Der himmlische Geruch von Marihuana: Als echter Cannabisenthusiast kann man dem intensiv-süßlichen Dunst nur schwer widerstehen. Leider gilt dies auch für Polizei- und Zollbeamte – steigt ihnen der prägnante Duft in die Nasen, können sie einfach nicht anders als zu durchsuchen, zu konfiszieren und zu verhaften. Was könnte man – so haben sich schon unzählige erfinderische Cannabisfreunde gefragt – also gegen das Riech-Risiko unternehmen? Wie könnte man den Geruch wirkungsvoll überdecken? Mit Katzenpipi? Kaffeepulver? Deodorant? Umso wichtiger wird eine Lösung des Odeur-Problems, befindet man sich gerade im restriktiven Bayern.

 

So wie der 32-jährige Mann, der kürzlich in Lindau am Bodensee mit seinem unter anderem mit Marihuana gefüllten Rucksack über den Bahnhof schlenderte. Seine vermeintliche Lösung ist so einfach wie naheliegend: Neben anderen Lebensmitteln hatte der junge Mann mehrere Packungen mit stark riechendem Käse im Gepäck. Und genau in diesen versteckte er sein verbotenes Kraut.

 

Ob es sich bei den Polizeibeamten, denen der Mann auffiel und die ihn folglich durchsuchten, um ausgewiesene Käseliebhaber handelte oder ob ihnen ein derartiger Schmuggelverusch schon öfter unterkam, ist nicht bekannt – jedenfalls ließen sie sich durch die List nicht täuschen und fanden das Gras. Und wurden in den Lokalgazetten – wie originell – für ihren guten Riecher gefeiert…

 

Statt Gras gab es für den jungen Mann eine Strafanzeige. Zumindest seinen Käse, oder das, was davon übrig war, durfte er behalten.

Cannabis im Legoland? Kein Scherz! Im Legoland Windsor in England wurde eine nach Polizeiangaben „riesige“ Cannabis-Aufzucht gefunden. Damit ist schon einmal ausgeschlossen, dass die Ganja-Plantage von kleinen Legomännchen angelegt wurde. Nein, es waren Menschen aus Fleisch und Blut, die im fröhlichen Legoland Indoor-Cannabis anbauen wollten.

 

Die Aufzucht wurde von Legoland-Mitarbeitern entdeckt, wie BBC berichtet. Festgenommen wurden ein 40-jähriger und ein 34-jähriger Mann, die wohl beide nicht zu den Mitarbeitern des Legolandes gehören. Zugang zum Gelände verschafften sie sich über das neben dem Legoland liegende Grundstück – und das gehört der Queen von England. Die Männer wurden bis zu ihrem Prozess auf Kaution entlassen.

Cannabis kurios – uns gehen inzwischen die Einleitungen aus, für die Fälle, in denen sich irgendwelche Spezialisten selbst ins Gefängnis gebracht haben. Am Donnerstag berichteten wir erst von dem Luxemburger, der im Zug einen Joint vor den Augen der Polizei drehte und im Endeffekt mit knapp zwei Kilo Marihuana erwischt wurde.

 

Auch der heutige Vollprofi kommt aus Luxemburg: Mittwochabend, kurz vor Mitternacht, bemerkte die Polizei in Moesdorf einen leicht bekleideten Fußgänger und sprach diesen an, ob er eine Mitfahrgelegenheit benötige. Dieser erklärte den Beamten, den Bus verpasst zu haben und nahm das Angebot dankbar an.

 

Doch kaum saß er im Wagen, hatten die Polizisten Marihuanageruch in der Nase. Da dieser Geruch nur von einer Person ausgehen konnte, wurde der Fußgänger durchsucht und es wurden 1,8 Kilogramm Marihuana bei ihm gefunden.

 

Zu allem Überfluss beschuldigte der Mann auch noch einen Bekannten, der Besitzer des Marihuanas zu sein, der kurz darauf eine Hausdurchsuchung über sich ergehen lassen musste, wie beim „Tageblatt Lëtzebuerg“ zu lesen war. Dabei kamen weitere 300 Gramm Marihuana zutage.

 

Wir müssen sagen: eine interessante Variante des Selbst-Fickens!

Dealer im Drive-in: Wer träumt nicht gelegentlich davon, zwei Arbeiten gleichzeitig auszuführen – und im Idealfall auch für beide entlohnt zu werden? Wenn es um zwei reguläre Jobs geht, ist dies unter Umständen ganz schön nervenaufreibend. Einfacher, wenn einer der beiden Jobs aus dem Dealen von Cannabisprodukten besteht. Gerade in Kombination mit einer Essensausgabe bieten sich hier verschiedene Möglichkeiten – besonders die deutsche Kifferkomödie Lammbock zeigte hier mit dem Weed-Päckchen unter der Salamischeibe der „Pizza Gourmet“ eine schöne Version auf. (Im März kommt übrigens der Nachfolger „Lommbock“ in die Kinos.)

