Na, was ist denn da los? Auf einmal trauen sich immer mehr alteingesessene deutsche Promis mit Statements bezüglich der Legalisierung von Cannabis hervor: nicht einmal einen Monat ist es her, dass Armin Rohde auf die Absurdität der deutschen Cannabis-Gesetze hinwies und nun folgt bereits der nächste Schlag. In der NDR-Talkshow Riverboat äußerte sich nun auch Schauspieler Hannes Jaenicke pro Cannabis. Der fitte 60-Jährige, dem man sein Alter alles andere als ansieht, warf im Gespräch mit den Moderatoren die berechtigte Frage in den Raum, „ob das Verbot von Marihuana tatsächlich richtig ist“. Er verwies unter anderem auf die Handhabung in Holland, in den amerikanischen Bundesstaaten und auf Jahrtausende alte Cannabis-Praktiken, die in vielen Kulturen ihren Platz gehabt hätten. Zumindest mit der niederländischen Regelung dürfte er schon Erfahrung gemacht haben, steht er doch seit zwei Jahren als Kommissar in der Reihe „Der Amsterdam-Krimi“ um ein deutsch-holländisches Ermittlerteam vor der Kamera.

Umweltaktivist Jaenicke lehnte sich sogar noch etwas weiter aus dem Fenster als zuletzt Rohde und gab zu bedenken, dass es ihn nicht wundern würde, wenn in erster Linie die großen Pharmakonzerne etwas gegen eine regulierte Freigabe einzuwenden hätten. Er bezeichnete diesen Gedanken als bescheidene Theorie, deren Anhänger er sei. Bleibt zu hoffen, dass er von der deutschen (Boulevard-)Presse jetzt nicht zusammen mit Attila Hildmann und Xavier Naidoo (die sich ihren Platz dort natürlich mehr als redlich verdient haben) in die Verschwörer-Schublade einsortiert wird.

In Zeiten, in denen offenbar immer mehr Prominente langsam, aber sicher dem Wahn und/oder dem Dschungelcamp anheim fallen, tut es zur Abwechslung mal richtig gut, im ohrenbetäubenden Meinungs-Getöse auch mal eine vernünftige Äußerung zu hören. Und die hat ausnahmsweise auch nix mit den umstrittenen Corona-Maßnahmen der Bundesregierung zu tun, verprochen. Vielmehr geht es, und das ist ja eh das viel ergiebigere Thema, um die gute alte Cannabislegalisierung. Das Beste daran: Schauspieler Armin Rohde, der für die aktuellen Verlaubarungen verantwortlich ist, spricht geradeaus und erspart uns die sonst so beliebten Rumdrucksereien á la „am Joint gezogen, aber nicht inhalhiert“ oder „als Teenie vielleicht mal einen kleinen Zug“.

 

Rohde finde es verständlicherweise absurd, „dass ein 16-Jähriger in den Supermarkt gehen kann, um sich mit Alkohol zu versorgen, es einem erwachsenen Menschen aber verboten ist, gemütlich seinen Feierabendjoint zu rauchen.“ Word. Der Charakterdarsteller, der unter anderem für seine Rollen in „Lola rennt“ und „Contagion“ bekannt ist, plädiert deshalb für einen reglementierten Verkauf in Deutschland. Außerdem habe er in den 1970er-Jahren eine ganze Menge an verschiedenen Substanzen ausprobiert, aber „irgendwann gemerkt: Das ist nix für mich!“. Nur das Kiffen sei ihm sozusagen erhalten geblieben.

Nach zwei langen Monaten Wartezeit ist ab heute endlich die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin an allen (Bahnhofs-)Kiosken, Grow- und Headshops erhältlich. Für schlappe 2,60 Euro (2,99 Euro in Österreich, 4,20 Franken in der Schweiz oder 2,60 Euro als E-Paper, beispielsweise bei United Kiosk oder für Kindle bei Amazon) erhaltet ihr die volle Ladung Infos zu Cannabis, Legalisierung, Anbau indoor und outdoor und vieles mehr.

