Umfragen sind immer interessant, vor allem wenn es um Drogen geht. „Der Standard“ präsentierte die Auswertung der 3.900 Teilnehmer aus Österreich, die beim Global Drug Survey 2018 mitgemacht haben – zwar kein repräsentativer Querschnitt der Gesamtbevölkerung Österreichs (beispielsweise hatten 44 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Hochschulabschluss), aber dennoch für einige aufschlussreiche Zahlen gut.

 

Wenig überraschend: auch in Österreich ist Alkohol Droge Nummer Eins. 19 von 20 befragten Personen konsumierten in den zwölf Vormonaten mindestens einmal Alkohol. Mehr als ein Viertel würde gerne weniger trinken, jeder Zehnte denkt sogar darüber nach, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

 

55 Prozent der Österreicher konsumierten auch illegale Drogen, davon fast alle (auch) Cannabis: 47,3 Prozent aller Befragten rauchten in den letzten zwölf Monaten vor der Umfrage Gras oder Hasch. 61,3 Prozent probierten es zumindest einmal in ihrem Leben. Diejenigen, die konsumieren, tun es auch sehr regelmäßig: ein Drittel aller Teilnehmer wurde als regelmäßige Konsumenten eingestuft, ein Viertel konsumierte sogar im vergangenen Jahr an mehr als 200 Tagen.

 

„Der regelmäßige Konsum von Cannabis ist für viele Menschen Normalität. Hier stellt sich die Frage, ob Österreich unter der aktuellen Regierung zu einem Wandel in der Drogenpolitik bereit ist oder weiterhin die durchaus schädlicheren Produkte der Tabak- und Alkoholindustrie unterstützt“, sagt Larissa Maier, Ko-Autorin der Untersuchung. Dennoch, ähnlich wie beim Alkohol, gaben 28,3 Prozent der Cannabiskonsumentinnen und -konsumenten aus Österreich an, in Zukunft gerne weniger Cannabis zu sich nehmen zu wollen. Unerwünschte Effekte auf die Motivation und Stimmung sind die Hauptgründe dafür.

 

61 Prozent der Antworten aus Österreich kamen von Männern. Das Durchschnittsalter lag bei 28 Jahren. Etwa vier von zehn Befragten waren jünger als 24 Jahre (44 Prozent). Bei 66 Prozent der österreichischen Stichprobe handelte es sich um Erwerbstätige, der Rest entfiel auf arbeitslose Menschen.

Ein interessantes Urteil des Amtsgerichts Radolfzell: eine 34-jährige Frau musste sich dort wegen vorsätzlicher Beihilfe zum Anbau von Cannabis verantworten. Ihr Freund, mit dem sie sich eine Wohnung teilt, hatte in ebendieser Wohnung drei Cannabispflanzen aufgezogen, Ertragswert: 64 Gramm.

 

Die Frau argumentierte vor Gericht, sie hätte zwar von den Pflanzen gewusst, aber absolut nichts damit zu tun gehabt, ja nicht einmal gekifft. Den Anbau und Konsum ihres Partners habe sie zwar toleriert, aber nie für gut befunden.

 

Aufgeflogen war der Anbau, da ein Polizeibeamter, der gelegentlich Verwandtschaft im selben Haus besuchte, die Pflanzen auf einem Balkon entdeckte. Für die Polizei war der Fall auch klar: gemeinsame Wohnung, gemeinsame Pflanzen. Das Amtsgericht sah dies aber erfreulicherweise anders, wie der „Südkurier“ berichtet:

 

„Weil durch die Aussage des Polizeibeamten und die des Lebensgefährten keine Beweise geliefert werden konnten, dass die Angeklagte tatsächlich bei der Pflege der Marihuana-Pflanzen geholfen hatte – also durch Topfen, Gießen oder andere pflegende oder unterstützende Handlungen – wurde die Angeklagte freigesprochen. Es sei lediglich eine Duldung des Anbaus von Marihuana gegeben. Dies reiche aber für eine Verurteilung wegen des Tatbestandes der Beihilfe zum Anbau von Marihuana nicht aus, hieß es bei der Verkündung des Urteils.“

Ein kurioser Aushang, scheinbar verfasst von der Hausverwaltung, dürfte einigen Bewohnern eines Heidelberger Studentenwohnheims am Wochenende die Schweißperlen auf die Stirn getrieben haben.

