Horror-News aus Ostrau. Wie die zuständige Sprecherin der Polizei am Donnerstag bekannt gab, haben sich 19 Bewohner der sächsischen Gemeinde beim Konsum von synthetischem Cannabis teilweise schwer vergiftet. Eine Person soll gar an den Folgen der Einnahme gestorben sein. Nach bisherigen Informationen soll der höchst schädliche Weedersatz von einer Obdachlosen in Umlauf gebracht worden sein, die ihrerseits angab, das Rauschgift in großen Mengen in einem Mülleimer gefunden zu haben. Die Polizei ist alarmiert und geht davon aus, dass noch mehr von der gefährlichen Droge, auch beispielsweise Spice genannt, im Umlauf ist. An dieser Stelle noch einmal der Hinweis an alle Cannabis-Liebhaber: synthetisches Cannabis besteht aus getrockneten, rauchbaren Kräutern, die mit im Labor hergestellten Cannabinoiden besprüht bzw. versetzt werden. Der Konsum ist im Gegensatz zu dem von echtem Marihuana extrem gefährlich. Immer wieder kommt es zu Fällen von Ohnmacht, schweren Vergiftungen und sogar Todesfällen im Zusammenhang mit dem illegalen Cannabis-Ersatz.

Wir meckern ja gerne mal über die Cannabisgesetzgebung insbesondere in Deutschland, aber verglichen mit den Zuständen in Malaysia lebt es sich hierzulande wie im Weed-Paradies. Doch soll es hier nicht darum gehen, die deutschen Missstände zu relativieren, sondern um einen schlimmen Fall, der sich zur Zeit in besagtem Inselstaat in Südostasien abspielt – und in dem das letzte Wort hoffentlich doch noch nicht gesprochen ist. Denn sonst wird der junge Familienvater Muhammad Lukman den Tod am Galgen sterben – für eine Tat, die in den meisten anderen Ländern im schlimmsten Fall mit ein paar Jahren Haft geahndet würde. Das Todesurteil wurde in der Tat bereits verhängt, nur die Chance auf Revision gibt nun noch Hoffnung. Begonnen hatte alles vor etwa drei Jahren, als der 29-Jährige Lukman verhaftet und in seiner Wohnung drei Liter Cannabisöl und 279 Gramm gepresstes Blütenmaterial gefunden wurden. Der junge Mann arbeitete als Aktivist für eine Organisation, die es sich zum Ziel gemacht hatte, die Bevölkerung über die Vorteile von medizinischem Cannabis aufzuklären. Die bei der Wohnungsdurchsuchung beschlagnahmten Cannabisprodukte hatte Lukman teilweise umsonst an Kranke und Schwache verteilt, die sich die Medizin sonst niemals hätten leisten können. Die Verteidigung bemühte sich, diesen Punkt immer und immer wieder zu bekräftigen: Lukman sei kein Dealer gewesen, sondern ein Idealist, der finanziell nicht von der Distribution profitierte. Außerdem dürfe das Gericht nicht die Forschungsergebnisse der letzten Jahre auf dem Gebiet des medizinischen Cannabis und die globalen Öffnungstendenzen außer Acht lassen. Nur, wenn das Gericht sich doch noch davon überzeugen lässt, dass Lukman kein Dealer sei, kann die eingelegte Revision eine Chance haben. Seit dem Erlass des Dangerous Drugs Act von 1952 gilt Malaysia weltweit als eines der Länder mit den grausamsten und härtesten Cannabisgesetzen überhaupt. 

„Schon ein einziger Joint kann Schizophrenie verursachen“
– Daily Mail

 

So oder so ähnlich tönt es seit Jahrzehnten aus der Ecke der Prohibitionsbefürworter und unkritische Medien greifen das vermeintliche Argument nur allzu gerne auf, um es zu passender Gelegenheit wieder und wieder aufzuwärmen. Dabei legte schon 2014 eine kleinere Studie (etwa 2.000 Teilnehmer) in der Fachpublikation „Molecular Psychiatry“ nahe, dass ein derartiger Kausalzusammenhang wissenschaftlich nicht belegbar sei und schloss mit dem Fazit, dass vielmehr ein erhöhtes Schizophrenie-Risiko mit einer größeren Wahrscheinlichkeit des Cannabiskonsums einhergehe. Im Vergleich zu oben stehender Pressemeldung ein himmelweiter Unterschied! In dieselbe Kerbe schlägt nun eine neue, mit etwa 180.000 Probanden deutlich aufwändigere DNA-Studie, die anhand von Daten englischer Gesundheitsbehörden und der DNA-Test-Firma 23andMe vom QIMR Berghofer Institute in Brisbane, der niederländischen Radboud-Universität und der amerikanischen Virginia Commonwealth University durchgeführt wurde.

