Das Pfropfen ist in der Welt der Blumen und Früchte ein bekanntes und beliebtes Verfahren. Die Cannabis-Community beschäftigt sich jedoch praktisch gar nicht mit diesem Thema. Dies ist merkwürdig, wenn man bedenkt, mit welchen Hindernissen nicht-kommerzielle Züchter häufig zu kämpfen haben – so zum Beispiel mit räumlichen Einschränkungen oder aber auch einer regulierten und nur geringen Menge an Cannabispflanzen, die in manchen Ländern legal angebaut werden darf. Im Folgenden wird unser neuer Autor Light Addict aus England, der Erfinder des Fluxings, erklären, wie Cannabis gepfropft wird.

 

Unser neuer Autor Light Addict

 

Was ist eigentlich Pfropfen? Pfropfen bedeutet nichts anderes, als dass man einen Zweig von einer Pflanze nimmt (in diesem Zusammenhang – das – Pfropfreis genannt) und auf einer anderen Pflanze aufsetzt (auf den sogenannten Wurzelstock). Theoretisch bietet die Pfropftechnik so sogar die Möglichkeit, verschiedene Cannabis-Strains auf einer einzigen Mutterpflanze zu züchten. So können daheim trotz Einschränkungen hinsichtlich Platz oder einer Obergrenze erlaubter Pflanzen viele verschiedene Cannabissorten angebaut werden.

 

Die Grundausstattung für das Pfropfen von Cannabis

  • Skalpell oder Rasierklinge

  • PTFE-Band/Klempnerband (sauber, formbar und dichtet perfekt ab)

  • Durchsichtiges Klebeband, um die Pfropfung auszurichten (optional)

  • Verschließbare Plastikbeutel (für kleine Feuchtigkeits-Zelte)

  • Gartendraht (mit Plastikverkleidung)

  • Glas Wasser

 

Um mit dem Pfropfen loszulegen, sollte man eine gesunde Spenderpflanze, die das Pfropfreis stellt, wählen. Für das Gegenstück wird eine ebenfalls gesunde Pflanze als Wurzelstock benötigt – sozusagen die Pfropfunterlage. Dafür kann theoretisch sogar eine männliche Pflanze gewählt werden, wenn es denn gewünscht werden sollte. Hat man seine Wahl getroffen, sollte man an beiden Pflanzen nach Zweigen mit ähnlicher Länge und ähnlichem Umfang suchen. Dies ist wichtig, da die beiden unterschiedlichen Pflanzengewebe im Folgenden miteinander verbunden werden sollen, was dadurch erleichtert wird. Jeweils ein Zweig beider Pflanzen bilden gemeinsam ein Pfropf-Paar. Anschließend muss man sich nur noch für eine der verschiedenen Pfropftechniken entscheiden. Ich habe mit den beiden beim Pfropfen verbreitetsten Methoden experimentiert und finde, dass die Kopulieren genannte Technik, die mit einem einzelnen schrägen Schnitt an den Zweigen arbeitet, hinsichtlich Handhabung und Geschwindigkeit am besten funktioniert.

 

So wird das Pfropfen mittels Kopulation vorbereitet

 

Die andere weitverbreitete Methode des Pfropfens ist das Spaltpfropfen, bei dem der Wurzelstock V-förmig eingeschnitten wird und dementsprechend das korrespondierende Ende in V-Form angespitzt wird. Dann werden beide zusammengesteckt und verbunden. Ich benötige für diese Methode jedoch wesentlich mehr Zeit und es wird eine sehr ruhige Hand für das Ausführen der Arbeit benötigt. Zudem kann die Verbindungsstelle bei dieser Technik öfter austrocknen.

 

So sieht das Spaltpfropfen aus

 

Daher möchte ich mich in diesem Artikel ausschließlich dem Kopulieren widmen. Um dieses durchzuführen, sollte man dafür sorgen, dass beide Pflanzen – also sowohl die Spenderpflanze, der das Pfropfreis entnommen wird, als auch die Pflanze, die den Wurzelstock bereitstellt – mindestens eine Stunde vor der Aktion ordentlich gewässert wurden. Dann sollte man sein Werkzeug (siehe oben) bereitlegen. Ich persönlich bereite meine neue Rasierklinge dann vor, indem ich sie ein paar Mal durch ein bisschen übriggebliebenes Cannabispflanzenmaterial fahren lasse. So säubere ich sie weitaus besser als mit einer fremden Substanz. Auch sollte man vorbereitete, also vorgeschnittene Teile des PTFE-Bands zur Seite legen. Wenn man das Kopulieren nutzt, ist Schnelligkeit äußerst wichtig, denn je kürzer die frischen Schnittstellen der Luft ausgesetzt werden, desto besser. Für die Schnittstellen selbst nutze ich den geraden Teil des Zweigs (Internodium) zwischen zwei Knoten (Nodi).

 

Das aufzusteckende Pfropfreis wird vorbereitet, indem... Den vollständigen Artikel zur Outdoor-Spotsuche findet ihr in der druckfrischen Ausgabe unseres Magazins Highway – Das Cannabismagazin, das für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Head- und Growshop erhältlich ist. Im Heft gibt es den kompletten Artikel sowie viele weitere nützliche Informationen zum Cannabisanbau.

 

 

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Highway ist ein Lifestyle-Magazin, dessen vorherrschendes Thema Cannabis ist.  Ein junges und professionelles Team von Journalisten und Kommunikations-Designern treibt das Magazin voran. Dieses Magazin bedient keine Vorurteile – es räumt mit ihnen auf!

 

Titelstory SXTN im Interview „Sie denken, dass wir kiffen, weil wir blöde sind. Lass mal Gras über die Sache rauchen. Wir fühlen uns einfach wohl in dieser Höhle drin.“ – Die Lieder der zwei jungen Frauen des Rap-Duos SXTN behandeln auch immer wieder die schönste Nebensache der Welt: das Kiffen. Highway besuchte SXTN im Tonstudio.

 

 

Growing Cannabis pfropfenDas Pfropfen ist in der Welt der Blumen und Früchte ein beliebtes Verfahren. Die Cannabis-Community beschäftigt sich jedoch praktisch gar nicht mit diesem Thema. Dies ist merkwürdig, die Möglichkeiten sind groß: unser neuer Autor Light Addict erschuf so etwa eine Mutterpflanze, an der 14 verschiedene Sorten wachsen.

