Mit Edibles ist – gerade als unerfahrener Konsument – nicht zu spaßen, selbst alte Cannabis-Hasen muten sich häufig zu viel zu. Man kann, gerade bei gekauften Produkten, weniger präzise dosieren und die Aufnahme über den Verdauungstrakt wirkt einfach stärker. Wenn man aber in seinem Leben noch gar keine Erfahrung mit Weed gemacht hat, ja dann, sollte man tunlichst die Finger von Edibles lassen.

 

Diese bittere Lektion aus dem Stoner-Handbuch musste der kanadische Polizist V. Dominelli bereits im Januar dieses Jahres auf die harte Tour lernen. Der Ordnungshüter ließ bei einer Razzia in einem Weed-Shop in Toronto unbemerkt ein paar berauschende Schokoriegel mitgehen – um sie einige Stunden später während einer Observation zu snacken. Wie wir damals bereits berichtet hatten, ging die Verköstigung gründlich in die Hose und endete für den unglücklichen Protagonisten mit einem ausgewachsenen Paranoia-Trip. Nun wurden die unrühmlichen Ereignisse vor Gericht aufgearbeitet und einige peinliche Details kamen ans Licht: so war Dominelli nach dem Konsum von Teilen der Riegel fest davon überzeugt, nun sterben zu müssen, und ließ sich auch von einer Kollegin nicht davon abhalten, in „Todesangst“ den Polizeinotruf um Hilfe anzuflehen. Classic!

 

Der Richter fand die ganze Angelegenheit aber weniger lustig und bezeichnete Dominelli als „kompletten Idioten“. Dieser musste sich bereits ein für allemal aus dem Polizeidienst verabschieden und wartet nun auf die Anhörung der bei dem Vorfall anwesenden Kollegin.

In den Untiefen des Darknets kann man sich so ziemlich alles besorgen, das hat sich mittlerweile herumgesprochen. Natürlich erfreuen sich dort auch Marihuanaprodukte, die so ziemliche das harmloseste sind, was man auf den dunklen Märkten so bekommt, großer Beliebtheit. Aufgrund der komplexen Verschlüsselungsmechanismen gelangen den Behörden aber bisher eher selten Schläge gegen Händler und Käufer.

 

Der Staatsanwaltschaft Köln ist nun aber ein solcher gelungen: bereits Mitte Oktober kam es zu Hausdurchsuchungen in 17 Wohnungen und einem Lager. 50 Kilo Marihuana sowie 25.000 Euro Bargeld konnten im Zuge der Aktion sichergestellt werden, neun dringend tatverdächtige Personen wurden verhaftet. Wie ein Blick auf das Foto, das die „Versandabteilung“ zeigt, nahelegt, verlief der Online-Handel recht erfolgreich. Bezahlt haben die Kunden ihre Bestellungen mit Kryptowährungen. Drei Männer aus Sankt-Augustin und Troisdorf stehen als Köpfe der Bande im Zentrum der Ermittlungen. Aufgeflogen war der Handel dadurch, dass die versendeten Pakete und Umschläge mit den Adressen existierender Firmen als Absender beschriftet wurden. Als eines der betroffenen Unternehmen eine mysteriöse Rücksendung aufgrund von Nichtzustellbarkeit bekam, wurde die Polizei informiert, die die Ermittlungen aufnahm.

Es gibt viele schöne Plätze auf der großen weiten Welt, wo man gemütlich einen rauchen kann. Unzählige Smoke-Spot-Fotos in den sozialen Netzwerken zeugen davon. Ob im herbstlichen Wald, umgeben von Flora und Fauna, ob am Ufer eines idyllischen Sees oder ganz einfach eingemuckelt auf der heimischen Wohnzimmercouch.

