Haschisch-Platten stellt man sich allgemein etwas anders vor, doch die Band „Slightly Stoopid“ aus Kalifornien profitiert aufgrund ihres Standorts von der inzwischen menschenfreundlichen Cannabispolitik ihres Heimatstaats. Und nicht nur die legalen Cannabisverkäufe sind dort auf einem Rekordhoch – auch Schallplatten verkaufen sich derzeit so gut wie seit knapp 30 Jahren nicht mehr.

 

Daher hat sich die Band etwas überlegt, um diese beiden schönen Sachen – Vinyl und Haschisch – miteinander zu verknüpfen: Was liegt da näher als eine Schallplatte aus Hasch? „Vinyl ist ein Old-School-Medium – und Haschisch auch“, so Jon Phillips, Manager der Band.

 

Und so produzierte die Band zunächst zwei Prototypen, jeder von ihnen aus Bubble Hash im Wert von 6.000 Dollar. Hinzu kamen die Kosten für das Pressen der Haschisch-Platte, die noch mal 1.000 Dollar pro Stück betrugen. Die Platten funktionieren tatsächlich. Die erste brachte einen mittelmäßigen, die zweite einen nicht gerade guten Sound hervor. Auf die Platten gepresst wurde das Stück „Dabbington“ der Band – zwar ein Instrumentaltrack, aber der Name selbst ist natürlich auch eine Referenz an Cannabis und Cannabiskonsum.

 

Die Jungs scheinen echt riesige Haschisch-Fans zu sein: Nicht nur die Aktion mit der Platte, nein – sie konnten sich auch tatsächlich nicht beherrschen und naschten direkt an beiden 7.000-Dollar-Vinyls. Daher wird nun eine dritte Haschisch-Platte produziert. Diese soll dann aber entweder zu wohltätigen Zwecken versteigert werden oder aber beim Label der Band in einem der Büros aufgehängt werden.

 

Originalmeldung: Billboard.com

Vier Personen, Cannabis schmuggelnde Personen wohlgemerkt, machten sich am vergangenen Dienstag auf den Weg von den Niederlanden nach Deutschland. Mit an Bord des extra für Schmuggeleien umgebauten Fahrzeugs: 12 Kilogramm Marihuana.

 

Blöd für die Herrschaften: Ein anonymer Anrufer informiert das Hessische LKA und das Zollfahndungsamt Frankfurt über den anstehenden Cannabis-Schmuggel. Die Damen und Herren Beamten ließen sich nicht zweimal bitten, suchten das genannte Fahrzeug auf der Autobahn und verfolgen es schließlich bis in einen Frankfurter Hinterhof.

 

Als zwei Personen beginnen, die Ware auszuladen, schlagen die Beamten zu und beschlagnahmen die nach Deutschland eingeführten 12 Kilo Weed. Auf dem Hinterhof fand sich aber noch ein weiteres Cannabisprodukt – 10 Kilogramm Haschisch, die in einem anderen Fahrzeug gelagert waren. Ebenfalls durch die Polizisten erbeutet: 7.000 Euro Bargeld, mehrere Mobiltelefone sowie ein Totschläger. Wie „op-online.de“ berichtet, wurden alle vier Personen wegen Cannabisdelikten verhaftet, drei von ihnen wurden dem Haftrichter vorgeführt.

 

Bleibt die Frage offen, wer die Polizei über den anstehenden Cannabis-Schmuggel informiert hat. War es eine enttäuschte Ex-Freundin, die Konkurrenz der Schmuggler oder haben etwa die holländischen Verkäufer während des so provozierten Einsatzes direkt einen ganzen LKW voller Marihuana über die Grenze geschickt? Wir werden es wohl nie erfahren...

