Mittwochmorgen gegen 3.20 Uhr riefen Anwohner im Ort Peine die Polizei, denn sie wurden durch den Lärm einiger Jugendlicher auf dem REWE-Parkplatz in der Celler Straße gestört. Als die Polizei jedoch an Ort und Stelle nachsah, konnte sie niemanden ausfindig machen. Allerdings hörten sie mehrere Leute, die sich lautstark unterhielten.

 

Eine Recherche auf dem Gelände ergab dann, dass die Stimmen aus einem großen grünen Papiercontainer stammen mussten. Als die Beamten den Deckel öffneten, kam ihnen eine große Qualmwolke aus Cannabis entgegen: im Inneren saßen drei Jungs im Alter von 17, 18 und 19 Jahren, die den Papiercontainer in eine Hotbox umfunktioniert hatten. Trotz des Lachers für die Beamten gab es eine Anzeige...

Marihuana ohne Ende – da gehen einem schon einmal die Nerven durch. Wir reden nicht von übermäßigem Konsum, sondern von kiloweise Weed, das einen in höheren Größenordnungen auch schon einmal recht schnell ins Gefängnis führen kann. Wer auf beutelweise Marihuana sitzt, der ist teilweise übernervös.

 

Und genau das wurde für zwei Dealer aus Hessen nun richtig, richtig teuer, wie bei der „Frankfurter Rundschau“ zu lesen war. In dem Städtchen Maintal saßen die beiden in einer Bunkerwohnung und packten gerade Marihuana ab – 63 Kilogramm um genau zu sein. Doch dann kam auf einmal die Polizei ins Haus. Was die beiden nicht wussten: diese war auf der Suche nach anderen Bewohnern des Hauses, um sie wegen einer Verkehrssache zu befragen.

 

Während die Befragung gerade stattfand, bemerkte einer der Befragten, dass just in diesem Moment zwei Personen über das vor dem Haus stehende Baugerüst fliehen würden. Die Polizisten, die einen Wohnungseinbruch vermuteten, stiegen ihrerseits das Gerüst hoch in den dritten Stock, wo die Balkontür offenstand.

 

Die Einrichtung der Wohnung war allerdings recht karg und bestand im Wesentlichen aus einer Softair-Waffe, zweieinhalb Litern Testosteron und den bereits erwähnten 63 Kilogramm Marihuana. Die beiden Dealer konnten unerkannt fliehen. Nach ihnen fandet die Polizei nun.

Vergangene Woche wurde ein 36-jähriger Autofahrer im österreichischen St. Martin im Mühlkreis angehalten und von der Polizei kontrolliert, da er während der Fahrt Bier trank. Ein Drogentest auf der Polizeiwache schlug dann auch neben dem Alkohol-Wert von 0,6 Promille positiv auf Cannabis und Kokain an. Wie „ORF“ berichtete, kam daraufhin der Polizeiarzt, der eine Fahruntauglichkeit feststellte, sodass der Führerschein des 36-Jährigen direkt eingezogen wurde.

 

Ganz unmenschlich ist man bei der Polizei ja aber auch nicht und daher wurde der Mann wieder in den Streifenwagen gesetzt, um ihn zurück zu seinem Wohnsitz zu bringen. Als sich die Polizisten allerdings mit dem 36-Jährigen wieder in den Streifenwagen setzten, kam ihnen starker Marihuanageruch entgegen. Denn sein Marihuana hatte der junge Mann bereits auf dem Hinweg zur Polizeiwache unter dem Rücksitz versteckt. Nach ein, zwei Stündchen im Auto war der Geruch jedoch nicht mehr zu leugnen.

 

Und so ging die Reise dann weiter: Die Polizei wollte daraufhin einmal bei dem Mann daheim nachschauen – und warum auch immer, gestattete dieser die Untersuchung. Dabei wurde noch ein wenig Marihuana, fünf Cannabispflanzen und ein paar Paraphernalien aufgefunden.

Ja, man muss schon ein ordentliches Arschloch sein, um kleinen Jungs auf der Straße ungefragt Weed anzubieten – zumindest wenn man doppelt so alt ist. Doch genau dies ist nun in Mannheim geschehen. Zwei Verdächtige im Alter von 19 und 25 Jahren boten zwei kleinen Kindern im Alter von 10 und 12 Jahren auf der Straße Marihuana zum Verkauf an.

 

Daraufhin reagierten die beiden Jungs „vorbildlich, pfiffig und geistesgegenwärtig“, wie die Polizei sie anschließend lobte: Die beiden Angesprochenen sagten zu den Weed-Tickern, dass sie sich etwas Bedenkzeit erbeten und gegebenenfalls gleich wieder auf sie zukommen würden. Anschließend riefen sie heimlich die Polizei und machten diese auf die Dealer aufmerksam, die nun eine Anzeige erwartet.

