Dieses Interview erschien erstmals zum Kinostart in Highway-Ausgabe 02/17. Wer sich den Film nun (noch einmal) anschauen möchte: Lommbock ist seit dem 29. September für alle Netflix-Abonennten kostenlos abrufbar.

 

Unmittelbar nachdem wir Lommbock im Rahmen einer Pressevorführung in Hamburg ansehen durften, wurden wir von Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz zum Gespräch über den Film und das Kiffen an sich eingeladen. Nachdem wir freundlich begrüßt wurden, verschwindet Moritz Bleibtreu kurz im Nebenraum und kehrt mit einem Stück schwarzen Haschisch wieder – „endlich einmal fachkundige Interviewer“, freut er sich und beginnt einen Hasch-Joint zu drehen. Da aber große Teile der Highway-Redaktion nur pur rauchen, beschließen wir, einen Joint aus den Highway-Reserven zu drehen, damit auch jeder daran ziehen kann. Rein zufällig haben wir Gras der Marke „genmanipulierte Haze-Scheiße“ am Start – eine Formulierung, wie sie im neuen Film Lommbock des Öfteren vorkommt. Denn Kai (Moritz Bleibtreu) und Stefans Vater (Elmar Wepper) beschweren sich in der neuen deutschen Kifferkomödie des Jahres 2017 mehrfach über die „genmanipulierte Haze-Scheiße“ und reminiszieren über Cannabissorten vergangener Tage, die nur einen geringeren THC-Anteil aufgewiesen haben sollen. Müssen wir uns eigentlich wundern, dass einer der größten deutschen Schauspieler einen Joint mit uns raucht? Nein, müssen wir nicht – wir gehen eigentlich davon aus, dass das Kiffen unter Filmstars mindestens so stark verbreitet ist wie in der restlichen Bevölkerung und machen uns daher direkt daran, mit unserem Interview loszulegen. 

 

Highway: Jungs, ihr verkörpert in Lommbock zwei „klassische“ Cannabiskonsumenten. Was macht für euch denn einen Kiffer aus? 

Lucas: Der muss auf jeden Fall kiffen. 

Moritz: Lucas hat so einen Lauf, du ahnst nicht, was er eben rausgehauen hat...

Highway: Das stimmt natürlich, aber seht ihr auch noch andere Konstanten? Uns ist vor allem aufgefallen, dass der „Klischee-Kiffer“ in beiden Filmen angesprochen wird – und nicht all zu gut dabei wegkommt. 

Moritz: Also, ich persönlich war noch nie ein Freund des Klischee-Kiffer-Bildes. Das Bild an sich kommt bestimmt auch dadurch zustande, dass das Kiffen eben durch die Art und Weise, wie es wirkt, eher eine introvertierte Droge ist – eine Droge, die eher nachdenklich macht, manche Leute auch paranoid oder wer weiß, was alles. Es ist keine Droge, die zu Selbstüberschätzung führt oder die dich hemmungslos macht oder dir ein falsches Selbstwertgefühl vermittelt, so wie beispielsweise Alkohol. Und ich glaube, das ist auch der große Unterschied zwischen Cannabis und eigentlich allen anderen Drogen: es ist eine Droge, die dich mehr zu dir selbst führt und dir nichts vorspielt. Und deswegen ist Cannabis im Gesamtkontext nicht besonders beliebt in der profitorientierten Gesellschaft. Sicher auch, weil es eine Droge ist, die eher dazu führt, dass man auf der Couch sitzen bleibt und Fünfe gerade sein lässt. 

Lucas: Cannabis macht halt meist nicht gerade effizient. 

Moritz: Genau! Anstatt dass du wie auf Kokain oder Crystal Meth vier Tage durchballerst und arbeitest und ein produktives Mitglied dieser Gesellschaft bist. Ich glaube, es hat auch viel damit zu tun, dass Cannabiskonsumenten stigmatisiert werden.

Highway: Natürlich hätten wir auch direkt gefragt, ob ihr selbst Cannabis konsumiert. Moritz, dass du es tust, sehen wir gerade – aber wie sieht es bei dir aus, Lucas? Kiffst du gar nicht oder nur selten? 

Lucas: Also ich habe kurz vor dem Drehbeginn des ersten Teils aufgehört zu kiffen – und seitdem, bis auf ein paar Versuche, die auch mächtig schief gegangen sind, einfach beschlossen, dass das keine Droge für mich ist. Weil sie mit mir Dinge macht, die ich nicht gut finde und über die ich keine Kontrolle habe. Ich kann es einfach nicht, ich komm davon nicht gut drauf. Trotzdem finde ich ein Verbot und eine Verteufelung überhaupt nicht gut, da so eine verruchte Aura entsteht, wo Jugendliche sich vielleicht genötigt fühlen, mitzumachen, um dazuzugehören. Und das macht es den Leuten, die damit nicht klarkommen, schwerer, sich das einzugestehen. Und solche Leute gibt es ja. Ich habe jedenfalls irgendwann beschlossen, dass das nicht meine Droge ist. Also ich kenne Leute, die werden dann irgendwie entspannt, denen tut das gut, denen macht es Spaß und die werden wirklich lustig. Und ich denke mir währenddessen: Oh Mann, der einzige Ausweg aus dieser Situation ist der Freitod. Und daher habe ich überhaupt kein Problem damit, auch damals schon, einfach zu sagen: ich mach es halt nicht. Weil es mir nicht guttut. Und diese Freiheit muss man haben, aber im Gegenzug sollte auch jeder die Mündigkeit haben dürfen, sich dafür zu entscheiden. 

Highway: Das wäre auch im weiteren Verlauf eine unserer Fragen gewesen, ob ihr auch schon mal schlechte Erlebnisse mit Cannabis gehabt habt. 

Lucas: Also ich kann das leider gar nicht, auch wenn ich es eigentlich super fände – ich rieche es gerne, ich finde den Vorgang toll, ich würde theoretisch auch ganz gerne mal ab und zu kiffen... 

Moritz: Also Lucas hat es jetzt beim zweiten Teil wieder ein paar Mal probiert. Wir haben den Film gedreht und ein, zwei Mal hab ich ihm dann ein kleines Eckchen mitgegeben, aber es ging nicht. Lucas kam dann am nächsten Morgen, ich hab ihn gefragt, wie es war – und er nur wieder so: „Kurz vor Freitod!“ Also, ich glaub wir lassen das. (Beide lachen) 

Highway: Das passt ja dann eigentlich ganz gut dazu, wie deine Rolle Stefan in Lommbock angelegt ist, Lucas.

