Das neue Heft ist da! Die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin ist ab sofort für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Head- und Growshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

 

Und was ist das für eine Ausgabe! Eines der Highlights: Wir haben zusammen mit Moritz Bleibtreu in einem Hamburger Hotel gekifft und uns mit ihm und Lucas Gregorowicz über ihre neue Kiffer-Komödie Lommbock unterhalten, die ab März im Kino läuft.

Eine Übersicht der deutschen Kioske, die Highway führen findet ihr bei mykiosk.com – alternativ könnt ihr Highway auch preisgünstig als E-Paper erwerben.

 

Inhalte von Highway 02/2017 (Auswahl):

 

Titelstory Cannabis auf Rezept Derzeit beschäftigt ein Thema ganz Deutschland: Cannabis auf Rezept! Der Bundestag bereitete Ende Januar den Weg für vom Arzt verschriebenes Cannabis – mit Start in diesem Frühling! Wir präsentieren die wichtigsten Fakten und zudem einige der offenen Fragen, die bislang noch nicht beantwortet wurden.

 

 

Film Lommbock – Über 15 Jahre mussten Millionen Kinofans auf den Nachfolger von „Lammbock“ mit Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz warten. Wir waren als einziges Cannabismagazin zum Pressescreening eingeladen und besprechen ausführlich die neue und langersehnte Kifferkomödie, die am 23. März in die deutschsprachigen Kinos kommt.

 

 

Interview Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz – „Ich rauche gerne mal einen Joint“, sprach Moritz Bleibtreu und tat es auch: Wir haben uns mit ihm und Lucas in Hamburg auf einen Joint getroffen und über die Vor- und Nachteile des Kiffens, eine mögliche Cannabislegalisierung und natürlich ihren neuen Film „Lommbock“ gesprochen.

 

 

High School Cannabis richtig bewässern Cannabis bewässern – klingt eigentlich wie ein einfaches Thema: Wasser rein und fertig Nicht ganz! Um am Ende eine gesunde und kräftige Cannabispflanze großgezogen zu haben, muss ein Grower bei der Bewässerung einige Dinge beachten. Unser Grow-Guru Junior Gong zeigt auf, welche Dinge dies sind.

 

 

Nachruf Franco Loja – Eine der absoluten Größen der weltweiten Cannabisbranche, Franco Loja, verstarb im Januar mit nur 42 Jahren an den Folgen einer Malariainfektion. Wir werfen einen Blick auf das Leben des Züchters, Growers und Strain Hunters und befassen uns in einem Portrait mit einer seiner Cannabis-Kreationen – der Hawaiian Snow.

 

 

Growing Frühlingserdwachen – Die ersten zarten Sonnenstrahlen lassen sich blicken. Da juckt es den ein oder anderen Hobbygärtner bereits in den grünen Daumen. Auch wenn es noch ein paar Wochen bis zum Start der Outdoor-Saison sind, kann man bereits jetzt schon erste Vorbereitungen treffen – etwa die Erde für das Frühjahr vorbereiten.

 

 

Do-it-yourself Fermentation – Cannabis-Humidor selbst gemacht – Was ist eigentlich Fermentation? Und was kann die so genau? Außerdem: eine Bauanleitung von unserem Do-it-yourself-Experten Chuck Lore für einen einfachen und leicht umzusetzenden Cannabis-Humidor, der Marihuana je nach Bedarf an- beziehungsweise befeuchtet.

 

 

Weitere Artikel Growing: Schimmelprophylaxe +++ Recht: Ist der Cannabisanbau durch Patienten Notstand? +++ Galerie: Die neuen Cannabissorten von Kannabia Seeds +++ Kiffertypen: Der Esoteriker +++ Sortenportrait: Lambo OG +++ und viel mehr...

 

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Wenig Zeit? Unter dem Artikel gibt es die Zusammenfassung in einem Satz.

 

Kann man allergisch auf Cannabis beziehungsweise Marihuana reagieren? In seltenen Fällen schon, allerdings ist eine Cannabis-Allergie oft auch nicht der Grund, der hinter verschiedenen realen Allergiesymptomen wie zum Beispiel Schnupfen und Niesen steckt, die der ein oder andere aufs Gras selbst schiebt.

 

Einige Cannabiskonsumenten haben tatsächlich verschiedene allergische Reaktionen im Zusammenhang mit Cannabis aufzuweisen – einige Kiffer berichten von laufender Nase und Niesanfällen, die schon beim Zerkleinern des Grases oder dann beim Rauchen auftreten. Menschen, die regelmäßig mit größeren Mengen Cannabis hantieren oder sich des Öfteren als Erntehelfer verdingen, berichten von leichten Rötungen oder sogar Ausschlägen an Händen und Armen.

 

Wie beim amerikanischen Onlineportal „merryjane.com“ berichtet wurde, arbeitet der amerikanische Arzt Dr. Sean Darcy von der Hollywood Easy Clinic seit 2010 mit Patienten, denen medizinisches Marihuana verschrieben wurde, zusammen und befasste sich ausführlich mit der Thematik einer möglichen Marihuana-Allergie. Das Phänomen ist jedoch nicht nur Medizinpatienten, sondern natürlich auch illegalen Freizeitkonsumenten auf dieser Seite des Atlantiks bekannt.

