Die ersten zarten Sonnenstrahlen bescheinen wieder Deutschland, Österreich und die Schweiz. Da juckt es den ein oder anderen Hobbygärtner bereits in den grünen Daumen. Auch wenn man sich noch ein paar Wochen gedulden muss, bis die Outdoor-Saison wieder startet, kann man bereits jetzt schon erste Vorbereitungen treffen – etwa die Erde für das Frühjahr vorbereiten. Unser Grow-Guru Mr. José zeigt in diesem Artikel, wie dies am besten gelingt.

Grow-Guru Mr. José

 

Der Frühling ist für jeden Gärtner eine schöne Zeit: es können endlich wieder neue und hoffnungsvolle Pflänzchen in den Gärten gesät und angepflanzt werden. Schauen wir uns nun an, wie dies am besten gelingt.

 

Zunächst einige grundlegende Aussagen darüber, wie es im Substrat aussehen sollte: Die Vorbereitung des Substrats muss sich von der genauen Art des Anbaus herleiten. Allgemein existieren beim Züchten in Erde drei Grundarten. Entweder wird in Blumentöpfen gezüchtet, auf einem bereits bearbeiteten Beet im Freien oder im Glashaus oder auf einem neuen, bisher nicht landwirtschaftlich bearbeiteten Platz. Wenn man sich entscheidet, in Blumentöpfen zu züchten, sollte man abwägen, ob es sich nicht vielleicht eher lohnt, das Substrat im Geschäft zu besorgen. Eine 50-Liter-Packung hochwertigen Substrats kostet nicht viel und entspricht perfekt den Bedürfnissen. Heute bekommt man leicht ein Substrat, das auf die Pflanzen zugeschnitten ist, die man züchten will, und noch dazu mit genügend Nährstoffen für die ersten Wachstumswochen angereichert ist. Wenn man keinen eigenen Kompost zur Verfügung hat oder nicht mehr als 100 Liter Substrat benötigt, lohnt sich der Einkauf einer fertigen Lösung garantiert.

 

Vorbereitung eines Substrats für Beet und Glashaus

Wenn man ein schon bearbeitetes Beet oder Glashaus zur Verfügung stehen hat, muss die Erde nur belebt, also aufgelockert und mit Nährstoffen angereichert werden. Optimal ist es, wenn man Kuh- oder Pferdemistdünger zur Hand hat. Für die Frühlingserde hat sich für mich Pferdemist bewährt. Den Mist wirft man einfach auf das Beet, nimmt einen Spaten und einen Rechen und arbeitet ihn gleichmäßig in die bereits vorhandene Erde ein. Diese Düngerart ist zu hundert Prozent organisch, billig und einfach. Wenn man keinen solchen frischen Dünger zur Verfügung hat, macht das auch nichts. In der Gärtnerei kann man ohne Probleme granulierten Kuh- und Pferdedünger kaufen, mit dem man sehr gut arbeiten kann und der außerdem nicht so sehr stinkt. Wenn man beim Auflockern des Bodens feststellt, dass dieser zu kompakt ist, kann man ihn durch Zugabe von Stroh und Sägemehl ein bisschen lockerer machen. Auch Perlit und Sand lassen sich benutzen, aber Stroh und Sägemehl zersetzen sich im Boden, sodass man für die nächste Saison wieder reine Erde hat, die verschiedensten Einsatzzwecken angepasst werden kann...

 

...wir wollen aber an dieser Stelle natürlich nicht zu viel verraten, denn in unserem druckfrischen Magazin Highway 02/2017 findet man den vollständigen Artikel über die beste Erde für den Outdoor-Anbau von Cannabis. Weiter geht es mit der besten Vorbereitung des Outdoor-Substrats, den Arbeitsschritten, wenn man einen neuen Grow-Platz anlegt und Tipps für extragroße Pflanzen. Highway – Das Cannabismagazin ist für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

 

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Das neue Heft ist da! Die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin ist ab sofort für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Head- und Growshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

 

Und was ist das für eine Ausgabe! Eines der Highlights: Wir haben zusammen mit Moritz Bleibtreu in einem Hamburger Hotel gekifft und uns mit ihm und Lucas Gregorowicz über ihre neue Kiffer-Komödie Lommbock unterhalten, die ab März im Kino läuft.

Eine Übersicht der deutschen Kioske, die Highway führen findet ihr bei mykiosk.com – alternativ könnt ihr Highway auch preisgünstig als E-Paper erwerben.

 

Inhalte von Highway 02/2017 (Auswahl):

 

Titelstory Cannabis auf Rezept Derzeit beschäftigt ein Thema ganz Deutschland: Cannabis auf Rezept! Der Bundestag bereitete Ende Januar den Weg für vom Arzt verschriebenes Cannabis – mit Start in diesem Frühling! Wir präsentieren die wichtigsten Fakten und zudem einige der offenen Fragen, die bislang noch nicht beantwortet wurden.

 

 

Film Lommbock – Über 15 Jahre mussten Millionen Kinofans auf den Nachfolger von „Lammbock“ mit Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz warten. Wir waren als einziges Cannabismagazin zum Pressescreening eingeladen und besprechen ausführlich die neue und langersehnte Kifferkomödie, die am 23. März in die deutschsprachigen Kinos kommt.

 

 

Interview Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz – „Ich rauche gerne mal einen Joint“, sprach Moritz Bleibtreu und tat es auch: Wir haben uns mit ihm und Lucas in Hamburg auf einen Joint getroffen und über die Vor- und Nachteile des Kiffens, eine mögliche Cannabislegalisierung und natürlich ihren neuen Film „Lommbock“ gesprochen.

 

 

High School Cannabis richtig bewässern Cannabis bewässern – klingt eigentlich wie ein einfaches Thema: Wasser rein und fertig Nicht ganz! Um am Ende eine gesunde und kräftige Cannabispflanze großgezogen zu haben, muss ein Grower bei der Bewässerung einige Dinge beachten. Unser Grow-Guru Junior Gong zeigt auf, welche Dinge dies sind.

