Als CBD-Händler hat man es in Deutschland nicht leicht, so viel dürfte sich mittlerweile bis in die letzte Reihe der Cannabis-Entrepreneure herumgesprochen haben: Razzien, Beschlagnahmungen und Drangsalierungen gehören leider fast schon zur Tagesordnung. Viel war von Händlerseite schon zu hören über die unnötig raue Gangart von Polizei und Staatsanwaltschaft, von konfiszierten Chargen, die weit über das Haltbarkeitsdatum hinaus einbehalten und damit quasi wertlos wurden, von einem überaus martialischen Auftritt der eingesetzten Sondereinsatzkommandos.

 

Man muss sich selbst nicht einmal als Cannabisfreund geschweige denn als Legalisierungsaktivist bezeichnen, um zu merken, dass hier etwas gehörig falsch läuft. Wenn ein solcher Aufwand betrieben wird, um den Handel mit einem Stoff zu unterbinden, der nachgewiesenermaßen vollkommen unberauschend wirkt und dem von der Weltgesundheitsorganisation WHO die völlige gesundheitliche Unbedenklichkeit bescheinigt wird, dann entsteht eine Kluft zwischen staatlicher Agenda und der Lebenswirklichkeit vieler Menschen, die viele verdrossen und misstrauisch zurücklässt.

 

Nun könnte man entgegnen, dass man als CBD-Händler von Anfang an über die unklare gesetzliche Regelung und das daraus resultierende Risiko Bescheid wusste; dass man durch die bewusste Inkaufnahme dessen sich gar als einer der wenigen Player eine einträgliche Postion auf einem jungen, boomenden Markt einnehmen konnte; dass freilich niemand dazu gezwungen wird, CBD-Produkte zu verkaufen. Dabei geht es im Kern aber mal wieder um die grundlegende Frage, in welcher Weise sich der Staat in den Alltag seiner Bürger einmischen sollte.

 

 

CBD-Verbot in Köln?


In das Klima der allgemeinen Unsicherheit stößt nun eine Meldung deren vermeintliche Sprengkraft deutsche CBD-Händler aufhorchen ließ – und die reißerische Überschrift einer gestrigen Meldung des WDR ließ tatsächlich Schlimmstes erahnen: „Hanf im Visier: Köln verbietet CBD-Produkte“, so hieß es. Verbietet nun etwa jede deutsche Stadt CBD auf eigene Faust? Wieso ist so ein Alleingang überhaupt möglich?

 

Nun, die Antwort ist überraschend einfach: es gibt keinen Alleingang der Stadt Köln und auch werden nicht alle CBD-Produkte verboten. Offenbar entspricht die Meldung des WDR nicht ganz den Tatsachen. Dafür spricht auch, dass kein einziges anderes Medium diese Nachricht seit gestern aufgegriffen hat. Ebenfalls für unsaubere Arbeit spricht, dass das Bild, mit dem der WDR seine Nachricht geschmückt hat, anscheinend ohne zu fragen von der Website der Kölner Hanfbar entnommen wurde, ohne sich um die Bildrechte zu scheren, wie die Hanfbar unter einem DHV-Post von heute öffentlich machte.

 

Im städtischen Amtsblatt Kölns wurde die vom WDR gemeinte Maßnahme, die ab dem 18. Juni in Kraft tritt, öffentlich angekündigt: und zwar die (Neu-)einstufung von CBD-Produkten als sogenanntes „Novel Food“ und der (damit einhergehende) Mangel an Lebensmittelzulassungen seitens der Händler. An diese Stelle soll nicht vertieft werden, inwieweit die neue Kategorisierung für CBD-Produkte gerechtfertigt oder bürokratischer Blödsinn ist. Die EIHA (European Industrial Hemp Association) stellte nach mehrfacher Konsultation mit dem Bundesamt für Lebenmittelsicherheit (BVL) jedenfalls fest, dass die Einordnung nur für CBD-Isolate oder Anreicherungen gelten könne, nicht aber für Vollspektrum-Produkte.

