Die meisten Menschen werden nach dem Konsum von Cannabis eigentlich recht friedlich, ein schöner Nebeneffekt der Rauschmittel Marihuana und Haschisch. Doch was für Menschen gilt, trifft anscheinend nicht unbedingt auf Schafe zu. Denn von der britischen Insel Wales wurde Interessantes berichtet, so etwa auf msn.com.

 

In der Ortschaft Swansea machte schon vor geraumer Zeit eine latent kriminelle Schafherde auf sich aufmerksam, da sie des Öfteren mal ausbüxte und dabei sogar versuchte in Bauernhäuser einzudringen. Ein – aus Menschensicht – leicht asoziales Verhalten kann den Schafen also attestiert werden. Daher ließ sich der Stadtrat Ioan Richard dazu hinreißen, zu bemerken, dass die Schafe wenigstens kein Cannabis konsumieren, wer weiß, was dann geschehen würde.

 

Vermutlich sollte diese Aussage eine Spitze gegen die Dorfjugend darstellen. Diese ließ das natürlich nicht auf sich sitzen – und fütterte die kriminellen Schafe mit Cannabispflanzen. Davon scheinen in Swansea genug zu existieren, denn die Menge muss nicht unerheblich gewesen sein, da die Schafherde durch den Konsum angeblich in einen Rauschzustand versetzt wurde. Vielleicht können Schafe das in Cannabispflanzen enthaltene THC besser absorbieren, Menschen müssen geringe Mengen Cannabis in der Regel noch aufbereiten, wollen sie denn bei oralem Konsum eine Wirkung verspüren.

 

Nun ja, die Schafe waren jedenfalls schön dicht. Bei dem konsumierten Gras scheint es sich um eine Sativa-Varietät gehandelt zu haben, denn die kleinen Racker kamen richtig schön in Fahrt und zogen los in die Ortschaft Rhydypandy, um dort richtig Party zu machen. Die Crew verwüstete Gärten, blockierte ganze Straßen und brach sogar in einen Bungalow ein, um das Schlafzimmer zu verwüsten.

 

Nun werden die Scherzbolde gesucht, die die Tiere mit Cannabis gefüttert haben. Andere Theorien sprechen von entsorgten Grow-Abfällen oder illegalen Outdoor-Plantagen auf fremden Grundstücken. Auf der Weide ist inzwischen wieder Ruhe eingekehrt. Shaun S. sammelt nun Unterschriften unter den Schafen, um sich für eine Cannabislegalisierung für Tiere einzusetzen.

Der Darwin-Award prämiert jedes Jahr unabsichtliche Selbsttötungen, die eindeutig zu vermeiden gewesen wären. Gäbe es einen vergleichbaren Award für die sinnlosesten Anzeigen für den Besitz von Cannabis, dann wäre ein heißer Anwärter für dieses Jahr ein 19-Jähriger Student aus dem Schwäbischen, der zu Besuch in München war und der sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen drei Uhr mehr oder weniger selbst anzeigte.

 

Doch eine Viertelstunde zurück: Ein 21-jähriger Münchener wird von zwei Einsatzkräften der Münchener Zivilstreife beobachtet, wie er einen Joint dreht. Also wird der junge Mann angesprochen und zwecks Anzeige in das – ebenfalls zivil getarnte – Einsatzfahrzeug (ein Kleinbus) der beiden Zivilpolizisten gebeten, wie die Polizei Bayern mitteilte.

 

Während also gerade die Personalien aufgenommen werden, schaut der kontaktfreudige 19-Jährige auf Münchenbesuch in den geöffneten Bus und fragt die drei Insassen, ob er sich vielleicht dazugesellen dürfe – er habe zwei Joints dabei und würde diese gerne im Warmen und nicht auf der Straße rauchen... wäre das nicht schön? Die Idee fand aber höchstens einer der drei im Inneren Wartenden interessant und so durfte der 19-Jährige zwar in den Bus einsteigen, allerdings nur um ebenfalls angezeigt zu werden – die Joints hat die Münchener Polizei lieber einkassiert anstatt sie anzuhauen.

