Ob riesige Mauer oder nicht – mexikanische Drogenbanden werden vermutlich niemals aufhören, Weed und andere Dinge über die amerikanische Grenze zu schmuggeln. Das Geschäft ist einfach zu lukrativ und die sonstigen Verdienstmöglichkeiten auf der mexikanischen Seite der Grenze zu schlecht.

 

Anfang des Jahres berichteten wir hier über einen Katapult, mit dem Marihuana von Mexiko in die Vereinigten Staaten geschossen wurde. Wie „El Universal“ meldete, haben die mexikanischen Weed-Lieferanten nun anscheinend aufgerüstet und eine Kanone zusammengezimmert, die das Weed über die Grenze ballert.

 

In der mexikanischen Stadt Agua Prieta konfiszierten Generalstaatsanwaltschaft und Militär eine an eine Bazooka erinnernde Kanone, die in einem Auto installiert wurde. Auf der anderen Seite der Stadt liegt die amerikanische Stadt Douglas. Fürs Erste brauchen die Einwohner dort nun keine Sorge zu haben, von riesigen Gras-Paketen erschlagen zu werden. Auch 825 Kilogramm Munition in Form von Marihuana wurden einkassiert.

 

Allein auf der amerikanischen Seite sind inzwischen 20.000 Grenzwächter im Einsatz, die auf Jagd nach Drogenschmugglern sind.

 

Bereits im Jahr 2016 war in Mexiko eine in einem Auto installierte Gras-Bazooka entdeckt worden, wie dieses Video von „ABC News“ zeigt:

Vergangene Woche ist die neueste Print-Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin erschienen und kann ab sofort in allen gut sortierten Kiosken, Bahnhofsbuchhandlungen und Head- und Growshops für schlappe 2,60 Euro erworben werden. An dieser Stelle veröffentlichen wir einen Auszug eines Artikels der neuen Ausgabe 06/2017:

 

Rick Simpson – dieser Name ist Cannabisinteressierten schon seit einigen Jahren ein Begriff, vor allem, wenn sie oder Familienmitglieder oder Freunde an Krebs erkrankt sind. Denn Rick Simpson behauptet bereits seit gut 15 Jahren, dass mit dem nach seiner Formel hergestellten Cannabisöl („Rick-Simpson-Öl“) Krebs geheilt werden könne. Aktuell ist er im deutschsprachigen Raum recht aktiv, sein Buch („Nature’s Answer for Cancer“) wurde nun auf Deutsch herausgebracht und er hält derzeit vermehrt auf der ein oder anderen Cannabisveranstaltung Vorträge. Innerhalb der deutschsprachigen Cannabisszene wird Rick Simpson größtenteils sehr positiv besprochen, dabei gäbe es jedoch auch den ein oder anderen Kritikpunkt zu nennen. Daher veröffentlichen wir auf den folgenden Seiten den Offenen Brief von Dr. Franjo Grotenhermen, dem wohl bekanntesten Cannabis-Mediziner Deutschlands, an Rick Simpson.

 

Rick Simpson entdeckte Ende der 1990er-Jahre die wohltuende Wirkung von Cannabis, als er es einsetzte, um die Symptome, die nach einem Unfall auftraten, zu lindern. Im Jahr 2003 wurde bei ihm Hautkrebs festgestellt. Da er gehört hatte, dass THC Krebszellen bei Mäusen besiegen konnte, und da er von den sonstigen Wirkungen von Cannabis so überzeugt war, stellte er ein konzentriertes Cannabisöl her, das er auf Bandagen auftrug und um die erkrankten Hautpartien wickelte. Nach vier Tagen nahm er die Bandagen ab und die Karzinome waren verschwunden. Von diesem Zeitpunkt an gab es für ihn kein Zurück mehr – Rick Simpson begann selbst Cannabis anzubauen, Cannabiskonzentrat herzustellen und dieses auch kostenlos an Patienten zu verteilen, um ihnen bei ihren Krebserkrankungen zu helfen. Dies endete aber 2009, als die kanadische Polizei sein Heim durchsuchte und insgesamt über 2.600 Pflanzen konfiszierte und zerstörte. Inzwischen lebt er in Kroatien und verbreitet nun anstelle des Öls seine Botschaft, dass Cannabisöl in sehr vielen Fällen Krebs heilen könne. Diese Botschaft ist auch in seinem Buch enthalten, dass seit Ende 2016 unter dem Titel „Rick Simpson Öl: Die Antwort der Natur auf Krebs“ auf Deutsch erhältlich ist.