Lucas: Schon ein wenig, aber ich glaube, er kann das im Gegensatz zu mir. Er verkneift sich das Kiffen nur, aber es macht ihm schon richtig Spaß. Das ist der Unterschied zwischen ihm und mir. Er kommt zwar auch auf seine komischen Trips, aber ich glaube, die sind anderer Natur. Er verkneift sich das Kiffen zum Beispiel, weil er denkt, er muss jetzt sein Konzept fertig machen oder weil er noch etwas zu erledigen hat. Das hält ihn eher vom Kiffen ab, nicht dass es ihn unglücklich machen würde. 

Moritz: Also ich kenne ganz viele Leute, bei denen das so ist wie bei Lucas. Die einfach sagen, ich komme gar nicht klar – sei es wegen Paranoia oder weil sie wirklich so lethargisch werden, bis zu dem Punkt, dass sie gar nicht mehr aus dem Quark kommen. In meinem Fall weiß ich halt auch zum Beispiel ganz genau, warum das eine Droge für mich ist – und zwar, weil ich so dermaßen viele Hummeln im Arsch habe. Ich habe eine Grundenergie, die sehr hoch ist. Und deswegen ist Cannabis gut für mich, weil es das total nivelliert. Aber bei anderen Leuten, die nicht über so eine Grunddynamik verfügen, wird es eventuell schwierig. Ganz wichtig sind natürlich auch Ziele und Motivation. Wenn du nicht weißt, warum du morgen früh aufstehen willst – nicht musst, sondern willst –, dann wird es ganz schwierig. Und wenn du dann morgens um zehn eine Tüte rauchst, dann ist’s vorbei, dann bleibst du auch liegen. Und die Erfahrung habe ich auch gemacht, schon sehr früh in meinem Leben, so mit 17, zehnte Klasse ungefähr – Standard halt. Damals habe ich auch noch Geräte geraucht, Bongs und so weiter, was ich heutzutage überhaupt nicht mehr mache. Alles außer Joints finde ich irgendwie ein bisschen infantil, das ist nicht mein Ding. Jedenfalls hatte ich das damals auch. Wenn die Option ist, in die Schule zu gehen – und ich wusste, ich will da nicht hin –, dann zieht man halt die Decke noch mal drüber. Und insofern kann ich das schon nachvollziehen. Auch bei Cannabis kann es laufen wie bei jeder anderen Droge oder was auch immer. Dann ist das ganz schnell eine gefährliche Nummer, man darf das auch nicht auf die leichte Schulter nehmen und nicht verherrlichen. Das ist auch einer der Gründe, warum ich mich nie für eine Legalisierung gerade gemacht habe. Ich glaube auch, wenn jemand Gras haben will, der kriegt sein Gras schon – ob man das jetzt im Laden kauft oder anderswo. 

Highway: Aber das hat ja auch Nachteile für die Konsumenten. 

Moritz: Das ist richtig, aber da ist für mich nur eine Sache ausschlaggebend und das ist der medizinische Nutzen. In dem Moment, wo ein medizinischer Nutzen nachweisbar da ist und es Leute gibt, die nachweislich davon profitieren, dann ist das super und gar keine Frage, dass man das unterstützen und fördern muss. Aber das hat ja mit einer Legalisierung in Bezug auf das, was gerade zum Beispiel in Colorado passiert, nichts zu tun. Das ist ja Wahnsinn! Gibt es irgendein anderes Produkt auf der Welt, wo in den letzten zehn Jahren so viel Geld mit umgesetzt wurde, und das in so kurzer Zeit? Und wenn du dir das anguckst, dann weißt du auch ganz genau, das ist nur eine Frage der Zeit bis zur Legalisierung. Damit wird so viel Geld verdient, das kann niemand verleugnen. Aber ob ich das gutheiße, dass man an jeder Ecke Schokolade mit Weed drin und Energydrinks mit Weed in drei verschiedenen Stärken kaufen kann – da weiß ich nicht, ob ich das unterstützen will. 

Highway: Du scheinst kein großer Freund von oral konsumiertem Cannabis zu sein?  Moritz: Ja, das ist krass, das ist auch so ein Ding. Das habe ich einmal in meinem Leben gemacht und nie wieder. Das ist ein völlig anderes Spiel, das ist gar nicht dieselbe Droge. Ich hab das einmal in Amsterdam gemacht, mit 19 oder 20. Ich war komplett fertig. Das ging gar nicht, da ging es mir richtig scheiße. 

Highway: Wo wir gerade beim Thema sind – das ist ja so eine Kleinigkeit, die wir ein bisschen im zweiten Teil vermisst haben: die Absturzszenen. Wir erinnern uns da nur zu gerne an die Schwarz-weiß-Szenen aus dem ersten Teil... 

Moritz: Ja gut, die beiden sind halt auch älter geworden. Wenn man über 30 Jahre alt ist, dann passiert einem halt auch nicht mehr so ein Quatsch. 

Highway: Wie oft rauchst du denn eigentlich inzwischen? 

Moritz: Ich rauche schon hier und da mal gerne. Wenn die Situation entspannt ist und ich einen Grund habe, dann rauche ich gerne mal einen Joint, klar! Jetzt zum Beispiel habe ich einen Grund, oder? Grund zum Feiern – ihr seid da, es ist lustig, man sitzt hier und hat eine schöne Zeit, gestern haben wir uns zum ersten Mal Lommbock angeschaut. Das ist eine perfekte Situation. Früher habe ich auch gerne an besonderen Orten geraucht, das kennt ihr doch sicherlich auch – auf dem Empire State Building, auf dem Eiffelturm... 

Lucas: ...überall wo es hoch ist?