 

Doch vom Film in die Realität und von der Pizzeria Lammbock (beziehungsweise dem Asia-Imbiss Lommbock) zu Burger King: Wie „The Portsmouth Herald“ meldete, konnte man in der amerikanischen Stadt Epping beim Burger-King-Drive-in bis vor Kurzem eine ganz spezielle Bestellung aufgeben: Wer sich erkundigte, ob „Nasty Boy“ arbeitet und im Anschluss Pommes orderte – und zwar „extra crispy“ (extra knusprig) –, der bekam zu seiner normalen Bestellung auch einen Kaffeebecher mit Weed dazu.

 

Irgendwann hörte auch die örtliche Polizei von diesem speziellen Weed-Drive-in und tätigte eine Probebestellung, die auch sogleich erfüllt wurde. Der 20-jährige „Nasty Boy“ und die 19-jährige Schichtleitung wurden festgenommen und gegen 2.500 Dollar Kaution wieder freigelassen. Unklar ist, wie lange sie schon das Geschäft mit Weed und Whoppern betrieben haben.

Cannabis gehört zu Jamaika für viele einfach dazu – zum Klischee, zum Lebensgefühl, zum Urlaub, zum Alltag. Oder wie es der RTL2-Promi Robert Geiss ausdrücken würde: „Also wir sind im Land von Bob Marley – Bob Marley und de Droge. Shania – Marihuana und Gras. Wisst ihr was Gras ist? Der hat auch Drogen genommen. Deshalb isser auch so früh gestorben.“

 

Und so holt der Fernseh-Prolet beim Jamaikaner mal eine Plastiktüte voll Gras und zeigt den Kindern in seiner Fernsehsendung, wie Gras aussieht und riecht. Dazu gibt es dann die passenden Erklärungen aus der Sicht eines C-Klasse-Millionärs:

 

Das ist eine Graspflanze, das ist Gras. Wenn du das jetzt in eine Zigarette drehen wirst und rauchst das, der Qualm macht dich high. Und high ist dasselbe als wenn du zu viel Alkohol trinkst, dann wirkst du verrückt und dann fällst du unter Umständen vor ein Auto oder einen Bus oder springst vom Hochhaus. Deswegen sollte man das nie nehmen.“

 

Also lieber Wodka und Champagner – aber grundsätzlich hat Robert Geiss natürlich recht. Cannabis sollte nicht von Kindern konsumiert werden. So sieht dann das Jetset-Fazit auch aus:

 

Also Kinder ihr habt’s jetzt verstanden, wenn also irgendeiner in Monaco auf euch zukommt, will euch so ’nen Scheiß verkaufen – nicht kaufen!“

 

Aber ob er wohl selbst interessiert ist? Oder wieso hat er auch gleich lange Blättchen und einen Aschenbecher dazugekauft?

 

Die ganze Folge könnt ihr auf der Website von „tvnow“ sehen – die entsprechende Passage findet sich nach der zweiten Hälfte des dritten Kapitels: www.tvnow.de/rtl2/die-geissens/familie-geiss-auf-jamaika/player

 

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Weed in Hollywood – Dank der kalifornischen Bürger wurde im November 2016 beschlossen, dass dies nun eine legale Angelegenheit ist. Zum Neujahrswechsel hat das ein Unbekannter zum Anlass genommen, den weltberühmten Hollywood-Schriftzug mithilfe schwarzer und weißer Folien abzuändern. Und so wurde aus Hollywood Hollyweed – im Gegensatz zum Gras selbst ist diese Aktion allerdings illegal und so wird derzeit nach dem Verursacher gefahndet.

 

Der Hollywood-Schriftzug besteht seit 1923 und war damals der größte und teuerste Werbebanner der Welt. Übrigens wurde genau der gleiche Scherz schon einmal im Jahr 1976 gemacht – der Unbekannte damals wurde nicht erwischt. Vielleicht hat der Scherzbold aus diesem Jahr ja ebenfalls Glück... oder war es eventuell sogar dieselbe Person?

 

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Du grünst nicht nur zur Sommerzeit, nein auch im Winter, wenn es schneit – das trifft nicht nur auf den so besungenen Tannenbaum zu, nein auch auf die heimisch kultivierte Cannabispflanze. Und so schmückte ein nicht näher definiertes Pärchen aus Cheltenham im Südwesten Englands vergangenes Wochenende zu Weihnachten ihre schönste Cannabispflanze mit Lametta, Baumkugeln und Lichtern. Sogar ein goldener Engel schmückte die Baumspitze – doof nur, dass die Polizei ihre Wohnung im Zuge einer Drogenrazzia durchsuchte. So konnte die Polizei allerdings die festliche Seite des Cannabisanbaus kennenlernen und schoss zur Freude aller (außer der beiden Verhafteten) ein Foto von der ungewöhnlichen Weihnachtsdekoration im durchsuchten Haus. Außerdem wurden noch weitere Pflanzen und Anbauequipment vorgefunden.