 

Vor allem aber, und das bestätigte das Kölner Presseamt heute Mittag telefonisch gegenüber Highway, habe die „Novel Food“ nur Auswirkungen auf CBD-Produkte, die auch ausdrücklich als Lebensmittel eingetragen und verkauft werden. „Aromaöle“, „Mundpflegeöle“ etc. seien von der Regelung ausdrücklich nicht betroffen. Auch die Verkehrsfähigkeit von CBD-Blüten sollte somit eigentlich nicht durch die Novel-Food-Verordnung geregelt werden, wenn diese nicht als Lebensmittel angeboten werden.

 

Ebenfalls war zu erfahren, dass es sich mitnichten um einen alleinigen Vorstoß der Stadt Köln handelt (wie der WDR in seiner Nachricht nahelegt), sondern um ein Vorgehen, das ganz Nordrhein-Westfalen betrifft. Aus Juristen-Kreisen heißt es nichtsdestotrotz, dass ein derartiges Vertriebsverbot per Allgemeinverfügung absolut unüblich und ungewöhnlich sei.

 

Update 17:16: Vor wenigen Minuten hat die Stadt Köln eine Pressemitteilung herausgegeben, die das Obenstehende bestätigt und die Meldung des WDR somit als nicht faktenbasiert zurückweist. Der Wortlaut:

 

Verkaufsverbot von Lebensmitteln mit CBD-Zusätzen: Städtische Allgemeinverfügung setzt bestehende EU-Regelung für Köln um

Die am 17.Juni 2020 im Amtsblatt der Stadt Köln veröffentlichte Allgemeinverfügung untersagt den Verkauf von Lebensmitteln, denen Cannabidiol (CBD), also als Cannabidiol-Isolate oder mit Cannabidiol angereicherte Hanf-Extrakte, zugesetzt wurden.

 

Zum Hintergrund: CBD und CBD-Extrakte werden gemäß Novel-Food-Katalog der Europäischen Union als neuartig eingestuft. Nachzulesen im Internet mit dem Eintrag „Cannabinoids“ auf der Seite https://ec.europa.eu/food/safety/novel_food/catalogue/search/public/index.cfm. Neuartige Lebensmittel dürfen gemäß einer EU-Verordnung (Nummer 2015/2283) in der Europäischen Union jedoch nur in den Verkehr gebracht werden, wenn sie eine Zulassung besitzen.

 

Da für CBD keine Zulassung vorliegt, dürfen solche Extrakte nicht als Lebensmittel in den Verkehr gebracht werden. Das gilt auch, wenn diese Extrakte Lebensmitteln zugesetzt werden. Die städtische Allgemeinverfügung setzt damit die ohnehin in der Europäischen Union geltenden Regelungen um, die sich aus der erwähnten EU-Verordnung über neuartige Lebensmittel ergeben.

 

Nicht erlaubt sind damit so genannte CBD-Öle (also Öle, denen CBD-reiche Hanf-Extrakte zugesetzt werden), sofern sie als Lebensmittel (und dazu zählen auch Nahrungsergänzungsmittel) in den Verkehr gebracht werden.

 

Weiterhin erlaubt bleiben beispielsweise Hanfsamenöl, Hanfsamenmehl oder Hanfsamenprotein, die aus Nutzhanfpflanzen gewonnen werden. Produkte, die keine Lebensmittel sind, sind von der Allgemeinverfügung ebenfalls nicht betroffen, beispielsweise Produkte, die von Tier-Heilpraktikern eingesetzt werden.

 

Zusätzlich zur Bekanntmachung im Amtsblatt der Stadt Köln erfolgt durch die Stadt eine aktive Information der Betriebe, die nach Kenntnis der städtischen Lebensmittelüberwachung mit solchen Produkten handeln.

Eine derart ordentlich hergerichtete und gepflegte illegale Cannabis-Aufzucht sieht man selten.