Moritz: Da sagt man dann, guck, da habe ich einen Joint geraucht. Das war aber natürlich vor allem, als man jünger war. Als Kiffen auch noch viel mehr etwas mit Rebellion zu tun gehabt hat. Und natürlich auch viel mit Inhalt. Meine erste Inspiration überhaupt zu kiffen, noch bevor ich mit Leuten zu tun hatte, die geraucht haben, waren eigentlich The Fabulous Furry Freak Brothers, frühe Underground-Comics, Gilbert Shelton und diese ganzen Sachen. Das hat mich angeklatscht, weil ich das einfach cool fand. Ich dachte mir, worum geht’s denn da, was rauchen die denn da? Also es gibt natürlich auch die Situation, wo dich irgendwas inspiriert, aber auch da geht es um Inhalt. Bob Marley zum Beispiel. Kiffen war früher noch mehr eine Rebellion. Es steht ja auch für etwas. Und das ist auch einer der Gründe, weswegen ich die Droge auch offen feiere. Natürlich gibt es auch negative Seiten, völlig klar. Wenn jemand individuell damit nicht klarkommt, dann ist das die Hölle auf Erden. Aber im Grundsatz, in Form und Wirkung, bei dem, was Cannabis mit dir macht, da überwiegen die positiven Anteile bei Weitem. Oder habt ihr schon mal in einem Coffeeshop in Amsterdam jemanden pöbeln sehen? Cannabiskonsumenten sind allgemein friedfertige Menschen, die meistens auch gerne reflektieren, nachdenklich sind und oft künstlerisch und kreativ tätig. Ich finde Kiffer sind ein sehr sympathisches Völkchen. Das ist ja mein persönlicher Geschmack, aber das sind alles Attribute, die ich bei Menschen sehr schätze. Wenn ich mir hingegen zum Beispiel den klassischen Coke-Head angucke, und ich kenne viele Leute, die Kokain konsumieren, das mag ich zum Beispiel gar nicht. Da wird sich selbst überschätzt und unheimlich viel Müll geredet. Ein bisschen mehr Kiffer-Spirit in der Welt und in der Weltpolitik würde alles definitiv verbessern. Wenn die alle mal zur richtigen Zeit einen Joint rauchen würden, dann wäre alles gut... Wenn die aber alle so abgehen würden wie Lucas, dann ist alles vorbei. Der drückt sofort auf den Knopf und dann ist Sense! Okay, ich werde das revidieren. Ich nehme das zurück. (Alle lachen) 

Highway: Also, dass Lucas bei den Dreharbeiten kein echtes Gras geraucht hat, haben wir inzwischen verstanden – oder vertun wir uns? Und wie sah es bei dir aus, Moritz? 

Moritz: Das kannst du gar nicht machen, stell dir das mal vor. 

Lucas: Du hast ja fünfzig Leute, die auf dich warten und die minutiös wie ein Uhrwerk arbeiten. 

Moritz: Das ist alles Tabak. Wir haben dann irgendwann angefangen, mit dem Tabak herumzuexperimentieren, was nimmt man da am besten, was kratzt am wenigsten und so. Weil, wenn du den Tabakjoint mit einem Pappfilter baust, das kratzt ja nur. Das ist so ekelhaft. Du musst ja dann auch ordentlich ziehen, damit das auch schön aussieht. Ich habe einen Nikotinflash gehabt! Nur wegen dem blöden Tabak.  Lucas, weißt du noch, oben auf dem Feld? Da lag ich erst mal schön fünf Minuten mit den Beinen hochgelegt, nur vom Tabak! Da ging gar nichts mehr. Also wenn du das mit Gras machen würdest, dann würdest du das auch nur genau eine Stunde machen...

Highway: Ob dicht oder nüchtern – was sowohl Lammbock als auch Lommbock ausmacht und auch ein bisschen das Herzstück darstellt, sind die absurden Wortgefechte zwischen Kai und Stefan. Wie darf man sich das vorstellen? Wie viel steht da schwarz-weiß im Drehbuch? Manchmal kommt es schon so rüber, als ob ihr euch etwas gehen lasst und improvisiert? 

Lucas: Alles ist nachweislich schwarz auf weiß so geschrieben wie gezeigt, beim ersten Teil und beim zweiten Teil auch. Und wenn man mal versucht hat, sich etwas Anderes auszudenken, war es dann objektiv nie besser als die Idee, die im Drehbuch stand. Bis auf eine kleine Reaktion, ein kleines Nachhaken oder so, weil es im Spiel ist, steht alles so im Drehbuch. Was ja aber auch der Spaß für uns ist. Dass man eben nicht im Zugzwang ist, sich irgendwas auszudenken, oder das Gefühl hat, irgendwas verbessern zu müssen, weil es nicht funktioniert. Nein, man setzt sich hin, lernt die Sachen, spielt die Sachen und freut sich darauf, es zu spielen und auch nachher zu sehen – das sind sehr lebendige, tolle Dialoge. 

Moritz: Ich kann nur sagen, das ist die Frage, die mir am liebsten gestellt wird. Denn wenn das so rüberkommt, das heißt ja, dass ihr eine Nähe zu den Figuren verspürt, dass ihr sogar soweit geht, zu sagen: kommt, ihr seid doch auch im echten Leben so wie Kai und Stefan. Dann ist das natürlich ein großes Kompliment. Aber Tatsache ist, wir sind es wirklich nicht. Also ich habe mit Kai echt nichts am Hut, mit Ausnahme seines Temperaments vielleicht... 

Lucas: Ja, und den in sich schlüssigen Theorien... (alle lachen) 

Moritz: Das wiederum ist fragwürdig! Nein, eigentlich gar nichts, charakterlich betrachtet. Auch dass ich ab und zu mal einen Joint rauche, hat nicht den geringsten Einfluss auf die Performance oder den Spirit des Ganzen – das seht ihr ja an Lucas.

Highway: Wie erklärt ihr euch denn eigentlich rückblickend den Kultstatus von Lammbock? 

Lucas: Das ist echt schwer zu erklären. Ich glaub, es gibt da keine Formel, weil es war ja nicht so geplant, sodass man sagen würde: wir machen jetzt einen Kultfilm. Lammbock hat irgendwie einen Nerv getroffen. Vielleicht trägt auch etwas dazu bei, dass man bei Lammbock irgendwie denkt, das ist ein Kifferfilm, aber man bekommt dann doch ein bisschen mehr – es ist halt nicht nur Cheech und Chong, sondern es gibt doch eine Freundschaftsgeschichte und es gibt doch ein paar ernstere Sachen, die angerissen werden. Es ist irgendwie anders fundiert. Was auch mit zum Kultstatus beiträgt, ist sicher auch die Wiederholbarkeit – dass man es sich gerne wegen der Details immer wieder anguckt. Und nicht zuletzt ein Grund ist natürlich auch unser eigener Spaß an der ganzen Geschichte. 

Highway: Der kommt auch auf jeden Fall rüber! Das ist auch ein ganz großer Pluspunkt für uns bei beiden Teilen. 

