Haze rauchende Liebhaber von Lemon-Aromen kommen bei diesem Strain voll auf ihre Kosten. Aber nicht nur sie, sondern praktisch jeder Cannabisraucher, der gerne Sativa-Sorten raucht. Die mehrfach preisgekrönte Super Lemon Haze von der Green House Seed Company ist nicht zu unrecht eine äußerst bekannte Cannabisvarietät.

 

In den Jahren 2008 und 2009 gelang der Super Lemon Haze der zweifache Sieg beim High Times Cannabis Cup. 2010 kam ein zweiter Platz hinzu, weitere Preise auf anderen Messen und Cups runden die Erfolge ab. Und so ist es kein Wunder, dass beim immer noch grasierenden Haze-Hype in Deutschland Super Lemon Haze besonders oft angefragt und angeboten wird.

 

 

Das High kommt schnell und manifestiert sich nach dem Rauchen auch erst einmal. Da die Super Lemon Haze nicht nur ein Sativa-lastiger Hybrid ist (70 Prozent Sativa, 30 Prozent Indica) und dazu durchschnittlich knapp 20 Prozent THC bei praktisch kaum vorhandenem CBD aufweist, schlägt sie vor allem im Kopf an.

 

Der Körper bleibt allerdings vergleichsweise unangetastet, sodass sich (entsprechendes „Training“ vorausgesetzt) Super Lemon Haze durchaus auch als Strain erweist, der genug Energie mitliefert, um aktiv seinem Tagewerk nachzugehen. Allerdings gibt es auf der anderen Seite auch genügend Konsumenten, die nach einem Super-Lemon-Haze-Joint nicht mehr das Sofa verlassen können.

 

Die Elternpflanzen der Super Lemon Haze sind zwei wohlbekannte Strains, die ebenfalls beide bei Green House Seeds kreiert wurden – einmal Lemon Skunk (hier bei Highway besprochen) sowie die weltberühmte Super Silver Haze.

 

Der Anbau von Super Lemon Haze ist wie heutzutage üblich drinnen und draußen möglich, die Samen sind bei Green House Seeds in vier verschiedenen Varianten erhältlich: feminisiert, automatisch, CBD (jeweils etwa 10 Prozent THC und CBD) und Auto-CBD.

 

Wer schon länger anbaut, der ist im Laufe der Jahre eventuell schon über verschiedene Brainstorm-Genetiken der niederländischen Traditions-Samenbank Dutch Passion gestolpert. Dort hieß die Sorte bei der Ersteinführung auch noch Hempstar und ging auf Skunk-, Oasis- und Haze-Eltern zurück. 1998 beschloss der Züchter Henk van Dalen dann, dass es Zeit ist, die Sorte neu zu mischen.

 

 

Seitdem geht Brainstorm auf die originale Northern Lights #5 und die originale Haze zurück – dass da nur wenig schief gehen konnte, war schon fast im Vorhinein klar. 2006 wurde die Sorte dann nochmals minimal überarbeitet. Da die Northern Lights über recht wenig Eigengeschmack verfügen, konnten sich bei Brainstorm die Haze-Aromen klar durchsetzen. Auch das High ist hazig und klar.

 


 

Wer diese Sorte outdoor anbauen will, muss sich darauf einstellen, dass der perfekte Erntezeitpunkt erst im späten November liegt. Indoor wird die Blütezeit mit neun Wochen angegeben. Der THC-Gehalt schwankt um die 13 Prozent, auch wenn einige Grower vereinzelt auch schon höhere Ergebnisse einfahren konnten.

Als passionierter Grower registriert man das Wachstum seiner Babies natürlich mit Wohlwollen. Schließlich fiebert man gespannt der Ernte und den damit verbundenen Annehmlichkeiten entgegen. Gerade unerfahrene Grower sind aber auch einfach fasziniert vom Wachstumsprozess an sich: Tägliche Veränderungen der Pflanze werden gespannt beobachtet, hier sprießen neue Blätter, dort wächst ein neuer Zweig, was sind das bloß für seltsame gelbe Flecken? Und endlich, sie beginnt zu blühen, tausende und abertausende Kristalle glitzern im Grün. Eine Pflanze lebt, und daran teilzuhaben kann genauso spannend sein wie die zu erwartende Ernte.


Wer sich in dieser Beschreibung wiedererkennt, für den sind die Videos der Hemp Embassy Vienna genau das Richtige: Mit staatlicher Genehmigung werden in Wien Cannabispflanzen verschiedenster Herkunft und Art (nur) zu Ausstellungszwecken zur Blüte getrieben. Und das kann man sich entweder live vor Ort in Wien anschauen oder eben direkt als Clip im Web. Denn da die Pflanzen der Hemp Embassy 24/7 gefilmt werden, gibt es prächtige Zeitraffer-Videos von den verschiedenen Grows zu bestaunen. Knapp vierzig davon können sich Interessierte auf der Website zur Zeit ansehen, von Breedern wie Dinafem, Sensi Seeds oder Humboldt Seeds, von Atomical Haze bis Pineapple Skunk.

 

In der im Dezember erscheinenden Ausgabe Highway 01/2017 werden wir ausführlich über die Hemp Embassy berichten.

 

Weblink: Website der Hemp Embassy Vienna

Während in den USA der Kush-Trend ungebrochen ist, erfreuen sich hierzulande Haze-Strains großer Beliebtheit. Doch die Haze-Linie hat weitaus mehr Vertreter als nur das hierzulande gut bekannte Amnesia Haze. Auch weniger bekannte Haze-Strains wie White Tang Haze haben sowohl optisch als auch inhaltlich einiges zu bieten. Zumindest von ersterem könnt ihr euch heute in unserer Haze-Galerie überzeugen:

 

Amnesia Haze

 

Blueberry Haze

 

Cantelope Haze

 

Ghost Train Haze

 

Hawaiian Haze

 

Purple Haze

 

Stardawg Haze

 

Super Lemon Haze

 

Super Silver Haze

 

White Tang Haze

 

Du möchtest noch mehr Neuigkeiten über Cannabis? Vor Kurzem erschienen ist Highway – Das Cannabismagazin 04/2016. Das Magazin ist für schlappe 2,30 Euro jedem gut sortierten Kiosk und Growshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich:


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Mit Cannalope Haze wartet auf den Konsumenten eine fast reine Sativa, die aus der klassischen Mexican Sativa sowie der klassischen Haze von den Haze Brothers gekreuzt wurde. Dementsprechend ist das High für Gras-Verhältnisse sehr energiereich. Der Name gibt Fruchtexperten schon einen ersten Hinweis auf die Melonen-Aromen, die auch beim Rauchen deutlich werden. Der THC-Gehalt kann schon mal zwischen zehn und zwanzig Prozent schwanken, auch die Wirkung wird von Person zu Person recht unterschiedlich wahrgenommen. Die CBD- und CBN-Anteile liegen jeweils deutlich unter einem halben Prozent. Der Anbau ist indoor und outdoor möglich. Züchter DNA Genetics gibt die Blütezeit mit grob neun Wochen an. Samen sind feminisiert oder regulär erhältlich.