„Mortler verteufelt Cannabis und bringt Schande über Deutschland“ – mit diesem Titel machte hanfjournal.de am 21. August 2017 auf und servierte seiner Leserschaft eine Polemik, die nicht mit Angriffen auf die deutsche Drogenbeauftrage Marlene Mortler geizte.

 

Marlene Mortler ist jedem, der sich in Deutschland mit Drogen beschäftigt, bekannt und im gleichen Zug ein Dorn im Auge. Ihr Kreuzzug gegen Cannabis nimmt teilweise sehr merkwürdige Züge an und ihre Argumentationen gegen Cannabis und eine Legalisierung scheinen in der Regel gut und gerne 80 Jahre alt zu sein – und dementsprechend auf alten Lügen und Märchen zu basieren.

 

Das sieht man wenig überraschend auch bei der in Berlin herausgegebenen Zeitung „Hanf Journal“ so, die etwa in Head- und Growshops kostenlos verteilt wird. Daher beschwert man sich beim „Hanf Journal“ (so wie auch wir bei Highway und bei anderen Magazinen und Legalisierungsbefürwortern) immer wieder über Drogen-Mortler.

 

Nun gab es allerdings einen Strafantrag wegen Beleidigung gegen das „Hanf Journal“, wie heute auf dessen Website bekanntgegeben wurde. Auslöser war der oben genannte Artikel „Mortler verteufelt Cannabis und bringt Schande über Deutschland“, der tatsächlich nicht mit deutlichen Worten gegenüber Frau Mortler geizt:

 

„Das kriegslüsterne Flintenweib“, „Seehofers Mädchen“, „ein bis ins Mark verdorbener und böser Mensch“ wird sie im Artikel genannt und als Lügnerin charakterisiert, die „mehr Blut und Tote“ sehen möchte. Zum Abschluss fallen dann noch einmal weitere deutliche Worte: „Sie hat in nur vier Jahren so viel Schuld auf ihre schwarze Seele geladen wie sonst nur Berufsverbrecher. Es wäre nur gerecht, wenn die Vollstreckerin des Bösen für all ihre Missetaten zu einer hohen Haftstrafe und Aberkennung der Bürgerrechte verurteilt würde.“

 

Ein köstlicher Artikel vom „Hanf Journal“, der sicherlich vielen Menschen ein Lachen entlockt hat. Bloß bei Frau Mortler kam er nicht so gut an. Daher wurden gegen den Autor des als Polemik gekennzeichneten Artikels, Sadhu von Hemp, der laut „Hanf Journal“ auch für das Satiremagazin „Eulenspiegel“ schreibt, ein Strafantrag wegen Beleidigung gestellt. Herausgeber Emanuel Kotzian wurde zudem aufgefordert, den entsprechenden Artikel aus dem Netz zu nehmen. Doch dieser ließ die Frist verstreichen, sodass der Strafantrag wegen Beleidigung nun auch auf ihn ausgeweitet wurde.

 

Auch wenn erst heute publik geworden, spielte sich das alles bereits im September ab. Doch seitdem ist auch nichts mehr passiert: die Staatsanwaltschaft hat sich bislang nicht um den Fall gekümmert und nicht einmal den Klarnamen des Verfassers der Polemik angefragt. Daher rechnet man Emanuel Kotzian vom „Hanf Journal“ auch mit einer Einstellung des Verfahrens. Ansonsten sei man aber bereit, die Angelegenheit auszufechten und „gerichtlich klären zu lassen, inwiefern im Fall von Frau Mortler die Überzeichnung menschlicher und politischer Schwächen eine Herabwürdigung darstellt.“

 

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Diese Zeilen werden mit Tränen in den Augen geschrieben. Nicht etwa Tränen, weil sich unsere herrschenden Politiker mal wieder komplett unprofessionell zu Cannabis äußern, nein Lachtränen, weil das hier vorgestellte Video einfach zu hart ist.

 

Der amerikanische Cannabis-Lieferservice Briteside hat einen Werbespot für das US-Fernsehen abgedreht, der die Dienste des Unternehmens bewirbt, dabei aber auch vergleichbare Werbespots für herkömmliche Medizin auf die Schippe nimmt – und sich selbst nicht zu ernst.

