Cannabis anzubauen ist in Deutschland derzeit noch verboten und daher auch mit gewissen Risiken behaftet. Daher entscheiden sich immer wieder Cannabisgrower, ihre Pflanzen außerhalb der heimischen Gefilde anzubauen. Seit Jahrzehnten beliebte Taktik ist es, Cannabispflanzen in Maisfeldern zu verstecken. Dabei ist übrigens zu beachten, dass Silomais zwischen Mitte September und Anfang Oktober geerntet wird, Körnermais zwischen Ende September und Ende November.

 

Ende September begab es sich auch, dass ein Landwirt in Altomünster sein Maisfeld ernten wollte, wie nun bekannt wurde. Wie in der „Süddeutschen Zeitung“ zu lesen ist, staunte er dabei nicht schlecht, als er auf einer 300 Meter langen Fläche insgesamt 190 Cannabispflanzen entdeckte. Die verständigte Kriminalpolizei rückte an und erntete die Cannabispflanzen in stundenlanger Arbeit.

 

So einen Fund hat man nicht alle Tage. Das ist schon außergewöhnlich“, sagte der Pressesprecher des zuständigen Polizeipräsidiums. Was wir von Highway – Das Cannabismagazin hingegen außergewöhnlich finden, sind die weiteren Informationen, die die Polizei zu diesem Fall veröffentlichte: denn die 190 Cannabispflanzen sollen laut Polizei „420 Kilogramm Biomasse“ ergeben haben (aus der 60 Kilogramm Blüten heraussortiert wurden).

 

Wir begrüßen es natürlich sehr, wenn Praktikanten bei Lokalzeitungen und dergleichen immer wieder die sozusagen offizielle Kifferzahl 420 in Artikeln unterbringen, aber wenn sich auch schon die Polizei solche Späße erlaubt... ist das nun ein gutes Zeichen für die Zukunft oder nicht? Wer verarscht hier eigentlich wen?

Halloween ist auch im deutschsprachigen Raum mittlerweile nicht mehr aus dem jährlichen Festivitäten-Kalender wegzudenken. In der Nacht zum ersten November werden sich wieder unzählige Feierwütige auf den Kostümpartys versammeln. Doch dazu gehört natürlich in erster Linie ein gelungenes Kostüm. Der gute alte Jack Sparrow hat ausgedient und Horror-Clowns haben auch trotz „Es“ ihren Zenit auch so langsam überschritten. So wird das mit dem Preis fürs beste Kostüm bestimmt wieder nichts. Außerdem hat das ja alles nix mit Cannabis zu tun und der moderne Stoner möchte mit seiner Verkleidung ja vielleicht auch gleichzeitig ein grünes Statement setzen. Wir haben uns in die Welt der 420-Kostüme begeben und wollen an dieser Stelle einfach mal zeigen, womit sich andere Kiffer heute Abend so auf die Straße trauen.



1. Die Blüte

Kann man schon fast als Klassiker unter den 420-Kostümen bezeichnen. Und wie ein Blick auf das zweite Exemplar zeigt, funktioniert es durchaus auch in der trashigen self-made-Variante. Fast noch besser sogar.

 

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2. Das Baggy

Ein solides, mit relativ wenig Aufwand herzustellendes Kostüm. Der begeisterte Gesichtsausdruck des stolzen Trägers spricht Bände. Ein Knaller wird diese Verkleidung, wenn man echtes Weed für die Füllung benutzt. Spätestens dann sollte man sich vor der Aufmerksamkeit der Anwesenden kaum retten können.

 

 

3. Der Blunt

Hier gilt ähnliches wir für das Baggy. Günstig und einfach herzustellen. In der Low-Budget-Variante eigentlich noch charmanter.

 

 



4. Die Bong

Das gute alte Bong-Kostüm reiht sich in die Reihe der klassischen Cannabis-Kostüme ein, wirkt aber etwas angestaubt und klobig.

