Welche wichtigen Organe des menschlichen Körpers können durch Marihuanakonsum Schaden nehmen?

A: Gehirn und Lunge

B: Herz und Lunge

C: Leber und Nieren

D: Bauchspeicheldrüse und Schilddrüse

 

Hmmm, ähh, ich …ziehe den 50/50-Joker! Wer sich schon immer mal gefragt hat, wie die Kiffer-Version von „Wer wird Millionär“ aussehen würde, der sollte mal einen Blick auf die Quiz-Show Weeded Out (zu deutsch: Unkraut jäten) werfen. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um eine reguläre Feierabend-Fernsehshow, sondern um ein Präventionsangebot für Teenager des US-Bundestaats Colorado, bekanntlich der erste Legalisierungsstaat der USA. Das Format wurde aus den enormen Steuereinnahmen, die die Cannabislegalisierung mit sich brachte, finanziert und soll Heranwachsende über die Risiken des Marihuanakonsums aufklären.

 

Kein schlechter Grundgedanke, die Show selbst allerdings aber mutet doch einigermaßen seltsam an und bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen Information, Ideologie und Unterhaltung. Die Jugendlichen, vom Grundschulkind bis zum Teenager ist alles vertreten, stellen sich in farbenfrohen Outfits (zu dem auch ein keckes Stirnband zählt) den Fragen der resoluten Moderatorin, die sich nebenbei mit ihrem ziemlich überdrehten, aber nutzlosen Sidekick herumschlagen muss. Das ganze Treiben mutet schrill, trashig und irgendwie typisch amerikanisch an und ist witzigerweise für Stoner auch ganz interessant, denn Cannabisfragen sind in regulären Quizshows schließlich eher Mangelware (auch, wenn man mit den Anworten nicht unbedingt konform geht). Nur, inwieweit dem Aufklärungsgedanken der quietschbunt-fröhlichen Angelegenheit Rechnung getragen wird, bleibt zumindest fraglich.

Iron Mike ist zurück! Der Ex-Boxer und jüngste Schwergewichtsweltmeister-Weltmeister aller Zeiten zeigt sich seit dem von Skandalen gezeichneten Ende seiner Boxkarriere von seiner umtriebigen Seite.

 

Nach zahlreichen Auftritten im US-Film und -Fernsehen, unter anderem im Kinoerfolg „Hangover“ und im Martial-Arts-KlopperIp Man 3“, eröffnete Tyson Anfang 2018 unter einigem medialen Aufsehen eine Cannabisfarm im kalifornischen El Segundo. Nun plant das Schwergewicht offenbar, seine beiden Geschäftsfelder zusammenzuführen: in Zusammenarbeit mit Comedian Russell Peters und Geschäftspartner Rob Hickman entsteht gerade eine Comedyserie, die Tysons Leben als Ex-Boxer, der sich im Cannabusiness durchschlägt, augenzwinkernd durch den Kakao zieht.

 

„Rolling With The Punches, so der Titel der Serie, soll bereits in den nächsten fünf Monaten ausgestrahlt werden, wenn es nach Serienschöpfer Hickman geht.

 

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Eine wahrlich ungewöhnliche Verteidigungsstrategie, die sich ein Leverkusener und sein Verteidiger da zurecht gelegt haben. Der Angeklagte aus dem Ruhrgebiet hatte in seinem Garten Cannabis angebaut, knapp ein Kilogramm fanden die Ermittler bei dem Mann. Doch keinesfalls sei das Blütenmaterial zum Eigengenuss oder gar zum Verkauf bestimmt gewesen, nein. Es diente, so der der Rechtsanwalt, ausschließlich einem anderen, fast schon als gemeinnützig zu bezeichnenden Zweck. Der Angeklagte mischte das Marihuana nämlich bloß ins Futter, um die Hühner, die er auf seinem Grundstück hält, zu beruhigen. Jeder, der schon mal auf einem Bauernhof war, dürfte mitbekommen haben, was für einen Lärm so ein paar Hähne und Hühner beizeiten veranstalten können, doch trotzdem stellt sich die Frage nach der Glaubwürdigkeit. Die Strategie ist aber letztlich aufgegangen, das Schöffengericht verhängte lediglich eine Geldstrafe über 900 Euro wegen Drogen-Besitzes. Also Glückwunsch an den Angeklagten, für die gleiche Menge Cannabis wurden andere schon deutlich harter belangt (auch wenn uns zugegebenermaßen nicht der THC-Gehalt des Kilos bekannt ist)…