 

Ja, sogar überhaupt nicht ernst: die Familie, die in der Werbung die Hauptrollen einnimmt, wird in den anderthalb Minuten des Spots als völlig zugedröhnte, aber äußerst zufriedene Kundschaft dargestellt.

 

Besonders genial sind allerdings die Feinheiten des Spots: die schreiende Soccer-Mom am Anfang, das entrückte Gesicht der Familienmutter, die die Gras-Lieferung an der Haustür annimmt – und der dort stehende Lieferant, der leicht irritiert die Augenbraue hebt, da er das Strahlen der Frau nicht ganz zu deuten weiß. Dazu der Familienvater, der in höchster Ekstase sein Müsli reinschaufelt...

 

...das Ganze am Ende gekrönt mit Hinweisen auf die Nebenwirkungen, etwa Fressflashs, Kicheranfällen oder ein besonderes Gespür für coole Musik. Kein Wunder, dass im Werbespot noch schnell erwähnt wird: „Dies ist eine echte Firma.“ Doch seht selbst:

Halloween ist auch im deutschsprachigen Raum mittlerweile nicht mehr aus dem jährlichen Festivitäten-Kalender wegzudenken. In der Nacht zum ersten November werden sich wieder unzählige Feierwütige auf den Kostümpartys versammeln. Doch dazu gehört natürlich in erster Linie ein gelungenes Kostüm. Der gute alte Jack Sparrow hat ausgedient und Horror-Clowns haben auch trotz „Es“ ihren Zenit auch so langsam überschritten. So wird das mit dem Preis fürs beste Kostüm bestimmt wieder nichts. Außerdem hat das ja alles nix mit Cannabis zu tun und der moderne Stoner möchte mit seiner Verkleidung ja vielleicht auch gleichzeitig ein grünes Statement setzen. Wir haben uns in die Welt der 420-Kostüme begeben und wollen an dieser Stelle einfach mal zeigen, womit sich andere Kiffer heute Abend so auf die Straße trauen.



1. Die Blüte

Kann man schon fast als Klassiker unter den 420-Kostümen bezeichnen. Und wie ein Blick auf das zweite Exemplar zeigt, funktioniert es durchaus auch in der trashigen self-made-Variante. Fast noch besser sogar.

 

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2. Das Baggy

Ein solides, mit relativ wenig Aufwand herzustellendes Kostüm. Der begeisterte Gesichtsausdruck des stolzen Trägers spricht Bände. Ein Knaller wird diese Verkleidung, wenn man echtes Weed für die Füllung benutzt. Spätestens dann sollte man sich vor der Aufmerksamkeit der Anwesenden kaum retten können.

 

 

3. Der Blunt

Hier gilt ähnliches wir für das Baggy. Günstig und einfach herzustellen. In der Low-Budget-Variante eigentlich noch charmanter.

 

 



4. Die Bong

Das gute alte Bong-Kostüm reiht sich in die Reihe der klassischen Cannabis-Kostüme ein, wirkt aber etwas angestaubt und klobig.

 

 



5. Towelie

Ein großartiges Kostüm, das für zahlreiche Lacher sorgen wird, denn das dauerdichte Handtuch aus South Park war schon immer ein Fan-Liebling. Nur mit dem Kiffen wird es aufgrund des bedeckten Gesichts schwierig.

 



6. Der Dude

Ganz klar der Favorit des Autors. Stilvoll und im besten Sinne leger. Hervorragende Partytauglichkeit dank maximaler Beinfreiheit, dem obligatorischen, stets mitzuführenden White Russian und dunkler Sonnenbrille für spätere Stunden.

 

 



7. Grim Reefer (außer Konkurrenz)

Was zur Hölle? Ok, gruselig ist es, aber eventuelle Party-Flirts kann man sich wohl abschminken...