 

 



5. Towelie

Ein großartiges Kostüm, das für zahlreiche Lacher sorgen wird, denn das dauerdichte Handtuch aus South Park war schon immer ein Fan-Liebling. Nur mit dem Kiffen wird es aufgrund des bedeckten Gesichts schwierig.

 



6. Der Dude

Ganz klar der Favorit des Autors. Stilvoll und im besten Sinne leger. Hervorragende Partytauglichkeit dank maximaler Beinfreiheit, dem obligatorischen, stets mitzuführenden White Russian und dunkler Sonnenbrille für spätere Stunden.

 

 



7. Grim Reefer (außer Konkurrenz)

Was zur Hölle? Ok, gruselig ist es, aber eventuelle Party-Flirts kann man sich wohl abschminken...

 

Cannabis verkaufen will gelernt sein. Eigentlich gibt es gar nicht so viele Regeln, die man beachten muss – den gesunden Menschenverstand anzuschalten genügt eigentlich schon beinahe. Man kann darauf auch verzichten, muss dann allerdings auch mit den Konsequenzen leben, so wie nun ein 39-jähriger Mann aus Braunschweig.

 

Dieser stellte vergangene Woche Montag sein Auto vor einer Hofeinfahrt ab und blockierte so den Weg für die Anwohner, die daher die Polizei riefen. Da der 39-Jährige nicht in der Nähe war, wurde eine Halter-Abfrage in die Wege geleitet, bei der sich herausstellte, dass der Wagen nicht versichert war.

 

Als die Polizei das Auto daraufhin abschleppen lassen wollte, tauchte der Besitzer plötzlich auf und wollte wegfahren. Von den Polizisten angesprochen, ergriff er plötzlich die Flucht, allerdings erfolglos. Der Grund: sowohl in seiner Tasche als auch im Auto selbst fand sich jeweils eine „nicht geringe Menge“ Marihuana, außerdem noch Amphetamine.

 

Zu den ganzen Unannehmlichkeiten für den 39-Jährigen kam dann auch noch eine Hausdurchsuchung hinzu, bei der Haschisch, Ecstasy und eine größere Menge Bargeld aufgefunden wurden. So endete der Tag für den Braunschweiger dann mit einem Haftbefehl.

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Ein Paar aus Orlando in Florida kam nun in den Genuss des (unfreiwilligen) Cannabis-Lieferservice. Das einzige Problem: Die beiden hatten gar keines bestellt. Mal abgesehen davon, dass ein derartiger Lieferservice in Orlando hochgradig illegal wäre. Und doch drang ihnen aus den vier Plastikcontainern zum Aufbewahren, die das überraschte Paar tatsächlich geordert hatte, ein intensiv-süßlicher Schwall entgegen. Sorgfältig verpackt fand die rasch zu Hilfe gerufene Polizei stolze 30 Kilogramm Marihuana in den Boxen und beschlagnahmte diese sogleich.

Weder die Gesetzeshüter noch das Amazon-Krisenmanagement können sich jedoch den ungewöhnlichen Sachverhalt erklären. Zur Entschädigung erhielt das Paar, das aus Angst vor den wahren Besitzern des Marihuanas zwischenzeitlich außerhäusig schlief, vom Internet-Riesen einen Warengutschein im Wert von 150 Dollar. Und, wer weiß, vielleicht haben sie sich ja noch rechtzeitig die ein oder andere Blüte abgeknapst.

 

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Gut, gerade erst haben wir vom Weed-Dealer berichtet, der sich mithilfe eines Livestream selbst überführte, jetzt können wir von einem 34-jährigen Cannabiskonsumenten aus Düsseldorf berichten, der sich sich mehr oder weniger selbstverschuldet in Kontakt mit der Polizei gebracht hat.

 

Vergangenen Montagmittag fuhr der Düsseldorfer mit dem ICE von Düsseldorf nach Essen, eine Fahrt von durchschnittlich 30 Minuten. Und wie vertreibt man sich da am besten die Zeit? Na klar, mit einem schönen Joint auf der Zugtoilette. Das blieb erstaunlicherweise nicht unbemerkt und so kam die Bundespolizei, um ihm seinen Joint wegzunehmen, wie „Der Westen“ berichtete.

