Update vom 24.5.2017: Inzwischen hat sich der 21-Jährige, dem die Wohnung mit den Cannabispflanzen gehört, bei unserer Redaktion gemeldet und uns darum gebeten, die untenstehende, gestern von uns veröffentlichte Meldung zu korrigieren, beziehungsweise seine Darstellung der Geschehnisse zu veröffentlichen. Da uns bewusst ist, dass man weder Bild-Zeitung noch Polizei über den Weg trauen darf, sehen wir die Schilderung des angeblichen „Pizzaräubers“ als durchaus realistische Variante des Tathergangs an. Wir werden diesen Vorfall dazu nutzen, unsere eigenen Richtlinien zu überdenken, inwiefern wir zukünftige Meldungen dieser Art auf Aussagen der Polizei stützen werden.

 

Hier findet ihr die Darstellung des Tathergangs des 21-jährigen Erkrathers, im Anschluss findet ihr unsere ursprüngliche Originalmeldung:

 

Zunächst ist zu sagen, dass nicht richtig ist, dass die Pizza nicht bezahlt wurde. Zuerst wurde eine per Internet aufgegebene Bestellung an eine falsche Adresse, geliefert, wo diese auch entgegengenommen und bezahlt wurde. Da wir diese dort selber abholen mussten, haben wir uns bei dem Laden in Erkrath (Hallo-Pizza) beschwert und man versicherte uns nach einer Diskussion, dass man uns zwei neue Jumbo Pizzen zuzüglich einer Cola als Entschädigung auf Kosten des Hauses liefern würde. Der Lieferant wollte diese aber nicht kostenlos überlassen und rief seinen angeblichen Vorgestezten an, um sich zu vergewissern. Die Dame, die mit dem Herrn aus dem Laden gesprochen hatte, sagte dann zu meiner Freundin, dass das nicht die gleiche Stimme sei, wie die mit dem sie vorher gesprochen hatte. Daraufhin beendete meine Freundin die Diskussion nahm die Pizza an sich und wollte die Türe schließen. Daraufhin hat der Lieferant sofort heftigst aggressiv vor die Wohnungstür getreten und im Hausflur rumgeschrien, beleidigt und gedroht.
 
Wie Sie der Anzeige entnehmen können, hat der Lieferant versucht meine Haustür einzutreten, woraufhin ich sogar zunächst freundlich reagiert habe, indem ich ihm die Pizza zurückgegeben habe und ihm geraten habe "sich zu verpissen". Danach hat er wieder vor die Tür getreten und diese ist dann aufgeflogen. Hinter der Tür standen meine Freundin und ihre Schwägerin. Erst, als er die Tür aufgetreten hatte und mir eine ins Gesicht schlagen wollte, habe ich mich zur Wehr gesetzt.
 
Auch ist nicht richtig, dass ich weiter mit den Resten des Baseballschlägers auf ihn eingeschlagen habe. Dieser ist zuvor an der Hauswand zerbrochen und auf den Boden gefallen. Wir hatten lediglich ein Handgemenge im Aufzug. Und der Pizzabote hat laut Angabe eines Polizisten auch keine Verletzungen.
 
Den Baseballschläger hatte meine Freundin der Polizei bereits ausgehändigt und Ihnen versichert, dass ich mich nicht mehr in der Wohnung befinde. Dementsprechend gab es nichtmal einen Anlass überhaupt noch die Wohnung zu betreten, geschweigedenn zu durchsuchen. 
 
Da aber alle vier Polizisten zu ihr sagten, dass sie nun doch noch in die Wohnung müssten, hat sie diese nichtwissend und ohne Einzuwilligen in die Wohnung gelassen, um ihnen die Räume zu zeigen, wie sie es verlangten. Hierbei zeigte meine Freundin ihnen zuerst das Schlafzimmer, in dem sich ein Gewächshaus befand. Dieses übersahen sie aber und schlossen stillschweigend die Tür. Demnach kann man also auch nicht behaupten, dass die Polizei aufgrund des Cannabisgeruches auf die Pflanzen beim Betreten der Wohnung aufmerksam geworden ist. Erst bei Zutritt zum Balkon hat sie das Gewächshaus gesehen und ohne zu Fragen den Verschluss geöffnet, wofür es auch keinen ersichtlichen Grund gab, woraufhin, sie dann erst auf meine paar Cannabispflanzen gestoßen sind. Dafür gibt es Zeugen.
 
