Ein paar schöne Steinpilze oder eine handvoll gold-gelber Pfifferlinge – das sind häufig die schönsten Funde im Leben eines nordeuropäischen Pilzsammlers. Ein 40-Jähriger in Stuttgart-Hedelfingen machte, wie nun bekannt wurde, bereits im November einen spektakulären Fund ganz anderer Art. Der Mann, der bereits seit Jahren den Stuttgarter Frauenkopf zum Pilze sammeln durchforstet, entdeckte dort eine große Plastiktüte, in der ein verschmutztes blaues Plastikfass steckte. Und was befand sich wohl darin?

 

Die meisten Leser werden es wohl bereits ahnen: eine ganze Menge Marihuana befand sich im Fass, die Polizei, die der Pilzfreund unmittelbar nach dem Fund benachrichtigt hatte, spricht von 2,74 Kilogramm. Wem das Cannabis gehört bzw. wer es versteckt hat, ist bisher unklar, klar dürfte hingegen sein, dass es sich wohl um den wertvollsten Fund handelt, der dem schwäbischen Pilzliebhaber jemals untergekommen ist.

Eine derart ordentlich hergerichtete und gepflegte illegale Cannabis-Aufzucht sieht man selten.

 

Bereits beim ersten Blick auf das Polizeifoto der mehr als 2.500 Pflanzen umfassenden Anlage in Hennef wird klar, dass hier jemand wusste, was er tut. Durch einen Hinweis kamen die Ermittler auf die heiße Spur einer vermeintlich leerstehenden Fabrikhalle. Die Betreiber konnten bisher nicht dingfest gemacht werden, eine polizeiliche Überwachung blieb bis auf weiteres ergebnislos. Die Pflanzen, denen von polizeilicher Seite ein siebenstelliger Verkaufswert beigemessen wird, werden nun leider unter behördlicher Aufsicht vernichtet. Welch eine Verschwendung!

 

Für die Beamten ist es der zweite große Erfolg in der 50.000-Einwohner-Stadt Hennef im Rhein-Sieg-Kreis in kurzer Zeit: erst vergangene Woche wurde eine beachtliche Cannabis-Anlage mit etwa 1.000 Pflanzen im Stadtteil Bröl entdeckt.

In den USA wurde in den letzten Tagen und Wochen mal wieder eine Debatte geführt, die Legalisierungsbefürwortern und Cannabisfreunden mittlerweile zu den Ohren herauskommt. Es ging mal wieder um die gute alte Einstiegsdroge. Schon wieder? Ja, schon wieder.

 

Niemand geringerer als der ehemalige Vizepresident und Präsidentschaftskandidat für 2020 Joe Biden, nach wie vor eine wichtige Stimme in der demokratischen Partei, verstieg sich zu der Aussage, er sei gegen die landesweite Legalisierung, da Marihuana eine Einstiegsdroge sei. Als alter Hase im politischen Geschäft formulierte er das zwar ziemlich schwammig und so aalglatt, dass es schwerfiel ihn darauf festzunageln, doch was er wirklich meinte und welche Botschaft er in der Öffentlichkeit verankert sehen wollte, war ganz klar: Cannabis ist eine Einstiegsdroge. Und auch, wenn die leidige Debatte nun wirklich in die erzkonservative Mottenkiste gehört, so freut es Cannabisliebhaber doch auch immer wieder, wenn Personen, die diesen wissenschaftlich nicht haltbaren Unsinn verbreiten, ordentlich kontra bekommen. Glücklicherweise gab es im Fall Biden einen ordentlichen Shitstorm und siehe da, nun rudert der 77-Jährige zurück. In einem insgesamt unnötig komplizierten und verschwurbelten Statement schließt er mit der klaren glasklaren Feststellung: „Ich glaube nicht, dass es sich um eine Einstiegsdroge handelt. Ich kenne keine Belege, die derartiges nahelegen.“ (Das vollständige Statement gibt es hier).

 


Na, warum nicht gleich so? Jedenfalls wird einmal mehr klar, dass die Cannabislegalisierung eine Generationenfrage ist. Wer in seiner Jugend zu viel Anti-Propaganda abbekommen hat, dem fällt es anscheinend schwer, eine objektive Neubewertung der Frage zuzulassen und Fehler einzugestehen. In diesem Sinne: OK, Boomer!