 

Dabei stellte sich dann auch heraus, dass der Mann außerdem auch keine Fahrkarte für den Zug hatte. Da bleibt uns nur, viel Glück für den weiteren Lebensweg zu wünschen.

Mal wieder recht herzlich willkommen zu unserer beliebten Rubrik: „Selbst verarscht – mit Cannabis.“ Dieses Mal berichten wir über den 20 Jahre alten Jeffery Kirk aus Milwaukee, USA. Dieser postete über 40 Minuten lang ein Facebook-Live-Video, in dem zu sehen war, wie er mit seinem Auto durch die Gegend fuhr und Weed verkaufte und zwischendurch mit seinen Zuschauern interagierte.

 

Wie die „High Times“ berichtete, zeigte das Video zu allem Überfluss nicht nur seine Gras-Deals, sondern auch direkt am Anfang eine halbautomatische 9-Millimeter, eine Kel-Tec SUB-2000. Über Facebook Live gab er seine Standorte durch, die er mit dem Auto abfuhr, und verkaufte dort mehrere Päckchen mit Marihuana. Nach dem dritten Deal ist zu sehen, wie er eine weibliche Person anruft, die er „Mom“ nennt und die ihm weiteres Weed zum Verkaufen bringen soll.

 

Und ja: jemand meldete den Vorgang an die Polizei. Aber eigentlich kann man nicht anders als zu behaupten, dass die folgende Verhaftung ganz alleine auf die Kappe des 20-Jährigen ging. Diese zog sich übrigens einen ganzen Monat hin, obwohl der Facebook-Account alle Informationen zum Verdächtigen lieferte. Bei der Hausdurchsuchung wurden dann zwei Waffen, 1.400 Dollar und weiteres Marihuana gefunden.

Cannabis kurios in Österreich: in Traun wurde am Montag ein 24-Jähriger mit seinem Auto von der Polizei angehalten, dabei rochen die Beamten Cannabis. Darauf angesprochen, erklärte der junge Mann den staunenden Polizisten, dass er gerade auf dem Weg zu einem Verhör bei der Polizei sei. Darüber sei er so nervös gewesen, dass er einen Joint geraucht habe.

 

Zu dem Verhör wird er wohl zu spät erschienen sein – denn wie „liferadio.at“ meldete, musste er noch an Ort und Stelle Führerschein und Autoschlüssel abgeben.

 

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Marihuana legal – ein Traum, wie ihn inzwischen Millionen von US-Amerikanern leben können. Dieser in der neueren Geschichte mehr oder weniger neue Zustand ruft natürlich auch die verschiedensten Forscher auf den Plan, die die Auswirkungen der Legalisierung untersuchen. Das Forschungsinstitut „Consumer Research Around Cannabis“ widmete sich nun einer interessanten Frage: welche Auswirkungen hat der legale Cannabiskonsum auf die diversen Fast-Food-Ketten des Landes? Basis der Auswertung war eine Onlineumfrage unter 27.500 legalen Cannabiskonsumenten.

 

Erst einmal vorab: Von den amerikanischen Kiffern gehen grundsätzlich (nüchtern oder dicht) 43 % zu McDonald's, 20 % zu Taco Bell und 8,7 % zu Subway. Die hohe Anzahl an McDonald's-Besuchern hat auch sicherlich mit der extremen Verbreitung der Filialen in den Vereinigten Staaten zu tun. Wenn die Befragten jedoch Cannabis konsumieren, ändern sich die Präferenzen: nach einem Joint ist es zu 40 % wahrscheinlicher, dass sie in einer Taco-Bell-Filiale landen, als ohne Konsum. Auch die Wahrscheinlichkeit, bei McDonald's aufzuschlagen, nimmt nach dem Kiffen um 10 % zu. Die Beliebtheit von Subway nimmt im dichten Zustand hingegen noch einmal ab: es wird zu 10 % unwahrscheinlicher, dass die Cannabisfans nach dem Konsum dort etwas zu sich nehmen.

