Im Jahr 2016 sah eine Gruppe von Cannabis-Enthusiasten aus Humboldt, Kalifornien, eine einzigartige Gelegenheit, auf dem Markt, der hauptsächlich von Blüten, Vapes und Edibles dominiert wird, ein neuartiges Produkt einzuführen. Die Idee, inspiriert von den in nordischen Ländern weit verbreiteten Snus-Tabakbeuteln, war einfach, aber zu dieser Zeit überraschenderweise noch nicht existent. Die Gründer erkannten das Potenzial und begannen schnell mit der Entwicklung des ersten rauchfreien CBD-Beutels (Pouch), das THC-, tabak- und nikotinfrei ist – heute bekannt als Cannadips.

 

Was sind CBD-Pouches von Cannadips?

Cannadips CBD-Pouches sind kleine Faserbeutel, die zwischen der oberen Innenlippe und dem Zahnfleisch eingeklemmt werden, wobei die durchlässige Oberfläche die Freisetzung des Inhalts ermöglicht. Die Inhaltsstoffe im Inneren bestehen aus Breitspektrum-CBD, gepaart mit sorgfältig entwickelten Aromastoffen, die rein natürlich, gentechnikfrei, vegan und frei von Pestiziden sind. Die empfohlene Anwendungsdauer beträgt mindestens 30 bis 45 Minuten, um die Freisetzung des gesamten CBD zu ermöglichen, während die Aromen sogar bis zu zwei Stunden anhalten können. Die CBD-Pouches von Cannadips sind derzeit in den Sorten Natural Mint, Tangy Citrus und American Spice erhältlich – jeder dieser Pouches bietet ein geschmackliches Profil getreu seinem Namen, um den vollen Genuss sicherzustellen.

 

Warum Pouches?

Die in Cannabis enthaltenen Cannabinoide sind fettlöslich, was bedeutet, dass die Verbindungen entweder verbrannt oder in eine einnehmbare Form gebracht werden müssen, damit sie vom Konsumenten auch tatsächlich aufgenommen werden können. Methoden wie Rauchen und auch Vapen sind jedoch im Allgemeinen mit schädlichen Auswirkungen konnotiert und eine solche Einnahme erfordert eine längere Verarbeitung durch den Körper, wodurch gegenüber einem oralen Konsum Wirksamkeit verloren gehen kann.

Um also Abhilfe zu schaffen, arbeitete Cannadips eng mit ausgewählten Chemikern zusammen, die eine Methode entwickelten, um die Cannabinoide in den Pouches wasserdispergierbar zu machen. Mit anderen Worten, der CBD-Gehalt in Cannadips ist in Flüssigkeit bzw. in diesem Fall in Speichel löslich. Dieses wasserlösliche Format steigert die Bioverfügbarkeit des CBD und die Wirksamkeit der Absorption noch weiter. Tatsächlich ist die Bioverfügbarkeit von Cannadips CBD laut Cannadips etwa drei- bis viermal so hoch wie die von traditionellen CBD-Ölen oder -Tinkturen. Ein Beutel mit 10 Milligramm wasserdispergierbarem (oder wasserlöslichem) CBD, das im Mund absorbiert wird, ist demzufolge wirksamer als eine gleiche Menge CBD auf Ölbasis, die über den Mund eingenommen wird.

 

Die Vorteile des Pouch-Formats

Auch wenn die CBD-Pouches von Cannadips ursprünglich vom Snus-Tabakbeutel inspiriert wurden, wurde lediglich das Konzept des Beutels im Mund vollständig übernommen. Durch den Einsatz eines Beutels (Pouches) definierte Cannadips eine neue Marktnische für diejenigen, die CBD ohne jegliche Form der Inhalation und ohne unnötige Kalorienzufuhr (mit Essbarem) genießen möchten oder vielleicht einfach kein Liebhaber des Geschmacks oder der Einnahmeform von Ölen und Tinkturen sind. Die diskrete Verwendung von Beuteln gibt den Benutzern auch die Freiheit, sie jederzeit und überall zu nutzen, ohne jemanden in der Umgebung dadurch zu stören. Darüber hinaus können die Benutzer ihren CBD-Konsum nach eigenem Ermessen besser steuern, da sie die Dosierung jedes Pouches genau kennen.

