In den USA setzt sich der Paradigmenwechsel bezüglich der Cannabispflanze auch unter der Regierung Trump unaufhaltsam fort. Ein weiterer großer Schritt in die richtige Richtung wurde am Dienstag getätigt.

 

Die „Farm Bill 2018“, ein fettes Paket voller größtenteils agrarpolitischer Gesetzesänderungen, das etwa alle fünf Jahre neu aufgelegt wird, hat sowohl den Senat als auch das Repräsentantenhaus passiert. Der Entwurf, der jetzt nur noch auf die Unterzeichnung durch Präsident Trump wartet, beinhaltet eine lang ersehnte Wohltat für Cannabisfreunde. Der Anbau von Nutzhanf (der laut Definition nicht mehr als 0,3 % THC enthalten darf), wird demnach auf nationaler Ebene endlich legalisiert. Hanfbauern wären dann erstmals seit Jahrzehnten wieder in der Lage, sich gegen eventuelle Ernteausfälle versichern zu können, so wie es beim Anbau von, beispielsweise Mais, problemlos möglich ist. Außerdem wird nach Inkrafttreten der Farm Bill auch ein bundesstaatenübergreifender Nutzhanf-Handel möglich sein. Auch wird besagter Hanf nicht mehr als Schedule-1-Substanz im "Controlled Substances Act (CSA)" eingestuft und damit in Zukunft nicht mehr mit sogenannten harten Drogen wie Heroin gleichgesetzt. Das widerum ermöglicht eine deutliche Verbesserung der Forschungssituation.

 

Klar ist, dass Donald Trump immer für eine unangenehme Überraschung gut ist, allerdings gilt seine Unterschrift, die nächste Woche erwartet wird, als reine Formsache.

Es sollte ein großer Tag für die globale Legalisierungsbewegung von Cannabis werden. Wie Highway bereits in der vergangenen Woche berichtet hatte, sollten die Vereinten Nationen auf Rat der Weltgesundheitsorganisation (WHO) endlich die Gefährlichkeit von Cannabis neu einstufen und die mittlerweile vollkommen veraltete Drogen-Konvention von 1961 (auf die sich Anti-Drogenbeauftragte Marlene Mortler so gern beruft) einer nötigen Frischzellenkur unterziehen.

 

Die hohen Erwartungen der Cannabisbefürworter weltweit wurden nur noch von der Spannung übertroffen, mit der der Veröffentlichung entgegengefiebert wurde. Leider kam dann doch alles anders und die Überraschung der Abgesandten diverser Nationalregierungen und NGOs wich großer Enttäuschung. Denn anstatt der ersehnten Herabstufung verkündete die WHO: erst einmal gar nichts, da man mehr Zeit benötige, die Ergebnisse bezüglich Cannabis auszuwerten. Leider wurde auch bisher kein Ausweichtermin genannt, an dem man mit einem Statement rechnen könne.

 

Skeptiker befürchten, dass den Mitgliedsstaaten der UNO, die im März über die Neu-Evaluierung abstimmen müssen, auf diese Weise die nötige Zeit zur Revision der WHO-Daten genommen werden soll. Und das könnte wiederum dazu führen, dass viele Länder eine Neubewertung weiterhin ablehnen werden...

Wer gerne Highway liest, hat schon mitbekommen, dass die kanadische Legalisierung mit kleineren und auch größeren Startschwierigkeiten zu kämpfen hat. Kinderkrankheiten sozusagen. Was sich momentan in Kamloops, British Columbia abspielt, dürfte sich, um bei dem Vergleich zu bleiben, etwa im Bereich einer ausgewachsenen Lungenentzündung einordnen. Es handelt sich demnach um einen ziemlich unangenehmen Vorfall, der Legalisierungskritikern in die Hände spielt und leicht zu Schlimmerem hätte führen können.