Lucas: Das freut uns, dass ihr das auch beim zweiten Teil so empfindet. Der erste Teil war auch echt die Messlatte. Wir wollten nicht einfach kalten Kaffee wieder aufwärmen und aus fadenscheinigen Gründen einen zweiten Teil machen, sodass man sich denkt, warum denn? – etwa so wie bei der Reunion von Guns’n’Roses. Aber deswegen hat es auch so lange gedauert, es musste erst mal ein Drehbuch kommen, das uns so begeistert hat. Christian musste die Idee haben und die kam halt erst 15 Jahre später – da ist der Funke dann aber so was von übergesprungen, das war so ein bisschen wie der A-Team-Ruf: Wotan kommt, Alexandra kommt, Antoine kommt, alle kommen. Da merkt man dann auch, das ist größer als einfach nur „wie überreden wir die Leute beim zweiten Teil mitzumachen?“. Der Funke war da, es war die richtige Zeit und das richtige Drehbuch und alle haben gesagt: das machen wir. Und ohne das hätte es keinen zweiten Teil gegeben.

Highway: Da uns die Zeit schon wieder davonrennt, für jeden noch eine Abschlussfrage. Lucas, wann kommt die Legalisierung in Deutschland? 

Lucas: Am 23. März 2017! 

Highway: Moritz, welche ist deine Lieblingssorte? 

Moritz: Guter marokkanischer Pollen! 

Highway: Vielen Dank für das Gespräch!

Ab heute läuft endlich der Lammbock-Nachfolger Lommbock im Kino! Wir durften den Film bereits im Januar sehen (und einen Joint mit Moritz Bleibtreu rauchen). Unsere Filmkritik und das Interview mit Moritz und Lucas findet ihr in unserem aktuellen Heft. Hier gibt es schon einmal eine Vorschau auf die einzige Lommbock-Kritik aus der Cannabis-Szene.

 

Vor 16 Jahren kam mit Lammbock ein besonderer Film in die deutschsprachigen Lichtspielhäuser, der die Herzen aller Cannabisfreunde (und darüber hinaus) im Sturm eroberte. Es war der erste und einer der ganz wenigen Versuche der deutschen Film- und Fernsehindustrie, das in den USA längst etablierte Genre der Kiffer-Komödie auch hierzulande populär zu machen. Komödien produzieren die deutschen Filmstudios seit den Neunzigerjahren ja quasi wie am Fließband. Meistens mit seichtem romantischem Anstrich, günstig produziert und in den Hauptrollen bewährte Zugpferde wie Katja Riemann, Til Schweiger oder Matthias Schweighöfer, die die Menschen in Scharen ins Kino locken sollen.


Doch zurück ins Jahr 2001, denn diese Komödie war anders – keiner der üblichen Verdächtigen auf der Besetzungsliste, schnoddrig im Tonfall, kein romantischer Unterbau, immer nur einen Schritt vom Abgründigen und Unappetitlichen entfernt. Und natürlich: Joints werden im Akkord gedreht und geraucht und es wird rumgelabert – ganz so, als ob Quentin Tarantino oder Kevin Smith selbst die Drehbuchfeder geschwungen hätten. Doch der Drehbuchautor und Regisseur hieß eben nicht Tarantino oder Smith, sondern Christian Zübert. Mit Lammbock legte er nicht nur einfach sein Debüt hin, sondern schuf im gleichen Atemzug auch einen, wenn nicht den deutschen Kultfilm der 2000er-Jahre. Und nun, 16 Jahre später, Teil 2: Auf Lammbock folgt Lommbock!...


[...]*


Bleibtreu und Gregorowicz haben mit ihrer Spielfreude bereits Lammbock zum Leben erweckt. Der Spaß, den die beiden offensichtlich bei den Dreharbeiten hatten, überträgt sich schnell auf den Zuschauer. Dass die Chemie zwischen den beiden aber auch abseits der Dreharbeiten stimmt, davon konnten wir uns während unseres Interviews mit den beiden (ab Seite 34) überzeugen. Noch wichtiger aber ist natürlich die Frage, ob die Chemie nach wie vor auch auf der Leinwand stimmt. Und das tut sie! Bleibtreu und Gregorowicz blödeln, witzeln, diskutieren und kiffen immer noch so charmant und ungekünstelt, als wären seit dem Vorgänger nicht 16 Jahre, sondern nur 16 Minuten vergangen.


[...]*


Lommbock beginnt in Dubai, wo Stefan gerade drauf und dran ist, seinen Traum von der Strandbar zu verwirklichen, irgendwie zumindest. Okay, mit der Karibik hat es nicht ganz hingehauen und rein formal ist auch nicht er der Chef, sondern der wohlhabende Schwiegervater seiner Verlobten. Aber man kann halt nicht alles haben. Zumindest bietet das Etablissement karibisches Flair und kostenlose Marihuana-Imitat-Joints. Für seine kurz bevorstehende Hochzeit benötigt Stefan einige Dokumente vom Standesamt seiner Heimatstadt Würzburg und so bietet sich auch die Möglichkeit, Freunde und Familie wiederzusehen. Standesgemäß wird Stefan von Kai am Flughafen mit einer großen „Pizza Gourmet“ empfangen und das Dream-Team des deutschen Kifferfilms ist endlich wieder vereint. Kai lebt inzwischen mit seiner Freundin und ihrem pubertierendem Sohn zusammen und hat die Pizzeria Lammbock zum völlig legalen, aber nur mau laufenden Asia-Imbiss Lommbock umgebaut.


Stefans Wochenendtrip in Würzburg weitet sich gezwungenermaßen zum ausgewachsenen Heimaturlaub aus, als Stefan und Kai mit einer dicken Tüte von der Polizei erwischt werden. Aus Angst vor einem drohenden Drogentest im wenig Kiffer-freundlichen Dubai verlängert Stefan seinen Aufenthalt und startet unter Kais professioneller Anleitung den Versuch, sämtliche THC-Rückstände aus seinem Körper zu spülen...

 
Mehr von der Handlung soll an dieser Stelle nicht verraten werden, obgleich die wahre Stärke von Lommbock, wie auch die des Vorgängers, nicht der Plot, sondern die vielen aberwitzigen Wortgeplänkel zwischen den unterschiedlichen Freunden Kai und Stefan darstellen. Dabei wurde an der bewährten Grundkonstellation aus Lammbock nichts geändert: Kai ist immer noch der großmäulige, aber gutherzige Kindskopf und Lebenskünstler, der eine obskure (Verschwörungs-)Theorie nach der anderen raushaut, Stefan dagegen der nachdenkliche Typ, der versucht, sein Leben endlich in geordnete Bahnen zu lenken, aber von Kai immer wieder in die absurdesten Situationen gebracht wird.


