Cannabis auf dem Bauernhof. Ja, seit Menschengedenken gang und gäbe, nur in der Neuzeit verboten. Ebenfalls auf Bauernhöfen beliebt: sogenannte Hofladen-Boxen. In diesen Boxen werden Äpfel, Möhren, Blumen und dergleichen vom Bauer deponiert und die vorbeikommende Kundschaft kann sich selbst daraus bedienen und auf Vertrauensbasis Ware abwiegen und die Bezahlung in der fest installierten Kasse hinterlassen.

 

Solch ein System nutzten nun in der Schweiz auch ein paar Jugendliche, um Marihuana zu verkaufen. Genau wie beim legalen Vorbild wurde die Ware an einer für mehrere Personen zugänglichen Box deponiert und die Käufer konnten sich auf Vertrauensbasis selbst bedienen. Die Kundschaft soll aus Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren bestanden haben.

 

Die drei Beschuldigten „Box-Dealer“ waren allesamt noch minderjährig, sollen mit diesem System aber immerhin Marihuana im einstelligen Kilobereich verkauft haben, wie „Blick“ berichtet. Die Polizei machte dem Ganzen allerdings ein Ende. Der entsprechende Artikel in „Blick“ hat übrigens nur einen Leserkommentar, der eigentlich alles zu diesem Thema sagt, und der auch bereits 117 positive Reaktionen (gegenüber sechs lumpigen Daumen nach unten) einholen konnte:

 

Sollten wir nun der Polizei für die grandiose Ermittlungsarbeit und der Festnahme dieser gefährlichen Jugendlichen gratulieren?“

Haze rauchende Liebhaber von Lemon-Aromen kommen bei diesem Strain voll auf ihre Kosten. Aber nicht nur sie, sondern praktisch jeder Cannabisraucher, der gerne Sativa-Sorten raucht. Die mehrfach preisgekrönte Super Lemon Haze von der Green House Seed Company ist nicht zu unrecht eine äußerst bekannte Cannabisvarietät.

 

In den Jahren 2008 und 2009 gelang der Super Lemon Haze der zweifache Sieg beim High Times Cannabis Cup. 2010 kam ein zweiter Platz hinzu, weitere Preise auf anderen Messen und Cups runden die Erfolge ab. Und so ist es kein Wunder, dass beim immer noch grasierenden Haze-Hype in Deutschland Super Lemon Haze besonders oft angefragt und angeboten wird.

 

 

Das High kommt schnell und manifestiert sich nach dem Rauchen auch erst einmal. Da die Super Lemon Haze nicht nur ein Sativa-lastiger Hybrid ist (70 Prozent Sativa, 30 Prozent Indica) und dazu durchschnittlich knapp 20 Prozent THC bei praktisch kaum vorhandenem CBD aufweist, schlägt sie vor allem im Kopf an.

 

Der Körper bleibt allerdings vergleichsweise unangetastet, sodass sich (entsprechendes „Training“ vorausgesetzt) Super Lemon Haze durchaus auch als Strain erweist, der genug Energie mitliefert, um aktiv seinem Tagewerk nachzugehen. Allerdings gibt es auf der anderen Seite auch genügend Konsumenten, die nach einem Super-Lemon-Haze-Joint nicht mehr das Sofa verlassen können.

 

Die Elternpflanzen der Super Lemon Haze sind zwei wohlbekannte Strains, die ebenfalls beide bei Green House Seeds kreiert wurden – einmal Lemon Skunk (hier bei Highway besprochen) sowie die weltberühmte Super Silver Haze.

 

Der Anbau von Super Lemon Haze ist wie heutzutage üblich drinnen und draußen möglich, die Samen sind bei Green House Seeds in vier verschiedenen Varianten erhältlich: feminisiert, automatisch, CBD (jeweils etwa 10 Prozent THC und CBD) und Auto-CBD.

 

Update: Die Drogen-Demo des grünen Abgeordneten Thomas Schremmer (Grüne) im Landtag bleibt ohne strafrechtliche Folgen. Der Politiker vermutet: „Draußen wäre das mit Sicherheit anders ausgegangen.“ (Quelle: neuepresse.de)

 

Cannabis ist überall zu finden – sogar in deutschen Landtagen. In Niedersachsen gab es dort am Donnerstag eine Sitzung des Sozialausschusses zum Thema Cannabis. Die Anhörung wurde von der niedersächsischen FDP mit der Forderung nach einem kontrollierten Verkauf von Marihuana und Haschisch an Volljährige beantragt.