 

Leider krankt die deutsche Version von Rick Simpsons Buch unter extremen Rechtschreib- und sonstigen Fehlern, selbst die Wörter Cannabis und Marihuana werden mehrfach falsch geschrieben – am Anfang findet sich sogar ein Kommentar der Lektorin, der vergessen wurde zu entfernen. Gerade wenn man die Menschen von seiner von der Norm abweisenden Meinung überzeugen möchte, sollte man dringend mehr Sorgfalt walten lassen, wenn man ein solches Buch verfasst oder übersetzt. Aber auch das englischsprachige Original bietet viel Angriffsfläche. Diverse Verschwörungstheorien geben sich hier die Hand (Andeutungen zum 11. September und Behauptungen, Jesus hätte mithilfe von Cannabisöl geheilt, oder die US-Legalisierungsorganisation NORML versuche, Cannabis im illegalen Status zu halten) und zielgerichtete Informationen sind zwischen den vielen Seiten mit einigen Fallbeispielen rar gesät. Auch eine genaue Anleitung, wie denn nun das Öl herzustellen ist, ist nicht so richtig zu finden, hier hilft allerdings das Internet schnell weiter – für eine 60-tägige Behandlung mit Rick-Simpson-Öl wird übrigens ungefähr 500 Gramm Marihuana (Simpson empfiehlt möglichst reinrassige Indica-Sorten) benötigt.

 

Aber auch aus rein medizinischer Sicht scheint es an dem Buch Rick Simpsons einiges zu bemängeln zu geben: In dem dieses Jahr veröffentlichten Buch „Cannabis gegen Krebs“ von Dr. Franjo Grotenhermen ist ein Offener Brief an Rick Simpson erhalten, den wir an dieser Stelle daher gerne abdrucken möchten, um einen Kontrapunkt zu den vielen ausschließlich positiven Meldungen zu setzen, die in diesem Jahr von verschiedenen Stellen publiziert wurden.

 

 

Offener Brief an Rick Simpson

 

Lieber Rick Simpson,

 

Sie sind vermutlich die bekannteste Persönlichkeit, wenn es um die medizinische Verwendung von Cannabis bei Krebserkrankungen geht. Viele verzweifelte Menschen, die an Krebs und anderen schweren Erkrankungen leiden, vertrauen Ihnen und setzen große Hoffnungen in Ihre Ratschläge.

 

Ihnen ist die damit verbundene Verantwortung bewusst, wenn Sie in Ihrem Buch schreiben: „Ich finde, dass jeder, mich eingeschlossen, der in eine Position öffentlichen Vertrauens gesetzt wird, damit einverstanden sein sollte, dass seine Arbeit, da sie das Interesse der Bevölkerung vertritt, sehr genau beobachtet wird.“ (Seite 170 der deutschen Ausgabe). Dieser Verantwortung werden Sie nach meiner Auffassung aber nicht in dem notwendigen Maße gerecht, und ich hoffe, dass Sie das in der Zukunft besser machen können.

 

Ich teile Ihre Sichtweise, wenn Sie sagen: „Wie ich es schon mehrmals erklärt habe, gilt unsere Beobachtung und unsere heilige Pflicht, dafür zu sorgen, dass die Menschheit überlebt und gedeiht. Ärzte werden ihrem Hippokratischen Eid wirklich folgen und Regierungen setzen sich für das Wohl der Menschheit ein. Das ist der einzige Weg, der Sinn macht, und wenn wir das ignorieren, wird die menschliche Spezies nur untergehen“ (Seite 169). Auf Seite 217 heißt es: „Meine Mission ist es jetzt, jedem die Wahrheit zur Verfügung zu stellen, denn zusammen können wir etwas ändern“.

 

Ich stelle aber fest, dass Sie viele wichtige Fakten nicht zur Kenntnis nehmen – zum Schaden der Menschen. Sie gestehen ein, dass Sie „in Wahrheit ja kein Arzt“ sind und „auch nicht die notwendige Qualifikation dazu“ haben (Seite 104), nehmen sich jedoch die Freiheit zu übertriebenen Heilsversprechen, die keiner sachlichen Überprüfung standhalten können, heraus. Ich will meine notwendigerweise leider sehr harte Kritik an sechs Beispielen verdeutlichen.

 

[…]

 

Den vollständigen und umfassenden Artikel könnt ihr in Highway – Das Cannabismagazin 06/2017 lesen.

 

 

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Bier und Gras – passt eigentlich ganz gut, kann man sagen. Auch auf geschäftlicher Ebene: mit diesen beiden Drogen kann unendlich viel Geld verdient werden. Mit Cannabis neuerdings auch immer häufiger ganz legal, sei es mit medizinischem Marihuana oder auch in den entsprechenden US-Staaten mit legalem Gras für den Freizeitgebrauch.

 

Eigentlich kämpfen die Alkohol-Hersteller, genau wie praktisch alle großen Pharmakonzerne, gegen Marihuana und dessen Legalisierung, denn legales Cannabis ist eine große Gefahr für die Verkaufszahlen von Schnaps und Pillen. Doch ein Alkohol-Konzern unternahm nun den einzig wirklich logischen Schritt: Da die Legalisierung von Cannabis eh nicht aufzuhalten ist, wie der Chef des Unternehmens Constellation Brands, das unter anderem mit der bekannten Biermarke Corona sein Geld verdient, sagt, setzt man nun halt parallel auch auf Marihuana.