Ältere Leser werden das Artwork vielleicht noch aus ihrer Sturm-und-Drang-Zeit wiedererkennen: der Comic-Strip mit dem klingenden Namen „Stoned Again!“ von Underground-Comic-Ikone Robert Crumb ist ein echtes Stück Cannabiskultur und zierte als Print in den 1970er-Jahren nicht wenige Wohn- und Jugendzimmer. Kein Wunder, der raue Charme der Zeichnung dürfte viele Kiffer ansprechen und Erinnerungen an die ein oder andere etwas aus dem Ruder gelaufene Session wecken.

 

Die augenzwinkernde Zeichnung zeigt die verschiedenen Stadien des Dichtheitsgrades von angenehm high bis zur totalen Gesichtsschmelze. Ja, da werden Erinnerungen wach! Am vergangenen Wochenende wurde dieses berühmte Comic-Kunstwerk auf der Comics & Comic Art Auction in Dallas, USA versteigert. Von Experten auf etwa eine Viertelmillion US-Dollar geschätzt, kam das gute Stück letztendlich für stolze 690.000 US-Dollar unter den Hammer. Für den heiligen Gral crumbscher Comickunst (laut Experten) und eine Sternstunde der psychedelischen Kunst kann man mal aber auch echt mal was springen lassen.

 

Bleibt nur zu hoffen, dass Robert Crumb selbst, der in finanziellen und Lizenzdingen nach eigenen Angaben nie besonders geschickt war, wenigstens einen kleinen Teil des Auktionserlöses auf seinem eigenen Konto wiederfinden konnte. Eine relativ hoch aufgelöste digitale, kolorierte Version zum Selbstausdrucken findet man übrigens hier.

 

 

 

„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie, was man bekommt.“

Dieser mittlerweile zur gebräuchlichen Redewendung avancierte Spruch aus dem Filmklassiker Forrest Gump trifft gerade in der Weihnachtszeit voll ins Schwarze. Denn was wäre die besinnliche Adventszeit ohne einen schönen Adventskalender, der ja bekanntlich nicht weniger als 24 Überraschungen beinhaltet?

 

Wobei man sich im Fall des Glymmy-Adventskalenders zumindest auf zwei Dinge verlassen kann. Erstens haben alle 24 Geschenke etwas mit Cannabis zu tun und zweitens kann man sicher sein, hinter jedem Türchen ein hochwertiges Premium-Produkt zu finden, das mit großer Sorgfalt vom Glymmy-Team ausgewählt wurde.

 


Einige der verwendeten Produkte wurden sogar in speziellen Kooperationen eigens für den Glymmy-Adventskalender kreiert und hergestellt. So bietet er auch für alte Hasen der Szene und Besitzer des im letzten Jahr erschienenen Kalenders einen hohen Neuigkeits- und Wiederkaufwert. Außerdem kann das in Anlehnung an den guten alten Weihnachtspullover ansprechend gestaltete Stück mit einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis punkten: die enthaltenen Produkte haben nach Angaben des Herstellers einen höheren Wert, doch der Glymmy wechselt schon für schlappe 99 Euro den Besitzer. Auf den Bildern bekommt ihr schon mal einen kleinen Einblick, was euch erwartet, aber natürlich zeigen wir hier bei Weitem nicht alles, um niemandem die Überraschung zu verderben. Denn wie gesagt, man weiß eben nie, was man bekommt und das soll ja auch so sein! Es würde uns allerdings schwer überraschen, wenn nicht zum Beispiel auch ein paar hochdosierte CBD-Kristalle und ein schönes CBD-Öl enthalten wären...

 


Grob lässt sich der geheimnisumwobene Inhalt des in limitierter Auflage hergestellten Kalenders in zwei Kategorien aufteilen: Premium-Headshopartikel sowie Kosmetik-Produkte. Der zusätzliche Hinweis auf „Dinge, die du noch nie gesehen hast“, verursacht natürlich besonderes Kopfkino. Was da wohl noch alles auf den geneigten Cannabisfreund wartet? Selbst Forrest Gump höchstpersönlich dürfte bei einer solchen Ankündigung hibbelig werden.

 


Der Versand ist übrigens kostenlos beziehungsweise im Preis inbegriffen und eine diskrete Bezahlung und Lieferung in einer unauffälligen Verpackung wird garantiert. Diskretion steht hier ganz klar an erster Stelle. Ebenfalls garantiert wird, und das ist bei einem Adventskalender selbstverständlich besonders wichtig, eine Lieferung bis zum 1. Dezember (vorausgesetzt, die Bestellung erfolgt bis spätestens zum 28. November). Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis für Sparfüchse: zum Black Friday gibt es satte 20 Prozent auf den Glymmy-Kalender.