In dem Schreiben wurden die Studenten darauf hingewiesen, dass vom 12. bis zum 14. März im Wohnheim im Auftrag der Staatsanwaltschaft polizeiliche Hausdurchsuchungen aufgrund von "wiederholtem Cannabiskonsum" stattfinden würden. Wer zum Zeitpunkt der Durchsuchung nicht anwesend sei, müsse damit rechnen, dass sich die Polizei eigenmächtig Zutritt verschaffe.

 



Das Schreiben wirkt zwar durchaus professionell und trägt das Logo der Hausverwaltung, spätestens bei dem Hinweis aber, dass Verstöße, die nichts mit Cannabiskonsum zu tun hätten, nicht geahndet würden, sollte einem cleveren Studenten vielleicht dämmern, dass an der ganzen Sache etwas faul sein könnte.

Sowohl die Polizei als auch die Hausverwaltung, die sogleich Anzeige gegen den Ersteller des Aushangs erstattete, wiesen jede Verbindung zu dem Vorfall zurück.

Noch am Wochenende berichtete Highway über einen Polizeiobermeister aus dem Saarland, der unter anderem wegen Haschischs in seinem Spind und weiterer Drogendelikte suspendiert und letztendlich aus dem Dienst entlassen wurde.

In den USA, genauer im beschaulichen Lumberton, Mississippi, spielt sich gerade ein ähnlicher Fall ab: der Polizeichef des 2.000-Seelen-Kaffs, Shane Flynt, wurde, ganz wie sein deutscher Kollege, aufgrund von Cannabis-Konsum suspendiert. Was den Fall allerdings eine ganze Ecke spektakulärer macht, ist die Tatsache, dass doch tatsächlich ein Video existiert, das Polizeichef Flynt mit einem Bubbler oder einem Chillum beim ausgelassenen Kiffen zeigt (siehe Video ab 00:41 Min.).

Doch damit nicht genug: Der sichtlich angeheiterte Polizeibeamte wird in dem Clip nicht müde, seinen Cannabiskonsum zu feiern und sogar damit anzugeben. „Ich bin der einzige Polizeichef in Lumberton, der Weed raucht. Wer ist der Coolste hier? Ich bin der Coolste hier!“, so der scheinbar tiefenentspannte Gesetzeshüter. Detail am Rande: auf dem Video ist übrigens klar und deutlich Flynts Uniform zu erkennen, die hinter ihm an der Garderobe hängt. Den Job als Polizeichef bekleidet der Gute übrigens erst seit September 2017. Wer das Video filmte und wer es schließlich an die Öffentlichkeit brachte, ist bislang unklar.

Während die Behörden nun das aufgetauchte Video ausgiebig prüfen wollen, bleibt der reuige Polizeichef, der zerknirscht auf eine zweite Chance hofft, bis auf Weiteres bei vollen Bezügen suspendiert.

Diese Geschichte beginnt zunächst beinahe klassisch: in einem Gebüsch versteckt liegen 500 Gramm Weed gebunkert. Ein Gärtner, der beauftragt ist, dort seiner Arbeit nachzugehen, findet das Paket und nimmt es an sich. So etwas passiert in Deutschland vermutlich täglich. In der Regel passiert dann eine von zwei Möglichkeiten: der Finder nimmt das Gras, hält die Fresse und raucht oder verkauft es – oder der Finder geht zur Polizei und meldet den Fund.

 

Doch in Ottersberg bei Bremen ergab sich nun eine sehr interessante Variante dieser Geschichte: im Mai 2016 entdeckte ein Gärtner während seiner Arbeit auf dem Gelände der Ottersberger Volksbank eine Plastiktüte im Gebüsch. Inhalt: 500 Gramm Marihuana. Diese nahm er mit nach Hause, wo er im Laufe der nächsten Wochen und Monate etwa 300 Gramm davon verbrauchte.