Im weiteren Verlauf habe ich dann verlangt, dass man einen Richter bezüglich der Beschlagnahmung und Durchsuchung anrufen solle. Dies wurde mir zunächst verweigert, da es keinen richterlichen Notdienst nach 21 Uhr geben soll. Somit liegt hier eine systematische Umgehung des Richterentzugs vor. Eine Beamtin entfernte sich dann aus der Wohnung um angeblich zu versuchen einen Staatsanwalt zu erreichen. Dies schien ihr nicht gelungen zu sein, so zumindest hat sie es angegeben.
 
Bei der weiteren Durchsuchung wurden keine weiteren BTM-Mittel gefunden, da ich diese bereits vorher ausgehändigt hatte. Ich habe meine fertigen Cannabisblüten zurück bekommen. Meine Pflanzen und mein Zubehör wurden beschlagnahmt.
 
Weiterhin ist zu erwähnen, dass ich im Besitz einer Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle bin, die es mir erlaubt Cannabisblüten zu erwerben, da ich diese medizinisch benötige. Auch hiervon wird in keinem Artikel ein Wort erwähnt. Ich bin Patient und habe den Anbau bereits 2013 beantragt, zweimal eine Ablehnung bekommen, welche sich auf Standardschreiben beruft, da die Bundesopiumstelle nichts rausgeben will, muss man Klage erheben, wozu mir im Moment die Mittel fehlen.
 
 
Hier die ursprüngliche Meldung vom 23.5.2017:

 

Es ist mal wieder so weit – wir bringen Lach- und Sachgeschichten aus dem beliebten Themen- und Newsbereich „Sich selbst ficken mit Cannabis“. Schon seit einigen Wochen hatten wir keinen Spezialisten mehr im Angebot, der die Polizei auf seine (Anbau-)Fährte brachte, indem er einen Fernseher aus dem Fenster warf, sich die Ernte-Schere ins Bein rammte und deswegen zu laut vor Schmerzen brüllte oder mit einem Rucksack voller Gras freiwillig ins Polizei-Auto stieg.

 

Nein, heute präsentieren wir einen 21-jährigen Möchtegern-Gauner, mit dem man echt keinerlei Mitleid haben muss. Zwar schade um seine Pflanzen, aber ihm und seinen Freunden scheint das Kiffen anscheinend sowieso nicht zu bekommen. Und zwar trug sich am Wochenende eine Geschichte zu, die so dermaßen bescheuert ist, dass man es kaum glauben mag:

 

Am Samstagabend gegen 22:30 Uhr wurden mehrere bestellte Pizzen an eine Adresse in Erkrath geliefert. Wie „Bild“ und weitere Zeitungen berichteten, nahmen zwei junge Frauen die heiße Ware entgegen und verschlossen dann dem Pizza-Boten die Tür vor der Nase – ohne zuvor gezahlt zu haben. Was macht ein tapferer Pizza-Bote in so einer Situation? Natürlich nochmals klingeln und klopfen.

 

Daraufhin öffneten ihm allerdings nun zwei junge Männer die Haustür, einer von ihnen mit einem Baseballschläger ausgestattet. Dieser wurde auch zugleich eingesetzt und zunächst an der Wand zerschlagen, dann aber gegen den Pizza-Boten genutzt, der verständlicherweise die Flucht antrat – und, Überraschung, die Polizei alarmierte.

 

Damit hatte anscheinend niemand der hochintelligenten Personen in der Wohnung gerechnet. Denn neben den schon sicheren Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und, äh, Pizza-Raub oder so ähnlich, schaute die Polizei direkt einmal genauer in der nach Cannabis riechenden Wohnung nach und fand auch direkt noch zwei Stellen in der Wohnung, an denen Cannabis angebaut wurde: Sowohl im Schlafzimmer als auch auf dem Balkon befand sich jeweils ein Pflanzenzelt mit insgesamt über zwei Dutzend Cannabispflanzen.

Unter Naturfreunden und Hobby-Schatzsuchern ist Geocaching, eine Art Schnitzeljagd mit GPS, ein beliebter Zeitvertreib: Man kraxelt stundenlang durch Wald und Wiese, immer auf der Suche nach kleinen Schätzen, die andere Spielteilnehmer zuvor versteckt haben.

 

Vergangenen Sonntag gingen zwei Frauen und ein Mann im Eilbeker Bürgerpark in Hamburg mithilfe der App Geocaching eben dieser Beschäftigung nach. Doch ihr verrückter Fund ließ die drei Spieler nicht schlecht staunen. Eingegraben unter nassem Laub bei einem Gebüsch legten sie vier mit Klebeband umwickelte Pakete frei. Als sie eines davon aufgeregt öffneten, stieß ihnen bereits der intensive Marihuana-Duft entgegen. Insgesamt etwa zwei Kilo davon stellte die herbeigerufene Polizei daraufhin sicher.