 

 

Nachruf Franco Loja – Eine der absoluten Größen der weltweiten Cannabisbranche, Franco Loja, verstarb im Januar mit nur 42 Jahren an den Folgen einer Malariainfektion. Wir werfen einen Blick auf das Leben des Züchters, Growers und Strain Hunters und befassen uns in einem Portrait mit einer seiner Cannabis-Kreationen – der Hawaiian Snow.

 

 

Growing Frühlingserdwachen – Die ersten zarten Sonnenstrahlen lassen sich blicken. Da juckt es den ein oder anderen Hobbygärtner bereits in den grünen Daumen. Auch wenn es noch ein paar Wochen bis zum Start der Outdoor-Saison sind, kann man bereits jetzt schon erste Vorbereitungen treffen – etwa die Erde für das Frühjahr vorbereiten.

 

 

Do-it-yourself Fermentation – Cannabis-Humidor selbst gemacht – Was ist eigentlich Fermentation? Und was kann die so genau? Außerdem: eine Bauanleitung von unserem Do-it-yourself-Experten Chuck Lore für einen einfachen und leicht umzusetzenden Cannabis-Humidor, der Marihuana je nach Bedarf an- beziehungsweise befeuchtet.

 

 

Weitere Artikel Growing: Schimmelprophylaxe +++ Recht: Ist der Cannabisanbau durch Patienten Notstand? +++ Galerie: Die neuen Cannabissorten von Kannabia Seeds +++ Kiffertypen: Der Esoteriker +++ Sortenportrait: Lambo OG +++ und viel mehr...

 

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Einer, der sich in Highway – Das Cannabismagazin immer wieder mit der Thematik des Selbermachens beschäftigt, ist unser Autor Chuck Lore, der daher auch den Titel des Do-it-yourself-Experten trägt. Dass er diesem gerecht wird, zeigt er auch im neuen Heft wieder, indem er erklärt, wie man sich in Kürze einen einfachen Verdampfer in Eigenregie zusammenbaut.

Der Do-it-yourself-Experte von Highway: Chuck Lore

 

Allen Konsumenten sollte klar sein, dass mit dem Konsum von Cannabis gesundheitliche Risiken verbunden sind. Wird die Droge geraucht, gelangen neben den erwünschten Substanzen zwangsläufig unerwünschte Stoffe in die Lunge und in den Blutkreislauf. Nimmt man Cannabis oral auf, dann besteht die Gefahr einer falschen Dosierung und somit einer ausbleibenden oder zu starken Wirkung. Fachleute sind sich darum einig, dass Cannabisprodukte am besten mittels eines Verdampfers (oder auch Vaporizer genannt) genossen werden sollten. Mittels dieser Hilfsmittel gelangen fast ausschließlich die gewünschten Stoffe, also die Cannabinoide, in den Körper. Verunreinigungen durch Blausäure, Teer, Benzol und etliche andere Materialien wird ein wirksamer Riegel vorgeschoben. Kohlenmonoxid, die wichtigste bluttoxische Substanz, fehlt dadurch sogar völlig. Vor allem aber bleiben die karzinogenen Stoffe außen vor. Diese krebserregenden Substanzen stellen gerade für Cannabisfreunde eine hohe Gefahr dar, weil der Rauch meist tief und lange inhaliert wird. Jede und jeder, die oder der einen verantwortungsvollen Cannabiskonsum anstrebt, sollte über Alternativen zu Joint, Pfeife oder Bong nachdenken. Es ist unverantwortlich, das Risiko des Konsums durch eine unbedachte Einnahme zusätzlich zu erhöhen.

 

In diesem Artikel werden zunächst die gängigen Verdampfertypen beschrieben. Nach einigen allgemeinen Anmerkungen wird zum Abschluss des Artikels in Highway – Das Cannabismagazin 01/2017 eine Bauanleitung für einen einfach herzustellenden Do-it-yourself-Verdampfer vorgestellt. So simpel dieser auch aufgebaut ist, er hat alle wesentlichen Eigenschaften, die ein solches Gerät auszeichnet. Verdampfer beziehungsweise Vaporizer werden in zahlreichen Ausführungen angeboten. Für den Freund des Rauschhanfs kommen vorwiegend drei Arten in Betracht.

 

1.) Verdampfer mit direkter Heizung

Bei diesen Verdampfern wird das Cannabis in einer Heizkammer erwärmt und ist im direkten Kontakt mit dem Heizelement. Das einfache Prinzip ist zusammen mit dem simplen Aufbau der Grund dafür, dass besonders viele günstige Varianten mit Direktheizung arbeiten. Vorteilhaft ist, dass die gewünschte Temperatur schnell erreicht wird, meist binnen weniger Sekunden. Von Nachteil ist, dass die Temperatur nicht gleichmäßig ist und es im schlimmsten Fall zu Verkohlungen kommt. Dennoch sind Verdampfer dieser Art weit verbreitet. Sie sind klein, portabel und für die Besitzer einer E-Zigarette gibt es günstige Erweiterungen. Auch der Verdampfer zum Eigenbau arbeitet nach diesem Prinzip.

 

2.) Liquid-Verdampfer

Mit der Verbreitung elektrischer Zigaretten ist dieser Typ mittlerweile auch den meisten Menschen bekannt. Ein Trägermedium, meist eine Mischung aus Glyzerin und Propylenglykol, wird verkocht und inhaliert. Die Inhaltsstoffe dieser Lösung befinden sich auch in dem Dampf und werden bei der Inhalation mit aufgenommen. Für elektrische Zigaretten gibt es käufliche Liquids, die lediglich das Cannabinoid CBD enthalten. In Europa ist man für Komplettextrakte auf den Schwarzmarkt angewiesen oder muss sie selbst herstellen.

 

3.) Verdampfer mit indirekter Heizung

Die dritte Variante der hier besprochenen Geräte arbeitet aufwendiger. Bei dieser Spielart wird die Luft, die später durch die Kammer mit dem Cannabis geleitet wird, in einer separaten Kammer erhitzt. Dies ermöglicht eine präzisere Temperatureinstellung, ist aber mit deutlich mehr Aufwand bei der Herstellung verbunden. Geräte dieser Art sind teuer und werden bevorzugt von Menschen genutzt, die aus medizinischen Gründen auf eine genaue Dosierung angewiesen sind. Die Herstellung in der eigenen Werkstatt ist nur mit semiprofessioneller Ausrüstung möglich.

