Legales Cannabis in Kanada? Erst vor einem Monat berichteten wir davon, dass Marc Emery und Jodie Emery, die beiden bekanntesten Cannabis-Aktivisten Kanadas, verhaftet wurden, da sie die von Premierminister Justin Trudeau versprochene, aber bislang nicht umgesetzte Cannabis-Legalisierung einfach kurzerhand selbst ausgerufen haben und in Ladengeschäften Marihuana an Volljährige verkauften.

 

Ob damit im Zusammenhang stehend oder nicht – nun meldete sich die kanadische Regierung zu Wort und verkündete ein amtliches Datum für die bevorstehende Cannabis-Legalisierung. Oder besser gesagt, ein Datum, bis zu dem die Legalisierung spätestens umgesetzt werden wird: bis zum 1. Juli 2018. Die entsprechende Gesetzesvorlage wurde vergangenen Donnerstag eingereicht.

 

Erwachsene ab 18 Jahren dürfen vier Pflanzen anbauen und bis zu 30 Gramm Cannabis kaufen. Den einzelnen Provinzen bleibt es überlassen, die Altersgrenze auch anzuheben. Wer Minderjährigen Marihuana verkauft, wird mit bis zu 14 Jahren Haft bestraft.* Wie in der „taz“ zu lesen war, sagte Kanadas Premierminister Trudeau: „Es ist für unsere Jugendlichen zu leicht, an Marihuana zu kommen. Wir werden das ändern.“

 

Ralph Goodale, Kanadas Minister für öffentliche Sicherheit, räumte ein, dass die Cannabis-Prohibition in Kanada komplett versagt hat: Die Polizei wende jedes Jahr umgerechnet etwa zwischen 1,5 und 2 Milliarden Euro auf, um gegen Cannabiskonsumenten zu ermitteln „und trotzdem zählen kanadische Teenager zu den eifrigsten Konsumenten in der westlichen Welt.“

 

* Wer Tabak oder Alkohol an Minderjährige verkauft, kommt aber weiterhin mit einer Geldstrafe davon.

Cannabis ist in Kanada eigentlich per se kein großes Ding: Medizinisches Marihuana ist dort recht weit verbreitet und in kaum einem anderen Land haben Marihuana und Haschisch einen solch großen Rückhalt bei der Bevölkerung – 70 Prozent der Kanadier sind für die Legalisierung von Cannabis.

 

Und so war es auch keine große Kunst für Justin Trudeau, Vorsitzenden der Libertären Partei, mit dem Wahlkampfversprechen, Cannabis zu legalisieren, auf Stimmenfang zu gehen. Und so ist er seit November 2015 Premierminister Kanadas. Von seinem Versprechen aber, die Cannabislegalisierung bis 2017 umgesetzt zu haben, scheint er weit entfernt zu sein.

 

Ja, im Gegenteil: Zu dem Thema gab es seit weit über einem Jahr praktisch nichts Neues mehr zu vermelden. Dies wollte das weltberühmte Aktivistenpärchen Marc und Jodie Emery, die auch das kanadische Magazin „Cannabis Culture“ herausgeben, nicht hinnehmen und daher eröffneten sie in den letzten Wochen einige Cannabis-Shops unter dem Markennamen Cannabis Culture. Dort wurde feinstes Gras zu moderaten Preisen bei bester Beratung für alle Volljährigen angeboten.

 

Denn versprochen ist versprochen, nicht wahr? Und schließlich haben wir inzwischen 2017, auch wenn Cannabis in Kanada immer noch nicht legalisiert wurde. Doch anstatt dass sich die kanadische Regierung dank dieser freundlichen Erinnerung darum bemühen würde, die Cannabislegalisierung nun endlich voranzutreiben, ließ sie die Cannabis-Shops der Emerys durch die Polizei schließen und die beiden verhaften.