Der Hamburger Hauptbahnhof jedenfalls taugt da ganz sicher nicht zur ersten Wahl. Abgesehen davon, dass es einfach kein schöner Ort ist, um mal so richtig abzuschalten, befindet sich dort auch, welche Überraschung, eine Polizeiwache. Genau vor dieser befanden sich ein 50-jähriger Däne und ein Freund, als sie auf die glorreiche Idee kamen, gleich an Ort und Stelle einen durchzuziehen. Die Beamten im Gebäude beobachteten das Treiben eine Weile lang per Überwachungskamera, bevor es ihnen zu bunt wurde und die beiden Cannabisfreunde aus dem hohen Norden zur Kontrolle gebeten wurden.

Das alles hätte möglicherweise noch glimpflich ablaufen können, doch zu allem Überfluss fanden die Polizisten im Rucksack des 50-Jährigen auch noch 80 Gramm Marihuana und einen nicht unerheblichen Bargeldbetrag. Davon wurden sogleich mal gut 2600 Euro als Sicherheitsleistung eingezogen und das Weed wurde natürlich auch konfisziert.

Es gibt wenig, dass nach einem anstrengenden Tag so entspannend wirkt, wie ein schöner Joint oder ein tiefer Zug aus dem Vapo. Daran dachte wohl auch eine kanadische Restaurantbesitzerin, die sich auf die Zubereitung von Hummer spezialisiert hat. Nachdem die Geschäftsfrau gelesen hatte, dass es nach neuestem Stand der Wissenschaft höchstwahrscheinlich so sei, dass auch Hummer Schmerzen empfinden, überkam sie vielleicht das schlechte Gewissen. Neugierig informierte sie sich über die Gesetzeslage in der Schweiz, wo es verboten ist, Krustentiere bei lebendigem Leib ins kochende Wasser zu tauchen. Wie also könnte man den Tieren unnötiges Leiden ersparen, ohne gleich ihr Gehirn zerschmettern zu müssen (wie es bei den Eidgenossen inzwischen Pflicht ist)? Die gefundene Lösung erscheint ebenso fragwürdig wie öffentlichkeitswirksam: die Meerestiere werden vor ihrer Reise in die ewigen Jagdgründe zum Hotboxen gezwungen. Ja, richtig gelesen, vor dem Kochen werden die Hummer in eine Box gesteckt, in die dann Marihuana-Qualm gepumpt wird. Nach Angaben des Restaurants wird dadurch nicht nur das Leid gemindert, nein, auch der Geschmack des Fleischs soll stark profitieren. Es ist zwar völlig unklar, ob Hummer Cannabinoidrezeptoren besitzen, das heißt, ob sie überhaupt dicht werden können, aber vielleicht kam es der cleveren Restaurantbesitzerin dann doch eher darauf an, von dem anstehenden Legalisierungs- und Cannabishype in Kanada zu profitieren

Für Cannabisfreunde, die entlang der Küste des US-Bundesstaats Florida leben, könnte es sich dieser Tage lohnen, gleich bei Sonnenaufgang aufzustehen und den Tag mit einem ausgedehnten Strandspaziergang zu beginnen. Nicht nur, um die Atmosphäre zu genießen, sondern um Weed zu sammeln. Das wächst zwar natürlich nicht am Strand, wird aber zurzeit immer wieder, in wasserdichten Paketen verpackt, an der Küste angespült. Insbesondere in den letzten Tagen, nachdem Hurrikan „Florence“ über die Region hinweggefegt war und so gab es offenbar einen regelrechten Andrang von Spaziergängern, die über die wertvollen Päckchen herfielen.

 

 

Sogar zu einer Festnahme kam es, als sich ein 61-jähriger Mann (siehe Foto) mit einem Fünf-Kilo-Batzen davon stehlen wollte, ohne die Polizei zu informieren und den Fund abzugeben. Nach eigenen Angaben hatte er nur vorgehabt, so lange auf das Paket aufzupassen, bis die Gesetzeshüter einträfen. Auch andere Strandbesucher hatten sich daran gemacht, die Pakete zu öffnen und sich mit dem kostbaren Inhalt aus dem Staub zu machen. Der zuständige Sheriff gab an, dass im Bereich Flagler County allein seit Dienstag circa 50 Kilogramm Marihuana an den Stränden angespült wurden.

