Hat er etwa ein Angebot bekommen, dass er nicht ablehnen konnte? Wahrscheinlich ist es eher die Liebe von Regie-Legende Francis Ford Coppola zu gutem kalifornischen Wein, die ihn auch dem Weed näherbrachte. Der Regisseur, der mit den absoluten Filmklassikern „Der Pate“ und „Apokalypse Now“ auf ewig in die Hall Of Fame der Filmregisseure eingetreten ist, sieht in beiden Genussmitteln ein besonderes Geschenk der Natur, dass es zu hegen und zu pflegen gilt. Der vierfache Oscar-Preisträger, der sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr aus dem Filmbusiness verabschiedet hat, kann bereits auf eine erfolgreiche Karriere als Winzer zurückblicken. In Kooperation mit dem Unternehmen „The Herb Somm“, dass sich auf die Kreation hochpreisiger Gourmet-Cannabis-Marken spezialisiert hat, wagte Coppola (übrigens der Onkel von Nicolas Cage) nun den Sprung ins Cannabusiness. Seine sogenannte „Grower’s Series“ enthält je ein Gramm dreier biologisch angebauter Gourmet-Strains, die die verschiedenen Mikroklimata des Humboldt County repräsentieren und für Marihuana von höchster Qualität stehen.

Wer so hart arbeitet, der muss ab und zu auch mal ein wenig ausspannen. Das gilt natürlich nicht nur für den normalen Bürger, sondern sollte gerade auch für die CEOs milliardenschwerer Konzerne selbstverständlich sein. Deshalb gibt es auch eigentlich keinen Grund, Elon Musk, Chef des E-Auto-Herstellers Tesla, für seinen Auftritt in der Podcast-ShowThe Joe Rogan Experience“ zu kritisieren. Gastgeber Joe Rogan, ein populärer US-Stand-Up-Comedian, hatte seinem Gast gegen Ende der mehr als zweistündigen Sendung einen Blunt und ein Glas Whiskey angeboten. Musk zeigte sich zunächst verunsichert, doch nachdem der Moderator ihm versichert hatte, dass Cannabiskonsum in Kalifornien inzwischen komplett legal sei, nahm der Elektromobilitätsvisionär ein paar ordentliche Züge und zeigte sich durchaus angetan (siehe Bild). Leider steht zu befürchten, dass Investoren ihm sein Verhalten als Zeichen der Schwäche auslegen werden, nachdem in den letzten Wochen bereits Zweifel an seiner mentalen Verfassung gestreut wurden. Grund dafür waren verschiedene Aussagen des Unternehmers, unter übermäßigem Stress zu leiden sowie einige ziemlich fragwürdige Tweets. Highway meint: vielleicht wäre es dennoch gar nicht so schlecht, wenn auch andere „Performer“ mal dem Beispiel Musks folgen würden, um mal für ein paar Stunden dem Hamsterrad zu entfliehen, den Kopf frei zu kriegen und den Akku aufzuladen...

Nach zwei langen Monaten Wartezeit ist ab heute endlich die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin an allen (Bahnhofs-)Kiosken, Grow- und Headshops erhältlich. Für schlappe 2,60 Euro (2,99 Euro in Österreich, 4,20 Franken in der Schweiz oder sogar nur 1,89 als E-Paper, beispielsweise bei United Kiosk oder für Kindle bei Amazon) erhaltet ihr die volle Ladung Infos zu Cannabis, Legalisierung, Anbau indoor und outdoor und vieles mehr.

 

Eine Auswahl der Artikel der aktuellen Ausgabe:

 

Titelstory YouTube gegen Cannabis Internationale Technik-Riesen wie Google und Facebook vertreten im Zweifel die vorherrschende Meinung – und die ist noch häufig gegen Cannabis eingestellt. Denn es kann solche Unternehmen durchaus Geld kosten, wenn sie zu liberal agieren. Neuestes (und besonders ärgerliches) Beispiel: YouTube...

 

Growing Sea of Green & Screen of Green Über eine große Ernte wird sich wohl niemand beschweren. Ein möglichst ertragreicher Indoor-Grow kann auch forciert werden: je nach Anbaubedingungen eignen sich dafür beispielsweise die beiden Technik- Klassiker „Sea of Green“ (SOG) und „Screen of Green“ (SCROG), über die dieser Artikel aufklärt.