 

THC-frei und laborgeprüft – bei voller Transparenz

Cannadips verwendet ein firmeneigenes Verfahren, das die wertvollen Terpen- und Flavonoidverbindungen, die in dem genutzten amerikanischen Hanf enthalten sind, bewahrt, und das enthaltene THC vollständig extrahiert, um ein hochwertiges, breitbandiges und THC-freies Endprodukt zu gewährleisten. Jede CBD-Dose von Cannadips wird mit 15 Beuteln geliefert, wobei jeder Beutel 10 Milligramm CBD enthält.

Für Cannadips ist es äußerst wichtig, die Verbraucher umfassend darüber zu informieren, was sich in jedem Beutel befindet. Daher wird jede Charge von Cannadips-CBD-Produkten ausführlich getestet, um das Cannabinoidprofil und die Potenz der Wirkstoffe zu bestimmen. Die Laborergebnisse sind online unter Cannadips.eu anhand der Chargennummer, die auf der Rückseite jeder Dose zu finden ist, leicht zu finden und jederzeit einsehbar. Jeder Laborbericht enthält auch detaillierte Angaben zu allen Inhaltsstoffen und ihren Herstellern, um den Verbrauchern vollständige Transparenz zu bieten.

 

Ein SpectrumLeaf-Unternehmen in Europa

Cannadips Europe gehört in Europa zu SpectrumLeaf, einem Unternehmen, das sich der Auswahl und Beschaffung hochwertiger CBD-Produkte verschrieben hat und sich ständig den Kundenbedürfnissen anpasst.

Wer in der Vergangenheit mal wieder Lust verspürte, in einem Coffeeshop zu entspannen, dem blieb bisher nichts anderes übrig, als sich auf den Weg in die Niederlande zu machen. Anstatt wieder einmal gen Amsterdam aufzubrechen, hat man seit diesem Oktober die Möglichkeit, den ersten Coffeeshop in den Vereinigten Staaten zu besuchen. Der befindet sich mitten in West Hollywood, Los Angeles, und dürfte aus dem Stand eine der glamurösesten Cannabis-Adressen der Welt geworden sein.

 

Der Freizeitkonsum von Cannabis ist in Kalifornien zwar schon seit 2017 erlaubt, aber in den Dispensarys ist der Konsum ausdrücklich verboten. Cannabisproduzent Lowell Farms hat sich nicht lumpen lassen und hat nun für genau diesen Zweck eine „Erlebnisgastronomie“ geschaffen, die die meisten holländischen Coffeeshops in den Schatten stellen dürfte. Schummrige Ausleuchtung und abgewetztes Mobiliar sucht man hier vergeblich, das Interieur ist blitzsauber, (sonnen-)lichtdurchflutet und stylisch.

 

Alkohol wird nicht ausgeschenkt, denn wie auch in den Niederlanden ist Mischkonsum durch den Gesetzgeber nicht gestattet. Dafür gibt es aber nicht nur die üblichen Snacks zum Joint, nein, stattdessen erwartet den Gast eine reichhaltige Speisekarte mit hochwertigen Gerichten aus dem Topf von Spitzenköchin Andrea Drummer. Anstelle von Sommeliers steht dem unerfahrenen Besucher der sogenannte „tableside flower service“ zur Verfügung, der dabei hilft, die richtige Strain-Wahl zu treffen.

 

Man merkt schon, die ganze Angelegenheit ist gutes Stück exklusiver als Chocomel und Haschisch-Joint, aber das ist wohl einfach Hollywood. Und wo sonst kann man schon Pop-Star Miley Cyrus und Produzent Mark Ronson (die bei der Eröffnung gesichtet wurden) auf einen Gute-Nacht-Joint treffen? Na ja, wenn man es mal genauer bedenkt, so ein bisschen was Abgeranztes, das kann ja hin und wieder auch ganz gemütlich sein

Vape-Pens und E-Zigaretten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Gerade Cannabis-Neulinge, die im Zuge gestiegener sozialer Akzeptanz ihre ersten Erfahrungen machen, interessieren sich fürs Vaporisieren. Ähnliches gilt für die zahlreichen Patienten, die selbstverständlich nach einem gesunden Weg suchen, ihre Medizin zu konsumieren. Für die Mehrzahl dieser Nutzer ergibt es einfach keinen Sinn, ihr Arzneimittel auf eine gesundheitsschädliche Art und Weise (z.B. im Joint) einzunehmen und damit die heilsame Wirkung des Cannabis ad absurdum zu führen.