 

Cannabiskonsumenten sind faul und antriebslos? Das sind alte Verleumdungen aus der Mottenkiste der Prohibition. Klar, fast jeder kennt jemanden, dem das Kiffen vielleicht nicht so gut tut – aber jeder kennt auch jemanden, dem das Saufen, das Playstation-Spielen oder die vielen Besuche bei McDonald’s und Burger King nicht bekommen. Das bedeutet ja im Umkehrschluss aber nicht, dass die Millionen Kiffer, die kein Problem mit ihrem Cannabiskonsum haben, „beschützt“ oder gleich bestraft werden müssen.

 

Im Gegenteil – dass der Konsum von Marihuana oder Haschisch verschiedene Vorteile bietet, weiß jeder, der es ausprobiert hat. Nun berichten Mediziner der Stanford-Universität im Fachmagazin „Journal of Sexual Medicine“ von einer besonders interessanten Korrelation: Kiffer haben mehr Sex als Menschen, die nicht Marihuana oder Haschisch konsumieren. Aber auch dies sollte nicht zum Umkehrschluss verleiten, dass ein Joint oder eine Bong zu mehr Sex verhelfen – vielleicht sind Cannabiskonsumenten auch einfach die attraktiveren oder geselligeren Menschen.

 

Allerdings ergab die Studie tatsächlich, dass je mehr Cannabis konsumiert wird, auch die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs steigt. Insgesamt haben Kiffer etwa 20 Prozent häufiger Sex – die Angaben von über 50.000 Personen besagen, dass Frauen, die täglich Marihuana rauchen, im Schnitt 7,1-mal Sex in einem Monat haben, abstinente Frauen hingegen nur sechsmal. Bei den männlichen Dauerkonsumenten ergab sich eine Quote von 6,9-mal Sex im Monat, bei den abstinenten Männern bloß 5,6-mal.

Am Dienstag ist die neueste Print-Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin erschienen und kann ab sofort in allen gut sortierten Kiosken, Bahnhofsbuchhandlungen und Head- und Growshops für schlappe 2,60 Euro erworben werden.

 

Unter anderem beschäftigen wir uns in der aktuellen Ausgabe mit dem selbsternannten Wunderheiler Rick Simpson, der behauptet, mit seinem Cannabis-Öl Krebs heilen zu können. Aber wir beschäftigen uns im Magazin auch mit den gelben Namensvettern, die ansonsten aber gar nichts mit ihm zu tun haben – den Simpsons, der wohl bekanntesten und beliebtesten Zeichentrickfamilie der Welt. Denn in den bald 30 Jahren ihres Bestehens sind die Simpsons schon des Öfteren mit Cannabis in Berührung gekommen. Und auch vor den Fernsehern lässt sich das Kiffen ganz gut mit den Simpsons kombinieren...

 

Es gibt wohl nur wenig Genialeres als entspannt die Simpsons anzuschauen, ganz besonders wenn man angenehm stoned ist und ein paar Tütchen und Bongs intus hat. Dabei sind die Simpsons keineswegs nur eine Kindersendung, sondern sie sind vor allem eine bitterböse Satire auf Werte, Bräuche, Verhaltensweisen und Systemstrukturen der USA. Der Schöpfer Matt Groening hat ganz ohne Zweifel ein subversives, mit beißendem Humor gespicktes Meisterwerk der US-amerikanischen Popkultur geschaffen. Für Stoner, aber auch jeden anderen Simpsons-Konsumenten, steckt die Genialität der Fernsehserie in der Multidimensionalität des Geschehens, den unglaublichen Jokes, die so dicht am Alltag dran sind, dass sie beinahe schon wieder absurd scheinen und den skurrilen und doch realistisch erscheinenden Akteuren. Denn bei aller Gelbheit und nur vier Fingern an einer Hand: einen Homer, eine Marge, einen Bart, eine Lisa, eine Maggie, einen Ned Flanders, einen Chief Wiggum oder einen Otto kennt doch wirklich jeder – auch hierzulande. Natürlich könnte die Liste beliebig lang fortgesetzt werden, denn alle in den Simpsons vertretenen Charaktere kommen einem irgendwie aus dem eigenen Leben bekannt vor.