 

Damit ist Constellation tatsächlich das erste Alkohol-Unternehmen, dass nun auf zwei Drogen setzt. Dazu wurden 191 Millionen Dollar investiert, um 10 Prozent der Anteile am kanadischen Cannabis-Produzenten Canopy Growth zu erwerben.

 

Doch Constellation will nicht nur stiller Partner sein, sondern auch aktiv neue Produkte entwickeln. Wenn Konsumenten die Wahl hätten zwischen einem Bier, einem Glas Wein oder Schnaps und einem mit Marihuana versetzten Getränk, dann wolle man auch in der Lage sein, alle vier anzubieten, so Constellation-Chef Rob Sands. Ins US-Geschäft möchte der Konzern allerdings erst nach einer erwarteten landesweiten Legalisierung einsteigen und sich solange auf den kanadischen Markt konzentrieren.

Am Dienstag ist die neueste Print-Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin erschienen und kann ab sofort in allen gut sortierten Kiosken, Bahnhofsbuchhandlungen und Head- und Growshops für schlappe 2,60 Euro erworben werden.

 

Die aktuelle Titelstory „LED IT SHINE! – Das große LED-Spezial“ besteht aus zwei Artikeln aus den Federn zweier unserer besten Anbau-Experten. Wir möchten an dieser Stelle Auszüge aus beiden Artikeln liefern und euch auf die Möglichkeit hinweisen, beide Artikel (und viel mehr) in voller Länge in der aktuellen Ausgabe 06/2017 zu lesen.

 

Chuck Lore: Darum sind LED-Leuchten heutzutage in den meisten Fällen zu bevorzugen

 

Do-it-yourself-Experte Chuck Lore

 

Eine Cannabispflanze benötigt, wie jede andere Pflanze auch, Nährstoffe, Feuchtigkeit, eine bestimmte Temperatur, Kohlendioxid aus der Atmosphäre und Licht zum Wachstum. Dabei ist jeder der einzelnen Faktoren wichtig und bedeutsam. Aber am allerbesten kann der Ertrag über eine Optimierung der Lichtmenge gesteigert werden, das gilt besonders für den Innenraumanbau (Indoor-Growing). Unser Allrounder Chuck Lore beschäftigt sich in unserer Titelstory mit der richtigen Beleuchtung für Cannabispflanzen und gibt hilfreiche Informationen und Anmerkungen.

 

In der Regel sind die Aufzuchtbedingungen in den eigenen vier Wänden nahezu perfekt. Die Temperatur im Aufzuchtschrank (Growbox) wird meist etwas höher als die Raumtemperatur sein. Das ist nahe am Optimum, das bei rund 24 Grad Celsius liegt. Von ausreichender Feuchtigkeit kann auch ausgegangen werden. Stehen die Pflanzen im Erdreich, sollte dieses feucht, aber nicht nass sein. Bei Hydrokultur ist das natürlich anders, da sind die Wurzeln in einem lockeren Medium direkt mit der Nährlösung umspült. In der Nährlösung beziehungsweise im Erdreich gelöst befinden sich die Nährstoffe, die von der Pflanze zum Wachstum benötigt werden. Professionelle Züchter haben diese Nährstoffe samt den nötigen Testverfahren einzeln vorrätig und können diese individuell zugeben. Von Hobbyzüchtern wird dieser enorme Aufwand zu Recht gescheut. Diese greifen auf Kompaktdünger zurück oder nehmen einen durch Kompostierung gewonnenen Dünger, der in der Regel sogar biologisch ist. Darüber hinaus sind im Handel etliche Düngesets vorhanden, die den Ertrag sicherstellen werden. Auch die vorhandene Menge des in der Atmosphäre vorhandenen Kohlendioxids wird nur selten beeinflusst. Eine Begasung ist aufwändig, mit Gefahren verbunden und ist nur bei sehr leistungsfähiger Beleuchtung sinnvoll. Wird den Basisanforderungen an Nährstoffe, Feuchtigkeit, Temperatur und Kohlendioxid genüge getan, was in der Regel sehr einfach ist, bleibt das zugeführte Licht als zentrales Kriterium übrig. Das geerntete Volumen hängt in den meisten Fällen hauptsächlich von der zugeführten Lichtmenge ab, nur selten spielt der verwendete Dünger oder ein anderer Faktor eine maßgebliche Rolle.

 

Nun ist es so, dass Pflanzen zum Wachstum ein Lichtspektrum benötigen, das von dem für uns Menschen sichtbaren Bereich abweichend ist...