 

Der Grünen-Politiker Thomas Schremmer geht mit dieser Forderung d’accord und hatte daher eine richtig gute Idee, um dem Landtag die nicht funktionierende Cannabis-Prohibition vor Augen zu führen. Zu diesem Zweck ging er vor der Landtagssitzung auf den Straßen Hannovers ein knappes Gramm Marihuana kaufen, dass er im Landtag auch vorzeigte.

 

„Ich habe eine Dreiviertelstunde gebraucht – obwohl ich in der Szene niemanden kenne“, äußerte sich der 56-jährige Thomas Schremmer. Obwohl dies eine äußerst gelungene Untermauerung seiner Forderung nach einem legalen und kontrollierten Verkauf von Cannabis an Erwachsene darstellt, gab es unverständlicherweise Kritik an seiner Methode.

 

Die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion, Sylvia Bruns (FDP), beschwerte sich: „Das führt nicht zu einer Versachlichung der Diskussion.“ Christian Pantazis von der SPD blies ins gleiche Horn, wie bei der „Neuen Presse“ zu lesen war: „Wir wollen sachlich über Cannabis diskutieren. Das war dem Thema nicht angemessen.“

 

Soll vermutlich heißen, man will also lieber weiter im Kämmerchen seine Sprüchlein aufsagen und sich nicht mit der Realität konfrontieren lassen. Aus diesem Grund möchte die niedersächsische SPD auch weiterhin eine Freigabe von Marihuana verhindern.

 

Die CDU lebt sowieso in ihrer eigenen Welt, was deren Mitglied Max Matthiesen auch aufzeigte, der Schremmers Marihuana-Provokation so kommentierte: „Das ist eine Verharmlosung. Das ist nicht richtig.“

Marihuana ohne Ende: Serbien und die umliegenden Länder haben in den letzten Jahren öfter mal für Schlagzeilen gesorgt, da es dort anscheinend ganze Dörfer gibt, die sich auf die Indoor- und Outdoor-Produktion von Cannabis spezialisiert haben.

 

Und so verwundert es auch nicht, dass die Kollegen von High Times nun melden, dass vorgestern in Serbien über eine Tonne Marihuana von der Polizei beschlagnahmt wurde. Die Ladung war auf mehrere Tanklaster verteilt, die über Geheimkammern verfügten, in denen das Marihuana gelagert wurde.

 

Im Zuge der Aktion in Nord-Serbien wurden sechs Personen festgenommen. Das Marihuana soll aus dem Kosovo stammen und für den Verkauf in West-Europa vorgesehen worden sein.

Marihuana rauchen macht friedlich und freundlich. Das ist nicht von der Hand zu weisen. Weed rauchende Menschen mit gutem Einkommen spenden mit Sicherheit auch zumindest nicht weniger als Menschen, die kein Marihuana konsumieren.

 

Aber die folgende Geschichte, ist doch recht merkwürdig: Als Mitarbeiter einer Sozialeinrichtung im amerikanischen Bundeststaat Washington am Montag die eingegangen Sachspenden der letzten Zeit durchgingen, machten sie einen interessanten Fund. Jemand hatte eine Kühlbox abgegeben, in der sich 1,7 Kilo Marihuana befanden.

 

Wie SWR3 berichtete, riefen die Mitarbeiter der Organisation „Goodwill“ umgehend die Polizei, die das Marihuana an sich nahm und nun nach dem netten Spender sucht. Dieser sollte sich aber tunlichst nicht bei ihnen melden – denn mehr als 28 Gramm Marihuana sind für eine Einzelperson auch in Washington nicht erlaubt.

Wären wir kein Cannabismagazin, würden wir jetzt zu naheliegenden Einleitungen greifen, etwa das Kiffen vergesslich mache oder dergleichen. Aber wer hat noch nicht seine Mütze, sein Handy oder den Koffer mit sämtlichen Bankunterlagen mal irgendwo liegen lassen?

