Der Name Antonio Bascaro dürfte den wenigsten Cannabisfreunden etwas sagen. Doch der Exil-Kubaner hätte die Aufmerksamkeit der Cannabiscommunity rund um den Globus mehr als verdient. Denn der 84-Jährige hat die letzten 39 Jahre wegen Cannabisschmuggels in einem US-Gefängnis verbracht und ist damit der am längsten einsitzende Cannabis-Häftling der westlichen Welt.

 

Bascaro wurde 1980 wegen des Schmuggels von 600.000 Pfund Marihuana in den Vereinigten Staaten verhaftet. In der Hochzeit des „War on Drugs“ bekam der ehemalige Air-Force-Pilot für seine (gewaltlosen) Vergehen die volle Härte der amerikanischen Justiz zu spüren. Laut seiner Tochter, die mehrmals pro Woche mit ihm telefoniert, verbringt der Senior heute seine Tage mit dem Lesen von Zeitungen und dem Schauen von Nachrichtensendungen. An den Rollstuhl gefesselt bleibt er dabei meistens für sich. Besonders bitter: der Drogenbaron, für den Bascaro damals arbeitete, ist inzwischen längst wieder auf freiem Fuß.

 

Aicha Bascaro startete eine Petition zur Begnadigung ihres Vaters, die es bisher auf knapp 110.00 Unterschriften gebracht hat. Wer ebenfalls unterschreiben möchte, kann dies hier tun.

Spektakulärer Fund am internationalen Hafen Malta Freeport! Der Container, um den es geht, war aus Spanien gekommen und dem Zoll gleich als verdächtig aufgefallen. Mit verschiedenen Scannern war die Fracht durchleuchtet worden, wobei den zuständigen Zollbeamten einige Unstimmigkeiten sozusagen „spanisch“ vorgekommen waren. Der Verdacht erwies sich als berechtigt, denn in der physischen Untersuchung, die folgte, konnte man nichts Geringeres als den zweitgrößten Fall von Drogenschmuggel aufdecken, den Malta jemals erlebt hat. Ganze fünf Tonnen Cannabis-Resin, sorgfältig in Schaumstoff eingewickelt und im Inneren von mehreren großen Plastikrohren verstaut wurden von den Zollbeamten zu Protokoll gegeben. Wie man in den lokalen Medien allerdings auf den angegebenen Warenwert von 450.000 Euro kommt, bleibt schleierhaft. Der wahre Wert der Cannabisextrakte dürfte wohl um einiges darüber liegen. Bleibt zu hoffen, dass zu den Feiertagen trotzdem niemand auf seinen Weihnachts-Dab verzichten muss.

Bei einer Razzia in einem Privathaus im Südwesten von Laurel County im US-Bundesstaat Kentucky vergangenen Samstag konnten Polizei und FBI etwa 30 Kilo an Cannabisprodukten und einige Schusswaffen erbeuten respektive sicherstellen.

 

FBI-Agenten berichteten von etwa vier bis fünf Kilo Haschöl, gut sieben Kilo Marihuana (wohl kalifornischer Herkunft), 14 Kilo Edibles und etwa 350 vorbefüllten Vape-Pens. Als Hauptverdächtiger gilt ein 16(!)-jähriger Heranwachsender, der nach Polizeiangaben vorhatte, die Ware in lokalen High und Middle Schools an den Mann, beziehungsweise den Teenager, zu bringen. Kentucky ist einer der restriktivsten Bundesstaaten der USA, was die Cannabisgesetzgebung betrifft, Dekriminalisierung ist hier ein Fremdwort.

 

Dem Tatverdächtigen drohen nun harte Strafmaßnahmen, die bis zu einer zehnjährigen Gefängnisstrafe reichen können, je nachdem, ob Jugend- oder Erwachsenenstrafrecht angewendet wird.

 

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Für Cannabisfreunde, die entlang der Küste des US-Bundesstaats Florida leben, könnte es sich dieser Tage lohnen, gleich bei Sonnenaufgang aufzustehen und den Tag mit einem ausgedehnten Strandspaziergang zu beginnen. Nicht nur, um die Atmosphäre zu genießen, sondern um Weed zu sammeln. Das wächst zwar natürlich nicht am Strand, wird aber zurzeit immer wieder, in wasserdichten Paketen verpackt, an der Küste angespült. Insbesondere in den letzten Tagen, nachdem Hurrikan „Florence“ über die Region hinweggefegt war und so gab es offenbar einen regelrechten Andrang von Spaziergängern, die über die wertvollen Päckchen herfielen.

