Was für ein Schreck! Da hat man nichts weiter vor, als in Ruhe etwas rauchen und ein wenig zu entspannen und dann sowas: ein Stoner (einige Medien berichten von einer Frau, andere von von einer Gruppe von Kiffern, die Überzahl aber spricht von einer Einzelperson) aus Houston, Texas, hatte sich in ein Abrisshaus geschlichen, um in Ruhe etwas Weed zu rauchen.

 

Und während sich der Autor an dieser Stelle fragt, ob so ein verlassenes und verfallenes Haus wirklich so eine tolle Umgebung ist, um in aller Ruhe einen durchzuziehen, ist in der Realität alles noch viel schlimmer: denn im Inneren des Hauses wird der neugierige Cannabisfreund doch tatsächlich von einem ausgewachsenen Tiger erschreckt. Ihr habt richtig gelesen, Tiger.

 

Die etwa 150 Kilogramm schwere Raubkatze war in einem viel zu kleinen Käfig eingesperrt, aber offenbar gut im Futter. Neben dem Käfig befanden sich außerdem einige Rationen abgepackten Fleischs. Der erstaunte Eindringling behielt die Ruhe und tätigte einen anonymen Notruf. Die Polizei, die zunächst von einem Streich oder von drogeninduzierten Halluzinationen ausging, ließ das Tier unter großem Andrang von Schaulustigen umgehend in einer Aufnahmestation unterbringen.

Wenn es darum geht, verbotene Substanzen unbemerkt von A nach B zu transportieren, also zu schmuggeln, kennt die Kreativität der Verantwortlichen keine Grenzen. Vom menschlichen Darm bis zum Überraschungsei – nichts, was nicht schon einmal als Drogenversteck herhalten musste. Im vorliegenden Fall waren die Schmuggler allerdings weniger kreativ als dreist – und dazu verdammt nah am Zeitgeist.

 

In Zeiten, in denen sich „Obst“ und „Gemüse“ (siehe z. B. 187 Strassenbande, Marvin Game), ausgehend von der Hip-Hop-Kultur, als Codes für verbotene Substanzen wie Kokain oder Marihuana etabliert haben, muss man wohl einen ganz besonderen Humor haben, sein Weed zwischen Melonen, Pfirsichen und Karotten zu verstecken. Zumal es nicht um ein paar hundert Gramm ging, sondern mutmaßlich um insgesamt etwa eine Tonne Blütenmaterial, dass in insgesamt zehn Schmuggelfahrten mit jeweils 100 Kilo Marihuana von Spanien nach Köln bzw. Berlin verfrachtet worden sein soll.

 

Das ganze ereignete sich bereits im vergangenen Jahr, doch erst vergangenen Freitag, als der Fall längst aufgeklärt war, wurde die Öffentlichkeit durch eine DPA-Meldung informiert.  Der mutmaßliche Chef der Schmugglerbande, der im Verdacht steht, auch den Weiterkauf des Marihuanas organisiert zu haben wurde bereits am 10. Januar dieses Jahres in Köln festgenommen, ein weiterer Drahtzieher wurde eine Woche später in Berlin festgenommen.

Nanu, was ist denn das? Im verschlafenen Städtchen Pößneck in Thüringen staunte ein Passant am Mittwochabend nicht schlecht, als er sich einmal genauer ansah, was da einsam und verlassen an einer Bushaltestelle stand: zwei ordentlich eingetopfte Cannabispflanzen, etwa 40 cm hoch zierten dort den Bürgersteig. Und weit und breit niemand in der Nähe, dem sie gehörten oder der sonstwie Licht ins Dunkel bringen könnte.

 

Angeblich war der Finder sich ob der Art der Pflanzen nicht sicher, aber eine vage Vermutung bestärkte den Mann darin, die Polizei um Hilfe zu rufen. Die bestätigte, dass es sich um Cannabis handele und versucht nun herauszufinden, wem die Gewächse gehören und warum sie an einem öffentlichen Platz zurückgelassen wurden.