 

Betroffen ist der Cannabisproduktdistributor Hexo, genauer gesagt ein Produkt aus dessen Sortiment, nämlich ein (vermeintliches) CBD-Mundspray namens Elixir. Wie eine Konsumentin am eigenen Leib herausfinden musste, wäre die Deklaration als THC-Mundspray passender gewesen. Denn während in dem Spray laut Packungsangabe 51,6 mg CBD und 2,1 mg THC enthalten sein sollten, war es in der Realität, da ist sich die Studentin mittlerweile sicher, eher umgekehrt. Also die volle Dröhnung THC bei im Verhältnis verschwindend geringen CBD-Anteil. Was eine derartige Verwechslung beim Konsumenten bewirken kann, dürfte jedem cannabiserfahrenen Leser klar sein. Für alle anderen: anstelle der erwarteten sanften Entspannung ist man auf einmal hackedicht. Für unerfahrene Konsumenten kann das ein psychoaktiver Albtraum werden, mit allem, was dazugehört: Paranoia, Wahrnehmungskapriolen, Zittern, Herzrasen. Im Falle der jungen Frau, die inzwischen Klage eingereicht hat, ist genau das eingetreten. Zum Glück blieb es aber dabei und weder sie selbst noch Unbeteiligte kamen ernsthaft zu Schaden.

 

Distributor Hexo ließ mittlerweile verlauten, dass tatsächlich eine Charge von CBD-Mundspray versandt wurde, zwischen die sich sechs falsch etikettierte, mit THC „kontaminierte“ Flaschen gemischt hatten. Diese seien jedoch keinesfalls in den Handel gelangt, sondern vorher abgefangen worden. Die Entscheidung, ob dem wirklich so war, obliegt nun dem Gericht.

Stell dir vor, du sitzt wegen Cannabisbesitz im Knast und dann wird legalisiert. Kein angenehmer Gedanke, zumindest solange die Politik nicht so konsequent ist, die Freigabe auch auf die (gerade in den USA) zahlreichen Gefängnisinsassen mit dem entsprechendem Tathintergrund anzuwenden. Genau das hat der Bürgermeister Colorados, Michael Hancock, nun vor.

 

Allein in der Zeit vor der Legalisierung von 2001 bis 2013 wurden nur in Denver über 10.000 Menschen, das sind immerhin etwa zwei Prozent der Gesamtbevölkerung, wegen geringerer Cannabisdelikte (zum Beispiel Besitz und Konsum) eingesperrt. Dreimal darf man jetzt raten, welche Bevölkerungsgruppen überproportional von den Haftstrafen betroffen sind. Kleiner Tipp: weiß und wohl situiert sind jedenfalls die Wenigsten von ihnen. Auch Cannabisfreunde, die bereits wieder auf freiem Fuß sind, aber unter ihrem verschandelten Führungszeugnis zu leiden haben, würden durch eine Bereinigung von den Maßnahmen profitieren. Bürgermeister Hancock, Vorsitzender einer Task Force zur Aus- und Bewertung der Auswirkungen aller mit der Cannabis-Freigabe zusammenhängenden Faktoren, nennt den „War of Drugs“ eine „Ungerechtigkeit, die korrigiert werden muss“. Wow, diese Worte aus dem Mund eines regierenden Volksvertreters zu hören tut gut. Wirklich schade, dass so viele Deutsche nach wie vor die CDU/CSU wählen, denn Politiker vom Schlage Hanckocks würden mit Sicherheit auch Deutschland guttun.

