Unser Autor „az“ ist schon ein paar Jährchen im Geschäft, hat schließlich schon im legendären, aber leider vor einigen Jahren eingestellten Magazin Hanfblatt über Cannabis geschrieben. Wir hoffen, dass wir die durch die Einstellung entstandene Lücke in den Zeitschriftenregalen würdig füllen können – eure Leserzuschriften lassen zumindest darauf schließen. Dieses Mal haben wir „az“ gebeten, einen Überblick über einige der klassischen Haschischsorten zu geben, die teilweise auch schon seit vielen Jahrzehnten in Europa bekannt sind. Dabei haben wir uns auf die großen Namen konzentriert, denn ein umfassender Überblick kann bei den Haschsorten ebenso wenig geboten werden, wie bei all den Grassorten, die im Umlauf sind.

 

Theoretisch kann überall auf der Welt, wo psychoaktiver Hanf gedeiht, auch Haschisch gewonnen werden. In bestimmten Ländern hatte sich allerdings traditionell oder infolge internationaler Nachfrage eine Hanfanbaukultur speziell zum Zweck der Haschischgewinnung etabliert. Dementsprechend bestimmten ihre Produkte den Markt. Infolge des Anfang der 1990er-Jahre beginnenden Anbau-Booms hochpotenter Indoor-Sorten dominieren Cannabisblüten mittlerweile den Markt. Aus bei deren Produktion anfallenden noch harzreichen Blüten- und Blattresten werden durch Siebung wie mit dem automatischen Trommelsieb („Pollinator“) oder durch Eiswasserfilterung („Ice-o-lator-Bags“) auch begehrte Haschisch-Produkte gewonnen. In den letzten Jahren erlebt allerdings die Gewinnung von zum Inhalieren mittels Verdampfung („Dabben“) geeigneten konzentrierten Extrakten, insbesondere mit Hilfe von Flüssig-Butangas einen Boom. Dennoch gibt es unter Connaisseuren immer noch eine Nachfrage nach exotischem „Oldschool“-Haschisch. Weil Haschisch ein Naturprodukt ist, gab und gibt es ähnlich wie bei Wein eine unbegrenzte Vielfalt schwankender Qualitäten.

 

Da leider keine wissenschaftlich fundierten Produktanalysen und Herstellungsbeschreibungen vorliegen, soll sich dieser Artikel ohne jede Verbindlichkeit der Produktvielfalt in Form eines kleinen, eher anekdotisch zu verstehenden Lexikons den ganz großen Namen annähern. Namensdeklarationen bieten unter Schwarzmarktbedingungen allerdings keinerlei Gewähr, dass das angepriesene Produkt auch den Phantasievorstellungen des Käufers entspricht.

 

Zero Zero

ist reines Haschisch aus dem Harzdrüsenpulver der feinen und vorsichtig durchgeführten ersten Siebung, meist marokkanischer Herkunft. Seine Potenz ist hoch, intensiv stimulierend bis psychedelisch, nicht allzu lange anhaltend, ohne zu sehr zu ermüden. „Zero Zero“ ist oft nur leicht gepresst, aber dennoch kompakt, geht gut auf, lecker aromatisch, ein echtes Naturprodukt. Es brennt relativ schnell weg. „Zero Zero“ hat sich über die Jahre einen exzellenten Ruf erworben. Der Name kommt vom Feinheitsgrad des verwendeten Seidensiebes. Das goldbraune, ungepresste „Zero Zero“-Pulver lässt sich auch ungepresst gut rauchen, ist wegen seines Volumens und der Schwierigkeit, es zu schmuggeln, allerdings nur sehr selten im Handel. Die ungepressten Drüsenköpfe konservieren Wirk- und Aromastoffe übrigens oft besser als das daraus gepresste Haschisch. „Double Zero Zero“ ist die Bezeichnung für eine goldgelbe Sondersiebung, die nur in sehr kleinen Mengen auf Nachfrage in Marokko angefertigt wird. „Zero“ bezeichnet die zweite Siebung durch ein etwas grober gewebtes Stoffsieb.

 

...ihr wollt mehr über die verschiedensten Haschisch-Sorten, ihre Herkunft, Wirkung und Verbreitung erfahren? In der soeben erschienenen Ausgabe 05/2016 von Highway – Das Cannabismagazin findet ihr unter anderem das vollständige Lexikon mit diesen Sorten:

 

Zero Zero (Marroko)

Sputnik (Marroko)

Pollen (Marroko)

Sierra Ketama (Marroko)

Grüner Türke (Türkei)

Roter Libanese (Libanon)

Gelber Libanese (Libanon)

Schwarzer Afghane (Afghanistan)

Charas (Indien)

Malana Cream (Indien)

Nepalese (Nepal)

Temple Balls (Nepal)

 

...das vollständige Haschisch-Lexikon, News, Infos, Entertainment und alles über den Cannabis-Anbau findet ihr ganz einfach in der neusten Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin, die seit dieser Woche für den Spottpreis von 2,30 Euro im gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Growshop erhältlich ist.

