Da sitzt man gerade nichts Böses ahnend gemütlich auf dem Wohnzimmersofa, doch plötzlich geht die Türklingel – dein Freund und Helfer steht naserümpfend und neugierig vor der Wohnungstür. Es ist der Alptraum eines jeden Cannabis-Growers: Unzählige Male hat man den Worst Case im Kopf bereits durchgespielt. Wenn es dann aber tatsächlich passiert und die Staatsmacht einem an der Türschwelle Aug in Aug gegenüber steht, knallen bei dem ein oder anderen dann verständlicherweise doch die Sicherungen durch.


So ähnlich geschehen am Montagnachmittag in Braunau am Inn. Alarmiert durch Marihuanageruch, der ihnen aus einem geöffneten Fenster entgegenschlug, suchten die Beamten unverzüglich die entsprechende Wohnung auf und stellten den offensichtlich nervösen Mieter zur Rede. Was dann folgte, lässt an die ein oder andere Kifferkomödie denken: Der bedrängte Grower gab zu, gerade einen Joint geraucht zu haben, nur um sich dann Sekunden später, die Antwort wohl bereits zutiefst bereuend, im Schlafzimmer zu verbarrikadieren. Dort machte sich der 28-jährige in großer Verzweiflung sofort über seine Pflanzen- und Marihuanavorräte her. Wie die Beamten von einem anderen Fenster aus beobachteten, wurde ein Teil des belastenden Materials aus dem Fenster geworfen, ein anderer Teil im Klo heruntergespült und der Rest kurzerhand verspeist.


Trotz größter Anstrengungen blieben immerhin 15 Cannabispflanzen und 120 Gramm Marihuana vor der oralen Vernichtung verschont, allerdings nur, um dann bei der anschließenden Hausdurchsuchung von der Polizei eingesammelt zu werden. Doof gelaufen!

 

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Was passt besser zusammen als Filme gucken und Gras zu rauchen? Richtig: wenig. Das hat sich jetzt auch einer der absoluten Top-Player im Film-Business gedacht. Netflix, der bekannte und beliebte Streamingdienst, der eine wahre Gefahr für das klassische Fernsehen darstellt, hat nun angekündigt, zehn eigene Grassorten auf den Markt zu bringen. Der Clou daran: jede Sorte ist sozusagen auf eine der eigenproduzierten Netflix-Serien zugeschnitten.

 

„Jede Sorte wurde mit einer speziellen Serie im Sinn konzipiert und versucht deren Stimmung zu berücksichtigen. Alberne Shows wurden beispielsweise mit mehr Indica-Anteilen bedacht, während Dramedies eher sativa-dominant sind, um eindrücklichere Szenen besser zu untermauern“, äußerte sich Netflix in einem Statement.

 

 

Die Serie „Arrested Development“ bekommt die Sorte „Banana Stand Kush“ spendiert, „Camp Firewood“ soll zur Serie „Wet Hot American Summer“ passen, „Moon 13“ zur neu aufgelegten Serie „Mystery Science Theater 3000“. Weitere Serien, die ihre eigenen Serien spendiert bekommen, sind „Grace & Frankie“ („Peyotea 73“), „Orange is the New Black“ („Poussey Riot“), „Bojack Horseman“, „Santa Clara Diet“ und „Lady Dynamite“. Die neue Kiffer-Comedy „Disjointed“, über die wir erst kürzlich wieder berichteten, bekommt gleich drei Weed-Strains zur Auswahl.

 

Dass die Sorten nicht in Deutschland verfügbar sein werden, haben sich die meisten wohl bereits gedacht. Doch auch in Amerika ist die Auswahl recht eingeschränkt: Die Netflix-Kollektion ist einzig mit einer Medical-Marijuana-Card in Los Angeles, wo auch Hollywood liegt, zu beziehen – und das auch nur für ein einziges Wochenende. Damit kann man durchaus behaupten, dass es sich bloß um einen PR-Gag handelt. Andererseits wird am 1. Januar 2018 in ganz Kalifornien für alle Erwachsenen legal (wir berichteten), vielleicht handelt es sich bei der Aktion auch nur um einen kleinen Testlauf für zukünftige Geschäfte...

Ein Spaziergänger in einem Wald bei Augsburg wunderte sich über Blumenkübel, die dort herumstanden. Auch die darin befindlichen Pflanzen kamen ihm merkwürdig vor – es handelte sich um Cannabis, wie er durch eigene Recherchen herausfand, meldete „region-muenchen.de“. Wie es sich für einen braven bayrischen Bürger gehört, wurde der Fund natürlich gleich der Polizei gemeldet.