 

Titelstory Mehr ernten Fast alle Pflanzenliebhaber haben eines gemeinsam: sie sind auf der Suche nach Möglichkeiten, ihre Ernten in die Höhe zu treiben. Und das gilt besonders für Cannabis-Grower. In diesem Doppel-Feature lassen wir zwei Profis zu Wort kommen, die hilfreiche Tipps für größere und qualitativere Ernten liefern.

 

 

Reisebericht BarcelonaGroße Stadt in Europa mit vielen Shops, die alle Weed verticken, mit neun Buchstaben. Amsterdam? Ja, auch – aber seit einiger Zeit nun auch Barcelona. Doch wie läuft das da überhaupt mit dem Kiffen? Dr. Dope hat sich auf den Weg in die Hauptstadt Kataloniens gemacht und kann viel Positives berichten.

 

 

Reisebericht Amsterdam – Barcelona ist jedoch nicht um die Ecke. Daher haben wir zum Vergleich unseren Autoren Mr. Haze Amaze nach Amsterdam geschickt, wo er die Coffeeshop-Kette Boerejongens unter die Lupe genommen hat, die gleich mehrere Shops in der niederländischen Hauptstadt betreiben.

 

 

Grow-Report White Widow AutomaticDer Coffeeshop-Klassiker ist seit vielen Jahren ein Garant fürs Dichtwerden. Klar, dass neben unzähligen anderen Varianten auch eine selbstblühende Version angeboten wird (und das wiederum von vielen unterschiedlichen Samenbanken). Wir haben einen White-Widow-Automatic-Samen keimen lassen...

 

 

Gesellschaft High Society II – Auch die Stars und Sternchen aus Hollywood und dem Musik-Business greifen gerne mal auf und neben der Bühne zum Joint... wer könnte es ihnen verdenken? Wir jedenfalls nicht – Dr. Dope hat sich für Highway mit dem Thema der Promi-Potheads auseinandergesetzt... zweiter und letzter Teil.

 

 

Brettspiel-Test Dealer’s Cup Klar, wer hat noch nicht vom eigenen Coffeeshop geträumt? Aber auch der Traum vom eigenen Brettspiel ist weiter verbreitet, als man denkt. Mit Dealer’s Cup liegt nun ein solches in Eigenregie erstelltes Brettspiel vor, das sich ganz um das Anbauen, Kaufen und Verkaufen sowie Stehlen von (fiktivem) Cannabis dreht...

 

 

Gesellschaft Meinung eines besorgten Vaters – Unser Heimwerkerkönig Chuck Lore ist nicht nur in der Pflanzenaufzucht bewandert, sondern auch in der Kinderaufzucht. In seiner Funktion als Vater hat er einen offenen Brief an die Drogenbeauftragte der Bundesrepublik Deutschland verfasst, in dem er die Legalisierung von Cannabis fordert.

 

 

Weitere Artikel Kino-Tipp: Beach Bum + News: Einsatz von Drogensuchbienen? + Freiburger Ärzte verschreiben versehentlich abnormale THC-Dosis. + USA: Legalisierung 2021? + Goodies: Medican-Growschrank + Sortenportrait: AK-47 + uvm.

 

Du möchtest mehr Informationen über Cannabis und den Anbau von Cannabis? Wir können dir helfen: An jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk sowie Head- und Growshop kannst du die brandneue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin für lächerliche 2,60 Euro erwerben:

 

Link: Highway am Kiosk finden (Deutschland) Link: Highway 03/2019 als E-Paper (PDF) kaufen Link: Highway 03/2019 für Kindle bei Amazon kaufen