 

 

Diese Uber-Fahrt wird der US-Amerikaner M. Mollett wohl nicht so schnell vergessen! Denn der junge Mann aus Philadelphia musste nach dem Aussteigen aus dem Auto feststellen, dass er seine Tasche im Fahrzeug zurückgelassen hatte. Und diese enthielt leider zwei Pfund Marihuana, eingeschweißt in zwei transparenten Vakuum-Beuteln.

 

Obwohl dem 21-Jährigen klar gewesen sein musste, dass er sich Ärger mit dem Gesetz einhandeln würde (in Philadelphia bzw. Pennsylvania ist nur der medizinische Konsum von Cannabis legal), versuchte er, die Tasche durch einen Anruf bei seinem Uber-Fahrer zurückzubekommen. Der hatte das Blütenmaterial aber schon entdeckt und bereits die Polizei alarmiert. Die kontaktierte den Pechvogel inkognito und arrangierte ein Treffen mit einem Undercover-Beamten, der sich als Molletts Fahrer ausgeben sollte. In einem Diner sollte die Tasche übergeben werden, doch dazu kam es natürlich nicht. Nachdem der verdeckte Polizist sich mehrmals versichert hatte, dass die Cannabis-Tasche auch wirklich dem Verdächtigen gehörte, schnappte die Falle zu und Mollett wurde verhaftet.

 

Nun sitzt er im Gefängnis und muss sich bald wegen Drogenbesitzes und der kriminellen Nutzung eines Kommunikationsdienstes vor Gericht verantworten.

Der Wiener CBD-Lieferservice CBD Jonny hat zur Eröffnung mit einem witzigen PR-Gag in Österreich für Aufmerksamkeit in der Medienlandschaft gesorgt. Der Shop hat seine fünf angebotenen CBD-Cannabis-Sorten nach bekannten österreichischen Politikern benannt. (Sebastian) Kurz, amtierender Kanzler der Alpenrepublik, (Maria) Vassilakou von den Grünen, (Peter) Pilz von der Partei „Liste Peter Pilz“, (Christian) Kern, ehemaliger Kanzler aus den Reihen der SPÖ und, last but not least, (Michael) Häupl, SPÖ-Mitglied und ehemaliger Bürgermeister Wiens haben nun die Ehre im CBD-Regal Platz zu nehmen. Auf der Website werden die einzelnen Sorten wie folgt beschrieben:

Sorte Häupl: Erinnert an alte Zeiten, wo noch alles gut war. Permanent präsent, nicht totzukriegen. Ähnlich einem Sommerspritzer mit frischer Zitrone. Für alle, die Dienstag Mittag schon fertig sein

Sorte Kurz: Beim ersten Eindruck solide und fruchtig mit einem Hauch von Pistazie. Im nächsten Moment dann doch etwas anders.
 
Sorte Pilz: Vollmundig, intensiver Eindruck. Erdig-sachlich, angenehm und smooth und es bleibt ein Eindruck über, von dem man nicht ganz genau weiß, was es ist.

Sorte Vassilakou: Definitiv anders! Erinnert an überreife, haarige Pfirsiche. Frisch-innovativer Eindruck mit herbem Abgang, der konsequent auf der Zunge verweilt.

Sorte Kern: Versucht vorne dabei zu sein, teilweise gute Ansätze, etwas smooth und nett und dann doch wieder nicht, fast wie eine zickige Prinzessin.



Während unsere Leser in Österreich über die Charakterisierungen, die die Eigenheiten ihrer prominenten Namensgeber liebevoll durch den Kakao ziehen, schmunzeln werden, dürfte sich der Witz für unsere deutschen Leser nicht unbedingt erschließen. Also, warum nicht auch ein ähnliches Konzept für die hiesigen Shops? Aufgepasst, liebe CBD-Händler, hier mal ein paar nicht ganz ernst gemeinte Vorschläge aus der Highway-Redaktion:

Sorte Seehofer: Erinnert an alte Zeiten, wo noch alles gut war. Permanent präsent, nicht totzukriegen. Ähnlich einem Sommerspritzer mit frischer Zitrone. Für alle, die Dienstag Mittag schon fertig sein

Sorte Maas: Beim ersten Eindruck solide und fruchtig mit einem Hauch von Pistazie. Im nächsten Moment dann doch etwas anders.
 