 

Jodie Emery teilte „CBC News“ mit, dass sie von der Polizei schikaniert wurde, sich nackt auszuziehen. Zudem wurde ihr gegen ihren Willen Blut abgenommen. Marc Emery dürfte das Ganze einen Tick entspannter angegangen sein, schließlich war dies bereits seine 30. Verhaftung. Der Marihuana-Aktivist wurde zuletzt erst im Dezember 2016, kurz nach der Eröffnung des ersten Cannabis-Culture-Shops, mit 18 Kilogramm Cannabis festgenommen.

 

Besonders bekannt ist Marc Emery Ende der 2000er-Jahre geworden, als er von der kanadischen Regierung an die USA ausgeliefert wurde, da er mit Cannabissamen gehandelt und diese auch in die Vereinigten Staaten exportiert hatte. Nach fünf Jahren Gefängnis kehrte er 2014 nach Kanada und zu seiner Frau Jodie zurück.

 

Inzwischen sind die beiden auch nach der neuesten Verhaftung auf Kaution entlassen worden – theoretisch blühen ihnen allerdings lebenslange Haftstrafen für den Verkauf von Cannabis. Also genau die Art von Behandlung, gegen die sie schon ihr ganzes Leben durch friedlichen Protest kämpfen.

Gras vom Schwarzmarkt kann natürlich immer verunreinigt sein. Aber wer sein Marihuana aus der Apotheke oder einer legalen Ausgabestelle bezieht, erwartet eigentlich, dass es sich um geprüfte oder zumindest saubere Ware handelt. Aus Kanada wurde aber nun Erschreckendes gemeldet. Dort wurde mit Pestiziden verseuchtes Marihuana in Umlauf gebracht und an Patienten ausgegeben, die legales medizinisches Marihuana einkauften.

 

Gleich drei große Cannabisproduzenten (Mettrum, OrganiGram und Aurora Cannabis) riefen ihre Ware zurück, als entdeckt wurde, dass in großen Mengen ihrer Cannabisblüten das verbotene Pestizid Myclobutanil enthalten war. Dies darf nicht erhitzt werden, da es sonst krebserregend und anderweitig gesundheitsschädlich ist – natürlich schlecht beim Produkt Marihuana. Ein ehemaliger Mitarbeiter der Firma Mettrum berichtete der Zeitung „The Globe and Mail“, dass dies seit 2014 Methode hat.

 

Nun wurde also verseuchtes Marihuana im Wert von über einer Million kanadischer Dollar vernichtet. Für die Zukunft wurde von der kanadischen Gesundheitsbehörde angekündigt, stichprobenartig bei den insgesamt 38 lizenzierten Cannabisproduzenten den Einsatz verbotener Substanzen zu überprüfen. Das hört sich nicht gerade nach starken Kontrollen auch, auch wenn es besser ist, als die bisherige Regelung: Denn da wurde einfach gar nicht geprüft.

 

So ähnlich verhält es sich in den USA. Wie die „Pharmazeutische Zeitung“ meldet, kam eine Untersuchung jetzt zu dem Ergebnis, dass medizinisches Marihuana aus den USA häufig mit Bakterien und Pilzen kontaminiert ist, was sich beim Rauchen natürlich schlecht auf die Gesundheit der nun mal bereits gesundheitlich geschädigten Personen auswirkt. Dieser Umstand ist darauf zurückzuführen, dass es keine bundeseinheitlichen Kontrollen zur Qualität von medizinischem Cannabis gibt.

 

Auch wenn die Regelungen für medizinisches Cannabis, das ja nun auch in den nächsten Wochen in Deutschland auf Rezept kommen wird, in Deutschland vermutlich um einiges strenger gestaltet sein werden als in manchen amerikanischen Bundesstaaten, gibt es doch einen Vorteil für das deutsche Cannabis zu vermelden: Laut der „Pharmazeutischen Zeitung“ wird medizinisches Cannabis in Deutschland in pharmazeutischer Qualität vorliegen müssen, um von der Cannabisagentur vertrieben werden zu können. Dies schließt natürlich eine Belastung durch Schadstoffe und Keime aus.

