Welches Unheil hat die Religion nicht schon über die Menschheit gebracht? (Glaubens-)Kriege, Folter, Terrorismus, systematischer Kindesmissbrauch – die Liste der im Namen Gottes verübten Grausamkeiten ist nicht gerade kurz. Da stellt sich natürlich nicht zu unrecht die Frage, ob eine weitere religiöse Organisation gerade das ist, was die Menschheit wirklich braucht.

 

Doch Gräueltaten und Fanatismus sind von der International Church of Cannabis, die am 20. April, dem Welkiffertag, in Denver, Colorado, ihre Pforten öffnen wird, eher nicht zu erwarten. Die Elevationalists, so nennen sich die Mitglieder der Kirche, sehen ihr oberstes Ziel in der Selbstfindung und -optimierung – und das Rauchen von Marihuana ist auf diesem steinigen Weg ihr höchstes und wichtigstes Sakrament. Die Elevationalists vergleichen dabei ihren religiösen Cannabiskonsum mit der zeremoniellen Darreichung von Wein, wie es in beispielsweise in der katholischen Kirche zu bestimmten Anlässen brauch ist.


Die Stadtverwaltung Denvers, wo Cannabis nicht nur medizinisch, sondern auch zum Freizeitgebrauch erlaubt ist, sieht die Organisation und ihr Vorhaben kritisch. Für sie ist das Vorhaben der Elevationalists nur ein geschmackloses Ausnutzen einer gesetzlichen Grauzone, um das Verbot des öffentlichen Marihuanakonsums zu umgehen – unter dem Deckmantel der freien Religionsausübung.


Einen Mangel an Fleiß und Engagement kann man den Elevationalists jedenfalls nicht vorwerfen. Das Hauptgebäude der International Church of Cannabis, ein 113 Jahre altes Kirchengebäude, wurde ohne Kosten und Mühen zu scheuen liebevoll und durchaus spektakulär renoviert und verziert, wovon man sich in diesem Video überzeugen kann:

Zweieinhalb Monate sind nun seit der Amtseinführung von Donald Trump als Präsident der USA vergangen. Und wie wir berichteten, gab es bereits Ankündigungen seines Sprechers, gegen die bundesstaatlichen Legalisierungen von Cannabis in nun immerhin acht Bundesstaaten plus der Hauptstadt Washington, D.C. vorzugehen.

 

Bislang gab es aber noch keine staatlichen Aktionen gegen Cannabisbetriebe in den USA, die – obwohl die Cannabisfirmen und -shops legal sind – vereinfacht gesagt noch legaler wären. Denn Bundesgesetz sticht die Gesetze der einzelnen Bundesstaaten. So hält die Cannabisbranche derzeit den Atem an.

 

Doch an der Grenze hat ein ultrahartes Eingreifen gegen Cannabis, besser gesagt gegen Cannabiskonsumenten, schon Bestand. Bereits unter Barack Obama gab es diese Praxis: Wie Leafly vergangene Woche meldete, wurden Ausländern, Greencard-Besitzern sowie Menschen, die eine US-Staatsbürgerschaft beantragt haben, Touristen- und Business-Visa verweigert, wenn sie den Grenzschützern gegenüber Marihuanakonsum zugaben oder von diesen auf andere Weise überführt wurden. Sogar in den Fällen, in denen es sich um medizinisches oder legales Cannabis handelte.

 

Einreisende werden nicht nur gefragt, ob sie Cannabis konsumiert haben, sondern es wird gezielt nach den kleinsten Hinweisen gesucht. Dies umfasst auch die Sichtung von Fotos in Mobiltelefonen, Social-Media-Accounts, E-Mails und aller anderen digitalen Spuren, die auf PC oder Smartphone zu finden sind.

 

Unter Trump sind derartige Kontrollen von persönlichen Elektronikgeräten bereits auf über 5.000 Kontrollen im Monat gestiegen. Immigrations-Experten befürchten außerdem eine weitere starke Zunahme solcher Kontrollen und Einreiseverbote. Wer eine derartige Untersuchung verweigert, kann ebenfalls an der Einreise in die USA gehindert werden. Und das bloß wegen Cannabis. Zwar kann man theoretisch sein Smartphone-Passwort „vergessen“, aber diese Taktik ist nicht ernsthaft zu empfehlen.

 

Traurig, aber für den Moment nicht zu ändern. Wer in die USA reist, ist daher dringend aufgefordert, alle Marihuana-Spuren vom Smartphone zu tilgen. Denn die Einreiseverbote, die aufgrund von Cannabis – auf dem Smartphone! Nicht etwa im Koffer! – verhängt werden, können sogar lebenslange Gültigkeit aufweisen. Daher sollte auch die aktuelle Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin oder der Hanfblatt-Button am Hemd dringend daheim gelassen werden. Schon das kleinste Anzeichen kann offenbar genügen, um sich ein Einreiseverbot aufzuhalsen.

