Was für ein Horn! Um auf die Bedrohung des Bestands wild lebender Elefanten durch Wilderei und Elfenbeinhandel aufmerksam zu machen, hat sich das amerikanische Cannabis-Unternehmen Stone Road Farns etwas ganz Besonderes einfallen lassen: in Kooperation mit den Cannabis-Cup-Gewinnern von Team Elite Genetics und Soilgrown Solventless wurde ein Charity-Event der 420-Art auf die Beine gestellt. Im Mittelpunkt des Abends stand die Versteigerung eines ganz besonderen Joints. Der weltbekannte Jointbau-Artist Weaver „rollte“ zu diesem Anlass eine riesige Tüte (76,2 cm) in Form eines Elefantenstoßzahns, gefüllt mit knapp einem halben Kilo Marihuana, 56 Gramm Bubble Hash und, last but not least, etwa 170 Gramm Konzentrat. Wieso das berauschende Kunstwerk „nur“ 4.000 Dollar einbrachte, obwohl sein eigentlicher Wert auf mindestens 24.000 Dollar geschätzt wurde (allein die Blättchen aus 24-karätigem Blattgold, mit denen der Spliff gebaut wurde, haben einen Wert von etwa 5.000 Dollar)? Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei dem Event wohl eher um eine ausgefuchste PR-Aktion handelte, zumal der Zuschlag an Stone Road Farms’ größten Investor ging. Wie dem auch sei, jedenfalls wurde bereits angekündigt, die Verköstigung des Joints auf Video festzuhalten und bald zu veröffentlichen.

Österreichs Jung-Kanzler Sebastian Kurz und seine ÖVP haben bezüglich der Legalisierung von Cannabis einen klaren Standpunkt: als waschechte Konservative sprechen sie sich klar dagegen aus. Wie weit die Abneigung tatsächlich geht, macht nun eine kuriose Aktion von Kurz’ PR-Team deutlich.

 

Bei einem Treffen von Kurz mit Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ebenfalls ÖVP) in einem zünftigen Gasthaus entstand ein eigentlich völlig harmloses Pressefoto vom Typ „Mächtige Männer diskutieren beim Essen mit ausladenden Gesten die Geschicke der Nation“, wie man es schon ein Dutzend Mal gesehen hat. Eigentlich. Denn durch ein Detail des Fotos sah das PR-Team des Kanzlers anscheinend das Bild des jungen und dynamischen Weltpolitikers, das man so gern kommuniziert, über alle Maßen gefährdet. Denn an der Wand hinter Sebastian Kurz hing in der Originalversion des Bilds eine Fotografie, die etwas zeigt, das der ÖVP so gar nicht genehm ist und das man nicht anders als einen riesigen Joint bezeichnen kann. Vielleicht hatte man schon den Social-Media-Spott in den Ohren oder wollte kruden Verschwörungstheorien vorgreifen, jedenfalls entschied man sich zu der radikalen Maßnahme, das Foto wieder zurückzuziehen, zu bearbeiten und in einer sauberen Version neu zu veröffentlichen. Auf dem neuen Foto ziert nun ein beschauliches und komplett unverfängliches Alpenpanorama die Wand hinter Kurz.

 

Das unzensierte Original-Bild

 

Nun war das Original aber schon etwa eine Woche online und dementsprechend dauerte es nicht lange, bis ein aufmerksamer Nutzer die Cannabis-Zensur in dem retuschierten Bild bemerkte und der befürchtete Shitstorm letztendlich doch ausbrach. Die Social-Media-Community fühlte sich sogleich in ihrer Kreativität herausgefordert und so dauerte es nicht lange, bis unter dem Hashtag #bastishop noch weitere, natürlich nicht ganz ernstgemeinte Varianten der Abbildung den Weg ins Netz fanden.

Wer kennt es nicht: kaum im Hotel angekommen, wird der Feuermelder rausgedreht und dann erst einmal ein Joint geraucht. Hängt man aber andauernd in Hotels ab, merkt man irgendwann, dass viele Feuermelder gegen einen kleinen Joint gar nichts haben und nicht direkt mit dem Piepsen anfangen.

 

Wie auch immer: Bonez MC von der 187 Strassenbande rauchte sich vor einigen Tagen nach einem Konzert in einem Hotel in Oberhausen eine seiner Purtüten, als der Rauchmelder Alarm schlug. Wie „Bento“ berichtete, musste das gesamte Hotel geräumt werden. Doch kein Problem: die Rechnung für den Einsatz fällt für Bonez’ Verhältnisse moderat aus: 998 Euro für „Unterhaltungsmedien: Feuerwehreinsatz“.