 

Story Cannatoons – „Die Simpsons und das Kiffen – die perfekte Mischung“, so betitelten wir neulich einen Artikel über Cannabis-Referenzen bei den Simpsons. Dieses Mal wollen wir jedoch über den gelben Tellerrand schauen und uns ansehen, wie andere Cartoons mit der Cannabis-Thematik umgehen, beispielsweise Fritz the Cat, Futurama oder South Park.

 

Interview Plusmacher – Mit Plus kann man kein Minus machen, so verkündet es der Berliner Straßenrapper Plusmacher, der seit 2012 seine Musik unters Volk bringt. Vergangene Woche ist sein neues Album Hustlebach erschienen, das den Sommer-Soundtrack für alle Kush-Raucher liefert. Wir haben ihn im Vorfeld interviewt...

 

Growing Gefahr im Garten Teil 4: Trauermücken – In Teil 4 der Reihe konzentrieren wir uns auf einen der größten Feinde aus dem Insektenheer: die auch Sciaridae genannten Trauermücken. Die Kenntnis über den Feind ist entscheidend – wie man sich am besten gegen Sciaridae wappnet, kann daher in dieser Ausgabe von Highway erfahren werden.

 

Gesellschaft Weniger paffen, mehr machen? – Cannabis hat verhältnismäßig wenige Nebenwirkungen. Aber einige kennen sicherlich den Gedanken, dass es sich manchmal so anfühlt, als würde man übertreiben. Dann hilft beispielsweise eine Konsumpause weiter. Ein fiktiver Artikel, der auf wahren Begebenheiten und Erfahrungen beruht.

 

Story Odyssee ins Rif-Gebirge Teil 2 – In der vorherigen Highway-Ausgabe berichtete Donald Denzler von seiner überstürzten Flucht nach Amsterdam, da in Deutschland wieder Knast aufgrund Marihuana drohte. Nach einer temporären Zuflucht in einem besetzen Gebäude, macht er sich jedoch auf die Suche nach einer anderen Verweilmöglichkeit...

 

Weitere Artikel Film: The Big Lebowsky +++ Sortenportrait: S.A.G.E. +++ Kiffertypen: Der Verheimlicher +++ Goodies: Koko Nuggz +++ High Five: Geheimtipps: Weed-Serien +++ und vieles mehr...

Das muss Liebe sein! Robbie Williams, Ex-Boyband-Mitglied und Rockstar (mit der in diesem Bereich üblichen Drogenvergangenheit), bekam zum Jahrestag von seiner Ehefrau Ayda Field eine komplett ausgestattete Cannabis-Aufzucht geschenkt, wie verschiedene Medien berichteten.

 

Diese wurde im Keller des Wohnhauses der Familie installiert. Da sich das Anwesen in Los Angeles befindet, ist dies ein komplett legales Unterfangen. Der Sänger, der sich im Lauf seiner Karriere schon jede verfügbare Droge eingeschmissen hat, dürfte mit dem nun endlosen Cannabis-Nachschub aus eigener Produktion nun noch leichter auf seinem inzwischen eingeschlagenen ruhigeren Lebensweg bleiben.

 

 

Du möchtest mehr Informationen über Cannabis und den Anbau von Cannabis? Wir können dir helfen: An jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk sowie Head- und Growshop kannst du die brandneue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin für lächerliche 2,60 Euro erwerben:

 

 

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Amerikanischen Stars fällt es deutlich leichter über ihren Cannabiskonsum zu sprechen, immerhin ist die gesellschaftliche Akzeptanz auf der anderen Seite des großen Teichs inzwischen deutlich größer als hierzulande. Nun trat auch die weltberühmte Hollywood-Schauspielerin Charlize Theron (Mad Max: Fury Road) mit einer – wie würde es beispielsweise die Bild-„Zeitung“ nennen? Ah, ja – „Cannabisbeichte“ an die Öffentlichkeit:

 

In einem Interview mit „E! News“ eröffnete sie: „Ich war für den Großteil meines Lebens eine Wake-n-Bakerin“, also eine Kifferin, die sich direkt nach dem Öffnen der Augen die erste THC-Zufuhr genehmigt. Sie sei bereits „älter“ gewesen, als sie mit dem Kiffen begonnen hat, was ihr deutlich mehr gegeben hat als beispielsweise Alkohol. Anfang 30 habe sie dann aber aufgehört, weil ihr nach eigenen Aussagen nur noch langweilig davon wurde. Nun, im Alter von 42 Jahren, überlegt sie aber wieder mit dem Rauchen von Marihuana anzufangen, um ihre Schlafstörungen zu bekämpfen.