Ab heute läuft endlich der Lammbock-Nachfolger Lommbock im Kino! Wir durften den Film bereits im Januar sehen (und einen Joint mit Moritz Bleibtreu rauchen). Unsere Filmkritik und das Interview mit Moritz und Lucas findet ihr in unserem aktuellen Heft. Hier gibt es schon einmal eine Vorschau auf die einzige Lommbock-Kritik aus der Cannabis-Szene.

 

Vor 16 Jahren kam mit Lammbock ein besonderer Film in die deutschsprachigen Lichtspielhäuser, der die Herzen aller Cannabisfreunde (und darüber hinaus) im Sturm eroberte. Es war der erste und einer der ganz wenigen Versuche der deutschen Film- und Fernsehindustrie, das in den USA längst etablierte Genre der Kiffer-Komödie auch hierzulande populär zu machen. Komödien produzieren die deutschen Filmstudios seit den Neunzigerjahren ja quasi wie am Fließband. Meistens mit seichtem romantischem Anstrich, günstig produziert und in den Hauptrollen bewährte Zugpferde wie Katja Riemann, Til Schweiger oder Matthias Schweighöfer, die die Menschen in Scharen ins Kino locken sollen.


Doch zurück ins Jahr 2001, denn diese Komödie war anders – keiner der üblichen Verdächtigen auf der Besetzungsliste, schnoddrig im Tonfall, kein romantischer Unterbau, immer nur einen Schritt vom Abgründigen und Unappetitlichen entfernt. Und natürlich: Joints werden im Akkord gedreht und geraucht und es wird rumgelabert – ganz so, als ob Quentin Tarantino oder Kevin Smith selbst die Drehbuchfeder geschwungen hätten. Doch der Drehbuchautor und Regisseur hieß eben nicht Tarantino oder Smith, sondern Christian Zübert. Mit Lammbock legte er nicht nur einfach sein Debüt hin, sondern schuf im gleichen Atemzug auch einen, wenn nicht den deutschen Kultfilm der 2000er-Jahre. Und nun, 16 Jahre später, Teil 2: Auf Lammbock folgt Lommbock!...


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Bleibtreu und Gregorowicz haben mit ihrer Spielfreude bereits Lammbock zum Leben erweckt. Der Spaß, den die beiden offensichtlich bei den Dreharbeiten hatten, überträgt sich schnell auf den Zuschauer. Dass die Chemie zwischen den beiden aber auch abseits der Dreharbeiten stimmt, davon konnten wir uns während unseres Interviews mit den beiden (ab Seite 34) überzeugen. Noch wichtiger aber ist natürlich die Frage, ob die Chemie nach wie vor auch auf der Leinwand stimmt. Und das tut sie! Bleibtreu und Gregorowicz blödeln, witzeln, diskutieren und kiffen immer noch so charmant und ungekünstelt, als wären seit dem Vorgänger nicht 16 Jahre, sondern nur 16 Minuten vergangen.


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Lommbock beginnt in Dubai, wo Stefan gerade drauf und dran ist, seinen Traum von der Strandbar zu verwirklichen, irgendwie zumindest. Okay, mit der Karibik hat es nicht ganz hingehauen und rein formal ist auch nicht er der Chef, sondern der wohlhabende Schwiegervater seiner Verlobten. Aber man kann halt nicht alles haben. Zumindest bietet das Etablissement karibisches Flair und kostenlose Marihuana-Imitat-Joints. Für seine kurz bevorstehende Hochzeit benötigt Stefan einige Dokumente vom Standesamt seiner Heimatstadt Würzburg und so bietet sich auch die Möglichkeit, Freunde und Familie wiederzusehen. Standesgemäß wird Stefan von Kai am Flughafen mit einer großen „Pizza Gourmet“ empfangen und das Dream-Team des deutschen Kifferfilms ist endlich wieder vereint. Kai lebt inzwischen mit seiner Freundin und ihrem pubertierendem Sohn zusammen und hat die Pizzeria Lammbock zum völlig legalen, aber nur mau laufenden Asia-Imbiss Lommbock umgebaut.


Stefans Wochenendtrip in Würzburg weitet sich gezwungenermaßen zum ausgewachsenen Heimaturlaub aus, als Stefan und Kai mit einer dicken Tüte von der Polizei erwischt werden. Aus Angst vor einem drohenden Drogentest im wenig Kiffer-freundlichen Dubai verlängert Stefan seinen Aufenthalt und startet unter Kais professioneller Anleitung den Versuch, sämtliche THC-Rückstände aus seinem Körper zu spülen...

 
Mehr von der Handlung soll an dieser Stelle nicht verraten werden, obgleich die wahre Stärke von Lommbock, wie auch die des Vorgängers, nicht der Plot, sondern die vielen aberwitzigen Wortgeplänkel zwischen den unterschiedlichen Freunden Kai und Stefan darstellen. Dabei wurde an der bewährten Grundkonstellation aus Lammbock nichts geändert: Kai ist immer noch der großmäulige, aber gutherzige Kindskopf und Lebenskünstler, der eine obskure (Verschwörungs-)Theorie nach der anderen raushaut, Stefan dagegen der nachdenkliche Typ, der versucht, sein Leben endlich in geordnete Bahnen zu lenken, aber von Kai immer wieder in die absurdesten Situationen gebracht wird.