 

In diesem Fall ist dies noch einmal gut gegangen, aber dank der in Deutschland vorherrschenden Prohibition werden vermutlich jeden Tag aufs neue Minderjährige von Straßendealern angesprochen. Eine sofortige Legalisierung von Cannabis würde das Problem des Jugendschutzes weitestgehend hinfällig machen: für Jugendliche in Deutschland ist es derzeit schwieriger, legalen Alkohol zu kaufen als illegale Cannabisprodukte.

Unglaublich aber wahr. Bereits das dritte Mal innerhalb von einem Jahr berichten wir davon, dass jemand, der Cannabis anbaut, durch die Polizei erwischt wird, indem er Sachen aus dem Fenster wirft.

 

Vergangenen Juli schmiss ein Spezialist seinen Fernseher aus dem 6. Stock, um seine Cannabisplantage zu offenbaren, im November krakeelte ein Wiener durch seine Straße und warf alles, was gerade zur Hand war, auf die Straße. Ergebnis des anschließenden Polizeibesuchs: Der Fund von 144 Cannabispflanzen und 812 Gramm Marihuana.

 

Gestern morgen gegen zwei Uhr wollte sich wohl auch ein Mann aus Aachen mit den beiden Vollprofis gemein machen – eine bessere Erklärung, warum er mitten in der Nacht eine Glasflasche und einen brennenden Karton aus dem Fenster warf, gibt es bislang nicht.

 

Nachdem ein Nachbar der von Passanten gerufenen Polizei Zugang zum Haus verschaffte, öffnete der Wohnungsinhaber auch nach mehrfachem Klingeln, machte aber keine Angaben zu seiner Fensteraktion. Die Polizei wurde dabei jedenfalls auf „tütenweise geerntetes Cannabis“ sowie mehrere anscheinend selbstgebaute Grow-Kästen aufmerksam.

 

Was die Polizei unter „tütenweise“ Cannabis versteht, kann man sich zusammenreimen, wenn man einen Blick auf das Originalfoto eines der aufgefunden Grow-Kästen wirft (siehe Bild oben). Den Mieter und zwei weitere in der Wohnung anwesende Personen nahm die Polizei vorläufig fest; das Cannabis, mehrere Computer und Datenträger wurden beschlagnahmt. Die Kripo hat die Wohnung versiegelt und Ermittlungen aufgenommen.

Unter Naturfreunden und Hobby-Schatzsuchern ist Geocaching, eine Art Schnitzeljagd mit GPS, ein beliebter Zeitvertreib: Man kraxelt stundenlang durch Wald und Wiese, immer auf der Suche nach kleinen Schätzen, die andere Spielteilnehmer zuvor versteckt haben.

 

Vergangenen Sonntag gingen zwei Frauen und ein Mann im Eilbeker Bürgerpark in Hamburg mithilfe der App Geocaching eben dieser Beschäftigung nach. Doch ihr verrückter Fund ließ die drei Spieler nicht schlecht staunen. Eingegraben unter nassem Laub bei einem Gebüsch legten sie vier mit Klebeband umwickelte Pakete frei. Als sie eines davon aufgeregt öffneten, stieß ihnen bereits der intensive Marihuana-Duft entgegen. Insgesamt etwa zwei Kilo davon stellte die herbeigerufene Polizei daraufhin sicher.

 

Wem das Weed gehört, wer es an dieser Stelle im Bürgerpark deponiert hat und ob es tatsächlich in irgendeinem Zusammenhang mit der Schnitzeljagd steht, ist bisher noch völlig unklar.

Ja liebe Leser, heute ist der 18. – und nicht etwa der 1. April. An dem haben wir euch, wie es sich gehört, mit einem schönen Aprilscherz versorgt. Aber heute (und allen anderen 363 Tagen) ist es mal wieder bitterer Ernst. Auch wenn es zum Lachen ist.

 

Aber von vorne: Vergangenen Mittwoch begab es sich, dass in einer Indoor-Cannabis-Aufzucht in Wien ein 38-jähriger Mann bei der Cannabisernte war. Irgendwie scheint er aber nicht ganz bei der Sache gewesen zu sein, denn wie „heute.at“ berichtete, muss er sich dabei seine Ernte-Schere versehentlich in den Oberschenkel gerammt haben.

 

Das war schon mal dämlich. Noch dämlicher war es aber, aufgrund der Schmerzen wie ein Bekloppter zu brüllen. Denn das rief die Nachbarn auf den Plan, welche die Polizei über das große Geschrei informierten.