Cannabis wird immer angesagter – sogar bei den Polizisten. Erst vor wenigen Tagen berichteten wir vom Polizeichef der Anti-Drogen-Einheit in Helsinki, der des Schmuggels von 800 Kilo Haschisch überführt wurde. Nun erreichte uns eine interessante News aus Spanien:

 

Die Kleinstadt Isla Mayor nahe Sevilla hat etwa 6.000 Einwohner und acht Polizisten. Jetzt hat sich herausgestellt, dass vier dieser acht Polizisten – also die halbe Truppe der Stadt – in einen großangelegten Schmuggel von Haschisch verstrickt waren. Über die Straße von Gibraltar und den Fluss Guadalquivir schmuggelten sie Haschisch von Marokko nach Spanien. Der Bürgermeister des kleinen Örtchens zeigte sich entsetzt, wie die „Limmattaler Zeitung“ berichtete.

 

Da bleibt nur noch die Frage offen, ob die verbliebenen vier Polizisten nun ihre Kollegen verhaften mussten.

 

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Cannabis – also Marihuana und Haschisch: für viele Menschen ist das keine schlimme Droge. Inzwischen dürfte den meisten klar sein, dass das Verbot von Gras und Hasch ziemlich sinnlos ist. Sogar viele Polizisten sind dieser Meinung, auch wenn sie sich – wenn überhaupt – erst nach ihrem Ruhestand dazu bekennen. Gründe, die für eine Legalisierung sprechen, sind auch für viele Polizisten logisch – nicht zuletzt könnten sie mal echte Arbeit verrichten, wenn sie nicht andauernd Cannabiskonsumenten drangsalieren müssten.

 

Auch der finnische Polizeichef des Drogendezernats in Helsinki kam auf diesen Trichter, allerdings noch zu seinen aktiven Zeiten. Aber anstatt sich in seiner Position für eine Liberalisierung oder sogar flächendeckende Legalisierung von Cannabis in Finnland einzusetzen, nutze er seine Ansichten, dass Gras und Hasch nicht so schlimm sind, für seine persönliche Bereicherung. Ebenfalls eine gute Möglichkeit, die ihm seine Position bot.

 

Denn 30 Jahre lang war der gute Mann im Amt. Der heute 58-jährige Jari Aarnio leitete von 1999 bis 2013 die Anti-Drogen-Einheit Helsinkis. Seit wann der Polizeichef in Drogenschmuggel verwickelt war, ist unbekannt – nachgewiesen wurde ihm nun jedenfalls die Beteiligung am Schmuggel von insgesamt 791 Kilogramm Haschisch aus den Niederlanden, die in den Jahren 2011 und 2012 nach Finnland gebracht wurden. Er soll seine Position rücksichtslos ausgenutzt haben und Ermittlungen über Lagerstätten beeinflusst und Schmuggler geschützt haben.

 

Wie „n-tv“ berichtete, wurden seine Kollegen auf den Mann aufmerksam, weil er häufig mit großen Summen in bar bezahlte. Bei der „Westfalenpost“ war hingegen zu lesen, dass ihm zum Verhängnis wurde, dass sich seine Kollegen sicher waren, im Zuge mehrerer Verhaftungen im Jahr 2011 nicht den Kopf der Schmugglerbande erwischt zu haben – Handyortungen ergaben daraufhin, dass sich der Polizeichef stets in der Nähe der festgestellten Drogengeschäfte aufhielt.

 

Jari Aarnio bestritt vor Gericht alle Taten. Die Staatsanwaltschaft forderte die Höchststrafe von 13 Jahren Haft, das Gericht servierte dem Ex-Polizisten „bloß“ zehn Jahre Gefängnis sowie eine Strafzahlung von 1,3 Millionen Euro – das entspricht dem geschätzten Gewinn aus seinen Schmuggelgeschäften.