 

In vielen Folgen der Simpsons sind Drogen folgenimmanent ein heißes Eisen. Beschränken wir uns in diesem Artikel aber einmal ganz profilscharf auf Weed und Dope. Im Folgenden handelt es sich um eine subjektiv getroffene Auswahl an Personen und Folgen, die jeder Leser nach eigenem Gusto ergänzen oder fortsetzen kann. Der Dauerklassiker des Kiffers, der typische Stoner bei den Simpsons, ist ganz klar Schulbusfahrer Otto. Von Beginn der Simpons an war klar, dass Otto ein Dauerkiffer vor dem Herrn ist, obwohl doch gerade er den verantwortungsvollen Beruf hat, die Schulkinder von Springfield sicher von ihren Wohnorten zur Schule und zurück zu bringen. Dabei wird Otto in den allermeisten Folgen als stoned dargestellt, was sich nicht zuletzt an seinen fragwürdig bis gefährlichen Fahrkünsten zeigt. Otto funktioniert dabei so wie viele Daueruser: Mit einem gewissen Quantum intus funktioniert er perfekt, aber wehe, man würde ihn auf THC-Entzug setzen – dann müssten die Eltern von Springfield wirklich um die Sicherheit ihrer Kinder bangen. Das tut der Beliebtheit Ottos aber keinen Abbruch. Er ist für alle der „Dude“ oder der „Man“ und alle seine Sätzen enden eben mit einem dieser beiden Begriffe. Insbesondere der ohnehin zu allen Varianten subversiven Verhaltens neigende Bart pflegt ein ganz besonders inniges Verhältnis zu Otto. Nicht selten bemerken die Kinder oder Lehrer einen eigenartigen Cannabis-Geruch im Schulbus, wenn Otto seine Kleider seit Tagen nicht mehr gewechselt hat oder wenn er kurz vor Fahrtantritt im Gefährt tüchtig einen durchgezogen hat, damit ihn die kleinen Satansbraten nicht so nerven. Trotz dieses per se wirklich nicht ungefährlichen Verhaltens, scheint der Schutzheilige aller Kiffer Otto wohlgesonnen zu sein, denn bisher ist es ihm immer gelungen, seine Fahrten ohne Tote oder Schwerverletzte zu einem guten Ende zu bringen, auch wenn der Schulbus das eine oder andere Mal schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde.

 

Während Otto der einzige offen bekennende Dauerkiffer bei den Simpsons ist, zieht sich das Phänomen des THC-Rauschs dennoch durch alle Gesellschaftsschichten und betrifft alle Altersgruppen und Geschlechter. Denn zum Beispiel auch Homer ist ein Stoner. In der „Barthood“-Episode der 27. Staffel steht Barts Heranwachsen im Fokus. Dabei erwischt er – von seltsamen Grasgerüchen aus dem Schlafzimmer seiner Eltern angelockt – zu seinem großen Entsetzen seinen Vater Homer, wie der tüchtig eine Bong durchzieht und, typisch für so manchen Konsumenten, vor sich hin philosophiert. Bart reagiert für seine Verhältnisse beinahe paranoid und fragt, was denn passieren würde, wenn jetzt plötzlich die Staatsmacht käme, nur um dann noch erstaunter festzustellen, dass der adipöse Polizeichef Wiggum bereits im Schlafzimmer sitzt und gemeinsam mit Homer die Bong durchzieht, während er sich köstlich entspannt. Damit wird der Rollentausch perfekt, denn Bart wird zum Moralapostel und warnt seinen Vater eindringlich vor den Folgen des Kiffens. Aber, liebes Autorenteam, manchmal kann man es auch übertreiben. Denn diesen Rollenwechsel nimmt Bart niemand ab – Adoleszenz-Prozesse hin oder her. Hier wäre im doppeldeutigen Sinne mehr Realismus angebracht. Denn es mag schon sein, dass Homer an der Bong klebt, wie die Fliege an der Scheiße, aber folgerichtig wäre eigentlich ein Bart, der seinem Vater das verbliebene Gras abzieht, um sich selbst ein paar chillige Augenblicke zu gönnen. Dennoch bleibt Homer zu wünschen, dass er öfter mal sein ansonsten über alles geliebtes Duff-Bier im Kühlschrank stehen lässt und sich weiter zum kiffenden Hippie-Opa entwickelt.