Bleibtreu und Gregorowicz sind dabei einmal mehr große Klasse in ihren Rollen. Sie meistern den Spagat zwischen körperlichem Slapstick, absurden Nonsens-Dialogen und nicht zuletzt tragischen Momenten scheinbar mühelos. Und so wird Lommbock, ganz wie der Vorgänger, im Kern zu einem Film über die Freundschaft zwischen zwei grundverschiedenen Charakteren, die nicht mit, aber erst recht nicht ohne einander können und dabei eine ganze Menge Joints rauchen. Dass der spätpubertäre Vibe, den der Film an der ein- oder anderen Stelle ausstrahlt, selten forciert wirkt und niemals ins Peinliche abgleitet, verdankt Lommbock in der Hauptsache dem sympathischen Spiel seiner beiden Stars. Zübert weiß derartige Klippen aber auch dadurch geschickt zu umschiffen, indem er Stefan und vor allem Kai immer wieder mit dessen pubertierendem Stiefsohn (Jungstar Louis Hofmann) konfrontiert – Szenen, wie die, in denen der verzweifelte Kai versucht, sich durch exzessiven Gebrauch von vermeintlicher Jugendsprache beim Sohnemann Gehör zu verschaffen, unterstreichen einerseits das mittlerweile doch fortgeschrittene Alter der Protagonisten auf witzige Weise und sorgen andererseits für einen willkommenen Bruch und die nötige Erdung des Geschehens.

 

[...]*

 
Sowieso hat es sich Christian Zübert nicht nehmen lassen, unzählige Referenzen und Querverweise auf den Vorgängerfilm Lammbock einzubauen. Von Selbstzitaten bis hin zu verschiedenen Cameoauftritten, ist alles vorhanden, was das Fan-Herz höher schlagen lässt. Wer den Film aufmerksam schaut, erhält eine Antwort darauf, was aus dem Zivil-Polizisten aus dem ersten Teil oder Stefans Schwester wurde. Lommbock ist – und das ist wohl auch der einzig vernünftige Weg, einen Kultfilm fortzusetzen – ein Geschenk an die Fans und es empfiehlt sich dementsprechend auf jeden Fall vor dem Kinobesuch des Sequels das Original kennenzulernen beziehungsweise es sich erneut anzuschauen, falls das letzte Mal schon ein Weilchen zurückliegt.

 

[...]*

 

*die ausgelassenen Passagen sowie den Rest unserer Lommbock-Kritik, aber auch unser Interview mit Moritz Bleibtreu, mit dem wir in einem Hamburger Hotel einen Joint geraucht haben, findet ihr in der aktuellen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin.

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Na, da war aber einer ein großer „Lammbock“-Fan! In der deutschen Kifferkomödie von 2001 betreiben die beiden Protagonisten Kai und Stefan (Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz in den Hauptrollen) die Pizzeria Lammbock. Wer dort die „Pizza Gourmet“ bestellt bekommt nicht nur eine Pizza ins Haus geliefert, sondern direkt auch noch ein Päckchen Marihuana unter der Salamischeibe.

 

Eigentlich eine gute Idee, dachte sich ein 20-Jähriger aus dem österreichischen Amstetten und ahmte den Film-Plot mit einigen seiner Kollegen nach. Wie die „Niederösterreichischen Nachrichten“ berichteten, wurde das Marihuana in Wien besorgt und in Amstetten angeboten – und zwar ganz wie im filmischen Vorbild:

 

Die Kunden nahmen Kontakt mit ihrem Pizza- und Marihuana-Dealer auf und bestellten direkt beides. So fuhr der 20-Jährige im Dienst seiner Pizzeria los und versorgte die überwiegend jugendliche Kundschaft mit feiner Rauchware und was Leckerem für den Fresskick danach. Insgesamt sollen so über fünf Kilo Marihuana klein-klein verkauft und ein Erlös von 30.000 Euro erwirtschaftet worden sein.

 

Diese Meldung passt übrigens gut in diesen Monat, denn am 23. März kommt „Lommbock“, der langersehnte Nachfolger von „Lammbock“, nach 16 Jahren in die Kinos. Wir von der Highway-Redaktion durften den Film natürlich schon im Vorfeld ansehen und haben ihn in unserer aktuellen Ausgabe ausführlich besprochen. Außerdem haben wir uns mit den Hauptdarstellern Lucas Gregorowicz und Moritz Bleibtreu zum Interview getroffen – und einen fetten Joint mit ihnen geraucht. Das alles und viel mehr findet ihr in Highway – Das Cannabismagazin 02/2017:

 

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Die Highway-Redaktion wurde eingeladen, sich schon einmal im Vorfeld die neue Kiffer-Komödie Lommbock anzuschauen, die ab dem 23. März in den Kinos läuft. Da haben wir uns natürlich nicht zweimal bitten lassen und sind direkt nach Hamburg gefahren, um uns Lommbock, den Nachfolger der legendären Kiffer-Komödie Lammbock, mit Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz reinzuziehen.

 

Doch das war nicht alles, was wir uns reingezogen haben: Denn nach dem Film haben wir uns mit Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz getroffen in einem Hamburger Hotel getroffen. Unmittelbar nachdem wir von Lucas und Moritz freundlich begrüßt wurden, verschwindet Moritz Bleibtreu kurz im Nebenraum und kehrt mit einem Stück schwarzen Haschisch wieder – „endlich einmal fachkundige Interviewer“, freut er sich und beginnt einen Hasch-Joint zu drehen.

 

Da aber große Teile der Highway-Redaktion nur pur rauchen, beschließen wir, einen Joint aus den Highway-Reserven zu drehen, damit auch jeder daran ziehen kann. Rein zufällig haben wir Gras der Marke „genmanipulierte Haze-Scheiße“ am Start – eine Formulierung, wie sie im neuen Film Lommbock des Öfteren vorkommt. Denn Kai (Moritz Bleibtreu) und Stefans Vater (gespielt von Elmar Wepper) beschweren sich in der neuen deutschen Kifferkomödie des Jahres 2017 mehrfach über die „genmanipulierte Haze-Scheiße“ und reminiszieren über Cannabissorten vergangener Tage, die nur einen geringeren THC-Anteil aufwiesen.

 

Sollten wir uns eigentlich wundern, dass einer der größten deutschen Schauspieler einen Joint mit uns raucht? Nein, sollten wir nicht, wir gehen eigentlich davon aus, dass das Kiffen unter Filmstars mindestens so stark verbreitet ist wie in der restlichen Bevölkerung und machen uns daher direkt daran, mit unserem Interview loszulegen.

 

Highway: Jungs, ihr verkörpert in Lommbock zwei „klassische“ Cannabiskonsumenten. Was macht für euch denn einen Kiffer aus?

 

Lucas Gregorowicz: Der muss auf jeden Fall kiffen.