 

 

Sogar zu einer Festnahme kam es, als sich ein 61-jähriger Mann (siehe Foto) mit einem Fünf-Kilo-Batzen davon stehlen wollte, ohne die Polizei zu informieren und den Fund abzugeben. Nach eigenen Angaben hatte er nur vorgehabt, so lange auf das Paket aufzupassen, bis die Gesetzeshüter einträfen. Auch andere Strandbesucher hatten sich daran gemacht, die Pakete zu öffnen und sich mit dem kostbaren Inhalt aus dem Staub zu machen. Der zuständige Sheriff gab an, dass im Bereich Flagler County allein seit Dienstag circa 50 Kilogramm Marihuana an den Stränden angespült wurden.

 

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Wenn es um den Schmuggel von Marihuana geht, kennt die Kreativität scheinbar keine Grenzen. Ein besonders spektakulärer Versuch ereignete sich nun an der serbisch-ungarischen Grenze. Um den Grenzzaun zu umgehen, der von ungarischer Seite im Sommer 2015 hochgezogen worden war, ließ sich ein Mann einiges einfallen. Im Gepäck hatte der Ungar 18 Kilo Marihuana mit einem Straßenverkaufswert von umgerechnet 111.000 Euro, die er vermutlich in Serbien erworben hatte und nun in seine Heimat einführen wollte. Aber wie das 170 Kilometer lange und drei Meter hohe Bollwerk umgehen? Einen Tunnel graben? Zu aufwendig! Mit dem Katapult rüberschießen? Zu kompliziert! Einfach über den Zaun klettern? Zu risikoreich! Mit dem motorisierten Gleitschirm-Flieger elegant darüber schweben? Perfekt! Vielleicht gingen Überlegungen dieser Art tatsächlich durch den Kopf des Cannabisschmugglers, doch hätte er sich wohl lieber um die in Zaunnähe installierten Bewegungsmelder und Wärmebildkameras Gedanken machen sollen. Denn nachdem er es tatsächlich geschafft hatte, mit seinem Gleiter des Nachts die Grenze zu überfliegen und sicher auf einem Acker auf der anderen Seite zu landen, dauerte es nicht lange, bis alarmierte Polizisten mit Drogenspürhunden anrückten und die Handschellen klickten.

Fürs Angeln fehlt es den meisten Menschen ja an Muße. Stundenlang mehr oder weniger still sitzen und auf den Ozean starren ist für viele wohl eher eine Geduldsprobe als ein Freizeitvergnügen. Und man kann sich noch nicht mal darauf verlassen, etwas zu fangen, wenn man mal von ein paar Seegurken und tonnenweise Plastikmüll absieht. Im schlechtesten Fall heißt es dann nach sechs Stunden Langeweile mit leeren Händen die Heimreise anzutreten. Doch es geht auch anders: deutlich spannender verlief der Angeltrip des Fotografen und Kameramanns Jorge Bustamante, der sein Boot vor der Küste Floridas bei Pompano Beach, vor Anker setzte. Zu seiner Überraschung entdeckte Bustamante nämlich ein merkwürdiges Paket, das in der Nähe seines Schiffs durch den Ozean trieb und seine Neugier weckte. In dem Paket befand sich, wie könnte es anders sein, etwa ein Kilogramm wasserdicht verpacktes Marihuana, das vermutlich bei einer Schmuggelaktion abhandengekommen war. Der Glückspilz informierte sogleich die Küstenwache und übergab seinen Fund ordnungsgemäß den Behörden. Aber er ließ es sich zumindest nicht nehmen, vorher noch das obligatorische Trophäenfoto für seinen Instagram-Account zu schießen und fälschlicherweise dem King of Cocaine“, Pablo Escobar, für das „frühe Weihnachtsgeschenk“ zu danken

 

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Sich neben dem Hauptberuf noch ein kleines Taschengeld dazuzuverdienen, das ist für viele Bundesbürger Alltag. Eine bunt gemischte Gruppe aus Speditionsunternehmern, die mithilfe ihrer Firmen-LKW genau das versucht haben, sind wohl für einen der spektakulärsten Fälle von Drogenschmuggel der letzten Zeit verantwortlich. Die Transporteure kutschierten in den Fahrzeugen auf dem Weg durch Europa nicht weniger als 375 Kilo Marihuana und 326 Kilo Haschisch herum. Hinzu kamen noch 26 Kilogramm Amphetmanine, 49.000 Ecstasy-Tabletten und ein Kilogramm MDMA. Und, last but not least, die größte Menge an LSD-Trips, die jemals in der Geschichte der Bundesrebublik gefunden wurde (49.500 Stück). Die elf Gruppenmitglieder verschiedenster Herkunft (darunter fünf Deutsche) wurden nach Hinweisen aus Schweden bereits Mitte und Ende Januar festgenommen. Der Fall wurde nun erst publik gemacht. Das BKA schätzt den Wert des Drogenfundes auf 9,8 Millionen Euro, Staatsanwalt Thorsten Kahl glaubt, dass das international agierende Team seit 2016 etwa sieben Tonnen Drogen durch Europa geschmuggelt hat.

