Die Hecke stets akkurat getrimmt und möglichst ebenmäßig im Wuchs, grenzt sie das eigene Grundstück von den Nachbarn und der Straße ab und gibt durch ihren Zustand gleichzeitig aufschlussreiche Kunde über den Fleiß und die Ordnungsliebe des Grundstückseigners. In Groß-Gerau fand ein Mann dieses Symbol deutscher Spießbürgerlichkeit aufs Widerlichste geschändet vor: ein Unbekannter hatte es doch tatsächlich gewagt, das Gewächs durch eine weggeworfene Plastiktüte zu besudeln. Dies allein muss schon ein großer Schock gewesen sein. Doch es kam noch schlimmer, denn bei genauerer Betrachtung des vermeintlichen Plastikmülls fanden sich im Innern der Tüte doch tatsächlich viereinhalb Kilo Haschisch, die in sieben mit Paketband umwickelte Päckchen abgepackt war. Da wurde es dem Finder dann endgültig zu viel, er informierte umgehend die Polizei über sein kurioses Fundstück. Die Ermittlungen dauern an, der Hecke geht es den Umständen entsprechend gut.

 

Du möchtest mehr Informationen über Cannabis und den Anbau von Cannabis? Wir können dir helfen: An jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk sowie Head- und Growshop kannst du die brandneue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin für lächerliche 2,60 Euro erwerben:

 

 

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Was für ein Horn! Um auf die Bedrohung des Bestands wild lebender Elefanten durch Wilderei und Elfenbeinhandel aufmerksam zu machen, hat sich das amerikanische Cannabis-Unternehmen Stone Road Farns etwas ganz Besonderes einfallen lassen: in Kooperation mit den Cannabis-Cup-Gewinnern von Team Elite Genetics und Soilgrown Solventless wurde ein Charity-Event der 420-Art auf die Beine gestellt. Im Mittelpunkt des Abends stand die Versteigerung eines ganz besonderen Joints. Der weltbekannte Jointbau-Artist Weaver „rollte“ zu diesem Anlass eine riesige Tüte (76,2 cm) in Form eines Elefantenstoßzahns, gefüllt mit knapp einem halben Kilo Marihuana, 56 Gramm Bubble Hash und, last but not least, etwa 170 Gramm Konzentrat. Wieso das berauschende Kunstwerk „nur“ 4.000 Dollar einbrachte, obwohl sein eigentlicher Wert auf mindestens 24.000 Dollar geschätzt wurde (allein die Blättchen aus 24-karätigem Blattgold, mit denen der Spliff gebaut wurde, haben einen Wert von etwa 5.000 Dollar)? Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei dem Event wohl eher um eine ausgefuchste PR-Aktion handelte, zumal der Zuschlag an Stone Road Farms’ größten Investor ging. Wie dem auch sei, jedenfalls wurde bereits angekündigt, die Verköstigung des Joints auf Video festzuhalten und bald zu veröffentlichen.

Sich neben dem Hauptberuf noch ein kleines Taschengeld dazuzuverdienen, das ist für viele Bundesbürger Alltag. Eine bunt gemischte Gruppe aus Speditionsunternehmern, die mithilfe ihrer Firmen-LKW genau das versucht haben, sind wohl für einen der spektakulärsten Fälle von Drogenschmuggel der letzten Zeit verantwortlich. Die Transporteure kutschierten in den Fahrzeugen auf dem Weg durch Europa nicht weniger als 375 Kilo Marihuana und 326 Kilo Haschisch herum. Hinzu kamen noch 26 Kilogramm Amphetmanine, 49.000 Ecstasy-Tabletten und ein Kilogramm MDMA. Und, last but not least, die größte Menge an LSD-Trips, die jemals in der Geschichte der Bundesrebublik gefunden wurde (49.500 Stück). Die elf Gruppenmitglieder verschiedenster Herkunft (darunter fünf Deutsche) wurden nach Hinweisen aus Schweden bereits Mitte und Ende Januar festgenommen. Der Fall wurde nun erst publik gemacht. Das BKA schätzt den Wert des Drogenfundes auf 9,8 Millionen Euro, Staatsanwalt Thorsten Kahl glaubt, dass das international agierende Team seit 2016 etwa sieben Tonnen Drogen durch Europa geschmuggelt hat.

