Ein Mann in Winterberg hat einen merkwürdigen Fund in seiner eigenen Garage gemacht. Vergangenen Montagmorgen entdeckte er dort eine fremde Sporttasche (schwarz, Marke Runaway). Nachdem er hineinblickte, stellte er fest, dass diese randvoll mit mehr als vier Kilogramm Marihuana war. Nach Angaben des Manns steht seine Garage tagsüber offen, sodass praktisch jeder die Tasche dort deponiert haben könnte. Der Mann informierte die Kriminalpolizei und diese sucht nun nach dem ursprünglichen Besitzer der Tasche, wie die Westfalenpost meldet.

 

Wir fragen uns übrigens, wie viele nicht gemeldeten Funde auf solche Meldungen kommen. Denn viele Leute hätten sicherlich nicht die Polizei verständigt...

Cannabis aus Kanada – jetzt auch in der EU: Das Unternehmen Tilray, weltweit ganz vorne mit dabei, wenn es um die Erforschung und Entwicklung (und den Verkauf) von medizinischem Cannabis geht, wird eine 25.000 Quadratmeter große Cannabisplantage (mit zusätzlichen 3.000 Quadratmetern Produktionsfläche) in Portugal errichten, um den wachsenden Bedarf an medizinischem Cannabis in Europa zu decken. Die portugiesische Regierung hatte Tilray zuvor nationale Lizenzen für den Import und Anbau von Cannabis erteilt.

 

Rund 20 Millionen Euro wird Tilray nun in die Errichtung seiner Anlage in Cantanhede in Portugal investieren, bereits diesen Monat beginnen die Bauarbeiten. Nach Fertigstellung werden mehr als 100 Arbeitsplätze geschaffen sein. Die erste Phase des Projekts wird Tilrays weltweite Gesamtproduktion auf 62 Tonnen Cannabis jährlich erhöhen.

 

Brendan Kennedy, der CEO von Tilray erklärte: „Der neue EU-Campus in Portugal ist ein weiterer strategischer Meilenstein auf unserem Weg, die führende Marke für medizinisches Cannabis weltweit zu werden. Zwei Jahre lang haben wir intensiv nach einem passenden Standort in Europa gesucht, von dem aus wir den stark wachsenden europäischen Markt für qualitativ hochwertige, streng geprüfte medizinische Cannabis-Produkte bedienen können. Portugal besitzt ein ideales Klima für den Anbau von Cannabis, eine Vielzahl qualifizierter Fachkräfte und eine große wissenschaftliche Community.“

 

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Einer der größten Nachteile der Prohibitionspolitik ist die Tatsache, dass man oft keine Garantie hat, dass das gerade gekaufte Cannabis frei von verunreinigenden Stoffen ist. Denn immer wieder gerät Marihuana in Umlauf, das mit teilweise stark gesundheitsschädlichen Stoffen versetzt ist. Unser Autor Chuck Lore kennt die gängigsten Streckmittel und hilft dabei, die schädlichen Streckmittel zu identifizieren.

 

Im Folgenden erhaltet ihr einen Einblick in den Streckmittel-Artikel der gerade frisch erschienenen Ausgabe 05/2017 von Highway – Das Cannabismagazin:

 