Bleibtreu und Gregorowicz sind dabei einmal mehr große Klasse in ihren Rollen. Sie meistern den Spagat zwischen körperlichem Slapstick, absurden Nonsens-Dialogen und nicht zuletzt tragischen Momenten scheinbar mühelos. Und so wird Lommbock, ganz wie der Vorgänger, im Kern zu einem Film über die Freundschaft zwischen zwei grundverschiedenen Charakteren, die nicht mit, aber erst recht nicht ohne einander können und dabei eine ganze Menge Joints rauchen. Dass der spätpubertäre Vibe, den der Film an der ein- oder anderen Stelle ausstrahlt, selten forciert wirkt und niemals ins Peinliche abgleitet, verdankt Lommbock in der Hauptsache dem sympathischen Spiel seiner beiden Stars. Zübert weiß derartige Klippen aber auch dadurch geschickt zu umschiffen, indem er Stefan und vor allem Kai immer wieder mit dessen pubertierendem Stiefsohn (Jungstar Louis Hofmann) konfrontiert – Szenen, wie die, in denen der verzweifelte Kai versucht, sich durch exzessiven Gebrauch von vermeintlicher Jugendsprache beim Sohnemann Gehör zu verschaffen, unterstreichen einerseits das mittlerweile doch fortgeschrittene Alter der Protagonisten auf witzige Weise und sorgen andererseits für einen willkommenen Bruch und die nötige Erdung des Geschehens.

 

[...]*

 
Sowieso hat es sich Christian Zübert nicht nehmen lassen, unzählige Referenzen und Querverweise auf den Vorgängerfilm Lammbock einzubauen. Von Selbstzitaten bis hin zu verschiedenen Cameoauftritten, ist alles vorhanden, was das Fan-Herz höher schlagen lässt. Wer den Film aufmerksam schaut, erhält eine Antwort darauf, was aus dem Zivil-Polizisten aus dem ersten Teil oder Stefans Schwester wurde. Lommbock ist – und das ist wohl auch der einzig vernünftige Weg, einen Kultfilm fortzusetzen – ein Geschenk an die Fans und es empfiehlt sich dementsprechend auf jeden Fall vor dem Kinobesuch des Sequels das Original kennenzulernen beziehungsweise es sich erneut anzuschauen, falls das letzte Mal schon ein Weilchen zurückliegt.

 

[...]*

 

*die ausgelassenen Passagen sowie den Rest unserer Lommbock-Kritik, aber auch unser Interview mit Moritz Bleibtreu, mit dem wir in einem Hamburger Hotel einen Joint geraucht haben, findet ihr in der aktuellen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin.

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Frau in Bremen isst Hasch-Kuchen und tötet danach 420 Babys mit ihrer angespitzten Hasch-Pfeife! Noch gar nichts von gehört? Ist nicht schlimm – wir denken uns jetzt einfach unsere eigenen News aus. Machen alle anderen Zeitungen ja auch, wenn es um Cannabis geht...

 

Was ist das für eine Welt, in der wir leben? Schon als Jugendlichen wird uns, sofern wir Cannabiskonsumenten sind, noch früher als anderen Menschen klar, dass der Staat uns Lügen erzählt (vor allem, wenn es um Cannabis geht).

 

Dies führt dazu, dass wir der Polizei nicht mehr vertrauen können, denn sie jagt uns, obwohl wir überhaupt nichts gemacht haben – außer eine Pflanze zu inhalieren. Mit unseren Ärzten können wir in der Regel nicht über unseren Cannabiskonsum sprechen, dabei wäre dies in Einzelfällen sogar besonders wichtig.

 

Und dann gibt es da noch die Journalisten – diejenigen, die eigentlich eine Kontrollfunktion des Staats darstellen sollten. Aber diese käuen auch im Jahr 2017 noch die alten Cannabislügen wieder, als wären sie total verblödet.

 

Seit gestern geht die schöne Nachricht rum, ein Flüchtling habe zwei Frauen mit – Tusch! – einem Cannabiskuchen vergiftet. Und zwar so, dass eine von beiden nun in Lebensgefahr schwebt.

 

Muss ja ziemlich heftiges Cannabis gewesen sein. Das erste Cannabis auf dieser Erde, das Menschen in Lebensgefahr bringt. Interessant, dass die letzten 5.000 Jahre noch niemand von so einem Cannabis wusste.

 

Nun scheint ein minderjähriger Flüchtling in Bremen endlich eine tödliche Version von Cannabis entwickelt zu haben. Schwups in einen Kuchen damit und zwei seiner Betreuerinnen vergiftet. So oder so ähnlich behaupten es diese Woche zumindest unter anderem Bild, Stern, Hannoversche Allgemeine, B.Z. Berlin, Die Welt, Nordwest-Zeitung, Spiegel, FAZ, Sächsische Zeitung, Mitteldeutsche Zeitung, Kölner Stadt-Anzeiger, Tiroler Tageszeitung, Hildesheimer Allgemeine und Focus.