Cannabis ist angeblich ein schwer suchterzeugendes Suchtgift, glaubt man der deutschen Drogenbeauftragten Marlene Mortler. Aber ein Blick in ihre trüben Augen genügt eigentlich, um zu wissen, dass man ordentlich angelogen wird, wenn man solchem Unsinn Glauben schenkt.

 

Ja im Gegenteil: Cannabis bekommt immer mehr den Ruf eines wirksamen Substituts, dass erfolgreich bei verschiedenen Suchterkrankungen genutzt werden kann, um sich von diesen zu lösen. Bereits vor drei Monaten berichteten wir von einer Studie aus Kanada, die auf Befragungen basierte – das Ergebnis zeigte auf, dass Marihuana und Haschisch anscheinend wirksam gegen Alkohol- und Opiatsucht eingesetzt werden kann.

 

Nun wurde im „Journal of Drug Policy“ eine neue kanadische Studie der beiden Studienautoren vorgestellt – die erste Studie, die einen umfassenden Überblick zu kanadischen Medizinalcannabis-Patienten liefert. Und auch eine der ersten größeren Studien, die den Zusammenhang von Cannabis und Substanzabhängigkeiten untersucht.

 

Die Ergebnisse lassen einen jeden Cannabis-Freund aufhorchen: Denn in der Studie heißt es, dass Cannabis keinesfalls eine „gateway drug“, also eine Einstiegsdroge sei, was seit Jahrzehnten von realitätsfernen oder auch einfach nur stumpf lügenden Politikern immer wieder verbreitet wird – so auch von der deutschen Drogenbeauftragten Mortler. Auch wird Cannabis hervorragende Wirksamkeit als Medikament „gegen verschiedene Leiden, allen voran Schmerzen und mentale Probleme“ attestiert.

 

In der neuen Studie wurden 271 Cannabismedizin-Patienten untersucht und mit 107 Fragen befragt. Dabei kam heraus, dass 63 Prozent der Marihuana-Konsumenten mit dieser Medizin verschreibungspflichtige Medikamente ersetzen. Von dieser Gruppe ersetzte fast jeder Dritte ein Opiat durch Cannabis. 16 Prozent der Nutzer ersetzten ihre Benzodiazepine durch Cannabisprodukte und 12 Prozent griffen auf Marihuana und Hasch anstelle von Antidepressiva zurück. Alkohol wurde in 25 Prozent und Tabak in 12 Prozent der Fälle durch Cannabis ausgetauscht.

 

Nebenerkenntnis der Studie ist, dass 42 Prozent der kanadischen Cannabismedizin-Patienten gelegentlich oder regelmäßig darauf angewiesen sind, ihre Medizin vom Schwarzmarkt zu beziehen. Zumindest immer noch besser als in Europa, wo annähernd 100 Prozent ihre Medizin auf dem Schwarzmarkt kaufen müssen.

Lange Zeit gab es das weitverbreitete Gerücht, Marihuana sei eine Einstiegsdroge, die automatisch zur Einnahme von härteren Drogen führt. Inzwischen, im Jahr 2016, wissen viele Menschen, dass dies nicht wahr ist. Wer diese Meinung heutzutage vertritt, offenbart sich als uninformiert. Eine nun veröffentlichte Studie der Universität von British Columbia zeigt auf, dass man eventuell sogar das Gegenteil behaupten kann: Marihuana soll durchaus erfolgreich als „Ausstiegsdroge“ eingesetzt werden können. Dies gilt vor allem für die Nutzer von Alkohol und Opiaten. Aber auch der Kokainentzug scheint mithilfe von Cannabis etwas mehr Erfolg zu versprechen.