 

[…]

 

... Nun zur Effizienz von Pflanzenleuchten. In der Regel wird der Lichtstrom, also die „Lichtleistung“ einer Leuchte, in Lumen angegeben. Diese Einheit gibt an, wie viel für den Menschen sichtbares Licht die Lampe abgibt. Die tatsächlich aufgenommene Leistung wird in Watt gemessen und dann eine Effizienz in der Art „Lumen pro Watt“ angegeben. Jetzt könnte der Grower denken, dass ein hohes Verhältnis grundsätzlich sinnvoll ist. Natriumdampf-Hochdrucklampen (NDL) liefern zum Beispiel bis zu 150 Lumen pro Watt, das ist eine stolze Leistung. Leider ist ein Großteil des abgestrahlten Lichtes allerdings für die Pflanze nicht verwertbar, weil diese Lampen zum Großteil im gelb-grünen Spektrum leuchten. Um dieser Misere zu entgehen, wurde der Begriff der photosynthetisch aktiven Strahlung (PAR) eingeführt. Diese gibt an, wie viel Licht der abgegebenen Strahlung tatsächlich von der Pflanze verwertet werden kann. Diese Strahlung wird als photosynthetischer Photonenfluss (PPF) mit der Einheit µmol/s angegeben. Auch die Angabe der photosynthetischen Photonenstromdichte (englisch Photosynthetically Active Photon Flux Density, PPFD oder kurz PFD) in µmol/(m²s), ist zu finden. Ein Hersteller, der ehrliche Angaben zu seinen Pflanzenleuchten macht, wird die Leistung also nicht in Lumen oder Lux, sondern in PPF oder PPFD angeben. Leider kann kaum ein Anwender, der verschiedene Leuchten vergleichen möchte, mit dieser Angabe etwas anfangen. Denn die meisten Anbieter geben die Leistung in Lumen oder Lux an. Zum Glück können die Einheiten relativ leicht, wenn auch nur annäherungsweise, umgerechnet werden.

 

Bei Sonnenlicht kann ein µmol/(m²s) mit etwa 50 Lux und ein µmol/s mit etwa 50 Lumen gleichgesetzt werden. Bei Kunstlicht, insbesondere Metalldampflampen, Leuchtstoffröhren und Kompaktleuchtstoffröhren (Energiesparlampen), wird ein µmol/(m²s) mit etwa 75 Lux und ein µmol/s mit etwa 75 Lumen gleichgesetzt. Das ist natürlich nur ein Annäherungswert, weil ja für jede Pflanzensorte ein anderes Spektrum optimal ist und die Strahlung der Lampen je nach Ausführung variiert. Sind die Angaben einerseits in Lumen oder anderseits in Lux bekannt, hilft das Wissen, dass ein Lichtstrom von einem Lumen, der auf eine Fläche von einem Quadratmeter projiziert wird, einer Helligkeit von einem Lux entspricht. Analog dazu verhalten sich PPF und PPFD.

 

Ein einfaches Beispiel aus der Praxis: Die Growbox eines Züchters soll mit einer 200 Watt starken Leuchte betrieben werden. Er vergleicht verschiedene Angebote und findet in einem Fachgeschäft die Angabe, dass eine Lampe mit dieser Leistungsaufnahme 320 µmol/s PAR liefert. Dagegen steht das Angebot einer Halogen-Metalldampflampe, die einen Lichtstrom von 22.000 Lumen hat. Er errechnet, dass die Metalldampflampe nur rund 293 µmol/s PAR (22.000/75) liefern wird. Das sind zwar lediglich knapp zehn Prozent Unterschied, aber diese Differenz kann wegen der relativ geringen Lichtleistung direkt in einen Mehrgewinn an Pflanzenmasse umgerechnet werden. Weil die meisten verwendeten Lampen eine reale Lebensdauer von rund 20.000 Stunden haben, das sind mehr als drei Jahre mit je 16 Stunden Brenndauer pro Tag, kann der Vor- oder Nachteil leicht berechnet werden. Wird zum Beispiel nur eine minimale Ernte von rund 30 Gramm alle sechs Wochen angenommen, werden mit der besseren Lampe in ihrer gesamten Lebenszeit fast 90 Gramm mehr Marihuana gewonnen. Beispielrechnung: 20.000 Stunden bei 16 Stunden pro Tag sind 1250 Tage, das sind 178 Wochen. Es können also 29 Ernten in dieser Zeit gemacht werden. Bei der Lampe aus dem Fachgeschäft ergibt dies also 29 Ernten * 33 Gramm = 957 Gramm. Bei der Lampe aus dem regulären Handel ergibt dies 29 Ernten * 30 Gramm = 870 Gramm. Rechnet man jedes Gramm Marihuana mit fünf Euro, lohnt sich beim Kauf eine Preisdifferenz von bis zu 435 Euro (87 Gramm * 5 Euro). Genau berechnet ergeben sich leicht andere Werte. Aber für einen groben Vergleich sollte die Berechnung ausreichen, zumal die angenommenen 30 Gramm wirklich an der unteren Grenze der zu erwartenden Erntemenge liegen. In dem gewählten Beispiel schneiden übrigens die vielgepriesenen Natrium-Hochdruckdampflampen besonders schlecht ab. Mit dem exakten Wert für diesen Leuchtentyp ergibt sich ein Unterschied von 17,8 Prozent PAR, das wären dann schon 154 Gramm, die weniger geerntet würden. Die Lampe aus dem Fachgeschäft könnte dann also tatsächlich 770 Euro mehr kosten.