 

Dennoch sollte man nicht für möglich halten, was aller Wahrscheinlichkeit nach einem 30-jährigen Österreicher passiert ist (auch wenn er dies gegenüber den Behörden abstreitet): Bereits im Oktober vergangenen Jahres vergaß jemand (vermutlich der 30-jährige Student) in einem Zug der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) eine Tasche mit einem Inhalt von mehr als zwei Kilogramm Marihuana, wie „heute.at“ berichtet.

 

Und was macht man dann später, wenn einem dieses Mißgeschick aufgefallen ist? Na klar: Man ruft seinen Kollegen an – in diesem Fall den 32-jährigen Tomas J. –, ob dieser nicht mal bei den ÖBB nach einer verlorenen Tasche fragen könnte.

 

Die war aber natürlich schon längst von der Polizei geöffnet worden.

 

Ergebnis: Anzeige gegen Tomas J. Doch dieser schob alles auf den 30-jährigen Studenten. Dieser habe ihn gebeten, sich nach der Tasche zu erkundigen. Also Freispruch für Tomas J. und Anklage gegen den 30-Jährigen. Doch auch dieser wird vor Gericht freigesprochen – keine Beweise.

 

Und wenn sie nicht gestorben sind (zum Beispiel an Hasch-Kuchen), dann leben sie noch heute.

Update: Diese Meldung, die auf die entsprechende Nachricht in der „Zeit“ zurückgeht, stellt sich – wie wir auch bereits in unserem Fazit haben anklingen lassen (siehe unten) – als in dieser Form unrichtig heraus. Für weitere diesbezügliche Informationen haben wir ein entsprechendes Video vom Deutschen Hanfverband unter den Artikel gestellt.

 

Cannabis auf Rezept: Seit fünf Tagen ist dies die aktuelle Gesetzgebung in Deutschland. Doch die Widerstände häufen sich nicht nur auf Seiten der oft schlecht informierten und uninteressierten Ärzte, nein: Auch die Krankenkassen wollen nun die Kosten für Cannabis nicht übernehmen, obwohl sie jetzt gesetzlich dazu verpflichtet sind.

 

Man hat es einfach nicht leicht als Cannabiskonsument. Der größte Teil der Herrschenden dieser Welt kaut seit Jahren nur längst widerlegte Lügen über eine Jahrtausende alte Heilpflanze wieder, während Alkohol, Tabak und Pillen legal verkauft und beworben werden dürfen. Noch schlimmer geht es da den Cannabispatienten, die auf Cannabis als Medikament angewiesen sind, oftmals in Form getrockneter Blüten, Marihuana.

 

Denn diesen wurden (bis auf ein paar Ausnahmen) in Deutschland (und in vielen anderen Ländern natürlich auch) ihr Medikament vorenthalten und wenn nicht, dann mussten sie es selbst zahlen. Wie wir berichteten, existiert das neue, seit diesem Monat gültige Gesetz mehr oder weniger aufgrund der Tatsache, dass Patienten erfolgreich einen Selbstanbau von Cannabis letztinstanzlich eingeklagt haben.

 

Durch das neue Medizin-Gesetz werden ihnen die Anbau-Lizenzen nun wieder entzogen, da die Rechtfertigung für diese auf dem zu teuren, selbst zu bezahlenden Medikament (Cannabis) beruhte. Und die Krankenkassen sind nun eigentlich verpflichtet in solchen schweren Fällen, die Kosten von Cannabis bzw. Marihuana zu übernehmen.

 

Aber die Krankenkassen wollen nicht. Wie soeben von der „Zeit“ gemeldet wurde, möchten die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für Cannabistherapien nicht übernehmen. Ein Sprecher des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherung sagte: „Für den dauer- und regelhaften Leistungsanspruch in der gesetzlichen Krankenversicherung fehlt der Nachweis der Wirksamkeit.“

 

Die Krankenkassen setzen nun auf die von der Bundesopiumstelle in Auftrag gegebene Studie, durch die Cannabis und Cannabiswirkungen weiter untersucht werden sollen. Auf Basis dieser Studie – als gäbe es keine anderen – soll sich dann in einigen Jahren zeigen, „ob die Cannabistherapie dauerhaft zum Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenversicherung gehört“.