„How High“ (deutscher Titel So High“), der beliebte Klassiker des Stoner-Movie-Genres von 2001 bekommt nun endlich eine Fortsetzung. Während im ersten Teil noch die Rapper Method Man und Redman in den Hauptrollen ihr Unwesen trieben, wird im zweiten Teil ein neues Duo im Mittelpunkt der Handlung stehen, über die bisher nichts bekannt ist. Fest steht wohl, dass am Konzept der schauspielernden Rapper festgehalten werden soll, was abgesehen von der Kontinuität auch rein zielgruppentechnisch natürlich total Sinn ergibt.

 

Wie bekannt wurde, wird der US-Rapper Lil Yachty einer der beiden Protagonisten sein, wer den zweiten Part übernimmt, ist bisher nicht bekannt. Dass Yachty den kleinen Bruder eines der beiden Protagonisten aus Teil 1 spielen soll, deutet aber zumindest auf einen Gastauftritt der beiden Wu-Tang-Clan-Rapper hin. Ob auch Cypress Hill wieder mit am Start sein werden, bleibt abzuwarten. How High 2 wird von MTV und Universal produziert und soll im Laufe des kommenden Jahres zu sehen sein.

Chapeau! Wirklich eine filmreife Aktion, die ein paar Teenager in der Nacht zu Mittwoch in Colorado Springs abgezogen haben.

 

Mit einem Minivan raste die Truppe von Möchtegern-Räubern mitten in der Nacht mit Vollgas durch die Schaufensterfront einer lokalen Dispensary. Und zwar mit voller Absicht, denn die jungen Leute hatten offenbar ein großes Ding vor. Nur gingen die Täter dabei alles andere als professionell vor, sondern begnügten sich mit einigen gut gefüllten Vorratsgläsern aus der Auslage und einer Handvoll T-Shirts. Offenbar mangelte es der Bande auch an Aufmerksamkeit, denn die gestohlenen Gläsern waren nicht etwa randvoll mit feinstem Weed gefüllt, sondern, ganz klassisch, mit Oregano. Nun gut, es war ja schließlich auch dunkel und die Aktion musste schnell vonstattengehen. Laut dem Betreiber der Cannabis-Verkaufstelle lagerten die echten Buds, wie nach Geschäftsschluss eben üblich, hinter verschlossenen Türen im hinteren Bereich des Shops.

 

Die Täter befinden sich übrigens trotz ihrer Dummheit noch immer auf freiem Fuß. Vielleicht sollten sie sich lieber endgültig aus dem Raub-Business zurückziehen und eine Pizzeria aufmachen. Genug Oregano haben sie ja schon mal...

Da staunten die Beamten der Essener Polizeiwache am Hauptbahnhof nicht schlecht. „Guten Tag, ich möchte meine Drogen abgeben“, mit diesen Worten legte eine Frau am Montagabend 7,5 Gramm und einen (ziemlich verunglückten) vorgedrehten Joint auf den Tresen der Wache. Die Polizisten dachten nach eigenen Angaben zunächst an einen Scherz, aber die 28-Jährige meinte es offensichtlich ernst und bat zudem aufgrund sich selbst attestierter gesundheitlicher Probleme um einen Arzt. Die Beamten erfüllten der Frau den Wunsch und ließen sie in eine Essener Klinik einliefern, danach stellten sie gnadenlos eine Anzeige wegen Besitzes illegaler Betäubungsmittel. Ob es für die Dame vom Krankenhaus eventuell gleich direkt weiter in Richtung Psychiatrie ging, ist leider nicht bekannt.

Las Vegas, die sündige Stadt inmitten der Wüste Nevadas, ist mal wieder um eine Attraktion reicher. Im Rahmen der Cannabislegalisierung im Juli 2017 eröffnete dort vergangenen Freitag ein Museum, dass sich einzig und allein dem Thema Weed widmet. Auf über 10.500 Quadratmetern hat Gründer und CEO J. J. Walker (39) die Cannabition auf die Beine gestellt, eine spektakuläre Ausstellung, die das Ziel verfolgt, die Akzeptanz und das Wissen rund um das Thema Cannabis zu fördern.