 

Die Zahlen, die genannt werden, sind hoch: In einer Auswahl von 400 kanadischen Cannabis-Medizin-Patienten gaben 75 Prozent an, mit Cannabis eine andere Substanz zu ersetzen (Medikamente, Alkohol, illegale Drogen). Über 25 Prozent der kanadischen Medizinpatienten sollen mit Cannabis eine härtere Droge ersetzen, über 40 Prozent Alkohol.

 

Auch fand die Studie Belege dafür, dass mit Cannabis die Symptome von Depressionen und Posttraumatischen Belastungsstörungen behandelt werden können. Der Leiter der Studie, Dr. Zach Walsh, sagte, dass man sich mit der baldigen Legalisierung in Kanada nicht davor verschließen sollte, auch den Einsatz von Marihuana in die Planungen, mit dem Konsum anderer Drogen aufzuhören, einzubeziehen.

 

Weblink: Veröffentlichung der Ergebnisse der Studie im Fachblatt „Clinical Psychology Review“.

Die kanadische Regierung verkündete, dass Medizinpatienten ab Mittwoch der Eigenanbau ihrer Medizin – Cannabis – erlaubt sein wird. Das ist ärgerlich für die 34 lizenzierten Cannabis-Produzenten, deren Produkte für Patienten bislang die einzige legale Möglichkeit darstellten, sich mit Marihuana einzudecken.

 

Die Menge der erlaubten Pflanzen richtet sich dabei nach der verschriebenen Menge Marihuana. Als Beispiel wird für jemanden, der ein Gramm am Tag benötigt, der Anbau von zwei Outdoor- oder fünf Indoor-Pflanzen genannt, wie „CBC“ berichtet. Der Anbau kann auch auf eine andere Person übertragen werden, wenn diese in den letzten zehn Jahren nicht wegen Drogen mit dem Gesetz in Konflikt gekommen ist. Eine Person darf maximal für zwei Leute anbauen, inklusive sich selbst.

 

Im Frühling 2017 soll dann die von Premierminister Justin Trudeau versprochene vollständige Legalisierung in allen Bereichen erfolgen. Wie es dann bezüglich dem Cannabisanbau aussieht, ist noch nicht ganz klar.

Aus mitteleuropäischer Perspektive ist die kanadische Handhabung Cannabis betreffend beinahe so undurchsichtig, wie uralte Gebietskonflikte am anderen Ende der Welt: Eigentlich ist Marihuana und Haschisch verboten, der Bevölkerung ist das aber egal, so auch weiten Teilen der Exekutive, aber so richtig halt dann doch nicht. Der neue Ministerpräsident Trudeau hat eigentlich für nächstes Jahr eine vollständige Legalisierung von Cannabis in Aussicht gestellt, aber dennoch begann vor zwei Wochen das „Project Claudia“ – in Kanadas berühmtester Stadt Toronto wurden 78 Dispensaries, also Ausgabestellen von (medizinischem) Marihuana, darüber informiert, dass bei ihnen ungesetzliche Aktivitäten festgestellt wurden, wie bei „Vice“ zu lesen ist.

 

Die Aktion führte dann auch zur Schließung einiger Dispensaries. Und das war höchst unerfreulich für den Kanadier Raymond Hathaway, einen Rechtsanwaltsfachangestellten aus Toronto. Hathaway leidet an einem nicht zu operierenden Tumor an der Wirbelsäule und ist auf eine Behandlung mit dem sogenannten „Rick Simpson Oil“ angewiesen. Da die Ausgabestellen von Marihuana in seinem Wohngebiet dank „Project Claudia“ nun geschlossen wurden, kann er ohne das Öl nicht mehr seine Schwellungen und Schmerzen kontrollieren. Daher verklagt er nun die Stadt Toronto auf eine Million kanadische Dollar, wie „Cannabis Culture“ berichtet. Ihm den Zugang zu medizinischem Marihuana zu nehmen, sei ein Verstoß gegen die Menschenrechte und ein direkter Angriff auf die Unversehrtheit seiner Person.