 

Bereits beim ersten Blick auf das Polizeifoto der mehr als 2.500 Pflanzen umfassenden Anlage in Hennef wird klar, dass hier jemand wusste, was er tut. Durch einen Hinweis kamen die Ermittler auf die heiße Spur einer vermeintlich leerstehenden Fabrikhalle. Die Betreiber konnten bisher nicht dingfest gemacht werden, eine polizeiliche Überwachung blieb bis auf weiteres ergebnislos. Die Pflanzen, denen von polizeilicher Seite ein siebenstelliger Verkaufswert beigemessen wird, werden nun leider unter behördlicher Aufsicht vernichtet. Welch eine Verschwendung!

 

Für die Beamten ist es der zweite große Erfolg in der 50.000-Einwohner-Stadt Hennef im Rhein-Sieg-Kreis in kurzer Zeit: erst vergangene Woche wurde eine beachtliche Cannabis-Anlage mit etwa 1.000 Pflanzen im Stadtteil Bröl entdeckt.

Da ist der Ausflug nach Holland aber gründlich schiefgegangen! Ein 17-Jähriger wurde nachts am Osterwochenende an einem Bahnsteig in Hamm von der Polizei mit 115 Gramm Cannabis erwischt, die er, ganz klassisch, in einer Sporttasche bei sich trug.

 

Der junge Mann war der Polizei aufgefallen, da er sich in der Nähe seiner Tasche sichtbar unwohl fühlte und sie, während er in einigen Metern Entfernung eine (Entspannungs-)Zigarette rauchte, an einer schlecht einsehbaren Stelle hinter einer Säule abgestellt hatte. Einigen Lesern dürfte dieses an den Nerven zerrende Gefühl nur allzu gut bekannt sein. Da man den starken Marihuana-Geruch trotz Vorkehrungen oft nur schwer in den Griff bekommt, liegt es eben nahe, so zu tun als gehöre einem die Tasche nicht. Wobei das natürlich auch immer ein Drahtseilakt ist, denn andererseits darf dem kostbaren Inhalt der Tasche auch nichts passieren, sodass man doch stets mindestens ein Auge darauf haben muss. Aus diesem Zwiespalt ergibt sich dann oft ein ziemlich merkwürdiges Verhalten, das geschulten Beamten auffällt. Auf die Tasche angesprochen, gab der Junge dann auch konsequenterweise an, dass er nicht wisse, wem die Tasche gehöre, nur um nach weiteren Nachfragen der Polizisten schließlich doch alles zuzugeben. In Anbetracht permanenter Videoüberwachung hätte es die Beamten wohl sowieso nur Minuten gekostet, das Gegenteil zu beweisen.

 

Den jungen Mann erwartet jetzt eine Anzeige wegen der Einfuhr einer nicht geringen Menge an Betäubungsmitteln.

 

 

Da dürften die Beamten nicht schlecht gestaunt haben! In Altena nahe Hagen machten Zeugen die Polizei am späten Dienstagabend auf starken Cannabisgeruch in der Nähe eines Mehrfamilienhauses aufmerksam. Die Polizei verschaffte sich daraufhin Zutritt zu dem Haus im Stadtteil Mühlenrahmede und entdeckte schnell die Quelle des intensiven Geruchs: eine enorme Cannabis-Anlage, die sich über mehrere Stockwerke erstreckte.

 

 

Mehrere hundert Pflanzen in verschiedenen Wachstumsstadien fanden die Beamten, die zusammen mit dem entdeckten Grow-Equipment beschlagnahmt wurden. Eines fanden die Ordnungshüter allerdings nicht: und zwar den Betreiber der Anlage, deshalb wurde vorerst Anzeige gegen unbekannt erstattet. An diesem Fall zeigt sich mal wieder, wie wichtig es ist, für eine gute Ventilation im Grow-Raum zu sorgen, insbesondere natürlich bei einer Anlage diesen Ausmaßes. Immer wieder fliegen Grower auf, weil Passanten oder neugierige Nachbarn Cannabisgeruch wahrnehmen und (warum auch immer) melden.