 

Neben den unterschiedlichen Bauarten gibt es noch andere Unterschiede. Die Beheizung kann elektrisch oder mittels einer offenen Flamme erfolgen, es gibt mobile und stationäre Geräte und auch in der Größe gibt es deutliche Unterschiede. Kleine Geräte, die oft in Stiftform mit Akkumulator angeboten werden, können einfach in die Hosentasche gesteckt werden. Noch kleinere Geräte werden mit der Flamme eines Feuerzeugs oder einer Kerze betrieben. Größere Verdampfer beziehen hingegen ihre Energie in der Regel aus dem elektrischen Netz.

 

...der vollständige Artikel ist in der soeben erschienenen Ausgabe 01/2017 von Highway – Das Cannabismagazin abgedruckt: Im weiteren Verlauf erklärt Chuck Lore alles Wissenswerte über die Funktion und den richtigen Einsatz von Vaporizern und liefert eine Bauanleitung für einen Do-it-yourself-Vaporizer, der ganz einfach mit einem Küchrollenkern, Alufolie und etwas Klebeband hergestellt werden kann.

 

Außerdem findest du in Highway – Das Cannabismagazin weitere Infos über den Cannabis-Anbau, News und Entertainment. Die neue Ausgabe (01/2017) ist jetzt für schlappe 2,60 Euro im gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Growshop erhältlich.

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Nach Jahrzehnten der Prohibition hat die Legalisierung von Cannabis im US-Bundesstaat Oregon eine Goldgräberstimmung ausgelöst. Der Unternehmer Jeremy Plumb kifft seit seiner Jugend. Nun will er die Droge neu erfinden und damit weltweit eine medizinische Revolution auslösen. Eine Reportage von Dominik Wurnig.

 

Jeremy Plumb wandert mit schnellen Schritten zwischen den kleinen Tischen der Little-T-Bäckerei im Südosten von Portland hin und her. Am Handy spricht er hektisch mit seinem Geschäftspartner – es gilt, schnell Entscheidungen zu treffen. Mit seiner engen Hose, dem lockeren Hemd und der großen Hornbrille sieht er aus wie einer der vielen Hipster hier in Portland. Als er endlich das Telefon zur Seite legt und mich – den Journalisten aus Deutschland – begrüßt, wird er noch aufgeregter. Er will mich von seiner Vision überzeugen: der Neuerfindung von Cannabis. Wie ein Wasserfall strömen die Modeworte über mich (start healing yourself, enhancement drug, re-shaping the conversation, organic, sustainable, craft revolution, cannabis culture, once in a lifetime opportunity).

 

Während mein Eistee ausgetrunken und mein Mohnkuchen längst aufgegessen ist, hat Plumb sein Getränk noch nicht mal angerührt. Zu beschäftigt ist er damit, mir von seinem Plan zu erzählen. Jeremy Plumb ist kein 08/15-Unternehmer – er ist legaler Grasdealer, betreibt ein Cannabis-Labor, und ein hochmodernes Glashaus zum Marihuana-Anbau wird demnächst gebaut. Plumb hat als Start-up-Gründer gelernt, innerhalb kurzer Zeit sein Gegenüber von seinen Plänen zu überzeugen. „Ich habe alles andere aufgegeben, um an dieser Innovation zu arbeiten“, sagt Plumb. „Dieses Modell der kleinen, handwerklichen Marihuana-Bauern, das wir in Oregon erschaffen wollen, kann weltweit wiederholt und exportiert werden.“ Nach einer Stunde greift er schließlich wieder zum Telefon, um die eingegangen Nachrichten abzuarbeiten. Zu viel steht auf dem Spiel, um sich aufhalten zu lassen.

 

Kiffen ist in Oregon erlaubt

Nach der Legalisierung von medizinischem Marihuana dürfen seit Oktober 2015 Erwachsene im Westküsten-Bundesstaat Oregon Gras auch für die Freizeitnutzung (Englisch: recreational use) anbauen, verkaufen und konsumieren. Obwohl nun erlaubt, ist der Kampf aber noch nicht gewonnen. Denn was hier legal ist, bringt einen in den meisten Bundesstaaten der USA noch immer ins Gefängnis. Die Bundesregierung könnte auch theoretisch jederzeit ihre Haltung ändern und den Grasbauern und -dealern durch die Bundesdrogenpolizei DEA die Geschäftsgrundlage zerstören. Denn nach dem Bundesgesetz ist Marihuana nach wie vor strafbar. Die Cannabis-Verkaufsläden in Oregon sind mit enormen bürokratischen und steuerlichen Hürden konfrontiert, da die Bundesregierung sich weiter gegen die Freigabe von Marihuana stellt. Wie die Entwicklung im Jahr 2017 unter dem neuen Präsidenten Donald Trump weitergeht, wird sich noch zeigen. Parallel zu seiner Wahl wurde am 8. November in vielen weiteren Staaten Cannabis zu freizeitlichen und medizinischen Zwecken legalisiert (wir berichten in der aktuellen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin ausführlich darüber), was den Druck auf die neue Regierung unter Trump, Marihuana flächendeckend zu legalisieren, erhöhen dürfte, beziehungsweise ihm diese Entscheidung leichter machen könnte.