Das altehrwürdige amerikanische Cannabismagazin, ja gar das Cannabismagazin-Urgestein schlechthin, die „High Times“, wurde nun an ein Investorenteam verkauft, wie High-Times-Autor Ed Murrieta gestern dem „San Francisco Chronicle“ mitteilte. Die „High Times“ besteht inzwischen nicht mehr nur aus der seit über 40 Jahren monatlich herausgegebenen Printzeitschrift, sondern ist zu einem großen Medienkonzern herangewachsen, der auch die allseits beliebten Cannabis Cups veranstaltet.

 

Käufer des Unternehmens ist eine Investoren-Gruppe, die aus einigen Größen des legalen Cannabusiness besteht, unter ihnen etwa Besitzer der Dispensary-Kette Denver Relief, Mass-Roots-Gründer Isaac Dietrich oder auch Bob Marleys Sohn Damian Marley, der vergangenes Jahr für Aufsehen sorgte, als er bekanntmachte, ein ehemaliges Gefängnis in eine legale Cannabisfarm umbauen zu wollen.

 

„High Times ist die Coca-Cola des Cannabis“, äußerte sich Adam Levin, Geschäftsführer der beim Deal federführenden Investmentfirma Oreva Capital: „Wir als breit aufgestelltes Medienunternehmen sehen die Gelegenheit, High Times vom Flaggschiff der Gegenbewegung in einen modernen Medienkonzern zu überführen.“

 

„High Times“ hat durchschnittlich 236.000 Abonnenten und die diversen Online-Kanäle generieren jeden Monat über 20 Millionen Besucher. So verwundert der Preis von 70 Millionen US-Dollar, den die Investoren zahlen mussten, nur wenig. Haupt-Einnahmequelle sind jedoch die Cannabis Cups, die 80 Prozent des gesamten Umsatzes ausmachen sollen.

 

Mit-Investor Damian Marley sagte dem „San Francisco Chronicle“, dass seine eigene Cannabis-Karriere mit der „High Times“ begann: „Als ich in der High School war, habe ich ein bisschen Gras angebaut. Durch das Lesen der High Times lernte ich, die weiblichen und männlichen Pflanzen zu unterscheiden. Es ist eine Ehre, nun Teil davon zu sein, wovon ich so viele Jahre Fan war.“

 

Der Medien-Analyst Samir Husni wird derart zitiert: „High Times ist der Polarstern, dem alle anderen Magazine gefolgt sind. Als High Times zum ersten Mal publiziert wurde, war es das einzige Magazin seiner Art. Es hat FBI-Durchsuchungen seiner Anzeigenkunden überlebt. Es war der Wegbereiter.“

 

Wegbereiter des Wegbereiters war der Drogenschmuggler Tom Forçade, der das Magazin 1974 ins Leben rief und sich 1978 umbrachte, als „High Times“ schon ein voller Erfolg war (1977 warf es bereits über 10 Millionen Dollar ab) und mehr Exemplare verkaufte als das sehr beliebte Musikmagazin „Rolling Stone“.

 

„High Times“ wird nun als High Times Holding Co. mit Firmensitz in Los Angeles operieren. Das Magazin und seine Redaktion bleiben zunächst weitestgehend unverändert. Der Verkauf des Unternehmens geschieht anderthalb Jahre nach dem Tod von Michael Kennedy, langjährigem Vorstand, Anwalt und Motor von „High Times“.

