns die Amerikaner bekannterweise meilenweit voraus – und neuerdings auch bezüglich Cannabis. Football ist eine der beliebtesten Sportarten und Marihuana eine der beliebtesten Drogen. So wundert es nicht, dass auch unter den amerikanischen Football-Profis der National Football League (NFL) Marihuana als Freizeitdroge und als Schmerzmittelersatz sehr beliebt ist.

 

Der Sportsender ESPN hat eine anonyme Umfrage unter 226 amerikanischen NFL-Profis durchgeführt und ist dabei auf ein recht eindeutiges Ergebnis gekommen: 71 Prozent der Spieler sind für eine generelle Legalisierung von Marihuana in den USA.

 

Ein großes Problem des amerikanischen Footballs ist die Schmerzmitteleinnahme unter aktiven wie auch ehemaligen Spielern. Und so gaben 59 Prozent der Befragten an, dass sie sich Sorgen wegen einer Schmerzmittelabhängigkeit machen. 42 Prozent gaben an, dass sie einen befreundeten Spieler kennen, der davon abhängig geworden sei. Dass durch legales Marihuana in der NFL der Schmerzmittelgebrauch rückläufig sein würde, davon gehen 61 Prozent der Football-Profis aus.

 

Besonders interessant auch, dass 22 Prozent der Spieler angaben, dass sie mindestens einen Team-Kollegen kennen, der schon einmal bekifft zum Spiel erschienen ist. Auf der Website von ESPN können alle Fragen und Antworten eingesehen werden:

 

Weblink: www.espn.com

Siehe auch: Spielt der Super-Bowl-Sieger bald im Weed-Stadion?

 

...mehr, News, Infos, Entertainment und alles über den Cannabis-Anbau findest du ganz einfach in der neusten Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin, die seit dieser Woche für den Spottpreis von 2,30 Euro im gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Growshop erhältlich ist.

 Weblink: Highway am Kiosk finden

Mit knapp 800 Kilo Marihuana hat sich der ehemalige Fußballer Marcelo Pletsch, der zwischen 1999 und 2005 insgesamt 142 Spiele für Borussia Mönchengladbach absolvierte, im November vergangenen Jahres erwischen lassen (wir berichteten). Seit dem 10. November 2015 saß er nun in Brasilien in Untersuchungshaft, weil das gefundene Gras in einem LKW von Pletschs Firma gelagert war. Pletsch zog vor fünf Jahren an die Grenze von Brasilien zu Paraguay, um Schweine zu züchten.

 

Policia Militar

 

Nun fand der Prozess gegen ihn statt. Das Ergebnis hört sich unerfreulich für Pletsch an: 9 Jahre und 2 Monate Haft in Brasilien. Das Urteil ist zwar noch nicht rechtskräftig und der seine Unschuld beteuernde Pletsch möchte noch einmal Berufung einlegen, aber einer seiner Anwälte äußerte sich „Sport Bild“ gegenüber recht hoffnungslos: „Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sich noch etwas an dem Urteil ändern wird.“

 

Wenn sich dies bewahrheitet, muss Pletsch mindestens bis Juli 2019 im Knast von Cascavel hocken: Elf Monate sitzt er schon und mindestens 40 Prozent der Gesamtstrafe wird er absitzen müssen, um danach in den halboffenen Verzug zu gelangen. Läuft alles schief, wird der Hitzkopf erst Anfang 2025 wieder die Freiheit genießen können.

 

Weitere Infos und News zu Marihuana und Haschisch findest du in unserer aktuellen Ausgabe Highway – Das Cannabismagazin 05/2016. Das Magazin ist für schlappe 2,30 Euro jedem gut sortierten Kiosk und Growshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

 

Weblink: Highway am Kiosk finden

Weblink: Highway 05/2016 als E-Paper kaufen

Das ist mal eine Nachricht mit Seltenheitswert. Eigentlich würden wir uns ja wünschen, dass auch mehr Sportler in und aus Deutschland zu ihrem Cannabiskonsum stehen, so wie es auch beispielsweise in den Vereinigten Staaten oftmals üblich ist. Aber sich mit 793 Kilo erwischen zu lassen, ist dann vielleicht doch ein bisschen zu viel des Guten. Anscheinend schien hier aber auch die Gewinnabsicht im Vordergrund zu stehen, nicht das Faible für Weed.