 

Du möchtest mehr Informationen über Cannabis und den Anbau von Cannabis? Wir können dir helfen: An jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk sowie Head- und Growshop kannst du die brandneue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin für lächerliche 2,60 Euro erwerben:

Link: Highway am Kiosk finden (Deutschland) Link: Highway 06/2018 als E-Paper (PDF) kaufen Link: Highway 06/2018 für Kindle bei Amazon kaufen Link: Inhaltsvorschau Highway 06/2018

Viele politische Entscheidungen passieren im Verborgenen und manchmal bekommt man davon gar nichts mit. Auch im Cannabis-Bereich könnte sich bald Grundlegendes ändern – und das mehr oder weniger von der Weltöffentlichkeit unbemerkt. Anfang Dezember tagt die Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen (UNO) in Wien. Bei dieser dreitägigen Sitzung erhält die Kommission die neuen Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über den therapeutischen Wert und mögliche Schäden im Zusammenhang mit Cannabis und Cannabisprodukten. Es darf davon ausgegangen werden, dass die WHO ein Ende der weltweiten Verbotspolitik empfiehlt. Eine solche Empfehlung könnte schon in der ersten Jahreshälfte 2019 von der UNO umgesetzt werden, sodass das Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel angepasst würde. Dieser Vertrag schreibt den 186 Unterzeichnerstaaten seit 1961 unter anderem vor, dass sie Cannabis verbieten müssen.

 

Jedoch hat sich durch die Legalisierungen, etwa in den USA und Kanada gezeigt, dass die Staaten sich ohne jede Konsequenzen darüber hinwegsetzen können – wenn sie es denn nur wollen. Aber in der Regel ist das Gegenteil der Fall. Wie das Beispiel der deutschen Drogenbeauftragten Mortler zeigt, versteckt man sich lieber hinter den sinnlosen Vereinbarungen. Statt zumindest über Gesetzeslockerungen nachzudenken, äußert sich Frau Mortler lieber so: „Wir halten uns an die Konventionen, die wir 1961 schon unterschrieben haben.“ Konsequent wäre dann also, im Falle einer Streichung dieser Konventionen durch die UNO, anschließend sofort Cannabis freizugeben. Wir sind gespannt, was das neue Jahr zu bieten hat.

 

Du möchtest mehr Informationen über Cannabis und den Anbau von Cannabis? Wir können dir helfen: An jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk sowie Head- und Growshop kannst du die brandneue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin für lächerliche 2,60 Euro erwerben:

Link: Highway am Kiosk finden (Deutschland) Link: Highway 06/2018 als E-Paper (PDF) kaufen Link: Highway 06/2018 für Kindle bei Amazon kaufen Link: Inhaltsvorschau Highway 06/2018

Die kanadische Legalisierung kommt nicht aus den Negativschlagzeilen. Der Verkauf von Cannabis ist dort zwar erst seit knapp eineinhalb Monaten legal, doch die schlechten Nachrichten häufen sich. Nachdem es bereits in den ersten Tagen und Wochen zu massiven Lieferengpässen gekommen war, da die Nachfrage der Konsumenten offenbar sträflich unterschätzt wurde, gibt es nun neuen Ärger an der Cannabis-Front.

 

Denn während zu wenig legales Cannabis zwar ärgerlich, aber wenigstens nicht gesundheitsschädlich ist (zumindest für Freizeitkonsumenten), gibt das, was kanadische Reddit-User in den letzten Tagen publik machten, Cannabisfreunden so richtig zu denken: Käufer hatten in verschiedenen Cannabissorten (u. a. God Bud, Shark Shock, White Shark, Wappa) der Marke RedeCan Schimmel und Milben entdeckt. Nach kurzer Zeit wurde Reddit mit unzähligen Videos und Fotos und Mikroskopien von Buds, die mit Milben (teilweise tot, teilweise lebendig) und Milbendreck kontaminiert waren, überschwemmt. Noch pikanter wird die ganze Angelegenheit, da Cannabis aus dem Hause RedeCan über den Ontario Cannabis Store (OCS), die einzige Anlaufstelle für legales Marihuana in ganz Ontario, vertrieben wird.