Hat er etwa ein Angebot bekommen, dass er nicht ablehnen konnte? Wahrscheinlich ist es eher die Liebe von Regie-Legende Francis Ford Coppola zu gutem kalifornischen Wein, die ihn auch dem Weed näherbrachte. Der Regisseur, der mit den absoluten Filmklassikern „Der Pate“ und „Apokalypse Now“ auf ewig in die Hall Of Fame der Filmregisseure eingetreten ist, sieht in beiden Genussmitteln ein besonderes Geschenk der Natur, dass es zu hegen und zu pflegen gilt. Der vierfache Oscar-Preisträger, der sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr aus dem Filmbusiness verabschiedet hat, kann bereits auf eine erfolgreiche Karriere als Winzer zurückblicken. In Kooperation mit dem Unternehmen „The Herb Somm“, dass sich auf die Kreation hochpreisiger Gourmet-Cannabis-Marken spezialisiert hat, wagte Coppola (übrigens der Onkel von Nicolas Cage) nun den Sprung ins Cannabusiness. Seine sogenannte „Grower’s Series“ enthält je ein Gramm dreier biologisch angebauter Gourmet-Strains, die die verschiedenen Mikroklimata des Humboldt County repräsentieren und für Marihuana von höchster Qualität stehen.

Wer so hart arbeitet, der muss ab und zu auch mal ein wenig ausspannen. Das gilt natürlich nicht nur für den normalen Bürger, sondern sollte gerade auch für die CEOs milliardenschwerer Konzerne selbstverständlich sein. Deshalb gibt es auch eigentlich keinen Grund, Elon Musk, Chef des E-Auto-Herstellers Tesla, für seinen Auftritt in der Podcast-ShowThe Joe Rogan Experience“ zu kritisieren. Gastgeber Joe Rogan, ein populärer US-Stand-Up-Comedian, hatte seinem Gast gegen Ende der mehr als zweistündigen Sendung einen Blunt und ein Glas Whiskey angeboten. Musk zeigte sich zunächst verunsichert, doch nachdem der Moderator ihm versichert hatte, dass Cannabiskonsum in Kalifornien inzwischen komplett legal sei, nahm der Elektromobilitätsvisionär ein paar ordentliche Züge und zeigte sich durchaus angetan (siehe Bild). Leider steht zu befürchten, dass Investoren ihm sein Verhalten als Zeichen der Schwäche auslegen werden, nachdem in den letzten Wochen bereits Zweifel an seiner mentalen Verfassung gestreut wurden. Grund dafür waren verschiedene Aussagen des Unternehmers, unter übermäßigem Stress zu leiden sowie einige ziemlich fragwürdige Tweets. Highway meint: vielleicht wäre es dennoch gar nicht so schlecht, wenn auch andere „Performer“ mal dem Beispiel Musks folgen würden, um mal für ein paar Stunden dem Hamsterrad zu entfliehen, den Kopf frei zu kriegen und den Akku aufzuladen...

Nach zwei langen Monaten Wartezeit ist ab heute endlich die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin an allen (Bahnhofs-)Kiosken, Grow- und Headshops erhältlich. Für schlappe 2,60 Euro (2,99 Euro in Österreich, 4,20 Franken in der Schweiz oder sogar nur 1,89 als E-Paper, beispielsweise bei United Kiosk oder für Kindle bei Amazon) erhaltet ihr die volle Ladung Infos zu Cannabis, Legalisierung, Anbau indoor und outdoor und vieles mehr.

 

Eine Auswahl der Artikel der aktuellen Ausgabe:

 

Titelstory YouTube gegen Cannabis Internationale Technik-Riesen wie Google und Facebook vertreten im Zweifel die vorherrschende Meinung – und die ist noch häufig gegen Cannabis eingestellt. Denn es kann solche Unternehmen durchaus Geld kosten, wenn sie zu liberal agieren. Neuestes (und besonders ärgerliches) Beispiel: YouTube...

 

Growing Sea of Green & Screen of Green Über eine große Ernte wird sich wohl niemand beschweren. Ein möglichst ertragreicher Indoor-Grow kann auch forciert werden: je nach Anbaubedingungen eignen sich dafür beispielsweise die beiden Technik- Klassiker „Sea of Green“ (SOG) und „Screen of Green“ (SCROG), über die dieser Artikel aufklärt.