 

Noch fehlt es an klaren Regeln, denn die ersten Erfahrungen im Umgang mit erlaubtem Cannabis werden nach Jahrzehnten der Prohibition gerade erst gemacht. Die nächsten Jahre werden entscheiden, ob die liberale Drogenpolitik einiger Bundesstaaten (neben Oregon auch Colorado, Alaska und Washington State sowie die Hauptstadt Washington, D.C.) erfolgreich ist und womöglich für die ganzen USA, aber auch Deutschland zum Vorbild werden könnte. Seit dem 8. November 2016 steht nun fest, dass auch Kalifornien, Maine, Massachusetts und Nevada Cannabis für Erwachsene freigeben. Wenn allerdings das liberale Experiment Probleme schaffen sollte, statt sie zu lösen, könnte es auch schnell wieder vorbei sein. Die Protagonisten der Cannabis-Szene in Portland sind sich des engen Zeitfensters bewusst: Jetzt oder nie gilt es, die Grundlagen zu schaffen für einen modernen Umgang mit der Droge. Ein biologisches, nachhaltiges und lokal produziertes Qualitätsprodukt schwebt Jeremy Plumb und seinen Partnern vor. Das Feld soll weder den großen Pharmakonzernen noch der Tabakindustrie überlassen werden. In der Hipster-Hauptstadt Portland, wo jeder Craftbeer trinkt, es zum guten Ton gehört, seine eigenen Bio-Hühner zu halten, wo Vintage-Kleidung sowie Bärte schick sind, da wird Gras wie ein guter Wein verkauft: Weg vom Kiffer-Image hin zum Lifestyle-Produkt, das die Gemütslage steuert und Spaß macht.

 

Gras aus der Edelboutique

Ein grün leuchtendes Kreuz im Schaufenster und ein kleines rotes Schild: Man könnte leicht an Farma“ vorbeifahren, denn das Understatement ist Programm. Die Dispensary (so heißen die lizenzierten Gras-Läden in den Vereinigten Staaten) von Plumb und seinen drei Partnern ist das Herzstück ihres Plans, Cannabis neu zu erfinden. Das Geschäft sieht anders aus, als es sich jemand ohne Berührungspunkte, aber dafür mit den gängigen Klischees im Kopf, vorstellen würde: Bob-Marley-Poster, Kiffer-Devotionalien, Reggaemusik und verruchte Atmosphäre sucht man hier vergeblich. Stattdessen weiße Wände, blitzblankes Glas, dunkles Holz, elektronische Musik: Farma erinnert eher an einen Apple-Laden. Die Verkäufer sind kompetent, redegewandt, freundlich, und nebenbei sehen sie auch noch ziemlich gut aus: bemalte Haut, getrimmte Bärte, gepiercte Haut. Die Wochenzeitung „Williamette Week“ beschreibt Farma so: Bring deine Babyboomer-Eltern an diesen Ort, dann verstehen sie, dass Cannabis tatsächlich eine Medizin ist – und werden es lieben.

 

Ziel all dieser Bemühungen ist es, das Image von Cannabis zu ändern. Im Narrativ der Prohibition war Cannabis etwas Trauriges, Gefährliches und Negatives, sagt der Mitbegründer von Farma, Sam Heywood: „Wir haben viel Zeit damit verbracht, den Schaden wieder gutzumachen.“ Dass es nun nicht mehr verboten und verpönt ist, macht Cannabis nur für kurze Zeit interessant. Aber Gras soll nicht darüber definiert werden, was es nicht ist. „Aber was ist Cannabis?“, fragt Heywood und gibt die Antwort direkt selbst: „Ein Werkzeug, um das Leben der Leute zu verbessern. Es soll helfen, ein gesünderes und glücklicheres Leben zu führen.“ Das neue Branding von Cannabis soll auch Spaß vermitteln. Und romantisch sein. „Cannabis bringt Leute zusammen, liefert tolle Erkenntnisse über sich und andere, Musik klingt damit besser. Es gibt viele Arten, wie Cannabis eine wunderbare Erfahrung hervorruft. Das ist der andere Teil des Narrativs“, sagt Heywood.

 

Im Eingangsbereich bei der Ausweiskontrolle – nur wer über 21 Jahre alt ist, darf in den Laden – kommt es an diesem Mittwochnachmittag bei Farma es immer wieder zu Warteschlangen. Nacheinander: Ein junges Touristenpärchen, ein einbeiniger Rollstuhlfahrer, ein bärtiger Mann in den Zwanzigern, zwei ältere Frauen mit Gehstock, ein Paar mit Hund. Die Kunden lassen sich grob in zwei Gruppen teilen: die Jungen, die Spaß suchen, und jene, die das Gras brauchen, weil sie Schmerzen haben, zum Beispiel, weil sie gerade eine Chemotherapie durchlaufen. „Was für ein Erlebnis suchst du?“, fragen die Farma-Verkäufer üblicherweise am Anfang des Verkaufsgesprächs. Die meisten Kunden wollen eine Sorte Gras, welches sie lustig stimmt, glücklich macht und zum Kichern anregt. Wichtig ist den Kunden auch, dass das Kraut keine Angstzustände hervorruft. „Purple Kush ist mein persönlicher Favorit. Es entspannt ein bisschen, zieht dich aber nicht zu sehr runter. Auch im Kopf macht es dich ein klein wenig high“, sagt der Verkäufer Sean Mager zu dem Kunden Joshua Justice, während er nie den Augenkontakt verliert. Drei Qualifikationen müssen die Verkäufer mitbringen: Menschen lieben, einen Bezug zu Marihuana haben und neugierig sein, mehr über die Pflanzen zu lernen. Jede Woche gibt es Fortbildungen, die Verkäufer sollen zu „Weed-Ninjas“ ausgebildet werden, wie es Heywood schmunzelnd nennt...

 

...dies stellt nur den Einstieg der kompletten Reportage dar. In Highway – Das Cannabismagazin 01/2017 berichten wir auf 10 Seiten ausführlichst und mit vielen Fotos über die Farma-Dispensary. Außerdem findest du in Highway – Das Cannabismagazin weitere Infos über den Cannabis-Anbau, News und Entertainment. Die neue Ausgabe (01/2017) ist seit vorgestern für schlappe 2,60 Euro im gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Growshop erhältlich.

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Ein häufiges Problem von Growern ist der Anfang des Vegetationszyklus selbst. Dabei kommen nicht nur Anfänger sondern auch fortgeschrittene Züchter in Schwierigkeiten. Ein typisches Beispiel dafür ist die Situation, wenn Stecklinge in das vorbereitete System eingepflanzt werden sollen und man sich darauf freut, dass sie anfangen, üppig zu gedeihen. Aber stattdessen wird man durch welkende und vergilbende Pflanzen überrascht, an denen höchstens hier und da eine Blüte erscheint, die den Vorstellungen entspricht. Das erste, das den meisten Growern dazu einfällt, ist: „Wir haben schlechte Steckis!‟ In den meisten Fällen liegt der Fehler aber woanders, wie Highway-Autor Mr. José weiß!