 

 

Langsam gehen uns die Einleitungen für solche Begebenheiten aus. Schon mehrfach in diesem nun ausklingenden Jahr haben wir Artikel auf unserer Website mit Auflistungen begonnen, auf welche Art und Weise sich Cannabiskonsumenten und -dealer im Jahr 2016 selbst in die Gefängnisse gebracht haben – die letzte Meldung dieser Art ist erst von gestern, wo wir von einem 21-jährigen Weed-Dealer berichteten, der zu faul war, die Treppe herunterzugehen und das Gras einfach aus dem Fenster warf.

 

Nun ja, auch heute haben wir wieder Lach- und Sachgeschichten aus der Realität mitgebracht: Zu verdanken haben wir diese schöne Story der „Passauer Neuen Presse“, die zuerst über diesen Fall berichtete, sowie zwei Spezialisten aus dem Raum Ringelai, einem bayrischen Dorf mit exakt 1.899 Einwohnern. Die beiden Männer hatten vergangene Woche bei einem dort ansässigen Marihuana-Dealer Gras für 100 Euro bestellt und fühlten sich nach der Übergabe betrogen, es sei zu wenig gewesen.

 

Also fuhren die beiden, natürlich nach einer kleinen Kostprobe der Ware, mit dem Auto zu dem Wohnsitz des Dealers und klingelten bei ihm, allerdings öffnete niemand die Tür. Außer sich vor Wut fällten die beiden einen Entschluss, der wirklich in keinster Weise nachzuvollziehen ist: Sie riefen die Polizei und meldeten einen Betrug. Einen Gras-Betrug. Sie hätten zu wenig Gras fürs Geld erhalten. Da staunte die Polizei nicht schlecht und rückte gleich mal aus.

 

Das Ergebnis der Polizeiaktion erstaunt hingegen wenig: Sowohl der Dealer als auch die beiden Käufer müssen sich nun nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten. Und das in Bayern. Außerdem durfte der Autofahrer noch zum Drogentest, der natürlich positiv ausfiel und somit zu Fahrverbot sowie Strafzahlungen führen wird.

 

Darum treten wir nach wie vor für die Legalisierung ein! Denn auch die total Verblödeten sollen nicht unter der Prohibition leiden müssen.

 

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In der Frankfurter Oberwiesenstraße konnte ein Zivilbeamter am Donnerstagabend zufällig einen Cannabisdealer beobachten, wie er einen seiner Kunden belieferte. Dies war dem Zivilpolizisten möglich, da sich der Dealer bei der Transaktion innerhalb seiner Wohnung aufhielt, sein Kunde stand hingegen noch auf der Straße: dieser warf 20 Euro in den Briefkasten des 21-jährigen Dealers, woraufhin der dem 24-jährigen Käufer das somit bezahlte Gras aus dem Fenster auf die Straße warf.

 

Wie „Journal Frankfurt“ berichtet, wurden die beiden Männer daraufhin festgenommen und die Wohnung des 21-Jährigen durchsucht. Dabei wurden Cannabisprodukte im zweistelligen Grammbereich, Cannabissamen, Ecstasy-Tabletten und drei Schreckschusspistolen aufgefunden. Für beide Männer war es nicht der erste Kontakt mit der Polizei aufgrund von Betäubungsmitteln, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durften sie aber wieder nach Hause.

 

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Update: In einer vorherigen Version dieses Artikels, wurde behauptet, dass sich das Zugetragene im bayrischen Landau ereignet hätte. Dies ist allerdings nicht richtig, Ort des Geschehens war das rheinland-pfälzische Landau.

 

Wir von Highway – Das Cannabismagazin und highway-magazin.de haben unsere Nachrichten neben den Medizin-News in Deutschland, Österreich und International eingeteilt. Bei der Fülle abstruser Nachrichten aus Bayern müssen wir aber auch bald über eine entsprechende Rubrik nachdenken.

 

Komisch nur, dass die Nachrichten aus Bayern auch meist zu Tränen rühren – entweder weil man so sehr lachen muss, oder aber weil die Meldungen so gruselig sind. Heute haben wir mal wieder eine Meldung parat, die Bayern wunderbar widerspiegelt:

 

Wie „Mannheim24“ meldete, begab es sich am vergangenen Freitag, dass ein „aufmerksamer und besorgter Bürger“ (oder doch eher ein besoffener und verblödeter Bürger?) aus Landau die Polizei um 21:20 Uhr anrief und darum bat, sofort auf seinen Nachbarn zuzugreifen – der würde Haschisch rauchen.

 

Bei so einer netten Anfrage lässt sich die Polizei in Bayern nicht lange bitten. Schließlich gibt es ja vielleicht einen Haschisch-Dealer, dem man auf einem Spielplatz in den Kopf schießen kann, also besser schnell vorbeigucken.

 

Doch das, was da im Garten des beschuldigten 32-Jährigen so sehr qualmte, war kein Haschisch, sondern Speck, den dieser auf seinem Grill scharf anbriet.

 

Und da diese Geschichte in Bayern vorgefallen ist, hier noch zur Beruhigung der Leserschaft: Nein, der Mann durfte seinen Speck behalten und wurde auch nicht zu zwei Jahren Zuchthaus ohne Bewährung verurteilt.