 

Wem das Weed gehört, wer es an dieser Stelle im Bürgerpark deponiert hat und ob es tatsächlich in irgendeinem Zusammenhang mit der Schnitzeljagd steht, ist bisher noch völlig unklar.

Ja liebe Leser, heute ist der 18. – und nicht etwa der 1. April. An dem haben wir euch, wie es sich gehört, mit einem schönen Aprilscherz versorgt. Aber heute (und allen anderen 363 Tagen) ist es mal wieder bitterer Ernst. Auch wenn es zum Lachen ist.

 

Aber von vorne: Vergangenen Mittwoch begab es sich, dass in einer Indoor-Cannabis-Aufzucht in Wien ein 40-jähriger Mann bei der Cannabisernte war. Irgendwie scheint er aber nicht ganz bei der Sache gewesen zu sein, denn wie „heute.at“ berichtete, muss er sich dabei seine Ernte-Schere versehentlich in den Oberschenkel gerammt haben.

 

Das war schon mal dämlich. Noch dämlicher war es aber, aufgrund der Schmerzen wie ein Bekloppter zu brüllen. Denn das rief die Nachbarn auf den Plan, welche die Polizei über das große Geschrei informierten.

 

Diese rückte an, fand den blutenden Schreihals – und aber leider auch 65 Cannabispflanzen sowie 3,5 Kilogramm Marihuana. An der Wohnanschrift des Manns wurden weitere 30 Pflanzen und 600 Gramm Cannabis aufgefunden, sodass er sich nun in Untersuchungshaft befindet.

 

Messer, Gabel, Schere, Licht... na ihr wisst schon Bescheid.

Cannabis-Komödien gibt es inzwischen einige und auch die Kiffer-Serien sind stark auf dem Vormarsch. Vor einer Woche kam die neue deutsche Cannabis-Hoffnung „Lommbock“ in die Kinos (wir berichteten ausgiebig). Am 20. April (dem 4/20 nach amerikanischer Schreibweise) kommt nun der Film „Grow House“ heraus.

 

Dieser wurde geschrieben von DJ Pooh, der sich schon an den Drehbüchern von „Friday“ (mit Ice Cube und Chris Tucker) und seinen beiden Nachfolgern versuchen durfte (wo er auch die Rolle des Red übernahm). Wie es sich für eine gute Kiffer-Komödie gehört, ist mal wieder ein männliches Buddy-Duo für die Hauptrollen gesetzt.

 

Und zwar beschließen die beiden Freunde Pat (DeRay Davis) und Darius (Lil Duval), ihr Glück als Grower auf dem Markt für medizinisches Marihuana zu versuchen. Doch vom Weed-Raucher zum Weed-Grower ist es doch ein etwas größerer Schritt, als es sich die beiden ausgemalt haben.

 

Und auch Snoop Dogg darf mal wieder auftauchen und spielt sich im Film selbst. Neben dem US-Start am 20. April gibt es noch keinen Termin für eine deutsche Veröffentlichung. Mit Sicherheit ist aber wenn mit einem direkten DVD-Vertrieb zu rechnen, ein Kino-Release scheint äußerst unwahrscheinlich.

 

Doch genug geredet, schaut euch den Trailer einfach selbst an:

Marihuana rauchen macht friedlich und freundlich. Das ist nicht von der Hand zu weisen. Weed rauchende Menschen mit gutem Einkommen spenden mit Sicherheit auch zumindest nicht weniger als Menschen, die kein Marihuana konsumieren.

 

Aber die folgende Geschichte, ist doch recht merkwürdig: Als Mitarbeiter einer Sozialeinrichtung im amerikanischen Bundeststaat Washington am Montag die eingegangen Sachspenden der letzten Zeit durchgingen, machten sie einen interessanten Fund. Jemand hatte eine Kühlbox abgegeben, in der sich 1,7 Kilo Marihuana befanden.

 

Wie SWR3 berichtete, riefen die Mitarbeiter der Organisation „Goodwill“ umgehend die Polizei, die das Marihuana an sich nahm und nun nach dem netten Spender sucht. Dieser sollte sich aber tunlichst nicht bei ihnen melden – denn mehr als 28 Gramm Marihuana sind für eine Einzelperson auch in Washington nicht erlaubt.

Wären wir kein Cannabismagazin, würden wir jetzt zu naheliegenden Einleitungen greifen, etwa das Kiffen vergesslich mache oder dergleichen. Aber wer hat noch nicht seine Mütze, sein Handy oder den Koffer mit sämtlichen Bankunterlagen mal irgendwo liegen lassen?