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Ab sofort ist die aktuelle Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin erhältlich. Für schlappe 2,30 Euro findet ihr das brandneue und schon jetzt heiß geliebte Cannabismagazin an jedem Bahnhof und Flughafen, in vielen Head- und Growshops und auch an einigen Tausend Kiosken in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine Übersicht der deutschen Kioske, die Highway führen findet ihr bei mykiosk.com – alternativ könnt ihr Highway auch preisgünstig als E-Paper erwerben. Highway bedient keine Vorurteile, sondern räumt mit ihnen auf!

 

Inhalte von Highway Ausgabe 05/2016 (Auswahl):

 

Titelstory CPure: Legales Cannabis aus der Schweiz Die CBD-Revolution: Das Cannabinoid Cannabidiol (CBD) ist in aller Munde – in der Schweiz sind nun gänzlich legale, da zugelassene CBD-Blüten im Handel erhältlich. Bericht und Interview mit dem Geschäftsführer der Bio Can AG Dario Tobler.

 

 

Ländercheck Volksabstimmungen in den USA – Im November wird in den USA nicht nur darüber abgestimmt, wer es sich als nächstes im Chefsessel des Weißen Hauses gemütlich machen darf, die Einwohner von neun US-Bundesstaaten dürfen außerdem wählen, ob sie für oder gegen die Legalisierung von Cannabis sind.

 

 

Story Das Haschisch-Lexikon – Nicht nur bei Marihuana gibt es unzählige Sorten und Varianten. Auch beim weltweiten Exportschlager Haschisch gibt es viele Unterschiede. Wir geben daher einen Überblick über einige der klassischen Haschischsorten, die teilweise auch schon seit vielen Jahrzehnten in Europa bekannt sind.

 

 

High School Decarboxylierung – Der Königsweg zur THC-Anreicherung: Do-it-yourself-Experte Chuck Lore beschreibt leicht verständlich verschiedene Möglichkeiten zur einfachen Decarboxylierung von Cannabismaterial, um dieses bestmöglich weiterverarbeiten zu können.

 

 

Lounge Spezial Bernard Rappaz: Der PionierDer Schweizer Hanfpionier Bernard Rappaz wurde wegen seines Einsatzes für den Hanf, seinem kämpferischen Wesen sowie seiner Präsenz in der Politik und den Medien immer wieder zu sehr hohen Gefängnisstrafen verurteilt. Wir drucken Auszüge seiner nun erschienenen Autobiographie.

 

 

Growing Grow-Report: WappaIn den vorhergegangenen Ausgaben hat sich Autor Mr. José als Spezialist fürs Growen gezeigt. In diesem Artikel wird jedoch nicht eine bestimmte Thematik des Cannabisanbaus betrachtet, sondern eine bestimmte Sorte – und zwar der Strain Wappa von Paradise Seeds, der vom Samen bis zur Ernte begleitet wurde.

 

 

Who’s Who Mila Jansen: Die Hash Queen – Im Zuge des Haschisch-Spezials in dieser Ausgabe, haben wir uns nach Amsterdam begeben, um uns mit der „Hash Queen“ Mila Jansen zu treffen. Sie ist die Gründerin der „Pollinator Company“ und die Erfinderin des „Pollinators“, einer Maschine zur Haschherstellung.

 

 

Weitere Artikel in Highway 05/2016 Growing: Runterbinden von Pflanzen +++ High Court: Haschkekse beim Familienfest +++ Kiffertypen: Der Sexmuffel +++ Film: Haschisch – Der Film +++ Sortenportrait: Hash Plant +++ u.v.m.

 

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Viele Grower kennen die Situation, dass man ältere Samen seiner Lieblingssorte oder einer tollen Ernte findet. Solche Samen wurden meist nicht optimal gelagert und die Chancen des Auskeimens unter üblichen Bedingungen sind gering. Aber auch eine geringe Chance kann genutzt werden. Daher führt unser Grow-Guru Mr. José im Folgenden seine Überlegungen aus, wie man alte Samen am besten wieder zum Leben erweckt.



Häufig hebt man Samen auf, die aus eigenen Pflanzen oder aus Pflanzen von Bekannten entstanden sind, und von denen man denkt, dass es gut wäre, aus ihnen etwas großzuziehen. Nur leider verrinnen die Jahre schneller als man denkt und die Samen werden vergessen. Eines Tages öffnet man seinen Schrank oder die Schublade und schon schauen einen die Samen an, die gute Erinnerungen an eine alte Sorte oder eine besonders erfolgreiche Pflanze wiedererwecken. Schnell werden diese Samen dann ausgesät oder zum Keimen ausgelegt – und nichts passiert. Die Samen öffnen sich nicht und die, die sich öffnen, entwickeln sich nicht weiter. Viele werden jetzt sagen, dass es keinen Sinn mehr hat, noch etwas anderes zu versuchen und würden die Samen wegwerfen. So leicht sollte man aber nicht aufgeben.