Sich neben dem Hauptberuf noch ein kleines Taschengeld dazuzuverdienen, das ist für viele Bundesbürger Alltag. Eine bunt gemischte Gruppe aus Speditionsunternehmern, die mithilfe ihrer Firmen-LKW genau das versucht haben, sind wohl für einen der spektakulärsten Fälle von Drogenschmuggel der letzten Zeit verantwortlich. Die Transporteure kutschierten in den Fahrzeugen auf dem Weg durch Europa nicht weniger als 375 Kilo Marihuana und 326 Kilo Haschisch herum. Hinzu kamen noch 26 Kilogramm Amphetmanine, 49.000 Ecstasy-Tabletten und ein Kilogramm MDMA. Und, last but not least, die größte Menge an LSD-Trips, die jemals in der Geschichte der Bundesrebublik gefunden wurde (49.500 Stück). Die elf Gruppenmitglieder verschiedenster Herkunft (darunter fünf Deutsche) wurden nach Hinweisen aus Schweden bereits Mitte und Ende Januar festgenommen. Der Fall wurde nun erst publik gemacht. Das BKA schätzt den Wert des Drogenfundes auf 9,8 Millionen Euro, Staatsanwalt Thorsten Kahl glaubt, dass das international agierende Team seit 2016 etwa sieben Tonnen Drogen durch Europa geschmuggelt hat.

Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes hat endlich einen Schlusspunkt unter eine unrühmliche, seit 2006 laufende Verhandlung gesetzt. In dem ungewöhnlichen Fall ging es um den 45-jährigen Polizeiobermeister Ralf S., der bereits vor zwölf Jahren aufgrund von Drogendelikten und der Verletzung der Verschwiegenheitspflicht festgenommen und in der Folge suspendiert worden war.

 

In seinem Spind in der Dienststelle in Saarbrücken wurde zudem eine geringe Menge Haschisch gefunden. Die Untersuchungshaft blieb dem Staatsdiener aufgrund seiner Geständigkeit aber bisher erspart. Der Prozess hingegen dehnte sich über die Jahre immer weiter aus, wichtige Akten verschwanden ungeklärterweise und tauchten unter ebenso mysteriösen Umständen wieder auf – und die Liste der Vorwürfe gegen Ralf S. wurde zwischenzeitlich immer länger.

 

Vor dem Strafgericht wurde er bereits von 2007 bis 2009 in diversen Prozessen wegen unerlaubten Erwerbs von Betäubungsmitteln in 25 Fällen zu acht Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe von 3.000 Euro verurteilt. Nichtsdestotrotz durfte sich der Polizist noch bis zum aktuellen Prozess vor dem Oberverwaltungsgericht über sein volles Gehalt von monatlich etwa 2.000 Euro netto freuen. Dem haben die zuständigen Richter nun ein spätes Ende gemacht.

35 Kilogramm Haschisch in Hamm entdeckt: die Polizei hat nach umfangreichen Ermittlungen zusammen mit Zollfahndern aus Frankfurt am Main bereits am 12. Januar einen 35-jährigen Mann festgenommen, in dessen Auto 35 Kilo Hasch entdeckt wurden. Bei dem Mann handelt es sich voraussichtlich um einen Drogenkurier, nach dem 36-jährigen Auftraggeber, der seitdem mit Haftbefehl gesucht wird, wird gefahndet. Das Cannabisharz sollte laut Polizei vermutlich an Zwischenhändler im östlichen Ruhrgebiet weitergegeben werden. Tragisch für das östliche Ruhrgebiet: dort gibt es nun fünf Minuten lang nichts zu kiffen!