 

Jetzt liegt eine 25-Jährige im Sterben und die Medien dieses Landes wollen uns erzählen, Cannabis sei daran Schuld. Eine Droge, an der noch nie jemand gestorben ist. Was auch durch den Umkehrschluss bereits unendlich oft nachgewiesen wurde.

 

Auch wenn es unwahrscheinlich ist: Dass in dem Kuchen eventuell wirklich nur Cannabis und nicht noch allerhand anderes gewesen ist, mag sein. Dann war das Cannabis aber mit extremsten Giften gestreckt, sodass man den dazugehörigen Dealer direkt mit einer Mordanklage versorgen sollte.

 

Und die Bundesregierung gleich dazu: denn mit legalem Gras würde so etwas niemals passieren.

 

Dann lieber einen Wodka trinken. Aber nicht mehr als eine halbe Flasche! Denn: „Ein Joint wirkt wie eine halbe Flasche Wodka“, behauptet die Kölnische Rundschau. Im Jahr 2017. Lächerlich.

Harte Nachrichten aus Passau, die heute bekanntgemacht wurden: Am Samstag zeigte ein 14-Jähriger seine eigenen Eltern, also den 33-jährigen Vater und die 39-jährige Mutter an, da sie – mal wieder – Cannabis konsumierten. Dies scheint regelmäßig in seinem Beisein passiert zu sein.

 

Daraufhin lief der Junge am Samstag von zu Hause weg und wandte sich an die Passauer Polizei. Dort gab er an, dass die Eltern Drogen nehmen würden und er es nicht mehr aushalte. Wie die „Passauer Neue Presse“ heute berichtet, ordnete die Staatsanwaltschaft daraufhin eine Durchsuchung der elterlichen Wohnung an.

 

Die Durchsuchung brachte Marihuana und Konsumutensilien zutage. Daraufhin wurde der 14-Jährige von der Polizei zur Verwahrung in ein Kinderheim gebracht.

Was ist eigentlich Fermentieren bzw. Fermentation? Und was kann die so genau? Ein Thema, das unter Cannasseuren immer wieder heiß diskutiert wird. Highway-Autor und Do-it-yourself-Experte Chuck Lore lässt uns heute an seinen Gedanken zum Fermentieren teilhaben und er wäre nicht der Do-it-yourself-Experte, wenn er nicht auch eine Bauanleitung für einen einfachen und leicht umzusetzenden Cannabis-Humidor mitgebracht hätte, der Marihuana je nach Bedarf an- oder befeuchtet.

 

Wer kennt es nicht? Das Marihuana ist anscheinend verschnitten, schmeckt schlecht oder kratzt im Hals. Es stellt sich die Frage, ob es von einem selbst weiterkonsumiert werden soll, es an Feinde weiterverkauft wird oder ob es vielleicht doch noch eine Möglichkeit gibt, das Kraut zu retten. Die gute Nachricht gleich vorab: Wenn das Marihuana nicht durch klebrige Substanzen verunreinigt wurde und auch keine Schimmelbildung zu erkennen ist, besteht die berechtigte Hoffnung, es retten zu können. Dazu gibt es prinzipiell zwei Verfahren. Die eine ist das Auswaschen unerwünschter Substanzen, die andere ist das Fermentieren des Pflanzenmaterials. Dabei bietet sich das Auswaschen, das fälschlicherweise auch als Wasserfermentation bezeichnet wird, für verschnittenes Material an. Für rau schmeckendes Gras wird die echte Fermentation empfohlen, mit der sowohl der Geschmack als auch die Rauchbarkeit deutlich verbessert werden.

Der Do-it-yourself-Experte von Highway: Chuck Lore

 

Die echte Fermentation

Die meisten haben schon von der hohen Kunst der Fermentation von Marihuana gehört. Wer sich weiter schlaumachen möchte, findet unzählige Informationen in Büchern, Zeitschriften und im Internet. Viele der beschriebenen Verfahren sorgen allerdings dafür, dass die Ernte schimmelig und ungenießbar wird – im günstigsten Fall setzt die Fermentation wegen der ungünstigen Bedingungen erst gar nicht ein, so wird wenigstens kein Schaden angerichtet. Infolge wird ein Verfahren vorgestellt, das zum einen einfach umzusetzen ist und zum anderen hervorragende Ergebnisse liefert. Bei der Auswahl der Methode wurde darauf geachtet, dass diese fehlertolerant ist, aus diesem Grund ist auch das Risiko des Scheiterns marginal. Selbst für Anfänger ist es geeignet und wird jedem, der es ausprobiert, einen deutlichen Qualitätszuwachs sichern.

 

Fermentation oder Fermentierung kommt von dem lateinisch „fermentum“, was „Gärung“ oder „Sauerteig“ bedeutet. Gemeint ist damit ein Vorgang, in dem Mikroorganismen Teile des Pflanzenmaterials umwandeln – in diesem Fall in erster Linie das Chlorophyll, das für den rauen Geschmack verantwortlich ist. Der Vorgang ist mit dem der Tabakfermentation vergleichbar. Grüner Tabak ist kaum zu genießen und darum ist praktisch jede Form des käuflichen Tabaks fermentiert.