Der erste Fehler beim Keimen älterer Samen ist, diese direkt in die Erde oder das Keimmedium zu geben. Denn die Samen sollten erst einmal richtig angefeuchtet werden, da sie wahrscheinlich besonders trocken sind. Man kann also erst einmal ein paar Samen nehmen und mit ihnen die einfachste Methode ausprobieren: Die Samen werden 24 Stunden mit abgestandenem Wasser bei Zimmertemperatur befeuchtet und nach Ablauf dieser Zeit in eine kleine Menge leichten Erdsubstrats gesetzt. Das Substrat hilft den Samen, da es eine gewisse Nährstoffmenge enthält, aus der die Samen ihre Energie für die Entwicklung hin zur Pflanze schöpfen können. Wenn Rockwool oder Kokos verwendet werden sollen, wäre es gut, das Substrat mit einer Düngelösung anzufeuchten. Die Düngemenge sollte allerdings nur die Hälfte oder ein Drittel der üblichen empfohlenen Menge betragen. Wenn diese Methode funktioniert und aus den Samen wachsen Pflanzen, ist das erfreulich.



Sollte sich aber auch nach sieben Tagen noch nichts tun, sollte man die Samen vorsichtig aus dem Anzuchtmedium entnehmen und den Zustand kontrollieren. Hier gibt es zwei Möglichkeiten...



...für den ganzen Artikel und weitere wertvolle Hinweise und Tipps, schaut einfach in die neuste Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin, die seit Kurzem für den Spottpreis von 2,30 Euro im gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Growshop erhältlich ist.

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Wenn es um Cannabis geht, gehen die Meinungen auseinander. Und wenn es um die rechtlichen Aspekte von Cannabis geht, herrscht häufig Unklarheit. Um dem entgegenzuwirken, klärt Rechtsanwalt Steffen Dietrich aus Berlin in jeder Print-Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin über das Betäubungsmittelgesetz in Theorie und Praxis auf.

In der aktuellen Ausgabe 04/2016 von Highway – Das Cannabismagazin beschäftigt sich Rechtsanwalt Dietich mit dem leidigen Zusammenspiel von Führerschein und Cannabiskonsum im Allgemeinen und im Speziellen. Im Folgenden ein kurzer Auszug aus seinem im Magazin enthaltenen Artikel...

 

Kann man den Rausch aussitzen?

Mit seinem Beschluss vom 14. Oktober 2014 (Az.: 3 Ws (B) 375/14 – 162 Ss 93/14) hat das Kammergericht in Berlin über einen solchen Fall entschieden. Der Angeklagte war im Skiurlaub in der Schweiz gewesen und hatte dort ab und zu mit Freunden Cannabis konsumiert. Am Abend vor seiner Abreise nach Berlin fand eine Abschiedsfeier statt, die sich bis in die frühen Morgenstunden zwischen 03:00 Uhr und 04:00 Uhr hinzog und auf der von den Partygästen ebenfalls Joints geraucht und Haschischkekse konsumiert wurden. Nachdem der Angeklagte am Abend des Folgetages wieder in Berlin gelandet war, fuhr er mit einem Auto vom Flughafen aus weiter. Nach eigenen Angaben habe er sich dabei gut und fahrtüchtig gefühlt. Auf der Fahrt wurde der Angeklagte von der Polizei kontrolliert. Dabei fiel den Polizeibeamten auf, dass der Angeklagte geweitete Pupillen hatte, zitterte und grundlos kicherte, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde. Die Blutuntersuchung ergab einen THC-Wert von 1,4 ng/ml. Zwischen der Abschiedsfeier in der Schweiz und der Blutprobe in Berlin waren ca. 42 Stunden vergangen.

 