Mr. José

 

Indoor-Grower haben gegenüber Outdoor-Growern viele Möglichkeiten, die klimatischen Bedingungen, in denen die Pflanzen wachsen, zu beeinflussen. Von diesen Vorteilen macht allerdings bei weitem nicht jeder Gebrauch. Häufig ist zu beobachten, dass Grower bei der ersten Ernte alles sehr sorgfältig machen. Dann, nach dem Eintreten des ersten Erfolgs, ruhen sie sich aber auf ihren Lorbeeren aus und fangen an, das Growen ein wenig schleifen zu lassen. Nach einigen Ernten lassen sie den Pflanzen schon nicht mehr die gesamte Pflege zukommen, die möglich wäre. Dann entsteht irgendwann das paradoxe bis schizophrene Gefühl – „je länger ich züchte, desto schlechter sind meine Ergebnisse“.

 

Aber zum Thema: Das Verwelken, Vergilben und Absterben von Stecklingen (oder auch „Klone“ genannt) wird gewöhnlich durch das Vernachlässigen der Grundlagen des Indoor-Züchtens verursacht. Damit man diese unangenehme Situation vermeidet, sollte man bei der Arbeit immer 100 Prozent geben. Wenn man schon den Start verschläft, kann man das nicht wieder aufholen. Ich persönlich halte einen Grundsatz ein: „Besser 14 Tage verlieren als zweieinhalb Monate“. Wenn die Steckis nach zehn bis 14 Tagen miserabel aussehen, ist es besser, sie zu entsorgen und von neuem sowie sorgfältiger anzufangen. Das ist allerdings eine krasse Lösung. Daher soll nun erörtert werden, was unbedingt nötig ist, damit man dieser Lösung ausweichen und die Grundlagen einer reichen und köstlichen Ernte legen kann.

 

Bevor die Steckis ankommen

Die Klone müssen in eine vorbereitete Umgebung gebracht werden. Ein dreitägiger Aufenthalt in einer finsteren Schachtel bekommt ihrer Gesundheit mit Sicherheit nicht. Die neue Heimat muss sauber und aufgeräumt sein, das Medium und das Bewässerungssystem (falls vorhanden) vorbereitet und funktionsfähig. In jeder Growumgebung (im Folgenden „Plantage“ genannt) sollte es zudem einen Luftbefeuchter geben. Die Plantage sollte auch präventiv mit einem Spray gegen Kriech- und Fluginsekten, die auf Nahrung in Form der kostbaren Pflänzchen warten könnten, gespritzt werden. Die benötigten Düngemittel sowie weitere Nährstoffe und Schutzmittel sollten noch vor den Klonen gekauft werden, damit man nicht plötzlich ohne dasteht. Wenn man die Plantage dementsprechend vorbereitet hat, hindert einen nichts mehr daran, die Stecklinge zu holen – der erste Schritt zum Erfolg ist bereits getan.

 

Kontrolle der Stecklinge

Der Zustand der Stecklinge muss sorgfältig kontrolliert werden, damit man sich sicher sein kann, auch ja nichts zu übersehen. Es kann beispielsweise passieren, dass die Klone von irgendeinem Parasiten befallen werden. Parasiten vermehren sich sehr schnell, also können bereits zwei Individuen eine Katastrophe bedeuten. Da die Behandlung mit einem Insektizid für die kleinen Steckis nicht angenehm ist, sollten die Eindringlinge eventuell besser mit einem feuchtem Läppchen erledigt werden. Anschließend muss regelmäßig kontrolliert werden, ob nicht doch noch einer überlebt hat. Die Kontrolle muss auch im Bereich der Wurzeln durchgeführt werden, weil sich auch hier einiges Ungeziefer breitmachen kann. Von den Wurzeln lässt es sich allerdings viel schwerer beseitigen, also sollte man diese Kontrolle in Gegenwart desjenigen durchführen, von dem die Stecklinge stammen...

 

Einpflanzen und die Wurzeln unterstützen

Beim Einpflanzen der Stecklinge ist es Zeit für die erste Pflanzenbehandlung. Damit schützt man sie verlässlich vor Pilzkrankheiten – und das für die Dauer von zwei bis drei Wochen. Die Behandlung wird durch Einweichen in ein Fungizid durchgeführt. Der Wurzelteil der Pflänzchen wird in eine vorbereitete Lösung mit dem Fungizid eingetaucht und gleich danach werden sie eingepflanzt. Beim Einpflanzen selbst muss auch auf die Wurzeln geachtet werden. Das heißt, sie sollten so wenig wie möglich zerdrückt oder anderweitig beschädigt werden. Hinsichtlich der Einpflanzung gibt es je nach genutztem System beziehungsweise Medium kleine Unterschiede.

 

Wenn man die Steckis in Rockwool-Würfel (7 x 7 cm bis 10 x 10 cm) einpflanzt, lohnt es sich, sie darin zunächst Wurzeln schlagen zu lassen. Dafür werden die Würfel nicht nur mit dem Fungizid behandelt, sondern auch gründlich in eine Wasserlösung mit einem Wurzelstimulator getaucht, bevor sie in die Würfel gesetzt werden. Danach werden die Würfel für ungefähr sieben Tage nebeneinander unter der Lampe (die etwa einen Meter entfernt sein sollte) aufgestellt – nun beginnen die Wurzeln an der Unterseite der Würfel zu sprießen. Anschließend werden die Würfel in das vorbereitete System eingepflanzt. Wenn man die Klone direkt in das Substrat einpflanzt, sollten ebenfalls das Fungizid sowie ein Wurzelstimulator eingesetzt werden.

 

Vorsicht beim Gießen

Die meisten Fehler werden beim Gießen gemacht....

 

...und mehr darüber kann man in der aktuellen Ausgabe 01/2017 von Highway – Das Cannabismagazin erfahren, wo der komplette Artikel abgedruckt ist. Dort erfährt man alles Weitere zur richtigen Pflege der Stecklinge, unter anderem zu diesen Themen: „Vorsicht beim Gießen“, „Unterschiede bei der Feuchtigkeit wirken Wunder“, „Wärme – eine mächtige Kraft“, „Wurzelstimulator und Dünger“, „Alles stimmt und die Stecklinge welken doch“, „Bares Geld sparen“ und viel mehr.