Unser Autor „az“ ist schon ein paar Jährchen im Geschäft, hat schließlich schon im legendären, aber leider vor einigen Jahren eingestellten Magazin Hanfblatt über Cannabis geschrieben. Wir hoffen, dass wir die durch die Einstellung entstandene Lücke in den Zeitschriftenregalen würdig füllen können – eure Leserzuschriften lassen zumindest darauf schließen. Dieses Mal haben wir „az“ gebeten, einen Überblick über einige der klassischen Haschischsorten zu geben, die teilweise auch schon seit vielen Jahrzehnten in Europa bekannt sind. Dabei haben wir uns auf die großen Namen konzentriert, denn ein umfassender Überblick kann bei den Haschsorten ebenso wenig geboten werden, wie bei all den Grassorten, die im Umlauf sind.

 

Theoretisch kann überall auf der Welt, wo psychoaktiver Hanf gedeiht, auch Haschisch gewonnen werden. In bestimmten Ländern hatte sich allerdings traditionell oder infolge internationaler Nachfrage eine Hanfanbaukultur speziell zum Zweck der Haschischgewinnung etabliert. Dementsprechend bestimmten ihre Produkte den Markt. Infolge des Anfang der 1990er-Jahre beginnenden Anbau-Booms hochpotenter Indoor-Sorten dominieren Cannabisblüten mittlerweile den Markt. Aus bei deren Produktion anfallenden noch harzreichen Blüten- und Blattresten werden durch Siebung wie mit dem automatischen Trommelsieb („Pollinator“) oder durch Eiswasserfilterung („Ice-o-lator-Bags“) auch begehrte Haschisch-Produkte gewonnen. In den letzten Jahren erlebt allerdings die Gewinnung von zum Inhalieren mittels Verdampfung („Dabben“) geeigneten konzentrierten Extrakten, insbesondere mit Hilfe von Flüssig-Butangas einen Boom. Dennoch gibt es unter Connaisseuren immer noch eine Nachfrage nach exotischem „Oldschool“-Haschisch. Weil Haschisch ein Naturprodukt ist, gab und gibt es ähnlich wie bei Wein eine unbegrenzte Vielfalt schwankender Qualitäten.

 

Da leider keine wissenschaftlich fundierten Produktanalysen und Herstellungsbeschreibungen vorliegen, soll sich dieser Artikel ohne jede Verbindlichkeit der Produktvielfalt in Form eines kleinen, eher anekdotisch zu verstehenden Lexikons den ganz großen Namen annähern. Namensdeklarationen bieten unter Schwarzmarktbedingungen allerdings keinerlei Gewähr, dass das angepriesene Produkt auch den Phantasievorstellungen des Käufers entspricht.

 

Zero Zero

ist reines Haschisch aus dem Harzdrüsenpulver der feinen und vorsichtig durchgeführten ersten Siebung, meist marokkanischer Herkunft. Seine Potenz ist hoch, intensiv stimulierend bis psychedelisch, nicht allzu lange anhaltend, ohne zu sehr zu ermüden. „Zero Zero“ ist oft nur leicht gepresst, aber dennoch kompakt, geht gut auf, lecker aromatisch, ein echtes Naturprodukt. Es brennt relativ schnell weg. „Zero Zero“ hat sich über die Jahre einen exzellenten Ruf erworben. Der Name kommt vom Feinheitsgrad des verwendeten Seidensiebes. Das goldbraune, ungepresste „Zero Zero“-Pulver lässt sich auch ungepresst gut rauchen, ist wegen seines Volumens und der Schwierigkeit, es zu schmuggeln, allerdings nur sehr selten im Handel. Die ungepressten Drüsenköpfe konservieren Wirk- und Aromastoffe übrigens oft besser als das daraus gepresste Haschisch. „Double Zero Zero“ ist die Bezeichnung für eine goldgelbe Sondersiebung, die nur in sehr kleinen Mengen auf Nachfrage in Marokko angefertigt wird. „Zero“ bezeichnet die zweite Siebung durch ein etwas grober gewebtes Stoffsieb.