Immer wieder kommt es vor, dass Marihuana durch Streckmittel verunreinigt ist. Dies machen Hersteller und Zwischenhändler, um entweder eine bessere Qualität vorzutäuschen, oder aber um die Masse des Materials auf Kosten der Güte künstlich zu erhöhen. Gängige Streckmittel sind Sand, Zucker, Haarspray, Glassplitter, Gewürze oder Talkum. Manchmal finden sich auch Bleiverbindungen, Brix oder andere, undefinierbare Stoffe in dem begehrten Gras. Das Problem ist nun, dass der Hanffreund die angebotene Probe kaum auf alle Stoffe untersuchen kann. Die wenigsten haben ein entsprechendes Labor mit den nötigen Reagenzien und Apparaturen. Was hilft, sind verschiedene Versuche, die auf eine eventuelle Verunreinigung hinweisen. Der Schwerpunkt der hier vorgestellten Testverfahren liegt daher auf sensorische Kontrollen, insbesondere durch Sehen, Riechen, Schmecken und Fühlen. Zwar sagen die aufgezeigten Verfahren nur grob etwas über die möglichen Verschnittstoffe aus, sie helfen aber dennoch, die Reinheit zu bestimmen. Darüber hinaus lassen sich die allermeisten Verunreinigungen mit ihnen zuverlässig erkennen. Besonders aussagekräftig ist übrigens die Brennprobe. Sie zeigt die meisten Unregelmäßigkeiten bereits im ersten Versuch. Für die folgenden Verfahren ist es zudem sehr hilfreich, wenn der Prüfer weiß, wie reines Marihuana aussieht, wie es sich anfühlt und wie es riecht. So kann er vergleichen und das verdächtige Material mit höherer Sicherheit aussortieren.

 

Sichtprüfung

Jeder Konsument sollte wissen, wie gutes Marihuana aussieht. Es ist meist grün mit bräunlichen Blütenstempeln und die hellen Trichome sind mit der Lupe gut erkennbar. Finden sich Objekte, die zu groß, zu klein oder gar eckig sind, ist das ein sicheres Indiz für Verunreinigungen. Das Gleiche gilt für unnatürlich wirkende Überzüge, die auf Haarspray oder Mehl hinweisen. Besonders hilfreich ist bei der Untersuchung eine starke Lupe oder ein Taschenmikroskop, die Anschaffung lohnt sich definitiv! Als weitere Methode der Sichtprüfung hat sich das einfache Fallenlassen einer Blüte aus geringer Höhe auf ein weißes Blatt Papier bewährt. Purzeln aus der Probe Stoffe, die nicht zu der Pflanze gehören, dann hat man das Streckmittel schon gefunden. Feines Pulver, grobe Kristalle oder gar Metallspäne zählen in jedem Fall dazu.

 

Geruchsprüfung

Reines Marihuana riecht angenehm nach Hanf. Es ist ein frischer, einladender Geruch, der sehr markant ist. Stören Aromen, ist definitiv etwas nicht in Ordnung. Muffiger Gestank deutet auf Schimmel hin und chemisches Aroma auf irgendeine Substanz, die sicherlich nicht konsumiert werden sollte. Auch säuerliche oder penetrant süße Gerüche verraten das gestreckte Material. Ebenso ist bei völliger Geruchslosigkeit Obacht geboten, denn dies deutet auf mit Kunststoff überzogenes oder durch Ausspülen gereinigtes Marihuana hin (siehe Highway-Magazin 02/2017).

 

Geschmacksprüfung

Auch hier gilt äußerste Vorsicht, wenn die Probe bitter, säuerlich oder süßlich schmeckt. Knirscht es beim Zerkauen zwischen den Zähnen, befindet sich mit großer Wahrscheinlichkeit Sand oder Glas in dem Marihuana, was beim Rauchen die Lunge enorm schädigt.

 

Tastprüfung

Wenn beim Zerkleinern mit den Fingern ein unnatürliches Knirschen zu hören ist, stimmt auch etwas nicht. Ebenso, wenn sich das Gras beim Anfassen nicht klebrig anfühlt. Fehlt jedes klebrige Gefühl, obwohl Trichome sichtbar sind, ist die Probe mit einem bereits getrockneten Streckmittel überzogen. Klebt es hingegen unnatürlich stark, ist der Überzug noch frisch oder von Natur aus harzig. Kunstharz macht das Gras schmierig und auch eine Behandlung mit Haarspray ist fühlbar.

