Wie das wohl zustande gekommen ist... neu im Sortiment des umstrittenen Kleidungsdiscounters Kik sind diverse Socken für Kinder mit verschiedenen Mustern. Klar, die Socken haben viele Vorteile: Hoher Baumwollanteil, elastischer Bund, geprüfte Qualität und das Vierer-Pack kostet nur 3,99 Euro. Doch besondere Aufmerksamkeit zieht das Sockenmuster „Pflanzen“ auf sich:

 

 Screenshot aus dem Online-Shop von Kik

 

Der Kik-Onlineshop verspricht: „Ein hübsches Muster aus Pflanzen ziert die ansonsten schlicht designten Socken. Aber auch wegen des feinen Baumwollmixes und der geprüften Qualität werden Ihre Kinder diese Socken garantiert lieben. Praktischerweise sind diese Allrounder gleich in einem 4er-Pack erhältlich.

 

Und es besteht kein Zweifel, dass diese Socken nicht für Erwachsene gedacht sind. Die Größen starten bei 23/26. Es handelt sich also nicht um modische Accessoires für junge Damen, die eigentlich die Hauptzielgruppe für Socken mit aufgedruckten Cannabisblättern sind.

 

 Junge Kiffer-Dame mit Huf-Socken

 

Jetzt stellt sich nur die Frage, wie Kik an einen Container mit Kindersocken im Kiffer-Style gekommen ist. Wollte jemand die angesagten HUF-Socken in China kopieren und hat sich in der Größe vertan? Kam dann die 70 Jahre Chefeinkäuferin von Kik und dachte sich, wie in der Produktbeschreibung zu lesen: „Ein hübsches Muster aus Pflanzen!“ Oder raucht man in der Sockenabteilung von Kik einfach gerne Weed, unabhängig vom Alter? Und warum kosten die eigentlich 3,99 und nicht etwa 4,20 Euro? Wir werden es wohl nie erfahren. Fakt ist jedoch, dass Kik trotz inzwischen einiger aufgekommener Kritik nicht daran denkt, die guten Socken aus dem Sortiment zu nehmen.

Einen rauchen und dabei gemütlich eine Serie schauen, das geht eigentlich immer. Das haben mittlerweile auch die Medienriesen in den Staaten erkannt und dementsprechend wirkt sich der US-Cannabis-Hype auch immer stärker auf die Kino- und Fernsehlandschaft aus: Allein in den letzten Monaten bekamen drei hochwertig produzierte, stargespickte Projekte grünes Licht von ihren jeweiligen Produktionsfirmen. Disjointed zum Beispiel, geschrieben von Two-and-a-Half-Men-Autor Chuck Lore (wir berichteten) oder das Crime-Drama Humboldt mit John Malkovich (auch darüber berichteten wir natürlich).

 

Ganz neu und gestern Abend in den USA erstmals ausgestrahlt ist die Serie Mary+Jane. Angesiedelt zwischen Comedy und Drama folgt die Show den beiden Twentysomethings Jordan und Paige, die beschließen einen Cannabis-Lieferservice in Los Angeles aufzuziehen. Das führt in der Folge natürlich zu zahlreichen amüsanten Verwicklungen, stellt aber auch die Freundschaft der beiden unterschiedlichen Frauen auf die Probe. US-Kritiker, denen bereits die ersten drei Folgen vorgelegt wurden, ziehen übrigens ein durchwachsenes Fazit mit leicht positiver Tendenz, wobei insbesondere die Chemie zwischen den beiden charmanten Hauptdarstellerinnen Scout Durwood (Jordan) und Jessica Rothe (Paige) hervorgehoben wird.

 

Naheliegend, dass auch Snoop Dogg den Trend nutzt, um sein Weed-Imperium, das neben der Cannabis-Website merryjane.com auch eine eigene Linie von Vaporizern umfasst, weiter anzukurbeln. In Zusammenarbeit mit MTV entwickelte der Rapper daher den Titelsong der Serie und wird auch als Gaststar in dieser auftreten.