 

Die Polizei von Toronto äußerte sich daraufhin, dass offizielle Medizin-Patienten weiterhin mit Cannabis von Health Canada versorgt werden würden, allerdings wird bei Health Canada kein Rick-Simpson-Öl angeboten, auf das der Kläger angewiesen ist. Bemerkenswert: Der Bürgermeister Torontos, John Tory, verkündete, er habe mit den Schließungen der Ausgabestellen nichts zu tun. Weitere Reaktionen der Stadt sind bislang nicht bekannt.

 

Cannabis Legalisation in the UK: A Cost-Benefit Analysis [INFOGRAPHIC] by Paul at Cassiobury Court.

Immer weiter positive News aus Kanada: Ein Bundesrichter hat nun verfügt, dass Patienten in Kanada ihr Marihuana selbst anbauen dürfen. Der amtierenden Regierung gab er sechs Monate Zeit, neue diesbezügliche Gesetze auszuarbeiten.

 

Der Richter Michael Phelan kam am Mittwoch zu der Einsicht, dass die den Cannabisanbau betreffenden Einschränkungen die Grundrechte der Patienten verletze, die auf medizinisches Marihuana angewiesen sind – die derzeit geltenden Gesetze seien daher als wirkungslos zu erachten. Phelan wies allerdings ausdrücklich daraufhin, dass diese Entscheidung nichts an denjenigen Gesetzen ändere, die den Freizeitgebrauch von Marihuana unter Strafe stellen – aber auch diese Gesetze stehen ja dank Premierminister Justin Trudeau vor dem Wandel, wie in der aktuellen Ausgabe von Highway zu lesen ist.

 

Die Entscheidung betrifft allerdings nicht sämtliche Cannabispatienten in Kanada, sondern nur solche, die bereits zum Zeitpunkt (Anfang 2014) einer ähnlichen, nun durch Phelan bestätigten Entscheidung eine Erlaubnis für die Nutzung von medizinischem Cannabis hatten. Alle anderen müssen noch bis zu sechs Monate warten, bis die Regierung (hoffentlich) auf die Anordnung des Richters reagiert und neue Gesetze ausgearbeitet hat.

 

Besonderer Leckerbissen: CBCNews weiß zu berichten, dass Richter Phelan zum Rundumschlag gegen „sogenannte Experten“ ausholte und einen der Gegner des privaten Anbaus scharf angriff. Corporal Shane Homequist sei ein „ungeheuerliches Beispiel für einen sogenannten Experten: Er hat keine Qualifikationen, die einen Experten normalerweise auszeichnen. Seine Vermutungen und Überlegungen sind voller Fehler. Seine Methoden sind nicht akzeptiert von denjenigen, die ansonsten in diesem Bereich arbeiten. Die seine Meinung untermauernden Fakten haben sich als falsch herausgestellt. Ich kann seinen Ausführungen nur kleinen oder gar keinen Wert beimessen.“ Weiterhin sprach der Richter deutliche Worte hinsichtlich der offiziellen Ausführungen, der Anbau durch Patienten führe zu großen Risiken aller Art und verwies diese ins Reich der Legenden.

 

Die ganze Entscheidung könnt ihr hier im Originallaut nachlesen (PDF).

Wie cannabusiness.com berichtete, hat die größte Einstufungsorganisation Kanadas bestimmt, dass medizinisches Cannabis keine Einstufung als koscher benötigt. Die Firma MedReleaf, Hersteller von medizinischem Marihuana, stellte einen Antrag, in dem um eine Entscheidung gebeten wurde. Nach langer Überlegung wurde entschieden, dass es unerheblich sei, ob medizinisches Cannabis koscher ist oder nicht, da das Wohl eines Patienten wichtiger sei als die Frage nach der Einstufung.