 

Brennprobe/Aschetest

Dieser Test ist der wichtigste und sollte bei dem kleinsten Zweifel an der Qualität in jedem Fall durchgeführt werden. Dazu wird eine kleine Probe des Materials genommen und auf einen Streifen Aluminiumfolie gelegt. Diese Probe wird von unten mit einer Flamme, Feuerzeug oder Kerze so lange erhitzt, bis sich das pflanzliche Material komplett zersetzt hat. Schon der aufsteigende Rauch und besonders die zurückbleibende Asche geben vielerlei Hinweise auf die Bestandteile der Probe. Ist der Rauch nicht hell und riecht er nicht aromatisch nach Hanf, ist ein begründeter Anfangsverdacht auf Verunreinigungen gegeben. Bei deutlich erkennbarem dunklen Qualm und auffälligem Geruch sollte das Gras in keinem Fall konsumiert werden, eine Verunreinigung ist sehr wahrscheinlich. Ähnliches gilt für die zurückbleibende Asche: ist diese nicht nahezu weiß und fluffig, oder fühlt sie sich beim Verteilen in der Handfläche nicht weich und luftig an, ist äußerste Vorsicht geboten. Finden sich gar Körner oder harte Teile in der Asche, dann ist der Befund auf Streckmittel eindeutig.

 

...an dieser Stelle müssen wir leider abbrechen, aber keine Sorge: den vollständigen Artikel mitsamt allen Informationen zu den Streckmitteln Blei, Brix, Düngemittel, Glas, Haarspray, Pflanzenmaterial wie Gewürzen, Mehl, Pilzen und anderen Drogen, Sand, Schimmel, Talkum und Zucker sowie viele weitere Inhalte und News rund ums Kiffen und den Cannabisanbau findet ihr in der aktuellen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin:

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Peinlich, peinlicher, CDU: dass die selbsternannten Suchtexperten der CDU/CSU keinerlei Ahnung von Cannabis und Co. haben, wurde schon unzählige Male unter Beweis gestellt – besonders eindrücklich manifestiert durch die Besetzung des Postens der deutschen Drogenbeauftragten durch die Person Marlene Mortler.

 

Doch es geht immer noch peinlicher: Der Berliner Linken-Politiker Niklas Schrader entdeckte im Abgeordnetenhaus eine Anti-Cannabis(?)-Kampagne der Berliner CDU, die auf Postkarten abbildet, wie ein Mensch für den unerhörten Preis von 100 Euro ein paar Gramm Salbei ersteht (siehe Foto über dem Artikel).

 

So viel Ahnung hat die CDU also von Cannabis: gar keine. Sie kann nicht einmal Marihuana von Salbei unterscheiden. Und diese Partei fühlt sich berufen, Millionen von Cannabiskonsumenten ihre sinnlosen Gesetze aufzuzwingen. Bitter! Zusätzlich verhöhnt sie noch alle an sinnvoller Drogenpolitik Interessierten, indem sie das Motiv untertitelt: „In Berlin regiert das Klientelinteresse vor Gemeinwohl“. – Und genau so ist es auch! Denn die Alkohol- und Pharmalobby möchte keine Cannabislegalisierung. Auch wenn die CDU hier irgendetwas anderes zu meinen scheint.

 

Das Traurige an der Sache: diese Partei wird bei der kommenden Bundestagswahl am 24. September vermutlich den größten Teil aller Stimmen abbekommen und weiterhin für die Gesetzgebung hinsichtlich Cannabis zuständig sein. Menschen, die nicht nur keine Ahnung haben, sondern auch keine Besserung für die Gesellschaft und die Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland wollen.

 

Daher wie so oft in den letzten Wochen unsere Bitte: geht am 24. September wählen und wählt irgendwen außer der CDU.

 

Ach ja, unsere Grafik hat es sich natürlich nicht nehmen lassen, der CDU-Berlin einige Alternativen zur Gestaltung ihrer Postkarten anzubieten...