So eine Hausdurchsuchung ist nichts Schönes – erst recht, wenn man in der heimischen Garage 70 Kilogramm Cannabisprodukte lagert. Wie die Kantonspolizei Bern erst jetzt bekanntgab, hatte sie bereits im September 2017 bei einer Hausdurchsuchung in Madiswil rund 70 Kilo Haschisch und Marihuana aufgefunden.

 

Wie etwa die „Aargauer Zeitung“ berichtete, gerieten zwei Männer durch ein anderes Ermittlungsverfahren in den Verdacht, sich als Cannabis-Dealer zu betätigen. Mehrmonatige Ermittlungen bestätigten dies und führten zu der Durchsuchung und der Beschlagnahmung der Ware. Die beiden Männer im Alter von 46 sowie 48 Jahren wurden in Untersuchungshaft genommen und sind geständig beziehungsweise teilweise geständig, in der Region Bern kiloweise Cannabis verkauft zu haben. Inzwischen wurden die beiden wieder aus der U-Haft entlassen und warten auf ihre Verhandlung.

So ziemlich jeden Cannabis-Liebhaber aus Westdeutschland verschlägt es früher oder später mal in die niederländische Grenzstadt Venlo, um die Freuden der Coffeshopkultur zu genießen. Manch ein Schlingel versucht vielleicht sogar mal einen Zwanni über die Grenze zurück nach Deutschland zu schmuggeln, aber was sich am Montag vergangener Woche im Regionalexpress aus Venlo abspielte, ist schon etwas Besonderes. Dort fiel Zöllnern aus Krefeld im vorletzten Abteil eine vermeintlich herrenlose Sporttasche auf. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten in der Tasche zwei Plastiktüten mit brisantem Inhalt: Rund 8.700 Gramm Haschisch. Des Weiteren fanden sich einige Kleidungsstücke in der Tasche, von denen ein paar mit einem auffälligen Firmenlogo bedruckt waren.


Den Zollbeamten fiel beim Blick durch das Abteil ein junger Mann auf, auf dessen Brust ebenfalls das soeben erwähnte Logo prangte. Damit konfrontiert, gab der 28-Jährige gegenüber den Zöllnern zu, dass es sich um seine Sporttasche handele. Die Festnahme und eine Vorladung bei der Staatsanwaltschaft folgten sogleich.


Der Pressesprecher des Hauptzollamtes Krefeld, Rainer Wanzke, ließ sich bezüglich des Falls zu einer merkwürdigen Äußerung hinreißen: „Mit dem sichergestellten Haschisch, das einen Straßenverkaufswert von fast 70.000 Euro aufweist, könnte sich eine einzelne Person über 20 Jahre lang jeden Tag in einen Rausch versetzen.“

Nach zwei langen Monaten Wartezeit ist ab heute endlich die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin an allen (Bahnhofs-)Kiosken, Grow- und Headshops erhältlich. Für schlappe 2,60 Euro (2,99 Euro in Österreich, 4,20 Franken in der Schweiz oder sogar nur 1,89 als E-Paper, beispielsweise bei Amazon) erhaltet ihr die volle Ladung Infos zu Cannabis, Legalisierung, Anbau indoor und outdoor und vieles mehr.

 

Eine Auswahl der Artikel der aktuellen Ausgabe:

 

Titelstory Aus dem Alltag eines Coffeeshop-Chefs Viele Cannabiskonsumenten haben eines Abends auf dem Sofa schon einmal beschlossen: „Ich mache einen Coffeeshop auf!“ Aber wie ist es, wenn man tatsächlich Chef eines solchen ist? Wir haben einen Shop-Besitzer aufgetrieben, der uns Rede und Antwort stand und aus seinem Leben berichtet.

 

 

Vor Ort Cannabis Normal! – Die Konferenz – Der Deutsche Hanfverband veranstaltete seine erste Konferenz und viele namhafte Experten in Form von Politikern, Kriminalbeamten, Juristen, Aktivisten, Wissenschaftlern und Medizinern kamen nach Berlin, um die Legalisierung und die Professionalisierung der Szene voranzutreiben.

