Nach zwei langen Monaten Wartezeit ist ab heute endlich die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin an allen (Bahnhofs-)Kiosken, Grow- und Headshops erhältlich. Für schlappe 2,60 Euro (2,99 Euro in Österreich, 4,20 Franken in der Schweiz oder sogar nur 1,89 als E-Paper, beispielsweise bei Amazon) erhaltet ihr die volle Ladung Infos zu Cannabis, Legalisierung, Anbau indoor und outdoor und vieles mehr.

 

Eine Auswahl der Artikel der aktuellen Ausgabe:

 

Titelstory Aus dem Alltag eines Coffeeshop-Chefs Viele Cannabiskonsumenten haben eines Abends auf dem Sofa schon einmal beschlossen: „Ich mache einen Coffeeshop auf!“ Aber wie ist es, wenn man tatsächlich Chef eines solchen ist? Wir haben einen Shop-Besitzer aufgetrieben, der uns Rede und Antwort stand und aus seinem Leben berichtet.

 

 

Vor Ort Cannabis Normal! – Die Konferenz – Der Deutsche Hanfverband veranstaltete seine erste Konferenz und viele namhafte Experten in Form von Politikern, Kriminalbeamten, Juristen, Aktivisten, Wissenschaftlern und Medizinern kamen nach Berlin, um die Legalisierung und die Professionalisierung der Szene voranzutreiben.

 

 

Interview André Schulz, Bundesvorsitzender des Bunds Deutscher Kriminalbeamter – André Schulz ist Vorsitzender einer der drei deutschen Polizei-Gewerkschaften und spricht sich für eine Entkriminalisierung von Cannabis aus. Wir haben ein aufschlussreiches Interview mit ihm geführt und auch etwas über Marihuana in Polizeikasernen gelernt.

 

 

Growing One Woman Show – Uns erreichte interessante Post, die wir niemandem vorenthalten möchten: Einer unserer Leser hat ein System entwickelt, mit dem eine einzelne Cannabispflanze ganz einfach selbst aufgezogen werden kann – und das mithilfe einer halben Stunde Bastelarbeit anstelle von dreistelligen Investitionen in Grow-Zubehör.

 

 

Story Die Weed-Insel im Schilf – Donald Denzler berichtet erneut aus seiner Zeit in den Niederlanden. Die holländische Polizei verlangte in einem Jahr ausnahmsweise, sich an das erlaubte Anbau-Maximum von fünf Cannabispflanzen zu halten und gab Donald eine Woche, die überschüssigen verschwinden zu lassen. Die Lösung: eine schwimmende Insel.

 

 

Growing Gefahr im Garten – In unserer neuen Serie beschäftigt sich Grow-Guru Mr José mit den Plagegeistern des Cannabisgartens: Schädlinge und Krankheiten werden betrachtet und Hinweise gegeben, wie man sich (im Vorfeld und bei akutem Befall) gegenüber diesen Ärgernissen wehrt. Die Serie startet mit einem Dauergast in vielen Gärten – der Blattlaus.

 

 

Recht Haschisch an Bord – Ein Haschisch-Kurier muss regelmäßig davon ausgehen, dass ihm mehr Haschisch zum Transport übergeben wird als behauptet – sagt der Bundesgerichtshof. Rechtsanwalt Steffen Dietrich aus Berlin schaut sich den Sachverhalt für Highway anhand eines Fallbeispiels genauer an und klärt auf, was das bedeutet.

 

 

Weitere Artikel Film: Beim ersten Mal +++ Sortenportrait: Kosher Kush +++ Goodies: Rauch-Ringe +++ Kiffertypen: Der Medizinalhanf-Kiffer +++ Growing: Verschiedene Wege, Samen keimen zu lassen +++ High Five: Dichte Weihnachten +++ u. v. m.

 

 

 

 

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Kiffen und Sex – für diese beiden wunderbaren Tätigkeiten hat der (und die) ein oder andere schon einige Risiken in Kauf genommen. Beides kann natürlich auch wunderbar kombiniert werden. So oder so ähnlich dachte wohl auch ein 28-Jähriger vergangene Woche Mittwoch in Essen.

 

In einer Drogerie am Essener Hauptbahnhof öffnete er eine Packung Kondome und entnahm zwei Kondome, die er in seine Tasche steckte, ohne sie zu bezahlen. Dies blieb nicht unbemerkt, sodass ein Mitarbeiter des Geschäfts den 28-Jährigen festhielt, bis die Polizei eintraf.