 

 

 Business International Cannabis Business Conference Berlin Eine Cannabis-Konferenz nur für Business-Teilnehmer, die auch noch um die 500 Euro Eintritt kostet – und das mitten in Berlin? Ein Flop? Mitnichten! Über 1.000 Teilnehmer und Referenten aus 32 verschiedenen Ländern reisten in die deutsche Hauptstadt, um sich auszutauschen.

 

 

Growing Klonen ohne Mutterpflanzen – Was tun, wenn der Platz zum Cannabisanbau extrem begrenzt ist, man den eigenen Nachschub aber dennoch aus eigenen Stecklingen züchten möchte? Dann muss man ohne Mutterpflanzen klonen. Dabei haben wir einem Dachbodenbewohner und passionierten Grower über die Schulter geschaut.

 

 

Story Wenn die Polizei beim Growing hilft – Unser zweiter Neuzugang dieser Ausgabe, Autor Donald Denzler, berichtet von seiner Flucht vor der deutschen Justiz, die ihn nach Holland führte, wo die Welt schon ganz anders aussieht: niederländische Beamte scheinen gerne dazu bereit zu sein, einen mittelgroßen Cannabis-Grow zu fördern und zu schützen.

 

 

 

Recht Ermittlung des THC-Werts – Wer bereits einmal Ärger mit dem Gesetz oder der Führerscheinstelle hatte, wird sich auch schon einmal mit den jeweiligen vorgeschriebenen THC-Grenzwerten beschäftigt haben, die für eine Verurteilung zugrunde gelegt werden. Doch was, wenn es zu Ungenauigkeiten bei der Messung des THC-Werts kommt?

 

 

Growing Umgruppieren von Indoor-Pflanzen – Ein Platz an der Sonne: Cannabispflanzen benötigen große Mengen Licht. Dies ist oft zum Nachteil der Pflanzen am Rand einer Cannabiszucht, die dementsprechend geringere Erträge abwerfen. Je nach Grow-System kann dieses Problem schnell und mit einfachen Mitteln gelöst werden.

 

 

 

 Weitere Artikel Film: Ted +++ Sortenportrait: Early Amnesia CBD +++ Kiffertypen: Der Künstler +++ High Five: Marihuana-Mythen +++ Grow-Goodies: Pflanzenleuchte LEDone +++ Sortenportrait: Blue Dream CBD +++ und vieles mehr...

 

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Das altehrwürdige amerikanische Cannabismagazin, ja gar das Cannabismagazin-Urgestein schlechthin, die „High Times“, wurde nun an ein Investorenteam verkauft, wie High-Times-Autor Ed Murrieta gestern dem „San Francisco Chronicle“ mitteilte. Die „High Times“ besteht inzwischen nicht mehr nur aus der seit über 40 Jahren monatlich herausgegebenen Printzeitschrift, sondern ist zu einem großen Medienkonzern herangewachsen, der auch die allseits beliebten Cannabis Cups veranstaltet.

 

Käufer des Unternehmens ist eine Investoren-Gruppe, die aus einigen Größen des legalen Cannabusiness besteht, unter ihnen etwa Besitzer der Dispensary-Kette Denver Relief, Mass-Roots-Gründer Isaac Dietrich oder auch Bob Marleys Sohn Damian Marley, der vergangenes Jahr für Aufsehen sorgte, als er bekanntmachte, ein ehemaliges Gefängnis in eine legale Cannabisfarm umbauen zu wollen.

 

„High Times ist die Coca-Cola des Cannabis“, äußerte sich Adam Levin, Geschäftsführer der beim Deal federführenden Investmentfirma Oreva Capital: „Wir als breit aufgestelltes Medienunternehmen sehen die Gelegenheit, High Times vom Flaggschiff der Gegenbewegung in einen modernen Medienkonzern zu überführen.“

 

„High Times“ hat durchschnittlich 236.000 Abonnenten und die diversen Online-Kanäle generieren jeden Monat über 20 Millionen Besucher. So verwundert der Preis von 70 Millionen US-Dollar, den die Investoren zahlen mussten, nur wenig. Haupt-Einnahmequelle sind jedoch die Cannabis Cups, die 80 Prozent des gesamten Umsatzes ausmachen sollen.

 

Mit-Investor Damian Marley sagte dem „San Francisco Chronicle“, dass seine eigene Cannabis-Karriere mit der „High Times“ begann: „Als ich in der High School war, habe ich ein bisschen Gras angebaut. Durch das Lesen der High Times lernte ich, die weiblichen und männlichen Pflanzen zu unterscheiden. Es ist eine Ehre, nun Teil davon zu sein, wovon ich so viele Jahre Fan war.“

 

Der Medien-Analyst Samir Husni wird derart zitiert: „High Times ist der Polarstern, dem alle anderen Magazine gefolgt sind. Als High Times zum ersten Mal publiziert wurde, war es das einzige Magazin seiner Art. Es hat FBI-Durchsuchungen seiner Anzeigenkunden überlebt. Es war der Wegbereiter.“

 

Wegbereiter des Wegbereiters war der Drogenschmuggler Tom Forçade, der das Magazin 1974 ins Leben rief und sich 1978 umbrachte, als „High Times“ schon ein voller Erfolg war (1977 warf es bereits über 10 Millionen Dollar ab) und mehr Exemplare verkaufte als das sehr beliebte Musikmagazin „Rolling Stone“.

 

„High Times“ wird nun als High Times Holding Co. mit Firmensitz in Los Angeles operieren. Das Magazin und seine Redaktion bleiben zunächst weitestgehend unverändert. Der Verkauf des Unternehmens geschieht anderthalb Jahre nach dem Tod von Michael Kennedy, langjährigem Vorstand, Anwalt und Motor von „High Times“.

 

Die bisherigen Unternehmenseigner halten weiterhin noch Anteile, so etwa Kennedys Witwe Eleanora Kennedy, die gegenüber der „New York Times“ sagte: „Wir haben 40 Jahre defensiv gespielt. Nun ist es Zeit für die Offensive.“ Diese Pläne unter dem High-Times-Banner umfassen wohl unter anderem auch Kleidung, Möbel, Konsumenten-Lounges sowie ein Hotel und Casino in Las Vegas, wo inzwischen auch Cannabis legalisiert wurde.

 

Bei all den Geschäften hoffen wir, dass das Herzstück der High Times Holding Co. – die „High Times“ selbst – weiterhin mit viel Liebe verfasst und gestaltet wird. Denn auch für Highway – Das Cannabismagazin ist die „High Times“ das leuchtende Vorbild. Außerdem erscheint bereits im Juli die 500. Ausgabe, die gebührend gefeiert sein will!