 

...ihr wollt mehr über die verschiedensten Haschisch-Sorten, ihre Herkunft, Wirkung und Verbreitung erfahren? In der soeben erschienenen Ausgabe 05/2016 von Highway – Das Cannabismagazin findet ihr unter anderem das vollständige Lexikon mit diesen Sorten:

 

Zero Zero (Marroko)

Sputnik (Marroko)

Pollen (Marroko)

Sierra Ketama (Marroko)

Grüner Türke (Türkei)

Roter Libanese (Libanon)

Gelber Libanese (Libanon)

Schwarzer Afghane (Afghanistan)

Charas (Indien)

Malana Cream (Indien)

Nepalese (Nepal)

Temple Balls (Nepal)

 

...das vollständige Haschisch-Lexikon, News, Infos, Entertainment und alles über den Cannabis-Anbau findet ihr ganz einfach in der neusten Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin, die seit dieser Woche für den Spottpreis von 2,30 Euro im gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Growshop erhältlich ist.

 Weblink: Highway am Kiosk finden

Ab sofort ist die aktuelle Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin erhältlich. Für schlappe 2,30 Euro findet ihr das brandneue und schon jetzt heiß geliebte Cannabismagazin an jedem Bahnhof und Flughafen, in vielen Head- und Growshops und auch an einigen Tausend Kiosken in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine Übersicht der deutschen Kioske, die Highway führen findet ihr bei mykiosk.com – alternativ könnt ihr Highway auch preisgünstig als E-Paper erwerben. Highway bedient keine Vorurteile, sondern räumt mit ihnen auf!

 

Inhalte von Highway Ausgabe 05/2016 (Auswahl):

 

Titelstory CPure: Legales Cannabis aus der Schweiz Die CBD-Revolution: Das Cannabinoid Cannabidiol (CBD) ist in aller Munde – in der Schweiz sind nun gänzlich legale, da zugelassene CBD-Blüten im Handel erhältlich. Bericht und Interview mit dem Geschäftsführer der Bio Can AG Dario Tobler.

 

 

Ländercheck Volksabstimmungen in den USA – Im November wird in den USA nicht nur darüber abgestimmt, wer es sich als nächstes im Chefsessel des Weißen Hauses gemütlich machen darf, die Einwohner von neun US-Bundesstaaten dürfen außerdem wählen, ob sie für oder gegen die Legalisierung von Cannabis sind.

 

 

Story Das Haschisch-Lexikon – Nicht nur bei Marihuana gibt es unzählige Sorten und Varianten. Auch beim weltweiten Exportschlager Haschisch gibt es viele Unterschiede. Wir geben daher einen Überblick über einige der klassischen Haschischsorten, die teilweise auch schon seit vielen Jahrzehnten in Europa bekannt sind.

 

 

High School Decarboxylierung – Der Königsweg zur THC-Anreicherung: Do-it-yourself-Experte Chuck Lore beschreibt leicht verständlich verschiedene Möglichkeiten zur einfachen Decarboxylierung von Cannabismaterial, um dieses bestmöglich weiterverarbeiten zu können.

 

 

Lounge Spezial Bernard Rappaz: Der PionierDer Schweizer Hanfpionier Bernard Rappaz wurde wegen seines Einsatzes für den Hanf, seinem kämpferischen Wesen sowie seiner Präsenz in der Politik und den Medien immer wieder zu sehr hohen Gefängnisstrafen verurteilt. Wir drucken Auszüge seiner nun erschienenen Autobiographie.

 

 

Growing Grow-Report: WappaIn den vorhergegangenen Ausgaben hat sich Autor Mr. José als Spezialist fürs Growen gezeigt. In diesem Artikel wird jedoch nicht eine bestimmte Thematik des Cannabisanbaus betrachtet, sondern eine bestimmte Sorte – und zwar der Strain Wappa von Paradise Seeds, der vom Samen bis zur Ernte begleitet wurde.