 

So weit, so gut. Doch dann – bereits einige Monate nach seinem Fund! –, wurde er in der Nähe der Bank von zwei jungen Männern angesprochen, ob er vielleicht ein gewisses Päckchen dort gefunden hätte, wie die „Kreiszeitung“ berichtet. Daraufhin reagierte der Gärtner sehr interessant, denn er bejahte die Frage. Das war keine kluge Antwort.

 

Es kam, wie es kommen musste: die beiden Männer verlangten die Herausgabe des Marihuanas. Da dies schon zu großen Teilen aufgeraucht war, überreichte der Gärtner ihnen den Rest sowie einen ausgehandelten Bargeldbetrag für die nicht mehr vorhandenen Blüten. Damit war die Angelegenheit vorerst erledigt.

 

Doch dann, neun Monate später, suchten ihn die beiden wieder in der Öffentlichkeit auf und verlangten eine Art Entschädigung in Höhe von 1.800 Euro – klare Erpressung also. Das wurde dem Gärtner zu blöd, also ging er zur Polizei. Dies führte für die beiden Jung-Dealer nicht nur zu einem Verfahren wegen räuberischer Erpressung, sondern auch zu erfolgreichen Ermittlungen gegen die beiden aufgrund ihres Dealens.

 

Aber auch der Gärtner selbst landete nach dem Gang zur Polizei natürlich vor Gericht. Für ihn gab es acht Monate auf Bewährung – eine Geldstrafe kam nicht dazu, schließlich sei er durch die Zahlung an die Dealer diesbezüglich schon gestraft gewesen, so der Richter. Kleine Anekdote am Rande: der unter einem Bandscheibenvorfall leidende Gärtner berichtete, dass er so viel von dem Marihuana geraucht habe, da es sehr gut gegen seine Schmerzen geholfen habe.

Amerikanischen Stars fällt es deutlich leichter über ihren Cannabiskonsum zu sprechen, immerhin ist die gesellschaftliche Akzeptanz auf der anderen Seite des großen Teichs inzwischen deutlich größer als hierzulande. Nun trat auch die weltberühmte Hollywood-Schauspielerin Charlize Theron (Mad Max: Fury Road) mit einer – wie würde es beispielsweise die Bild-„Zeitung“ nennen? Ah, ja – „Cannabisbeichte“ an die Öffentlichkeit:

 

In einem Interview mit „E! News“ eröffnete sie: „Ich war für den Großteil meines Lebens eine Wake-n-Bakerin“, also eine Kifferin, die sich direkt nach dem Öffnen der Augen die erste THC-Zufuhr genehmigt. Sie sei bereits „älter“ gewesen, als sie mit dem Kiffen begonnen hat, was ihr deutlich mehr gegeben hat als beispielsweise Alkohol. Anfang 30 habe sie dann aber aufgehört, weil ihr nach eigenen Aussagen nur noch langweilig davon wurde. Nun, im Alter von 42 Jahren, überlegt sie aber wieder mit dem Rauchen von Marihuana anzufangen, um ihre Schlafstörungen zu bekämpfen.

Nach zwei langen Monaten Wartezeit ist ab heute endlich die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin an allen (Bahnhofs-)Kiosken, Grow- und Headshops erhältlich. Für schlappe 2,60 Euro (2,99 Euro in Österreich, 4,20 Franken in der Schweiz oder sogar nur 1,89 als E-Paper, beispielsweise bei Amazon) erhaltet ihr die volle Ladung Infos zu Cannabis, Legalisierung, Anbau indoor und outdoor und vieles mehr.

 

Eine Auswahl der Artikel der aktuellen Ausgabe:

 

Titelstory Die 10 besten Outdoor-Strains 2018 Das neue Jahr ist noch jung, doch wer in unseren Breitengeraden plant, sich auf sichere, gesunde und kostenschonende Art und Weise selbst mit Marihuana zu versorgen muss sich langsam an die Vorbereitungen machen. Highway stellt die 10 besten Outdoor-Cannabissorten für das Jahr 2018 vor.