 

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Diesen Arbeitstag wird die Dame so schnell wohl nicht vergessen! Eigentlich war es ein ganz normaler Donnerstag, die Gebäudepflegerin ging wie gewohnt ihrer Arbeit in einem Einkaufszentrum in Neu-Isenburg nach. Gegen 15 Uhr passierte es dann: Bei der Reinigung eines Mülleimers fielen der Frau mehrere Tüten mit verdächtigem Inhalt auf. Bei genauerer Untersuchung stellte die verdutzte Finderin fest, dass es sich um verschiedene illegale Substanzen handelte. Die umgehend verständigte Polizei untersuchte das Material und fand Cannabis, Kokain sowie Amphetamine im geschätzten Gesamtwert von rund 33.000 Euro. Vom Besitzer fehlt bisher jede Spur.

Wow! Was ist hier bloß schiefgelaufen? Beim Highway-Magazin sind wir ja inzwischen die dollsten Dinger gewohnt, aber dieser Vorfall reiht sich ganz vorne ein im Feld der dümmsten Busts. Ein 17-Jähriger aus Erftstadt hielt es, aus welchen Gründen auch immer, für eine gute Idee, Klingelmännchen bei einer örtlichen Polizeistation zu spielen. Nicht nur einmal, nein, gleich mehrmals hintereinander forderte der Spaßvogel am vergangenen Mittwoch sein Schicksal heraus, klingelte und versteckte sich dann schnell hinter einem Container in der Nähe. Nun ja, der Leichtsinn der Jugend, Grenzen austesten, Hauptsache Spaß haben, waren wir früher nicht genauso? Der ein oder andere verständnisvolle Zeitgenosse mag den Jugendlichen jetzt vielleicht in Schutz nehmen. Aber der Spaß fand an der Stelle ein bitteres Ende, als ein paar Beamte den Jungen am Container stellten und auf der Suche nach seinem Ausweis doch tatsächlich 19 Tütchen mit Marihuana fanden. Wow!

In den vergangenen und kommenden Wochen stellen wir einige Ganja-Goodies auf unserer Website und bei Facebook vor, die wir teilweise auch verlosen. Heute gibt es den Test zum PAX 3, der in der kommenden Woche bei uns auf der Facebook-Seite verlost werden wird!

 

PAX 3

Der handliche und intelligente Vaporizer PAX 3 des Branchenführers PAX stellt den Nachfolger des PAX 2 dar. Obwohl der PAX 2 bereits zu den besten Geräten in der Sparte der Kompaktgeräte gehört, werden selbst seine Verkaufszahlen mit dem PAX 3 nun noch getoppt. Der PAX 3 ist äußerst benutzerfreundlich und ermöglicht die Verdampfung diverser Kräuter und auch Konzentrate. Mit einem Preis von knapp 250 Euro ist der „komplette“ PAX 3 zwar etwas teurer als der PAX 2 zu dessen Markteinführung, bleibt aber trotzdem auf einem ansprechenden Preisniveau. Der Preis des PAX 2 ist inzwischen übrigens auf etwa 150 Euro gesunken. Wer ein einfaches Upgrade sucht und nur Kräuter vapen möchte, kann auch die simple Version des PAX 3 ohne Konzentrateinsatz für knapp 200 Euro bekommen.

 

 

 

 

Optik und Design

Der PAX 3 kommt in einem schicken Aluminiumgehäuse mit Matte-Look und ist in den Farben Schwarz, Teal (Blaugrün), Silber und Roségold erhältlich. Er hält problemlos Stößen und Kratzern stand.