 

 

Who’s Who Mila Jansen: Die Hash Queen – Im Zuge des Haschisch-Spezials in dieser Ausgabe, haben wir uns nach Amsterdam begeben, um uns mit der „Hash Queen“ Mila Jansen zu treffen. Sie ist die Gründerin der „Pollinator Company“ und die Erfinderin des „Pollinators“, einer Maschine zur Haschherstellung.

 

 

Weitere Artikel in Highway 05/2016 Growing: Runterbinden von Pflanzen +++ High Court: Haschkekse beim Familienfest +++ Kiffertypen: Der Sexmuffel +++ Film: Haschisch – Der Film +++ Sortenportrait: Hash Plant +++ u.v.m.

 

Weblink: Highway am Kiosk finden

Weblink: Highway 05/2016 als E-Paper (PDF) kaufen

Unser Do-it-yourself-Experte Chuck Lore beschreibt in der aktuellen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin wie Haschöl und daraus dann THC-haltiges Liquid für elektrische Zigaretten, im Folgenden E-Liquid genannt, hergestellt wird. Die Herstellung ist mit etwas Arbeit verbunden, dafür ist das Ergebnis in jedem Fall zufriedenstellend und eine Bereicherung für den Konsumenten. Besonders diejenigen, die Cannabis aus medizinischen Gründen einnehmen müssen, werden sich über ein günstiges und gut dosierbares E-Liquid freuen.

Der Do-it-yourself-Experte von Highway: Chuck Lore

 

Grundsätzlich sind für die Herstellung von E-Liquid, je nach Extraktionsverfahren, zwei bis drei Arbeitsschritte nötig. Zuerst werden die Inhaltsstoffe der Pflanze aufgearbeitet, dann extrahiert und danach werden diese in das E-Liquid für die E-Zigarette eingebracht. Wie die meisten Freunde des Hanfs wissen, befinden sich die begehrten Cannabinoide hauptsächlich in den Trichomen (hier: Drüsenhaare der Hanfpflanze). Diese sind besonders bei der weiblichen Pflanze, und da in Blütennähe, reich an Wirkstoffen. Viele Konsumenten wünschen sich einen Extrakt dieser Harzdrüsen, auch unabhängig von der Herstellung eines E-Liquids. Die einen, um die Droge platzsparend verstecken zu können und die anderen, um die Wirkung schwachen Marihuanas zu verstärken. Das begehrte Haschöl, das genau genommen kein Öl, sondern ein Harzextrakt ist, ist einfach herzustellen. Und wenn erst einmal das Öl extrahiert ist, dann ist die Herstellung eines potenten E-Liquids kein Problem mehr.

 

Wie die Cannabinoide der Hanfpflanze am sinnvollsten extrahiert werden, ist umstritten. Es ist von der gewünschten Menge, den technischen Möglichkeiten und der Erfahrung des Anwenders abhängig. Im Folgenden werden drei Methoden beschrieben, zwischen denen die geeignetste gewählt werden kann. Liebhaber starker Extrakte können auf den letzten Schritt, die Herstellung eines E-Liquids, verzichten und das gewonnene Haschöl direkt verwenden.

 

...für die Ausführungen zur vorbereitenden Arbeit, der Decarboxylierung, schaut bitte in Highway – Das Cannabismagazin 04/2016... anschließend befasst sich der Artikel mit der Extrahierung mittels „Honey Bee Extraktoren“, um dann anschließend aber weitere Verfahren vorzuschlagen. Im Folgenden ein weiterer Ausschnitt aus dem Artikel:

 

Die Extraktion mittels Alkohol (gemeint ist hier und in Folge stets Ethylalkohol!) ist für die Herstellung moderater Mengen besser geeignet. Dazu benötigt man Alkohol in hoher Konzentration. Optimal ist Alkohol mit 90% Volumenprozenten, funktionieren wird es bereits ab 40% Volumenprozenten, die Konzentration von gängigem Wodka oder Weizenkorn reicht aus. Allerdings ein Wermutstropfen vorab: Das Haschöl, das mit dieser Methode gewonnen wird, ist mit Chlorophyll und anderen Stoffen kontaminiert. Für die Herstellung geringer Mengen wird daher auf die Direktharzmethode weiter unten verwiesen.