 

Zigarrenliebhaber wissen das Fermentieren besonders zu schätzen. Edle Zigarren reifen im Humidor (vom lateinischen „humidus“, was „feucht“ bedeutet) oft über Jahre. So lange braucht der Liebhaber des Rauschhanfes aber nicht zu warten. Eine Fermentation von Marihuana ist in der Regel nach acht Wochen so weit fortgeschritten, dass das Gras genussvoll geraucht werden kann. Übrigens brauchen Zigarrenraucher mit eigenem Humidor den folgenden Teil des Artikels nicht zu lesen. Sie legen das Pflanzenmaterial einfach zu ihren Zigarren und warten die Zeit ab.

 

Für das Fermentieren selbst wird also ein Humidor gebraucht. Viele empfehlen Einweckgläser oder Plastiktüten. Davon rate ich in jedem Fall ab! Nicht umsonst sind käufliche Humidore aus Zedernholz, das den Schimmel eindämmt und mit für eine konstante Feuchtigkeit sorgt. Für den Anfang reicht ein einfaches Modell, das im Internet für wenig Geld erhältlich ist, völlig aus. Meist haben diese Humidore bereits einen integrierten Befeuchter und ein Hygrometer. Beides hilft im angedachten Fall zwar nicht wirklich weiter, aber zumindest sorgt der Feuchtigkeitsmesser für ein ruhiges Gefühl.

 

Alternativ kann ein Humidor aus einer Zigarrenkiste einfach selbst hergestellt werden...

 

 

...mehr wollen wir aber an dieser Stelle natürlich nicht verraten, denn in unserem druckfrischen Magazin Highway 02/2017 findet man den vollständigen Artikel zur Qualitätsverbesserung und Fermentation. Weiter geht es mit diesen Punkten:

 

  • Anleitung: Cannabis-Humidor selbst herstellen

  • Einrichtung“ und Nutzung eines Cannabis-Humidors

  • Tipps und Tricks

  • Das Säubern von verunreinigtem Marihuana

  • Die sogenannte Wasserfermentation

 

Highway – Das Cannabismagazin ist für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

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Wird das Weiße Haus unter Donald Trump zum Angriff auf die in von verschiedenen Bundesstaaten legalisierte Cannabis-Industrie blasen? Trumps Sprecher Sean Spicer kündigte genau das Donnerstagabend an.

 

Viele Amerikaner dachten, Trump hätte bei dem ganzen rassistischen Verhalten, Lügen und Grabschen gar keine Zeit sich um Kleinigkeiten wie Gras wieder zu verbieten zu kümmern.

 

Aber das ist offenbar falsch: Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag sprach sein Presse-Sprecher Sean Spicer schockierende Worte für die amerikanische Cannabisindustrie. Zwar im üblichen Trump-Duktus, also drohend, lügend und reichlich unkonkret, sodass noch Platz für Hoffnungen bleibt, aber dennoch sind dies äußerst schlechte Nachrichten.

 

Lange Zeit war unklar, welche Position Donald Trump als Präsident zu Cannabis einnehmen wird. Zwar ließ sein sonstiges Verhalten und die Wahl seiner Berater und Untergebenen nichts Gutes erwarten, allerdings war Trump schon einmal positiv bezüglich medizinischem Marihuana zitiert worden und Anfang der 1990er-Jahre hatte er sogar öffentlich die Legalisierung sämtlicher Drogen gefordert.

 

Zudem sorgt legales Marihuana für hohe Steuereinnahmen und erschafft neue Arbeitsplätze, während es praktisch keinerlei Probleme verursacht. Eigentlich alles Dinge, die jemandem wie Trump gefallen sollten.

 

Aber von wegen. Trumps Sprecher Sean Spicer kündigte nun an, dass mit umfassenden Razzien gegen die Freizeit-Cannabis-Industrie gerechnet werden müsse. „Recreational marijuana“ sei im Gegensatz zu medizinischem Marihuana vom Weißen Haus unerwünscht und man könne von Maßnahmen durch die Drogenbehörde DEA und das Justizministerium der USA ausgehen, auch wenn die letzte Entscheidung dort gefällt werden soll.

 

Der neue Justizminister Jeff Sessions, der seit dem 9. Februar im Amt ist, ist allerdings ein Wunschkandidat Trumps, der in letzter Zeit mit unangenehmen Äußerungen aufgefallen ist, so etwa: „Gute Menschen rauchen kein Marihuana.“ oder aber „Wir brauchen in Washington endlich Erwachsene, die sagen: Marihuana ist nichts, was legalisiert werden sollte, sondern ist in Wirklichkeit etwas sehr Gefährliches.“ Traurige Berühmtheit erlangte Jeff Sessions mit dieser Aussage: „Ich dachte der Ku-Klux-Klan wäre okay, bis ich herausgefunden habe, dass sie Marihuana rauchen.“

 

Der Hintergrund ist, dass auch wenn Cannabis – teilweise bereits seit 2014 – in acht der fünfzig amerikanischen Bundesstaaten sowie in der Bundeshauptstadt Washington, D.C. vollständig legalisiert wurde, dies auf Bundesebene nicht geschehen ist. Und die Bundesebene der Vereinigten Staaten von Amerika sticht in diesem Fall sozusagen die Entscheidungen der einzelnen Staaten. Theoretisch könnte (und konnte auch in der Vergangenheit) die Bundesdrogenbehörde DEA jederzeit in alle Unternehmen, die in direktem Zusammenhang mit der Produktion und dem Verkauf von Marihuana stehen, einfallen, alles konfiszieren und zerstören und damit das Experiment von legalem Cannabis in den USA um viele, viele Schritte zurückwerfen.