 

Diese rückte an und fand an verschiedenen Stellen im Haunstetter Wald weitere Kübel mit Cannabispflanzen – insgesamt 275 Stück. Besonders bemerkenswert ist dabei der Umstand, dass ein großer Teil der Cannabispflanzen nicht auf dem Waldboden positioniert wurde, sondern dass viele Pflanzen in den Baumkronen des Waldes positioniert wurden – auf rund 25 Metern Höhe!

 

Ob dies gemacht wurde, damit die Pflanzen mehr Sonne abbekommen oder damit sie nicht entdeckt werden, ist unklar – der oder die Cannabisgrower konnten bislang nicht ermittelt werden.

Weed und Hasch machen lustig, kein Zweifel. Manche werden sogar zum richtigen Scherzbold – und was gibt es schöneres als Weed und Leute zu veräppeln? In dem untenstehenden Video könnt ihr eine Compilation mit zehn besonders gelungenen Weed-Pranks von verschiedenen YouTubern anschauen. Beispielsweise wird ein Polizist mit einem Bongraucher mitten auf der Straße konfrontiert, eine Frau tut so, als würde sie das Weed ihres Freundes im Klo runterspülen, ein Schüler lässt seine Mutter mit voller Absicht Cannabis finden, ein junger Mann tut so, als wäre in seiner Burger-Tüte beim Drive-in Marihuana gewesen, ein anderer junger Mann hotboxt mit seinem Auto in der Fußgängerzone, ein Junge „findet“ Marihuana im Park und fragt Passanten, ob es ihnen gehört und weitere Scherze. Viel Spaß beim Anschauen!

Mal wieder eine Meldung, bei der man sich die Haare rauft: im römischen Bezirk Ostia hat ein 23-Jähriger die Obst- und Gemüse-Waage eines Carrefour-Supermarkts genutzt, um in aller Ruhe sein Haschisch abzuwiegen. Insgesamt handelte es sich um 94 Gramm.

 

Wie die italienische Zeitung „La Repubblica“ berichtete, sagte der Festgenommene vor Gericht aus, das Haschisch in einem Park gefunden zu haben. Da er keine Waage habe, habe er den Wert halt im Supermarkt ermitteln wollen.

Mittwochmorgen gegen 3.20 Uhr riefen Anwohner im Ort Peine die Polizei, denn sie wurden durch den Lärm einiger Jugendlicher auf dem REWE-Parkplatz in der Celler Straße gestört. Als die Polizei jedoch an Ort und Stelle nachsah, konnte sie niemanden ausfindig machen. Allerdings hörten sie mehrere Leute, die sich lautstark unterhielten.

 

Eine Recherche auf dem Gelände ergab dann, dass die Stimmen aus einem großen grünen Papiercontainer stammen mussten. Als die Beamten den Deckel öffneten, kam ihnen eine große Qualmwolke aus Cannabis entgegen: im Inneren saßen drei Jungs im Alter von 17, 18 und 19 Jahren, die den Papiercontainer in eine Hotbox umfunktioniert hatten. Trotz des Lachers für die Beamten gab es eine Anzeige...

Marihuana ohne Ende – da gehen einem schon einmal die Nerven durch. Wir reden nicht von übermäßigem Konsum, sondern von kiloweise Weed, das einen in höheren Größenordnungen auch schon einmal recht schnell ins Gefängnis führen kann. Wer auf beutelweise Marihuana sitzt, der ist teilweise übernervös.

 

Und genau das wurde für zwei Dealer aus Hessen nun richtig, richtig teuer, wie bei der „Frankfurter Rundschau“ zu lesen war. In dem Städtchen Maintal saßen die beiden in einer Bunkerwohnung und packten gerade Marihuana ab – 63 Kilogramm um genau zu sein. Doch dann kam auf einmal die Polizei ins Haus. Was die beiden nicht wussten: diese war auf der Suche nach anderen Bewohnern des Hauses, um sie wegen einer Verkehrssache zu befragen.

 

Während die Befragung gerade stattfand, bemerkte einer der Befragten, dass just in diesem Moment zwei Personen über das vor dem Haus stehende Baugerüst fliehen würden. Die Polizisten, die einen Wohnungseinbruch vermuteten, stiegen ihrerseits das Gerüst hoch in den dritten Stock, wo die Balkontür offenstand.

 

Die Einrichtung der Wohnung war allerdings recht karg und bestand im Wesentlichen aus einer Softair-Waffe, zweieinhalb Litern Testosteron und den bereits erwähnten 63 Kilogramm Marihuana. Die beiden Dealer konnten unerkannt fliehen. Nach ihnen fandet die Polizei nun.