Das Amtsgericht Tiergarten in Berlin hat den Angeklagten in einem späteren Gerichtsverfahren wegen fahrlässigen Führens eines Kraftfahrzeugs unter der Wirkung des berauschenden Mittels Cannabis gemäß § 24a Abs. 2 und 3 StVG zu einer Geldbuße verurteilt und ein Fahrverbot von einem Monat ausgesprochen. Das Kammergericht hat dieses Urteil mit seinem Beschluss bestätigt. Zunächst stellt das Kammergericht klar, dass bei Vorliegen des THC-Grenzwertes von 1,4 ng/ml der analytische Grenzwert überschritten ist und daher auch von einer Wirkung des berauschenden Mittels ausgegangen werden kann. Eine Wirkung im Sinne des § 24a StVG sei nämlich bereits dann anzunehmen, wenn der Wirkstoff von dem entsprechenden Rezeptor im Zentralnervensystem aufgenommen wurde, ohne dass es noch eines tatsächlichen, die Wahrnehmung oder die Fahrtüchtigkeit beeinflussenden Effekts bedürfe. Ferner begründet das Kammergericht in seinem Beschluss, weshalb dem Angeklagten in dem vorliegenden Fall zu Recht ein Fahrlässigkeitsvorwurf gemacht werden kann. Im Allgemeinen handelt fahrlässig, wer eine ihm auferlegte und erfüllbare Sorgfaltspflicht außer Acht lässt. Im Hinblick auf die Wirkung von Cannabis im Sinne der Ordnungswidrigkeit des § 24a StVG fällt einem Verkehrsteilnehmer Fahrlässigkeit zur Last, wenn er eine mögliche Fortwirkung des Cannabiskonsums erkannt haben muss oder dies zumindest hätte erkennen können und müssen. Dabei genügt es, wenn der Betroffene bei Fahrtantritt mit der Möglichkeit rechnen muss, dass sich das Rauschmittel noch nicht vollständig abgebaut hat. Die Möglichkeit eines tatsächlichen beeinflussenden Effekts des berauschenden Mittels muss sich der Betroffene aber nicht vorstellen.

 

Des Weiteren beschäftigt sich Rechtsanwalt Steffen Dietrich in dem Artikel in Ausgabe 04/2016 mit der Frage, ob derartige Verkehrsverstöße als Straftat oder Ordnungswidrigkeit anzusehen sind, wie lange man berauscht ist – beziehungsweise wie lange man als berauscht gilt – und der Bedeutung der Entscheidung des Gerichts, die wir gerade in Auszügen vorgestellt haben. Den vollständigen Artikel sowie viele weitere Informationen und News rund um Cannabis findest du in Highway – Das Cannabismagazin 04/2016. Das Magazin ist für schlappe 2,30 Euro jedem gut sortierten Kiosk und Growshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich:


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Unser Do-it-yourself-Experte Chuck Lore beschreibt in der aktuellen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin wie Haschöl und daraus dann THC-haltiges Liquid für elektrische Zigaretten, im Folgenden E-Liquid genannt, hergestellt wird. Die Herstellung ist mit etwas Arbeit verbunden, dafür ist das Ergebnis in jedem Fall zufriedenstellend und eine Bereicherung für den Konsumenten. Besonders diejenigen, die Cannabis aus medizinischen Gründen einnehmen müssen, werden sich über ein günstiges und gut dosierbares E-Liquid freuen.

Der Do-it-yourself-Experte von Highway: Chuck Lore

 

Grundsätzlich sind für die Herstellung von E-Liquid, je nach Extraktionsverfahren, zwei bis drei Arbeitsschritte nötig. Zuerst werden die Inhaltsstoffe der Pflanze aufgearbeitet, dann extrahiert und danach werden diese in das E-Liquid für die E-Zigarette eingebracht. Wie die meisten Freunde des Hanfs wissen, befinden sich die begehrten Cannabinoide hauptsächlich in den Trichomen (hier: Drüsenhaare der Hanfpflanze). Diese sind besonders bei der weiblichen Pflanze, und da in Blütennähe, reich an Wirkstoffen. Viele Konsumenten wünschen sich einen Extrakt dieser Harzdrüsen, auch unabhängig von der Herstellung eines E-Liquids. Die einen, um die Droge platzsparend verstecken zu können und die anderen, um die Wirkung schwachen Marihuanas zu verstärken. Das begehrte Haschöl, das genau genommen kein Öl, sondern ein Harzextrakt ist, ist einfach herzustellen. Und wenn erst einmal das Öl extrahiert ist, dann ist die Herstellung eines potenten E-Liquids kein Problem mehr.

 

Wie die Cannabinoide der Hanfpflanze am sinnvollsten extrahiert werden, ist umstritten. Es ist von der gewünschten Menge, den technischen Möglichkeiten und der Erfahrung des Anwenders abhängig. Im Folgenden werden drei Methoden beschrieben, zwischen denen die geeignetste gewählt werden kann. Liebhaber starker Extrakte können auf den letzten Schritt, die Herstellung eines E-Liquids, verzichten und das gewonnene Haschöl direkt verwenden.