Sich neben dem Hauptberuf noch ein kleines Taschengeld dazuzuverdienen, das ist für viele Bundesbürger Alltag. Eine bunt gemischte Gruppe aus Speditionsunternehmern, die mithilfe ihrer Firmen-LKW genau das versucht haben, sind wohl für einen der spektakulärsten Fälle von Drogenschmuggel der letzten Zeit verantwortlich. Die Transporteure kutschierten in den Fahrzeugen auf dem Weg durch Europa nicht weniger als 375 Kilo Marihuana und 326 Kilo Haschisch herum. Hinzu kamen noch 26 Kilogramm Amphetmanine, 49.000 Ecstasy-Tabletten und ein Kilogramm MDMA. Und, last but not least, die größte Menge an LSD-Trips, die jemals in der Geschichte der Bundesrebublik gefunden wurde (49.500 Stück). Die elf Gruppenmitglieder verschiedenster Herkunft (darunter fünf Deutsche) wurden nach Hinweisen aus Schweden bereits Mitte und Ende Januar festgenommen. Der Fall wurde nun erst publik gemacht. Das BKA schätzt den Wert des Drogenfundes auf 9,8 Millionen Euro, Staatsanwalt Thorsten Kahl glaubt, dass das international agierende Team seit 2016 etwa sieben Tonnen Drogen durch Europa geschmuggelt hat.

Ahhh... wir als Cannabismagazin leiden gelegentlich darunter, dass wir Nachrichten veröffentlichen müssen, bei denen wir befürchten, dass sie uns keiner glaubt (wir veröffentlichen jedoch übrigens ausschließlich jedes Jahr am 1. April unsere liebgewonnenen Fake-News). Aber die Welt ist verrückt – und Cannabis ist so sehr verbreitet, dass immer wieder merkwürdige Meldungen auftauchen. So auch heute...

 

Folgendes geschah vor wenigen Tagen in Mexiko-Stadt: die 37-jährige Gloria C. suchte ein Krankenhaus auf, gab Bauchbeschwerden an und sagte den Ärzten, sie würde ihr ungeborenes „Baby“ nicht mehr spüren. Nachdem die Ärzte keinen Herzschlag des Babys feststellen konnten, wurde sie unmittelbar in eine Spezialklinik verlegt und notoperiert.

 

Dabei stellten die Ärzte Erstaunliches fest – ein Baby gab es in der Frau nicht zu finden, jedoch über ein Kilo mit Klebeband umwickeltes Marihuana, das teilweise mit Erdklumpen versetzt war und in der Vagina und dem Bauch der Frau steckte.

 

Die Frau wurde festgenommen und vor ein Gericht gebracht, um sich wegen „Verbrechen gegen die Gesundheit“ zu verantworten, aber der Richter ließ sie frei, da ihre Festnahme illegal gewesen sei. Laut Berichten der „Daily Mail“ wurde sie in den Jahren 2010 und 2015 bereits aufgrund desselben Vergehens verurteilt.

 

Einfach nur seltsam.

Ein Priester in einem Hyundai. Erst einmal nichts ungewöhnliches. Aber auch der wird bei einer Routinekontrolle mal kontrolliert – so vor Kurzem geschehen auf der Strecke zwischen Ponta Porã und Dorados in Brasilien. Doch der katholische Priester, der nach Angaben der Polizei äußerst höflich behandelt wurde, wurde immer nervöser und hatte Probleme, die Fragen, wo er hinwolle und wo er herkomme, richtig zu beantworten.

 

Daraufhin wurde das Auto des angeblich Geistlichen durchsucht. Darin befanden sich zwei Taschen randvoll mit Marihuana – insgesamt 101 Kilogramm. Wie das „Wochenblatt“ aus Paraguay berichtet, gab der falsche Priester an, das Marihuana aus Paraguay geholt zu haben, um Schulden zu begleichen, die seine Freundin bei einem mächtigen brasilianischen Drogenhändler habe. Die Verkleidung als Geistlicher habe er gewählt, um nicht kontrolliert zu werden...

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