Cannabis in aller Munde – sei es als gerollter Joint oder auch doch nur im Gespräch. Eins ist jedenfalls klar: das Thema lässt niemanden kalt, auch in der Schweiz nicht. Und auch in der Schweiz ist die Bevölkerung weitaus fortschrittlicher als die Regierenden. Während am 30. November 2008 bei einer Volksabstimmung noch 63 Prozent der Bevölkerung gegen die Cannabis-Legalisierung stimmten, würde bei einer Neuauflage heutzutage wohl eher ein gedrehtes Ergebnis zu erwarten sein.

 

Denn rund zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung möchten nicht weiter am Cannabis-Verbot festhalten. Das Institut GFS-Zürich führte im Auftrag des Fachverbands Sucht eine repräsentative Befragung mit 1.200 Teilnehmern durch, die ergab, dass 66 Prozent der Schweizer für ein Ende der Cannabis-Prohibition wären, wenn gewährleistet ist, dass Minderjährige kein Cannabis konsumieren dürfen und auch das Autofahren im Rauschzustand untersagt bleibt. Die Ergebnisse waren stabil und unterschieden sich kaum zwischen den Altersgruppen oder den Wohnorten (Stadt oder Land).

 

Auch die Schweizer Grünen wollen die Cannabis-Legalisierung und forderten im Mai ein Bundesgesetz zur Hanfregulierung, das eine geregelte Freigabe von Cannabis vorsieht. Zunächst wird sich die nationalrätliche Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit mit dem Vorschlag der Grünen beschäftigen, allerdings frühestens im November oder sogar erst im nächsten Jahr. Die Nationalrätin der Grünen, Maya Graf, ist laut „20min.ch“ zuversichtlich, dass das Parlament die Chance wahrnehmen könnte: „Wenn der politische Wille da ist, kann ein solches Gesetz in zwei bis drei Jahren stehen.“

Das Cannabusiness ist eine gigantische Geldmaschine, vor allem in den Vereinigten Staaten. Doch um Geld zu verdienen, muss man zunächst investieren. Der große Cannabisproduzent American Green Inc. hat nun eine komplette Kleinststadt in Kalifornien gekauft, die auf den Namen Nipton hört, derzeit 20 Einwohner hat und ihren Höhepunkt vor etwa 120 Jahren durch den Goldrausch hatte.

 

Nun also der Grünrausch: Für 5 Millionen Dollar soll das Dörfchen in den Besitz von American Green Inc. übergegangen sein, die nun dort verschiedene Pläne verfolgt. Laut „CNN“ soll langfristig das ganze Dorf in eine Stadt für Cannabis-Firmen wie Cannabis-Fans umgebaut werden. Zum Start soll in Nipton Wasser mit Cannabisextrakt hergestellt und abgefüllt werden – innerhalb der ersten anderthalb Jahre soll aber auch der Anbau von Marihuana sowie die Herstellung von Edibles ins Programm aufgenommen werden. Kiffer-Touristen sollen mit Shops und Unterhaltungen aller Art bedient werden.

Cannabis in Deutschland? Zeit für die Legalisierung! Die Entwicklungen der letzten Jahre, ob in Europa oder dem Rest der Welt, scheinen sich auch auf den Gemütszustand der Deutschen ausgewirkt haben – oder liegt es daran, dass die ganzen alten Eierköpfe langsam, aber sicher aussterben?

 

Jedenfalls hat eine vom Meinungsinstitut Mafo.de für das Magazin „Playboy“ getätigte und gestern vorab veröffentlichte Umfrage unter der deutschen Bevölkerung ergeben, dass 57 Prozent der Deutschen für eine Legalisierung von Cannabis sind. Neun von zehn Befragten erklärten, dass das Cannabis-Verbot wohl niemanden davon abhalten könne, dennoch Marihuana oder Haschisch zu konsumieren.

Zu viel Marihuana geraucht? Im November musste der Rapper Kanye West vorzeitig seine „Saint Pablo Tour“ abbrechen und 21 Konzerte in Nordamerika absagen – nach einigen Pöbeleien auf offener Bühne ließ er sich wegen Erschöpfung im Krankenhaus behandeln. Daher forderte sein Unternehmen Very Good Touring nun zehn Millionen Dollar Verdienstausfall von dem Versicherungsunternehmen „Lloyd’s of London“, wie nun bei „RP Online“ zu lesen ist.