 

Während der Überprüfung des Kondom-Diebs versuchte der Mann dann das von ihm mitgeführte Haschisch – immerhin 6,9 Gramm – diskret zu entsorgen, was aber nicht funktionierte. Zu allem Überfluss stellte sich heraus, dass er im August 2016 wegen Erwerb von Betäubungsmitteln zu einer Geldstrafe von 600 Euro verurteilt wurde, die er aber niemals gezahlt hatte.

 

Da er kein Geld mit sich führte, wurde er direkt in die JVA Essen verfrachtet, wo er nun die Alternativstrafe von 40 Tagen absitzen muss. Obendrein wurden Strafverfahren wegen Diebstahls und unerlaubten Drogenbesitzes eingeleitet. Und auf die vermutlich geplante Nummer musste er auch verzichten...

Haschisch ist ein Produkt, das überall auf der Welt sehr beliebt ist. Eines der klassischen Herkunfts- und Exportländer ist Marokko. Das weiß auch Algeriens Außenminister Abdelkader Messahel. Wie man sich auf dem internationalen Parkett benimmt, weiß er aber anscheinend nicht – oder er ist bei Donald Trump in die Lehre gegangen.

 

Denn am Freitag deutete der algerische Außenminister bei einem Wirtschaftsforum in Algier so einiges an – etwa, dass Marokko seine steigenden Investitionen in afrikanischen Ländern durch den Verkauf von in Marokko angebautem Haschisch finanziere.

 

Wie die „Aargauer Zeitung“ meldete, sagte Messahel wörtlich: „Bei den marokkanischen Banken geht es um Geldwäsche aus dem Haschischgeschäft, das weiß doch jeder. Afrikanische Staatschefs haben mir das gesagt.“ Außerdem: „Dass die Royal Air Maroc auch anderes als Passagiere transportiert, weiß die ganze Welt.“

 

Diese Äußerungen sorgten nicht gerade für eine Besserung des angespannten Verhältnisses zwischen den beiden Nachbarländern. Marokkos Außenministerium sprach von einer „Ignoranz, die ebenso tief wie unentschuldbar“ sei und zog seinen Botschafter aufgrund der „unverantwortlichen und kindischen“ Bemerkungen des algerischen Außenministers aus dem Land ab.

Cannabis ist eine im Verhältnis zu praktisch allen anderen Drogen harmlose Pflanze und völlig zu Recht fordern Millionen Menschen weltweit eine vollständige Legalisierung von Cannabis für erwachsene Konsumenten. Auch viele Polizisten können an ihre Aufgabe, Cannabiskonsumenten zu verfolgen, nicht richtig glauben und führen ihren Job mit einem Magengrummeln aus.

 

Es gibt allerdings auch Polizisten, die noch einen ganzen Schritt weitergehen: Anfang des Jahres berichteten wir bei Highway unter anderem über eine Kleinstadt in Spanien, in der die Hälfte aller angestellten Polizisten wegen dem Schmuggel von Haschisch verhaftet wurden sowie über den Leiter einer Anti-Drogen-Einheit in Finnland, welcher der Einfuhr von 800 Kilo Haschisch überführt wurde – und dies mit einer Gefängnisstrafe von zehn Jahren bezahlen musste.

 

Jetzt wurde ein Fall publik, der den letzten noch einmal deutlich in den Schatten stellt: Der norwegische Polizist und Star-Ermittler Eirik Jensen wurde vom Bezirksgericht Oslo wegen Schmuggels von knapp 14 Tonnen Haschisch verurteilt – und zwar zu einer Freiheitsstrafe von 21 Jahren. Bitter für einen Mann von 60 Jahren.

 

Eirik Jensen soll in kriminelle Aktivitäten verstrickt gewesen sein, Geld und Geschenke angenommen haben und die Drogenschmuggel-Aktivitäten eines seiner Informanten stillschweigend hingenommen haben. Ein Drogenhändler, der mit Jensen zusammenarbeitete, sagte in seinem Prozess gegen Jensen aus, der seit seiner Festnahme im Februar 2014 suspendiert war und nun verurteilt wurde.

 

Bis zu seiner Verhaftung galt der Polizist als unkonventioneller Ermittler mit hervorragenden Kontakten, wie Spiegel Online berichtet: er klärte etwa einen Einbruch in ein Schloss der norwegischen Königsfamilie auf und wurde dafür mit einem Dankesbrief der Königsfamilie bedacht. Für seine Schmuggelaktivitäten, immerhin dem größten Drogendelikt in der Geschichte Norwegens, hat er jedoch – außer von Tausenden Kiffern, die von seinem durchgewunkenen Haschisch gekostet haben – wohl keinen Dank zu erwarten.