 

...für die Ausführungen zur vorbereitenden Arbeit, der Decarboxylierung, schaut bitte in Highway – Das Cannabismagazin 04/2016... anschließend befasst sich der Artikel mit der Extrahierung mittels „Honey Bee Extraktoren“, um dann anschließend aber weitere Verfahren vorzuschlagen. Im Folgenden ein weiterer Ausschnitt aus dem Artikel:

 

Die Extraktion mittels Alkohol (gemeint ist hier und in Folge stets Ethylalkohol!) ist für die Herstellung moderater Mengen besser geeignet. Dazu benötigt man Alkohol in hoher Konzentration. Optimal ist Alkohol mit 90% Volumenprozenten, funktionieren wird es bereits ab 40% Volumenprozenten, die Konzentration von gängigem Wodka oder Weizenkorn reicht aus. Allerdings ein Wermutstropfen vorab: Das Haschöl, das mit dieser Methode gewonnen wird, ist mit Chlorophyll und anderen Stoffen kontaminiert. Für die Herstellung geringer Mengen wird daher auf die Direktharzmethode weiter unten verwiesen.

 

Das Pflanzenmaterial wird grob zerkleinert, in ein Marmeladenglas gegeben und mit Alkohol aus dem Eisfach übergossen. Danach wird das Glas in das Gefrierfach gestellt und zwei Mal täglich geschüttelt. Die Kälte ist bedeutsam, weil sonst zu viel Chlorophyll gelöst wird, was die Weiterverarbeitung zu E-Liquid erschwert. Nach spätestens fünf Tagen sind alle wesentlichen Inhaltsstoffe im Alkohol gelöst und die Flüssigkeit kann abgegossen werden. Wichtig ist, dass wirklich alle Pflanzenteile zurückbleiben und die Flüssigkeit klar bleibt. Die Filtration mit einem haushaltsüblichen Kaffeefilter wird empfohlen. Ein besonderer Vorteil dieses Verfahrens ist, dass der Alkoholextrakt ohne Weiterverarbeitung konsumiert werden kann. In Flaschen aus dunklem Glas abgefüllt, hält sich das THC etliche Monate. Nur wenige Tropfen, die unter die Zunge geträufelt werden, entfalten ihre Wirkung nach rund 15 Minuten. Menschen, die Hanf aus medizinischen Gründen einnehmen müssen, haben mit dieser Tinktur ein naturnahes, leicht zu dosierendes Heilmittel. Natürlich kann das Elixier weiter eingedickt werden, um so das reine Öl zu erhalten. Doch Vorsicht, Alkohol ist brennbar und bildet mit der Luft ein explosionsfähiges Gemisch! Darum nicht auf offener Flamme erhitzen, sondern lieber am warmen Platz offen stehen lassen. Wenn der Alkohol samt Wasser verdunstet ist, bleibt das reine Öl zurück und kann wie gewünscht weiterverwendet werden.

 

Das dritte Verfahren, die Direktharzmethode, eignet sich am ehesten für den Hausgebrauch. Sie ist einfach durchzuführen und sogar auf die vorhergehende Decarboxylierung kann verzichtet werden, weil dies durch die Hitze bei der Extraktion geschieht...

 

...für diese Methode und den restlichen Artikel, der sich anschließend auch noch mit der einfachen Herstellung eines E-Liquids auf Haschöl-Basis für E-Zigaretten beschäftigt und weitere wertvolle Hinweise und Tipps gibt, sowie für viele, leicht verständliche Zeichnungen zum Artikel, schaut einfach in die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin, die seit Kurzem für den Spottpreis von 2,30 Euro im gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Growshop erhältlich ist.

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Damit Cannabispflanzen füllige und potente Buds entwickeln, müssen sie optimal mit Nährstoffen versorgt werden. Doch nicht nur die bloße Versorgung spielt eine Rolle. Auch muss man im Growmedium eine Umgebung herstellen, bei der die Pflanze Nährstoffe überhaupt aufnehmen kann. In der vorherigen Ausgabe von Highway hat Grow-Guru Junior Gong daher den pH-Wert genau unter die Lupe genommen. Doch ebenso wichtig für die Nährstoffaufnahme ist der EC-Wert, der in dieser Ausgabe genauer beleuchtet wird.

 

In der aktuellen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin (seit vergangener Woche am Kiosk oder als E-Paper erhältlich) befasst sich unser Grow-Guru Junior Gong mit dem EC-Wert und Allem, was dazugehört. Ein kleiner Ausblick:

 

Die Abkürzung EC steht für „electric conductivity“, was übersetzt soviel heißt wie elektrische Leitfähigkeit. Aber keine Sorge, es geht nicht darum, Cannabispflanzen unter Strom zu setzen. Vielmehr ist diese messbare Eigenschaft eine bewährte Methode, um den Salzgehalt eines Substrats zu bestimmen. Grundsätzlich gilt: Je mehr Salz in einem Substrat enthalten ist, desto leitfähiger ist es. Der EC-Wert wird in Europa in Siemens pro Meter (S/m) gemessen. Da sich die Werte im Rahmen von Gartenaktivitäten in sehr niedrigen Bereichen bewegen, arbeitet man dort mit mS/cm (Millisiemens pro Zentimeter), wobei das „cm“ der Einfachheit halber in der Regel weggelassen wird, beispielsweise auf Messgeräten.