 

Story Cannatoons – „Die Simpsons und das Kiffen – die perfekte Mischung“, so betitelten wir neulich einen Artikel über Cannabis-Referenzen bei den Simpsons. Dieses Mal wollen wir jedoch über den gelben Tellerrand schauen und uns ansehen, wie andere Cartoons mit der Cannabis-Thematik umgehen, beispielsweise Fritz the Cat, Futurama oder South Park.

 

Interview Plusmacher – Mit Plus kann man kein Minus machen, so verkündet es der Berliner Straßenrapper Plusmacher, der seit 2012 seine Musik unters Volk bringt. Vergangene Woche ist sein neues Album Hustlebach erschienen, das den Sommer-Soundtrack für alle Kush-Raucher liefert. Wir haben ihn im Vorfeld interviewt...

 

Growing Gefahr im Garten Teil 4: Trauermücken – In Teil 4 der Reihe konzentrieren wir uns auf einen der größten Feinde aus dem Insektenheer: die auch Sciaridae genannten Trauermücken. Die Kenntnis über den Feind ist entscheidend – wie man sich am besten gegen Sciaridae wappnet, kann daher in dieser Ausgabe von Highway erfahren werden.

 

Gesellschaft Weniger paffen, mehr machen? – Cannabis hat verhältnismäßig wenige Nebenwirkungen. Aber einige kennen sicherlich den Gedanken, dass es sich manchmal so anfühlt, als würde man übertreiben. Dann hilft beispielsweise eine Konsumpause weiter. Ein fiktiver Artikel, der auf wahren Begebenheiten und Erfahrungen beruht.

 

Story Odyssee ins Rif-Gebirge Teil 2 – In der vorherigen Highway-Ausgabe berichtete Donald Denzler von seiner überstürzten Flucht nach Amsterdam, da in Deutschland wieder Knast aufgrund Marihuana drohte. Nach einer temporären Zuflucht in einem besetzen Gebäude, macht er sich jedoch auf die Suche nach einer anderen Verweilmöglichkeit...

 

Weitere Artikel Film: The Big Lebowsky +++ Sortenportrait: S.A.G.E. +++ Kiffertypen: Der Verheimlicher +++ Goodies: Koko Nuggz +++ High Five: Geheimtipps: Weed-Serien +++ und vieles mehr...

Das muss Liebe sein! Robbie Williams, Ex-Boyband-Mitglied und Rockstar (mit der in diesem Bereich üblichen Drogenvergangenheit), bekam zum Jahrestag von seiner Ehefrau Ayda Field eine komplett ausgestattete Cannabis-Aufzucht geschenkt, wie verschiedene Medien berichteten.

 

Diese wurde im Keller des Wohnhauses der Familie installiert. Da sich das Anwesen in Los Angeles befindet, ist dies ein komplett legales Unterfangen. Der Sänger, der sich im Lauf seiner Karriere schon jede verfügbare Droge eingeschmissen hat, dürfte mit dem nun endlosen Cannabis-Nachschub aus eigener Produktion nun noch leichter auf seinem inzwischen eingeschlagenen ruhigeren Lebensweg bleiben.

 

 

Du möchtest mehr Informationen über Cannabis und den Anbau von Cannabis? Wir können dir helfen: An jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk sowie Head- und Growshop kannst du die brandneue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin für lächerliche 2,60 Euro erwerben:

 

 

 Link: Highway am Kiosk finden (Deutschland) Link: Highway 03/2018 als E-Paper (PDF) kaufen Link: Highway 03/2018 für Kindle bei Amazon kaufen Link: Inhaltsvorschau von Highway 03/2018

Amerikanischen Stars fällt es deutlich leichter über ihren Cannabiskonsum zu sprechen, immerhin ist die gesellschaftliche Akzeptanz auf der anderen Seite des großen Teichs inzwischen deutlich größer als hierzulande. Nun trat auch die weltberühmte Hollywood-Schauspielerin Charlize Theron (Mad Max: Fury Road) mit einer – wie würde es beispielsweise die Bild-„Zeitung“ nennen? Ah, ja – „Cannabisbeichte“ an die Öffentlichkeit:

 

In einem Interview mit „E! News“ eröffnete sie: „Ich war für den Großteil meines Lebens eine Wake-n-Bakerin“, also eine Kifferin, die sich direkt nach dem Öffnen der Augen die erste THC-Zufuhr genehmigt. Sie sei bereits „älter“ gewesen, als sie mit dem Kiffen begonnen hat, was ihr deutlich mehr gegeben hat als beispielsweise Alkohol. Anfang 30 habe sie dann aber aufgehört, weil ihr nach eigenen Aussagen nur noch langweilig davon wurde. Nun, im Alter von 42 Jahren, überlegt sie aber wieder mit dem Rauchen von Marihuana anzufangen, um ihre Schlafstörungen zu bekämpfen.

Das altehrwürdige amerikanische Cannabismagazin, ja gar das Cannabismagazin-Urgestein schlechthin, die „High Times“, wurde nun an ein Investorenteam verkauft, wie High-Times-Autor Ed Murrieta gestern dem „San Francisco Chronicle“ mitteilte. Die „High Times“ besteht inzwischen nicht mehr nur aus der seit über 40 Jahren monatlich herausgegebenen Printzeitschrift, sondern ist zu einem großen Medienkonzern herangewachsen, der auch die allseits beliebten Cannabis Cups veranstaltet.

 

Käufer des Unternehmens ist eine Investoren-Gruppe, die aus einigen Größen des legalen Cannabusiness besteht, unter ihnen etwa Besitzer der Dispensary-Kette Denver Relief, Mass-Roots-Gründer Isaac Dietrich oder auch Bob Marleys Sohn Damian Marley, der vergangenes Jahr für Aufsehen sorgte, als er bekanntmachte, ein ehemaliges Gefängnis in eine legale Cannabisfarm umbauen zu wollen.

 

„High Times ist die Coca-Cola des Cannabis“, äußerte sich Adam Levin, Geschäftsführer der beim Deal federführenden Investmentfirma Oreva Capital: „Wir als breit aufgestelltes Medienunternehmen sehen die Gelegenheit, High Times vom Flaggschiff der Gegenbewegung in einen modernen Medienkonzern zu überführen.“

 

„High Times“ hat durchschnittlich 236.000 Abonnenten und die diversen Online-Kanäle generieren jeden Monat über 20 Millionen Besucher. So verwundert der Preis von 70 Millionen US-Dollar, den die Investoren zahlen mussten, nur wenig. Haupt-Einnahmequelle sind jedoch die Cannabis Cups, die 80 Prozent des gesamten Umsatzes ausmachen sollen.

 

Mit-Investor Damian Marley sagte dem „San Francisco Chronicle“, dass seine eigene Cannabis-Karriere mit der „High Times“ begann: „Als ich in der High School war, habe ich ein bisschen Gras angebaut. Durch das Lesen der High Times lernte ich, die weiblichen und männlichen Pflanzen zu unterscheiden. Es ist eine Ehre, nun Teil davon zu sein, wovon ich so viele Jahre Fan war.“

 

Der Medien-Analyst Samir Husni wird derart zitiert: „High Times ist der Polarstern, dem alle anderen Magazine gefolgt sind. Als High Times zum ersten Mal publiziert wurde, war es das einzige Magazin seiner Art. Es hat FBI-Durchsuchungen seiner Anzeigenkunden überlebt. Es war der Wegbereiter.“

 

Wegbereiter des Wegbereiters war der Drogenschmuggler Tom Forçade, der das Magazin 1974 ins Leben rief und sich 1978 umbrachte, als „High Times“ schon ein voller Erfolg war (1977 warf es bereits über 10 Millionen Dollar ab) und mehr Exemplare verkaufte als das sehr beliebte Musikmagazin „Rolling Stone“.