 

Leider gab es noch nie einen deutschen Vertreter der „High Times in Deutschland“. Wir hoffen, diese Lücke aber mit unserem eigenen Magazin Highway – Das Cannabismagazin würdig füllen zu können. Erhältlich für lächerliche 2,60 Euro an jedem gutsortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop.

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Seit dem 10. März ist Cannabis offizielle Medizin in Deutschland – die bisherigen Ausnahmegenehmigungen sollen nun durch Rezepte ausgetauscht werden, zudem steht jetzt theoretisch einer größeren Bevölkerungsgruppe medizinisches Cannabis zur Verfügung. Doch die Verwirrung ist noch groß, bei Patienten, Ärzten, Krankenkassen. Und auch diejenigen, die nicht schwer krank sind, aber ihre alltäglichen Leiden gerne und erfolgreich mit Cannabis anstelle von Tabletten lindern, sind natürlich grundsätzlich an einem Apotheken-Bezug von Marihuana interessiert. Doch kann man mit seinen Zipperlein einfach so zum nächstbesten Arzt und sich etwas verschreiben lassen? Wir haben den Selbstversuch gemacht – und zwar direkt in der ersten Woche nach der Gesetzesänderung. Unser neuer Autor Dr. Dope hat in seiner Heimatstadt die Ärzte abgeklappert...

 

Es rauscht so gehörig im deutschen Blätterwald wie schon lange nicht mehr. Und das betrifft beileibe nicht nur die einschlägigen Szene-Magazine. Einige aktuelle Überschriften bekannter Tageszeitungen von links nach rechts seien hier stellvertretend für Dutzende zur Auswahl gestellt: „So funktioniert das Kiffen auf Rezept“, „Für Schwerkranke – Bundestag erlaubt Kiffen auf Rezept“ oder „Auf Rezept: Wer bekommt Cannabis aus der Apotheke?“. Bei so viel medialer Präsenz in den deutschen Mainstream-Medien könnte doch nicht nur den wirklich Kranken, also der ursprünglichen Zielgruppe der Gesetzesänderung, sondern auch den gewöhnlichen Cannabiskonsumenten das Wasser im Munde zusammenlaufen. Und aus den USA ist ja bestens bekannt, wie der Hase auch höppeln kann. Denn Kiffen auf Rezept ist in einigen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten von Amerika dermaßen einfach und chillig, dass es beinahe schon absurd ist. Das Marihuana-Rezept kann dort – im richtigen Bundesstaat – online oder per Telefon beantragt werden, die medizinischen Gründe sind kaum in irgendwelche Richtungen eingegrenzt. Von Schlaflosigkeit, Stress bis hin zu Ermüdungssymptomen lassen die Ärzte alles gelten, um die heiß begehrten Rezepte auszustellen. Werden diese paradiesisch anmutenden Zustände jetzt auch nach Deutschland „exportiert“? Kann nun jeder, der ein wenig Einschlafprobleme hat oder der Stress verspürt – und wer tut das nicht? –, Cannabis auf Rezept bestellen? In der Theorie müsste diese Frage vorsichtig mit ja beantwortet werden. Denn das Gesetz, das im Januar den Bundestag passiert hat, erlaubt es deutschen Ärzten, Cannabis als Medizin ohne weitere Auflagen und auch ohne Einschränkung, das heißt nicht nur bei bestimmten Krankheitsbildern, zu verschreiben. Im Gegensatz zu früher muss in Deutschland auch nicht mehr nachgewiesen werden, dass andere Medikamente nicht oder nicht mehr wirken. Und der Gesetzgeber hat den Anwendungsbereich von Cannabis auf Rezept nun mal offen gehalten.

 

Nach der neuen Gesetzeslage ist es deutschen Ärzten 2017 also theoretisch möglich, nicht nur Schwerstkranken Cannabis zur Linderung zu verschreiben. Vielmehr könnte nach meinem Verständnis der Lage nun auch Cannabis bei den oben genannten Indikationen wie Schlaflosigkeit, mangelndem Appetit, Kopfschmerzen und so weiter verordnet werden. Auf den ersten Blick sieht es also so aus, als ob wir (und damit meine ich auch ausdrücklich die aufs Vergnügen ausgerichtete Cannabis-Community) rosigen Zeiten entgegen gehen, denn eine dieser Indikationen kann beinahe jeder Mensch ohne valide medizinisch-empirische Überprüfbarkeit für sich geltend machen. Und es bleibt ernsthaft zu hoffen, dass dies nur ein erster Schritt in Richtung einer vollständigen Legalisierung von Marihuana und Co. ist, welche die Entscheidung in die Eigenverantwortlichkeit eines jeden erwachsenen Menschen legt, ob er nun kiffen möchte oder aber eben auch nicht.

 

Soweit die schön und verlockend klingende Theorie. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Funktioniert es tatsächlich auch so, wie ich und viele andere es sich wünschen? Hier werden schnell erste Zweifel laut, wenn man diesbezüglich im Netz nachforscht. Eine Schreckensnachricht jagt die andere. Um einige Betroffene direkt zu Wort kommen zu lassen, haben wir in den Randspalten rund um diesen Artikel einige Stimmen von unserer Facebook-Seite sowie denjenigen von DHV und ACM gesammelt, die sich genau mit diesem Thema beschäftigt und ihre ersten Erfahrungen mit den Ärzten und Krankenkassen gemacht haben.

 

Glaubt man einigen der Meldungen im Internet, dann stellen sich die Ärzte stur und die Krankenkassen legen einem hinsichtlich einer Kostenübernahme einige Steine in den Weg – und das selbst dann schon, wenn man tatsächlich und dauerhaft erkrankt ist. Alles klar, das war ja beinahe nicht anders zu erwarten. Denn Cannabis ist für die Pharmaindustrie und den Krankheits- – oder politisch korrekter: – Gesundheitskomplex aus Ärzten, Krankenkassen, Arzneimittelherstellern, Zulieferern von chemischen Rohstoffen und so weiter ein Schreckgespenst ohnegleichen, denn sie befürchten, dass die Verschreibung von Marihuana viele andere Medikamente (zumindest in den Augen der Nutzer) überflüssig machen könnte.