Anlässlich ihrer 10. Konferenz über Cannabis und Cannabinoide in der Medizin vom 31. Oktober bis 2. November 2019 in Berlin, an der rund 460 Personen aus 35 Ländern teilnahmen, hielt die Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (IACM) ihre Mitgliederversammlung ab. Bonni Goldstein (USA), Debra Kimless (USA), Francisco Guimaraes (Brasilien) und Daniele Piomelli (USA) wurden erstmals in den Vorstand gewählt. Roger Pertwee (Großbritannien) Manuel Guzman (Spanien), Ilya Reznik (Israel), Raquel Peyraube (Uruguay), Kirsten Mueller-Vahl (Deutschland) und Franjo Grotenhermen (Deutschland) wurden wiedergewählt. Dr. Kirsten Müller-Vahl, Professorin an der Medizinischen Hochschule Hannover, wurde zur 1. Vorsitzenden gewählt. Dr. Manuel Guzman, Professor an der Complutense Universität von Madrid, Spanien, wurde zum zweiten Vorsitzenden gewählt.
 
 
 
Die Satzung wurde geändert und neue Organe der IACM, der Patient Council und der Professional Council, eingeführt. Die neue Satzung für den IACM Patient Council lautet: „Der IACM Patient Council besteht aus Patienten, Pflegepersonal von Patienten und Nominierten von IACM-Partnerorganisationen, die die Arbeit der IACM unterstützen wollen. Die Anzahl der Mitglieder kann durch den Vorstand begrenzt werden. Die Mitglieder beraten den Vorstand in Patientenfragen. Mitglieder des IACM Patient Council können ihre eigenen Aktivitäten im Rahmen der IACM und ihrer Konferenzen organisieren.“ Die neue Satzung für den IACM Professional Council lautet: „Der IACM Professional Council besteht aus ordentlichen Mitgliedern (Wissenschaftler, Ärzte, etc.), die die Arbeit des Vorstands unterstützen wollen. Die Mitglieder werden vom IACM-Vorstand ausgewählt. Die Mitglieder beraten den Vorstand in wissenschaftlichen und Weiterbildungsfragen. Mitglieder des IACM Professional Council können zur Teilnahme an IACM-Ausschüssen und anderen IACM-Aktivitäten eingeladen werden.“

Außergewöhnlicher Fund in London: durch Zufall entdeckte die Polizei dort eine millionenschwere Cannabisanlage – und zwar unter einem alten Broadway-Theater. Dabei hatte die Angelegenheit, wie so oft, vergleichsweise unspektakulär begonnen.

 

Besorgte Nachbarn hatten der Polizei einen Einbruchsversuch in ein Haus in Deptford, im Südosten der britischen Hauptstadt gemeldet. Vor Ort trauten die Beamten ihren Augen nicht: im Boden einer Toilette im Untergeschoss entdeckten sie den Zugang zu einem gewaltigen Tunnel, der sich unter einem Privatparkplatz herführend bis in die Kellerräume des nebenstehenden Gebäudes erstreckte. Der Gang endete in einem riesigen heruntergekommenen Saal, die Überreste eines Broadway-Theaters mit 750 Sitzplätzen, das 1897 erbaut und Anfang der 1960er-Jahre wieder geschlossen worden war.

 

Leider geizt die britische Presse (möglicherweise aus ermittlungstaktischen Gründen) mit Details zur Cannabis-Anlage, doch nach Aussagen der ermittelnden Detectives ist es wahrscheinlich, dass die Anlage ein Jahrzehnt lang zum Anbau genutzt wurde. Die Beamten schätzen, dass die Anlage den Betreibern, über deren Verbleib bisher nichts bekannt ist, etwa vier Millionen Britische Pfund im Jahr eingebracht haben dürfte.

Und wieder zwei junge Lebensläufe zerstört – das Landgericht München bleibt der harten süddeutschen Linie in Puncto Cannabis treu und schickt zwei 21-Jährige für mehrere Jahre in Jugendhaft (die Täter waren zur Tatzeit noch Abiturienten). Die jungen Männer, die Pressemeldungen zufolge aus gutbürgerlichem Hause stammen, mussten sich vor dem Richter wegen eines Guerilla-Grows verantworten. Etwa 190 Pflanzen hatten sie in einem Maisfeld, das vom Vater einer der Täter verpachtet wurde, hochgezogen. Die „merkwürdigen“ Pflanzen zwischen dem Mais fielen jedoch einem Jäger auf, der, wie könnte es anders sein, umgehend die Polizei alarmierte.