 

Nachdem der OCS in der Vergangenheit bereits RedeCan-Cannabis aufgrund von Schimmel zurückrufen musste, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis es aufgrund der neuerlichen Verunreinigungen erneut zu Rückrufaktionen kommen wird. Vorfälle wie dieser sind natürlich Gift für die Legalisierungslobby und zwingen die Leute, wieder auf das Angebot des Schwarzmarkts zurückzugreifen. Der Großteil der deutschen Konsumenten hat da ja leider keine Wahl, aber wenigstens dürfte der ein oder andere nun auch sein hierzulande gekauftes Weed auf derartige Verunreinigungen untersuchen und weiß dank zahlreicher Foto-Beispiele aus Kanada auch genau, wonach er suchen muss.

In Kanada ist Cannabis seit dem 17. Oktober dieses Jahres komplett legal – allerdings kam und kommt es in der Anfangsphase der Umstellung doch immer wieder zu Konflikten mit der Polizei. Gründe hierfür sind häufig formalbürokratische Versäumnisse wie nicht eingehaltene Fristen etc. Es entstehen aber Konflikte grundlegenderer Art: das Compassion House, ein Hanf-Shop in Windsor, Ontario, wurde nach nicht einmal zwei Wochen von der Polizei aufgrund des Verkaufs von Cannabis durchsucht und der weitere Verkauf von Pflanzenmaterial wurde untersagt.

 

Bei der Aktion von Shopbetreiber L. Lucier kam einiges zusammen

 

Das Problem ist nämlich, das Marihuana in Ontario ausschließlich über eine staatliche Website gekauft werden darf, zumindest bis April nächsten Jahres. Shopbetreiber und Aktivist Leo Lucier entschied sich daraufhin zu einer ebenso ungewöhnlichen wie medienwirksamen Aktion: Er beschloss, sein Cannabis einfach zu verschenken, wenn er es nicht verkaufen dürfe. Und zwar an jeden einzelnen Shopbesucher, der im Gegenzug etwas zu Essen oder warme Kleidung an Bedürftigenorganisationen wie die örtliche Tafel spendet. Interessenten, und davon gab es, wenig überraschend, eine ganze Menge, tauschten sozusagen ihre mitgebrachten Konservendosen mit Ravioli und Bohnen gegen Joints. In weiser Voraussicht wurden diese in Massen von den Angestellten des Compassion House vorgerollt, sodass auch wirklich jeder Spender einen schönen Spliff als Dankeschön mit nach Hause nehmen durfte.

Es soll ja Menschen geben, denen es vor dem Ruhestand regelrecht graut. Etwa zwangsläufig Leute, die ihr Leben lang in prekären Beschäftigungsverhältnissen gearbeitet haben. Aber auch viele besser Situierte scheuen den Renteneintritt, ganz einfach, weil ihnen außer Arbeiten nichts anderes einfällt, um den Tag rumzukriegen.

 

Der Berliner Rechtsanwalt Thomas H. gehört ganz eindeutig in keine der beiden Kategorien, vielmehr träumt er davon, im Ruhestand zu growen, zu kiffen und einen kleinen Laden für Cannabisprodukte zu eröffnen. Doch nicht nur sein eigenes Wohl hat der Mann im Blick, es soll endlich Schluss sein mit zerstörten Lebensläufen aufgrund harmloser Cannabisdelikte und mangelhaften Jugendschutzes. Schon in seinem aktiven Berufsleben hatte sich der 69-Jährige H. auf die Vertretung von Cannabis-Delinquenten spezialisiert und seitdem mit der Legalisierungsbewegung sympathisiert. Leider versperren einige nicht unwesentliche Hürden den Weg zu diesem Cannabis-Idyll, vor allem bekanntlich das Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Die Streichung von Cannabis aus diesem ist das Begehren und Ziel der Klage, die Thomas H. mithilfe seines Prozessvertreters vor dem Berliner Verfassungsgericht eingereicht hat.