 

Den ein oder anderen Joint im Hotelzimmer wird er sich also noch leisten können.

Ja, das Leben ist schon anstrengend: als gesunder Mensch darf man nirgendwo in Deutschland legal kiffen. Manche Cannabiskonsumenten rauchen einfach trotzdem mehr oder weniger überall und werden nie belästigt, andere irren – so wie zwei 19 und 22 Jahre alte Bremer am Samstag – durch die Straßen und suchen sich einen besonders abgelegenen Ort, um sich dort einen Joint anzuzünden.

 

Doof nur für die beiden gerade angesprochenen Bremer, dass sie sich in ihrer Heimatstadt offenbar nicht so gut auskennen und sich für den Rauchgenuss eine „dunkle Ecke“ in der Bremer Altstadt aussuchten, welche die Rückseite einer Polizeiwache darstellt.

 

Während sie also in der kameraüberwachten Garageneinfahrt des Polizeireviers ihre Tüte rauchten, staunten die Beamten vor den Überwachungsmonitoren nicht schlecht. Die Beamten, die den beiden Rauchenden entgegeneilten, unterbrachen dann den Cannabisgenuss, klauten den Joint und leiteten eine Ermittlung wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln ein.

Wie es bis Jahresanfang schien, ist der Vormarsch von Cannabis in den USA nicht mehr aufzuhalten (nun gab es jedoch nach wenigen Tagen im Jahr doch auch schlechte Nachrichten zu vermelden). Seit dem 1. Januar dürfen jedenfalls auch die Bürger des größten US-Bundesstaats Kaliforniens ganz legal ihrer Vorliebe für Marihuana frönen. Wie zu erwarten war, ist der Andrang riesig und Tausende neue Arbeitsplätze (sind im Begriff zu) entstehen. Unzählige Stars und Promis haben in den letzten Jahren Flagge gezeigt und kräftig mitgeholfen, das durch konservative Propaganda angekratzt Image der vielfältigen Nutz- und Heilpflanze Hanf wieder geradezurücken.

 


Dies tat auch CNN-Nachrichtensprecherin Randi Kaye aus Denver in Colorado, als sie während einer Live-Schaltung am Silvesterabend von den Feierlichkeiten berichtete: denn in ihrer Hand hielt die gut gelaunte Moderatorin einen schönen Joint, den sie auch noch demonstrativ in Richtung der Fernsehzuschauer reichte. Wie zu erwarten war, gab es für die Aktion aus rechter Ecke einigen Gegenwind. So verkündete unter anderem beispielsweise Fox-News-Moderatorin Laura Ingraham auf Twitter öffentlich ihren Unmut, was in Anbetracht des zutiefst reaktionären Senderprofils aber keinen überraschen dürfte. Letztendlich sollten sich alle Beteiligten mal wieder etwas beruhigen, schließlich hat Kaye ja noch nicht mal einen Zug genommen.

 

Und wenn doch, hätte sie bestimmt nicht inhaliert…

Blinkendes Licht auf dem Dach? Das muss doch eigentlich ein Taxi sein – so oder so ähnlich muss wohl der Gedankengang eines Cannabishändlers aus Kopenhagen am vergangenen Donnerstag gewesen sein. Doch kaum setzte er sich in den Wagen, stellte er fest, dass dies eine schlechte Idee war: die Polizisten beschäftigten sich direkt näher mit dem Überraschungsgast im Polizeiauto und konnten bei ihm circa 1.000 fertige Joints beschlagnahmen, die wohl für den Cannabismarkt in der Kopenhagener Freistadt Christiania bestimmt waren.

 

Am Tag danach gab es dann mal wieder eine Razzia in Christiania – dabei wurde allerdings für dortige Verhältnisse bloß eine recht kleine Menge Cannabis von der Polizei konfisziert: fünf Kilogramm Haschisch und vier Kilogramm Marihuana werden in Christiania wohl nur kurz vermisst werden.

 

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Was die Champions League für die Fußballer ist, das ist die National Joint League (kurz NJL) für Joint-Künstler. Hier treten die fantasievollsten, kreativsten und geschicktesten Bauer gegeneinander an und kämpfen mit Weed und Blättchen um die Gunst der anspruchsvollen Cannabis-Fans. Und trotz des "National" im Namen darf von jedem Land aus teilgenommen werden.