 

 

Funktionsumfang

Im Gegensatz zum PAX 2 ist in dem Lieferumfang des PAX 3 auch nicht nur ein einfacher, für trockene Kräuter geeigneter Ofendeckel beigelegt, sondern gleich drei Ofendeckel: zwei zur Verdampfung von Kräutern, eine dritter Kammer zur Verdampfung von Wachsen bzw. Ölen. Besonders die Akkulaufzeit ist beim PAX 3 im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich verbessert worden. Statt einem 3.000-mAh-Akku sitzt nun ein Akku mit einer Kapazität von 3.500 mAh im Gehäuse. Eine der beiden, für die Verdampfung von Kräutern beigefügten Optionen ist der halbe Ofendeckel. Dieser bedeckt nur etwa die Hälfte der Heizkammer. Dies ermöglicht ein gutes Dampf-Erlebnis auch bei nur mäßig gefülltem Ofen. Dieser ist übrigens auch zu Verwendung mit dem PAX 2 geeignet. Der dritte Einsatz des Geräts zur Verdampfung von Wachsen bzw. Ölen oder anderen Konzentraten ist ein kleiner Metallbehälter, der dafür sorgt, dass die Flüssigkeiten nicht direkt mit der nur für getrocknete Kräuter vorgesehene Heizkammer in Kontakt kommen.

Der PAX 3 ist von Haus aus mit zwei Mundstücken ausgestattet: ein flaches, elegantes Mundstück und ein erhöhtes Mundstück. Diese lassen sich leicht und schnell nach Belieben austauschen. Zudem besitzt der PAX 3 einen integrierten Lippensensor, der die Nichtbenutzung des Geräts erkennt und es zum Zweck der besseren Akku-Laufzeit in einen Standby-Modus versetzt. Im Lieferumfang des PAX 3 befinden sich auch ein passendes Ladekabel und eine Aufladestation sowie ein Pflegeset zur Reinigung des Geräts. Gleich drei Filter sind ebenfalls mit dabei. Des Weiteren wurde dem PAX 3 eine App für iOS bzw. Android spendiert.

 

 

 

 

Bedienung

Vor der ersten Benutzung des PAX 3 muss dieser aufgeladen werden. Wie inzwischen auch bei anderen mobilen Vaporizern üblich, wird der PAX 3 über ein USB-Kabel aufgeladen und reiht sich damit perfekt mit anderen Elektronik-Artikeln wie Handys ein. Das Einschalten des PAX 3 geschieht unkompliziert durch das Drücken der Einschalttaste im oberen Teil des Geräts. Der PAX 3 ist nach einer kurzen Aufheizzeit von nur etwa 10 bis 15 Sekunden einsatzbereit. Die Aufheizzeit wurde damit im Vergleich zum PAX 2 halbiert. Die Betriebsbereitschaft signalisiert der PAX 3 durch eine Vibration und das Aufleuchten der grünen LED-Lichter. Die Temperatureinstellungen lassen sich ebenfalls über die Ein-Tasten-Steuerung des Vaporizers vornehmen. So muss man die Taste etwa zwei Sekunden gedrückt halten, um in den Einstellungsmodus zu gelangen. Ein anschließendes einfaches Drücken ermöglicht dann das Wechseln des Betriebsmodus. Die Bestätigung erfolgt durch einen zwei Sekunden langen Tastendruck.

Das Laden der Kräuterkammer des PAX 3 geht problemlos mit einem mitgelieferten Mehrzwecktool von der Hand. Der Hersteller weist allerdings darauf hin, dass die Heizkammer bei einer Nachfüllung mit Kräutern zuerst einige Minuten abkühlen sollte, um Verbrennungen zu vermeiden. Schüttelt man das Gerät kurz, so zeigen die vier LEDs des Vaporizers den aktuellen Ladestand des Akkus an. Die kostenlose App zum Vapo macht die Benutzung des PAX 3 besonders einfach. Die App, die sich sowohl für iPhone- als auch Android-User herunterladen lässt, verleiht dem Vaporizer noch präzisere Einstellungsmöglichkeiten. Auch lassen sich bestimmte voreingestellte Profile (Boost, Efficiency, Stealth, etc.) und gesonderte Funktionen aktivieren. Nach der Synchronisation der App mit dem Vaporizer lassen sich auch diverse Lichtspiele der LEDs aktivieren. Darüber hinaus ermöglicht die App die Aktualisierung der Firmware des Vaporizers. Inzwischen ist selbst das Verriegeln des PAX 3 mit der App möglich. Die Reinigung und Instandhaltung des PAX 3 mit dem mitgelieferten Pflegeset gestaltet sich wie auch die Bedienung des Vaporizers unkompliziert. Eine Drahtbürste ermöglicht eine gründliche und tiefgehende Reinigung und ein Pfeifenreiniger rundet das Ganze ab. Zur Reinigung muss allerdings der Ofendeckel zuvor entfernt werden. Ein von Rückständen befreiter Vaporizer funktioniert am besten und bietet das beste Geschmackserlebnis.