 

Das Verhältnis von zugeführter Lichtmenge und Zuwachs an Pflanzenmasse ist über einen weiten Bereich linear. Erst wenn die zugeführte Lichtmenge etwa zwei Drittel der Lichtsättigung erreicht hat, verändert sich dieser Zusammenhang. Das liegt daran, dass...

 

[…]

 

Den vollständigen und umfassenden Artikel könnt ihr in Highway – Das Cannabismagazin 06/2017 lesen. Im Folgenden gibt es an dieser Stelle auch noch einen Auszug des zweiten Teils des LED-Spezials:

 

Light Addict: LED – Die Technik der Zukunft? Überblick und Ausblick.

 

Grow-Experte Light Addict

 

Inzwischen sind LED-Growlampen bereits seit einiger Zeit erhältlich. Von Anfang an war die Technologie recht vielversprechend, doch die Cannabisindustrie schien sich einige Jahre lang nicht richtig davon überzeugen zu lassen. Dann, als sich sowohl die Technologie als auch das Verständnis für diese weiterentwickelten, baute sich auch die Akzeptanz von LED-Lampen in der Cannabis-Community langsam auf. Im folgenden Artikel soll sich daher dem Thema LED angenähert werden, ohne zu sehr in die technischen Details zu gehen. Zudem soll die Frage beantwortet werden, ob LED-Growlampen die Zukunft der Cannabisindustrie sind.

 

Schon von Beginn an haben die LED-Leuchtmittel-Hersteller mit verlockenden Aussagen versucht, auf sich aufmerksam zu machen, etwa mit dem Versprechen, für eine sofortige und erhebliche Verringerung der Stromkosten zu sorgen – ausgelöst durch den geringen Energieverbrauch der Lichtquelle selbst, aber auch durch Einsparungen, die etwa durch das Weglassen einer Kühlung durch eine Klimaanlage kommen, die bei herkömmlichen Lampen nötig sein kann. Solche Versprechen sind schon immer klare Kampfansagen an die Natriumdampflampen (NDL) gewesen und ich erwähne es bloß, weil dies die Lampen sind, mit denen LEDs hauptsächlich verglichen werden. Diese Argumente bringen uns auch gleich zum erhöhten Sicherheitsaspekt der LED-Lampen. Denn LEDs haben immer den Vorteil, dass sie nicht die extrem hohen Betriebstemperaturen von NDL-Lampen aufweisen. Dies ist ein klarer Pluspunkt hinsichtlich der Feuersicherheit und allein dieser Grund hat vielen Growern schon genügt, über den Wechsel auf LEDs nachzudenken oder ihn gleich zu vollziehen.

 

In den Anfangstagen der LED-Growlampen schien es allerdings so, als ob viele der getätigten Aussagen nicht der Realität entsprächen: viele frühe Growberichte zeigten einen Mangel der Lichtdurchdringung oder eine schlechte Deckkraft der LED-Lampen. In manchen Fällen wurde nicht mal das Versprechen der Hitze-Reduzierung richtig oder gleich gar nicht umgesetzt. Auch wurden in der Anfangszeit häufig noch zusätzliche Leuchten benötigt, um mit LEDs die gleichen Ergebnisse wie mit NDLs zu erzielen. Kombiniert mit den (im Gegensatz zu einem NDL-Setup) oft deutlich höheren Anschaffungskosten für LEDs, waren die angeblichen Einsparungen so nicht gerade einfach zu erreichen.

 