 

Die bisherigen Unternehmenseigner halten weiterhin noch Anteile, so etwa Kennedys Witwe Eleanora Kennedy, die gegenüber der „New York Times“ sagte: „Wir haben 40 Jahre defensiv gespielt. Nun ist es Zeit für die Offensive.“ Diese Pläne unter dem High-Times-Banner umfassen wohl unter anderem auch Kleidung, Möbel, Konsumenten-Lounges sowie ein Hotel und Casino in Las Vegas, wo inzwischen auch Cannabis legalisiert wurde.

 

Bei all den Geschäften hoffen wir, dass das Herzstück der High Times Holding Co. – die „High Times“ selbst – weiterhin mit viel Liebe verfasst und gestaltet wird. Denn auch für Highway – Das Cannabismagazin ist die „High Times“ das leuchtende Vorbild. Außerdem erscheint bereits im Juli die 500. Ausgabe, die gebührend gefeiert sein will!

 

Leider gab es noch nie einen deutschen Vertreter der „High Times in Deutschland“. Wir hoffen, diese Lücke aber mit unserem eigenen Magazin Highway – Das Cannabismagazin würdig füllen zu können. Erhältlich für lächerliche 2,60 Euro an jedem gutsortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop.

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Cannabis kann einfach nicht verdrängt werden. In den etwa 80 Jahren seiner Verbannung und Illegalisierung war es immer und überall verfügbar. Nun ändern die ersten Länder wieder ihre Gesetze und Cannabis wird nach und nach wieder in die westlichen Kulturen integriert. Wenn auch nur mit kleinen Schritten.

 

Große Schritte macht hingegen das internationale Cannabusiness. In allen Ländern dieser Erde, allen voran natürlich in Nordamerika, sprießen die Cannabisfirmen aus dem Boden. Die Geschäftsfelder sind vielfältig: vom Samen über Anbauzubehör zum Anbau selbst. Dann kommen Hersteller diverser Ernte-, Trocken- und Aufbewahrungshilfen ins Spiel, natürlich die Verkaufsstellen und dann die Hersteller von Papers, Pfeifen, Vaporizern.

 

Doch mit dieser „Lieferkette“ ist noch lange nicht jeder Bereich abgedeckt, in dem mit dem Produktfeld Cannabis Geld verdient werden kann. Die Möglichkeiten sind zahlreich und oft auch lohnend. In Deutschland interessiert gerade viele Menschen die Frage, ob sich nun mit dem Anbau von Cannabis für die Apotheken-Ausgabe Geld verdienen lassen kann – beziehungsweise, wie man in naher Zukunft an eine solche Anbaulizenz von der ganz frisch gegründeten Cannabisagentur gelangen kann.

 

Dies ist eins der Themen, dass am 11. und 12. April in Berlin auf der Internationalen Cannabis Business Conferenz – kurz ICBC – besprochen werden wird. Unter dem Titel „Medizinisches Cannabis in Deutschland: Die Regeln für Produzenten, Apotheken und Patienten“ wird Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband die Diskussion dieses Blocks leiten. Dort werden sowohl die Voraussetzungen zur Cannabis-Produktion in Deutschland erläutert als auch auf die Rolle der Produzenten im zukünftigen Zusammenspiel von Apotheken und Patienten eingegangen.

 

Die zweitägige Konferenz im Berliner Maritim Pro Arte Hotel, die auch schon in San Francisco, Vancouver und Hawaii stattfand, bietet an beiden Tagen ein vollgepacktes Programm und die Referenten sind hochklassig: Den meisten Lesern dürfte etwa Tommy Chong, die eine Hälfte des Komiker-Duos Cheech und Chong, ein Begriff sein. Zuletzt berichteten wir im Januar über ihn, als er ein Pfund Marihuana an den „Hollyweed-Guy“ verschenkte.

 

Dann kommt die Cannabisanbau-Legende Ed Rosenthal in Berlin vorbei – Autor diverser Cannabis-Bücher und Autor des einzigen Anbau-Buchs, das jemals von der „New York Times“ besprochen wurde. Doch nicht nur das: Die bekannte Samenbank Sensi Seeds benannte den ebenso bekannten Cannabis-Strain Ed Rosenthal Super Bud nach ihm.