Die Spanier haben es in Sachen Cannabis ganz gut, so aus deutschsprachiger Konsumentenperspektive gesehen. Cannabis Social Clubs, lockere Gesetze und eine Kultur der THC-Toleranz und des Wegschauens vonseiten der Polizei. Was macht also ein spanischer Fußballfan, der den Finaleinzug seiner Mannschaft Atlético Madrid nach dem Spiel in der Münchner Allianz-Arena feiern will? Na klar – Party! Und da ist es schon fast gute spanische Gepflogenheit zu nennen, wenn auch der ein oder andere Joint geraucht wird.

 

Aber München ist nicht Madrid und die Münchner Polizei ist nicht gerade dafür bekannt, gerne die Augen zuzudrücken, sondern im Gegenteil dafür, besonders genau hinzusehen. Das war in dem Fall des Atlético-Fans und seiner drei Freunde aber vermutlich nicht mal nötig – laut Bericht der Münchner „Abendzeitung“ fiel der Polizei am Vormittag nach dem Spiel Bayern gegen Atlético in der Hirtenstraße ein Auto auf, dessen Insassen die Party des Vorabends offensichtlich anzusehen war.

 

Ergo: Verkehrskontrolle. Die nahm der Fahrer anscheinend gelassen, denn er begrüßte die Polizisten noch mit Joint im Mund. Diese fanden das allerdings gar nicht lustig und brummten ihm für den Verkehrsdelikt 500 Euro Strafe auf. Da bei ihm auch noch etwas Marihuana gefunden wurde, erwartet ihn zudem ein Strafverfahren.

Malia Obama, die Tochter des amerikanischen Präsidenten Barack Obama, scheint hoch im Kurs zu stehen. Vor nicht all zu langer Zeit bot ein Anwalt aus Kenia 50 Kühe, 70 Schafe und 30 Ziegen, wenn der US-Präsident ihm seine Tochter zur Frau geben würde. Bereits vergangenes Jahr gab es allerdings ein neues Angebot für Malia, dieses Mal aus einer ganz anderen Ecke der Welt – so berichtet es zumindest das kanadische Cannabisportal „cannaSOS“.

 

Ein jamaikanischer Mann, Roy Chambers aus St. James, soll Barack Obama seinen einzigen Besitz – eine riesige Grasplantage von 10 Morgen Fläche – im Tausch für die Tochter des Präsidenten angeboten haben. Chambers will Malia aber nicht selbst heiraten, sondern diese Ehre soll seinem einjährigen Sohn überlassen werden. Weder persönliche Kontaktversuche des Mannes noch seine Briefe wurden bisher allerdings vom Weißen Haus beantwortet... vermutlich überlegt Obama noch, ob er sich für die 50 Kühe oder die Grasplantage entscheiden soll.

Update vom 2.4.: Viele haben es schon geahnt... April, April!

 

In Japan nahe Fukushima wurde vom Kamerateam der holländischen Web-Show Ganja Hunters eine neue Cannabis-Landrasse entdeckt, die bislang noch nicht bekannt war. Es handelt sich um eine reinrassige Indica, die etwa anderthalb Meter hoch wächst und dicke, feste Blüten ausbildet. Das Besondere ist der im Labor festgestellte THC-Gehalt, der zwischen 70 und 78 Prozent beträgt und damit alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt und die Weed-Welt auf den Kopf stellen wird. Bisherige Spitzenwerte des Wirkstoffs THC lagen bei Marihuana bei etwa 30 Prozent, sodass diese neue Varietät die bisherigen Top-Sorten um mehr als das Doppelte überbieten kann.

 

Diese neuentdeckte Cannabissorte, die bislang nur nahe der kleinen Ortschaft Zasso bei Fukushima ausgemacht werden konnte, scheint bei der einheimischen Bevölkerung schon lange fester Bestandteil des Lebens zu sein. Eine Spezialität der Dorfbewohner ist die Zubereitung von Rauchmischungen mittels Zibetkatze. Diesen kleinen Meerkätzchen wird etwas noch frisches Cannabis mit ein wenig Honig verabreicht. Wenn die Tiere die Nahrung später wieder ausscheiden, wird das Cannabis dann wieder vom Kot separiert und zum Trocknen an die frische Luft gelegt. Falco Hagen vom „Ganja Hunters“-Team spricht von einem erlesenem Geschmack und einem zerebralen Body-High.