 

Moritz Bleibtreu: Lucas hat so einen Lauf, du ahnst nicht, was er eben rausgehauen hat...

 

Highway: Das stimmt natürlich, aber seht ihr auch noch andere Konstanten? Uns ist vor allem aufgefallen, dass der „Klischee-Kiffer“ in beiden Filmen angesprochen wird – und nicht all zu gut dabei wegkommt.

 

Moritz Bleibtreu: Also, ich persönlich war noch nie ein Freund des Klischee-Kiffer-Bildes. Das Bild an sich kommt bestimmt auch dadurch zustande, dass das Kiffen eben durch die Art und Weise, wie es wirkt, eher eine introvertierte Droge ist – eine Droge, die eher nachdenklich macht, manche Leute auch paranoid oder wer weiß, was alles. Es ist keine Droge, die zu Selbstüberschätzung führt oder die dich hemmungslos macht oder dir ein falsches Selbstwertgefühl vermittelt, so wie beispielsweise Alkohol. Und ich glaube, das ist auch der große Unterschied zwischen Cannabis und eigentlich allen anderen Drogen: es ist eine Droge, die dich mehr zu dir selbst führt und dir nichts vorspielt. Und deswegen ist Cannabis im Gesamtkontext nicht besonders beliebt in der profitorientierten Gesellschaft. Sicher auch, weil es eine Droge ist, die eher dazu führt, dass man auf der Couch sitzen bleibt und Fünfe gerade sein lässt.

 

Lucas Gregorowicz: Cannabis macht halt meist nicht gerade effizient.

 

Moritz Bleibtreu: Genau! Anstatt dass du wie auf Kokain oder Crystal Meth vier Tage durchballerst und arbeitest und ein produktives Mitglied dieser Gesellschaft bist. Ich glaube, es hat auch viel damit zu tun, dass Cannabiskonsumenten stigmatisiert werden.

 

Moritz Bleibtreu zeigt seine Jointbau-Fähigkeiten

 

Highway: Natürlich hätten wir auch direkt gefragt, ob ihr selbst Cannabis konsumiert. Moritz, dass du es tust, sehen wir gerade – aber wie sieht es bei dir aus, Lucas? Kiffst du gar nicht oder nur selten?

 

Lucas Gregorowicz: Also ich habe kurz vor dem Drehbeginn des ersten Teils aufgehört zu kiffen – und seitdem, bis auf ein paar Versuche, die auch mächtig schief gegangen sind, einfach beschlossen, dass das keine Droge für mich ist. Weil sie mit mir Dinge macht, die ich nicht gut finde und über die ich keine Kontrolle habe. Ich kann es einfach nicht, ich komm davon nicht gut drauf. Trotzdem finde ich ein Verbot und eine Verteufelung überhaupt nicht gut, da so eine verruchte Aura entsteht, wo Jugendliche sich vielleicht genötigt fühlen, mitzumachen, um dazuzugehören. Und das macht es den Leuten, die damit nicht klarkommen, schwerer, sich das einzugestehen. Und solche Leute gibt es ja. Ich habe jedenfalls irgendwann beschlossen, dass das nicht meine Droge ist. Also ich kenne Leute, die werden dann irgendwie entspannt, denen tut das gut, denen macht es Spaß und die werden wirklich lustig. Und ich denke mir währenddessen: Oh Mann, der einzige Ausweg aus dieser Situation ist der Freitod. Und daher habe ich überhaupt kein Problem damit, auch damals schon, einfach zu sagen: ich mach es halt nicht. Weil es mir nicht guttut. Und diese Freiheit muss man haben, aber im Gegenzug sollte auch jeder die Mündigkeit haben dürfen, sich dafür zu entscheiden.

 

Highway: Das wäre auch im weiteren Verlauf eine unserer Fragen gewesen, ob Ihr auch schon mal schlechte Erlebnisse mit Cannabis gehabt habt.

 

Lucas Gregorowicz: Also ich kann das leider gar nicht, auch wenn ich es eigentlich super fände – ich rieche es gerne, ich finde den Vorgang toll, ich würde theoretisch auch ganz gerne mal ab und zu kiffen...

 

Moritz Bleibtreu: Also Lucas hat es jetzt beim zweiten Teil wieder ein paar Mal probiert. Wir haben den Film gedreht und ein, zwei Mal hab ich ihm dann ein kleines Eckchen mitgegeben, aber es ging nicht. Lucas kam dann am nächsten Morgen, ich hab ihn gefragt, wie es war – und er nur wieder so: „Kurz vor Freitod!“ Also, ich glaub wir lassen das. (Beide lachen)

 

...all zu viel wollen wir aber an dieser Stelle natürlich nicht verraten, da ihr das komplette sechsseitige Interview in der neuen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin lesen könnt. Im weiteren Verlauf des Interviews geht es weiter rund um Cannabis und Lommbock: Moritz Bleibtreu verrät, was und wo er am liebsten raucht, wieso Kiffen für ihn gut ist (und Lucas Gregorowicz verrät ausführlich, warum es für ihn nicht gut ist), wie er zur Legalisierung von Cannabis steht, seine Erfahrungen mit Oral konsumiertem Marihuana, wie es ist, wenn man vor der Schule schon Bong raucht – und natürlich, ob die beiden bei den Dreharbeiten für Lammbock und Lommbock echtes Gras geraucht haben.

 

Das ganze Interview sowie unser kleines Lommbock-Spezial inklusive unserer Film-Besprechung findet ihr ab sofort für lächerliche 2,60 Euro an jedem gutsortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop.

Weblink: Highway am Kiosk finden

Das neue Heft ist da! Die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin ist ab sofort für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Head- und Growshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

 

Und was ist das für eine Ausgabe! Eines der Highlights: Wir haben zusammen mit Moritz Bleibtreu in einem Hamburger Hotel gekifft und uns mit ihm und Lucas Gregorowicz über ihre neue Kiffer-Komödie Lommbock unterhalten, die ab März im Kino läuft.

Eine Übersicht der deutschen Kioske, die Highway führen findet ihr bei mykiosk.com – alternativ könnt ihr Highway auch preisgünstig als E-Paper erwerben.

 

Inhalte von Highway 02/2017 (Auswahl):

 

Titelstory Cannabis auf Rezept Derzeit beschäftigt ein Thema ganz Deutschland: Cannabis auf Rezept! Der Bundestag bereitete Ende Januar den Weg für vom Arzt verschriebenes Cannabis – mit Start in diesem Frühling! Wir präsentieren die wichtigsten Fakten und zudem einige der offenen Fragen, die bislang noch nicht beantwortet wurden.