 

Professorin Eske Derks, eine der Leiterinnen der damit weltweit umfassendsten genetischen Studie zu diesem Untersuchungsgebiet, kommt, wie ihre Vorgänger, zu folgendem Schluss: „Menschen, die genetisch veranlagt sind, Schizophrenie zu entwickeln, haben ein höheres genetisches Risiko, Cannabis zu konsumieren“, eventuell sogar um Symptome von Shizophrenie zu lindern. Andersrum würde jedoch kein Schuh draus, wie Eskes betont: „Diese Ergebnisse schließen nicht aus, dass Cannabiskonsum auch zum Ausbruch von Schizophrenie beitragen könnte, aber wir haben in dieser Studie keine Beweise dafür gefunden.“ Jetzt müssen diese Erkenntnisse nur noch ihren Weg in die Köpfe unserer lieben CDU/CSU-Politiker finden…

 

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Der ein- oder andere Cannabisfreund mag sich noch an den Wahlkampf 1998 erinnern, in dem die Grünen bei vielen jungen Menschen mit dem Versprechen, endlich die Legalisierung herbeizuführen, punkten und letztendlich zusammen mit der SPD eine rot-grüne Regierung stellen konnten. Leider versäumte man es, in der darauf folgenden Legislaturperiode, der vollmundigen Ankündigung Taten folgen zu lassen. Heute trommeln die Grünen, aus der Opposition heraus, wieder lautstark für eine Freigabe des beliebten Krauts, doch die Glaubwürdigkeit beim Pöbel hat natürlich gelitten...

 

Doch Rettung naht aus Rostock: In einem Lagerraum fanden Polizeibeamte gerade eine kleine, aber sorgfältig betriebene Cannabisanlage, die insgesamt acht Pflanzen umfasste. Die Beamten hatten den Raum aufgrund eines Lecks in der Wasserversorgung aufbrechen müssen. Wie sich herausstellte, gehörten Raum und Pflanzen dem Rostocker Bündnis-90/Die-Grünen-Mitglied Henning Wüstemann, seines Zeichens unter anderem Bürgerschaftsmitglied, Vorsitzender des Kulturausschusses und Mitglied des Finanzausschusses. Fraktionschef Flachsmeyer dazu: „Auch wenn die Grünen für eine begrenzte Legalisierung von Cannabis für den Eigenbedarf eintreten, gilt natürlich die bestehende Gesetzeslage.” Wüstemann, gegen den nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird, wird seine Ämter ruhen lassen und beteuerte, dass das Cannabis nur für den Eigenbedarf gedacht war. Wie dem auch sei, schön zu sehen, dass die Grünen ihren Worten zur Abwechslung auch mal Taten folgen lassen.

Als Cannabisliebhaber ist man es gewohnt, dass einem staatliche Behörden und Institutionen allerhand Steine in den Weg legen. Selbst in den US-Bundestaaten, die bereits legalisiert haben, dürfen Cannabis-Unternehmen beispielsweise keine Geschäftskonten eröffnen und sind auf die Zahlungsabwicklung mit Bargeld angewiesen, von restriktiveren Ländern wie Deutschland noch einmal ganz zu schweigen… Einen drastischen Schritt in die falsche Richtung gibt es nun, diesmal zum Leidwesen vieler Cannabisaktienhalter, von der Deutschen Börse AG (Börse Frankfurt) und ihrer Tochter Clearstream Holding AG zu vermelden: Bis zum 28. September 2018 müssen Papiere von cannabisproduzierenden Unternehmen verkauft werden, ein Kauf ist nur noch bis zum 29. Juni möglich. Dies betrifft nicht deutsche Börsen, deren Aktien nicht bei Clearstream verwaltet werden.