 

Was bedeutet dies nun konkret? Das wird sich zeigen. Nach fünf Tagen zeichnet sich aber bislang ab, dass weder Krankenkassen noch die meisten Ärzte oder Apotheker besonders große Lust auf oder auch nur ein Interesse an Cannabis als Medizin haben.

Jeder weiß es: Cannabis ist ein Milliardengeschäft. Ja sogar Cannabis, das nicht knallt, sorgt für Steuereinnahmen in Millionenhöhe. Wie wir berichteten, gibt es seit Ende 2016 in der Schweiz legal Cannabis zu kaufen, das nur über äußerst geringe THC-Werte verfügt, dafür aber reich an Cannabidiol (CBD) ist. Dieser Wirkstoff wirkt nicht auf die Psyche, sodass man im Fall von kerngesunden Menschen von „wirkungslosem“ Gras sprechen kann.

 

Ganz stimmt dies aber natürlich auch nicht, denn auch CBD hat beachtliches (therapeutisches) Potential. Außerdem gibt es viel mehr Cannabiskonsumenten, die auch mal aus den verschiedensten Gründen Cannabis ohne THC konsumieren möchten, als man denkt. Und sei es nur, um es statt Tabak mit „herkömmlichen“ Marihuana zu mischen.

 

Diverse Shops, die sich auf den Vertrieb dieser Produkte spezialisiert haben, sprießen daher nun aus dem Boden. Auch gibt es in der Schweiz nun bereits verschiedenste Anbieter und Sorten von Cannabidiol-Cannabis. Und diese werden nach der Tabaksteuer besteuert – mit 25 Prozent. Dieser Satz wird auch für Feinschnitttabak angewandt, anderer Rauchtabak nur mit 12 Prozent.

 

Für das erste Verkaufsjahr rechnet die eidgenössische Zollverwaltung mit Verkäufen von CBD-Marihuana in Höhe von 100 Millionen Schweizer Franken (ca. 93 Millionen Euro) und dementsprechend mit Steuereinnahmen in Höhe von 25 Millionen Franken (ca. 23 Millionen Euro).

 

Seit November nimmt der Umsatz von legalem CBD-Cannabis in der Schweiz jeden Monat um 10 bis 30 Prozent zu, wie „20 Minuten“ berichtet. Wenn man bedenkt, dass Cannabidiol trotz des großen Interesses vermutlich nur etwa jeden zehnten Cannabiskonsumenten interessiert, kann man sich ganz leicht ausrechnen, wie viel Steuereinnahmen mit einer kompletten Legalisierung von jedwedem Cannabis zu machen wären:

 

Der amerikanische Bundesstaat Colorado, der weniger Einwohner als die Schweiz hat, erzielte im Jahr 2016 etwa 180 Millionen Dollar (ca. 168 Millionen Euro) mit den Einnahmen aus THC-haltigen Cannabisverkäufen.

 

Interner Link: Die wichtigsten Cannabinoide auf einen Blick

Ab heute gibt es für den ein oder anderen tatsächlich Cannabis auf Rezept – oft in Form von getrockneten Blüten: Marihuana. Und zwar gar nicht mal so wenig. Es wird Patienten geben, deren Bedarf über der nun festgelegten Grenze liegt, aber für viele wird die Obergrenze akzeptabel sein: 100 Gramm Cannabis dürfen nun pro Patient und Monat von deutschen Ärzten verschrieben werden. Ausnahmen werden allerdings auch möglich sein.

 

Hauptwirkstoffe der Cannabis-Therapien sind natürlich die Cannabinoide Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). Insgesamt stehen derzeit 14 verschiedene Cannabisblüten beziehungsweise Granulat aus diesen zur Verfügung, die alle über verschiedene THC- und CBD-Werte verfügen. Diese könnt ihr in der untenstehenden Tabelle einsehen. Die Ärzte können bis zum Erreichen der Höchstgrenze auch Mischungen aus den verschiedenen Blüten verschreiben, also zum Beispiel entweder 100 Gramm Penelope oder aber auch 50 Gramm Penelope, 25 Gramm Argyle und 25 Gramm Bedrocan.