 

 

Garantie

Der Hersteller des PAX 3 verspricht eine Garantie von zwei Jahren, was eine lange Lebensdauer verpsricht.

 

Fazit

Der PAX 3 ist wie sein Vorgänger ein echter Kassenschlager. Trotz seines dem Vorgänger sehr ähnlichen Aussehen trumpft der PAX 3 mit neuen Funktionen und einer beeindruckenden Batterieleistung auf. Die neue Kammer, die auch das Vapen von Konzentraten ermöglicht, wird zwar nicht ein Dab-Rig ersetzen können, ist jedoch ein sehr nettes Feature für alle, die gelegentlich Konzentrate genießen. Alles in allem kann man sagen, dass der PAX 3 in der Liga der mobilen Vaporizer ganz oben mitspielt.

Diese Vaporizer können ganz einfach online, beispielsweise bei NamasteVapes Deutschland, bestellt werden: www.namastevapes.de

Wenn es um den Schmuggel von Marihuana geht, kennt die Kreativität scheinbar keine Grenzen. Ein besonders spektakulärer Versuch ereignete sich nun an der serbisch-ungarischen Grenze. Um den Grenzzaun zu umgehen, der von ungarischer Seite im Sommer 2015 hochgezogen worden war, ließ sich ein Mann einiges einfallen. Im Gepäck hatte der Ungar 18 Kilo Marihuana mit einem Straßenverkaufswert von umgerechnet 111.000 Euro, die er vermutlich in Serbien erworben hatte und nun in seine Heimat einführen wollte. Aber wie das 170 Kilometer lange und drei Meter hohe Bollwerk umgehen? Einen Tunnel graben? Zu aufwendig! Mit dem Katapult rüberschießen? Zu kompliziert! Einfach über den Zaun klettern? Zu risikoreich! Mit dem motorisierten Gleitschirm-Flieger elegant darüber schweben? Perfekt! Vielleicht gingen Überlegungen dieser Art tatsächlich durch den Kopf des Cannabisschmugglers, doch hätte er sich wohl lieber um die in Zaunnähe installierten Bewegungsmelder und Wärmebildkameras Gedanken machen sollen. Denn nachdem er es tatsächlich geschafft hatte, mit seinem Gleiter des Nachts die Grenze zu überfliegen und sicher auf einem Acker auf der anderen Seite zu landen, dauerte es nicht lange, bis alarmierte Polizisten mit Drogenspürhunden anrückten und die Handschellen klickten.

Eine ausgewachsene Cannabis-Anlage entdeckten Polizisten vergangene Woche im nordrheinwestfälischen Wesel. Bei der Durchsuchung einer Scheune auf einem Bauernhof stießen die Beamten auf 1100 teilweise blühende Cannabispflanzen sowie rund 500 Stecklinge. Der Strom für die 110 Grow-Lampen, die für das nötige Licht sorgten, wurde von dem dringend tatverdächtigen niederländischen Pärchen (32 und 35), das das Gehöft bewohnte, illegal abgezapft. Beim Zugriff kam es zu einem kuriosen Fluchtversuch: während die Gesetzeshüter keinerlei Mühe hatten, die Frau festzunehmen, war der Mann zunächst unauffindbar. Erst mithilfe eines Spürhundes konnte er dingfest gemacht werden, da er sich auf einem Firmengrundstück in der Nähe des Hofes im Sand eingebuddelt und regungslos verharrt hatte.