 

Doch die Versicherung weigert sich, dem an Erschöpfung erkrankten Rapper 10 Millionen dafür zu zahlen, dass er nicht zu seinen eigenen Konzerten erschienen ist – Begründung der Versicherung: Grund für den Abbruch der Konzertreihe sei Kanye Wests Konsum von Marihuana, daher müsse auch nicht gezahlt werden. Laut Kanye West allerdings nur eine faule Ausrede der Versicherung...

Cannabis gefunden und die Polizei lacht sich kaputt? Nein, nicht weil sie sich zu viel davon gegönnt hat oder weil sie schon die Dollarzeichen für den Weiterverkauf in den Augen hat. Sondern schlicht und einfach, weil sie sich über die Grower lustig macht.

 

Bereits vor etwa drei Wochen hatten wir eine ähnliche Meldung zur englischen Polizei. Diese entdeckte eine Outdoor-Anzucht von Cannabispflanzen und hinterließ eine Nachricht an die Besitzer: „Oops! Tut uns leid, dass wir uns verpasst haben, aber ruft uns einfach jederzeit unter 101 an, um einen Deal auszuhandeln. Viel liebe, Küsschen – eure Polizei.“

 

Facebook-Post der niederländischen Polizei

 

Dem wollte die niederländische Polizei wohl in nichts nachstehen und überlegte sich nun einen eigenen Scherz, als sie nach der Entdeckung eines kleinen Foliengewächshauses in einem Wald bei Epe (Provinz Gelderland) fünf Cannabispflanzen entdeckte, die dort in Kübeln aufgezogen wurden. Nach der Entfernung der Pflanzen des unbekannten Growers pflanzte die Polizei schließlich Kiefern in die nun frei gewordenen Kübel und feierte sich und diesen grandiosen Scherz auf Facebook. „Reich werden die Grower damit zwar nicht, aber in einen Wald gehören nun einmal Kiefern“, ließ sie dort verkünden.

 

Wir wissen mal wieder nicht, ob wir es traurig oder lustig finden sollen, dass selbst die Polizei den ganzen sinnlosen Strafverfolgungsquatsch um Cannabis nicht mehr ernst nehmen kann...

Mittwochmorgen gegen 3.20 Uhr riefen Anwohner im Ort Peine die Polizei, denn sie wurden durch den Lärm einiger Jugendlicher auf dem REWE-Parkplatz in der Celler Straße gestört. Als die Polizei jedoch an Ort und Stelle nachsah, konnte sie niemanden ausfindig machen. Allerdings hörten sie mehrere Leute, die sich lautstark unterhielten.

 

Eine Recherche auf dem Gelände ergab dann, dass die Stimmen aus einem großen grünen Papiercontainer stammen mussten. Als die Beamten den Deckel öffneten, kam ihnen eine große Qualmwolke aus Cannabis entgegen: im Inneren saßen drei Jungs im Alter von 17, 18 und 19 Jahren, die den Papiercontainer in eine Hotbox umfunktioniert hatten. Trotz des Lachers für die Beamten gab es eine Anzeige...

Ein Thema, zwei Meinungen und 90 Minuten Zeit um zu überzeugen: Die österreichische Fernsehsendung „Im Namen des Volkes“ mit Ex-OGH-Präsidentin Irmgard Griss ging am Wochenende in die dritte Runde. Das Thema war dieses Mal die Legalisierung von Cannabis. Dabei wurden medizinische, psychologische und strafrechtliche Aspekte diskutiert, um den Zuschauern die beste Entscheidungsgrundlage zu liefern. Denn das besondere an diesem TV-Format: die Zuschauer stimmen am Ende der Diskussion darüber ab, welche der beiden vortragenden Parteien sie überzeugt (oder ihre bereits bestehende Meinung bestätigt) hat.