 

Alan Dronkers, der älteste Sohn des Chefs eben dieser Samenbank, wird ebenfalls bei der ICBC als Redner anzutreffen sein. Auch der berühmte Grower Kevin Jodrey aus Humboldt County wird von seinem bewegten Leben an der Spitze des amerikanischen Green Rushs berichten. Ein Artikel über ihn aus der „Washington Post“ gewann sogar den Pulitzer-Preis. Auch der aus Fernsehen und YouTube bekannte Cannabist-Aktivist Steve DeAngelo wird sich zu Wort melden.

 

Aus Deutschland werden auch einige Gäste anzutreffen sein, etwa der vermutlich bekannteste Cannabispatient des Landes, Günter Weiglein, oder auch Deutschlands garantiert bekanntester Cannabis-Arzt, Franjo Grotenhermen.

 

Aber auch die Liste der Referenten, deren Namen einem erst einmal nichts sagen, ist lang und gut aufgestellt. Als Beispiele seien hier noch Dana Rohrabacher, US-Republikaner, der Kalifornien im amerikanischen Kongress vertritt, oder Dr. Ingo Michels, der Leiter der Geschäftsstelle der Drogenbeauftragten beim Bundesministerium für Gesundheit, genannt.

 

Die Vorträge werden übrigens größtenteils auf englisch abgehalten, jedoch stehen Simultandolmetscher über Kopfhörer zur Verfügung. Die deutschen Vorträge werden umgekehrt ebenso ins Englische übersetzt.

 

Am Vorabend der zweitägigen Konferenz findet noch ein VIP-Empfang statt, richtig los geht es dann am Dienstag, den 11. April. Mehr oder weniger im Stundentakt gibt es dann an beiden Tagen von morgens bis abends Vorträge, beispielsweise zu den Themen „Extraktion und Konzentrate“, „Testverfahren und Standardisierung“, „Der Entourage-Effekt von Cannabinoidsäuren“, „Cannabis in den Medien“, „Zielgruppenfindung und Markenentwicklung“, „Sorten, Globalisierung und Patente“, „High-Tech beim Cannabisanbau“ und dergleichen mehr.

 

Karten für die Konferenz sind noch über die Website internationalcbc.com/deutschland/ zu beziehen. Allerdings handelt es sich bei der ICBC tatsächlich um eine reine Business-Konferenz. Dies spiegelt sich auch in den Preisen wieder: Das Ticket inklusive Eintritt zur After-Show-Party am Dienstag kostet 499 Dollar, das Ticket mit Zugang zum VIP-Empfang schlägt mit 649 Dollar zu Buche.

 

Wem das zu teuer ist, der kann sich auf Highway – Das Cannabismagazin verlassen: wir sind vor Ort und berichten euch von den Highlights!

 

ICBC Berlin

Termin: 11. und 12. April 2017 (VIP-Empfang am 10. April)

Öffnungszeiten: jeweils 8.30 bis 17 Uhr, VIP-Empfang am Montagabend

Veranstaltungsort: Maritim Pro Arte Hotel Berlin

Preis: 499 Dollar, inkl. VIP-Empfang 649 Dollar

Website: internationalcbc.com/deutschland/

Die Highway-Redaktion wurde eingeladen, sich schon einmal im Vorfeld die neue Kiffer-Komödie Lommbock anzuschauen, die ab dem 23. März in den Kinos läuft. Da haben wir uns natürlich nicht zweimal bitten lassen und sind direkt nach Hamburg gefahren, um uns Lommbock, den Nachfolger der legendären Kiffer-Komödie Lammbock, mit Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz reinzuziehen.

 

Doch das war nicht alles, was wir uns reingezogen haben: Denn nach dem Film haben wir uns mit Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz getroffen in einem Hamburger Hotel getroffen. Unmittelbar nachdem wir von Lucas und Moritz freundlich begrüßt wurden, verschwindet Moritz Bleibtreu kurz im Nebenraum und kehrt mit einem Stück schwarzen Haschisch wieder – „endlich einmal fachkundige Interviewer“, freut er sich und beginnt einen Hasch-Joint zu drehen.