Die LED-Industrie

Die Industrie hat sich in den vergangenen paar Jahren jedoch massiv verändert, nachdem einige der größeren Dioden-Hersteller das Potential dieses speziellen Markts realisierten. Dies führte auch zu einer ausführlichen Forschung, nicht zuletzt mit der Absicht, zielführende und zuverlässigere Dioden für den Gartenbau zu entwickeln. Auch die Qualität der Produktionsprozesse stieg an, was in längeren Lebensspannen der Dioden und geringeren Ausfallzahlen resultierte. Inzwischen gibt es LED-Lampen-Hersteller ohne Ende, die alle versuchen ihr Stück dieses hochlukrativen Kuchens zu ergattern. Dieser Umstand hat zu einem umfassenden und mannigfaltigen Angebot von Beleuchtungsoptionen geführt, das den geplanten Erwerb einer LED-Lampe für die Grower zu einer komplizierten Angelegenheit machen kann, da viele Faktoren berücksichtigt werden können. Dieses große Angebot bedingt auch einen Wettbewerb zwischen den Herstellern, was in den letzten Jahren zu einigen spürbaren Entwicklungen geführt hat, etwa der Abkehr von billigen Dioden mit einem unpräzisen Farbspektrum. In den Anfangstagen der Industrie hat man in Growlampen sogar teilweise die gleichen Dioden wie in Autoscheinwerfern verbaut. Auch kamen damals große Teile der benötigten Materialien aus China, während sich nun viele Lampen-Hersteller lokalen Ressourcen zuwenden, ob für Gehäuse, Treiber oder die Dioden selbst – inzwischen sind die amerikanischen Dioden von Cree oder von Osram aus Deutschland weitverbreitet und genutzt. LEDs werden inzwischen auch in breit gefächerten Anwendungsgebieten der kommerziellen Landwirtschaft eingesetzt, vor allem in den Bereichen der Blumenzucht. Die Verwendung wird sich in der nächsten Zeit noch weiter steigern, da immer mehr Landwirte das kostensparende Potential von LEDs erkennen, sobald sie einmal installiert und in Betrieb genommen wurden.

 

LED: Die Qual der Wahl

Warum ist der Einsatz der LED-Technologie so vielversprechend? Die LED-Technologie an sich ist extrem vielseitig einsetzbar. Ob Chip-On-Board-Technologie (COB) oder Surface-Mounted-Device-LEDs (SMD) – beide teilen sich den Basis-Aufbau der Nutzung vieler kleiner und individueller Dioden, um Licht zu erzeugen. Dies ermöglicht eine Vielseitigkeit, die nur schwer von anderen Licht-Technologien erreicht werden kann. Einfach ausgedrückt ist es möglich, durch Änderungen am Prozentsatz beziehungsweise dem Verhältnis aller verwendeten Dioden die Lichttönung der Lampe zu variieren. Das bedeutet, dass LED-Lampen gezielt auf einen speziellen Bereich eingestellt werden können, was eine deutlich bessere Licht-Effizienz gegenüber anderen Technologien bedeutet. SMD stellt eine sehr flexible LED-Lösung dar. Diese Chips sind viel kleiner als die der älteren Dual-in-line-package-LEDs (DIP), können aber dennoch mehrere Dioden pro Einheit beinhalten. Dadurch haben SMD-Chips den Vorteil, dass sie verschiedene Farben innerhalb einer Einheit betreiben können. In der Theorie bedeutet dies, dass ein SMD-Chip, der mit blauen, grünen und roten Dioden ausgestattet wurde, Licht in jedem Farbton erzeugen kann, indem einfach der Output der Dioden reguliert wird. Für solch einen Einsatz benötigt jede Diode ihren eigenen Schaltkreis. Und dies bedeutet, dass jeder Schaltkreis sein eigenes Kontaktpaar benötigt. Dadurch kann das Design der Lampe ein wenig verkompliziert werden. Bei einer eingeschalteten SMD-LED kann man klar die verschiedenfarbigen Dioden erkennen (siehe Foto). Oft werden bei solch einem Modell zusätzliche Linsen benötigt, um die Abmischungen zwischen den verschiedenfarbigen Dioden zu unterstützen. Solch ein Aufbau ermöglicht oft einen fokussierteren Ausstoß des Lichts und somit eine stärkere Lichtdurchdringung...

 

[...]

 

Den vollständigen und umfassenden Artikel könnt ihr in Highway – Das Cannabismagazin 06/2017 lesen.

 

 

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Wer kennt es nicht? Schnell das Weed angebaut und dann auf dem Wäscheständer zum Trocknen aufgehängt – doof nur, wenn man sich während des Trockenprozesses derart laut streitet, dass die Nachbarn die Polizei rufen. Auf diese Art und Weise liefern sich übrigens immer wieder Konsumenten, Dealer und Grower selbst ans Messer.

 

Dieses Mal traf es einen 36-jährigen Mann und seine 31-jährige Freundin in Simbach am Inn in Niederbayern. Dienstagabend gegen 20 Uhr wurde die Polizei zu der Wohnung der beiden gerufen, da sie sich lautstark stritten. Nachdem sich die Lage wieder beruhigte, entdeckten die Beamten einen Wäscheständer der speziellen Art: 1,6 Kilogramm Marihuana war dort mit bunten Wäscheklammern zum Trocknen aufgehängt.

 

Wie die „Welt“ berichtete, machten die beiden keinerlei Angaben zur Herkunft des Weeds und wurden nach polizeilichen Maßnahmen der Kripo Passau und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Landshut am Mittwoch wieder auf freien Fuß gesetzt.