 

Das „Ja“-Lager, die Befürworter einer Cannabis-Legalisierung, wurden von Toni Straka, dem Obmann des Hanfinstituts angeführt. Er war jahrelang Finanz-Journalist und -Analyst, wurde dann wegen Cannabisbesitz zu zwei Jahren bedingter Haft verurteilt. Cannabis-Rauchen ist für ihn eine opferlose Tätigkeit und harmlos im Vergleich zu Alkohol. Er bekam Unterstützung von Anwalt Gottfried Hudl und der Ärztin Dagmar Zidek.

 

Das „Nein“-Lager wurde angeführt von Eleonore Hübner, Assistenz-Professorin am Institut für Strafrecht der Uni Salzburg und Co-Autorin des Berichts „Soziale Kosten des Drogenmissbrauchs“. Sie hält Cannabis-Konsum für wesentlich gefährlicher als dargestellt. Ihre Experten sind der Richter Helmut Wlasak und der Psychiater und Autor Kurosh Yazdi, der vor Kurzem das unsägliche Buch „Die Cannabis-Lüge: Warum Marihuana verharmlost wird und wer daran verdient“ veröffentlicht hat, das völlig zu Recht bei Amazon auf ziemlich knappe 2 von 5 Sternen Durchschnittsbewertung kommt (hier klicken, um das Buch zu bestellen oder zu bewerten).

 

Ex-OGH-Präsidentin und Ex-Bundespräsidentschaftskandidatin Irmgard Griss führte durch den Wettkampf der Argumente. Mit Hilfe von Experten, Kreuzverhören und Video-Zuspielern versuchen Straka und Hübner die Zuschauer von ihrer Sicht der Dinge zu überzeugen. Das von OGM repräsentativ ausgewählte Österreich-Panel entschied am Ende darüber, welche Seite die besseren Argumente hatte. Und per Social Media und Telefon-Hotline konnte ganz Österreich seine Meinung kundtun.

 

Die komplette, 90-minütige Sendung kann auf der Website des Fernsehsenders Puls 4 eingesehen werden (klick!).

 

Wer sich nicht die ganze Sendung oder nur Auszüge anschauen möchte, kann im Folgenden auch unsere Zusammenfassung sowie die Ergebnisse der Zuschauerabstimmung erfahren (Achtung Spoiler).

 

Die beiden Parteien wurden hauptsächlich von den „Anführern“ Toni Straka und Eleonore Hübner vertreten, die einzelne Fragen der Moderatorin beantworteten und sich redlich bemühten, sich nicht gegenseitig ins Wort zu fallen. Toni Straka gebührt an dieser Stelle das weitaus größere Lob, denn er musste sich den ganzen alten Quatsch anhören, den selbst unsere Großmütter nicht mehr glauben.

 

Eleonore Hübner kramte so tief wie möglich in der Schwachsinnskiste und präsentierte halt den üblichen Schmarrn, den man ansonsten von Alkohol- und Pharma-Lobbyisten hört: Cannabis löst überall und dauern Psychosen aus, Cannabis ist eine Einstiegsdroge und der Jugendschutz kann nur durch ein Verbot aufrecht erhalten „bleiben“. Jeder, der sich anständig mit dieser Thematik beschäftigt, kann bei diesen Passagen nur müde lächeln – oder aber auch herzergreifend weinen.

 

Doch es kam noch schlimmer: Sogar das Flashback-Argument, das wir eigentlich seit Mitte der Neunzigerjahre für ausgestorben hielten, wurde angeführt (und wie auch in den Neunzigern, wurde gerne mal von Flashback, mal von Backflash geschwafelt). Lächerlich bis zum geht nicht mehr. Aber was soll man von einer Person erwarten, die des Weiteren ernsthaft behauptete, dass man nicht arbeiten gehen könne, wenn man ein Kiffer ist oder von Cannabis als „das Gift, das das Leben zerstört“ faselt.

 

Toni Straka entgegnete eigentlich schon zu Beginn alles, was man dazu sagen müsste, wenn ein guter Teil der Menschheit nicht seit Anfang des letzten Jahrhunderts durch solch miese Gehirnwäsche schon auf dumm gepolt worden wäre. Denn er führte an, dass sich die Cannabis-Prohibition auf Jahrzehnte alte Gesetze stützt, deren Grundlagen seit Mitte des letzten Jahrhunderts nicht mehr überprüft wurden – beziehungsweise nicht vom Gesetzgeber überprüft wurden, denn die Gegenargumente Strakas trafen alle ins Schwarze.