 

Betroffen sind etwa Aktien von Unternehmen wie Canopy Growth, Aphria und Aurora Cannabis. Eine vollständige Liste der insgesamt betroffenen 145 Unternehmen (größtenteils kanadische und amerikanische) kann hier eingesehen werden. Aktien von Pharmaunternehmen, die Medikamente auf Basis synthetischer Cannabinoide herstellen, sind hingegen, wie könnte es auch anders sein, von der Regelung ausgenommen. Grund ist Angaben zufolge eine Entscheidung Clearstream Holding AG aus Luxemburg, die die ausländischen Werte der deutschen Clearstream verwahrt. Die Börsenaufsicht in Luxemburg hatte im Vorfeld entschieden, den Handel mit Cannabisaktien als illegal zu werten. Experten gehen nun von einem verstärkten Druck auf die Aktien der leidtragenden Unternehmen aus. Die kanadische Regierung hatte interessanterweise nur Tage vorher final bekanntgegeben, Cannabis ab dem 17. Oktober komplett zu legalisieren, was die ohnehin gehypten Papiere insbesondere kanadischer Cannabisproduzenten eigentlich weiter beflügeln dürfte.

 

Die Entscheidung der Deutschen Börse ist jedenfalls mal wieder eine selten dämliche und cannabisfeindliche Aktion im Sinne des Großkapitals. Traurig!

In den Zeiten von Social Media ist man es längst gewohnt, dass der mächtigste Mann der Welt seine Politik vornehmlich über den Kurznachrichtendienst Twitter kommuniziert. Genauso gängig ist es mittlerweile, dass Einsatzkräfte der Polizei auf Selfies mit ihrem „Fang“ posieren. Über die moralische Komponente dieser Selbstdarstellung lässt sich freilich streiten, die Fotos jedenfalls zeigen manchmal beeindruckende Mengen beschlagnahmten Materials. Und manchmal auch bärbeißige Testosteronprotze in Polizeiuniform und entschlossener Attitüde, die voller Stolz vor dem illegalen Gut posieren.

 

Diese Art der Ästhetik kann aber auch ganz schön nach hinten losgehen, vor allem, wenn das gebustete Material sich so gar nicht für ein Trophäenbild eignet. Zum Beispiel etwa, wenn es sich um eine ziemlich lächerliche Menge Marihuana handelt, die im Verkauf vielleicht ungefähr ein Zwanzigstel der polizeilichen Einsatzkosten einbrächte. So geschehen nun in Argentinien, als die Prefectura Naval (ein argentinisches Sondereinsatzkommando, deren Leitspruch übrigens „We are here to take care of you“ lautet) obenstehendes Foto mit den Ergebnissen einer Hausdurchsuchung twitterte. Es handelte sich dabei um eine (!) ganze, aber höchstens als mittelgroß zu bezeichnende Cannabispflanze, ein paar Samen und ein kleines Glas mit Blütenmaterial – alles sehr wahrscheinlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt. Im Zusammenspiel dieser „Trophäen“ mit den maskierten, gepanzerten Sondereinsatzkräften, das Maschinengewehr im Anschlag, ergibt sich eine absurde Komik. Wenn es nicht so traurig wäre.

 

Doch zumindest die Twitter-Community behält einen klaren Kopf und weist die Prefectura Naval auf die Unverhältnismäßigkeit ihres Einsatzes hin. Und darauf, dass viele kranke Menschen dank ihrer kostengünstig selbst angebauten Medizin ein halbwegs beschwerdefreies Leben führen können.

Kaum ein Land in Europa hat schlechtere Gesetze für erwischte Cannabiskonsumenten parat als Frankreich. Übrigens hat auch kaum ein europäisches Land eine größere kiffende Bevölkerung als Frankreich – so viel zum Thema Prohibition.

 

Derzeit ist es so, dass man alleine für das Rauchen eines einzigen Joints zu einem Bußgeld von 3.750 Euro sowie einer Haft von bis zu einem Jahr verurteilt werden kann. Gefühlt also knapp vor der Steinigung.