 

„High Times“ wird nun als High Times Holding Co. mit Firmensitz in Los Angeles operieren. Das Magazin und seine Redaktion bleiben zunächst weitestgehend unverändert. Der Verkauf des Unternehmens geschieht anderthalb Jahre nach dem Tod von Michael Kennedy, langjährigem Vorstand, Anwalt und Motor von „High Times“.

 

Die bisherigen Unternehmenseigner halten weiterhin noch Anteile, so etwa Kennedys Witwe Eleanora Kennedy, die gegenüber der „New York Times“ sagte: „Wir haben 40 Jahre defensiv gespielt. Nun ist es Zeit für die Offensive.“ Diese Pläne unter dem High-Times-Banner umfassen wohl unter anderem auch Kleidung, Möbel, Konsumenten-Lounges sowie ein Hotel und Casino in Las Vegas, wo inzwischen auch Cannabis legalisiert wurde.

 

Bei all den Geschäften hoffen wir, dass das Herzstück der High Times Holding Co. – die „High Times“ selbst – weiterhin mit viel Liebe verfasst und gestaltet wird. Denn auch für Highway – Das Cannabismagazin ist die „High Times“ das leuchtende Vorbild. Außerdem erscheint bereits im Juli die 500. Ausgabe, die gebührend gefeiert sein will!

 

Leider gab es noch nie einen deutschen Vertreter der „High Times in Deutschland“. Wir hoffen, diese Lücke aber mit unserem eigenen Magazin Highway – Das Cannabismagazin würdig füllen zu können. Erhältlich für lächerliche 2,60 Euro an jedem gutsortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop.

 Highway am Kiosk finden // Highway 03/2017 als E-Paper kaufen // Mehr über Highway 03/2017 erfahren

Cannabis kann einfach nicht verdrängt werden. In den etwa 80 Jahren seiner Verbannung und Illegalisierung war es immer und überall verfügbar. Nun ändern die ersten Länder wieder ihre Gesetze und Cannabis wird nach und nach wieder in die westlichen Kulturen integriert. Wenn auch nur mit kleinen Schritten.

 

Große Schritte macht hingegen das internationale Cannabusiness. In allen Ländern dieser Erde, allen voran natürlich in Nordamerika, sprießen die Cannabisfirmen aus dem Boden. Die Geschäftsfelder sind vielfältig: vom Samen über Anbauzubehör zum Anbau selbst. Dann kommen Hersteller diverser Ernte-, Trocken- und Aufbewahrungshilfen ins Spiel, natürlich die Verkaufsstellen und dann die Hersteller von Papers, Pfeifen, Vaporizern.

 

Doch mit dieser „Lieferkette“ ist noch lange nicht jeder Bereich abgedeckt, in dem mit dem Produktfeld Cannabis Geld verdient werden kann. Die Möglichkeiten sind zahlreich und oft auch lohnend. In Deutschland interessiert gerade viele Menschen die Frage, ob sich nun mit dem Anbau von Cannabis für die Apotheken-Ausgabe Geld verdienen lassen kann – beziehungsweise, wie man in naher Zukunft an eine solche Anbaulizenz von der ganz frisch gegründeten Cannabisagentur gelangen kann.

 

Dies ist eins der Themen, dass am 11. und 12. April in Berlin auf der Internationalen Cannabis Business Conferenz – kurz ICBC – besprochen werden wird. Unter dem Titel „Medizinisches Cannabis in Deutschland: Die Regeln für Produzenten, Apotheken und Patienten“ wird Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband die Diskussion dieses Blocks leiten. Dort werden sowohl die Voraussetzungen zur Cannabis-Produktion in Deutschland erläutert als auch auf die Rolle der Produzenten im zukünftigen Zusammenspiel von Apotheken und Patienten eingegangen.