 

Und so sah Eleonore Hübner nur noch eine Möglichkeit, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen: den Rest der Sendung darauf hinweisen, dass Tausende Leben von Jugendlichen durch Cannabis zerstört würden – immer und immer wieder. So wurde die Diskussion leider kaputt gemacht, aber Frau Hübner konnte so vermutlich noch einige Stimmen aus der nicht zu vernachlässigenden Gruppe der Eltern auf ihre Seite ziehen. Alle anderen, die nicht emotional an die Sache herangingen, konnten sehen, dass sie keinerlei stichhaltigen Argumente hatte, die gegen eine Cannabislegalisierung sprechen würden.

 

Das Ergebnis fiel dann interessant aus: Nur Sekunden, nachdem ein Moderator verkündete, dass im äußerst unwahrscheinlichen Fall, dass die Abstimmung der Österreicher über die Cannabis-Frage 50 zu 50 ausgehen würde, die Nein-Fraktion gewonnen hätte, da die Befürworter einer Gesetzesänderung die Mehrheit der Bevölkerung überzeugen müssten, wurde das Ergebnis bekanntgegeben: 50 zu 50!

 

Auch wenn es nach dem Reglement die denkbar knappste Niederlage für die Cannabis-Befürworter war, war es im Endeffekt doch ein riesiger Erfolg: dass 50 Prozent der Österreicher für eine Cannabislegalisierung stimmen würden, wurde von großen Teilen beider Seiten wohl nicht unbedingt vermutet.

 

Die Abstimmung mit 50 Prozent Ja- und 50 Prozent Nein-Stimmen schlüsselte sich im Detail unter anderem so auf:

 

Frauen: 46 % JA, 54 % NEIN

Männer: 56 % JA, 44 % NEIN

16 – 29 Jahre alt: 54 % JA, 46 % NEIN

30 – 49 Jahre alt: 47 % JA, 53 % NEIN

Über 50 Jahre alt: 51 % JA, 49 % NEIN

Eltern mit Kindern bis 18 Jahren: 42 % JA, 58 % NEIN

Städte über 50.000 Einwohner: 46 % JA, 54 % NEIN

Gemeinden bis 2.000 Einwohner: 70 % JA, 30 % NEIN

 

Damit stach einzig das Abstimmungsergebnis der Gemeinden bis 2.000 Einwohner heraus, alle anderen Werte pendelten grob in der Mitte. Von den Moderatoren befragt, wie dies wohl zustande kommen könne, antwortete Toni Straka, dass man sich in so kleinen Dörfern halt besser gegenseitig kenne als in den Städten und daher auch genauer wisse, dass die Kiffer auch nicht dümmer oder fauler sind als die Nicht-Kiffer.

 

Auf der Facebook-Seite des Senders Puls 4 war die Entscheidung übrigens noch deutlich deutlicher: 86 Prozent stimmten hier für eine Legalisierung von Cannabis, nur 14 Prozent störten sich an dem Gedanken.

 

Die komplette, 90-minütige Sendung kann auf der Website des Fernsehsenders Puls 4 eingesehen werden (klick!).

 

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Diese Meldung hat es in sich: Die Vereinten Nationen (UN) sowie die Weltgesundheitsbehörde (WHO) haben sich nun öffentlich dafür ausgesprochen, jegliche Strafverfolgung von Drogenkonsumenten einzustellen!

 

Die Begründung: durch die Strafverfolgung von Drogenkonsumenten entstehen ausschließlich negative Folgen für die Gesundheit der Betroffenen – anstatt dass ihnen damit in irgendeiner Form geholfen sei.

 

Besonders pikant: Sowohl UN als auch WHO sagen, dass inzwischen durch die Faktenlage erwiesen ist, dass die seit 1961 im Strafrecht verankerte Drogenpolitik mehr Schaden als Nutzen erbracht hat.

 

Theoretisch sind nun alle Mitgliedstaaten verpflichtet, ihre Drogenpolitik neu zu überdenken und auch dementsprechende Änderungen umzusetzen. Schauen wir einmal, was die Zukunft bringt...