 

Doch das soll jetzt endlich geändert werden. Bereits im Mai 2017 berichteten wir, dass Frankreichs Präsident Emmanuel Macron plante, die Gesetze in die richtige Richtung abzuändern – immerhin auch eines seiner Wahlversprechen!

 

Eigentlich wurden entsprechende Schritte schon für Ende 2017 angekündigt, passiert ist bislang aber nichts. Doch nun diskutierte das Parlament in Paris in der vergangenen Woche ein Gesetz, das vorsieht, dass Cannabiskonsumenten nun mit maximal 200 an Ort und Stelle zu errichtender Euro „Strafgebühr“ gemaßregelt werden sollen.

 

Auch für den Staat stünden dadurch Entlastungen an: derzeit wendet die französische Polizei sechs Arbeitsstunden pro Drogenvergehen auf, dazu noch einmal sechs Stunden Arbeit für die Richter.

 

Daher begrüßt auch der Sprecher der französischen Polizeigewerkschaft, Patrice Riberio, diese Pläne sehr: „Es ist eine gute Idee, die sich an der Realität orientiert. Die meisten Polizisten, die jemanden beim Rauchen von Cannabis erwischen, sagen, man soll den Joint wegwerfen – aber verfolgen es nicht weiter.“

Dass Stars sich für eine vermeintlich gute Sache einspannen lassen, ist keine Seltenheit. Die Idee dahinter ist natürlich, dass die Idole ihren Vorbildcharakter nutzen, um insbesondere leicht beeinflussbare Teenager auf den richtigen Weg zu führen: Gemüse essen, verantwortungsbewusst trinken, keine Drogen nehmen etc

 

Auch die Helden der in der 80er-Jahren sehr populären Actionserie Knight Rider, Michael Knight (David Hasselhoff) und sein sprechendes Auto KITT, ließen es sich nicht nehmen, auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs ein derartiges Belehrungsvideo zu veröffentlichen. Nun ist aber so, dass die Serie inzwischen nicht nur leicht angestaubt ist, sondern längst die Grenze zum kultigen Trash überschritten hat. Dementsprechend trashig wirkt auch das Aufklärungsvideo aus heutiger Sicht, in dem David Hasselhoff mit seiner Karre diskutiert, wie man die Kids am besten vom Kiffen abhalten könnte. Während die künstliche Intelligenz KITT naturgemäß einen statistischen Ansatz vorschlägt, stellt sein Herrchen mit entschlossener Miene am Ende des Clips ganz einfach klar: „Illegal drugs are bad news, dont mess with them!“

 

Ein paar Jahrzehnte später erschien Hasselhoff (diesmal spielte er sich selbst) übrigens ein weiteres Mal in einem abschreckenden Anti-Drogen-Clip. Diesmal jedoch ging es um Alkoholkonsum und das Video hat tatsächlich einen höchst verstörenden Inhalt: Hasselhoffs Teenager-Tochter filmte ihren alkoholkranken Vater dabei, wir er sturzbetrunken versucht, einen fetten Burger in sich reinzustopfen. Im Gegensatz zu dem unfreiwillig komischen Marihuana-Video handelt es sich aber hier wirklich um echtes Albtraum-Material!

Und so etwas im Jahr 2016! Wir dachten eigentlich, langsam wäre die Zeit des dunklen Cannabis-Mittelalters vorbei, über die sich die Menschen in fünfzig Jahren kaputt lachen werden. Aber nein... die Stadt Berlin verballert weiter sinnlos immense Summen im „Kampf“ gegen die schlimme, böse Droge Cannabis. Als ob es keine anderen Probleme gäbe. Immerhin scheint ja genug Kohle da zu sein, um vergebliche und lächerliche Versuche zu starten, die Berliner Kifferquote zu senken.

 

Auf der einen Seite versucht man es mit möglichst teurer und ineffektiver Verfolgung von Kleinstdealern und Konsumenten auf öffentlichen Flächen. Wie wir in Highway 03/2016 und auch hier auf unserer Website berichteten, gab es im ersten Jahr der sogenannten „Null-Toleranz-Politik“ allein im Görlitzer Park weit über 50.000 Arbeitsstunden für die Kiffer jagende Polizei. Das Ergebnis: 1,1 Gramm Cannabis wurden pro Arbeitsstunde der Polizei konfisziert, die stolze Anzahl von zwölf Dealern wurde in den Knast gesteckt. Tolle Leistung, das hat sich richtig gelohnt!