 

Wie sieht es aber konkret in diesen ersten Tagen nach der Gesetzesverabschiedung aus? Ist es überhaupt möglich, sich ohne Weiteres Marihuana auf Rezept verschreiben zu lassen? Logisch, von den teilweise paradiesischen Zuständen in den USA sind wir meilenweit entfernt, das liegt schon alleine an der deutschen Klein-Klein- und Beamten-Mentalität. Highway – Das Cannabismagazin hat deshalb die Probe aufs Exempel gemacht. Und zwar in einer deutschen Großstadt, wo die Chancen, auf verständnisvolle, offene Ärzte zu treffen, doch eigentlich höher sein sollten als auf dem platten Land. Eins vorneweg: ich habe allen Ärzten, mit denen ich gesprochen habe, Anonymität zugesichert und keiner hat mir diesbezüglich widersprochen und auf einer namentlichen Nennung bestanden. Ich denke, die Anonymität war ein notwendiger Schritt, um die Ärzte zur Offenheit und überhaupt zum Reden zu bringen. Zumindest in dieser Hinsicht war ich erfolgreich – so viel sei an dieser Stelle schon einmal verraten.

 

Der erste Arzt, den ich aufsuche, ist dafür bekannt, dass er auf alternative Medizin setzt. Er verschreibt gerne homöopathische Globuli und setzt auf Extrakte von Rinderleber und anderes Zeug zur Stärkung des Immunsystems. Dass der Doc bereits die 60 Jahre überschritten hat, dürfte doch bei solch einem positiv-ganzheitlichen Gesundheits- und Heilmittelverständnis kaum erschwerend ins Gewicht fallen. Als ich in seiner Praxis sitze, taste ich mich vorsichtig an das heikle Thema heran. Ich bin bei ihm ab und an wegen Kopfschmerzen in Behandlung und seit Jahren verschreibt er mir – entgegen seiner äußeren Fassade – ein Codein- und Paracetamol-Gemisch dagegen. Cheers! Wohl bekomms, denn was Paracetamol mit der Leber anrichtet, ist ja allgemein bekannt. Und dass Codein als Opiatderivat auch nicht unbedingt unter die Rubrik „sanfte und ganzheitliche Medizin“ fällt, ist auch jedem intuitiv klar. Ich setze ihm die neue Gesetzeslage vor und frage dann: „Könnten wir hier nicht einen Präparat-Wechsel anstreben? Zufällig weiß ich, dass Marihuana gegen starke Kopfschmerzen hilft.“ Als das Wort Marihuana fällt...

 

...Ja, wir wissen es ist gemein, den Artikel an dieser Stelle abzubrechen, aber immerhin handelt es sich um die Titelstory der neuen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin, die derzeit für schlappe 2,60 Euro in jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk sowie Head- und Growshop erhältlich ist. Unser Autor Dr. Dope hat verschiedenste Ärzte in seiner Heimatstadt mit verschiedenen Geschichten aufgesucht und versucht, sich Marihuana auf Rezept verschreiben zu lassen. Ob das funtkioniert hat – und wenn ja, wie – könnt ihr selbst im aktuellen Magazin nachlesen. Weitere Cannabis-News und Cannabis-Entertainment sowie viele Informationen zum Anbau und zur Verarbeitung von Cannabis, Marihuana und Haschisch sind ebenfalls wie in jeder Ausgabe enthalten.

 

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Die Outdoor-Growing-Saison klopft in Mitteleuropa bereits an die Tür. Guerilla-Grower (und solche, die es werden wollen) sollten spätestens jetzt mit der Grow-Spot-Suche anfangen. Doch was macht einen guten Platz für einen Guerilla-Anbau aus? Unser Grow-Experte Junior Gong hat sich ausführlich Gedanken zu dieser Thematik gemacht und teilt sie im Folgenden mit der Leserschaft.

 

Als Guerilla-Grow bezeichnet man eine Art des Outdoor-Growings, bei der man im Optimalfall nicht nur einen, sondern gleich mehrere Growplätze sucht, vorbereitet und anschließend mehrere Pflanzen auf diese Grow-Spots verteilt. Doch bevor es mit dem Guerilla-Grow losgeht, sollte man als Grower rechtzeitig mit den Vorbereitungen anfangen, um am Ende nicht hetzen zu müssen. Die Vorbereitung kann hier grob in vier Punkte unterteilt werden: Punkt eins ist das Finden von passenden Grow-Spots, an denen man später seine Pflanzen aussetzen möchte. Punkt zwei ist die Bestimmung des optimalen Zeitpunkts zum Aussetzen, sodass noch genug Zeit für den Einkauf von Cannabissamen und des ganzen Equipments sowie die Vorzucht bleibt. Denn Punkt drei ist das Aussuchen und Bestellen von Cannabissamen, die zu den gewünschten Spots und dem gewünschten Aussaat-Zeitpunkt passen. Punkt vier ist das Kaufen von benötigtem Equipment und Werkzeug.

 

Der erste Punkt – die Suche nach dem oder den passenden Grow-Spots – ist oft der langwierigste Teil der gesamten Vorbereitung. Es ist zwar der aufwendigste Punkt, aber auch der größte Erfolgsfaktor für einen ertragreichen und sicheren Guerilla-Grow. Es sind eine Menge Faktoren, die bei der Auswahl eine Rolle spielen: Zunächst sollte man wissen, dass es nicht DEN perfekten Grow-Spot gibt. Alle Spots haben ihre Vor- und Nachteile, die beachtet werden müssen. Welche Spots am Ende die passenden sind, hängt auch oft von der persönlichen Situation des Growers ab. Steht ein Auto zur Verfügung? Dann kann man auch weiter entfernte Spots in Betracht ziehen. Gleichzeitig muss man aber auch bedenken, dass die Nummernschilder mit dem Besitzer in Verbindung gebracht werden. Wenn man beispielsweise einen Hund hat, hat man auch stets eine Ausrede, falls ein Förster nachfragt, warum man denn mitten im Wald sein Auto abstellt. Im Idealfall beginnt die Spot-Suche für das darauffolgende Jahr bereits zwischen Ende September und Mitte Oktober. Zu dieser Zeit ist noch genügend Sonne da, um die Licht-Situation zu beurteilen. Auch sind Sträucher und Gestrüpp voll ausgewachsen. So kann man sehen, ob sie ausreichend Sichtschutz bieten. Aber auch kurz vor dem Start des Guerilla-Grows ist es noch gut möglich, einen passenden Spot zu finden. Nur dann muss man sich darüber klar sein, dass manche Büsche noch nicht ausgewachsen sind und auch dass viele Unkraut-Pflanzen sich noch nicht dort befinden, wo sie später sprießen werden. Die wohl wichtigste Bedingung für einen Grow-Spot ist, dass er zum Süden – oder noch besser Süd-Osten – hin offen sein sollte. Sonnenlicht aus Süd-Osten hat den Vorteil, dass die Morgensonne das Wachstum der Pflanzen schon früh am Morgen anregt.