 

Dennoch sollte man nicht für möglich halten, was aller Wahrscheinlichkeit nach einem 30-jährigen Österreicher passiert ist (auch wenn er dies gegenüber den Behörden abstreitet): Bereits im Oktober vergangenen Jahres vergaß jemand (vermutlich der 30-jährige Student) in einem Zug der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) eine Tasche mit einem Inhalt von mehr als zwei Kilogramm Marihuana, wie „heute.at“ berichtet.

 

Und was macht man dann später, wenn einem dieses Mißgeschick aufgefallen ist? Na klar: Man ruft seinen Kollegen an – in diesem Fall den 32-jährigen Tomas J. –, ob dieser nicht mal bei den ÖBB nach einer verlorenen Tasche fragen könnte.

 

Die war aber natürlich schon längst von der Polizei geöffnet worden.

 

Ergebnis: Anzeige gegen Tomas J. Doch dieser schob alles auf den 30-jährigen Studenten. Dieser habe ihn gebeten, sich nach der Tasche zu erkundigen. Also Freispruch für Tomas J. und Anklage gegen den 30-Jährigen. Doch auch dieser wird vor Gericht freigesprochen – keine Beweise.

 

Und wenn sie nicht gestorben sind (zum Beispiel an Hasch-Kuchen), dann leben sie noch heute.

Dumm und asozial – diese Beschreibung passt wohl auf die meisten Nazis. Ober-Nazi der Woche, der uns heute diese lustigen Nachrichten beschert, ist Sven P. aus Großröhrsdorf, wo auch immer das liegen mag.

 

Da sein Gehirn mit den alles zersetzenden Nazi-Viren infiziert ist, war er sich nicht zu blöd auf Facebook Fotos von seinem großen Idol Adolf Hitler zu posten und mit kecken Sprüchen zu garnieren. Doch das ist in Deutschland verboten.

 

Marihuana übrigens auch, wenn auch zu unrecht. Und davon verkaufte der typisch nazi-deutsch mehrfach vorbestrafte und von Crystal Meth abhängige Sven P. wohl 64 Kilogramm, um sich seinen Lebensunterhalt zu finanzieren.

 

Blöd nur, dass die Polizei keinen Bock mehr auf seine Hitler-Fotos bei Facebook hatte. Nachdem er ein Foto von diversen Hitler-Toasts gepostet hatte, wurde er von den Beamten in seiner Wohnung aufgesucht. Wo er auch sein Gras lagerte.

 

Der Facebook-Post von Sven P.

 

Nun ist Sven P. wieder auf dem Weg in den Knast und die Medien auf der ganzen Welt von Brasilien bis Indien lachen ihn aus.

Na, da war aber einer ein großer „Lammbock“-Fan! In der deutschen Kifferkomödie von 2001 betreiben die beiden Protagonisten Kai und Stefan (Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz in den Hauptrollen) die Pizzeria Lammbock. Wer dort die „Pizza Gourmet“ bestellt bekommt nicht nur eine Pizza ins Haus geliefert, sondern direkt auch noch ein Päckchen Marihuana unter der Salamischeibe.

 

Eigentlich eine gute Idee, dachte sich ein 20-Jähriger aus dem österreichischen Amstetten und ahmte den Film-Plot mit einigen seiner Kollegen nach. Wie die „Niederösterreichischen Nachrichten“ berichteten, wurde das Marihuana in Wien besorgt und in Amstetten angeboten – und zwar ganz wie im filmischen Vorbild:

 

Die Kunden nahmen Kontakt mit ihrem Pizza- und Marihuana-Dealer auf und bestellten direkt beides. So fuhr der 20-Jährige im Dienst seiner Pizzeria los und versorgte die überwiegend jugendliche Kundschaft mit feiner Rauchware und was Leckerem für den Fresskick danach. Insgesamt sollen so über fünf Kilo Marihuana klein-klein verkauft und ein Erlös von 30.000 Euro erwirtschaftet worden sein.

 

Diese Meldung passt übrigens gut in diesen Monat, denn am 23. März kommt „Lommbock“, der langersehnte Nachfolger von „Lammbock“, nach 16 Jahren in die Kinos. Wir von der Highway-Redaktion durften den Film natürlich schon im Vorfeld ansehen und haben ihn in unserer aktuellen Ausgabe ausführlich besprochen. Außerdem haben wir uns mit den Hauptdarstellern Lucas Gregorowicz und Moritz Bleibtreu zum Interview getroffen – und einen fetten Joint mit ihnen geraucht. Das alles und viel mehr findet ihr in Highway – Das Cannabismagazin 02/2017:

 

Das ganze Interview sowie unser Lommbock-Spezial inklusive Film-Besprechung findet ihr ab sofort für lächerliche 2,60 Euro an jedem gutsortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop.