 

Die Rede ist von Marcelo Pletsch, dem ehemaligen Bundesliga-Profi, der unter anderem für Borussia Mönchengladbach und den 1. FC Kaiserslautern spielte. Wie der "Express" berichtet, hat sich der inzwischen 40-jährige Verteidiger in Brasilien mit 793 Kilo und 300 Gramm Marihuana erwischen lassen, das auf einem weißen Lastwagen aus seinem Besitz gelagert war. Ebenfalls mit ihm verhaftet wurden ein 33 und ein 39 Jahre alter Mann. Das Marihuana war auf dem Dach und im Fahrgestell des Lastwagens versteckt. Marcelo Pletsch sitzt nun im Staatsgefängnis von Cascavel.

Außenstehende und auch gerade Cannabis-Konsumenten können oft ihren Ohren nicht trauen, wenn sie erfahren, dass MMA-Kämpfer oft und gerne Gras rauchen, teilweise sogar vor dem Kämpfen. Nicht nur, dass sich einige Konsumenten nicht vorstellen können, dann noch angemessen auf die Flut der Schläge und Tritte reagieren zu können – viele Menschen würden sich schon so niemals freiwillig in einen Mixed-Martial-Arts-Ring oder -Käfig trauen, geschweige denn dicht.

 

Hört man sich in der Szene um, ist aber immer wieder mal davon die Rede, dass der Cannabiskonsum die benötigte Konzentration im Kampf fördert oder sogar, dass Gras prophylaktisch oder im Anschluss an einen Kampf geraucht wird, um die Schmerzen zu verringern. Vergangenes Jahr wurde erst einer der berühmtesten Kämpfer der großen amerikanischen MMA-Organisation Ultimate Fighting Championship (UFC), Nick Diaz, zu einer Sperre von fünf Jahren verurteilt. Er wurde bereits das dritte Mal positiv auf Marihuana getestet. Anfang 2016 wurde diese Sperre dann allerdings auf anderthalb Jahre reduziert.

 

Auch sein Bruder Nate Diaz, ebenfalls ein großartiger MMA-Kämpfer, scheint ein Cannabisfreund in vielerlei Hinsicht zu sein. Nach dem langersehnten Rückkampf gegen Conor McGregor vergangene Woche, den Nate Diaz durch die Stimmen der Ringrichter verlor, gab es eine für Sportereignisse interessante Pressekonferenz: Denn während Nate Diaz die Fragen der Journalisten beantwortete, zückte er eine Art E-Zigarette und zog daran. Natürlich kam die Frage von den Rängen, was er denn da rauche. Die Antwort: „Das ist CBD-Öl, es hilft beim Heilungsprozess, es macht das Leben besser.“ Im untenstehenden Video ist die Passage der Pressekonferenz zu sehen.

 

Obwohl Nate Diaz den Kampf verlor, war sein Kontrahent McGregor noch etwas lädierter. Dies lies Nate, der kein Freund von McGregor ist, auf derselben Pressekonferenz zu dieser Aussage hinreissen: „Conor geht ins Krankenhaus, ich gehe mit meinem Bruder auf die Aftershowparty.“ Wir wissen nicht, ob er dort mit Snoop Dogg zusammentraf, jedoch sind vor einigen Tagen auf Nates Instagram-Account Fotos von Snoop und ihm aufgetaucht, auch ein Foto von einem riesigen Joint geisterte durchs Netz. Man weiß nicht, ob Nate auch zu THC statt CBD gegriffen hat, das wäre aber auch nicht schwer zu glauben. Ob seine Augen auf dem Foto mit Snoop Dogg noch vom Kampf so geschwollen waren oder ob es vielleicht doch woanders dran lag, bleibt sein Geheimnis...

