Update vom 2.4.: Viele haben es schon geahnt... April, April!

 

In Japan nahe Fukushima wurde vom Kamerateam der holländischen Web-Show Ganja Hunters eine neue Cannabis-Landrasse entdeckt, die bislang noch nicht bekannt war. Es handelt sich um eine reinrassige Indica, die etwa anderthalb Meter hoch wächst und dicke, feste Blüten ausbildet. Das Besondere ist der im Labor festgestellte THC-Gehalt, der zwischen 70 und 78 Prozent beträgt und damit alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt und die Weed-Welt auf den Kopf stellen wird. Bisherige Spitzenwerte des Wirkstoffs THC lagen bei Marihuana bei etwa 30 Prozent, sodass diese neue Varietät die bisherigen Top-Sorten um mehr als das Doppelte überbieten kann.

 

Diese neuentdeckte Cannabissorte, die bislang nur nahe der kleinen Ortschaft Zasso bei Fukushima ausgemacht werden konnte, scheint bei der einheimischen Bevölkerung schon lange fester Bestandteil des Lebens zu sein. Eine Spezialität der Dorfbewohner ist die Zubereitung von Rauchmischungen mittels Zibetkatze. Diesen kleinen Meerkätzchen wird etwas noch frisches Cannabis mit ein wenig Honig verabreicht. Wenn die Tiere die Nahrung später wieder ausscheiden, wird das Cannabis dann wieder vom Kot separiert und zum Trocknen an die frische Luft gelegt. Falco Hagen vom „Ganja Hunters“-Team spricht von einem erlesenem Geschmack und einem zerebralen Body-High.

 

Der nächste Schritt ist nun, Samen nach Europa zu importieren, wie Ned Erland von Ganja Hunters berichtet: „Wir werden einige Samen nach Europa schmuggeln. Dazu benutzen wir die Meerkatzen – statt ihnen direkt das Ganja zu verabreichen füttern wir sie mit Samen, sodass wir die kleinen Racker als Body-Packer nutzen können. Wir hoffen, eine stabile Linie für den Indoor-Markt züchten und schon bald vertreiben zu können.“

Unglaublich! Ein Schuldirektor am Siebold-Gymnasium in Würzburg bekam Hinweise, dass an seiner Schule mit Marihuana gedealt und dieses auch konsumiert werden würde. Was würde ein gescheiter Schuldirektor da machen? Wissen wir auch nicht, aber Schulleiter Rapp kam jedenfalls auf die äußerst merkwürdige Idee, allen Schülerinnen und Schülern, die einen Mitschüler verpfeifen, einen glatten Hunni anzubieten – von seinem privaten Geld.

 

Hundert Euro sind viel Geld, da kann man schon eine Menge Gras von kaufen, also wurden natürlich auch direkt ein paar Mitschüler angeschwärzt. Wie die „Mainpost“ berichtete, soll die 100-Euro-Prämie auch einmal gezahlt worden sein – dem verpetzten Schüler konnte allerdings nichts nachgewiesen werden.

 

Das Vorgehen des Direktors ist wohl juristisch nicht zu beanstanden. Die Polizei möchte es „nicht bewerten“, wie bei „mainpost.de“ zu erfahren ist. Im Leserforum der Website wird der Schuldirektor für seine Idee scharf angegangen: Kinder zum Denunziantentum anzustiften, scheint den meisten Menschen dann doch immer noch nicht in den Kram zu passen.

 

Aber wie so oft in den letzten Jahren ist auch die Verteuflung von Cannabis wieder großes Diskussionsthema im Kommentarbereich der Website. Erfreulicherweise ist immer häufiger eine große Mehrheit der Diskutanten unter den verschiedensten Online-Nachrichtenseiten für Lockerungen oder Legalisierungen von Marihuana und Haschisch, kommentiert in diesem Sinn und geht geduldig auf die Gegenstimmen ein. Dass die Cannabis-Gegner online einmal in der Mehrzahl sind, kommt in den letzten Jahren kaum noch vor.

Update: Der Fall wurde innerhalb eines Tages entschieden. Alle Infos hier bei Highway: „Die ,kiffende Polizistin’ akzeptiert ihre Entlassung vor Gericht“

 

Alle kiffen – jede Altersschicht und jede Berufsgruppe. Und natürlich wird auch bei der Polizei gekifft. Denn wenn schon verlogen, dann so richtig. Nur erwischen lassen sollte man sich auch als Polizist besser nicht (oder erst, wenn man genug Macht erarbeitet hat, um damit durchzukommen). Als 24-jährige Kommissarin in Ausbildung ist man jedenfalls besser beraten, nicht durch den Konsum von Cannabis aufzufallen.

 

Im November wurde gegen den Willen einer 24-jährige Beamtin auf Widerruf ihr Ausbildungsverhältnis bei der Polizei gekündigt, da sie vor anderen Kommissar-Anwärtern damit angegeben hatte, zu kiffen. Das war dann wohl doch die falsche Runde für derartige Prahlereien. Folge: Meldung an die Vorgesetzten und Entlassung der Frau, da sie „charakterlich ungeeignet“ für den Polizeidienst sei, schließlich müsse sie in Zukunft auch wegen Drogendelikten ermitteln.

 

Nun klagt die 24-Jährige vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf, wie der WDR berichtete. Highway wird darüber berichten, wenn es zu einer Entscheidung kommt.

Wer kennt das nicht? Da will man sich gemütlich mit ein paar Kollegen eine schöne Tüte rauchen, aber wie aus dem Nichts taucht ein Schnorrer auf, der auch gern ein oder zwei Züge abhaben möchte. Das nervt vielleicht! Allerdings stellt sich der Schnorrer in unserem neuen Ganja-Clip dermaßen geschickt an, dass man ihm nicht wirklich böse sein kann. Das sehen wohl auch die Jungs im Clip so, auch wenn die Aufregung im ersten Moment verständlicherweise recht groß ist (man beachte den schrillen Schrei des "Opfers" im Moment des Diebstahls.).