 

Diese rückte an, fand den blutenden Schreihals – und aber leider auch 65 Cannabispflanzen sowie 3,5 Kilogramm Marihuana. An der Wohnanschrift des Manns wurden weitere 30 Pflanzen und 600 Gramm Cannabis aufgefunden, sodass er sich nun in Untersuchungshaft befindet.

 

Messer, Gabel, Schere, Licht... na ihr wisst schon Bescheid.

Cannabis-Komödien gibt es inzwischen einige und auch die Kiffer-Serien sind stark auf dem Vormarsch. Vor einer Woche kam die neue deutsche Cannabis-Hoffnung „Lommbock“ in die Kinos (wir berichteten ausgiebig). Am 20. April (dem 4/20 nach amerikanischer Schreibweise) kommt nun der Film „Grow House“ heraus.

 

Dieser wurde geschrieben von DJ Pooh, der sich schon an den Drehbüchern von „Friday“ (mit Ice Cube und Chris Tucker) und seinen beiden Nachfolgern versuchen durfte (wo er auch die Rolle des Red übernahm). Wie es sich für eine gute Kiffer-Komödie gehört, ist mal wieder ein männliches Buddy-Duo für die Hauptrollen gesetzt.

 

Und zwar beschließen die beiden Freunde Pat (DeRay Davis) und Darius (Lil Duval), ihr Glück als Grower auf dem Markt für medizinisches Marihuana zu versuchen. Doch vom Weed-Raucher zum Weed-Grower ist es doch ein etwas größerer Schritt, als es sich die beiden ausgemalt haben.

 

Und auch Snoop Dogg darf mal wieder auftauchen und spielt sich im Film selbst. Neben dem US-Start am 20. April gibt es noch keinen Termin für eine deutsche Veröffentlichung. Mit Sicherheit ist aber wenn mit einem direkten DVD-Vertrieb zu rechnen, ein Kino-Release scheint äußerst unwahrscheinlich.

 

Doch genug geredet, schaut euch den Trailer einfach selbst an:

Marihuana rauchen macht friedlich und freundlich. Das ist nicht von der Hand zu weisen. Weed rauchende Menschen mit gutem Einkommen spenden mit Sicherheit auch zumindest nicht weniger als Menschen, die kein Marihuana konsumieren.

 

Aber die folgende Geschichte, ist doch recht merkwürdig: Als Mitarbeiter einer Sozialeinrichtung im amerikanischen Bundeststaat Washington am Montag die eingegangen Sachspenden der letzten Zeit durchgingen, machten sie einen interessanten Fund. Jemand hatte eine Kühlbox abgegeben, in der sich 1,7 Kilo Marihuana befanden.

 

Wie SWR3 berichtete, riefen die Mitarbeiter der Organisation „Goodwill“ umgehend die Polizei, die das Marihuana an sich nahm und nun nach dem netten Spender sucht. Dieser sollte sich aber tunlichst nicht bei ihnen melden – denn mehr als 28 Gramm Marihuana sind für eine Einzelperson auch in Washington nicht erlaubt.

Wären wir kein Cannabismagazin, würden wir jetzt zu naheliegenden Einleitungen greifen, etwa das Kiffen vergesslich mache oder dergleichen. Aber wer hat noch nicht seine Mütze, sein Handy oder den Koffer mit sämtlichen Bankunterlagen mal irgendwo liegen lassen?

 

Dennoch sollte man nicht für möglich halten, was aller Wahrscheinlichkeit nach einem 30-jährigen Österreicher passiert ist (auch wenn er dies gegenüber den Behörden abstreitet): Bereits im Oktober vergangenen Jahres vergaß jemand (vermutlich der 30-jährige Student) in einem Zug der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) eine Tasche mit einem Inhalt von mehr als zwei Kilogramm Marihuana, wie „heute.at“ berichtet.

 

Und was macht man dann später, wenn einem dieses Mißgeschick aufgefallen ist? Na klar: Man ruft seinen Kollegen an – in diesem Fall den 32-jährigen Tomas J. –, ob dieser nicht mal bei den ÖBB nach einer verlorenen Tasche fragen könnte.

 

Die war aber natürlich schon längst von der Polizei geöffnet worden.

 

Ergebnis: Anzeige gegen Tomas J. Doch dieser schob alles auf den 30-jährigen Studenten. Dieser habe ihn gebeten, sich nach der Tasche zu erkundigen. Also Freispruch für Tomas J. und Anklage gegen den 30-Jährigen. Doch auch dieser wird vor Gericht freigesprochen – keine Beweise.

 

Und wenn sie nicht gestorben sind (zum Beispiel an Hasch-Kuchen), dann leben sie noch heute.