 

Während eine direkte Verurteilung der Bundesrepublik als unwahrscheinlich bis ausgeschlossen gilt, spekuliert der Kläger vor allem auf eine Aussetzung der Klage und eine daraufhin stattfindende Überprüfung durch das Bundesverfassungsgericht aufgrund der eventuellen Verfassungswidrigkeit der bestehenden Gesetze. Zwar hatte das Bundesverfassungsgericht bereits 1994 eine ähnliche Klage abgeschmettert, der Bundesregierung aber damals aufgegeben, die Forschungsergebnisse zum Thema der vermeintlichen Gesundheitsschädlichkeit von Cannabis in der Zukunft zu verfolgen. Genau dies sei aber nicht geschehen, so der Ex-Cannabis-Anwalt. Highway wünscht viel Erfolg beim Marsch durch die Instanzen!

 

Du möchtest mehr Informationen über Cannabis und den Anbau von Cannabis? Wir können dir helfen: An jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk sowie Head- und Growshop kannst du die brandneue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin für lächerliche 2,60 Euro erwerben:

  Link: Highway am Kiosk finden (Deutschland) Link: Highway 06/2018 als E-Paper (PDF) kaufen Link: Highway 06/2018 für Kindle bei Amazon kaufen

Durch die SPD geht derzeit ein Ruck. Und damit ist nicht das nervöse Zucken angesichts der katastrophalen Wahlschlappen bei den letzten Landtagswahlen gemeint. Nein, vielmehr geht es um eine von Cannabisfreunden lang erwartete Kursänderung beim Thema Legalisierung, die ausgehend von der Berliner Sektion in der gesamten Partei Wellen schlägt.

 

Selbst einer der prominentesten Kritiker, der in der Vergangenheit immer wieder vor einer Freigabe warnte, hat seine Ansichten scheinbar geändert: Der Berliner Innensenator Andreas Geisel, der sich selbst als strukturkonservativ bezeichnet, sieht keinen Sinn mehr darin, eine weitestgehend wirkungslose und kontraproduktive Prohibitionspolitik weiter zu unterstützen. Die neue Einigkeit der rot-rot-grünen Regierung bezüglich Cannabis verleiht auch dem Dauerthema Modellprojekt neuen Aufschwung.

 

Geisel bezeichnete die Debatte als irrational und verglich den abendlichen Joint mit dem in Deutschland so selbstverständlichen Feierabendbier. Auf die Frage, wieso er bei der letzten Abstimmung zu dem Thema dagegen gestimmt hatte, konterte Geisel trocken: „Das hindert mich aber nicht daran, jeden Tag schlauer zu werden“.

Es geht weiter in die richtige Richtung! Auch in diesem Jahr führte der Deutsche Hanfverband (DHV) in Kooperation mit dem Trendforschungsinstitut Infratest dimap eine Umfrage zum Thema Cannabislegalisierung in Deutschland durch. Die Umfrage wurde mittels Telefoninterviews unter einer repräsentativen Zufallsauswahl aus 1.055 Teilnehmern durchgeführt.

 

 

 

Die Ergebnisse, das sind die guten Nachrichten, haben sich im Vergleich zur letztjährigen Erhebung einmal mehr pro Legalisierung verbessert. Allerdings befinden sich die Legalisierungsbefürworter nach wie vor in der Minderheit. 46 Prozent der Befragten sprachen sich demnach für einen legalen und regulierten Verkauf an Volljährige aus, das sind immerhin sieben Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Leider heißt das, dass noch immer 52 Prozent gegen eine Freigabe eingestellt sind. Schlüsselt man die Ergebnisse nach Bevölkerungsgruppen auf, gibt es keine großen Überraschungen: je jünger und je männlicher die Befragten, desto höher der Bildungsgrad, desto klarer die Zustimmung zu einer Legalisierung.

 

 

In der Frage nach einer Dekriminalisierung geringer Cannabis-Mengen schlägt das Trendbarometer mit 59 Prozent Zustimmung immerhin eindeutig in Richtung Pro aus. Im Vorjahr waren es noch 6 Prozent weniger.