 

Leider gibt es nun Besorgnis erregende Nachrichten aus Kalifornien zum Thema Vaporisieren. Im Rahmen verschärfter Regularien, Kontrollen und Tests, denen sich die legale Cannabisindustrie bzw. ihre Produkte in steigendem Maße zu unterziehen hat, kommen derzeit einige unangenehme Wahrheiten ans Licht. Da aufgrund steigender Konkurrenz möglichst billig produziert werden muss, lassen viele US-Firmen ihre Vape-Pens in China zusammensetzen oder nutzen zumindest Einzelteile aus Fernost. Die Folgen: ein erhöhter Blei-Anteil in den Kartuschen und im schlimmsten Fall Bleidämpfe in den Lungen der Konsumenten. Selbst hochpreisige und vermeintlich hochwertige Kartuschen sind von den Verunreinigungen nicht ausgenommen, von obskuren Billig-Geräten vom Grabbeltisch einmal ganz zu schweigen.

 

Problematisch ist außerdem, dass nicht wenige Prüflabors der Cannabisbranche noch gar nicht ausreichend ausgerüstet sind, um die erweiterten Tests korrekt durchführen zu können. John Myers, Verkaufsleiter des Händlers für Cannabiszubehör Calico Group, berichtet von kalifornischen Cannabisfirmen, die ihre Cartridges von unabhängigen Laboren testen ließen: demnach waren fünf Prozent der eingereichten Proben mit Bleirückständen kontaminiert. Der Gründer der Testeinrichtung SC Labs Josh Wurzer räumt in einem offiziellen Statement gegenüber der Presse zwar Probleme ein, sprach aber nur von etwa 0,5 Prozent positiver Blei-Tests durch sein Unternehmen.

 

Bleibt zu hoffen, dass die Unternehmen der Branche ihre Veranwortung gegenüber der Gesundheit ihrer Kunden ernst nehmen und nicht der Profitgier opfern.

Hat er etwa ein Angebot bekommen, dass er nicht ablehnen konnte? Wahrscheinlich ist es eher die Liebe von Regie-Legende Francis Ford Coppola zu gutem kalifornischen Wein, die ihn auch dem Weed näherbrachte. Der Regisseur, der mit den absoluten Filmklassikern „Der Pate“ und „Apokalypse Now“ auf ewig in die Hall Of Fame der Filmregisseure eingetreten ist, sieht in beiden Genussmitteln ein besonderes Geschenk der Natur, dass es zu hegen und zu pflegen gilt. Der vierfache Oscar-Preisträger, der sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr aus dem Filmbusiness verabschiedet hat, kann bereits auf eine erfolgreiche Karriere als Winzer zurückblicken. In Kooperation mit dem Unternehmen „The Herb Somm“, dass sich auf die Kreation hochpreisiger Gourmet-Cannabis-Marken spezialisiert hat, wagte Coppola (übrigens der Onkel von Nicolas Cage) nun den Sprung ins Cannabusiness. Seine sogenannte „Grower’s Series“ enthält je ein Gramm dreier biologisch angebauter Gourmet-Strains, die die verschiedenen Mikroklimata des Humboldt County repräsentieren und für Marihuana von höchster Qualität stehen.

In Kalifornien sind Waldbrände eine alljährlich wiederkehrende Gefahr. Bei durchschnittlichen Tagestemperaturen von 30 Grad und ausbleibendem Regen breiten sich die Feuersbrünste rasend schnell aus und hinterlassen auf ihrem Weg bloß Zerstörung, Ruß und Asche. Im Norden des Bundesstaats, der übrigens Anfang des Jahres Cannabis legalisierte, wütete gerade ein Brand riesigen Ausmaßes, als die verdutzten Feuerwehrmänner, mitten in der evakuierten Zone, auf drei Männer trafen, die sich weigerten, ihre Cannabisplantage zu verlassen und verzweifelt versuchten, ihre Pflanzen zu kühlen. Die Outdoor-Grower, die sich in der Zone eigentlich gar nicht hätten aufhalten dürfen, befanden sich gerade einmal 18 Meter von der Feuerlinie entfernt. Den Feuerwehrmännern blieb nichts anderes übrig, als die Cannabisfreunde zu ihrem eigenen Glück zu zwingen und die Polizei zu Hilfe zu rufen, um die Männer abtransportieren zu lassen. Sie wurden aufgrund der Behinderung von Löscharbeiten und des Aufenthaltes in einer Evakuierungszone vorläufig festgenommen.