Vergangene Woche wurde ein 36-jähriger Autofahrer im österreichischen St. Martin im Mühlkreis angehalten und von der Polizei kontrolliert, da er während der Fahrt Bier trank. Ein Drogentest auf der Polizeiwache schlug dann auch neben dem Alkohol-Wert von 0,6 Promille positiv auf Cannabis und Kokain an. Wie „ORF“ berichtete, kam daraufhin der Polizeiarzt, der eine Fahruntauglichkeit feststellte, sodass der Führerschein des 36-Jährigen direkt eingezogen wurde.

 

Ganz unmenschlich ist man bei der Polizei ja aber auch nicht und daher wurde der Mann wieder in den Streifenwagen gesetzt, um ihn zurück zu seinem Wohnsitz zu bringen. Als sich die Polizisten allerdings mit dem 36-Jährigen wieder in den Streifenwagen setzten, kam ihnen starker Marihuanageruch entgegen. Denn sein Marihuana hatte der junge Mann bereits auf dem Hinweg zur Polizeiwache unter dem Rücksitz versteckt. Nach ein, zwei Stündchen im Auto war der Geruch jedoch nicht mehr zu leugnen.

 

Und so ging die Reise dann weiter: Die Polizei wollte daraufhin einmal bei dem Mann daheim nachschauen – und warum auch immer, gestattete dieser die Untersuchung. Dabei wurde noch ein wenig Marihuana, fünf Cannabispflanzen und ein paar Paraphernalien aufgefunden.

Ja, man muss schon ein ordentliches Arschloch sein, um kleinen Jungs auf der Straße ungefragt Weed anzubieten – zumindest wenn man doppelt so alt ist. Doch genau dies ist nun in Mannheim geschehen. Zwei Verdächtige im Alter von 19 und 25 Jahren boten zwei kleinen Kindern im Alter von 10 und 12 Jahren auf der Straße Marihuana zum Verkauf an.

 

Daraufhin reagierten die beiden Jungs „vorbildlich, pfiffig und geistesgegenwärtig“, wie die Polizei sie anschließend lobte: Die beiden Angesprochenen sagten zu den Weed-Tickern, dass sie sich etwas Bedenkzeit erbeten und gegebenenfalls gleich wieder auf sie zukommen würden. Anschließend riefen sie heimlich die Polizei und machten diese auf die Dealer aufmerksam, die nun eine Anzeige erwartet.

 

In diesem Fall ist dies noch einmal gut gegangen, aber dank der in Deutschland vorherrschenden Prohibition werden vermutlich jeden Tag aufs neue Minderjährige von Straßendealern angesprochen. Eine sofortige Legalisierung von Cannabis würde das Problem des Jugendschutzes weitestgehend hinfällig machen: für Jugendliche in Deutschland ist es derzeit schwieriger, legalen Alkohol zu kaufen als illegale Cannabisprodukte.

Unglaublich aber wahr. Bereits das dritte Mal innerhalb von einem Jahr berichten wir davon, dass jemand, der Cannabis anbaut, durch die Polizei erwischt wird, indem er Sachen aus dem Fenster wirft.

 

Vergangenen Juli schmiss ein Spezialist seinen Fernseher aus dem 6. Stock, um seine Cannabisplantage zu offenbaren, im November krakeelte ein Wiener durch seine Straße und warf alles, was gerade zur Hand war, auf die Straße. Ergebnis des anschließenden Polizeibesuchs: Der Fund von 144 Cannabispflanzen und 812 Gramm Marihuana.

 

Gestern morgen gegen zwei Uhr wollte sich wohl auch ein Mann aus Aachen mit den beiden Vollprofis gemein machen – eine bessere Erklärung, warum er mitten in der Nacht eine Glasflasche und einen brennenden Karton aus dem Fenster warf, gibt es bislang nicht.

 

Nachdem ein Nachbar der von Passanten gerufenen Polizei Zugang zum Haus verschaffte, öffnete der Wohnungsinhaber auch nach mehrfachem Klingeln, machte aber keine Angaben zu seiner Fensteraktion. Die Polizei wurde dabei jedenfalls auf „tütenweise geerntetes Cannabis“ sowie mehrere anscheinend selbstgebaute Grow-Kästen aufmerksam.

 

Was die Polizei unter „tütenweise“ Cannabis versteht, kann man sich zusammenreimen, wenn man einen Blick auf das Originalfoto eines der aufgefunden Grow-Kästen wirft (siehe Bild oben). Den Mieter und zwei weitere in der Wohnung anwesende Personen nahm die Polizei vorläufig fest; das Cannabis, mehrere Computer und Datenträger wurden beschlagnahmt. Die Kripo hat die Wohnung versiegelt und Ermittlungen aufgenommen.