Weblink: Highway am Kiosk finden

Kaum etwas ist für den gemeinen Cannabiskonsumenten ärgerlicher als mit ein paar Gramm Marihuana aufgegriffen zu werden und dann neben einem eingestellten Verfahren oder ein paar Euro Geldstrafe anschließend die richtige Strafe zu kassieren: den Führerscheinentzug, das Druckmittel der menschenverachtenden deutschen Cannabispolitik.

 

Das dachte sich wohl auch ein 47-jähriger Rheinländer. Wie die „Augsburger Allgemeine“ berichtete, wollte er dem neuen Freund seiner Ex-Freundin eins auswischen. Dazu brach er im bayrischen Senden dessen Auto auf und deponierte 35 Gramm Marihuana beim Fahrersitz des Fahrzeugs. Anschließend rief er bei der Polizei an und informierte diese, dass angeblich jemand aus einem Auto heraus mit Marihuana handele.

 

Dies geschah bereits im Januar. Die Polizei rückte auch direkt aus, um nach dem Auto zu sehen. Dieses war aber nicht aufzufinden. Daher wurde dieser Fall zunächst nicht weiter groß beachtet. Nun meldete sich kürzlich aber ein Fahrzeughalter – der neue Freund der Ex-Freundin des Rheinländers –, dass er in seinem Auto ein verdächtiges Päckchen gefunden habe.

 

Dabei handelte es sich natürlich um die im Januar dort versteckten 35 Gramm Marihuana. Der Mann und die Polizisten, die ihm nach Ermittlungen glaubten, dass er nichts damit zu tun hatte, standen somit vor einem Rätsel.

 

Dieses wurde durch den fingierten Notruf aus dem Januar dann gelöst: Die Beamten erinnerten sich an diesen und hörten sich den Notruf immer wieder an – bis ihnen auffiel, dass der Anrufer kein Bayer war, sondern einen pfälzischen Dialekt hatte. Und so fiel der Verdacht nach weiteren Erkundigungen auf den Ex-Freund aus dem Rheinland.

 

Diesen erwarten nun Anzeigen wegen Besitz von Betäubungsmitteln, Vortäuschen einer Straftat, Sachbeschädigung und falscher Verdächtigung.

Wer hätte das gedacht? Weed ist im Jahr 2017 schon praktisch Mainstream. Jemand, der auch einen nicht zu vernachlässigenden Anteil daran geleistet hat, ist die Rap-Ikone Snoop Dogg. Er dürfte nicht nur einer der bekanntesten Rapper, sondern auch einer der bekanntesten Marihuana-Konsumenten auf dieser Erde sein.

 

Vor allem wegen Erstgenanntem ist er eine äußert gefragte Werbefigur der amerikanischen Industrie. Und auch die Telekom, die auch in den Vereinigten Staaten sehr aktiv auf dem Mobilfunksektor unterwegs ist, hat Snoop Dogg für ihren neuesten Werbeclip engagiert. Und nicht für irgendeinen Werbeclip – Erstausstrahlung war das Super-Bowl-Finale vergangenen Monat.

 

Doch in diesem Werbeclip dreht sich alles vor allem um Snoops Image als Oberkiffer. Zusammen mit „Amerikas bester Hausfrau“ Martha Stewart, einer sehr bekannten Fernsehmoderatorin, drehte Snoop Dogg die Weed-Werbung ab.

 

Die 75-jährige Martha Stewart fragt Snoop dort: „Ist T-Mobile nicht fantastisch, Snoop?“ – und zählt die Vorzüge der Telekom auf (unbegrenztes Datenvolumen, Steuern und Gebühren bereits enthalten). Darauf antwortet Snoop Dogg: „You might even say it's all and a bag of –“ („Du könntest sogar sagen, es ist all das und eine Tüte voll –“) und beginnt in seinen Taschen zu wühlen.

 

Daraufhin versucht Martha Stewart auf verschiedene Weisen seinen Satz zu vollenden – immer mit Bezug auf Weed: So wirft sie unter anderem „purple cushy throw pillows“, „herb-roasted lamb chops“, einfach nur einen roten „Pot“ oder eine „can of bisque“ ein.

 

Aber seht euch den Clip nun einfach selbst an. Wir sagen: Telekom, das habt ihr gut gemacht.