 

Das Pflanzenmaterial wird grob zerkleinert, in ein Marmeladenglas gegeben und mit Alkohol aus dem Eisfach übergossen. Danach wird das Glas in das Gefrierfach gestellt und zwei Mal täglich geschüttelt. Die Kälte ist bedeutsam, weil sonst zu viel Chlorophyll gelöst wird, was die Weiterverarbeitung zu E-Liquid erschwert. Nach spätestens fünf Tagen sind alle wesentlichen Inhaltsstoffe im Alkohol gelöst und die Flüssigkeit kann abgegossen werden. Wichtig ist, dass wirklich alle Pflanzenteile zurückbleiben und die Flüssigkeit klar bleibt. Die Filtration mit einem haushaltsüblichen Kaffeefilter wird empfohlen. Ein besonderer Vorteil dieses Verfahrens ist, dass der Alkoholextrakt ohne Weiterverarbeitung konsumiert werden kann. In Flaschen aus dunklem Glas abgefüllt, hält sich das THC etliche Monate. Nur wenige Tropfen, die unter die Zunge geträufelt werden, entfalten ihre Wirkung nach rund 15 Minuten. Menschen, die Hanf aus medizinischen Gründen einnehmen müssen, haben mit dieser Tinktur ein naturnahes, leicht zu dosierendes Heilmittel. Natürlich kann das Elixier weiter eingedickt werden, um so das reine Öl zu erhalten. Doch Vorsicht, Alkohol ist brennbar und bildet mit der Luft ein explosionsfähiges Gemisch! Darum nicht auf offener Flamme erhitzen, sondern lieber am warmen Platz offen stehen lassen. Wenn der Alkohol samt Wasser verdunstet ist, bleibt das reine Öl zurück und kann wie gewünscht weiterverwendet werden.

 

Das dritte Verfahren, die Direktharzmethode, eignet sich am ehesten für den Hausgebrauch. Sie ist einfach durchzuführen und sogar auf die vorhergehende Decarboxylierung kann verzichtet werden, weil dies durch die Hitze bei der Extraktion geschieht...

 

...für diese Methode und den restlichen Artikel, der sich anschließend auch noch mit der einfachen Herstellung eines E-Liquids auf Haschöl-Basis für E-Zigaretten beschäftigt und weitere wertvolle Hinweise und Tipps gibt, sowie für viele, leicht verständliche Zeichnungen zum Artikel, schaut einfach in die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin, die seit Kurzem für den Spottpreis von 2,30 Euro im gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Growshop erhältlich ist.

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Traurige Nachrichten für alle Fans des größten und vermutlich nettesten Haschisch-Exporteurs aller Zeiten: Der Dope-Dealer überhaupt – Howard Marks – ist gestern im Alter von 70 Jahren an seinem Krebsleiden gestorben, das er vergangenes Jahr publik machte. In einem Interview mit dem englischen „Observer“ sagte er zu diesem Anlass: „Natürlich ist die Legalisierung von Marihuana zu medizinischen Zwecken begrüßenswert. Ich persönlich habe aber nie darauf warten wollen, bis ich Krebs kriege, um es rauchen zu können.“

 

Jeder der den Namen Howard Marks oder den seines berühmtesten Alias „Mr. Nice“ schon einmal gehört hat, weiß, dass er auch tatsächlich ganz bestimmt nicht darauf wartete. Im Gegenteil: Marks war nicht nur begabt darin, sich rund um die Uhr an den unmöglichsten Orten dieser Erde Haschisch zuzuführen, er war in den 1970er- und 1980er-Jahren auch für bis zu 30 Prozent des Welt-Cannabis-Schmuggels verantwortlich.