20 Jahre lang ging alles gut – dabei war das kleine Vorhaben gar nicht mal besonders diskret: Ein Headshop-Besitzer in der englischen Kleinstadt Glastonbury mit 8.800 Einwohnern pflanzte Jahr für Jahr ein paar Cannabissamen in den öffentlichen Blumenkübeln auf der Straße vor seinem Geschäftseingang. Die Pflege der Pflanzen übernahm dabei die örtliche Stadtverwaltung.

 

Das beste daran, so berichtet es die Zeitschrift „The Sun“: Im Jahr 1998 wurde der Blumenkübel vor dem Headshop von der Stadt sogar zum schönsten Blumenkübel in Glastonbury gekürt. Dass dort Cannabis wächst, hat man offenbar erst jetzt mitbekommen. Neben dem Headshop (und den Pflanzen selbst!) gab es eigentlich auch noch einen weiteren kleinen Hinweis – denn der Headshop-Besitzer ließ seinen bürgerlichen Namen schon vor geraumer Zeit in „Free Cannabis“ umändern.

 

Nachdem die Stadtverwaltung nun jedoch durch einen Hinweis darauf gebracht wurde, dass sie jahrelang gratis seine Pflanzen pflegte, stand Herr Cannabis nun deswegen vor Gericht. Free Cannabis räumte die Vorwürfe stolz ein und berichtete, dies schon seit 20 Jahren zu tun. Die Belohnung für die Ehrlichkeit: zwei Jahre auf Bewährung.

Post vom Staatsanwalt – das hat selten Gutes zu bedeuten. Als Rechtsverteidiger ist man dies allerdings gewohnt und öffnet ohne zu zögern einen jeden Brief von der Gegenseite. Der Linger Rechtsanwalt Robert Koop bloggt nun bereits seit zehn Jahren zu seinem Beruf und konnte heute ein besonders kurioses Fundstück auf seinem Blog präsentieren.

 

Die Staatsanwaltschaft Osnabrück schickte dem Anwalt Koop eine Abholaufforderung: er möge bitte innerhalb einer Monatsfrist vorbeikommen und die aufbewahrten Gegenstände abholen. Die aufbewahrten Gegenstände – das sind in diesem Fall etwa zwei Kilo Gras, so ist es auch im Schreiben der Staatsanwaltschaft vermerkt: „ca. 2215,5 gr. Marihuana.“

 

Ein Personalausweis oder eine Vollmacht sollen angeblich genügen, um die heiße Ware in Empfang nehmen zu dürfen. Aus verständlichen Gründen erkundigte sich Koop nun aber auf seinem Blog augenzwinkernd nach Freiwilligen, die die Abholung für ihn übernehmen könnten.

 

Den Link zum Blog und das Originalschreiben der Staatsanwaltschaft findet ihr hier: Roberts Blog

In Highway 01/2016 berichteten wir über die Amerikanerin Charlo Greene, die ihren Moderatoren-Job live vor der Kamera kündigte, um sich ganz dem Cannabis-Aktivismus verschreiben zu können. Auch nicht schlecht war aber die Aktion des südafrikanischen Aktivisten Andre du Plessis, der während eines Live-Fernseh-Interviews seinen Gesprächspartner zunächst unterbricht, sich dann genüsslich einen Joint anzündet und sich schließlich schon mal frühzeitig seiner Verkabelung entledigt. Top!

Haben wir nicht erst wenige Tage zuvor an dieser Stelle geschrieben, dass kaum ein Monat vergeht ohne Meldungen von Leuten, die sich selbst in die Pfanne gehauen haben? Das müssen wir wohl korrigieren: Es vergeht kaum eine Woche, ohne Meldungen von Leuten, die sich selbst in die Pfanne gehauen haben.