In Deutschland wurde erst kürzlich gewählt und die Koalitionsverhandlungen sind noch lange nicht abgeschlossen. Die „Süddeutsche“ meldete heute, dass eine Cannabislegalisierung durch die vermutlich ins Haus stehende Jamaika-Koalition durchaus möglich wäre.

 

Mit etwa anderthalbmal soviel Stimmen für die Union aus CDU und CSU halten wir von Highway das allerdings für äußerst unrealistisch. Vor nichts hat die Union mehr Angst als vor Weed und Hasch und erst recht vor dem Anbau von Cannabis – und den Grünen und der FDP kann auch nicht über den Weg getraut werden, wenn es darum geht, die Legalisierung von Cannabis mit allen Mitteln einzufordern und nicht etwa gegen einen schönen Ministerposten einzutauschen. Mit größter Freude würden wir uns aber natürlich bei dieser Einschätzung eines Besseren belehren lassen.

 

Auch in den Niederlanden wurde gewählt – allerdings bereits im März. Nicht zuletzt, da sich vier Parteien zusammenraufen mussten, um eine Regierung bilden zu können, dauerten die Koalitionsverhandlungen nun tatsächlich sieben Monate lang. Die Regierung aus rechtsliberaler VVD, den Christdemokraten des CDA, der linksliberalen D66 und der calvinistischen ChristenUnie hat im Parlament nur einen einzigen Sitz Mehrheit.

 

Für Cannabis-Interessierte und vor allem diejenigen Niederländer, die im legalen oder illegalen Cannabusiness tätig sind, sieht die Koalition eine wichtige Änderung für 2018 vor. Bislang ist es in der Niederlanden bekanntermaßen so, dass die Coffeeshops und ihre Kundschaft toleriert werden, solange nicht mehr als fünf Gramm Cannabis pro Tag und Kunde abgegeben und weitere Regeln eingehalten werden.

 

Die Belieferung der Coffeeshops geschieht jedoch durch die „Hintertür“, das bedeutet, dass der komplette Anbau von Marihuana und die Belieferung der Shops illegal ist. Große Grower aus den Niederlanden kommen zwar gelegentlich äußerst glimpflich davon, wenn sie erwischt werden, andere haben aber wenig Glück und müssen für einige Jahre ins Gefängnis. Auch für die Konsumenten ist diese Regelung nicht befriedigend, weil keine Cannabis-Standards herrschen und die Qualität daher sehr leiden kann, was eventuell auch gesundheitliche Nachteile mit sich bringt.

 

Wie unter anderem „Spiegel Online“ berichtete, soll ab dem kommenden Jahr nun in einigen niederländischen Gemeinden die offizielle, legale und staatlich geprüfte Herstellung von Marihuana und der Vertrieb dieses Materials an die Coffeeshops getestet werden.

Mal wieder recht herzlich willkommen zu unserer beliebten Rubrik: „Selbst verarscht – mit Cannabis.“ Dieses Mal berichten wir über den 20 Jahre alten Jeffery Kirk aus Milwaukee, USA. Dieser postete über 40 Minuten lang ein Facebook-Live-Video, in dem zu sehen war, wie er mit seinem Auto durch die Gegend fuhr und Weed verkaufte und zwischendurch mit seinen Zuschauern interagierte.

 

Wie die „High Times“ berichtete, zeigte das Video zu allem Überfluss nicht nur seine Gras-Deals, sondern auch direkt am Anfang eine halbautomatische 9-Millimeter, eine Kel-Tec SUB-2000. Über Facebook Live gab er seine Standorte durch, die er mit dem Auto abfuhr, und verkaufte dort mehrere Päckchen mit Marihuana. Nach dem dritten Deal ist zu sehen, wie er eine weibliche Person anruft, die er „Mom“ nennt und die ihm weiteres Weed zum Verkaufen bringen soll.

 

Und ja: jemand meldete den Vorgang an die Polizei. Aber eigentlich kann man nicht anders als zu behaupten, dass die folgende Verhaftung ganz alleine auf die Kappe des 20-Jährigen ging. Diese zog sich übrigens einen ganzen Monat hin, obwohl der Facebook-Account alle Informationen zum Verdächtigen lieferte. Bei der Hausdurchsuchung wurden dann zwei Waffen, 1.400 Dollar und weiteres Marihuana gefunden.

Herbstzeit ist Pilzsuchzeit. Sobald die ersten Blätter fallen, machen sich Pilzfreunde, ausgestattet mit Messer, Weidenkorb und im Optimalfall mit einem kleinen Nachschlagewerk, auf in die Wälder, um etwas Leckeres für die Speisekammer zu finden.