Mal wieder eine Meldung, bei der man sich die Haare rauft: im römischen Bezirk Ostia hat ein 23-Jähriger die Obst- und Gemüse-Waage eines Carrefour-Supermarkts genutzt, um in aller Ruhe sein Haschisch abzuwiegen. Insgesamt handelte es sich um 94 Gramm.

 

Wie die italienische Zeitung „La Repubblica“ berichtete, sagte der Festgenommene vor Gericht aus, das Haschisch in einem Park gefunden zu haben. Da er keine Waage habe, habe er den Wert halt im Supermarkt ermitteln wollen.

Cannabis in Deutschland? Zeit für die Legalisierung! Die Entwicklungen der letzten Jahre, ob in Europa oder dem Rest der Welt, scheinen sich auch auf den Gemütszustand der Deutschen ausgewirkt haben – oder liegt es daran, dass die ganzen alten Eierköpfe langsam, aber sicher aussterben?

 

Jedenfalls hat eine vom Meinungsinstitut Mafo.de für das Magazin „Playboy“ getätigte und gestern vorab veröffentlichte Umfrage unter der deutschen Bevölkerung ergeben, dass 57 Prozent der Deutschen für eine Legalisierung von Cannabis sind. Neun von zehn Befragten erklärten, dass das Cannabis-Verbot wohl niemanden davon abhalten könne, dennoch Marihuana oder Haschisch zu konsumieren.

Die deutsche Cannabispolitik ist mehr als weltfremd und so sind es praktisch von Berufs wegen auch viele deutsche Richter. Dieser Umstand kam nun am Dienstag einen 28-jährigen Mann teuer zu stehen, der vor Gericht angeklagt war, im Landkreis Aichach-Friedberg Marihuana und Haschisch verkauft zu haben.

 

Wie bei der „Augsburger Allgemeinen“ zu lesen war, gab es um die Größe seiner Einkäufe wohl keine Zweifel (dreimal 50 Gramm Marihuana, je einmal 150 und 180 Gramm Marihuana sowie zweimal 100 Gramm Haschisch). Dies wurde wohl vom Angeklagten, der angab etwa drei Joints täglich zu rauchen, auch eingeräumt.

 

Doch die Staatsanwaltschaft wollte ihm Dealerei unterstellen, während er auf Eigenbedarf plädierte. Und mal ganz im ernst: viele Leute, die ein halbwegs passables Einkommen haben, kaufen sich 50 oder 100 Gramm zum Eigenbedarf. Es geht ja auch niemand jeden Tag in den Supermarkt (okay – niemand unter 70 Jahren), um sich mit Lebensmitteln für nur einen einzigen Tag einzudecken. Ganz davon abgesehen, dass der Kurs für Marihuana und Haschisch sich schon mal um das Doppelte unterscheiden kann, abhängig davon, ob man sich nun ein oder hundert Gramm kauft.

 

Doch einen riesigen Fehler hat der Angeklagte gemacht: er wohnt in Bayern! Hier wird nicht die Realität verhandelt, sondern unerträgliche Sinnlosigkeiten. Der junge Cannabiskonsument verstaute, wie so viele, sein Gras in einer Box. Und das wurde ihm zum Verhängnis.

 

Der vorsitzende Richter Walter Hell verurteilte ihn, obwohl laut dem Bericht der „Augsburger Allgemeinen“ ansonsten keinerlei Beweise dafür vorlagen, wegen einer angeblichen Tätigkeit als Dealer und nicht etwa als vorausschauenden Cannabisraucher. Begründung: „Größere Mengen Marihuana gehören in den Kühlschrank oder in den Tiefkühlschrank, so was weiß man. Es sei denn, man verkauft es gleich wieder weiter.“ Für diese völlig abstruse Behauptung gab es dann 2 Jahre und 6 Monate Haft – ohne Bewährung.

 

Der gleiche Richter verurteilte übrigens im März einen 33-Jährigen, der einem 15-jährigen Mädchen Masturbationsvideos und Ähnliches schickte zu 16 Monaten auf Bewährung – und vergangenen Monat ließ er einen 34-Jährigen, der mit 2,3 Promille zwei Autos anfuhr und versuchte, eine komplette Polizeiwache auseinanderzunehmen, zu einer lächerlichen Geldstrafe von 3.900 Euro – und das, obwohl der Richter selbst anmerkte, dass es bei seiner Aktion durchaus Tote hätte geben können.

 

Also alles wie gehabt in Bayern: Sexuelle Kontakte mit Kindern und Leute fast totfahren – nicht so schlimm, ein bisschen Gras kaufen – Knast!