 

Der nächste Schritt ist nun, Samen nach Europa zu importieren, wie Ned Erland von Ganja Hunters berichtet: „Wir werden einige Samen nach Europa schmuggeln. Dazu benutzen wir die Meerkatzen – statt ihnen direkt das Ganja zu verabreichen füttern wir sie mit Samen, sodass wir die kleinen Racker als Body-Packer nutzen können. Wir hoffen, eine stabile Linie für den Indoor-Markt züchten und schon bald vertreiben zu können.“

Unglaublich! Ein Schuldirektor am Siebold-Gymnasium in Würzburg bekam Hinweise, dass an seiner Schule mit Marihuana gedealt und dieses auch konsumiert werden würde. Was würde ein gescheiter Schuldirektor da machen? Wissen wir auch nicht, aber Schulleiter Rapp kam jedenfalls auf die äußerst merkwürdige Idee, allen Schülerinnen und Schülern, die einen Mitschüler verpfeifen, einen glatten Hunni anzubieten – von seinem privaten Geld.

 

Hundert Euro sind viel Geld, da kann man schon eine Menge Gras von kaufen, also wurden natürlich auch direkt ein paar Mitschüler angeschwärzt. Wie die „Mainpost“ berichtete, soll die 100-Euro-Prämie auch einmal gezahlt worden sein – dem verpetzten Schüler konnte allerdings nichts nachgewiesen werden.

 

Das Vorgehen des Direktors ist wohl juristisch nicht zu beanstanden. Die Polizei möchte es „nicht bewerten“, wie bei „mainpost.de“ zu erfahren ist. Im Leserforum der Website wird der Schuldirektor für seine Idee scharf angegangen: Kinder zum Denunziantentum anzustiften, scheint den meisten Menschen dann doch immer noch nicht in den Kram zu passen.

 

Aber wie so oft in den letzten Jahren ist auch die Verteuflung von Cannabis wieder großes Diskussionsthema im Kommentarbereich der Website. Erfreulicherweise ist immer häufiger eine große Mehrheit der Diskutanten unter den verschiedensten Online-Nachrichtenseiten für Lockerungen oder Legalisierungen von Marihuana und Haschisch, kommentiert in diesem Sinn und geht geduldig auf die Gegenstimmen ein. Dass die Cannabis-Gegner online einmal in der Mehrzahl sind, kommt in den letzten Jahren kaum noch vor.

Update: Der Fall wurde innerhalb eines Tages entschieden. Alle Infos hier bei Highway: „Die ,kiffende Polizistin’ akzeptiert ihre Entlassung vor Gericht“

 

Alle kiffen – jede Altersschicht und jede Berufsgruppe. Und natürlich wird auch bei der Polizei gekifft. Denn wenn schon verlogen, dann so richtig. Nur erwischen lassen sollte man sich auch als Polizist besser nicht (oder erst, wenn man genug Macht erarbeitet hat, um damit durchzukommen). Als 24-jährige Kommissarin in Ausbildung ist man jedenfalls besser beraten, nicht durch den Konsum von Cannabis aufzufallen.

 

Im November wurde gegen den Willen einer 24-jährige Beamtin auf Widerruf ihr Ausbildungsverhältnis bei der Polizei gekündigt, da sie vor anderen Kommissar-Anwärtern damit angegeben hatte, zu kiffen. Das war dann wohl doch die falsche Runde für derartige Prahlereien. Folge: Meldung an die Vorgesetzten und Entlassung der Frau, da sie „charakterlich ungeeignet“ für den Polizeidienst sei, schließlich müsse sie in Zukunft auch wegen Drogendelikten ermitteln.

 

Nun klagt die 24-Jährige vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf, wie der WDR berichtete. Highway wird darüber berichten, wenn es zu einer Entscheidung kommt.

Wer kennt das nicht? Da will man sich gemütlich mit ein paar Kollegen eine schöne Tüte rauchen, aber wie aus dem Nichts taucht ein Schnorrer auf, der auch gern ein oder zwei Züge abhaben möchte. Das nervt vielleicht! Allerdings stellt sich der Schnorrer in unserem neuen Ganja-Clip dermaßen geschickt an, dass man ihm nicht wirklich böse sein kann. Das sehen wohl auch die Jungs im Clip so, auch wenn die Aufregung im ersten Moment verständlicherweise recht groß ist (man beachte den schrillen Schrei des "Opfers" im Moment des Diebstahls.).