 

Im gleichen Atemzug der Bekanntgabe der „Null-Toleranz-Politik“ wurde den gemäßigteren Stimmen aber auch eine 500.000 Euro schwere Präventionskampagne versprochen. Und so versucht es Berlin jetzt hintenrum: Für die genannte Summe wurde die Anti-Cannabis-Werbeoffensive „Zu breit?“ ins Leben gerufen. Da angeblich nirgendwo in Deutschland die Jugendlichen so viel und so früh Cannabis konsumieren wie in Berlin, richtet sich die Kampagne vorrangig an Jugendliche. Erklärtes Ziel ist es, diese vom Kiffen abzuhalten oder wenigstens vom Rund-um-die-Uhr-Kiffen. Die Macher der Kampagne sind sich offenbar bewusst, dass die Öffentlichkeit langsam aber sicher bereit für eine Legalisierung ist. Daher richtet sich die Kampagne auf der anderen Seite auch an Erwachsene – also Eltern, Lehrer, Sporttrainer –, da auch Teile dieser Gruppe Cannabiskonsum nicht mehr so problematisch wahrnehmen, wie man es bei der Pharma- und Alkohol-Lobby gerne hätte.

 

Und wofür wurden die 500.000 Euro jetzt verballert? Neben 500 in der Stadt aufgehängten Plakaten ergibt sich auf den ersten Blick dieses Bild: Es wurde die Website www.berlin.de/zu-breit/ ins Leben gerufen. Dort kann man sich Zeichnungen und Zeichentrickfilmchen anschauen, die zeigen, wie Jugendliche versuchen ihre Waschmaschine mittels Fernbedienung zu bedienen oder die versehentlich ihre Katze auf ihr Sandwich schmieren... die typischen Kiffer-Probleme also. Ganz klar. Natürlich kann man sich auch per Chat beraten lassen, falls man Probleme hat. Es gibt genau fünf Stunden pro Woche einen Live-Chat, ansonsten wird eine Antwort innerhalb von 24 Stunden garantiert. Genau das, was man braucht, wenn man ernsthaft Hilfe sucht...

 

Dann gibt es noch den „Fakten-Check“ auf der Website: Dort wird angeblich mit diversen Mythen rund um Cannabis aufgeräumt. So wird dem unbedarften Leser dort gegenüber etwa behauptet, das Gras, was in den 1970er-Jahren geraucht wurde, hätte nichts mehr mit dem heutigen Weed zu tun; Cannabis wäre trotzdem gefährlich, auch wenn es ein Naturprodukt ist – Pilze seien schließlich auch giftig; Cannabis sei überhaupt gar nicht harmloser als Alkohol, auch wenn dies immer wieder behauptet würde; oder, aber, damit auch wirklich jeder Bescheid weiß, wes Geistes Kind man bei „Zu breit?“ ist: „Bei Cannabis kann der Kater sogar noch tagelang anhalten. Man fühlt sich träge und antriebslos, dazu kommen Übelkeit, Gereiztheit, Müdigkeit oder Nervosität. Im Extremfall können auch Halluzinationen und Panikattacken auftreten.

 

Abgerundet wird das Paket durch ein Musikvideo des „Rappers“ Drob Dynamic. Dieser hat ein Musikvideo produziert, in dem er einen normalen Tag im Leben eines Cannabiskonsumenten durchspielt. Das sieht in seiner Vorstellung dann so aus: Vier Stunden verschlafen, dann in einen Scheißhaufen treten, der in seiner Wohnung liegt (!), dann die Zähne mit einer Klobürste putzen (!!), dann Salami mit Schokocreme essen, um festzustellen, dass auch in der Schokocreme Scheiße ist (!!!), dann geht der gemeingefährliche Kiffer natürlich ohne Hose aus dem Haus und läuft gegen eine Laterne. Was einem halt so passiert, wenn man am Abend vorher einen Joint geraucht hat...

 

Wer sich traut, kann das Video nun hier auf unserer Seite ansehen: