Auf Facebook geht momentan das Bild einer ungewöhnlichen Geburtstagstorte viral. Doch nicht nur das Design der Torte sorgt für Lacher, auch die Geschichte, die dahinter steckt, ist kurios: eine Mutter aus dem US-Bundesstaat Georgia wollte ihre Tochter, ein großer Disney-Fan, mit einer tollen Motiv-Torte zum Geburtstag überraschen. Besonders beliebt bei der Tochter (25) sind die Filme um das polynesische Mädchen „Moana“ (in der deutschen Übersetzung „Vaiana“), deshalb sollte auch das Antlitz dieses Charakters den aufwändigen Kuchen zieren.

 

Leider muss bei der telefonischen Bestellung etwas Entscheidendes schiefgegangen sein, denn das Resultat entsprach so gar nicht den Erwartungen der Familie. Statt eines süßen Cartoon-Charakters mit großen Kulleraugen zierte ein riesiges Cannabis-Blatt das Backwerk. Anstatt „Moana“ hatte der zuständige Mitarbeiter am Telefon wohl „Marihuana“ verstanden – und dieser Wunsch wurde dann eben umgesetzt. Wie es zu dem joint rauchenden „My Little Pony“ auf der rechten Seite der Torte kam, ist unklar, dem trashigen Charme der Torte tut dies aber keinen Abbruch. Wahrscheinlich hatte der Bäckerangestellte auch noch den Wortfetzen „Disney" notiert – und dann der Kreativität freien Lauf gelassen. Wer weiß, vielleicht hat er sich vor der Gestaltung auch noch schnell einen Dübel genehmigt. Wie auch immer, laut Facebook-Post habe die Torte aber nichtsdestotrotz sehr gut geschmeckt.

 

Dass im Krankenhaus strenges Rauchverbot herrscht, versteht sich eigentlich von selbst. Jedem halbwegs vernunftbegabtem Menschen sollte außerdem klar sein, dass auch das Rauchen von Joints unter das allgemeine Verbot fällt.

 

Trotzdem erschnüffelten Mitarbeiter eines Iserlohner Krankenhauses am Mittwochabend einen merkwürdigen Geruch und begaben sich sogleich auf die Suche nach der Ursache. Nachdem man an einige Krankenzimmertüren geklopft hatte, um den Schuldigen ausfindig zu machen, fand man in einem davon zwei Jugendliche vor, die sich in aller Ruhe einen durchzogen. Zuvor hatten die beiden den Rauchmelder des Zimmers verstopft, um bloß nicht aufzufallen. Gebracht hat es nichts, denn der Pfleger, der die Jungs vorgefunden hatte, war nicht gesprächsbereit, sondern alarmierte die umgehend die Polizei.

 

Der erzählten die 15-und 17-Jährigen, dass sie im Krankenhaus seien, um einem Freund einen Krankenbesuch abzustatten. Als sie den nicht finden konnten, suchten sie sich kurzerhand ein leerstehendes Zimmer, um sich erstmal einen zu rauchen. Vielleicht dachten sie, dass man in einem Krankenhaus ja schließlich nichts gegen die Verwendung von Medizin haben könne. Müßig, zu erwähnen, dass den Heranwachsenden nun Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ins Haus stehen.

 

Da hat ein Aldi-Kunde vergangenen Donnerstag aber nicht schlecht gestaunt! Der Gelsenkirchener, der eigentlich einfach nur einen Blumentopf zur Dekoration der heimischen Terrasse kaufen wollte, hatte wohl kaum damit gerechnet, sich ob seines harmlosen Kaufes alsbald mit der Polizei auseinandersetzen zu müssen.

 

Doch als der 52-Jährige zu Hause seinen Einkauf auspackte, endeckte er in dem Pflanzgefäß, das er soeben erstanden hatte, doch tatsächlich ein Tütchen mit Marihuana. Anstatt sich einen entspannten Abend mit dem Zufallsfund zu machen (für ein paar Joints hätte es bestimmt gereicht), rief der Mann umgehend die Polizei. Die erkannte den Ernst der Lage und machte sich gemeinsam mit der Marktleitung sogleich daran, die betroffene Filiale gründlich zu durchsuchen. Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn einem unbedarften Kunden zwischen Maternus-Edelpils aus der stilvollen Plastikflasche und Wodka Zaranoff ein paar Krümel Gras in die Hände fielen

 


Da nichts weiter gefunden wurde, schlussfolgerte der erleichterte Filialleiter, dass es sich bloß um einen „Einzelfall“ handeln müsse. Weil der Pflanzentopf unverpackt angeboten wurde, ist es durchaus möglich, dass sich ein cannabisfreundlicher Kunde einen kleinen Spaß erlaubt hat. Ist doch auch praktisch, wenn man zum Blumentopf gleich etwas zum Einpflanzen dazu bekommt. Wobei beim Blick auf das gefundene Baggy leider nicht zu erkennen ist, ob es tatsächlich auch Samen enthält (siehe Originalmeldung).

 

Einen erstaunlichen Fund machte die Waliser Polizei vergangenen Sonntag. Mitten auf dem Gehweg stolperten Beamte über einen verlassenen Kühlschrank. Das Seltsame daran: im Inneren des etwas lädierten Küchengeräts befand sich eine Cannabispflanze. Die Polizei geht von einem Straßenverkaufswert von einigen Hundert Pfund Sterling (ein Pfund Sterling entspricht etwa 1,16 Euro) aus, wundert sich dementsprechend über die lieblose Entsorgung.

 

Dem Foto nach zu urteilen, handelt es sich allerdings wohl eher um Erntereste von geringem Wert – Blüten sind jedenfalls nicht zu erkennen. Nichtsdestotrotz ist es natürlich durchaus riskant, die Überbleibsel eines Grows auf diese Art zu entsorgen – die Polizei kündigte bereits an das Fundstück genauestens zu untersuchen und die Anwohner zu befragen, um den Besitzer ausfindig zu machen.

Die Rapper und das liebe Weed! Mittlerweile gehört es im Deutschrap ja schon zum guten Ton, sich mit einem fetten Joint in der Öffentlichkeit zu zeigen. 187 Straßenbande, UFO 361, Trettmann, die Liste der reimenden Cannabisenthusiasten ist lang. Jetzt hat es auch JuJu, ehemaliges SXTN-Mitglied, mit ihrer eigenen kleinen Weed-Story bis in die Bild-Zeitung geschafft. Und das genau zur richtigen Zeit, doch dazu später mehr.

 

Die 26-jährige Berlinerin postete am Frankfurter Flughafen eine Instagram-Story, die es in sich hatte: da sie ihr Weed nicht mit in den Flieger nehmen, aber auch nicht einfach so in den Müll werfen wollte, versteckte sie es kurzerhand auf dem Flughafengelände und rief ihre Follower (immerhin gut 500.000 Leute) dazu auf, sich das Marihuana abzuholen. Laut Presseberichten bekam ein Mitglied der Bundespolizei die Story zu Gesicht und wurde daraufhin umgehend tätig. Die Ordnungshüter fanden dann auch wirklich 4,6 Gramm Weed vor Ort und Judtih Wessendorf, so der bürgerliche Name der Künstlerin, wurde wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelrecht angezeigt.

 

Die konterte, abermals via Instagram, dass von der Story, wie sie in den Medien wiedergegeben werde, „nicht mal die Hälfte stimme.“ Unwiderlegbar hingegen, dass am 31. Mai JuJus erstes Solo-Album erscheinen wird, vielleicht kamen die Schlagzeilen da ja gar nicht mal so ungelegen

Was für ein Schreck! Da hat man nichts weiter vor, als in Ruhe etwas rauchen und ein wenig zu entspannen und dann sowas: ein Stoner (einige Medien berichten von einer Frau, andere von von einer Gruppe von Kiffern, die Überzahl aber spricht von einer Einzelperson) aus Houston, Texas, hatte sich in ein Abrisshaus geschlichen, um in Ruhe etwas Weed zu rauchen.

 

Und während sich der Autor an dieser Stelle fragt, ob so ein verlassenes und verfallenes Haus wirklich so eine tolle Umgebung ist, um in aller Ruhe einen durchzuziehen, ist in der Realität alles noch viel schlimmer: denn im Inneren des Hauses wird der neugierige Cannabisfreund doch tatsächlich von einem ausgewachsenen Tiger erschreckt. Ihr habt richtig gelesen, Tiger.

 

Die etwa 150 Kilogramm schwere Raubkatze war in einem viel zu kleinen Käfig eingesperrt, aber offenbar gut im Futter. Neben dem Käfig befanden sich außerdem einige Rationen abgepackten Fleischs. Der erstaunte Eindringling behielt die Ruhe und tätigte einen anonymen Notruf. Die Polizei, die zunächst von einem Streich oder von drogeninduzierten Halluzinationen ausging, ließ das Tier unter großem Andrang von Schaulustigen umgehend in einer Aufnahmestation unterbringen.

Wenn es darum geht, verbotene Substanzen unbemerkt von A nach B zu transportieren, also zu schmuggeln, kennt die Kreativität der Verantwortlichen keine Grenzen. Vom menschlichen Darm bis zum Überraschungsei – nichts, was nicht schon einmal als Drogenversteck herhalten musste. Im vorliegenden Fall waren die Schmuggler allerdings weniger kreativ als dreist – und dazu verdammt nah am Zeitgeist.

 

In Zeiten, in denen sich „Obst“ und „Gemüse“ (siehe z. B. 187 Strassenbande, Marvin Game), ausgehend von der Hip-Hop-Kultur, als Codes für verbotene Substanzen wie Kokain oder Marihuana etabliert haben, muss man wohl einen ganz besonderen Humor haben, sein Weed zwischen Melonen, Pfirsichen und Karotten zu verstecken. Zumal es nicht um ein paar hundert Gramm ging, sondern mutmaßlich um insgesamt etwa eine Tonne Blütenmaterial, dass in insgesamt zehn Schmuggelfahrten mit jeweils 100 Kilo Marihuana von Spanien nach Köln bzw. Berlin verfrachtet worden sein soll.

 

Das ganze ereignete sich bereits im vergangenen Jahr, doch erst vergangenen Freitag, als der Fall längst aufgeklärt war, wurde die Öffentlichkeit durch eine DPA-Meldung informiert.  Der mutmaßliche Chef der Schmugglerbande, der im Verdacht steht, auch den Weiterkauf des Marihuanas organisiert zu haben wurde bereits am 10. Januar dieses Jahres in Köln festgenommen, ein weiterer Drahtzieher wurde eine Woche später in Berlin festgenommen.

Nanu, was ist denn das? Im verschlafenen Städtchen Pößneck in Thüringen staunte ein Passant am Mittwochabend nicht schlecht, als er sich einmal genauer ansah, was da einsam und verlassen an einer Bushaltestelle stand: zwei ordentlich eingetopfte Cannabispflanzen, etwa 40 cm hoch zierten dort den Bürgersteig. Und weit und breit niemand in der Nähe, dem sie gehörten oder der sonstwie Licht ins Dunkel bringen könnte.

 

Angeblich war der Finder sich ob der Art der Pflanzen nicht sicher, aber eine vage Vermutung bestärkte den Mann darin, die Polizei um Hilfe zu rufen. Die bestätigte, dass es sich um Cannabis handele und versucht nun herauszufinden, wem die Gewächse gehören und warum sie an einem öffentlichen Platz zurückgelassen wurden.

 

 

Diese Uber-Fahrt wird der US-Amerikaner M. Mollett wohl nicht so schnell vergessen! Denn der junge Mann aus Philadelphia musste nach dem Aussteigen aus dem Auto feststellen, dass er seine Tasche im Fahrzeug zurückgelassen hatte. Und diese enthielt leider zwei Pfund Marihuana, eingeschweißt in zwei transparenten Vakuum-Beuteln.

 

Obwohl dem 21-Jährigen klar gewesen sein musste, dass er sich Ärger mit dem Gesetz einhandeln würde (in Philadelphia bzw. Pennsylvania ist nur der medizinische Konsum von Cannabis legal), versuchte er, die Tasche durch einen Anruf bei seinem Uber-Fahrer zurückzubekommen. Der hatte das Blütenmaterial aber schon entdeckt und bereits die Polizei alarmiert. Die kontaktierte den Pechvogel inkognito und arrangierte ein Treffen mit einem Undercover-Beamten, der sich als Molletts Fahrer ausgeben sollte. In einem Diner sollte die Tasche übergeben werden, doch dazu kam es natürlich nicht. Nachdem der verdeckte Polizist sich mehrmals versichert hatte, dass die Cannabis-Tasche auch wirklich dem Verdächtigen gehörte, schnappte die Falle zu und Mollett wurde verhaftet.

 

Nun sitzt er im Gefängnis und muss sich bald wegen Drogenbesitzes und der kriminellen Nutzung eines Kommunikationsdienstes vor Gericht verantworten.

Der Wiener CBD-Lieferservice CBD Jonny hat zur Eröffnung mit einem witzigen PR-Gag in Österreich für Aufmerksamkeit in der Medienlandschaft gesorgt. Der Shop hat seine fünf angebotenen CBD-Cannabis-Sorten nach bekannten österreichischen Politikern benannt. (Sebastian) Kurz, amtierender Kanzler der Alpenrepublik, (Maria) Vassilakou von den Grünen, (Peter) Pilz von der Partei „Liste Peter Pilz“, (Christian) Kern, ehemaliger Kanzler aus den Reihen der SPÖ und, last but not least, (Michael) Häupl, SPÖ-Mitglied und ehemaliger Bürgermeister Wiens haben nun die Ehre im CBD-Regal Platz zu nehmen. Auf der Website werden die einzelnen Sorten wie folgt beschrieben:

Sorte Häupl: Erinnert an alte Zeiten, wo noch alles gut war. Permanent präsent, nicht totzukriegen. Ähnlich einem Sommerspritzer mit frischer Zitrone. Für alle, die Dienstag Mittag schon fertig sein

Sorte Kurz: Beim ersten Eindruck solide und fruchtig mit einem Hauch von Pistazie. Im nächsten Moment dann doch etwas anders.
 
Sorte Pilz: Vollmundig, intensiver Eindruck. Erdig-sachlich, angenehm und smooth und es bleibt ein Eindruck über, von dem man nicht ganz genau weiß, was es ist.

Sorte Vassilakou: Definitiv anders! Erinnert an überreife, haarige Pfirsiche. Frisch-innovativer Eindruck mit herbem Abgang, der konsequent auf der Zunge verweilt.

Sorte Kern: Versucht vorne dabei zu sein, teilweise gute Ansätze, etwas smooth und nett und dann doch wieder nicht, fast wie eine zickige Prinzessin.



Während unsere Leser in Österreich über die Charakterisierungen, die die Eigenheiten ihrer prominenten Namensgeber liebevoll durch den Kakao ziehen, schmunzeln werden, dürfte sich der Witz für unsere deutschen Leser nicht unbedingt erschließen. Also, warum nicht auch ein ähnliches Konzept für die hiesigen Shops? Aufgepasst, liebe CBD-Händler, hier mal ein paar nicht ganz ernst gemeinte Vorschläge aus der Highway-Redaktion:

Sorte Seehofer: Erinnert an alte Zeiten, wo noch alles gut war. Permanent präsent, nicht totzukriegen. Ähnlich einem Sommerspritzer mit frischer Zitrone. Für alle, die Dienstag Mittag schon fertig sein

Sorte Maas: Beim ersten Eindruck solide und fruchtig mit einem Hauch von Pistazie. Im nächsten Moment dann doch etwas anders.
 
Sorte Habeck: Vollmundig, intensiver Eindruck. Erdig-sachlich, angenehm und smooth und es bleibt ein Eindruck über, von dem man nicht ganz genau weiß, was es ist.

Sorte Kramp-Karrenbauer: Definitiv anders! Erinnert an überreife, haarige Pfirsiche. Frisch-innovativer Eindruck mit herbem Abgang, der konsequent auf der Zunge verweilt.

Sorte Kühnert: Versucht vorne dabei zu sein, teilweise gute Ansätze, etwas smooth und nett und dann doch wieder nicht, fast wie eine zickige Prinzessin.