 

Denn im Rahmen eines gut besuchten Instagram-Accounts kann hier jeder durch Kommentieren zum Jury-Mitglied werden und seine Stimme für den favorisierten Joint abgeben. Das Werk, das die meisten Stimmen für sich verbuchen kann, kommt eine Runde weiter und muss sich einem neuen Joint-Gegner stellen. Über 30.000 Fans verfolgen die NJL auf Instagram, an den Abstimmungen beteiligen sich regelmäßig hunderte Joint-Kritiker. Den NJL-Instagram-Account, über den ihr auch an den Abstimmungen teilnehmen könnt, findet ihr hier. (Übrigens hat auch Highway einen Instagram-Account, den ihr hier begutachten könnt.)

 

Vor gut einem Monat wurde übrigens der Gewinner von Saison 7 der National Joint League bekanntgegeben: Eine kunstvoller Iron-Man-Joint von Artist „FlipU4Real“ (siehe unten).

 

Der Gewinner-Joint von Saison 7

 

Ein weiters Kunstwerk von FlipU4Real

 

 

 

Jointbau-Profis bei der Arbeit

Joint drehen im Zug? Das hat bestimmt schon mal der ein oder andere gemacht. Nach so einer langen Fahrt will man schließlich direkt losrauchen und nicht erst draußen auf dem kalten Bahnsteig eine Tüte drehen müssen...

 

So oder so ähnlich hat es sich vermutlich ein Fahrgast auf dem Weg nach Differdingen (Luxemburg) vorgestern gedacht: Seelenruhig drehte er sich vor den Augen aller Fahrgäste einen Joint. Eigentlich hat dies auch niemanden gestört, wieso auch – so ein selbstgedrehter Joint ist schließlich was Feines und tut niemandem weh.

 

Doch dann kam die Polizei, die im Zug eine Kontrolle durchführte, und erspähte den jungen Mann beim Joint drehen. Darauf angesprochen, händigte der Fahrgast den Beamten direkt den Joint aus und dazu noch ein Tütchen mit Marihuana.

 

Wie „lokalo.de“ meldete, kam dies den Polizisten aber ein wenig zu kooperativ vor. Daher nahmen sie den Joint-Dreher mit auf die Wache und untersuchten ihn gründlich. Dabei tauchten noch weitere 14 Tütchen mit Marihuana auf – insgesamt 60 Gramm, also genug Gras für einige Joints.

 

Und so ging die Geschichte weiter, die mit einem harmlosen Joint im Zugabteil angefangen hatte: Denn nun ordnete die Staatsanwaltschaft eine Hausdurchsuchung an. Neben einigen Waffen wurden dabei knapp zwei Kilo Marihuana gefunden.

 

Die vorerst letzte Station für den Fahrgast ist somit seit gestern die Untersuchungshaft. Wir lernen daraus: Einen Joint im Zug zu drehen ist nicht immer so schlau. Aber es geht auch noch dämlicher – und zwar wenn man, wie kürzlich geschehen, direkt seine Cannabispflanzen mit in die Bahn nimmt...

Marihuana gratis! Und zwar nicht zu knapp! Mindestens ein Kilo des edlen Krauts der Cannabispflanze wird am Tag der Amtseinführung von Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten (am 20. Januar) verschenkt. Aus diesem Kilo werden exakt 4.200 Joints gedreht, die dann durch die Legalisierungs-Initiative DCMJ auf dem Dupont Circle, einem Platz in der Innenstadt von Washington, D.C. kostenlos verteilt werden.

 

Die Initiative DCMJ ist maßgeblich für die Legalisierung in der Bundeshauptstadt Washington, D.C. (nicht zu verwechseln mit dem Bundesstaat Washington, wo Cannabis ebenfalls legalisiert wurde) verantwortlich. Allerdings ist in Washington, D.C. der Verkauf immer noch nicht gestattet – der Anbau und das Verschenken allerdings schon, sodass die Aktion bis zu dieser Stelle komplett legal ist.

 

Allerdings wird auf der oben verlinkten Website von DCMJ dazu aufgefordert, genau wenn die Rede des neuen Präsidenten Trump bei 4 Minuten und 20 Sekunden angelangt ist, die Joints dann auch anzuzünden (übrigens um etwa 10 Uhr morgens). Dies ist dann allerdings illegal, da der Konsum von Cannabis in der Öffentlichkeit verboten ist.