 

 

Interview Trettmann – Inzwischen bereits seit einigen Jahren als Dancehaller-Sänger und Rapper (teilweise sogar mit ostdeutschem Akzent) unterwegs, kommt Trettmann gerade zu großer Berühmtheit und Features mit vielen bekannten Künstlern, etwa der 187 Straßenbande. Highway traf sich mit dem Musiker und Cannabisaktivisten zum Interview.

 

 

TV-Tipp Die Cannabis-Serie: Disjointed – Cannabis ist in aller Munde und wird nach und nach immer breiter akzeptiert. Dies äußert sich nicht zuletzt in einigen neuen Kiffer Serien, die von verschiedenen Sendern und Firmen produziert werden. Chuck Lorre (Two and a Half Man, Big Bang Theory) produzierte für Netflix Disjointed. Eine Kritik.

 

 

High School Moonrocks – Die weltweite Cannabisszene entwickelt sich immer schneller immer weiter und kreiert in den verschiedensten Bereichen neue Produkte. Moonrocks sind zum Konsum gedacht und bestehen aus Marihuana, Cannabisöl und Kief eine potente und auch teure Mischung, die von Highway in Amsterdam unter die Lupe genommen wurde.

 

 

Growing Gefahr im Garten – Was bringen die besten Outdoor-Strains, die in der Titelstory vorgestellt werden, wenn Schädlinge die Pflanzen peinigen? Im zweiten Teil der Serie „Gefahr im Garten“ wird ein ganz besonderer Feind der Cannabis-Grower vorgestellt und analysiert: die Spinnmilbe, die schon ganze Plantagen dem Untergang geweiht hat.

 

 

Story Mein erstes Mal – Innerhalb weniger Ausgaben konnte Autor und Lebenskünstler Donald Denzler mit seinen Erlebnisberichten aus 40 Jahren kiffen und dealen bereits viele Fans unter den Lesern gewinnen – dieses Mal geht er ganz zurück an den Anfang seiner Lebensgeschichte und berichtet von seiner Jugend und seinem ersten Joint überhaupt.

 

 

Kiffertypen Die Kifferfreundin – Unsere beliebte Serie der Kiffertypen widmet sich heute erstmals einer rein weiblichen Variante, nachdem der männliche Autor bislang nur männliche Kiffertypen vorstellte: der Kifferfreundin, die schon per Definition zum nachgeordneten Anhang des Mannes zu werden droht – sicher eine Verdrehung von gelebter Beziehungswirklichkeit.

 

 

Weitere Artikel Film: Das große Fressen +++ Sortenportrait: Sour Diesel +++ Goodies: Hanf-Liquid mit CBD +++ Produkttest: LED-Leuchte Rail 120 +++ High Five: Historische Kiffer +++ und vieles mehr...

Zwar sind Umfragen in Deutschland oft gefälscht und so gar nicht zuverlässig, wie „Der Spiegel“ kürzlich ermittelte, aber dennoch sind dies immer wieder gern gebrachte Meldungen, zeigen sie doch angeblich, wie die Bevölkerung tickt. Heute wurde eine Yougov-Umfrage in diversen Medien veröffentlicht, die recht interessant ausfällt. Das Thema: Cannabis und Kiffen.

 

68 Prozent der Befragten (und sogar 71 Prozent der befragten Frauen) gaben an, dass sie noch niemals gekifft hätten. Bei solchen Ergebnissen fragt man sich als rechtschaffener Kiffer schon, ob man vielleicht doch in einer Blase lebt... aber es kommt noch besser: zwei von drei Bürgern behaupten angeblich, dass sie nicht glauben, dass irgendjemand in ihrem Freundeskreis Marihuana oder Haschisch konsumieren würde. Besonders süß: 82 Prozent der befragten Eltern berichteten, dass Cannabis im Alltag ihrer Kinder unter 18 Jahren keine größere Rolle spiele – auch nicht durch Freunde, Medien oder Musik.