Sorte Habeck: Vollmundig, intensiver Eindruck. Erdig-sachlich, angenehm und smooth und es bleibt ein Eindruck über, von dem man nicht ganz genau weiß, was es ist.

Sorte Kramp-Karrenbauer: Definitiv anders! Erinnert an überreife, haarige Pfirsiche. Frisch-innovativer Eindruck mit herbem Abgang, der konsequent auf der Zunge verweilt.

Sorte Kühnert: Versucht vorne dabei zu sein, teilweise gute Ansätze, etwas smooth und nett und dann doch wieder nicht, fast wie eine zickige Prinzessin.

Mit Edibles ist – gerade als unerfahrener Konsument – nicht zu spaßen, selbst alte Cannabis-Hasen muten sich häufig zu viel zu. Man kann, gerade bei gekauften Produkten, weniger präzise dosieren und die Aufnahme über den Verdauungstrakt wirkt einfach stärker. Wenn man aber in seinem Leben noch gar keine Erfahrung mit Weed gemacht hat, ja dann, sollte man tunlichst die Finger von Edibles lassen.

 

Diese bittere Lektion aus dem Stoner-Handbuch musste der kanadische Polizist V. Dominelli bereits im Januar dieses Jahres auf die harte Tour lernen. Der Ordnungshüter ließ bei einer Razzia in einem Weed-Shop in Toronto unbemerkt ein paar berauschende Schokoriegel mitgehen – um sie einige Stunden später während einer Observation zu snacken. Wie wir damals bereits berichtet hatten, ging die Verköstigung gründlich in die Hose und endete für den unglücklichen Protagonisten mit einem ausgewachsenen Paranoia-Trip. Nun wurden die unrühmlichen Ereignisse vor Gericht aufgearbeitet und einige peinliche Details kamen ans Licht: so war Dominelli nach dem Konsum von Teilen der Riegel fest davon überzeugt, nun sterben zu müssen, und ließ sich auch von einer Kollegin nicht davon abhalten, in „Todesangst“ den Polizeinotruf um Hilfe anzuflehen. Classic!

 

Der Richter fand die ganze Angelegenheit aber weniger lustig und bezeichnete Dominelli als „kompletten Idioten“. Dieser musste sich bereits ein für allemal aus dem Polizeidienst verabschieden und wartet nun auf die Anhörung der bei dem Vorfall anwesenden Kollegin.

Welche wichtigen Organe des menschlichen Körpers können durch Marihuanakonsum Schaden nehmen?

A: Gehirn und Lunge

B: Herz und Lunge

C: Leber und Nieren

D: Bauchspeicheldrüse und Schilddrüse

 

Hmmm, ähh, ich …ziehe den 50/50-Joker! Wer sich schon immer mal gefragt hat, wie die Kiffer-Version von „Wer wird Millionär“ aussehen würde, der sollte mal einen Blick auf die Quiz-Show Weeded Out (zu deutsch: Unkraut jäten) werfen. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um eine reguläre Feierabend-Fernsehshow, sondern um ein Präventionsangebot für Teenager des US-Bundestaats Colorado, bekanntlich der erste Legalisierungsstaat der USA. Das Format wurde aus den enormen Steuereinnahmen, die die Cannabislegalisierung mit sich brachte, finanziert und soll Heranwachsende über die Risiken des Marihuanakonsums aufklären.

 

Kein schlechter Grundgedanke, die Show selbst allerdings aber mutet doch einigermaßen seltsam an und bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen Information, Ideologie und Unterhaltung. Die Jugendlichen, vom Grundschulkind bis zum Teenager ist alles vertreten, stellen sich in farbenfrohen Outfits (zu dem auch ein keckes Stirnband zählt) den Fragen der resoluten Moderatorin, die sich nebenbei mit ihrem ziemlich überdrehten, aber nutzlosen Sidekick herumschlagen muss. Das ganze Treiben mutet schrill, trashig und irgendwie typisch amerikanisch an und ist witzigerweise für Stoner auch ganz interessant, denn Cannabisfragen sind in regulären Quizshows schließlich eher Mangelware (auch, wenn man mit den Anworten nicht unbedingt konform geht). Nur, inwieweit dem Aufklärungsgedanken der quietschbunt-fröhlichen Angelegenheit Rechnung getragen wird, bleibt zumindest fraglich.

