Trainwreck ist eine Sorte, die unglaublich populär ist. Weit über ein Dutzend Samenbanken haben eine Sorte mit diesem Namen im Programm, dazu kommen unendliche Varianten wie etwa The Wreck, Train Dog, White Trainwreck, Purple Trainwreck, Blue Trainwreck, Wreckage, MK-Ultrawreck, Pineapple Trainwreck, Blackberry Trainwreck, Ice Wreck, Ultimate Trainwreck und viele weitere.

 

Trainwreck (feminisiert)

 

Wir haben uns Trainwreck von der niederländischen Samenbank Green House Seeds angeschaut: In diesem Fall ist der Hybrid mit 60 zu 40 leicht indica-dominant, bei anderen Samenbanken kann das Verhältnis auch schon einmal andersherum aussehen. Klassische mexikanische und thailändische Sativas wurden hier mit einer Afghani vereint. Erntezeit ist draußen Anfang Oktober, im Inneren kann man sich auf neun Wochen Blütezeit einrichten.

 

Der Name wurde nicht einfach so gewählt: die ersten Minuten nach dem Rauchen fühlt man sich noch fit und inspiriert, doch schon wenige Minuten später fragt man sich, welcher Zug einen da denn über den Haufen gefahren hat. Dieser Strain ist gegen sehr viele Beschwerden einsetzbar, die grundsätzlich mit der richtigen Sorte Gras gut angegangen werden können. Der CBD-Gehalt tendiert allerdings gegen null, hier wartet die volle Ladung THC auf den Patienten oder Freizeitnutzer.

Dieser Hybrid vereint zwei klassische Länder des Cannabisanbaus: Aus nepalesischen und jamaikanischen Landrassen wurde bei ACE Seeds die Nepal Jam kreiert. Die Sativa-Anteile wiegen laut „Bauplan“ etwas schwerer (60 zu 40), allerdings ist das Verhältnis von Indica und Sativa in der Wirkung doch recht ausgeglichen, ohne in eines der beiden Extreme abzurutschen. Eine echte Allround-Sorte sozusagen.

 

        

 

 

Auch im Anbau ist Nepal Jam ein Allrounder: Der Anbau ist praktisch überall möglich, und das bezieht sich nicht nur auf drinnen und draußen, sondern auch auf relativ nasse und kalte Outdoor-Regionen. Diese Sorte ist sehr widerstandsfähig und hat einen starken Überlebenswillen.

 

 

Geschmacklich warten die verschiedensten süßen Düfte und Aromen auf den Cannabis-Connaisseur Süßliche, an Honig erinnernde Geschmäcker verbinden sich mit milchigen Karamellnoten. Das High ist klar und positiv, der THC-Gehalt ist mit durchschnittlichen Werten knapp über zehn Prozent nicht zu hoch und der CBD-Gehalt mit weniger als einem Prozent ebenfalls nicht.