 

 

Film Lommbock – Über 15 Jahre mussten Millionen Kinofans auf den Nachfolger von „Lammbock“ mit Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz warten. Wir waren als einziges Cannabismagazin zum Pressescreening eingeladen und besprechen ausführlich die neue und langersehnte Kifferkomödie, die am 23. März in die deutschsprachigen Kinos kommt.

 

 

Interview Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz – „Ich rauche gerne mal einen Joint“, sprach Moritz Bleibtreu und tat es auch: Wir haben uns mit ihm und Lucas in Hamburg auf einen Joint getroffen und über die Vor- und Nachteile des Kiffens, eine mögliche Cannabislegalisierung und natürlich ihren neuen Film „Lommbock“ gesprochen.

 

 

High School Cannabis richtig bewässern Cannabis bewässern – klingt eigentlich wie ein einfaches Thema: Wasser rein und fertig Nicht ganz! Um am Ende eine gesunde und kräftige Cannabispflanze großgezogen zu haben, muss ein Grower bei der Bewässerung einige Dinge beachten. Unser Grow-Guru Junior Gong zeigt auf, welche Dinge dies sind.

 

 

Nachruf Franco Loja – Eine der absoluten Größen der weltweiten Cannabisbranche, Franco Loja, verstarb im Januar mit nur 42 Jahren an den Folgen einer Malariainfektion. Wir werfen einen Blick auf das Leben des Züchters, Growers und Strain Hunters und befassen uns in einem Portrait mit einer seiner Cannabis-Kreationen – der Hawaiian Snow.

 

 

Growing Frühlingserdwachen – Die ersten zarten Sonnenstrahlen lassen sich blicken. Da juckt es den ein oder anderen Hobbygärtner bereits in den grünen Daumen. Auch wenn es noch ein paar Wochen bis zum Start der Outdoor-Saison sind, kann man bereits jetzt schon erste Vorbereitungen treffen – etwa die Erde für das Frühjahr vorbereiten.

 

 

Do-it-yourself Fermentation – Cannabis-Humidor selbst gemacht – Was ist eigentlich Fermentation? Und was kann die so genau? Außerdem: eine Bauanleitung von unserem Do-it-yourself-Experten Chuck Lore für einen einfachen und leicht umzusetzenden Cannabis-Humidor, der Marihuana je nach Bedarf an- beziehungsweise befeuchtet.

 

 

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Weblink: Highway am Kiosk finden (Deutschland)

Weblink: Highway 02/2017 als E-Paper (PDF) kaufen

Promis, die kiffen – das hört jeder gerne, ob er für oder gegen den Konsum und die Legalisierung von Cannabis ist. So etwas verkauft sich dementsprechend gut und findet sich auch immer gerne in der Presse wieder. Und wir reden nicht von uns, Highway – Das Cannabismagazin, sondern von den Tageszeitungen und Wochenmagazinen. Es scheint einfach eine Nachricht zu sein, die jeder gerne liest. Miley Cyrus, Justin Bieber, Harrison Ford – zumindest bei den amerikanischen Promis kommt es immer häufiger zu Berichten über deren Cannabiskonsum.

 

Und auch die deutsche Presse greift diese Meldungen gerne auf. Denn deutsche Stars, die zu ihrem Cannabiskonsum stehen, sind rar gesät. Im Notfall werden halt auch Meldungen von fiktiven Kiffern verwendet. Und so schaffte es das hier zu sehende Video diese Woche zu einiger Verbreitung. Dort wurde die berühmte Mutter Beimer (Marie-Luise Marjan) aus der heiligen Lindenstraße beim Kiffen „erwischt“.

 

In der Lindenstraße gibt es seit der ersten Hälfte 2016 einen Cannabis-Plot um Hans Beimer, der zur Linderung seiner Schmerzen Cannabis konsumiert, dies aber zunächst seiner Frau Anna verschweigt. Auch dies wurde von einem großen Medien-Echo begleitet. Warum Helga „Mutter“ Beimer, seine erste Ehefrau, nun gemeinsam mit Anna ebenfalls Cannabis konsumiert oder ob das ganze überhaupt gar nicht in einer fertigen Folge auftauchen wird, wissen wir auch nicht. Denn abgedreht ist die ganze Aktion im Deckmantel eines Videos hinter den Kulissen...

 

Zumindest kann es aber nicht schaden, wenn die zumeist schon eher älteren Zuschauer der Lindenstraße damit konfrontiert werden, dass ihre langjährige Weggefährtin Helga Beimer auch gerne mal kifft – per Vaporizer übrigens. Es ist zwar nur eine Serienfigur, aber auch für diese werden Sympathien gehegt. Und so trägt das ganze vielleicht ein bisschen zur hoffentlich irgendwann anstehenden Legalisierung von Cannabis in Deutschland bei.

 

Deutsche Promis, die nicht nur in ihrer Rolle, sondern auch tatsächlich privat Cannabis rauchen, sind praktisch nicht bekannt, obwohl es bestimmt sehr viele gibt. Nur spricht halt darüber nie jemand öffentlich. Doch wir von Highway – Das Cannabismagazin haben einen berühmten deutschen Schauspieler aufgetrieben, der mit uns über das Kiffen geplaudert hat:

 

Und zwar haben wir uns anlässlich der baldigen Premiere von ihrer neuen Kiffer-Komödie „Lommbock“ mit den berühmten deutschen Schauspielern Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz getroffen. Dabei haben wir einen dicken Haze-Joint mit Moritz geraucht und freuen uns sehr darüber, dass er so offen mit uns über das Kiffen und auch seinen eigenen Cannabiskonsum gesprochen hat.

 

 

Das Interview mit Moritz Bleibtreu sowie unsere Rezension zu „Lommbock“, der ab kommenden Monat im Kino läuft, ist in Highway – Das Cannabismagazin 02/2017 zu lesen. Die neue Ausgabe ist ab Dienstag für schlappe 2,60 Euro bei jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop erhältlich.

Dealer im Drive-in: Wer träumt nicht gelegentlich davon, zwei Arbeiten gleichzeitig auszuführen – und im Idealfall auch für beide entlohnt zu werden? Wenn es um zwei reguläre Jobs geht, ist dies unter Umständen ganz schön nervenaufreibend. Einfacher, wenn einer der beiden Jobs aus dem Dealen von Cannabisprodukten besteht. Gerade in Kombination mit einer Essensausgabe bieten sich hier verschiedene Möglichkeiten – besonders die deutsche Kifferkomödie Lammbock zeigte hier mit dem Weed-Päckchen unter der Salamischeibe der „Pizza Gourmet“ eine schöne Version auf. (Im März kommt übrigens der Nachfolger „Lommbock“ in die Kinos.)