 

Die medizinischen Cannabisblüten werden derzeit von der Firma Bedrocan BV (Cannabis aus den Niederlanden), MedCann GmbH und Peace Naturals (beide Cannabis aus Kanada) geliefert. Alle Sorten können über die Pedianos GmbH bezogen werden, die Sorten von Bedrocan zudem auch über die Fagron GmbH & Co. KG.

 

 

Vorgesehen ist, dass die Cannabisblüten nach den Rezepturvorschlägen NRF 22.12. bis 22.15. vor der Abgabe an die Patienten von der Apotheke bereits in einer Kräutermühle zerrieben werden. Allerdings sind die Ärzte nicht zu den sogenannten NRF-Rezepturen verpflichtet, sodass auch eine Ausgabe nicht zerkleinerter Cannabisblüten möglich ist.

 

Soll das Cannabis inhaliert werden, wird die Nutzung eines Vaporizers empfohlen. Der Volcano Medic sowie der Mighty Medic stellen hierbei die zur Zeit für Deutschland zertifizierten Medizinprodukte dar.

 

Neben Cannabis in Form von Blüten, Marihuana, werden in den deutsche Apotheken zudem Dronabinol (teil-synthetisches THC) in Kapsel- und Ölform sowie die Fertigarzneimittel Sativex und Canames angeboten. Auch soll es möglich sein, im Ausland zugelassene Arzneimittel wie etwa Marinol zu importieren.

 

Leider ist davon auszugehen, dass die Preise für Apotheken-Marihuana nun nochmals steigen werden. Der Apothekeneinkaufspreis für fünf Gramm liegt bei etwa 60 Euro, wo noch einmal hundert Prozent Aufschlag für die Apotheke hinzukommen. Wird das Cannabis von der Apotheke gemahlen oder anderweitig verarbeitet, kann noch mit weiteren Gebühren gerechnet werden. Jedoch ist mit einem Preiskampf auf der Herstellerseite zu rechnen, der dann irgendwann auch bei den Kunden (bzw. Krankenkassen) ankommen wird.

 

Weitere Artikel:

Endlich: Cannabis-als-Medizin-Gesetz tritt morgen in Kraft!

Cannabis als Medizin vom Bundestag einstimmig angenommen!

Endlich! Ab morgen dürfen deutsche Ärzte Cannabis in Form von Blüten und Extrakten auf Rezept verschreiben – und die Krankenkassen müssen dies bei schweren Erkrankungen auch bezahlen. Moderne Zeiten in Deutschland. Ausnahmegenehmigungen werden damit hinfällig und es ist davon auszugehen, dass somit einer weitaus größeren Menschenmenge ermöglicht wird, legales Marihuana in deutschen Apotheken zu beziehen.

 

Bereits am 19. Januar beschloss der Bundestag die Gesetzesänderung, diese musste allerdings noch in ein rechtskräftiges Gesetz umgewandelt werden. Dies ist heute geschehen und ab morgen, den 10. März 2017 ist Cannabis in Form getrockneter Blüten (Marihuana) ein offizielles deutsches Medikament!

 

Das ist erst einmal erfreulich, allerdings wird dieses Gesetz dazu führen, dass vorerst die vorm Bundesverfassungsgericht eingeklagten Sondergenehmigungen auf Eigenanbau von Cannabis zusammen mit den Konsum-Ausnahmegenehmigungen hinfällig werden. Dies war auch einer der Hauptgründe für den deutschen Staat, das Gesetz überhaupt auf den Weg zu bringen.

 

Denn aufgrund der Kostenübernahme durch die Krankenkassen fällt nun das Hauptargument für den Eigenanbau (kein Geld für die benötigten Anschaffungskosten der Cannabismedizin) weg. Dabei wäre trotzdem ein Eigenanbau von Cannabis für die Patienten äußerst wünschenswert und es gibt keine rationalen Gründe, die dagegen sprechen.

 

Die Hintergründe sowie die Fakten zum neuen, ab morgen gültigen Gesetz findet ihr hier in unserem Artikel, der nach dem Entschluss des Bundestags im Januar veröffentlicht wurde.

 

Unser ausführliches Spezial zum neuen Cannabis-Medizin-Gesetz und viele weitere Artikel und News aus der Welt des Cannabis und des Cannabisanbaus findet ihr ab sofort für lächerliche 2,60 Euro an jedem gutsortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop.

Weblink: Highway am Kiosk finden