 

Doch gibt es wirklich eine Allergie auf Cannabis? Dr. Sean Darcy sagt, dass dies schon vorkommen kann, grundsätzlich ist theoretisch jederzeit eine Allergie gegen alles mögliche denkbar. Aber von hundert Konsumenten mit Allergiesymptomen haben laut Darcy nur etwa ein Prozent tatsächlich eine Cannabis-Allergie. Weitaus relevanter aber: Von hundert Konsumenten mit Allergiesymptomen, seien achtzig Prozent dieser Symptome auf Schimmel zurückzuführen. Daher sollte bei entsprechenden Reaktionen immer zunächst einmal das Gras genau untersucht werden.

 

Natürlich besteht aber auch die Gefahr, dass allergische Reaktionen auf diverse Streckmittel, die im Straßenhandel auftauchen, zurückzuführen sind. Ein unsachgemäßer Grow oder eine Behandlung mit Pestiziden kann natürlich auch allergische Symptome auslösen. Aber auch allergische Reaktionen auf Mittel, die eigentlich im Sinne einer unbedenklichen Behandlung von Cannabispflanzen eingesetzt werden, könnten natürlich ein Auslöser sein, da Menschen theoretisch gegen so ziemlich alles allergisch sein können – bis hin zur extrem seltenen Wasserallergie. Eine ursprünglich nicht vorhandene Allergie gegen Cannabis kann sich auch über einen längeren Zeitraum entwickeln, wenn man viel damit arbeitet. Daher sollten Grower auch immer ihre Haut schützen und für eine gute Ventilation sorgen – Schimmel kann sich auch schon bei noch lebenden Pflanzen bilden.

 

Die meisten allergischen Reaktionen dürften sich bei Konsumenten allerdings schon durch qualitativ besseres Gras legen. Hier darf mal wieder den europäischen Damen und Herren Politikern gedankt werden, die angeblich im Sinne des Gesundheitsschutzes eine Legalisierung verhindern und somit vielen Menschen die Möglichkeit nehmen, ein gesundes Cannabisprodukt zu erwerben. Dennoch gilt: Genauso wie man niemals Legal Highs konsumieren sollte, sollte man auch niemals schimmeliges Gras rauchen. Da Schimmel nicht immer mit bloßem Auge zu erkennen ist, kann ein – bereits sehr günstig zu erwerbendes Mikroskop – weiterhelfen.

 

Zusammenfassung: Eine Cannabis-Allergie ist möglich, aber sehr selten – 80 Prozent der allergischen Reaktionen unter Konsumenten können auf Schimmel zurückgeführt werden.

 

Die Cannabisseite „CannabisPodcast.de“ hat ein Video zur Erkennung von Schimmel bei Cannabisblüten veröffentlicht, das wir euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchten:

Bei dem Namen dieses Strains aus dem Hause Green House Seed Co. handelt es sich um eine Abkürzung. Zwar kann man sich angesichts der THC-Höchstwerte von 19 % vorstellen, dass A.M.S. auch für „Absolute-Mörder-Sorte“ stehen könnte, allerdings ist die tatsächliche Auflösung dahinter „Anti-Mould-Strain“, also zu deutsch „Anti-Schimmel-Sorte“.

 

Der Name kommt natürlich nicht von ungefähr, sondern hier wurde aus Schweizer Indica- und Sativa-Landrassen eine sehr robuste Pflanze gezüchtet, die besonders resistent gegen Schimmel und andere Krankheiten ist. Daher ist A.M.S. vor allem bei Growern in Nordeuropa und anderen Gebieten mit hoher Luftfeuchtigkeit sehr beliebt.

 

    

 

 

Der Anbau dieser feminisierten Sorte ist aber nicht nur draußen (Erntezeitpunkt Ende September) möglich, sondern auch indoor. Hier beträgt die Blütezeit acht bis neun Wochen. Das High ist klar, aber eher introspektiv veranlagt. Geschmacklich ist diese Sorte recht eigen, süße Töne geben hier die Richtung vor.

 

 

Alle Fotos von: www.greenhouseseeds.nl

Dies war ein trauriger Monat für alle Fans und Verehrer von Mr. Nice alias Howard Marks, der am 10. April verstarb. Mr. Nice wird aber nicht nur dank seiner Geschichten und Erzählungen in unseren Herzen weiterleben, sondern auch durch die wortwörtlichen Blüten der Arbeit der Mr. Nice Seedbank.

 

An dieser Stelle wollen wir daher den Klassiker Critical Mass vorstellen (vormals auch bekannt als Big Bud). Diese Sorte ist fast so berühmt wie Mr. Nice selbst – das gilt auch für die beiden Vorfahren, aus denen dieser Strain gekreuzt wurde (Afghani und Skunk #1). Angebaut werden kann Critical Mass indoor und outdoor und entwickelt dabei extrem dichte Blüten – sogar so dicht, dass man hier wirklich von einer „critical mass“ sprechen muss. Denn wenn nicht rechtzeitig (outdoor im September!) geerntet wird, ist die Schimmelgefahr aufgrund der Dichte schwer erhöht. Indoor kann hier durch eine rechtzeitige Verringerung der Luftfeuchtigkeit gegengearbeitet werden.

 

Critical Mass Cannabis    Critical Mass Cannabis    

 

Doch nicht nur die Blüten sind heftig, sondern auch das High. THC-Werte bis zu 20 Prozent können den ein oder anderen ungeübten Cannabiskonsumenten schnell in die Knie zwingen. Obwohl Indica-lastig, ist diese Sorte allerdings dennoch kein Instant-Couchlock.

 

Mehr Informationen zu Growing im Allgemeinen und zu den Sorten der Mr. Nice Seedbank findet man in der aktuellen wie auch in der kommenden Ausgabe von Highway. Für nur 2,30 Euro an jedem gut sortierten Kiosk oder für schlappe 1,89 Euro als E-Paper erhältlich!