 

Dies wäre im Bereich des medizinischen Marihuanas nicht so ohne Weiteres möglich, allerdings trennte Spicer hier auch scharf und machte deutlich, dass seine Drohungen nicht das Thema medizinisches Marihuana betreffen würden. Das macht seine Aussagen aber kaum besser.

 

Im Gegenteil – es kam sogar noch schlimmer. Allen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Trotz behauptete er, dass Marihuana schuld an der derzeitigen landesweiten Heroin-Epidemie sei. Nicht die Industrie-finanzierte Ärzteschaft, die viel zu viele Opiate verschreibt, wird dafür verantwortlich gemacht, sondern Marihuana sei verantwortlich dafür, dass die Menschen ihre Schmerzmittel überdosierten und in die Heroin-Sucht rutschten. Solche Aussagen im 21. Jahrhundert sind wirklich zum Verzweifeln.

 

Eigentlich wäre unsere heutige Meldung auch gewesen, dass die Cannabis-Industrie in den Vereinigten Staaten neuesten Berechnungen zufolge in den nächsten drei Jahren 300.000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen wird. Aber Donald Trump, der ankündigte zuhauf neue Arbeitsplätze zu schaffen, scheint diese lieber serienweise zerstören zu wollen.

 

Es bleibt zu hoffen, dass dies ein leeres Versprechen bleibt, auch wenn die Zeichen schlecht zu stehen scheinen. Die Marihuana-Industrie ist der mit Abstand am schnellsten wachsende Industriezweig der USA und produziert Millionen über Abermillionen an Steuereinnahmen. Auch gibt es Millionen von Cannabisrauchern, die sich dies mit Sicherheit nicht bieten lassen möchten. Und einige aus der Cannabis-Industrie würden mit Sicherheit vor die Gerichte ziehen, was zusammen mit zu erwartenden Protesten für einige längere Medienaufmerksamkeit sorgen könnte.

 

Umfragen zufolge sind 71 Prozent der Amerikaner für eine vollständige Legalisierung von Marihuana. Dies bedeutet, dass auch mindestens 40 Prozent der Trump-Wähler für eine Cannabislegalisierung sind. Und da die Zustimmungswerte des Präsidenten zuletzt bei mageren 41 Prozent standen, bleibt die Hoffnung, dass er diese durch solch wahnsinnigen Schritte nicht noch weiter senken lassen möchte.

 

Quellen:

Hightimes.com – White House Warns: Fed Crackdown on Recreational Marijuana Coming

Merryjane.com – Trump Administration Signals a Crackdown on Recreational Marijuana

Marijuana.com – Sean Spicer: Expect Greater Enforcement on Recreational Marijuana

So, jetzt sind die wahren Experten unter euch gefragt! Wer hat das magische Auge und kann sagen, wie viel Gramm Weed (auf eine Nachkommastelle) hier auf der Waage liegen? Auf unserer Facebook-Seite könnt ihr euren Tipp in die Kommentare schreiben. Außerdem findet ihr dort ein weiteres Foto aus einer anderen Perspektive. Die Lösung wird um 16.20 Uhr als Bild in die Facebook-Kommentare gepostet. Die ersten fünf richtigen Antworten gewinnen die aktuelle Highway-Ausgabe. Viel Spaß beim Mitraten!

 

Ab zur Highway-Facebook-Seite und mitraten!

 

 

 

 

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Die Highway-Redaktion wurde eingeladen, sich schon einmal im Vorfeld die neue Kiffer-Komödie Lommbock anzuschauen, die ab dem 23. März in den Kinos läuft. Da haben wir uns natürlich nicht zweimal bitten lassen und sind direkt nach Hamburg gefahren, um uns Lommbock, den Nachfolger der legendären Kiffer-Komödie Lammbock, mit Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz reinzuziehen.

 

Doch das war nicht alles, was wir uns reingezogen haben: Denn nach dem Film haben wir uns mit Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz getroffen in einem Hamburger Hotel getroffen. Unmittelbar nachdem wir von Lucas und Moritz freundlich begrüßt wurden, verschwindet Moritz Bleibtreu kurz im Nebenraum und kehrt mit einem Stück schwarzen Haschisch wieder – „endlich einmal fachkundige Interviewer“, freut er sich und beginnt einen Hasch-Joint zu drehen.