 

Beispiele für EC-Werte

 

Ideale EC-Werte

 

Beim Cannabisanbau ist der EC-Wert bedeutend für die Nährstoffaufnahme der Pflanze. Da die Pflanze kein Wasser (und damit auch nicht die darin gelösten Nährstoffe) „ansaugen“ kann, nutzt sie einen Trick der Natur: Osmose. Die Zellwände der Pflanze können nur Wasser durchlassen, aber keine Salze (sie ist semipermeabel, sprich halbdurchlässig). Ergibt sich nun eine Ungleichheit in der Salzkonzentration auf beiden Seiten der Zellwände, wollen beide Seiten gemäß der bestehenden Naturgesetze die Konzentration ausgleichen und sich „vermischen“. Da die Zellwand aber nur Wasser durchlässt und kein Salz, wird das Wasser automatisch durch die Membran auf die „salzigere“ Seite angesaugt.

 

Ein typisches Beispiel der Osmose im Alltag findet man in der Küche. Beim Kochen von Gemüse hilft ein wenig Salz im Wasser, um den Einstrom von Wasser in das (leicht salzhaltige) Gemüse zu verhindern. Ohne Salzzugabe würde das einströmende Wasser den Geschmack buchstäblich verwässern. Bei der Cannabispflanze funktioniert Osmose so: Im Optimalfall ist der Salzgehalt in den Wurzeln höher als im Growmedium drumherum. Durch diese Ungleichheit des Salzgehalts wandert das Wasser (samt der darin gelösten Nährstoffe) aus dem Growmedium automatisch in die Wurzeln.

 

Steigt der EC-Wert in den Wurzeln, sinkt die Wasseraufnahme. Damit sinkt zugleich auch auch die Nährstoffaufnahme. Ist der EC-Wert des Growmediums höher als derjenige der Wurzeln, setzt die Umkehrosmose ein, bedeutet, das Wasser aus den Wurzeln wandert ins Growmedium – die Pflanze droht auszutrocken! Kurzum: Grower müssen sicherstellen, dass der EC-Wert im Growmedium stets niedriger bleibt als in den Wurzeln der Pflanze. Je nach Growmedium (Erde, Coco, Hydro) und je nach Phase (Anzucht, Wachstum, Blüte) und sogar je nach Woche des Grows ist ein anderer EC-Wert für das Growmedium optimal. Für das Gießwasser muss hingegen immer ein konstanter Wert eingehalten werden. Je nachdem, welches Growmedium verwendet wird, ergibt sich ein anderer Aufwand, um den EC-Wert zu regulieren.

 

...mehr zum EC-Wert findet ihr in Ausgabe 04/2016 von Highway – Das Cannabismagazin. Der Artikel zum EC-Wert beschäftigt sich in Highway 04/2016 weiterführend mit folgenden Themen:

 

Der richtige EC-Wert zur richtigen Zeit, EC-Werte für Gießwasser, EC-Werte für Erde und Coco, EC-Werte für Hydroponik, Maximale EC-Werte, Was beeinflusst den EC-Wert?, Wie wird der EC-Wert reguliert?, Tipps & Tricks

 

Highway 04/2016 ist ab sofort für schlappe 2,30 Euro am Kiosk oder im Head-/Growshop erhältlich. Alternativ kann Highway auch für 1,89 als E-Paper erworben werden.

 


 

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Ab sofort ist die aktuelle Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin erhältlich. Für schlappe 2,30 Euro findet ihr das brandneue und schon jetzt heiß geliebte Cannabismagazin an jedem Bahnhof und Flughafen, in vielen Head- und Growshops und auch an einigen Tausend Kiosken in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine Übersicht der deutschen Kioske, die Highway führen findet ihr bei mykiosk.com – alternativ könnt ihr Highway auch preisgünstig als E-Paper erwerben. Highway bedient keine Vorurteile, sondern räumt mit ihnen auf!

 

Inhalte von Highway Ausgabe 04/2016 (Auswahl):

 

Titelstory Do-it-yourself-Growsysteme Der Trend geht in den letzten Jahren wieder verstärkt zum Selbermachen. Und auch im Bereich des Growings muss man nicht nur auf Gekauftes zurückgreifen. Einige Growsysteme mit automatischer Bewässerung können auch selbst hergestellt werden. Grow-Guru Mr. José liefert die Blaupausen.

 

Interview Cannabis-YouTuber Stürmer – In medialer Hinsicht steht kaum etwas so sehr für Do-it-yourself wie YouTube. Unser Interviewpartner Stürmer hat sich gleich zwei oft genannte Wünsche junger Menschen erfüllt, indem er nicht nur auf dem besten Wege zum YouTube-Star ist, sondern das auch noch als Teil der deutschsprachigen Cannabisszene.