 

Da aber große Teile der Highway-Redaktion nur pur rauchen, beschließen wir, einen Joint aus den Highway-Reserven zu drehen, damit auch jeder daran ziehen kann. Rein zufällig haben wir Gras der Marke „genmanipulierte Haze-Scheiße“ am Start – eine Formulierung, wie sie im neuen Film Lommbock des Öfteren vorkommt. Denn Kai (Moritz Bleibtreu) und Stefans Vater (gespielt von Elmar Wepper) beschweren sich in der neuen deutschen Kifferkomödie des Jahres 2017 mehrfach über die „genmanipulierte Haze-Scheiße“ und reminiszieren über Cannabissorten vergangener Tage, die nur einen geringeren THC-Anteil aufwiesen.

 

Sollten wir uns eigentlich wundern, dass einer der größten deutschen Schauspieler einen Joint mit uns raucht? Nein, sollten wir nicht, wir gehen eigentlich davon aus, dass das Kiffen unter Filmstars mindestens so stark verbreitet ist wie in der restlichen Bevölkerung und machen uns daher direkt daran, mit unserem Interview loszulegen.

 

Highway: Jungs, ihr verkörpert in Lommbock zwei „klassische“ Cannabiskonsumenten. Was macht für euch denn einen Kiffer aus?

 

Lucas Gregorowicz: Der muss auf jeden Fall kiffen.

 

Moritz Bleibtreu: Lucas hat so einen Lauf, du ahnst nicht, was er eben rausgehauen hat...

 

Highway: Das stimmt natürlich, aber seht ihr auch noch andere Konstanten? Uns ist vor allem aufgefallen, dass der „Klischee-Kiffer“ in beiden Filmen angesprochen wird – und nicht all zu gut dabei wegkommt.

 

Moritz Bleibtreu: Also, ich persönlich war noch nie ein Freund des Klischee-Kiffer-Bildes. Das Bild an sich kommt bestimmt auch dadurch zustande, dass das Kiffen eben durch die Art und Weise, wie es wirkt, eher eine introvertierte Droge ist – eine Droge, die eher nachdenklich macht, manche Leute auch paranoid oder wer weiß, was alles. Es ist keine Droge, die zu Selbstüberschätzung führt oder die dich hemmungslos macht oder dir ein falsches Selbstwertgefühl vermittelt, so wie beispielsweise Alkohol. Und ich glaube, das ist auch der große Unterschied zwischen Cannabis und eigentlich allen anderen Drogen: es ist eine Droge, die dich mehr zu dir selbst führt und dir nichts vorspielt. Und deswegen ist Cannabis im Gesamtkontext nicht besonders beliebt in der profitorientierten Gesellschaft. Sicher auch, weil es eine Droge ist, die eher dazu führt, dass man auf der Couch sitzen bleibt und Fünfe gerade sein lässt.

 

Lucas Gregorowicz: Cannabis macht halt meist nicht gerade effizient.

 

Moritz Bleibtreu: Genau! Anstatt dass du wie auf Kokain oder Crystal Meth vier Tage durchballerst und arbeitest und ein produktives Mitglied dieser Gesellschaft bist. Ich glaube, es hat auch viel damit zu tun, dass Cannabiskonsumenten stigmatisiert werden.

 

Moritz Bleibtreu zeigt seine Jointbau-Fähigkeiten

 

Highway: Natürlich hätten wir auch direkt gefragt, ob ihr selbst Cannabis konsumiert. Moritz, dass du es tust, sehen wir gerade – aber wie sieht es bei dir aus, Lucas? Kiffst du gar nicht oder nur selten?

 