 


Zuvor hatten die Angeklagten bereits ein halbes Kilo abgeerntet und es zum Preis von rund 1000 Euro (laut Augsburger Allgemeine) verkauft. Bevor die Geschäfte der Cannabisbauern aber so richtig Fahrt aufnehmen konnten, wurde die Pflanzung von der Polizei begutachtet und vernichtet. 60 Kilogramm Blütenmaterial sicherten die Beamten, geschätzt auf einen Straßenverkaufswert von 600.000 Euro. Einer der drei Grower, der mit dem Traktor zur Anlage aufgebrochen war, wurde sogleich von den Ordnungshütern bis auf Weiteres in Gewahrsam genommen. Es dauerte nicht lange, bis die Polizei auch auf die anderen beiden Täter stieß.

 

Am Flughafen München wurden die beiden bei ihrer Rückkehr aus Spanien verhaftet. Dort hatten sie in einer Hippie-Kommune weitere zwei Kilo Cannabis erworben und mithilfe eines Kuriers nach Deutschland schmuggeln lassen. Diese zusätzliche Verfehlung hat wohl zu dem angesichts der verhältnismäßig geringen tatsächlich verkauften Menge hohen Strafmaß beigetragen: die beiden Haupttäter bekamen jeweils Jugendhaftstrafen von vier bzw. dreieinhalb Jahren aufgebrummt, der Dritte im Bunde wurde wegen Beihilfe zu einer einjährigen Bewährungsstrafe verurteilt.

 

Es bleibt zu hoffen, dass es den beiden 21-Jährigen gelingt, nach der Haftstrafe wieder in der Gesellschaft Fuß zu fassen. Wer weiß, vielleicht wird Cannabis in Deutschland legal sein, wenn sie in einigen Jahren wieder auf freien Fuß gesetzt werden

Ein ungewöhnlicher Cannabis-Fall wird gerade vor dem Landgericht in Chemnitz verhandelt. Dem Angeklagten, einem 49-jährigen Mann, wird vorgeworfen, in den Handel mit kiloweise Marihuana verwickelt gewesen zu sein – und das in elf Fällen. Dabei sei er, eigenen Angaben zufolge, an derartigen illegalen Geschäften eigentlich überhaupt nicht interessiert, er sei nur immer tiefer in die Geschäfte hineingeschlittert. Warum? Sozusagen aus Nächstenliebe – handelt es sich bei dem geständigen Angeklagten doch tatsächlich um einen Pfarrer.



Um einem jungen Mann mit finanziellen Problemen aus der Patsche zu helfen, ließ sich der Mann Gottes immer weiter in die verbotenen Deals hineinziehen, zunächst nur vorsichtig begleitend, später führte er dann geschäftliche Verhandlungen sogar selbst durch. Vor Gericht gab er reumütig an, die ganze Sache vielleicht unterschätzt zu haben und generell zu liberal gegenüber Cannabis eingestellt zu sein – es sei ihm einfach wichtig gewesen, dass keine harten Drogen im Spiel gewesen seien. Außer dem Glas Rotwein zum Feierabend sei er „nicht drogenaffin“, so der Pfarrer. Ob ihm das bei der Festsetzung des Strafmaßes hilft, bleibt vorläufig abzuwarten. Das Urteil wird erst in etwa einer Woche erwartet, ist aber vielleicht gar nicht so wichtig. Denn wir alle wissen ja, dass man sich in letzter Instanz immer vor dem Herrgott selbst verantworten muss...

Ja, tatsächlich, bald ist es schon wieder so weit, die Adventszeit steht vor der Tür. Ob man nun Bock darauf hat oder nicht, dem langsam, aber sicher aufkommenden Weihnachtstrubel kann sich niemand entziehen. Damit alle Weihnachtsmuffel die stark „Last-Christmas“-haltige Zeit bis zum Heiligabend einigermaßen entspannt durchstehen können, bietet sich der Adventskalender der Kollegen des Hanf Magazins an: hinter 25 Türchen warten hochwertige CBD- und Hanfprodukte im Gesamtwert von 400 Euro auf die neugierigen Cannabisfreunde.

 

Damit würde dem ersten beschaulich-ruhigen Weihnachtsfest seit Menschengedenken ja im Prinzip nichts mehr im Wege stehen, vorrausgesetzt man schafft es, sich bis zusammenzureißen und auch wirklich nur ein Türchen pro Tag zu öffnen. Aber moment mal, wieso denn 25 Türchen? Richtig gelesen, denn eine Silvester-Überraschung gibt es auch noch. Den ansprechend gestalteten Kalender, der auf 1.000 Exemplare limitiert ist, kann man für 149,90 Euro (versandkostenfrei) ausschließlich über den Online-Shop des Hanf Magazins bestellen. Ho Ho Ho...äh...High High High!