 

Das Jahr 2019 hat schon begonnen und wird wieder viel Veränderung in die Welt von Cannabis, Hanf, Weed, Marihuana, Haschisch – wie auch immer man es nutzen oder auch nur nennen möchte – bringen. Bereits das zurückliegende Jahr war wieder sehr aufregend für Cannabis-Befürworter auf der ganzen Welt, so auch in Deutschland, wo immer mehr Cannabis-Unternehmen entstehen und die ersten weiterführenden Schritte im Bereich CBD unternommen wurden. Cannabis-Patienten stehen zwar immer noch vor großen Problemen, aber es sind nochmals mehr geworden, und die Cannabis-Lobby findet immer mehr Gehör – und immer mehr Anhänger und Unterstützer. Und mit dem wachsenden Interesse und den wachsenden Umsätzen hat inzwischen fast jedes europäische Land auch seine eigene Cannabis-Messe. In Deutschland ist dies seit drei Jahren die Cannabis-Expo Mary Jane Berlin gewesen, die auch im Juni 2019 wieder in der Arena Berlin stattfindet.

 

Aber Deutschland ist mehr als groß genug für zwei Hanf-Messen, vor allem wenn das größte Bundesland NRW, direkt neben Holland gelegen, doch 500 Kilometer von Berlin entfernt ist. Und so findet nun am Wochenende vom 23. bis 25. August 2019 die Cannabis-Messe Cannafair 2019 in Düsseldorf statt. Veranstaltungsort ist die Mitsubishi Electric Halle, die nur fünf Minuten vom Düsseldorfer Hauptbahnhof entfernt liegt und über eine eigene U- und S-Bahn-Station verfügt und somit für alle Besucher perfekt zu erreichen ist. Der Freitag ist auf der Cannafair 2019 von 11 bis 15 Uhr ausschließlich für Fachbesucher zugänglich, also Menschen aus dem Cannabis-Business, die B2B-Geschäften frönen wollen – ab Freitagnachmittag wird dann für den Rest des Wochenendes für alle Messebesucher zu günstigen Eintrittspreisen geöffnet. Erste Infos und Aussteller sind unter www.cannafair.nrw zu finden, Tickets sind ab Frühsommer erhältlich.

 Cannafair 2019 – die Cannabismesse in Düsseldorf, NRW, Deutschland

Das sogenannte Guerilla-Growing übt auf Cannabisliebhaber und Growing-Interessierte eine große Faszination aus. Das Risiko erwischt zu werden hält sich in Grenzen und man erlebt ein kleines Abenteuer an der frischen Luft. Und wenn man sich bei der Auswahl des Spots und der richtigen Sorte für den Anbau nicht lumpen lässt, können sich auch die Ergebnisse durchaus sehen lassen.

 

Etwas Ähnliches dachten sich wohl einer oder mehrere Unbekannte aus dem Raum Krefeld. Denn auf einer idyllisch gelegenen Insel im Krefelder Stadtweiher fand die Polizei nun 41 bis zu einem halben Meter hohe, „wilde“ Cannabispflanzen. Ein Spaziergänger hatte die Pflanzen vom anderen Ufer aus erspäht und daraufhin (leider) die Polizei informiert. Die betroffene Insel liegt etwa 20 Meter vom Ufer entfernt, je nach Wasserstand könne man den Ort aber auch fußläufig erreichen, so die zuständigen Beamten der Rauschgiftfahndung.

35 Kilogramm Haschisch in Hamm entdeckt: die Polizei hat nach umfangreichen Ermittlungen zusammen mit Zollfahndern aus Frankfurt am Main bereits am 12. Januar einen 35-jährigen Mann festgenommen, in dessen Auto 35 Kilo Hasch entdeckt wurden. Bei dem Mann handelt es sich voraussichtlich um einen Drogenkurier, nach dem 36-jährigen Auftraggeber, der seitdem mit Haftbefehl gesucht wird, wird gefahndet. Das Cannabisharz sollte laut Polizei vermutlich an Zwischenhändler im östlichen Ruhrgebiet weitergegeben werden. Tragisch für das östliche Ruhrgebiet: dort gibt es nun fünf Minuten lang nichts zu kiffen!