Iron Mike ist zurück! Der Ex-Boxer und jüngste Schwergewichtsweltmeister-Weltmeister aller Zeiten zeigt sich seit dem von Skandalen gezeichneten Ende seiner Boxkarriere von seiner umtriebigen Seite.

 

Nach zahlreichen Auftritten im US-Film und -Fernsehen, unter anderem im Kinoerfolg „Hangover“ und im Martial-Arts-KlopperIp Man 3“, eröffnete Tyson Anfang 2018 unter einigem medialen Aufsehen eine Cannabisfarm im kalifornischen El Segundo. Nun plant das Schwergewicht offenbar, seine beiden Geschäftsfelder zusammenzuführen: in Zusammenarbeit mit Comedian Russell Peters und Geschäftspartner Rob Hickman entsteht gerade eine Comedyserie, die Tysons Leben als Ex-Boxer, der sich im Cannabusiness durchschlägt, augenzwinkernd durch den Kakao zieht.

 

„Rolling With The Punches, so der Titel der Serie, soll bereits in den nächsten fünf Monaten ausgestrahlt werden, wenn es nach Serienschöpfer Hickman geht.

 

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Eine wahrlich ungewöhnliche Verteidigungsstrategie, die sich ein Leverkusener und sein Verteidiger da zurecht gelegt haben. Der Angeklagte aus dem Ruhrgebiet hatte in seinem Garten Cannabis angebaut, knapp ein Kilogramm fanden die Ermittler bei dem Mann. Doch keinesfalls sei das Blütenmaterial zum Eigengenuss oder gar zum Verkauf bestimmt gewesen, nein. Es diente, so der der Rechtsanwalt, ausschließlich einem anderen, fast schon als gemeinnützig zu bezeichnenden Zweck. Der Angeklagte mischte das Marihuana nämlich bloß ins Futter, um die Hühner, die er auf seinem Grundstück hält, zu beruhigen. Jeder, der schon mal auf einem Bauernhof war, dürfte mitbekommen haben, was für einen Lärm so ein paar Hähne und Hühner beizeiten veranstalten können, doch trotzdem stellt sich die Frage nach der Glaubwürdigkeit. Die Strategie ist aber letztlich aufgegangen, das Schöffengericht verhängte lediglich eine Geldstrafe über 900 Euro wegen Drogen-Besitzes. Also Glückwunsch an den Angeklagten, für die gleiche Menge Cannabis wurden andere schon deutlich harter belangt (auch wenn uns zugegebenermaßen nicht der THC-Gehalt des Kilos bekannt ist)…

„How High“ (deutscher Titel So High“), der beliebte Klassiker des Stoner-Movie-Genres von 2001 bekommt nun endlich eine Fortsetzung. Während im ersten Teil noch die Rapper Method Man und Redman in den Hauptrollen ihr Unwesen trieben, wird im zweiten Teil ein neues Duo im Mittelpunkt der Handlung stehen, über die bisher nichts bekannt ist. Fest steht wohl, dass am Konzept der schauspielernden Rapper festgehalten werden soll, was abgesehen von der Kontinuität auch rein zielgruppentechnisch natürlich total Sinn ergibt.

 

Wie bekannt wurde, wird der US-Rapper Lil Yachty einer der beiden Protagonisten sein, wer den zweiten Part übernimmt, ist bisher nicht bekannt. Dass Yachty den kleinen Bruder eines der beiden Protagonisten aus Teil 1 spielen soll, deutet aber zumindest auf einen Gastauftritt der beiden Wu-Tang-Clan-Rapper hin. Ob auch Cypress Hill wieder mit am Start sein werden, bleibt abzuwarten. How High 2 wird von MTV und Universal produziert und soll im Laufe des kommenden Jahres zu sehen sein.