 

Da aber große Teile der Highway-Redaktion nur pur rauchen, beschließen wir, einen Joint aus den Highway-Reserven zu drehen, damit auch jeder daran ziehen kann. Rein zufällig haben wir Gras der Marke „genmanipulierte Haze-Scheiße“ am Start – eine Formulierung, wie sie im neuen Film Lommbock des Öfteren vorkommt. Denn Kai (Moritz Bleibtreu) und Stefans Vater (gespielt von Elmar Wepper) beschweren sich in der neuen deutschen Kifferkomödie des Jahres 2017 mehrfach über die „genmanipulierte Haze-Scheiße“ und reminiszieren über Cannabissorten vergangener Tage, die nur einen geringeren THC-Anteil aufwiesen.

 

Sollten wir uns eigentlich wundern, dass einer der größten deutschen Schauspieler einen Joint mit uns raucht? Nein, sollten wir nicht, wir gehen eigentlich davon aus, dass das Kiffen unter Filmstars mindestens so stark verbreitet ist wie in der restlichen Bevölkerung und machen uns daher direkt daran, mit unserem Interview loszulegen.

 

Highway: Jungs, ihr verkörpert in Lommbock zwei „klassische“ Cannabiskonsumenten. Was macht für euch denn einen Kiffer aus?

 

Lucas Gregorowicz: Der muss auf jeden Fall kiffen.

 

Moritz Bleibtreu: Lucas hat so einen Lauf, du ahnst nicht, was er eben rausgehauen hat...

 

Highway: Das stimmt natürlich, aber seht ihr auch noch andere Konstanten? Uns ist vor allem aufgefallen, dass der „Klischee-Kiffer“ in beiden Filmen angesprochen wird – und nicht all zu gut dabei wegkommt.

 

Moritz Bleibtreu: Also, ich persönlich war noch nie ein Freund des Klischee-Kiffer-Bildes. Das Bild an sich kommt bestimmt auch dadurch zustande, dass das Kiffen eben durch die Art und Weise, wie es wirkt, eher eine introvertierte Droge ist – eine Droge, die eher nachdenklich macht, manche Leute auch paranoid oder wer weiß, was alles. Es ist keine Droge, die zu Selbstüberschätzung führt oder die dich hemmungslos macht oder dir ein falsches Selbstwertgefühl vermittelt, so wie beispielsweise Alkohol. Und ich glaube, das ist auch der große Unterschied zwischen Cannabis und eigentlich allen anderen Drogen: es ist eine Droge, die dich mehr zu dir selbst führt und dir nichts vorspielt. Und deswegen ist Cannabis im Gesamtkontext nicht besonders beliebt in der profitorientierten Gesellschaft. Sicher auch, weil es eine Droge ist, die eher dazu führt, dass man auf der Couch sitzen bleibt und Fünfe gerade sein lässt.

 

Lucas Gregorowicz: Cannabis macht halt meist nicht gerade effizient.

 

Moritz Bleibtreu: Genau! Anstatt dass du wie auf Kokain oder Crystal Meth vier Tage durchballerst und arbeitest und ein produktives Mitglied dieser Gesellschaft bist. Ich glaube, es hat auch viel damit zu tun, dass Cannabiskonsumenten stigmatisiert werden.

 

Moritz Bleibtreu zeigt seine Jointbau-Fähigkeiten

 

Highway: Natürlich hätten wir auch direkt gefragt, ob ihr selbst Cannabis konsumiert. Moritz, dass du es tust, sehen wir gerade – aber wie sieht es bei dir aus, Lucas? Kiffst du gar nicht oder nur selten?

 

Lucas Gregorowicz: Also ich habe kurz vor dem Drehbeginn des ersten Teils aufgehört zu kiffen – und seitdem, bis auf ein paar Versuche, die auch mächtig schief gegangen sind, einfach beschlossen, dass das keine Droge für mich ist. Weil sie mit mir Dinge macht, die ich nicht gut finde und über die ich keine Kontrolle habe. Ich kann es einfach nicht, ich komm davon nicht gut drauf. Trotzdem finde ich ein Verbot und eine Verteufelung überhaupt nicht gut, da so eine verruchte Aura entsteht, wo Jugendliche sich vielleicht genötigt fühlen, mitzumachen, um dazuzugehören. Und das macht es den Leuten, die damit nicht klarkommen, schwerer, sich das einzugestehen. Und solche Leute gibt es ja. Ich habe jedenfalls irgendwann beschlossen, dass das nicht meine Droge ist. Also ich kenne Leute, die werden dann irgendwie entspannt, denen tut das gut, denen macht es Spaß und die werden wirklich lustig. Und ich denke mir währenddessen: Oh Mann, der einzige Ausweg aus dieser Situation ist der Freitod. Und daher habe ich überhaupt kein Problem damit, auch damals schon, einfach zu sagen: ich mach es halt nicht. Weil es mir nicht guttut. Und diese Freiheit muss man haben, aber im Gegenzug sollte auch jeder die Mündigkeit haben dürfen, sich dafür zu entscheiden.

 

Highway: Das wäre auch im weiteren Verlauf eine unserer Fragen gewesen, ob Ihr auch schon mal schlechte Erlebnisse mit Cannabis gehabt habt.