 


Nate Diaz / Instagram

 

Du willst mehr Infos über Cannabis? Diese Woche zum Preis von 2,30 Euro druckfrisch erschienen ist Highway – Das Cannabismagazin 04/2016, zu finden an jedem gut sortierten Kiosk und Growshop.

 


 

Weblink: Highway am Kiosk finden

Weblink: Highway 04/2016 als E-Paper (PDF) kaufen

Kiffen und Gewichte stemmen – in unserer Leserschaft werden wohl viele diese Kombination kennen. Für Nicht-Cannabis-Konsumenten scheint dieser Gedanke zunächst abwegig zu sein – von wegen Kiffen mache faul und so weiter. Der Amerikaner Jim McAlpine will diese Vorurteile nun entkräften und Gleichgesinnten die Möglichkeit geben, Cannabis-Sport in seinen neuen Fitnessstudios zu betreiben.

 

Wie McAlpine „Quartz“ im Interview verriet, kam ihm die Idee – genau – beim dichten Gewichte stemmen. Nun plant er eine Fitnessstudio-Kette mit dem einleuchtenden Namen „Power Plant Fitness“. Die erste Filiale ihrer Art öffnet im November in San Francisco – L.A., San Diego und Sacramento sollen folgen.

 

Bislang organisierte der Fitnessstudio-Gründer die „420 Games“, Wettläufe, Golfturniere und dergleichen für die Cannabis-Community. Im Gegensatz zu vielen Ärzten glaubt er, dass Cannabis ein gesunder und produktiver Weg sein kann, durch den Sportler in ihrem Tun unterstützt werden können. Die Fitnessstudio-Besucher bekommen demnach nicht nur Trainingspläne erstellt, sondern auch „Cannabis-Pläne“: „Es ist mehr eine ganzheitliche Körper-und-Geist-Philosophie. Wir machen hier eine ganze Menge mehr Kopfarbeit als andere Gyms“, erklärt McAlpine. Medical-Marijuana-Doktoren und Lieferdienste runden das Angebot ab.

 

Den Kunden wird allerdings abgeraten das Marihuana zu rauchen, sondern es wird der Konsum mittels Nahrung oder Vaporizer empfohlen, um die schädlichen Nebenwirkungen auf ein Minimum zu reduzieren und um den Einsatz von Kleinstdosen besser ermöglichen zu können.

Weed-Werbung im TV! Eine super Aktion hat „Black Magic“, ein amerikanischer Händler von Blumenerde, die besonders für die Ansprüche von Cannabis zugeschnitten ist, nun abgeliefert: Da auf Bundesebene der Anbau von Marihuana in den USA immer noch illegal ist und demnach auch nicht beworben werden darf, haben die Jungs und Mädels von „Black Magic“ (www.blackmagic.com) einen Werbespot für ihre Blumenerde produziert, in dem Wörter wie „Weed“ gar nicht vorkommen. Dennoch weiß jeder Bescheid, der Bescheid weiß – der Sprecher des Werbeclips beginnt mit: „Dies sind Grower. Sie finden Sie über Spelunken, in Kellern und im Schutz der Dunkelheit.“ Doch schaut euch das Video einfach selbst an...

Ab sofort ist die aktuelle Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin erhältlich. Für schlappe 2,30 Euro findet ihr das brandneue und schon jetzt heiß geliebte Cannabismagazin an jedem Bahnhof und Flughafen, in vielen Head- und Growshops und auch an einigen Tausend Kiosken in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine Übersicht der deutschen Kioske, die Highway führen findet ihr bei mykiosk.com – alternativ könnt ihr Highway auch preisgünstig als E-Paper erwerben. Highway bedient keine Vorurteile, sondern räumt mit ihnen auf!

 

Inhalte von Highway Ausgabe 03/2016 (Auswahl):

 

Titelstory Nachruf: Der größte Haschisch-Schmuggler aller Zeiten, Howard Marks alias Mr. Nice – Rückblick auf die wichtigsten Stationen seines Lebens. Außerdem: Die schönsten Cannabissorten der Mr. Nice Seedbank.