Cannabis kurios – die heutige Meldung ist für erfahrene Konsumenten kaum zu glauben und mal wieder ein gefundenes Fressen für die Nicht-Cannabis-Presse, etwa den „Telegraph“: Eine Gruppe von vier Wanderern in England war am Samstag aufgebrochen, um den höchsten Berg Englands, den Scafell Pike, zu besteigen. Dieser ist mit einer Höhe von 978 Metern wahrlich kein Ungetüm, sodass man hier durchaus von einer Wanderung sprechen kann, nicht etwa von Bergsteigen oder ähnlichem.

 

Die Vierergruppe setzte jedenfalls gegen halb sieben Uhr abends einen Notruf ab – sie hätte auf dem Scafell Pike Cannabis geraucht und nun seien sie nicht mehr in der Lage zu gehen. Na hat man so etwas schon gehört? Maximal von 13-Jährigen, die vor der ersten Schulstunde zwei Gramm Haze geraucht haben, um ihre Freunde zu beeindrucken. Wäre am anderen Ende der Strippe ein passionierter Kiffer gewesen, er hätte wohl kommentarlos aufgelegt. Aber tatsächlich, es musste eine über dreistündige Rettungsaktion durchgeführt werden, in die die Bergwacht, die Luftrettung und Dutzende Freiwillige eingebunden waren.

 

Aber zugegeben: wenn man einmal von Cannabis schlecht drauf kommt, kann die Wahrnehmung doch temporär schon recht weit von der Realität entfernt sein und diverse Schreckensszenarien ungemein überhöhen. Dass dies allerdings vier Leuten kollektiv geschieht, die sich dann alle nicht mehr in der Lage sehen, weiterzugehen, ist schon äußerst kurios. Das hört sich eigentlich eher nach einem Rausch der Marke „Legal High“ an.

 

Die Polizei warnte anlässlich dieses Vorfalls davor, bei Bergwanderungen Alkohol oder Drogen zu konsumieren und erinnerte noch einmal daran, genügend Nahrung und die richtige Ausrüstung mitzunehmen.

Da sitzt man gerade nichts Böses ahnend gemütlich auf dem Wohnzimmersofa, doch plötzlich geht die Türklingel – dein Freund und Helfer steht naserümpfend und neugierig vor der Wohnungstür. Es ist der Alptraum eines jeden Cannabis-Growers: Unzählige Male hat man den Worst Case im Kopf bereits durchgespielt. Wenn es dann aber tatsächlich passiert und die Staatsmacht einem an der Türschwelle Auge in Auge gegenübersteht, knallen bei dem ein oder anderen dann verständlicherweise doch die Sicherungen durch.


So ähnlich geschehen am Montagnachmittag in Braunau am Inn. Alarmiert durch Marihuanageruch, der ihnen aus einem geöffneten Fenster entgegenschlug, suchten die Beamten unverzüglich die entsprechende Wohnung auf und stellten den offensichtlich nervösen Mieter zur Rede. Was dann folgte, lässt an die ein oder andere Kifferkomödie denken: Der bedrängte Grower gab zu, gerade einen Joint geraucht zu haben, nur um sich dann Sekunden später, die Antwort wohl bereits zutiefst bereuend, im Schlafzimmer zu verbarrikadieren. Dort machte sich der 28-jährige in großer Verzweiflung sofort über seine Pflanzen- und Marihuanavorräte her. Wie die Beamten von einem anderen Fenster aus beobachteten, wurde ein Teil des belastenden Materials aus dem Fenster geworfen, ein anderer Teil im Klo heruntergespült und der Rest kurzerhand verspeist.


Trotz größter Anstrengungen blieben immerhin 15 Cannabispflanzen und 120 Gramm Marihuana vor der oralen Vernichtung verschont, allerdings nur, um dann bei der anschließenden Hausdurchsuchung von der Polizei eingesammelt zu werden. Doof gelaufen!

 

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