Welche Arten von Pilzen nun ein 27-jähriger Mann aus Sauerlach auf seinem Spaziergang sammeln konnte, wurde zwar nicht bekannt, ist aber angesichts seines Überraschungsfunds auch nicht weiter von Interesse. Nahe am Wegesrand entdeckte er nämlich sage und schreibe zehn Kilogramm Marihuana in Plastiktüten, ganz klassisch verstaut in einer schwarzen Sporttasche, die allerdings weder vergraben noch anders verdeckt war.

 

Der erstaunte Finder zögerte nicht lang und informierte umgehend die Polizei, die nun potentielle Zeugen zur Mithilfe sucht.

Cannabisanbau in Amerika – in manchen Bundesstaaten ein Millionengeschäft, in anderen ein schweres Verbrechen. Dies kommt den 77-jährigen Charles Frederick White nun teuer zu stehen. Nicht, dass er verdächtig gewesen wäre, nein – seine Cannabisaufzucht wurde nur zufällig gefunden, als zwei zivil gekleidete Fahnder auf der Spur eines Identitätsdiebstahls waren und illegalerweise das Grundstück von White betraten, um ihn in der dünn besiedelten Gegend 70 Kilometer nördlich von Springfield, Missouri nach dem richtigen Weg zu fragen.

 

Wie die „High Times“ berichtete, waren die beiden Ermittler plötzlich an einem neuen Fall dran: den sie bemerkten Hinweise auf einen Marihuana-Grow, eine Überwachungskamera und einen mehr als eindeutigen Geruch. Nachdem sie einige Minuten mit White geredet und das Grundstück wieder verlassen hatten, besorgten sie sich einen Durchsuchungsbefehl. Das Ergebnis der Durchsuchung: 1.700 illegal angebaute Cannabispflanzen.

 

Das ganze trug sich bereits vor sechs Jahren zu – nun kam es zum Gerichtsurteil. Die Anwälte Whites versuchten das ganze Prozedere der Ermittler als illegal zu erklären und argumentierten, dass sie niemals das Grundstück Whites hätten betreten dürfen. Auch sprachen die Anwälte davon, dass es gar kein Zufall gewesen wäre, dass die Ermittler genau sein Grundstück ausgesucht hätten, um nach dem Weg zu fragen, sondern er bereits im Visier der Behörden gewesen und dies bloß ein Trick gewesen wäre.

 

Auch sagten zwei Nachbarn aus, Whites Zufahrt zum Grundstück wäre immer und grundsätzlich verschlossen gewesen und daher wären die Fahnder ganz eindeutig illegal ins Gelände eingedrungen, als sie angeblich nach dem Weg fragten. Das Gericht erklärte diese Aussagen aber für nicht glaubwürdig.

 

Die anderen Anklagepunkte wegen Planung zum Verkauf des Marihuanas wurden zwar vonseiten der Regierung fallengelassen, aber da White bereits 1990 wegen Anbaus von 600 Cannabispflanzen und 2004 wegen Anbaus von 100 Cannabispflanzen verurteilt wurde, gab es nun eine heftige Strafe für ihn: 10 Jahre Gefängnis. Die bisherige Haft bis zum Urteil wurde ihm angerechnet, sodass er im Alter von 82 Jahren entlassen wird.

 

Der Richter sagte, dass er sich mit dem Urteil sehr unwohl fühle, er aber keinen Präzedenzfall gefunden habe, der eine Verurteilung unter dem Minimum von 10 Jahren Haft erlaubt hätte. Whites Anwälte legten Berufung ein.

Dass der Konsum und Besitz von Marihuana in den USA, trotz nicht weniger lobenswerter Ausnahmen, nicht in jedem Bundesstaat gern gesehen wird, musste der amerikanische Rap-Star Young Thug, der mit bürgerlichem Namen Jeffrey Lamar Williams heißt, nun (zum wiederholten Male) am eigenen Leib erfahren.

In Georgia wurde der exzentrische, bei Kritik und Publikum aber gleichermaßen beliebte Rapper bereits vergangenen Samstag von der Polizei im Rahmen einer Verkehrskontrolle mit 2,5 Unzen (entspricht etwa knapp 71 Gramm) Marihuana im Gepäck erwischt. Wie es sich für einen echten "Thug" gehört, fanden die Cops auch noch knapp 50.000 Dollar in Cash und eine Schusswaffe. Das alles wäre vielleicht gerade noch halb so wild, wenn der Musiker nicht bereits im Jahr 2015 in Konflikt mit dem Gesetz gekommen wäre, als Polizeikräfte sein Anwesen stürmten. Seine Anwälte konnten eine Anklage wegen illegalen Drogenbesitz von Marihuana und Kokain damals gerade noch abschmettern.

Seit Mittwoch ist Young Thug zwar nun nach einer Kautionszahlung wieder auf freiem Fuß, nach dem wiederholten Vergehen stehen die Chancen für einen ähnlich glimpflichen Ausgang wie 2015 aber jetzt sehr viel schlechter.