Lucas Gregorowicz: Also ich habe kurz vor dem Drehbeginn des ersten Teils aufgehört zu kiffen – und seitdem, bis auf ein paar Versuche, die auch mächtig schief gegangen sind, einfach beschlossen, dass das keine Droge für mich ist. Weil sie mit mir Dinge macht, die ich nicht gut finde und über die ich keine Kontrolle habe. Ich kann es einfach nicht, ich komm davon nicht gut drauf. Trotzdem finde ich ein Verbot und eine Verteufelung überhaupt nicht gut, da so eine verruchte Aura entsteht, wo Jugendliche sich vielleicht genötigt fühlen, mitzumachen, um dazuzugehören. Und das macht es den Leuten, die damit nicht klarkommen, schwerer, sich das einzugestehen. Und solche Leute gibt es ja. Ich habe jedenfalls irgendwann beschlossen, dass das nicht meine Droge ist. Also ich kenne Leute, die werden dann irgendwie entspannt, denen tut das gut, denen macht es Spaß und die werden wirklich lustig. Und ich denke mir währenddessen: Oh Mann, der einzige Ausweg aus dieser Situation ist der Freitod. Und daher habe ich überhaupt kein Problem damit, auch damals schon, einfach zu sagen: ich mach es halt nicht. Weil es mir nicht guttut. Und diese Freiheit muss man haben, aber im Gegenzug sollte auch jeder die Mündigkeit haben dürfen, sich dafür zu entscheiden.

 

Highway: Das wäre auch im weiteren Verlauf eine unserer Fragen gewesen, ob Ihr auch schon mal schlechte Erlebnisse mit Cannabis gehabt habt.

 

Lucas Gregorowicz: Also ich kann das leider gar nicht, auch wenn ich es eigentlich super fände – ich rieche es gerne, ich finde den Vorgang toll, ich würde theoretisch auch ganz gerne mal ab und zu kiffen...

 

Moritz Bleibtreu: Also Lucas hat es jetzt beim zweiten Teil wieder ein paar Mal probiert. Wir haben den Film gedreht und ein, zwei Mal hab ich ihm dann ein kleines Eckchen mitgegeben, aber es ging nicht. Lucas kam dann am nächsten Morgen, ich hab ihn gefragt, wie es war – und er nur wieder so: „Kurz vor Freitod!“ Also, ich glaub wir lassen das. (Beide lachen)

 

...all zu viel wollen wir aber an dieser Stelle natürlich nicht verraten, da ihr das komplette sechsseitige Interview in der neuen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin lesen könnt. Im weiteren Verlauf des Interviews geht es weiter rund um Cannabis und Lommbock: Moritz Bleibtreu verrät, was und wo er am liebsten raucht, wieso Kiffen für ihn gut ist (und Lucas Gregorowicz verrät ausführlich, warum es für ihn nicht gut ist), wie er zur Legalisierung von Cannabis steht, seine Erfahrungen mit Oral konsumiertem Marihuana, wie es ist, wenn man vor der Schule schon Bong raucht – und natürlich, ob die beiden bei den Dreharbeiten für Lammbock und Lommbock echtes Gras geraucht haben.

 

Das ganze Interview sowie unser kleines Lommbock-Spezial inklusive unserer Film-Besprechung findet ihr ab sofort für lächerliche 2,60 Euro an jedem gutsortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop.

Weblink: Highway am Kiosk finden

Das neue Heft ist da! Die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin ist ab sofort für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Head- und Growshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

 

Und was ist das für eine Ausgabe! Eines der Highlights: Wir haben zusammen mit Moritz Bleibtreu in einem Hamburger Hotel gekifft und uns mit ihm und Lucas Gregorowicz über ihre neue Kiffer-Komödie Lommbock unterhalten, die ab März im Kino läuft.

Eine Übersicht der deutschen Kioske, die Highway führen findet ihr bei mykiosk.com – alternativ könnt ihr Highway auch preisgünstig als E-Paper erwerben.

 

Inhalte von Highway 02/2017 (Auswahl):

 

Titelstory Cannabis auf Rezept Derzeit beschäftigt ein Thema ganz Deutschland: Cannabis auf Rezept! Der Bundestag bereitete Ende Januar den Weg für vom Arzt verschriebenes Cannabis – mit Start in diesem Frühling! Wir präsentieren die wichtigsten Fakten und zudem einige der offenen Fragen, die bislang noch nicht beantwortet wurden.

 

 

Film Lommbock – Über 15 Jahre mussten Millionen Kinofans auf den Nachfolger von „Lammbock“ mit Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz warten. Wir waren als einziges Cannabismagazin zum Pressescreening eingeladen und besprechen ausführlich die neue und langersehnte Kifferkomödie, die am 23. März in die deutschsprachigen Kinos kommt.