 

Sinn und Zweck dieser Aktion ist das Aufmerksammachen auf den schweren Stand, den Cannabis trotz vieler Erfolge in den letzten paar Jahren in Amerika immer noch hat. Denn auch wie Trumps Meinung zu Cannabis aussieht, ist noch unklar – medizinisches Marihuana scheint er in Ordnung zu finden, Cannabis zum Freizeitspaß ist ihm aber anscheinend doch nicht so geheuer. Auch die Benennung von Jeff Sessions zum Justizminister ist ein schlechtes Zeichen für Cannabis in den USA.

 

In der aktuellen und gerade erschienenen Print-Ausgabe unseres Magazins Highway – Das Cannabismagazin widmen wir uns zu großen Teilen den neuen Cannabis betreffenden Entwicklungen in den USA, etwa mit den Ergebnissen der Volksabstimmungen aus dem November, den neuen Legalisierungsstaaten, die 2017 Cannabis legalisieren, oder wie man sich in einer amerikanischen Cannabis-Dispensary benimmt (und wie besser nicht). Eine solche Dispensary haben wir auch in Oregon für euch besucht und berichten im aktuellen Magazin ausführlich für euch darüber. Dies und vieles mehr findet ihr hier:

 

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Ach ja, die Amis: So sehr sie unter Volltrotteln wie Donald Trump leiden müssen, so sehr beneiden wir sie auf der anderen Seite um ihre Cannabisgesetze der letzten Jahre. In den Bundesstaaten mit legalisiertem Cannabis gehen nicht nur die Verbrechensraten und Krankmeldungen zurück, auch steigen die Steuereinnahmen und das subjektive Wohlbefinden. Und außerdem entstehen viele neue Jobs in der Cannabisbranche: Grower, Verkäufer, Wachmänner – aber den Vogel abgeschossen hat wohl Tony Greenhand, dem wir nicht unbedingt glauben, dass dies tatsächlich sein echter Name ist.

 

 

Frustriert durch seinen ersten selbst gedrehten Joint, besorgte er sich vor vielen Jahren eine Unze (28 Gramm) Marihuana und investierte ein komplettes Wochenende in die Perfektionierung des klassischen konischen Joints, wie er dem US-Portal „vocativ“ berichtete. Das war ihm aber nicht genug und so experimentierte er mit diversen äußerst unüblichen Joint-Formen. Zu seinen ersten Kreationen gehörten ein Raketenschiff, kleine Drachen und die Pfeife von Sherlock Holmes. Einer von Tonys Freunden ermutigte ihn die Pfeife bei „reddit“ hochzuladen – und die Internetuser rasteten aus vor Begeisterung.

 

 

So lud Tony immer mehr von seinen Werken hoch und erschuf immer neuere Modelle, teilweise auch mit immer größeren Mengen enthaltenem Gras. Und sein elektronisches Postfach war auf einmal voll mit Anfragen, diesen oder jenen Joint zu drehen: Eine Geschäftsidee wurde geboren. Und so ist Tony Greenhand inzwischen tatsächlich ein professioneller und hauptberuflicher Joint-Dreher, der den ganzen Tag Joints auf Kundenwunsch anfertigt – angeblich alle rauchbar. Zu seinen Kunden gehören natürlich auch der ein oder andere Rapstar, etwa B-Real von Cypress Hill.

 

 

Wie viel er mit seinem Beruf verdient, verrät er nicht, nur dass es reicht, davon ein gutes Leben zu führen. Sein durchschnittlich veranschlagter Lohn liegt bei 50 Dollar pro Stunde, hinzu kommen natürlich noch die Kosten für das Gras. Das kann aber auch vom Kunden selbst angeliefert werden. Für manche Joint-Skulpturen benötigt er nur eine Stunde, für andere geht auch schon einmal eine ganze Woche drauf. Aufgrund herrschender Gesetze müssen die fertigen Produkte persönlich bei Tony in Oregon abgeholt werden, allerdings besteht auch je nach gewünschter Form die Möglichkeit, dass er die Joints ohne Füllung dreht und der Kunde diesen Schritt selbst übernimmt. So kann er die Hüllen dann auch per Post verschicken.

 

Die nächsten Ziele von Tony? Er wird sehen, was sich ergibt und träumt von einem 5-Kilo-Joint oder einem Joint, der Mike Tyson darstellt, der eine Avocado isst. Wir sind gespannt.

 

Weblink: Instagram-Account von Tony Greenhand

Schaut euch hier das YouTube-Video von den Kollegen von „vocativ“ an:

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