 

Außerdem findest du in Highway – Das Cannabismagazin weitere Infos über den Cannabis-Anbau, News und Entertainment. Die neue Ausgabe (01/2017) ist seit gestern für schlappe 2,60 Euro im gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Growshop erhältlich.

 

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HEUTE AM 20. DEZEMBER IM ADVENTSKALENDER: 3x ein kompletter Jahrgang HIGHWAY + Kavatza-Pouch

 

High, Higher, Highway! 2016 war das Jahr von Highway – Das Cannabismagazin! Im Januar erschien die erste Ausgabe und heute erscheint die sechste Ausgabe von Highway, unsere Ausgabe 01/2017 (alle Infos dazu hier).

 

Damit ist der erste Jahrgang komplett – wir danken euch für eure Unterstützung, für das fleißige Lesen, sowohl online wie offline, und natürlich für eure zahlreichen Zuschriften, Feedbacks, Lob und Kritik! Danke, dass ihr unser Magazin so gut angenommen habt!

 

Zum Jubiläum verlosen wir heute in unserem Cannabis-Adventskalender daher 3x einen kompletten Jahrgang von Highway – Das Cannabismagazin. Zusätzlich bekommt jeder Gewinner noch einen Kavatza-Pouch, um sich auf der Liegewiese oder dem Balkon problemlos während des Lesens einen rollen zu können. Der Pouch besteht aus hochwertigem Leder, das natürliche Feuchtigkeit spendet, und kann mittels Druckknopf sicher verschlossen werden. In die kleine Tasche passen Feuerzeug, Filter und King-Size-Blättchen. Zudem ist der Pouch mit einer hölzernen Drehunterlage und einem kleinen Stopfer ausgestattet.

 

Gewinnfrage:

Wie teuer ist Highway am Kiosk (Deutschlandpreis)?

a) 2,60 Euro

b) 3 Euro

c) 3,50 Euro

(Die Antwort findet ihr hier auf unserer Website)

 

Alle richtigen Antworten bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Extra-Gewinnchance: Jeder Teilnehmer, der uns seinen Facebook-Namen in der E-Mail mitteilt und unter unserem heutigen Adventskalender-Facebook-Post zwei bis fünf Freunde im Kommentarbereich verlinkt, steigert seine Gewinnchancen um das 2-, 3-, 4- oder sogar 5-fache!

 

Gestern gewonnen (CleanLight Pro) hat: Otto P.

 

Viel Glück und eine frohe Weihnachtszeit an alle Leser!

Eure Highway-Redaktion

 

Teilnahmebedingungen: Alle Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Außerdem sollten die Teilnehmer im Idealfall direkt ihre Anschrift mitsenden, andernfalls haben sie 48 Stunden Zeit auf die Gewinnbenachrichtigung zu reagieren, sonst geht der Preis an den nächsten. Die Teilnahme ist bis Mitternacht des heutigen Tages möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ab sofort ist die aktuelle Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin erhältlich. Für schlappe 2,60 Euro findet ihr das brandneue und schon jetzt heiß geliebte Cannabismagazin an jedem Bahnhof und Flughafen, in vielen Head- und Growshops und auch an einigen Tausend Kiosken in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine Übersicht der deutschen Kioske, die Highway führen findet ihr bei mykiosk.com – alternativ könnt ihr Highway auch preisgünstig als E-Paper erwerben. Highway bedient keine Vorurteile, sondern räumt mit ihnen auf!

 

Inhalte von Highway Ausgabe 01/2017 (Auswahl):

 

Titelstory Legalisierungen in den USA In den USA wurde gewählt – nicht nur, wer neuer Präsident wird, sondern auch wie die Zukunft von Marihuana und Haschisch aussieht. Zumindest im letzteren Fall gibt es viel Positives zu vermelden: 4 von 4 US-Staaten stimmten für vollständige Legalisierungen, 4 von 5 für medizinische Freigaben.

 

 

Hausbesuch Zu Gast in einer amerikanischen Marihuana-Ausgabestelle – Die Legalisierung von Cannabis im US-Bundesstaat Oregon hat eine Goldgräberstimmung ausgelöst. Der Unternehmer Jeremy Plumb kifft seit seiner Jugend. Nun will er die Droge neu erfinden und so zu einer weltweiten medizinischen Revolution beitragen. Reportage.

 

 

High 5 Spezial Dos & Don’ts in einer Cannabis-Dispensary – Die Amerikaner: wenn es um Gras geht, ein beneidenswertes Völkchen. Einfach in die Dispensary reinspazieren und ein bisschen Weed kaufen, hoffentlich geht das auch bald in Europa. Wer die weite Reise nach Amerika nicht scheut, dem sei hiermit die richtige Etikette mit auf den Weg gegeben.

 

 

High School Vaporizer einfach selbst bauen – Einer, der sich immer wieder mit der Thematik des Selbermachens beschäftigt, ist Highway-Autor Chuck Lore. Dass er dem Titel des Do-it-yourself-Experten gerecht wird, beweist er auch diesmal wieder, indem er aufzeigt, wie man sich in Kürze einen einfachen Vaporizer in Eigenregie zusammenbaut.

 

 

Who’s Who Spezial Mark Williams & FireflyVom iPhone zum Taschenvaporizer – Technik ist einfach sein Ding. Und so hat es der ehemalige Angestellte von Apple-Boss Steve Jobs, Mark Williams, vom Telefon-Designer zum Erfinder eines der angesagtesten THC-Verdampfer, dem Firefly, gebracht. Bericht und Interview.

 

 

Growing Anbau auf kleinstem Raum: OG Kush & Northern Lights – Kein Platz in der Bude? Bedeutende Entscheidungen müssen getroffen werden – Waschmaschine oder Grow-Schrank? Es geht auch mit minimalem Platz, wenn es um die Selbstversorgung geht. Der Beweis wird in einer Ein-Zimmer-Wohnung erbracht. Grow-Report.