 

 

Interview Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz – „Ich rauche gerne mal einen Joint“, sprach Moritz Bleibtreu und tat es auch: Wir haben uns mit ihm und Lucas in Hamburg auf einen Joint getroffen und über die Vor- und Nachteile des Kiffens, eine mögliche Cannabislegalisierung und natürlich ihren neuen Film „Lommbock“ gesprochen.

 

 

High School Cannabis richtig bewässern Cannabis bewässern – klingt eigentlich wie ein einfaches Thema: Wasser rein und fertig Nicht ganz! Um am Ende eine gesunde und kräftige Cannabispflanze großgezogen zu haben, muss ein Grower bei der Bewässerung einige Dinge beachten. Unser Grow-Guru Junior Gong zeigt auf, welche Dinge dies sind.

 

 

Nachruf Franco Loja – Eine der absoluten Größen der weltweiten Cannabisbranche, Franco Loja, verstarb im Januar mit nur 42 Jahren an den Folgen einer Malariainfektion. Wir werfen einen Blick auf das Leben des Züchters, Growers und Strain Hunters und befassen uns in einem Portrait mit einer seiner Cannabis-Kreationen – der Hawaiian Snow.

 

 

Growing Frühlingserdwachen – Die ersten zarten Sonnenstrahlen lassen sich blicken. Da juckt es den ein oder anderen Hobbygärtner bereits in den grünen Daumen. Auch wenn es noch ein paar Wochen bis zum Start der Outdoor-Saison sind, kann man bereits jetzt schon erste Vorbereitungen treffen – etwa die Erde für das Frühjahr vorbereiten.

 

 

Do-it-yourself Fermentation – Cannabis-Humidor selbst gemacht – Was ist eigentlich Fermentation? Und was kann die so genau? Außerdem: eine Bauanleitung von unserem Do-it-yourself-Experten Chuck Lore für einen einfachen und leicht umzusetzenden Cannabis-Humidor, der Marihuana je nach Bedarf an- beziehungsweise befeuchtet.

 

 

Weitere Artikel Growing: Schimmelprophylaxe +++ Recht: Ist der Cannabisanbau durch Patienten Notstand? +++ Galerie: Die neuen Cannabissorten von Kannabia Seeds +++ Kiffertypen: Der Esoteriker +++ Sortenportrait: Lambo OG +++ und viel mehr...

 

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Weblink: Highway 02/2017 als E-Paper (PDF) kaufen

Anfang des Monats berichteten wir von dem kleinen Scherz, der zum Jahreswechsel die gesamte Cannabis-Welt (und auch darüber hinaus) verzückte: Der weltberühmte Hollywood-Schriftzug wurde in der Nacht zum 1. Januar 2017 von einem großen Cannabis-Fan von Hollywood in Hollyweed umgeändert. Dass Weed nicht nur in Amerika für Marihuana steht, müssen wir unseren Lesern dabei wohl nicht mehr erklären.

 

Jetzt gibt es zwei neue Erkenntnisse im Hollyweed-Vorfall: Und zwar bekannte sich der Verursacher dieser Aktion – es war der 30-jährige Zachary Cole Fernandez, der das „WOOD“ mithilfe einiger Plastikfolien in „WEED“ umänderte. Er erschien in Begleitung seines Anwalts auf dem Polizeirevier. Am 15 Februar muss Zach Fernandez nun vor Gericht erscheinen und sich dort vermutlich zunächst wegen unerlaubtem Betreten fremder Grundstücke rechtfertigen. Als Gründe für seine Tat gab Fernandez an, etwas Positives in die Welt bringen und an die praktisch gleiche Aktion des Kunststudenten Daniel Finegood aus dem Jahr 1976 erinnern zu wollen.

 

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Unterm Strich wird sich diese Weed-Aktion für ihn aber gelohnt haben – denn die Strafe wird nicht all zu hoch ausfallen. Die Belohnung hingegen schon: Nicht nur, dass Cannabis-Schwergewicht Tommy Chong den jungen Mann zum Weed rauchen eingeladen hat, was schon Belohnung genug wäre, nein, außerdem schenkte Chong dem Hollyweed-Guy auch noch ein Pfund Marihuana. Na wenn sich der Ausflug mal nicht gelohnt hat...

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