 

Als Guerilla-Grower sollte man einkalkulieren, dass im Schnitt einer von vier Spots pro Jahr entdeckt wird. Das passiert sogar Outdoor-Growern mit jahrelanger Erfahrung. Genau voraussagen lässt sich das nicht, denn meist ist es purer Zufall, dass ein Förster oder ein Wanderer auf Abwegen eine Pflanze entdeckt. Diesen Verlust sollte man als Grower einfach hinnehmen und von vornherein einkalkulieren. Vor dem Auskundschaften sollte man wissen, dass bestimmte Areale und Grundstücke absolut tabu sein sollten. Dazu gehören Militär-Übungsgelände, Spots im Fünf-Kilometer-Sichtradius von Jäger-Hochsitzen sowie Spots unmittelbar neben Straßen-Schildern, Zäunen, Zaunpfählen, Stellplätzen, Markierungen, Schlagbäumen. Auch sind Spots tabu, an denen schon einmal Cannabispflanzen gestohlen oder durch Dritte gefunden wurden. Solche Spots sind für mindestens fünf Jahre „verbrannt“ und man sollte einen großen Bogen um sie machen.

 

Mit Einschränkungen geeignet sind Landschafts- und Vogelschutzgebiete. Hier sollten sich Grower informieren, wie oft und zu welchen Zeiten dort Jäger, Förster, Kontrolleure und so weiter verkehren oder ob eventuell der Zugang gänzlich untersagt ist. Auch sollte man beachten, dass Flächen in öffentlichem Besitz stets besser geeignet sind als Privatgelände. Kommunen-Flächen werden in der Regel seltener besucht, wobei es hier durchaus Ausnahmen gibt. Am Ende sollte man sich also informieren, auf was für einer Fläche der potentielle Spot liegt und was die Verwaltung in den nächsten zwölf Monaten dort vor hat. Oft sind solche Informationen den Bürgern öffentlich zugänglich.

 

Den vollständigen Artikel zur Outdoor-Spotsuche findet ihr in der druckfrischen Ausgabe unseres Magazins Highway – Das Cannabismagazin, das für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Head- und Growshop erhältlich ist. Im Heft gibt es den ganzen Artikel und die Fortsetzungen der wie folgt beginnenden Absätze:

 

Am besten geeignete Bereiche sind beispielsweise Waldränder. Dort finden sich oft...

Die Suche nach passenden Grow-Spots lässt sich am besten in zwei Schritte einteilen....

Ein sicherer Spot sollte möglichst zugewachsen und nicht von außen einsehbar sein. Je dichter und unzugänglicher der Wuchs, desto besser. Zu achten ist zum Beispiel auf...

Hat man nun eine potentielle Lichtung oder Aue entdeckt...

Die Qualität des Bodens wird auch durch sogenannte Zeigerpflanzen klar, die...

Hat man einmal einen ausreichend sicheren und gleichzeitig hinsichtlich Boden und Licht geeigneten Spot gefunden...

 

Ihr möchtet wissen, wie diese Absätze weitergehen? Dann kommt ihr nicht um die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin herum. Ebenfalls im Magazin enthalten sind viele weitere Cannabis-News und Cannabis-Entertainment sowie viele Informationen zum Anbau und zur Verarbeitung von Cannabis, Marihuana und Haschisch. Ab sofort zu finden in der brandneuen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin. Erhältlich für lächerliche 2,60 Euro an jedem gutsortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop.

 

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Highway ist ein Lifestyle-Magazin, dessen vorherrschendes Thema Cannabis ist.  Ein junges und professionelles Team von Journalisten und Kommunikations-Designern treibt das Magazin voran. Dieses Magazin bedient keine Vorurteile – es räumt mit ihnen auf!

 

Inhalte von Highway 03/2017:

 

Titelstory Cannabis vom Arzt? Jetzt ist es amtlich: Theoretisch kann nun jeder deutsche Arzt seinen Patienten Cannabis verschreiben. Doch wie sieht es in der Praxis aus (auch durchaus ganz wörtlich gemeint)? Um dieser Frage nachzugehen, haben wir verschiedene Ärzte besucht, in der Hoffnung Cannabis verschrieben zu bekommen. Eine Reportage.

 

Growing Outdoor-Guerilla-Growing – Wo Cannabis anbauen, wenn kein eigener und geschützter Garten zur Verfügung steht? Beliebt ist das Guerilla-Growing an verschiedensten Stellen in der freien Natur. Wir zeigen auf, was einen guten Platz für den Guerilla-Anbau ausmacht, denn die Outdoor-Saison startet bereits in Kürze.

 

 

Buch Hanf als Heilmittel – Wir präsentieren einen Auszug aus dem Buch des Ethnopharmakologen Christian Rätsch, der drei Jahre mit Indianern im Regenwald lebte und sich der Erforschung psychoaktiver Pflanzen verschrieben hat. Der Text beschäftigt sich mit dem Einsatz von Hanf in der deutschen Volksmedizin des 19. Jahrhunderts.

 

 

Do-it-yourself Ein Zelt für kleines Geld – Kann man ein Pflanzenzelt für unter 50 Euro selbst bauen? Man kann: Unser Baumeister Chuck Lore zeigt in dieser Ausgabe, wie mit einem geringen Aufwand (finanziell wie handwerklich) eine Basisversion eines Growzelts hergestellt werden kann, die auch tatsächlich passable Ergebnisse produziert.

 

 

 

Grow-How Frisian Duck – Der Anbau von Cannabis birgt ein großes Problem: er ist in vielen Ländern illegal. Und auch sonst möchte man vielleicht aus verschiedenen Gründen nicht damit hausieren gehen. Wir haben die besondere Camouflage-Sorte Frisian Duck, deren Erscheinen so gar nicht an Cannabis erinnert, auf den Prüfstand gestellt.

 

 

Messe Spannabis 2017 – Die jährliche Spannabis in Barcelona ist eine der größten und richtungsweisenden Cannabismessen der Welt. In diesem Jahr fand bereits die 14. Auflage statt – für Highway war Grow-Experte Mr. José vor Ort und berichtet von den diesjährigen Branchentrends, die im cannabisfreundlichen Spanien vorgestellt wurden.

 

High School Kräuter statt Kippen – Nur weil man Gras raucht, muss man sich nicht dem Tabak ergeben. Die europäische Unsitte, Marihuana mit Tabak zu vermischen, kennt man beispielsweise in den Vereinigten Staaten gar nicht. Wir stellen einige Kräuter vor, die anstelle von Tabak in den Joint oder Vaporizer gepackt werden können.