Wenn es Gefangenen in der Regeln an einem nicht mangelt, dann an Weed und Hasch, um sich den tristen Knastalltag schönzueimern. Da dichte Gefangene in der Regel auch ruhigere Gefangene sind, wird gerne schon einmal weggeschaut. Doch auch im Gefängnis ist das Kiffen illegal und die Wege, wie die Rauchware hereingelangen können, sind begrenzt.

 

Doch die moderne Technik hat eine neue Möglichkeit eröffnet. War der Luftraum bislang nur mit einer Zwille zu überbrücken, können heutzutage Drohnen die gewünschten Pakete viel zielgenauer an den Empfänger bringen. Wie der „Tagesspiegel“ heute berichtet, wurden im vergangenen Jahr mindestens zwei Vorfälle in Berliner Gefängnissen aktenkundig, bei denen es zu einer Cannabislieferung mithilfe von Drohnen kam:

 

In der JVA Moabit fielen 6 Gramm Weed und 11 Gramm Haschisch vom Himmel und in der Frauenhaftanstalt Lichtenberg wurde ein Überflug bemerkt.

Solche Leute braucht das Land! Gestern stand ein 30-Jähriger in Düsseldorf vor Gericht. Nach elf Vorstrafen war er erneut mit einer geringen Menge Haschisch zum Eigenkonsum erwischt worden. Vor Gericht schimpfte er heftig auf die deutsche Justiz: „Ich habe gebettelt, dass ich eine frühere Strafe von drei Monaten endlich absitzen kann. Ich will einen Schlussstrich, alles vom Tisch haben, dann kann ich einen Job und eine Wohnung suchen“, zitiert ihn „RP Online“ heute.

 

„Bewährung bringt mich keinen Schritt weiter!“, verkündete er weiter vor Gericht. Mit der drohenden Inhaftierung, die nach seiner Ansicht sowieso kommen würde, könne er sich derzeit kein Leben aufbauen: „Irgendwann muss ich die Strafe sowieso verbüßen, weil das Haschischrauchen werde ich nicht lassen.“

 

Er habe sogar bereits absichtlich Gerichtsauflagen verletzt, um inhaftiert zu werden, was bislang aber noch nicht geschehen war. Doch die gestrige Richterin zeigte sich einsichtig und erfüllte dem jungen Mann seinen Wunsch: fünf Monate Haft ohne Bewährung!

 

Weitere Cannabis-News und Cannabis-Entertainment sowie viele Informationen zum Anbau und zur Verarbeitung von Cannabis, Marihuana und Haschisch findet ihr ab sofort in der brandneuen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin. Erhältlich für lächerliche 2,60 Euro an jedem gutsortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop.

 

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Haschisch-Platten stellt man sich allgemein etwas anders vor, doch die Band „Slightly Stoopid“ aus Kalifornien profitiert aufgrund ihres Standorts von der inzwischen menschenfreundlichen Cannabispolitik ihres Heimatstaats. Und nicht nur die legalen Cannabisverkäufe sind dort auf einem Rekordhoch – auch Schallplatten verkaufen sich derzeit so gut wie seit knapp 30 Jahren nicht mehr.

 

Daher hat sich die Band etwas überlegt, um diese beiden schönen Sachen – Vinyl und Haschisch – miteinander zu verknüpfen: Was liegt da näher als eine Schallplatte aus Hasch? „Vinyl ist ein Old-School-Medium – und Haschisch auch“, so Jon Phillips, Manager der Band.

 

Und so produzierte die Band zunächst zwei Prototypen, jeder von ihnen aus Bubble Hash im Wert von 6.000 Dollar. Hinzu kamen die Kosten für das Pressen der Haschisch-Platte, die noch mal 1.000 Dollar pro Stück betrugen. Die Platten funktionieren tatsächlich. Die erste brachte einen mittelmäßigen, die zweite einen nicht gerade guten Sound hervor. Auf die Platten gepresst wurde das Stück „Dabbington“ der Band – zwar ein Instrumentaltrack, aber der Name selbst ist natürlich auch eine Referenz an Cannabis und Cannabiskonsum.

 

Die Jungs scheinen echt riesige Haschisch-Fans zu sein: Nicht nur die Aktion mit der Platte, nein – sie konnten sich auch tatsächlich nicht beherrschen und naschten direkt an beiden 7.000-Dollar-Vinyls. Daher wird nun eine dritte Haschisch-Platte produziert. Diese soll dann aber entweder zu wohltätigen Zwecken versteigert werden oder aber beim Label der Band in einem der Büros aufgehängt werden.

 

Originalmeldung: Billboard.com

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