 

Heutiger Spezialist ist ein zunächst hungriger, dann allerdings doch irgendwie satter oder zumindest sehr vergesslicher Zeitgenosse, der seine Wohnung kurzzeitig verließ. Mit dem Essen auf dem eingeschalteten Herd. Und der Cannabisplantage in den hinteren Räumlichkeiten. Es kam, wie es kommen musste: Das Essen kokelte vor sich hin, die Feuerwehr wurde gerufen und rückte natürlich an. Die Tür wurde gewaltsam geöffnet, die Gefahr gebannt – und dann wurde die Wohnung nach Verletzten abgesucht. Wie der WDR berichtet, wurden statt Verletzten allerdings bloß 136 Pflanzen der Gattung Cannabis angetroffen und von der hinzugerufenen Polizei eingesackt. Dazu noch etwas Gras und auch Anabolika. Der Wohnungsinhaber kam etwas später wieder hinzu und räumte die Vorwürfe auch gleich ein.

Die meisten Menschen werden nach dem Konsum von Cannabis eigentlich recht friedlich, ein schöner Nebeneffekt der Rauschmittel Marihuana und Haschisch. Doch was für Menschen gilt, trifft anscheinend nicht unbedingt auf Schafe zu. Denn von der britischen Insel Wales wurde Interessantes berichtet, so etwa auf msn.com.

 

In der Ortschaft Swansea machte schon vor geraumer Zeit eine latent kriminelle Schafherde auf sich aufmerksam, da sie des Öfteren mal ausbüxte und dabei sogar versuchte in Bauernhäuser einzudringen. Ein – aus Menschensicht – leicht asoziales Verhalten kann den Schafen also attestiert werden. Daher ließ sich der Stadtrat Ioan Richard dazu hinreißen, zu bemerken, dass die Schafe wenigstens kein Cannabis konsumieren, wer weiß, was dann geschehen würde.

 

Vermutlich sollte diese Aussage eine Spitze gegen die Dorfjugend darstellen. Diese ließ das natürlich nicht auf sich sitzen – und fütterte die kriminellen Schafe mit Cannabispflanzen. Davon scheinen in Swansea genug zu existieren, denn die Menge muss nicht unerheblich gewesen sein, da die Schafherde durch den Konsum angeblich in einen Rauschzustand versetzt wurde. Vielleicht können Schafe das in Cannabispflanzen enthaltene THC besser absorbieren, Menschen müssen geringe Mengen Cannabis in der Regel noch aufbereiten, wollen sie denn bei oralem Konsum eine Wirkung verspüren.

 

Nun ja, die Schafe waren jedenfalls schön dicht. Bei dem konsumierten Gras scheint es sich um eine Sativa-Varietät gehandelt zu haben, denn die kleinen Racker kamen richtig schön in Fahrt und zogen los in die Ortschaft Rhydypandy, um dort richtig Party zu machen. Die Crew verwüstete Gärten, blockierte ganze Straßen und brach sogar in einen Bungalow ein, um das Schlafzimmer zu verwüsten.

 

Nun werden die Scherzbolde gesucht, die die Tiere mit Cannabis gefüttert haben. Andere Theorien sprechen von entsorgten Grow-Abfällen oder illegalen Outdoor-Plantagen auf fremden Grundstücken. Auf der Weide ist inzwischen wieder Ruhe eingekehrt. Shaun S. sammelt nun Unterschriften unter den Schafen, um sich für eine Cannabislegalisierung für Tiere einzusetzen.

Der Darwin-Award prämiert jedes Jahr unabsichtliche Selbsttötungen, die eindeutig zu vermeiden gewesen wären. Gäbe es einen vergleichbaren Award für die sinnlosesten Anzeigen für den Besitz von Cannabis, dann wäre ein heißer Anwärter für dieses Jahr ein 19-Jähriger Student aus dem Schwäbischen, der zu Besuch in München war und der sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen drei Uhr mehr oder weniger selbst anzeigte.