Gut, gerade erst haben wir vom Weed-Dealer berichtet, der sich mithilfe eines Livestream selbst überführte, jetzt können wir von einem 34-jährigen Cannabiskonsumenten aus Düsseldorf berichten, der sich sich mehr oder weniger selbstverschuldet in Kontakt mit der Polizei gebracht hat.

 

Vergangenen Montagmittag fuhr der Düsseldorfer mit dem ICE von Düsseldorf nach Essen, eine Fahrt von durchschnittlich 30 Minuten. Und wie vertreibt man sich da am besten die Zeit? Na klar, mit einem schönen Joint auf der Zugtoilette. Das blieb erstaunlicherweise nicht unbemerkt und so kam die Bundespolizei, um ihm seinen Joint wegzunehmen, wie „Der Westen“ berichtete.

 

Dabei stellte sich dann auch heraus, dass der Mann außerdem auch keine Fahrkarte für den Zug hatte. Da bleibt uns nur, viel Glück für den weiteren Lebensweg zu wünschen.

Cannabisanbau in Linnich (NRW): Zwei Männer (Schwiegersohn und Schwiegervater) wurden in dieser Woche zu Bewährungsstrafen verurteilt, weil sie bei einem unterirdischen Cannabis-Zuchtprojekt mitgewirkt hatten. Dabei sind sie „mit einem Blauen Auge davongekommen“, wie es im Urteil des Landgerichts hieß.

 

Die Cannabisplantage, die verhandelt wurde, war auf dem Grundstück eines Heilpraktikers in unterirdischen Seecontainern auf recht professionelle Weise betrieben worden. Der Heilpraktiker hatte sich umgebracht, nachdem der Cannabisanbau vor zwei Jahren aufgeflogen war, wie der WDR berichtete.

 

Die beiden nun Angeklagten gaben an, dass sie dem Heilpraktiker nur aus Freundschaft zur Seite gestanden hätten und außerdem davon ausgingen, dass der Anbau des Cannabis der Versorgung von Krebskranken mit ihrem Medikament der Wahl diene.

 

Wir sagen: Es ist Zeit für die Legalisierung! Es darf einfach nicht sein, dass im Deutschland des Jahres 2017 erwiesenermaßen wirksame Medikamente gegen Krebs von Laien in verbuddelten Schiffscontainern illegal angepflanzt werden müssen. Es darf auch nicht sein, dass sich Ärzte und Heilpraktiker umbringen, nur weil man sie beim Anbau von Cannabis erwischt hat. Daher unsere Forderung: Cannabis muss augenblicklich legalisiert werden.

Marihuana auf Deutschlands Straßen – wenn man sich nicht gerade im Süden des Landes rumtreibt, ist es eigentlich in jeder größeren Stadt problemlos möglich, sich von Unbekannten auf der Straße mit Cannabisprodukten versorgen zu lassen. Besonders problemlos gelingt dies in Berlin oder den Städten in NRW. Auch auf dem Kölner Ebertplatz kann man anscheinend Gras und Co. erwerben. Denn wie der „General-Anzeiger“ mitteilte, trug sich Dienstagabend ein für deutsche Verhältnisse recht ungewöhnlicher Vorfall zu.

 

 

 

Ein Zivilpolizist der Kölner Polizei bemerkte, dass eine Gruppe junger Männer mutmaßlich Drogen am Ebertplatz verkaufte oder verkaufen wollte und erteilte ihnen einen Platzverweis, dem sie zunächst auch nachkamen. In einem Beet fand der Polizist dann aber verkaufsfertige Marihuana-Beutel, die sich die Männer nicht von einem Zivilpolizisten abnehmen lassen wollten. Durch ihr zunehmend aggressives Verhalten beunruhigt, sah sich der Polizist derart bedroht, dass er seine Dienstwaffe zückte und einen Warnschuss abgab, um die Marihuana-Händler zum Ablassen zu bewegen. Die herbeigefunkte Unterstützung konnte anschließend zwei Tatverdächtige im Alter von 19 und 26 Jahren stellen, der Rest der Truppe floh – zusammen mit dem zuvor eigentlich bereits sichergestellten Marihuana...

 

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