 

Weitere Artikel Film: Grasalarm +++ Sortenportrait: Purple Kush +++ Kiffertypen: Der Paranoiker +++ Demos: Global Marijuana March 2017 +++ Growing: Starke Wurzeln, starke Ernte +++ Produkttest: Pollenmaschine Phönix MSE 75 +++ und vieles mehr...

 

 

 

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Was ist eigentlich Fermentieren bzw. Fermentation? Und was kann die so genau? Ein Thema, das unter Cannasseuren immer wieder heiß diskutiert wird. Highway-Autor und Do-it-yourself-Experte Chuck Lore lässt uns heute an seinen Gedanken zum Fermentieren teilhaben und er wäre nicht der Do-it-yourself-Experte, wenn er nicht auch eine Bauanleitung für einen einfachen und leicht umzusetzenden Cannabis-Humidor mitgebracht hätte, der Marihuana je nach Bedarf an- oder befeuchtet.

 

Wer kennt es nicht? Das Marihuana ist anscheinend verschnitten, schmeckt schlecht oder kratzt im Hals. Es stellt sich die Frage, ob es von einem selbst weiterkonsumiert werden soll, es an Feinde weiterverkauft wird oder ob es vielleicht doch noch eine Möglichkeit gibt, das Kraut zu retten. Die gute Nachricht gleich vorab: Wenn das Marihuana nicht durch klebrige Substanzen verunreinigt wurde und auch keine Schimmelbildung zu erkennen ist, besteht die berechtigte Hoffnung, es retten zu können. Dazu gibt es prinzipiell zwei Verfahren. Die eine ist das Auswaschen unerwünschter Substanzen, die andere ist das Fermentieren des Pflanzenmaterials. Dabei bietet sich das Auswaschen, das fälschlicherweise auch als Wasserfermentation bezeichnet wird, für verschnittenes Material an. Für rau schmeckendes Gras wird die echte Fermentation empfohlen, mit der sowohl der Geschmack als auch die Rauchbarkeit deutlich verbessert werden.

Der Do-it-yourself-Experte von Highway: Chuck Lore

 

Die echte Fermentation

Die meisten haben schon von der hohen Kunst der Fermentation von Marihuana gehört. Wer sich weiter schlaumachen möchte, findet unzählige Informationen in Büchern, Zeitschriften und im Internet. Viele der beschriebenen Verfahren sorgen allerdings dafür, dass die Ernte schimmelig und ungenießbar wird – im günstigsten Fall setzt die Fermentation wegen der ungünstigen Bedingungen erst gar nicht ein, so wird wenigstens kein Schaden angerichtet. Infolge wird ein Verfahren vorgestellt, das zum einen einfach umzusetzen ist und zum anderen hervorragende Ergebnisse liefert. Bei der Auswahl der Methode wurde darauf geachtet, dass diese fehlertolerant ist, aus diesem Grund ist auch das Risiko des Scheiterns marginal. Selbst für Anfänger ist es geeignet und wird jedem, der es ausprobiert, einen deutlichen Qualitätszuwachs sichern.

 

Fermentation oder Fermentierung kommt von dem lateinisch „fermentum“, was „Gärung“ oder „Sauerteig“ bedeutet. Gemeint ist damit ein Vorgang, in dem Mikroorganismen Teile des Pflanzenmaterials umwandeln – in diesem Fall in erster Linie das Chlorophyll, das für den rauen Geschmack verantwortlich ist. Der Vorgang ist mit dem der Tabakfermentation vergleichbar. Grüner Tabak ist kaum zu genießen und darum ist praktisch jede Form des käuflichen Tabaks fermentiert.

 

Zigarrenliebhaber wissen das Fermentieren besonders zu schätzen. Edle Zigarren reifen im Humidor (vom lateinischen „humidus“, was „feucht“ bedeutet) oft über Jahre. So lange braucht der Liebhaber des Rauschhanfes aber nicht zu warten. Eine Fermentation von Marihuana ist in der Regel nach acht Wochen so weit fortgeschritten, dass das Gras genussvoll geraucht werden kann. Übrigens brauchen Zigarrenraucher mit eigenem Humidor den folgenden Teil des Artikels nicht zu lesen. Sie legen das Pflanzenmaterial einfach zu ihren Zigarren und warten die Zeit ab.

 

Für das Fermentieren selbst wird also ein Humidor gebraucht. Viele empfehlen Einweckgläser oder Plastiktüten. Davon rate ich in jedem Fall ab! Nicht umsonst sind käufliche Humidore aus Zedernholz, das den Schimmel eindämmt und mit für eine konstante Feuchtigkeit sorgt. Für den Anfang reicht ein einfaches Modell, das im Internet für wenig Geld erhältlich ist, völlig aus. Meist haben diese Humidore bereits einen integrierten Befeuchter und ein Hygrometer. Beides hilft im angedachten Fall zwar nicht wirklich weiter, aber zumindest sorgt der Feuchtigkeitsmesser für ein ruhiges Gefühl.

 

Alternativ kann ein Humidor aus einer Zigarrenkiste einfach selbst hergestellt werden...

 

 

...mehr wollen wir aber an dieser Stelle natürlich nicht verraten, denn in unserem druckfrischen Magazin Highway 02/2017 findet man den vollständigen Artikel zur Qualitätsverbesserung und Fermentation. Weiter geht es mit diesen Punkten:

 

  • Anleitung: Cannabis-Humidor selbst herstellen

  • Einrichtung“ und Nutzung eines Cannabis-Humidors

  • Tipps und Tricks

  • Das Säubern von verunreinigtem Marihuana

  • Die sogenannte Wasserfermentation

 

Highway – Das Cannabismagazin ist für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

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Die ersten zarten Sonnenstrahlen bescheinen wieder Deutschland, Österreich und die Schweiz. Da juckt es den ein oder anderen Hobbygärtner bereits in den grünen Daumen. Auch wenn man sich noch ein paar Wochen gedulden muss, bis die Outdoor-Saison wieder startet, kann man bereits jetzt schon erste Vorbereitungen treffen – etwa die Erde für das Frühjahr vorbereiten. Unser Grow-Guru Mr. José zeigt in diesem Artikel, wie dies am besten gelingt.

Grow-Guru Mr. José

 

Der Frühling ist für jeden Gärtner eine schöne Zeit: es können endlich wieder neue und hoffnungsvolle Pflänzchen in den Gärten gesät und angepflanzt werden. Schauen wir uns nun an, wie dies am besten gelingt.