 

Doch vom Film in die Realität und von der Pizzeria Lammbock (beziehungsweise dem Asia-Imbiss Lommbock) zu Burger King: Wie „The Portsmouth Herald“ meldete, konnte man in der amerikanischen Stadt Epping beim Burger-King-Drive-in bis vor Kurzem eine ganz spezielle Bestellung aufgeben: Wer sich erkundigte, ob „Nasty Boy“ arbeitet und im Anschluss Pommes orderte – und zwar „extra crispy“ (extra knusprig) –, der bekam zu seiner normalen Bestellung auch einen Kaffeebecher mit Weed dazu.

 

Irgendwann hörte auch die örtliche Polizei von diesem speziellen Weed-Drive-in und tätigte eine Probebestellung, die auch sogleich erfüllt wurde. Der 20-jährige „Nasty Boy“ und die 19-jährige Schichtleitung wurden festgenommen und gegen 2.500 Dollar Kaution wieder freigelassen. Unklar ist, wie lange sie schon das Geschäft mit Weed und Whoppern betrieben haben.

Aufgepasst – das ist die Chance, um zusammen mit Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz vor der Kamera zu stehen und euch so für immer im Lammbock-Nachfolger Lommbock zu verewigen. Vor wenigen Tagen haben die Dreharbeiten begonnen (wir berichteten). Es werden nicht nur Komparsen gesucht, sondern auch zwei Special-Extra-Rollen, für eine gemeinsame Szene mit Kai und Stefan (Bleibtreu und Gregorowicz).

 

Alles was ihr tun müsst, um euch für diese beiden speziellen Rollen zu bewerben, ist ein Video auf die Website von Lommbock hochzuladen und den neuen Film auf eure ganz persönliche Art willkommen zu heißen. Was das heißt, ist euch überlassen. Ein kleiner Hinweis ist aber auf der Seite versteckt: „Die Coolness muss im Subtext mitschwingen.“ Bei Lammbock-Fans müsste da eigentlich etwas klingen... falls nicht, helfen wir euch aber auch gerne mit dem untenstehenden Ausschnitt aus dem ersten Teil noch einmal auf die Sprünge.

 

Euer eigenes Video könnt ihr mit einem Klick auf der offiziellen Website hochladen, dort könnt ihr euch natürlich auch die anderen Einsendungen anschauen: www.bockauflommbock.de

 

Dienstag fiel die erste Klappe für Lommbock, den heiß ersehnten Nachfolger der Kult-Kifferkomödie Lammbock mit Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz als Kai und Stefan. Wie wir in Highway 01/2016 berichteten, wurde der Film Anfang des Jahres offiziell angekündigt, vergangenen Monat berichteten wir auf unserer Website über die Möglichkeit, sich für Komparsenrollen zu bewerben.

 

Diese Woche war es dann so weit – in Köln wurden die ersten Aufnahmen für den Nachfolger von Lammbock getätigt. Fans mussten 15 Jahre auf diesen Moment warten. Zugleich wurden ein paar weitere Information zum Plot des Films bekanntgegeben, die wir euch nicht vorenthalten möchten:

 

Die beiden Helden Stefan und Kai mögen älter und (ein kleines bisschen) weiser geworden sein, doch ihr Humor ist geblieben. 15 Jahre sind vergangen seitdem Stefan (Lucas Gregorowicz) seiner Heimatstadt Würzburg den Rücken gekehrt hat. Eigentlich wollte er sich den Wunschtraum erfüllen, in der Karibik eine Strandbar zu eröffnen. Stattdessen hat er Karriere gemacht und steht nun in Dubai kurz davor, die toughe Geschäftsfrau Yasemin zu heiraten, deren Vater einer der einflussreichsten Männer der Emirate ist. Allerdings braucht er dafür noch seine Geburtsurkunde, die er sich in Deutschland abholen muss. Kein Ding. Kurz einfliegen und gleich wieder raus. Denkt sich Stefan.

 

Doch dann trifft er seinen alten Kumpel Kai (Moritz Bleibtreu) wieder, mit dem er damals den Cannabis-Pizzalieferservice „Lammbock“ betrieben hat. Kai lebt jetzt in einer Kleinfamilie und schlägt sich mit einem neuen Asia-Lieferservice durch, den er „Lommbock“ nennt. Mit einem gemeinsamen Joint beginnen ungeahnte Probleme. Und auf einmal fliegt den beiden ihr Leben, wie sie es kennen, gehörig um die Ohren: Denn die Vergangenheit kickt mitunter zeitverzögert...

 

Die Dreharbeiten finden bis Ende August in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Dubai statt. Auch Alexandra Neldel und Wotan Wilke Möhring sind wieder mit von der Partie.

 

Lommbock kommt voraussichtlich am 23. März 2017 in die deutschen Kinos.

 

Darsteller für Lommbock gesucht! Nächsten Monat beginnen die Dreharbeiten für den Nachfolger von Lammbock, alleine schon mangels Konkurrenz der deutsche Kifferfilm überhaupt. Und für den Dreh werden noch Komparsen gesucht, jeder ab 16 Jahren kann sich bewerben.

 

Schon seit geraumer Zeit kursierte das Gerücht um einen Nachfolger von Lammbock. Wie wir in Highway 01/2016 berichteten, wurde Anfang des Jahres vom Team um Regisseur Christian Zübert Lommbock, so der Name des Lammbock-Nachfolgers, angekündigt. Die beiden Hauptdarsteller Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz sind wieder beide mit dabei und schlüpfen in die Rollen von Kai und Stefan. Letzterer ist in der Fortsetzung nach Dabei gezogen, während Kai (Bleibtreu) in Würzburg den asiatischen Lieferservice „Lommbock“ betreibt – daher auch der Name des neuen Films. Weitere Fakten zum Film sind bislang rar gesät, allerdings gibt es eine heiße Info für alle Film-Fans.

 

Denn jeder, der möchte, kann sich bewerben, um eine Komparsenrolle im Film zu ergattern. Bewerben kann man sich sowohl für den Drehort Würzburg als auch für den Drehort Köln, an dem unter anderem Szenen, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten spielen, abgedreht werden. Der Tageslohn für Komparsen liegt bei 85 Euro, Drehbeginn ist bereits im Juli.

 

Bewerbungen gehen an die Agentur Producer’s Friend. Mehr Informationen erhaltet ihr auch auf der Website „tvtickets.de“:

 

Weblink: tvtickets.de

Weblink: p-f.tv/komparsen

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