 

Dabei ist das bei Weitem nicht die einzige Folge, in der Homer einen durchzieht... den vollständigen und umfassenden Artikel könnt ihr in Highway – Das Cannabismagazin 06/2017 lesen.

 

 

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Nach zwei langen Monaten Wartezeit ist ab heute endlich die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin an allen (Bahnhofs-)Kiosken, Grow- und Headshops erhältlich. Für schlappe 2,60 Euro (2,99 Euro in Österreich, 4,20 Franken in der Schweiz oder sogar nur 1,89 als E-Paper, beispielsweise bei Amazon) erhaltet ihr die volle Ladung Infos zu Cannabis, Legalisierung, Anbau indoor und outdoor und vieles mehr.

 

Eine Auswahl der Artikel der aktuellen Ausgabe:

 

Titelstory Warum LED-Leuchten zu bevorzugen sind Der Ertrag einer Cannabispflanze kann am besten über eine Optimierung der Lichtmenge gesteigert werden, das gilt besonders für den Innenraumanbau. Doch hier buhlen verschiedenste Technologien um die Gunst der Käufer – dabei haben inzwischen die LED-Leuchten die Nase vorn. --> hier eine Vorschau des Artikel ansehen

 

 

Titelstory LED-Technologien: Überblick und Ausblick Von Anfang an war die LED-Technologie recht vielversprechend, doch die Cannabisindustrie schien sich lange nicht richtig davon überzeugen zu lassen. Nun sind LED-Lampen weitverbreitet und auch innerhalb des LED-Sektors gibt es die verschiedensten Moden und Entwicklungen. --> hier eine Vorschau des Artikel ansehen

 

 

Offener Brief Dr. Franjo Grotenhermen gegen Rick SimpsonRick Simpson behauptet seit gut 15 Jahren, dass mit Cannabisöl nach seiner Formel Krebs geheilt werden könne. Innerhalb der deutschsprachigen Cannabisszene wird Rick Simpson größtenteils sehr positiv besprochen, dabei gäbe es auch massive Kritikpunkte zu nennen. Ein Offener Brief.

 

 

Hausbesuch Delta 9 Labs – Wie sieht es hinter den Kulissen einer Seedbank aus und welche Arbeit steckt wirklich hinter dem Züchten einer Cannabissorte? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, haben wir uns nach Amsterdam begeben, um die Seedbank Delta 9 Labs zu besuchen und ihren Besitzer Ed Borg um Antworten zu bitten.

 

 

Story Wem gehört die Tasche mit den dreieinhalb Kilo Weed?Autor Donald Denzler berichtet in dieser Ausgabe von seiner Zeit als Cannabishändler in Deutschland, als es in der Schweiz so aussah, als hätte die goldene Zeit der Cannabislegalisierung gerade begonnen, und man dort kiloweise Marihuana zu Spottpreisen erwerben konnte.

 

 

Story Die Simpsons und das Kiffen – Dieser Artikel setzt sich mit der bekanntesten Zeichentrickfamilie der Welt auseinander. Denn in den bald 30 Jahren ihres Bestehens sind die Simpsons schon des Öfteren mit Cannabis in Berührung gekommen. Und auch vor den Fernsehern lässt sich das Kiffen ganz gut mit den Simpsons kombinieren...

 

Recht Wie fliegt man am schnellsten von der Schule? – Rechtsanwalt Steffen Dietrich betrachtet einen interessanten Fall, bei dem ein Schüler des Gymnasiums verwiesen wurde, da ihm mehrfach Cannabiskonsum während der Schulzeit nachgewiesen wurde. Gegen diesen Beschloss zog der Neuntklässler vor Gericht.

 

 

 

Weitere Artikel Film: Für das Leben eines Freundes +++ Sortenportrait: CannaSutra +++ Kiffertypen: Der Minimalist +++ Produkttest: Vaporizer „Dreamwood Dobby Classic“ +++ High Five: Licht und Lampen +++ Goodies: 420-Bears +++ und vieles mehr...

 

 

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Gut, gerade erst haben wir vom Weed-Dealer berichtet, der sich mithilfe eines Livestream selbst überführte, jetzt können wir von einem 34-jährigen Cannabiskonsumenten aus Düsseldorf berichten, der sich sich mehr oder weniger selbstverschuldet in Kontakt mit der Polizei gebracht hat.