 

 

Interview André Schulz, Bundesvorsitzender des Bunds Deutscher Kriminalbeamter – André Schulz ist Vorsitzender einer der drei deutschen Polizei-Gewerkschaften und spricht sich für eine Entkriminalisierung von Cannabis aus. Wir haben ein aufschlussreiches Interview mit ihm geführt und auch etwas über Marihuana in Polizeikasernen gelernt.

 

 

Growing One Woman Show – Uns erreichte interessante Post, die wir niemandem vorenthalten möchten: Einer unserer Leser hat ein System entwickelt, mit dem eine einzelne Cannabispflanze ganz einfach selbst aufgezogen werden kann – und das mithilfe einer halben Stunde Bastelarbeit anstelle von dreistelligen Investitionen in Grow-Zubehör.

 

 

Story Die Weed-Insel im Schilf – Donald Denzler berichtet erneut aus seiner Zeit in den Niederlanden. Die holländische Polizei verlangte in einem Jahr ausnahmsweise, sich an das erlaubte Anbau-Maximum von fünf Cannabispflanzen zu halten und gab Donald eine Woche, die überschüssigen verschwinden zu lassen. Die Lösung: eine schwimmende Insel.

 

 

Growing Gefahr im Garten – In unserer neuen Serie beschäftigt sich Grow-Guru Mr José mit den Plagegeistern des Cannabisgartens: Schädlinge und Krankheiten werden betrachtet und Hinweise gegeben, wie man sich (im Vorfeld und bei akutem Befall) gegenüber diesen Ärgernissen wehrt. Die Serie startet mit einem Dauergast in vielen Gärten – der Blattlaus.

 

 

Recht Haschisch an Bord – Ein Haschisch-Kurier muss regelmäßig davon ausgehen, dass ihm mehr Haschisch zum Transport übergeben wird als behauptet – sagt der Bundesgerichtshof. Rechtsanwalt Steffen Dietrich aus Berlin schaut sich den Sachverhalt für Highway anhand eines Fallbeispiels genauer an und klärt auf, was das bedeutet.

 

 

Weitere Artikel Film: Beim ersten Mal +++ Sortenportrait: Kosher Kush +++ Goodies: Rauch-Ringe +++ Kiffertypen: Der Medizinalhanf-Kiffer +++ Growing: Verschiedene Wege, Samen keimen zu lassen +++ High Five: Dichte Weihnachten +++ u. v. m.

 

 

 

 

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Kiffen und Sex – für diese beiden wunderbaren Tätigkeiten hat der (und die) ein oder andere schon einige Risiken in Kauf genommen. Beides kann natürlich auch wunderbar kombiniert werden. So oder so ähnlich dachte wohl auch ein 28-Jähriger vergangene Woche Mittwoch in Essen.

 

In einer Drogerie am Essener Hauptbahnhof öffnete er eine Packung Kondome und entnahm zwei Kondome, die er in seine Tasche steckte, ohne sie zu bezahlen. Dies blieb nicht unbemerkt, sodass ein Mitarbeiter des Geschäfts den 28-Jährigen festhielt, bis die Polizei eintraf.

 

Während der Überprüfung des Kondom-Diebs versuchte der Mann dann das von ihm mitgeführte Haschisch – immerhin 6,9 Gramm – diskret zu entsorgen, was aber nicht funktionierte. Zu allem Überfluss stellte sich heraus, dass er im August 2016 wegen Erwerb von Betäubungsmitteln zu einer Geldstrafe von 600 Euro verurteilt wurde, die er aber niemals gezahlt hatte.

 

Da er kein Geld mit sich führte, wurde er direkt in die JVA Essen verfrachtet, wo er nun die Alternativstrafe von 40 Tagen absitzen muss. Obendrein wurden Strafverfahren wegen Diebstahls und unerlaubten Drogenbesitzes eingeleitet. Und auf die vermutlich geplante Nummer musste er auch verzichten...