 

 

Growing Warum sterben die Stecklinge? – Ein häufiges Problem von Growern ist der Anfang des Vegetationszyklus selbst. Ein typisches Beispiel dafür ist das Einsetzen von Stecklingen in ein vorbereitetes System, wenn man dann durch welkende und vergilbende Pflanzen überrascht wird. Oft liegt es nicht an den Stecklingen selbst. Lösungsvorschläge.

 

 

Weitere Artikel in Highway 01/2017 Growing: Air Drying +++ Spiel: Grow A Million +++ Hausbesuch: Vor Ort bei der Hemp Embassy in Wien +++ Kiffertypen: Der Experte +++ Film: Die Highligen drei Könige +++ Sortenportrait: American Dream +++ u.v.m.

 

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Unser Autor „az“ ist schon ein paar Jährchen im Geschäft, hat schließlich schon im legendären, aber leider vor einigen Jahren eingestellten Magazin Hanfblatt über Cannabis geschrieben. Wir hoffen, dass wir die durch die Einstellung entstandene Lücke in den Zeitschriftenregalen würdig füllen können – eure Leserzuschriften lassen zumindest darauf schließen. Dieses Mal haben wir „az“ gebeten, einen Überblick über einige der klassischen Haschischsorten zu geben, die teilweise auch schon seit vielen Jahrzehnten in Europa bekannt sind. Dabei haben wir uns auf die großen Namen konzentriert, denn ein umfassender Überblick kann bei den Haschsorten ebenso wenig geboten werden, wie bei all den Grassorten, die im Umlauf sind.

 

Theoretisch kann überall auf der Welt, wo psychoaktiver Hanf gedeiht, auch Haschisch gewonnen werden. In bestimmten Ländern hatte sich allerdings traditionell oder infolge internationaler Nachfrage eine Hanfanbaukultur speziell zum Zweck der Haschischgewinnung etabliert. Dementsprechend bestimmten ihre Produkte den Markt. Infolge des Anfang der 1990er-Jahre beginnenden Anbau-Booms hochpotenter Indoor-Sorten dominieren Cannabisblüten mittlerweile den Markt. Aus bei deren Produktion anfallenden noch harzreichen Blüten- und Blattresten werden durch Siebung wie mit dem automatischen Trommelsieb („Pollinator“) oder durch Eiswasserfilterung („Ice-o-lator-Bags“) auch begehrte Haschisch-Produkte gewonnen. In den letzten Jahren erlebt allerdings die Gewinnung von zum Inhalieren mittels Verdampfung („Dabben“) geeigneten konzentrierten Extrakten, insbesondere mit Hilfe von Flüssig-Butangas einen Boom. Dennoch gibt es unter Connaisseuren immer noch eine Nachfrage nach exotischem „Oldschool“-Haschisch. Weil Haschisch ein Naturprodukt ist, gab und gibt es ähnlich wie bei Wein eine unbegrenzte Vielfalt schwankender Qualitäten.

 

Da leider keine wissenschaftlich fundierten Produktanalysen und Herstellungsbeschreibungen vorliegen, soll sich dieser Artikel ohne jede Verbindlichkeit der Produktvielfalt in Form eines kleinen, eher anekdotisch zu verstehenden Lexikons den ganz großen Namen annähern. Namensdeklarationen bieten unter Schwarzmarktbedingungen allerdings keinerlei Gewähr, dass das angepriesene Produkt auch den Phantasievorstellungen des Käufers entspricht.

 

Zero Zero

ist reines Haschisch aus dem Harzdrüsenpulver der feinen und vorsichtig durchgeführten ersten Siebung, meist marokkanischer Herkunft. Seine Potenz ist hoch, intensiv stimulierend bis psychedelisch, nicht allzu lange anhaltend, ohne zu sehr zu ermüden. „Zero Zero“ ist oft nur leicht gepresst, aber dennoch kompakt, geht gut auf, lecker aromatisch, ein echtes Naturprodukt. Es brennt relativ schnell weg. „Zero Zero“ hat sich über die Jahre einen exzellenten Ruf erworben. Der Name kommt vom Feinheitsgrad des verwendeten Seidensiebes. Das goldbraune, ungepresste „Zero Zero“-Pulver lässt sich auch ungepresst gut rauchen, ist wegen seines Volumens und der Schwierigkeit, es zu schmuggeln, allerdings nur sehr selten im Handel. Die ungepressten Drüsenköpfe konservieren Wirk- und Aromastoffe übrigens oft besser als das daraus gepresste Haschisch. „Double Zero Zero“ ist die Bezeichnung für eine goldgelbe Sondersiebung, die nur in sehr kleinen Mengen auf Nachfrage in Marokko angefertigt wird. „Zero“ bezeichnet die zweite Siebung durch ein etwas grober gewebtes Stoffsieb.

 

...ihr wollt mehr über die verschiedensten Haschisch-Sorten, ihre Herkunft, Wirkung und Verbreitung erfahren? In der soeben erschienenen Ausgabe 05/2016 von Highway – Das Cannabismagazin findet ihr unter anderem das vollständige Lexikon mit diesen Sorten:

 

Zero Zero (Marroko)

Sputnik (Marroko)

Pollen (Marroko)

Sierra Ketama (Marroko)

Grüner Türke (Türkei)

Roter Libanese (Libanon)

Gelber Libanese (Libanon)

Schwarzer Afghane (Afghanistan)

Charas (Indien)

Malana Cream (Indien)

Nepalese (Nepal)

Temple Balls (Nepal)

 

...das vollständige Haschisch-Lexikon, News, Infos, Entertainment und alles über den Cannabis-Anbau findet ihr ganz einfach in der neusten Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin, die seit dieser Woche für den Spottpreis von 2,30 Euro im gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Growshop erhältlich ist.

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Ab sofort ist die aktuelle Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin erhältlich. Für schlappe 2,30 Euro findet ihr das brandneue und schon jetzt heiß geliebte Cannabismagazin an jedem Bahnhof und Flughafen, in vielen Head- und Growshops und auch an einigen Tausend Kiosken in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine Übersicht der deutschen Kioske, die Highway führen findet ihr bei mykiosk.com – alternativ könnt ihr Highway auch preisgünstig als E-Paper erwerben. Highway bedient keine Vorurteile, sondern räumt mit ihnen auf!