 

Die zweitägige Konferenz im Berliner Maritim Pro Arte Hotel, die auch schon in San Francisco, Vancouver und Hawaii stattfand, bietet an beiden Tagen ein vollgepacktes Programm und die Referenten sind hochklassig: Den meisten Lesern dürfte etwa Tommy Chong, die eine Hälfte des Komiker-Duos Cheech und Chong, ein Begriff sein. Zuletzt berichteten wir im Januar über ihn, als er ein Pfund Marihuana an den „Hollyweed-Guy“ verschenkte.

 

Dann kommt die Cannabisanbau-Legende Ed Rosenthal in Berlin vorbei – Autor diverser Cannabis-Bücher und Autor des einzigen Anbau-Buchs, das jemals von der „New York Times“ besprochen wurde. Doch nicht nur das: Die bekannte Samenbank Sensi Seeds benannte den ebenso bekannten Cannabis-Strain Ed Rosenthal Super Bud nach ihm.

 

Alan Dronkers, der älteste Sohn des Chefs eben dieser Samenbank, wird ebenfalls bei der ICBC als Redner anzutreffen sein. Auch der berühmte Grower Kevin Jodrey aus Humboldt County wird von seinem bewegten Leben an der Spitze des amerikanischen Green Rushs berichten. Ein Artikel über ihn aus der „Washington Post“ gewann sogar den Pulitzer-Preis. Auch der aus Fernsehen und YouTube bekannte Cannabist-Aktivist Steve DeAngelo wird sich zu Wort melden.

 

Aus Deutschland werden auch einige Gäste anzutreffen sein, etwa der vermutlich bekannteste Cannabispatient des Landes, Günter Weiglein, oder auch Deutschlands garantiert bekanntester Cannabis-Arzt, Franjo Grotenhermen.

 

Aber auch die Liste der Referenten, deren Namen einem erst einmal nichts sagen, ist lang und gut aufgestellt. Als Beispiele seien hier noch Dana Rohrabacher, US-Republikaner, der Kalifornien im amerikanischen Kongress vertritt, oder Dr. Ingo Michels, der Leiter der Geschäftsstelle der Drogenbeauftragten beim Bundesministerium für Gesundheit, genannt.

 

Die Vorträge werden übrigens größtenteils auf englisch abgehalten, jedoch stehen Simultandolmetscher über Kopfhörer zur Verfügung. Die deutschen Vorträge werden umgekehrt ebenso ins Englische übersetzt.

 

Am Vorabend der zweitägigen Konferenz findet noch ein VIP-Empfang statt, richtig los geht es dann am Dienstag, den 11. April. Mehr oder weniger im Stundentakt gibt es dann an beiden Tagen von morgens bis abends Vorträge, beispielsweise zu den Themen „Extraktion und Konzentrate“, „Testverfahren und Standardisierung“, „Der Entourage-Effekt von Cannabinoidsäuren“, „Cannabis in den Medien“, „Zielgruppenfindung und Markenentwicklung“, „Sorten, Globalisierung und Patente“, „High-Tech beim Cannabisanbau“ und dergleichen mehr.

 

Karten für die Konferenz sind noch über die Website internationalcbc.com/deutschland/ zu beziehen. Allerdings handelt es sich bei der ICBC tatsächlich um eine reine Business-Konferenz. Dies spiegelt sich auch in den Preisen wieder: Das Ticket inklusive Eintritt zur After-Show-Party am Dienstag kostet 499 Dollar, das Ticket mit Zugang zum VIP-Empfang schlägt mit 649 Dollar zu Buche.

 

Wem das zu teuer ist, der kann sich auf Highway – Das Cannabismagazin verlassen: wir sind vor Ort und berichten euch von den Highlights!

 

ICBC Berlin

Termin: 11. und 12. April 2017 (VIP-Empfang am 10. April)

Öffnungszeiten: jeweils 8.30 bis 17 Uhr, VIP-Empfang am Montagabend

Veranstaltungsort: Maritim Pro Arte Hotel Berlin

Preis: 499 Dollar, inkl. VIP-Empfang 649 Dollar

Website: internationalcbc.com/deutschland/