 

High School Haschöl und E-Liquid selbst gemacht Do-it-yourself-Experte Chuck Lore beschreibt verschiedene Möglichkeiten, um Haschöl und daraus dann THC-haltiges Liquid für elektrische Zigaretten herzustellen.

 

Galerie CBD-Strains – CBD (Cannabidiol) ist der neue Trend in der Cannabislandschaft, vor allem hinsichtlich medizinischer Einsatzzwecke, aber auch als rauscharme Alternative zu hochgezüchteten Marihuanasorten. Wir stellen die neuen CBD-Sorten der Samenbank Dinafem vor.

 

High School Drehanleitungen – So werden die speziellen Jointformen „Zopf“ und „Tulpe“ zum Erfolg!

 

Growing Wie man alte Samen auf Trab bringt – Alte Cannabissamen wurden meist nicht optimal gelagert und die Chancen des Auskeimens unter üblichen Bedingungen sind gering. Aber auch eine geringe Chance kann genutzt werden, Highway zeigt wie.

 

Event Mary Jane Berlin 2016 – Nachlese der ersten großen Cannabismesse in Deutschland seit über zehn Jahren, abgehalten mitten in Berlin gegenüber einer Polizeistation

 

Weitere Artikel in Highway 04/2016 Satire: Kiffertypen – Der Fressflashkiffer +++ High Court: Rechtsanwalt Steffen Dietrich über Cannabis und Führerscheinentzug +++ High School: Cannabisanbau und der optimale EC-Wert +++ Film: Grasgeflüster +++ Sortenportrait: Auto Goverla und Ice +++ Event: Hanfparade 2016 +++ High Five: Hilfe! Ich bin zu dicht! Was tun? +++ u.v.m.

 

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Heute beginnt die Fußball-EM! Von vielen sehnsüchtig erwartet, findet nun einen ganzen Monat lang die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich statt und Millionen Menschen werden sich die Spiele gemütlich vor dem heimischen Fernseher oder im Biergarten ansehen. Doch natürlich muss man kein passionierter Biertrinker sein, um mitzufiebern – auch Cannabisfreunde verfolgen die Spiele mit Interesse.

 

Daher haben wir, auch wenn ansonsten wenig Schnittpunkte zwischen Profi-Fußball und Cannabis bestehen (übrigens genau so viele wie zwischen Profi-Fußball und Bier), die Teilnehmerländer der Euro 2016 dem Cannabis-Check unterzogen: Wie gut kommt man in den jeweiligen Ländern an Gras und Hasch und wie gut ist die Qualität im Durchschnitt? Wie hoch sind die Preise, die allgemeine Akzeptanz und die Strafen für Konsumenten in Europa? Aber auch Starspieler und Titelchancen der Mannschaften werden genannt, damit der Überblick behalten wird.

 

Denn es spielen erstmals 24 Mannschaften um den Pokal, anstatt 16 Mannschaften wie bei den vergangenen Europameisterschaften. Daher greift auch die bislang gültige Regel, dass es bei der EM keine leichten Gegner gibt, bei dieser Europameisterschaft nicht. Besonders traurig sind daher auch die Niederländer, die sich im Gegensatz zu den Auswahlen von etwa Slowakei, Ungarn oder Albanien nicht qualifizieren konnten. Bei unserem Cannabis-Check würde Holland dafür mit Sicherheit ganz weit vorne liegen.

 

In der aktuellen Ausgabe von Highway (seit Freitag am Kiosk oder als E-Paper erhältlich) bekommt ihr den ultimativen Cannabis-Check für alle Teilnehmer-Länder der Fußball-EM geliefert. An dieser Stelle präsentieren wir euch eine kleine Vorschau:

 

                           

    

...die Cannabis-Checks aller 24 Mannschaften findet ihr in der gerade erschienenen Ausgabe 03/2016 von Highway. Es warten auch noch weitere sportliche Cannabis-Artikel auf euch, etwa „Cannabis und Profisport“ oder aber „Runner’s High“, die Geschichte von Mr. Haze Amaze, der nur durch Cannabiskonsum Sport treiben kann. Highway 03/2016 ist ab sofort für schlappe 2,30 Euro am Kiosk oder im Head-/Growshop erhältlich. Alternativ kann Highway auch für 1,89 Euro als E-Paper erworben werden.

 


 

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Inhalte von Highway Ausgabe 03/2016 (Auswahl):

 

Titelstory Nachruf: Der größte Haschisch-Schmuggler aller Zeiten, Howard Marks alias Mr. Nice – Rückblick auf die wichtigsten Stationen seines Lebens. Außerdem: Die schönsten Cannabissorten der Mr. Nice Seedbank.