 

Inhalte von Highway Ausgabe 05/2016 (Auswahl):

 

Titelstory CPure: Legales Cannabis aus der Schweiz Die CBD-Revolution: Das Cannabinoid Cannabidiol (CBD) ist in aller Munde – in der Schweiz sind nun gänzlich legale, da zugelassene CBD-Blüten im Handel erhältlich. Bericht und Interview mit dem Geschäftsführer der Bio Can AG Dario Tobler.

 

 

Ländercheck Volksabstimmungen in den USA – Im November wird in den USA nicht nur darüber abgestimmt, wer es sich als nächstes im Chefsessel des Weißen Hauses gemütlich machen darf, die Einwohner von neun US-Bundesstaaten dürfen außerdem wählen, ob sie für oder gegen die Legalisierung von Cannabis sind.

 

 

Story Das Haschisch-Lexikon – Nicht nur bei Marihuana gibt es unzählige Sorten und Varianten. Auch beim weltweiten Exportschlager Haschisch gibt es viele Unterschiede. Wir geben daher einen Überblick über einige der klassischen Haschischsorten, die teilweise auch schon seit vielen Jahrzehnten in Europa bekannt sind.

 

 

High School Decarboxylierung – Der Königsweg zur THC-Anreicherung: Do-it-yourself-Experte Chuck Lore beschreibt leicht verständlich verschiedene Möglichkeiten zur einfachen Decarboxylierung von Cannabismaterial, um dieses bestmöglich weiterverarbeiten zu können.

 

 

Lounge Spezial Bernard Rappaz: Der PionierDer Schweizer Hanfpionier Bernard Rappaz wurde wegen seines Einsatzes für den Hanf, seinem kämpferischen Wesen sowie seiner Präsenz in der Politik und den Medien immer wieder zu sehr hohen Gefängnisstrafen verurteilt. Wir drucken Auszüge seiner nun erschienenen Autobiographie.

 

 

Growing Grow-Report: WappaIn den vorhergegangenen Ausgaben hat sich Autor Mr. José als Spezialist fürs Growen gezeigt. In diesem Artikel wird jedoch nicht eine bestimmte Thematik des Cannabisanbaus betrachtet, sondern eine bestimmte Sorte – und zwar der Strain Wappa von Paradise Seeds, der vom Samen bis zur Ernte begleitet wurde.

 

 

Who’s Who Mila Jansen: Die Hash Queen – Im Zuge des Haschisch-Spezials in dieser Ausgabe, haben wir uns nach Amsterdam begeben, um uns mit der „Hash Queen“ Mila Jansen zu treffen. Sie ist die Gründerin der „Pollinator Company“ und die Erfinderin des „Pollinators“, einer Maschine zur Haschherstellung.

 

 

Weitere Artikel in Highway 05/2016 Growing: Runterbinden von Pflanzen +++ High Court: Haschkekse beim Familienfest +++ Kiffertypen: Der Sexmuffel +++ Film: Haschisch – Der Film +++ Sortenportrait: Hash Plant +++ u.v.m.

 

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Viele Grower kennen die Situation, dass man ältere Samen seiner Lieblingssorte oder einer tollen Ernte findet. Solche Samen wurden meist nicht optimal gelagert und die Chancen des Auskeimens unter üblichen Bedingungen sind gering. Aber auch eine geringe Chance kann genutzt werden. Daher führt unser Grow-Guru Mr. José im Folgenden seine Überlegungen aus, wie man alte Samen am besten wieder zum Leben erweckt.



Häufig hebt man Samen auf, die aus eigenen Pflanzen oder aus Pflanzen von Bekannten entstanden sind, und von denen man denkt, dass es gut wäre, aus ihnen etwas großzuziehen. Nur leider verrinnen die Jahre schneller als man denkt und die Samen werden vergessen. Eines Tages öffnet man seinen Schrank oder die Schublade und schon schauen einen die Samen an, die gute Erinnerungen an eine alte Sorte oder eine besonders erfolgreiche Pflanze wiedererwecken. Schnell werden diese Samen dann ausgesät oder zum Keimen ausgelegt – und nichts passiert. Die Samen öffnen sich nicht und die, die sich öffnen, entwickeln sich nicht weiter. Viele werden jetzt sagen, dass es keinen Sinn mehr hat, noch etwas anderes zu versuchen und würden die Samen wegwerfen. So leicht sollte man aber nicht aufgeben.



Der erste Fehler beim Keimen älterer Samen ist, diese direkt in die Erde oder das Keimmedium zu geben. Denn die Samen sollten erst einmal richtig angefeuchtet werden, da sie wahrscheinlich besonders trocken sind. Man kann also erst einmal ein paar Samen nehmen und mit ihnen die einfachste Methode ausprobieren: Die Samen werden 24 Stunden mit abgestandenem Wasser bei Zimmertemperatur befeuchtet und nach Ablauf dieser Zeit in eine kleine Menge leichten Erdsubstrats gesetzt. Das Substrat hilft den Samen, da es eine gewisse Nährstoffmenge enthält, aus der die Samen ihre Energie für die Entwicklung hin zur Pflanze schöpfen können. Wenn Rockwool oder Kokos verwendet werden sollen, wäre es gut, das Substrat mit einer Düngelösung anzufeuchten. Die Düngemenge sollte allerdings nur die Hälfte oder ein Drittel der üblichen empfohlenen Menge betragen. Wenn diese Methode funktioniert und aus den Samen wachsen Pflanzen, ist das erfreulich.



Sollte sich aber auch nach sieben Tagen noch nichts tun, sollte man die Samen vorsichtig aus dem Anzuchtmedium entnehmen und den Zustand kontrollieren. Hier gibt es zwei Möglichkeiten...



...für den ganzen Artikel und weitere wertvolle Hinweise und Tipps, schaut einfach in die neuste Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin, die seit Kurzem für den Spottpreis von 2,30 Euro im gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Growshop erhältlich ist.

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