 

Doch eine Viertelstunde zurück: Ein 21-jähriger Münchener wird von zwei Einsatzkräften der Münchener Zivilstreife beobachtet, wie er einen Joint dreht. Also wird der junge Mann angesprochen und zwecks Anzeige in das – ebenfalls zivil getarnte – Einsatzfahrzeug (ein Kleinbus) der beiden Zivilpolizisten gebeten, wie die Polizei Bayern mitteilte.

 

Während also gerade die Personalien aufgenommen werden, schaut der kontaktfreudige 19-Jährige auf Münchenbesuch in den geöffneten Bus und fragt die drei Insassen, ob er sich vielleicht dazugesellen dürfe – er habe zwei Joints dabei und würde diese gerne im Warmen und nicht auf der Straße rauchen... wäre das nicht schön? Die Idee fand aber höchstens einer der drei im Inneren Wartenden interessant und so durfte der 19-Jährige zwar in den Bus einsteigen, allerdings nur um ebenfalls angezeigt zu werden – die Joints hat die Münchener Polizei lieber einkassiert anstatt sie anzuhauen.

Die Spanier haben es in Sachen Cannabis ganz gut, so aus deutschsprachiger Konsumentenperspektive gesehen. Cannabis Social Clubs, lockere Gesetze und eine Kultur der THC-Toleranz und des Wegschauens vonseiten der Polizei. Was macht also ein spanischer Fußballfan, der den Finaleinzug seiner Mannschaft Atlético Madrid nach dem Spiel in der Münchner Allianz-Arena feiern will? Na klar – Party! Und da ist es schon fast gute spanische Gepflogenheit zu nennen, wenn auch der ein oder andere Joint geraucht wird.

 

Aber München ist nicht Madrid und die Münchner Polizei ist nicht gerade dafür bekannt, gerne die Augen zuzudrücken, sondern im Gegenteil dafür, besonders genau hinzusehen. Das war in dem Fall des Atlético-Fans und seiner drei Freunde aber vermutlich nicht mal nötig – laut Bericht der Münchner „Abendzeitung“ fiel der Polizei am Vormittag nach dem Spiel Bayern gegen Atlético in der Hirtenstraße ein Auto auf, dessen Insassen die Party des Vorabends offensichtlich anzusehen war.

 

Ergo: Verkehrskontrolle. Die nahm der Fahrer anscheinend gelassen, denn er begrüßte die Polizisten noch mit Joint im Mund. Diese fanden das allerdings gar nicht lustig und brummten ihm für den Verkehrsdelikt 500 Euro Strafe auf. Da bei ihm auch noch etwas Marihuana gefunden wurde, erwartet ihn zudem ein Strafverfahren.

Malia Obama, die Tochter des amerikanischen Präsidenten Barack Obama, scheint hoch im Kurs zu stehen. Vor nicht all zu langer Zeit bot ein Anwalt aus Kenia 50 Kühe, 70 Schafe und 30 Ziegen, wenn der US-Präsident ihm seine Tochter zur Frau geben würde. Bereits vergangenes Jahr gab es allerdings ein neues Angebot für Malia, dieses Mal aus einer ganz anderen Ecke der Welt – so berichtet es zumindest das kanadische Cannabisportal „cannaSOS“.

 

Ein jamaikanischer Mann, Roy Chambers aus St. James, soll Barack Obama seinen einzigen Besitz – eine riesige Grasplantage von 10 Morgen Fläche – im Tausch für die Tochter des Präsidenten angeboten haben. Chambers will Malia aber nicht selbst heiraten, sondern diese Ehre soll seinem einjährigen Sohn überlassen werden. Weder persönliche Kontaktversuche des Mannes noch seine Briefe wurden bisher allerdings vom Weißen Haus beantwortet... vermutlich überlegt Obama noch, ob er sich für die 50 Kühe oder die Grasplantage entscheiden soll.