 

Lucas Gregorowicz: Also ich kann das leider gar nicht, auch wenn ich es eigentlich super fände – ich rieche es gerne, ich finde den Vorgang toll, ich würde theoretisch auch ganz gerne mal ab und zu kiffen...

 

Moritz Bleibtreu: Also Lucas hat es jetzt beim zweiten Teil wieder ein paar Mal probiert. Wir haben den Film gedreht und ein, zwei Mal hab ich ihm dann ein kleines Eckchen mitgegeben, aber es ging nicht. Lucas kam dann am nächsten Morgen, ich hab ihn gefragt, wie es war – und er nur wieder so: „Kurz vor Freitod!“ Also, ich glaub wir lassen das. (Beide lachen)

 

...all zu viel wollen wir aber an dieser Stelle natürlich nicht verraten, da ihr das komplette sechsseitige Interview in der neuen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin lesen könnt. Im weiteren Verlauf des Interviews geht es weiter rund um Cannabis und Lommbock: Moritz Bleibtreu verrät, was und wo er am liebsten raucht, wieso Kiffen für ihn gut ist (und Lucas Gregorowicz verrät ausführlich, warum es für ihn nicht gut ist), wie er zur Legalisierung von Cannabis steht, seine Erfahrungen mit Oral konsumiertem Marihuana, wie es ist, wenn man vor der Schule schon Bong raucht – und natürlich, ob die beiden bei den Dreharbeiten für Lammbock und Lommbock echtes Gras geraucht haben.

 

Das ganze Interview sowie unser kleines Lommbock-Spezial inklusive unserer Film-Besprechung findet ihr ab sofort für lächerliche 2,60 Euro an jedem gutsortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop.

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Promis, die kiffen – das hört jeder gerne, ob er für oder gegen den Konsum und die Legalisierung von Cannabis ist. So etwas verkauft sich dementsprechend gut und findet sich auch immer gerne in der Presse wieder. Und wir reden nicht von uns, Highway – Das Cannabismagazin, sondern von den Tageszeitungen und Wochenmagazinen. Es scheint einfach eine Nachricht zu sein, die jeder gerne liest. Miley Cyrus, Justin Bieber, Harrison Ford – zumindest bei den amerikanischen Promis kommt es immer häufiger zu Berichten über deren Cannabiskonsum.

 

Und auch die deutsche Presse greift diese Meldungen gerne auf. Denn deutsche Stars, die zu ihrem Cannabiskonsum stehen, sind rar gesät. Im Notfall werden halt auch Meldungen von fiktiven Kiffern verwendet. Und so schaffte es das hier zu sehende Video diese Woche zu einiger Verbreitung. Dort wurde die berühmte Mutter Beimer (Marie-Luise Marjan) aus der heiligen Lindenstraße beim Kiffen „erwischt“.

 

In der Lindenstraße gibt es seit der ersten Hälfte 2016 einen Cannabis-Plot um Hans Beimer, der zur Linderung seiner Schmerzen Cannabis konsumiert, dies aber zunächst seiner Frau Anna verschweigt. Auch dies wurde von einem großen Medien-Echo begleitet. Warum Helga „Mutter“ Beimer, seine erste Ehefrau, nun gemeinsam mit Anna ebenfalls Cannabis konsumiert oder ob das ganze überhaupt gar nicht in einer fertigen Folge auftauchen wird, wissen wir auch nicht. Denn abgedreht ist die ganze Aktion im Deckmantel eines Videos hinter den Kulissen...

 

Zumindest kann es aber nicht schaden, wenn die zumeist schon eher älteren Zuschauer der Lindenstraße damit konfrontiert werden, dass ihre langjährige Weggefährtin Helga Beimer auch gerne mal kifft – per Vaporizer übrigens. Es ist zwar nur eine Serienfigur, aber auch für diese werden Sympathien gehegt. Und so trägt das ganze vielleicht ein bisschen zur hoffentlich irgendwann anstehenden Legalisierung von Cannabis in Deutschland bei.

 

Deutsche Promis, die nicht nur in ihrer Rolle, sondern auch tatsächlich privat Cannabis rauchen, sind praktisch nicht bekannt, obwohl es bestimmt sehr viele gibt. Nur spricht halt darüber nie jemand öffentlich. Doch wir von Highway – Das Cannabismagazin haben einen berühmten deutschen Schauspieler aufgetrieben, der mit uns über das Kiffen geplaudert hat:

 

Und zwar haben wir uns anlässlich der baldigen Premiere von ihrer neuen Kiffer-Komödie „Lommbock“ mit den berühmten deutschen Schauspielern Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz getroffen. Dabei haben wir einen dicken Haze-Joint mit Moritz geraucht und freuen uns sehr darüber, dass er so offen mit uns über das Kiffen und auch seinen eigenen Cannabiskonsum gesprochen hat.

 

 

Das Interview mit Moritz Bleibtreu sowie unsere Rezension zu „Lommbock“, der ab kommenden Monat im Kino läuft, ist in Highway – Das Cannabismagazin 02/2017 zu lesen. Die neue Ausgabe ist ab Dienstag für schlappe 2,60 Euro bei jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop erhältlich.