 

Weblink: Original-Statement der WHO

 

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Cannabis Social Clubs gibt es in Spanien inzwischen bereits etwa 1.200 Mal, gut 200 davon in Barcelona und Umgebung. Der erste „moderne“ Cannabis Social Club in Spanien wurde 2001 eröffnet. In diesen Clubs kann praktisch jeder Volljährige Cannabisprodukte wie Marihuana oder Haschisch erwerben – zwar ist dies eigentlich illegal, aber Spanien hat den Konsum von Haschisch (und in den letzten Jahren natürlich auch Marihuana) eigentlich immer schon geduldet. Eine feine Sache, dass auch die Cannabis-Clubs bislang geduldet werden.

 

Aber zwischen Duldung und einem legalen Geschäft liegen immer noch Welten. Daher freuen sich die Spanier in Katalonien nun umso mehr, dass die autonome Gemeinschaft nun gestern ganz offiziell die Cannabis Social Clubs legalisierte: mit überwältigender Mehrheit stimmte das Regionalparlament dafür. Dies kann als großer Erfolg für die Club-Betreiber wie die Kunden verbucht werden. Wir sind gespannt auf die weiteren Entwicklungen hinsichtlich Cannabis in Spanien.

 

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Cannabis macht dumm, doof, müde? Cannabis macht antriebsschwach, impotent und blöde? Schon gemerkt? Es ist 2017, die Zeiten als man auch abseits von bayrischen Stammtischen Cannabiskonsumenten solchen Unsinn ankreiden wollte, sind zu großen Teilen vorbei.

 

Jeder kennt ein Dutzend Kiffer, die sich nicht von Cannabis runterziehen lassen, sondern erfolgreich Beruf und Familie bewältigen. Oft sogar erfolgreicher als andere Menschen, natürlich besonders im Gegensatz zu regelmäßigen Alkoholkonsumenten.

 

Und das dies nicht nur gefühlt so ist, wurde nun durch eine Studie aus Kalifornien und Colorado in den USA, wo Cannabis komplett legalisiert wurde, wissenschaftlich untermauert: BDS Analytics befragte 2.000 Teilnehmer, die grundsätzlich in Konsumenten und Nichtkonsumenten unterschieden wurden.

 

Und siehe da: die Cannabiskonsumenten lagen in allen untersuchten Bereichen vorne. 20 Prozent der Kiffer hatten einen Master-Abschluss, bei den Nichtkonsumenten waren es nur 12 Prozent. Auch das durchschnittliche Einkommen von Cannabisfreunden lag deutlich über dem Durchschnittseinkommen der Nichtkiffer – letztere verdienen durchschnittlich exakt 70.000 Dollar jährlich, wohingegen die Konsumenten von Cannabis ein durchschnittliches Einkommen von 93.800 Dollar vorweisen konnten.

 

Von den Cannabis konsumierenden Beschäftigten, waren 64 Prozent in Vollzeit angestellt, von den nicht Cannabis konsumierenden Beschäftigten hingegen nur 55 Prozent. Aber auch die allgemeine Zufriedenheit war unter den sogenannten Kiffern höher: fünf von zehn Befragten waren zufriedener als ein Jahr zuvor, von den Cannabis-Verweigerern nur vier von zehn.

 

Und um das Paket rund zu machen: die Studie belegt auch deutlich, dass Cannabiskonsumenten die sozialeren Menschen sind: 38 Prozent der Cannabisfreunde in Kalifornien betreiben in irgendeiner Form ehrenamtliche Arbeit, bei den Nichtkonsumenten sind es bloß 25 Prozent.

 

36 Prozent der Grasraucher schätzen sich selbst als „sehr sozial“ ein, bei den Nichtrauchern waren es nur 28 Prozent. So wundert auch nicht, dass 64 Prozent der Cannabis rauchenden Befragten Eltern sind, während die Nichtkiffer nur zu 55 Prozent Kinder bekommen haben.

 

Die Moral von der Geschichte: Schluss mit den Lügen über Cannabis! Es ist Zeit für die Legalisierung!

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