Das Cannabisgeschäft ist auch oft ein Familiengeschäft. Zusammenschlüsse von Vater und Sohn sind in der illegalen Cannabisbranche gar nicht mal selten. Klar, so ein Hobby verbindet einfach. Aber ruft natürlich auch Neider auf den Plan: Nach einem Zeugenhinweis wurde in der Alten Poststraße in Loßburg (Baden-Württemberg) ein Auto überprüft, indem ein 55-jähriger Mann mit seinem 25-jährigen Sohn saß. Dabei hatten die beiden etwas mehr als ein Kilo Marihuana.

 

Es folgte die Festnahme und auch eine Wohnungsdurchsuchung. Dabei stellten die Polizisten fest, das fast das komplette Wohnhaus der beiden zu einer Indoor-Cannabiszucht umgebaut wurde. Wie „regio-news.de“ berichtet, wurde von der Polizei 450 Pflanzstellen gezählt, 300 davon bereits abgeerntet. Außerdem wurden insgesamt 4.350 Gramm Marihuana beschlagnahmt.

 

Da Vater und Sohn umfangreiche Geständnisse ablegten, wurde kein Haftbefehl erlassen und beide durften vorerst in ihr nun ziemlich leeres Zuhause zurückkehren.

Vor dem Klever Landgericht wurde diese Woche ein interessanter Fall verhandelt: ein 52-Jähriger Mann aus Goch wurde wegen bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und neun Monaten verurteilt, wie „RP Online“ berichtete.

 

Seit Anfang 2015 hatte der Angeklagte gemeinsam mit anderen in einem Wohnhaus mit Nebengebäuden eine professionelle Marihuana-Aufzucht betrieben, die dieses Jahr nach einem Hinweis des BKA entdeckt wurde. Das Interessante an dem Fall ist aber die Story des Angeklagten, von der aus der Ferne nicht gesagt werden kann, ob es sich wohl um eine vermeintlich clevere Schutzbehauptung oder tatsächlich um die Realität handelt.

 

Vor Gericht legte er direkt zu Beginn ein Geständnis ab, wollte aber keine weiteren Personen nennen: „Ich sitze lieber ein oder zwei Jahre länger, als den Rest meines Lebens in Angst leben zu müssen“, äußerte er sich vor Gericht. Denn die Mittäter hätten ihn auch schon während des laufenden Geschäfts mit Waffen bedroht und ihn sogar im Streit verprügelt. Kennengelernt habe er seine späteren Komplizen in den Niederlanden – allerdings nicht bei Drogengeschäften, sondern beim Pokern. An nur einem einzigen Abend will er 38.000 Euro verloren haben, die er allerdings nicht zahlen konnte.

 

Daher hätten ihn die Niederländer gezwungen, eine Marihuana-Aufzucht anzulegen und zu betreiben. Dafür seien ihm die Pokerschulden erlassen und auch ein „Gehalt“ in Höhe von 5.000 Euro monatlich, von denen allerdings auch die Betriebskosten gezahlt werden mussten, ausgehändigt worden.

 

Bei der Durchsuchung wurden 7,1 Kilogramm Marihuana vorgefunden, beim Urteil wurde jedoch von sechs Ernten mit jeweils 1.100 Cannabispflanzen ausgegangen – daher auch das hohe Strafmaß: sechs Jahre und neun Monate Haft, zudem wurden die angeblichen 120.000 Euro „Gehalt“ eingezogen. Das Gericht äußerte zwar keine Zweifel an der Geschichte des Angeklagten, zeigte aber dennoch keine Milde, was der Vorsitzende Richter derart begründete: „Der Angeklagte hätte sich an die Polizei wenden können, hat aber trotzdem mitgemacht und zwei Jahre lang mehr schlecht als recht von dem Betrieb der Plantage gelebt.

Verräter und Denunzianten gibt es überall – auch im Oberhausener Grillopark. Zwei junge Menschen sprachen dort Donnerstag Nachmittag einen 20-Jährigen auf der Suche nach Weed an, was von einem Passanten bemerkt wurde. Anstatt sich um seinen eigenen Scheiß zu kümmern, wählte dieser die 110.