 

 

Und da man sich eben in Las Vegas befindet und nicht etwa in Berlin, wird geklotzt statt gekleckert. Highlights unter den Ausstellungsstücken sind unter anderem der feuerrote 1973 Chevrolet Caprice von Hunter S. Thompson, den Johnny Depp in „Fear and Loathing in Las Vegas“ im Drogenrausch durch Fledermausland lenkte, und die mit über sieben Metern Höhe weltgrößte Glasbong, liebevoll „Bongzilla“ genannt. Die überdimensionale Wasserpfeife ist tatsächlich rauchbar, vorausgesetzt man hat genug Weed (etwa 125 Gramm für einen Kopf) dabei.

 

Für viele Cannabisfreunde ist es ein Traum, einen Job in der Cannabisbranche zu ergattern. Im Zuge der globalen Legalisierungswelle ergeben sich mittlerweile tatsächlich vielfältige Möglichkeiten, sich den lang gehegten Traum auf die eine oder andere Art und Weise zu erfüllen. Aber vielleicht ist so ein Knochenjob als Erntehelfer ja auch doch gar nicht das Richtige. Irgendwas in Richtung Qualitätssicherung wäre für die meisten wohl schon eher interessant. Da kommt das (ernstgemeinte) Job-Angebot des kanadischen Cannabis-Unternehmens Ahlot gerade recht. Gesucht werden fünf Weed-Enthusiasten, deren Hauptaufgabe es sein wird, die neuesten Strain-Kreationen der Firma zu testen und zu bewerten. Das beste daran: es gibt 50 kanadische Dollar (etwa 33 Euro) pro Stunde (limitiert auf 16 Stunden im Monat) plus bis zu 200 Dollar Spesen. Es ist wahrscheinlich, dass nur Bewerber aus Kanada zugelassen werden, aber die Stellenausschreibung bleibt in der Beziehung vage. Also, wer volljährig ist und sein Glück probieren möchte, kann sich hier online bewerben.

 

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Cannabiskonsumenten gelten ja gemeinhin als friedliche und entspannte Zeitgenossen. Doch wenn es darum geht, ihren Stash zu verteidigen, können sie sich ganz schnell in bongschwingende Rambos verwandeln. Das demonstrierte nun der Mitarbeiter eines Shops für Paraphernalia und Cannabisprodukte in Ontario, Kanada, auf eindrucksvolle Weise. Als nämlich drei vermummte Angreifer den Recreational Cannabis Farmers Market stürmten und wie wild mit Anti-Bären-Spray umhersprühten, zögerte einer der beiden Angestellten nicht lange, schnappte sich die nächstbeste Bong aus dem Regal und stellte sich den konsternierten Räubern mit dem Mut der Verzweiflung entgegen. Die zeigten sich von der Entschlossenheit und der gläsernen Schlagwaffe des Manns sichtlich beeindruckt und zogen sich nach kurzem Scharmützel zurück. Bis auf ein paar hastig eingesteckte Kleinigkeiten ergriffen die Angreifer, die ganz offensichtlich keine Profis waren, mit leeren Händen die Flucht und werden seitdem von der Polizei gesucht. Die Überwachungskamera des Shops hat den Überfall und die heldenhafte Reaktion des Verkäufers aufgezeichnet, den Clip könnt ihr euch weiter unten auf dieser Seite ansehen (etwa bei 0:50 beginnt der Überfall).

Im US-Bundestaat New Hampshire ist der Besitz kleinerer Mengen Marihuanas dekriminalisiert. Das heißt allerdings nicht, dass man einfach 25 Cannabispflanzen auf einem fremden Grundstück pflanzen darf. Der unbekannte Grower, der aber genau das getan hatte, fand anstelle seiner Pflanzung nun eine Zettelbotschaft der zuständigen Polizeidienststelle vor. Auf dem Papier stand geschrieben, dass die beschlagnahmten Pflanzen jederzeit im Revier abgeholt werden könnten, allerdings nur gegen Vorlage eines gültigen Ausweisdokuments. Ja, wie man sieht, auch Polizisten haben Humor. Immer wieder posten vor allem US-Beamte derartige Botschaften in den sozialen Netzwerken, wenn Pflanzen in Abwesenheit der verantwortlichen Grower in Verwahrung genommen werden. Dem ein oder anderen Cannabisfreund wird angesichts drohender Strafen vielleicht das Lachen im Hals stecken bleiben, doch immerhin haben die Beamten im vorliegenden Fall davon abgesehen, Ermittlungen aufzunehmen, die in Anbetracht der Erfolgsaussichten auch in keinem Verhältnis zum zu erwartenden Fahndungsaufwand stünden.