 

Vergangenen Montagmittag fuhr der Düsseldorfer mit dem ICE von Düsseldorf nach Essen, eine Fahrt von durchschnittlich 30 Minuten. Und wie vertreibt man sich da am besten die Zeit? Na klar, mit einem schönen Joint auf der Zugtoilette. Das blieb erstaunlicherweise nicht unbemerkt und so kam die Bundespolizei, um ihm seinen Joint wegzunehmen, wie „Der Westen“ berichtete.

 

Dabei stellte sich dann auch heraus, dass der Mann außerdem auch keine Fahrkarte für den Zug hatte. Da bleibt uns nur, viel Glück für den weiteren Lebensweg zu wünschen.

Cannabis in der Öffentlichkeit rauchen? In Berlin ist das auch ohne Rezept und sogar häufig mit Polizei in der Nähe ungestört möglich. In Bayern ist dies praktisch undenkbar.

 

Dennoch zündete sich im Juni der 35-jährige Berliner Tobias G. einen Joint in einem Münchner Café an – quasi legal, denn laut „Bild.de“ hat ihm sein Arzt wegen schwerer Schmerzen nach einer Wirbelsäulen-OP 60 Gramm Marihuana pro Monat verschrieben.

 

In Bayern kommt aber die Polizei, wenn einer einen Joint raucht. Und so durfte er sich vier Stunden lang verhören lassen. Nun bekam er einen Brief von der Staatsanwaltschaft: 9.600 Euro Geldstrafe oder alternativ vier Monate Gefängnis.

 

Das Rauchen von Cannabis ist für Patienten in der Öffentlichkeit eigentlich nicht verboten, davon ausgenommen sind aber alle Örtlichkeiten, in denen auch kein Tabak geraucht werden darf, wie zum Beispiel Cafés.

Cannabis kurios in Österreich: in Traun wurde am Montag ein 24-Jähriger mit seinem Auto von der Polizei angehalten, dabei rochen die Beamten Cannabis. Darauf angesprochen, erklärte der junge Mann den staunenden Polizisten, dass er gerade auf dem Weg zu einem Verhör bei der Polizei sei. Darüber sei er so nervös gewesen, dass er einen Joint geraucht habe.

 

Zu dem Verhör wird er wohl zu spät erschienen sein – denn wie „liferadio.at“ meldete, musste er noch an Ort und Stelle Führerschein und Autoschlüssel abgeben.

 

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Marihuana legal – ein Traum, wie ihn inzwischen Millionen von US-Amerikanern leben können. Dieser in der neueren Geschichte mehr oder weniger neue Zustand ruft natürlich auch die verschiedensten Forscher auf den Plan, die die Auswirkungen der Legalisierung untersuchen. Das Forschungsinstitut „Consumer Research Around Cannabis“ widmete sich nun einer interessanten Frage: welche Auswirkungen hat der legale Cannabiskonsum auf die diversen Fast-Food-Ketten des Landes? Basis der Auswertung war eine Onlineumfrage unter 27.500 legalen Cannabiskonsumenten.

 

Erst einmal vorab: Von den amerikanischen Kiffern gehen grundsätzlich (nüchtern oder dicht) 43 % zu McDonald's, 20 % zu Taco Bell und 8,7 % zu Subway. Die hohe Anzahl an McDonald's-Besuchern hat auch sicherlich mit der extremen Verbreitung der Filialen in den Vereinigten Staaten zu tun. Wenn die Befragten jedoch Cannabis konsumieren, ändern sich die Präferenzen: nach einem Joint ist es zu 40 % wahrscheinlicher, dass sie in einer Taco-Bell-Filiale landen, als ohne Konsum. Auch die Wahrscheinlichkeit, bei McDonald's aufzuschlagen, nimmt nach dem Kiffen um 10 % zu. Die Beliebtheit von Subway nimmt im dichten Zustand hingegen noch einmal ab: es wird zu 10 % unwahrscheinlicher, dass die Cannabisfans nach dem Konsum dort etwas zu sich nehmen.