 

Doch es kam noch besser: mit einem weiteren Passanten als Unterstützung stürzte er sich auf den vermeintlichen Dealer und hielt diesen so lange fest, bis die Polizei eintraf. Diese wurde dann auch tatsächlich fündig: sage und schreibe „ein Tütchen mit Marihuana“ konnte die Polizei beim dem 20-Jährigen vorfinden.

 

Anstatt, den Denunzianten wegen der Verschwendung von Zeit und Steuergeldern anzuzeigen, bedankte sich die Polizei Oberhausen auch noch bei diesem für das „aufmerksame und couragierte Verhalten“...

Cannabis in Deutschland? Zeit für die Legalisierung! Die Entwicklungen der letzten Jahre, ob in Europa oder dem Rest der Welt, scheinen sich auch auf den Gemütszustand der Deutschen ausgewirkt haben – oder liegt es daran, dass die ganzen alten Eierköpfe langsam, aber sicher aussterben?

 

Jedenfalls hat eine vom Meinungsinstitut Mafo.de für das Magazin „Playboy“ getätigte und gestern vorab veröffentlichte Umfrage unter der deutschen Bevölkerung ergeben, dass 57 Prozent der Deutschen für eine Legalisierung von Cannabis sind. Neun von zehn Befragten erklärten, dass das Cannabis-Verbot wohl niemanden davon abhalten könne, dennoch Marihuana oder Haschisch zu konsumieren.

Zu viel Marihuana geraucht? Im November musste der Rapper Kanye West vorzeitig seine „Saint Pablo Tour“ abbrechen und 21 Konzerte in Nordamerika absagen – nach einigen Pöbeleien auf offener Bühne ließ er sich wegen Erschöpfung im Krankenhaus behandeln. Daher forderte sein Unternehmen Very Good Touring nun zehn Millionen Dollar Verdienstausfall von dem Versicherungsunternehmen „Lloyd’s of London“, wie nun bei „RP Online“ zu lesen ist.

 

Doch die Versicherung weigert sich, dem an Erschöpfung erkrankten Rapper 10 Millionen dafür zu zahlen, dass er nicht zu seinen eigenen Konzerten erschienen ist – Begründung der Versicherung: Grund für den Abbruch der Konzertreihe sei Kanye Wests Konsum von Marihuana, daher müsse auch nicht gezahlt werden. Laut Kanye West allerdings nur eine faule Ausrede der Versicherung...

Marihuana für 10.000 Dollar zu kaufen ist auch nach wie vor in Florida illegal, auch wenn dort neuerdings ein legaler Markt für medizinisches Cannabis existiert. Daneben floriert aber auch weiterhin der Schwarzmarkt, denn nicht jeder kann ein Rezept vorweisen. Und daher wollten zwei Männer in der Stadt Aurora Marihuana für 10.000 Dollar erwerben.

 

Dazu knüpften sie Kontakt mit Tercell D., mit dem sie sich auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums trafen. Dieser bekam die 10.000 Dollar... und die beiden bekamen eine schöne große Tüte randvoll mit Brokkoli. Als sie dies bemerkten, war es allerdings bereits zu spät. Um ihr Geld wieder einzufordern, vereinbarten sie später unter neuem Namen erneut ein Treffen mit Tercell D., der gemeinsam mit seinem Kollegen Sababu C. anrückte – wieder mit einer großen Tüte Brokkoli im Gepäck.

 

Es kam, wie es kommen musste: der Streit eskalierte. Doch die beiden Brokkoli-Dealer waren so voller Vitamine, dass sie zu allem Überfluss gleich elfmal auf die beiden Opfer schossen (und immerhin einen der beiden mit einer Kugel in den Körper trafen). Sababu C. wurde dafür nun bereits zu 16 Jahren Gefängnis verurteilt, Tercell D. wird kommende Woche sein Urteil erwarten.

 

„Dies ist wahrscheinlich das erste Mal, dass Brokkoli die Gesundheit eines Menschen gefährdet hat“, sagte Staatsanwalt George Brauchler.