 

„Mr. Nice“ wurde Marks aber nicht etwa genannt, weil er niemals mit anderen Drogen handelte und auch niemals Waffengewalt einsetzte – und das obwohl er tonnenweise Cannabis durch die Weltgeschichte befehligte –, sondern aufgrund einer seiner mehr als 40 verschiedenen Identitäten, die er für seine Schmuggel-Aktivitäten benötigte: Um den Pass mit seiner Identität als Donald Nice rankten sich viele Legenden. Es gab sogar verschiedenste Bemühungen von Privatpersonen, den in der Schweiz verbuddelten Pass aufzutreiben und sogar eine Film-Dokumentation, die dieses Unterfangen begleitet.

 

Geboren wurde Marks 1945 in Wales und studierte Philosophie und Physik am Balliol College in Oxford. Verschiedene Zufälle sowie die Lust auf Abenteuer ließen Marks allerdings eine Karriere als Super-Drogenhändler einschlagen. Anfangs brachte Marks Haschisch aus Pakistan über Irland auf das britische Festland. Hierzu bediente er sich der Kontakte von James Joseph McCann, einem vermeintlichen Mitglied und Waffenlieferant der IRA. Gleichzeitig arbeitete er mit dem MI6 gegen die IRA zusammen.

 

1981 wurde er in Großbritannien angeklagt, Marihuana nach Großbritannien importiert zu haben, dann aber aufgrund seiner Behauptung, für den MI6 gegen die IRA gearbeitet zu haben, durch eine Jury freigesprochen. Für die Einfuhr der Drogen in die Vereinigten Staaten und die Verwendung gefälschter Ausweise wurde er jedoch zu drei Jahren Haft verurteilt. Diese drei Jahre hat er abgesessen. Anfang 1980 wurde er verhaftet und am 6. Mai 1982 entlassen.

 

Im Zuge einer breit angelegten Fahndungsaktion, die von DEA-Agent Craig Lovato koordiniert wurde, wurde Marks 1988 in Spanien festgenommen, an die Vereinigten Staaten ausgeliefert und dort zu 25 Jahren Haft verurteilt. Er verbrachte sieben Jahre im Terre-Haute-Bundesgefängnis. 1995 wurde er vorzeitig nach England abgeschoben.

 

In Deutschland erreichte Howard Marks seit 1996 besondere Berühmtheit, als er seine Autobiografie „Mr. Nice“ veröffentlichte, die unter vielen Potheads als die Bibel durchgeht und die weltweit über eine Millionen Mal veröffentlicht wurde. Dieses unglaublich spannende und aufschlussreiche Buch wird nach wie vor immer wieder nachgedruckt und ist eine unbedingte Kaufempfehlung! 2010 wurde die Biografie zudem mit Rhys Ifans verfilmt. Hier gilt aber mehr denn je: Unbedingt das Buch vorziehen!

 

Die letzten 20 Jahre setzte sich Marks unermüdlich für die Legalisierung von Cannabis ein, verfasste Bücher und tourte auf Lesereisen durch die Welt. Gemeinsam mit dem Breeder-Guru Shantibaba betrieb Howard Marks in den vergangenen Jahren die Mr. Nice Seedbank, um viele tolle Cannabiskreationen zu entwickeln und zu verbreiten.

 

Praktisch jeder westliche Cannabiskonsument hat Howard Marks alias Mr. Nice etwas zu verdanken – seien es seine tollen Geschichten, die zarten Früchte seiner Legalisierungsbemühungen, die zarten Früchte seiner Seeds oder aber auch die ein oder andere Tonne Haschisch bester Qualität, die er in vergangenen Zeiten ausgeliefert hat. Ruhe in Frieden, Howard Marks. Nun werden im Himmel sicherlich noch einige Wölkchen mehr zu finden sein...