 

Zunächst einige grundlegende Aussagen darüber, wie es im Substrat aussehen sollte: Die Vorbereitung des Substrats muss sich von der genauen Art des Anbaus herleiten. Allgemein existieren beim Züchten in Erde drei Grundarten. Entweder wird in Blumentöpfen gezüchtet, auf einem bereits bearbeiteten Beet im Freien oder im Glashaus oder auf einem neuen, bisher nicht landwirtschaftlich bearbeiteten Platz. Wenn man sich entscheidet, in Blumentöpfen zu züchten, sollte man abwägen, ob es sich nicht vielleicht eher lohnt, das Substrat im Geschäft zu besorgen. Eine 50-Liter-Packung hochwertigen Substrats kostet nicht viel und entspricht perfekt den Bedürfnissen. Heute bekommt man leicht ein Substrat, das auf die Pflanzen zugeschnitten ist, die man züchten will, und noch dazu mit genügend Nährstoffen für die ersten Wachstumswochen angereichert ist. Wenn man keinen eigenen Kompost zur Verfügung hat oder nicht mehr als 100 Liter Substrat benötigt, lohnt sich der Einkauf einer fertigen Lösung garantiert.

 

Vorbereitung eines Substrats für Beet und Glashaus

Wenn man ein schon bearbeitetes Beet oder Glashaus zur Verfügung stehen hat, muss die Erde nur belebt, also aufgelockert und mit Nährstoffen angereichert werden. Optimal ist es, wenn man Kuh- oder Pferdemistdünger zur Hand hat. Für die Frühlingserde hat sich für mich Pferdemist bewährt. Den Mist wirft man einfach auf das Beet, nimmt einen Spaten und einen Rechen und arbeitet ihn gleichmäßig in die bereits vorhandene Erde ein. Diese Düngerart ist zu hundert Prozent organisch, billig und einfach. Wenn man keinen solchen frischen Dünger zur Verfügung hat, macht das auch nichts. In der Gärtnerei kann man ohne Probleme granulierten Kuh- und Pferdedünger kaufen, mit dem man sehr gut arbeiten kann und der außerdem nicht so sehr stinkt. Wenn man beim Auflockern des Bodens feststellt, dass dieser zu kompakt ist, kann man ihn durch Zugabe von Stroh und Sägemehl ein bisschen lockerer machen. Auch Perlit und Sand lassen sich benutzen, aber Stroh und Sägemehl zersetzen sich im Boden, sodass man für die nächste Saison wieder reine Erde hat, die verschiedensten Einsatzzwecken angepasst werden kann...

 

...wir wollen aber an dieser Stelle natürlich nicht zu viel verraten, denn in unserem druckfrischen Magazin Highway 02/2017 findet man den vollständigen Artikel über die beste Erde für den Outdoor-Anbau von Cannabis. Weiter geht es mit der besten Vorbereitung des Outdoor-Substrats, den Arbeitsschritten, wenn man einen neuen Grow-Platz anlegt und Tipps für extragroße Pflanzen. Highway – Das Cannabismagazin ist für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

 

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Das neue Heft ist da! Die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin ist ab sofort für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Head- und Growshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

 

Und was ist das für eine Ausgabe! Eines der Highlights: Wir haben zusammen mit Moritz Bleibtreu in einem Hamburger Hotel gekifft und uns mit ihm und Lucas Gregorowicz über ihre neue Kiffer-Komödie Lommbock unterhalten, die ab März im Kino läuft.

Eine Übersicht der deutschen Kioske, die Highway führen findet ihr bei mykiosk.com – alternativ könnt ihr Highway auch preisgünstig als E-Paper erwerben.

 

Inhalte von Highway 02/2017 (Auswahl):

 

Titelstory Cannabis auf Rezept Derzeit beschäftigt ein Thema ganz Deutschland: Cannabis auf Rezept! Der Bundestag bereitete Ende Januar den Weg für vom Arzt verschriebenes Cannabis – mit Start in diesem Frühling! Wir präsentieren die wichtigsten Fakten und zudem einige der offenen Fragen, die bislang noch nicht beantwortet wurden.

 

 

Film Lommbock – Über 15 Jahre mussten Millionen Kinofans auf den Nachfolger von „Lammbock“ mit Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz warten. Wir waren als einziges Cannabismagazin zum Pressescreening eingeladen und besprechen ausführlich die neue und langersehnte Kifferkomödie, die am 23. März in die deutschsprachigen Kinos kommt.

 

 

Interview Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz – „Ich rauche gerne mal einen Joint“, sprach Moritz Bleibtreu und tat es auch: Wir haben uns mit ihm und Lucas in Hamburg auf einen Joint getroffen und über die Vor- und Nachteile des Kiffens, eine mögliche Cannabislegalisierung und natürlich ihren neuen Film „Lommbock“ gesprochen.

 

 

High School Cannabis richtig bewässern Cannabis bewässern – klingt eigentlich wie ein einfaches Thema: Wasser rein und fertig Nicht ganz! Um am Ende eine gesunde und kräftige Cannabispflanze großgezogen zu haben, muss ein Grower bei der Bewässerung einige Dinge beachten. Unser Grow-Guru Junior Gong zeigt auf, welche Dinge dies sind.

 

 

Nachruf Franco Loja – Eine der absoluten Größen der weltweiten Cannabisbranche, Franco Loja, verstarb im Januar mit nur 42 Jahren an den Folgen einer Malariainfektion. Wir werfen einen Blick auf das Leben des Züchters, Growers und Strain Hunters und befassen uns in einem Portrait mit einer seiner Cannabis-Kreationen – der Hawaiian Snow.

 

 

Growing Frühlingserdwachen – Die ersten zarten Sonnenstrahlen lassen sich blicken. Da juckt es den ein oder anderen Hobbygärtner bereits in den grünen Daumen. Auch wenn es noch ein paar Wochen bis zum Start der Outdoor-Saison sind, kann man bereits jetzt schon erste Vorbereitungen treffen – etwa die Erde für das Frühjahr vorbereiten.

 

 

Do-it-yourself Fermentation – Cannabis-Humidor selbst gemacht – Was ist eigentlich Fermentation? Und was kann die so genau? Außerdem: eine Bauanleitung von unserem Do-it-yourself-Experten Chuck Lore für einen einfachen und leicht umzusetzenden Cannabis-Humidor, der Marihuana je nach Bedarf an- beziehungsweise befeuchtet.