 

EURO 2016 Alle Teilnehmerländer der Fußball-EM 2016 im Cannabis-Check – Verfügbarkeit, Rechtliches, Akzeptanz. In welchen Ländern ist der Fußball auf dem Vormarsch? Und in welchen Cannabis?

 

Story Cannabis und Profisport: Doping mit Dope? Die Nutzung des Cannabis-Wirkstoffs THC ist das zweithäufigste Vergehen bei Dopingkontrollen. Doch kann man mit Cannabis überhaupt die sportliche Leistung steigern – oder doch nur das Wohlbefinden?

 

Event Der Global Marijuana March 2016 – auf der ganzen Welt wurde am 7. Mai für die Legalisierung von Cannabis demonstriert. 300 Städte weltweit beteiligten sich dieses Jahr, in Deutschland gingen etwa 10.000 Demonstranten auf die Straße.

 

High School Cannabis und der pH-WertDamit Cannabispflanzen potente Blüten entwickeln, muss im Growmedium eine Umgebung hergestellt werden, bei der die Pflanzen überhaupt Nährstoffe aufnehmen können. Genau da spielt der pH-Wert eine äußerst wichtige Rolle.

 

High Court Handeltreiben ohne Handel zu treiben – Sind Grower automatisch Dealer? Rechtsanwalt Steffen Dietrich aus Berlin informiert über die rechtlichen Zusammenhänge von Cannabisanbau und Cannabisverkauf.

 

Growing Skuff – das gewisse Extra. Als Faustregel gilt bei der Cannabisernte, dass aus den Schnittresten nochmals rund zehn Prozent des Trockengewichtes der Blüten an hochpotentem Skuff zusätzlich gewonnen werden können.

 

Weitere Artikel in Highway 03/2016 Im Tal der Weed-Nonnen: Fotoserie +++ Growing: Düngung beim Outdoor-Anbau +++ Kiffertypen: Der Dauerkiffer +++ Runner’s High: Dank Cannabis schmerzfrei Sport treiben +++ Sortenportraits: Angel Heart und Night Queen +++ Event: Spannabis 2016 +++ Film: Kid Cannabis +++ u.v.m.

 

Der Football-Verein und Super-Bowl-Sieger Denver Broncos muss sich in Kürze womöglich nach einem neuen Namenspaten für sein Stadion umsehen. Der bisherige Sponsor Sports Authority meldete kürzlich Konkurs an und kann daher unter Umständen nicht mehr den finanziellen Verpflichtungen nachkommen, die vertraglich eigentlich noch bis 2021 festgehalten wurden. Vonseiten der Denver Broncos betonte man zwar, Sports Authority gerne weiterhin als Partner behalten zu wollen, allerdings sieht dies bei ausbleibenden Zahlungen garantiert anders aus.

 

Daher brachte sich nun die Marihuana-Dispensary-Kette Native Roots ins Gespräch, die am 1. April verkündete, sich nun aktiv zu bemühen, die Namensrechte am Broncos-Stadion zu erwerben. Zugleich wurde betont, dass es sich nicht um einen Aprilscherz handele und das nötige Kleingeld für dieses Unterfangen auch zur Verfügung stehe. Im letzten Jahr expandierte die legale Marihuana-Ausgabestelle mit Sitz in Denver und baute gleich 13 neue Filialen in der Stadt. Die Firma möchte nicht nur gerne ihr ansässiges Football-Team unterstützen, sondern natürlich auch Werbung machen. Dafür bietet sich das Denver-Broncos-Stadion besonders gut an, denn der Name des ursprünglichen Stadions lautete Mile High Stadium (inzwischen Sports Authority Field at Mile High).

 

Das letzte Wort in dieser Angelegenheit wird allerdings der Football-Verband NFL behalten, der sein Veto einlegen kann. Zudem ist auch fraglich, ob die Broncos überhaupt Interesse an einem solchen Namenspaten hätten. Auch unterliegt Marihuana im Bundesstaat Colorado Werbeeinschränkungen, sodass auch hier noch Hindernisse lauern können.

 

Weblink: Pressemitteilung von Native Roots