 

Weblink: Biographie „Mr. Nice“ bei Amazon

Weblink: Website von Howard Marks

Weblink: Mr. Nice Seedbank

Die Europäer gaben im Jahr 2013 über 24 Milliarden Euro für illegale Drogen aus, ein Großteil (38 %) entfiel dabei auf Cannabis (9,3 Milliarden Euro). Dies geht aus einem heute vorgestellten Bericht von Europol und der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle hervor, der keinen Zweifel daran lässt, dass die aktuelle europäische Drogenpolitik weitaus besser laufen könnte.

 

Zahl und Situation der Konsumenten sind stabil. Drahtzieher hinter den illegalen Drogengeschäften sind internationale und organisierte Banden, die Beamte schmieren und die Gelder waschen können. Der Bericht spricht von einer Globalisierung des Drogenhandels, Fachwissen und Kapital würden unter den Kriminellen weltweit ausgetauscht. Auch einige Hinweise auf Verbindungen zwischen Drogenhändlern und Terrornetzwerken seien vorhanden, wie „derStandard.at“ berichtet.

 

„Der Bericht zeigt deutlich die Auswirkungen der Drogenmärkte, wie sie mit anderen kriminellen Aktivitäten in Verbindung stehen, eine Belastung für Regierungsbehörden darstellen und schwere Auswirkungen auf die legale Wirtschaftstätigkeit und die Makroökonomie abseits der Auswirkungen auf Nachbarschaft, Familien und Personen haben“, heißt es im Vorwort des Berichts.

 

Bezüglich der Versorgungslage mit Cannabisprodukten in Europa wird gemeldet, dass in Europa konsumiertes Gras auch in der Regel in europäischen Indoor-Zuchtanlagen gegrowt wird. Haschisch komme aber nach wie vor überwiegend aus Marokko. Ein Prozent aller volljährigen Europäer soll laut dem Bericht zu den täglichen Cannabiskonsumenten gehören. Mindestens einmal im Leben sollen über 80 Millionen volljährige Europäer Cannabis konsumiert haben, im vergangen Jahr sollen 22 Millionen Erwachsene Gras und Haschisch genutzt haben.

Viele Jahre ging der Plan eines nun 57-jährigen Mannes aus Neumarkt in der Oberpfalz nach Ansicht des Landgerichts Nürnberg-Fürth auf. Er soll gemeinsam mit einem Komplizen 740 Kilogramm Cannabisprodukte von Spanien über Deutschland nach Wien geschmuggelt haben.

 

Wie bei „nordbayern.de“ zu erfahren ist, wurde der Eventmanager nun zu 13,5 Jahren Haft verurteilt. Zugegeben hatte der Verurteilte nur den Schmuggel von 23 Kilogramm Haschisch. Beim Urteil verlässt sich das Gericht allerdings darauf, dass die Aussagen eines Dealers aus Wien, der die beiden Pfälzer beschuldigte, schon klargehen. Glaubwürdigkeit sei dem Gericht nach angeblich schon daher gewährleistet, da er den 57-jährigen Bayern nicht übermäßig belastet habe. Der Wiener Dealer wurde mit 93 Kilogramm Cannabis sowie Waffen und Munition erwischt und bot sich vergangenes Jahr als Kronzeuge an. Die Verhaftung haben die beiden Pfälzer ihm zu verdanken, allerdings war man ihnen auch schon auf der Spur, da bereits 2012 ein Komplize in Spanien verhaftet worden war. Die Schmuggelei soll zwischen 2007 und 2014 stattgefunden haben, zur Tarnung und gegen den Geruch sei die Schmuggelware meist mit Wachs verschlossen gewesen. Das Verfahren gegen den zweiten beschuldigten Bayern steht noch aus, da es aufgrund von Formalitätenabgekoppelt wurde.

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