 

 

Weitere Artikel Growing: Schimmelprophylaxe +++ Recht: Ist der Cannabisanbau durch Patienten Notstand? +++ Galerie: Die neuen Cannabissorten von Kannabia Seeds +++ Kiffertypen: Der Esoteriker +++ Sortenportrait: Lambo OG +++ und viel mehr...

 

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Einer, der sich in Highway – Das Cannabismagazin immer wieder mit der Thematik des Selbermachens beschäftigt, ist unser Autor Chuck Lore, der daher auch den Titel des Do-it-yourself-Experten trägt. Dass er diesem gerecht wird, zeigt er auch im neuen Heft wieder, indem er erklärt, wie man sich in Kürze einen einfachen Verdampfer in Eigenregie zusammenbaut.

Der Do-it-yourself-Experte von Highway: Chuck Lore

 

Allen Konsumenten sollte klar sein, dass mit dem Konsum von Cannabis gesundheitliche Risiken verbunden sind. Wird die Droge geraucht, gelangen neben den erwünschten Substanzen zwangsläufig unerwünschte Stoffe in die Lunge und in den Blutkreislauf. Nimmt man Cannabis oral auf, dann besteht die Gefahr einer falschen Dosierung und somit einer ausbleibenden oder zu starken Wirkung. Fachleute sind sich darum einig, dass Cannabisprodukte am besten mittels eines Verdampfers (oder auch Vaporizer genannt) genossen werden sollten. Mittels dieser Hilfsmittel gelangen fast ausschließlich die gewünschten Stoffe, also die Cannabinoide, in den Körper. Verunreinigungen durch Blausäure, Teer, Benzol und etliche andere Materialien wird ein wirksamer Riegel vorgeschoben. Kohlenmonoxid, die wichtigste bluttoxische Substanz, fehlt dadurch sogar völlig. Vor allem aber bleiben die karzinogenen Stoffe außen vor. Diese krebserregenden Substanzen stellen gerade für Cannabisfreunde eine hohe Gefahr dar, weil der Rauch meist tief und lange inhaliert wird. Jede und jeder, die oder der einen verantwortungsvollen Cannabiskonsum anstrebt, sollte über Alternativen zu Joint, Pfeife oder Bong nachdenken. Es ist unverantwortlich, das Risiko des Konsums durch eine unbedachte Einnahme zusätzlich zu erhöhen.

 

In diesem Artikel werden zunächst die gängigen Verdampfertypen beschrieben. Nach einigen allgemeinen Anmerkungen wird zum Abschluss des Artikels in Highway – Das Cannabismagazin 01/2017 eine Bauanleitung für einen einfach herzustellenden Do-it-yourself-Verdampfer vorgestellt. So simpel dieser auch aufgebaut ist, er hat alle wesentlichen Eigenschaften, die ein solches Gerät auszeichnet. Verdampfer beziehungsweise Vaporizer werden in zahlreichen Ausführungen angeboten. Für den Freund des Rauschhanfs kommen vorwiegend drei Arten in Betracht.

 

1.) Verdampfer mit direkter Heizung

Bei diesen Verdampfern wird das Cannabis in einer Heizkammer erwärmt und ist im direkten Kontakt mit dem Heizelement. Das einfache Prinzip ist zusammen mit dem simplen Aufbau der Grund dafür, dass besonders viele günstige Varianten mit Direktheizung arbeiten. Vorteilhaft ist, dass die gewünschte Temperatur schnell erreicht wird, meist binnen weniger Sekunden. Von Nachteil ist, dass die Temperatur nicht gleichmäßig ist und es im schlimmsten Fall zu Verkohlungen kommt. Dennoch sind Verdampfer dieser Art weit verbreitet. Sie sind klein, portabel und für die Besitzer einer E-Zigarette gibt es günstige Erweiterungen. Auch der Verdampfer zum Eigenbau arbeitet nach diesem Prinzip.

 

2.) Liquid-Verdampfer

Mit der Verbreitung elektrischer Zigaretten ist dieser Typ mittlerweile auch den meisten Menschen bekannt. Ein Trägermedium, meist eine Mischung aus Glyzerin und Propylenglykol, wird verkocht und inhaliert. Die Inhaltsstoffe dieser Lösung befinden sich auch in dem Dampf und werden bei der Inhalation mit aufgenommen. Für elektrische Zigaretten gibt es käufliche Liquids, die lediglich das Cannabinoid CBD enthalten. In Europa ist man für Komplettextrakte auf den Schwarzmarkt angewiesen oder muss sie selbst herstellen.

 

3.) Verdampfer mit indirekter Heizung

Die dritte Variante der hier besprochenen Geräte arbeitet aufwendiger. Bei dieser Spielart wird die Luft, die später durch die Kammer mit dem Cannabis geleitet wird, in einer separaten Kammer erhitzt. Dies ermöglicht eine präzisere Temperatureinstellung, ist aber mit deutlich mehr Aufwand bei der Herstellung verbunden. Geräte dieser Art sind teuer und werden bevorzugt von Menschen genutzt, die aus medizinischen Gründen auf eine genaue Dosierung angewiesen sind. Die Herstellung in der eigenen Werkstatt ist nur mit semiprofessioneller Ausrüstung möglich.

 

Neben den unterschiedlichen Bauarten gibt es noch andere Unterschiede. Die Beheizung kann elektrisch oder mittels einer offenen Flamme erfolgen, es gibt mobile und stationäre Geräte und auch in der Größe gibt es deutliche Unterschiede. Kleine Geräte, die oft in Stiftform mit Akkumulator angeboten werden, können einfach in die Hosentasche gesteckt werden. Noch kleinere Geräte werden mit der Flamme eines Feuerzeugs oder einer Kerze betrieben. Größere Verdampfer beziehen hingegen ihre Energie in der Regel aus dem elektrischen Netz.

 

...der vollständige Artikel ist in der soeben erschienenen Ausgabe 01/2017 von Highway – Das Cannabismagazin abgedruckt: Im weiteren Verlauf erklärt Chuck Lore alles Wissenswerte über die Funktion und den richtigen Einsatz von Vaporizern und liefert eine Bauanleitung für einen Do-it-yourself-Vaporizer, der ganz einfach mit einem Küchrollenkern, Alufolie und etwas Klebeband hergestellt werden kann.

 

Außerdem findest du in Highway – Das Cannabismagazin weitere Infos über den Cannabis-Anbau, News und Entertainment. Die neue Ausgabe (01/2017) ist jetzt für schlappe 2,60 Euro im gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Growshop erhältlich.

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