 

EURO 2016 Alle Teilnehmerländer der Fußball-EM 2016 im Cannabis-Check – Verfügbarkeit, Rechtliches, Akzeptanz. In welchen Ländern ist der Fußball auf dem Vormarsch? Und in welchen Cannabis?

 

Story Cannabis und Profisport: Doping mit Dope? Die Nutzung des Cannabis-Wirkstoffs THC ist das zweithäufigste Vergehen bei Dopingkontrollen. Doch kann man mit Cannabis überhaupt die sportliche Leistung steigern – oder doch nur das Wohlbefinden?

 

Event Der Global Marijuana March 2016 – auf der ganzen Welt wurde am 7. Mai für die Legalisierung von Cannabis demonstriert. 300 Städte weltweit beteiligten sich dieses Jahr, in Deutschland gingen etwa 10.000 Demonstranten auf die Straße.

 

High School Cannabis und der pH-WertDamit Cannabispflanzen potente Blüten entwickeln, muss im Growmedium eine Umgebung hergestellt werden, bei der die Pflanzen überhaupt Nährstoffe aufnehmen können. Genau da spielt der pH-Wert eine äußerst wichtige Rolle.

 

High Court Handeltreiben ohne Handel zu treiben – Sind Grower automatisch Dealer? Rechtsanwalt Steffen Dietrich aus Berlin informiert über die rechtlichen Zusammenhänge von Cannabisanbau und Cannabisverkauf.

 

Growing Skuff – das gewisse Extra. Als Faustregel gilt bei der Cannabisernte, dass aus den Schnittresten nochmals rund zehn Prozent des Trockengewichtes der Blüten an hochpotentem Skuff zusätzlich gewonnen werden können.

 

Weitere Artikel in Highway 03/2016 Im Tal der Weed-Nonnen: Fotoserie +++ Growing: Düngung beim Outdoor-Anbau +++ Kiffertypen: Der Dauerkiffer +++ Runner’s High: Dank Cannabis schmerzfrei Sport treiben +++ Sortenportraits: Angel Heart und Night Queen +++ Event: Spannabis 2016 +++ Film: Kid Cannabis +++ u.v.m.

 

Hawaii hat nun entschieden, wer die acht heißbegehrten Lizenzen für die Eröffnung von Ausgabestellen für medizinisches Marihuana (Dispensaries) bekommt. Wer eine Lizenz ergattern konnte, darf zwei Produktionsstätten und zwei Verkaufsstellen errichten. Inzwischen haben über die Hälfte der amerikanischen Bundesstaaten Marihuana zu medizinischen Zwecken legalisiert, so auch kürzlich Hawaii. Einer der über 60 Bewerber auf eine solche Lizenz ist niemand anderes als Schauspieler Woody Harrelson höchstpersönlich gewesen (wir berichteten).

 

Doch die Lizenzen wurden nun vergeben und Woody ging leer aus, wie auch der Videospiel-Entrepeneur Henk Rogers, Mitgründer von The Tetris Company. Ein vierköpfiges Gremium entschied über die Lizenz-Vergabe, kommentierte die Entscheidungen aber nicht.

 

Die Bewerber für die Dispensary-Plätze mussten vorweisen, über eine Millionen Dollar in bar zu verfügen, plus noch einmal 100.000 Dollar für jede zu eröffnende Filiale. Alle lizenzierten Betreiber müssen zudem innerhalb von sieben Tagen die Lizenzgebühr von 75.000 Dollar an das Gesundheitsministerium Hawaiis überweisen. Das Ministerium inspiziert zudem alle Geschäfte vor Eröffnung.

 

Experten erwarten einige Schwierigkeiten für die Grower Hawaiis, da die Elektrizitätskosten auf Hawaii so hoch sind wie nirgends sonst in Amerika und auch weil der Transport von Marihuana zwischen den Inseln eigentlich nicht erlaubt ist. Sechs Dispensaries werden auf Oahu eröffnet, vier auf Hawaii Island, zwei auf Kauai und vier auf Maui – apropos, kennt ihr schon unser Sortenportrait von Maui Waui? Startschuss für die Ausgabestellen ist bereits der 15. Juli.

 

Wir in der Redaktion bedauern Woody. Er hätte es verdient, denn Harrelson ist nicht nur bekennender Cannabiskonsument, sondern auch Cannabisaktivist und Mitglied der amerikanischen Legalisierungsbewegung NORML. Bereits vor zwanzig Jahren setzte er sich öffentlichkeitswirksam für Hanf und Cannabis ein.

 

Wollt ihr mehr über Woody Harrelson, seine Aktivitäten und sein Faible für Cannabis erfahren? In der aktuellen Ausgabe von Highway (Highway 02/2016) beleuchten wir Woody in unserer Rubrik „High Society“ ganz genau.

 

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