 

Auch die Frage nach einer Legalisierung von Cannabisprodukten wurde mal wieder gestellt – dieses Mal kam dabei Folgendes heraus: 35 Prozent dafür, 33 Prozent dagegen, 22 Prozent egal. Na dann bis zur nächsten Umfrage!

Wer ordentlich Gras verkauft, kann damit einen ganz schönen Reibach machen – nicht nur sind die Margen gut, besonders wenn man selbst anbaut, auch handelt es sich um ein Produkt, dass von der Kundschaft immer wieder vernichtet wird und somit nachgekauft werden muss. Doch einen Haken hat das Ganze: in den meisten Ländern ist der Drogenhandel verboten beziehungsweise strengen Regelungen unterworfen. Somit drohen empfindliche Strafen für Dealer.

 

Eine irgendwie ähnliche, aber weitaus sichere Einnahmequelle hat ein Computerspiele-Modder mit dem Namen Filip gefunden: er verkauft virtuelles Gras (und auch andere Drogen) für das beliebte Spiel „Die Sims 4“. In der Lebens-Simulation kann man einzelne Personen und ganze Familien steuern, deren Wohnungen einrichten, ihnen Jobs verschaffen und das ganze Leben steuern.

 

Doch eins fehlt dem ursprünglichen Spiel: Drogen, Afterhours, Katerstimmung, Überdosen. Durch Mods genannte Erweiterungen können Modder ihren Freunden – oder auch, wie in diesem Fall, ihrer Kundschaft – selbst programmierte Erweiterungen für Computerspiele zukommen lassen. Und so ist es nun möglich, seine Sims Kokain schnupfen oder Marihuana rauchen zu lassen – anscheinend haben darauf so einige Leute gewartet, denn wie „Kotaku“ meldet, verdient der Modder rund 6.000 Dollar monatlich mit den von ihm angebotenen Erweiterungen.

 

Die Modifikation kann unter basementalcc.com heruntergeladen werden. Einen umfassenden Einblick in die Änderungen gegenüber dem Hauptspiel bietet dieses Video:

Wir schreiben das Jahr 2018. In Deutschland ist Gras immer noch nicht wieder relegalisiert – dafür darf sich hierzulande seit ewigen Zeiten jeder aufrechte Deutsche zu Tode saufen, sobald er das Alter von 16 Jahren erreicht hat. Kaum eine substanzgebundene Sucht ist schlimmer als die nach Alkohol. Dies musste auch ein inzwischen 41-jähriger Mann aus Immenstadt im Allgäu erkennen, der seit 20 Jahren abhängig von Alkohol ist. Als Folgeerscheinung seiner Trinkerei wurde bei ihm eine Leberzirrhose festgestellt – doch seine Krankenkasse will eine Behandlung nicht zahlen.

 

Um etwas gegen seine Schmerzen zu unternehmen und auch, um vom Trinken loszukommen, baute er daher ein bisschen Cannabis in seiner Wohnung an, wie „das allgäu online“ berichtete: drei Pflanzen im Schlafzimmer, vier auf dem Balkon. Abgeerntet und getrocknet kamen so 130 Gramm Marihuana zustande. Übrigens – von der Illegalität abgesehen – eine äußerst gute Idee des Mannes: denn erstens hilft Marihuana tatsächlich gegen Schmerzen, wie man weiß, zweitens kann Marihuana tatsächlich bei der Überwindung von Alkoholsucht hilfreich sein und drittens kann, für den Fall, dass er weiter trinkt, Cannabis immerhin vor alkoholbedingten Leberschäden schützen, wir wir kürzlich berichteten.

 

Jedoch äußerst doof für ihn, dass er beim Anbau erwischt wurde: er wurde vom Gericht zu einer Freiheitsstrafe von elf Monaten auf Bewährung verteilt, zudem muss er 1.500 Euro an eine Sozialeinrichtung zahlen. Ein tolles Urteil des Gerichts... das wird dem Immstädter bestimmt dabei helfen, sein Leben wieder in geordnete Bahnen zu lenken...

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