In Hamburg Allermöhe stürmte die Polizei vergangenen Freitag einen unterirdischen „Drogenbunker“, den zwei Cannabisdealer in einem zentral gelegenen, aber dicht bewachsenen Waldstück angelegt hatten. Die beiden Brüder schlugen sich durchs Dickicht, fällten sogar ein paar Bäumchen, und gruben sich etwa zwei bis drei Meter tief in den Erdboden. Durch den Eingang der Drogenhöhle (siehe Bild) gelangte man über einen etwa zwei Meter langen Gang in den Hauptraum, der mit einer Couch, einer Matratze und ein paar Stühlen gemütlich eingerichtet war. Der Aufwand, den die Beamten trieben (inkl. Drogenspürhund und Helikopter) hat sich allerdings nicht ausgezahlt. Außer einer geringen Menge Marihuana und etwas Drogengeld konnten eine Feinwaage und ein Springmesser sichergestellt werden. Die Beschuldigten befinden sich aus diesem Grund mittlerweile wieder auf freiem Fuß.

 

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Der vergangene Mittwoch wird zwei Männern im Alter von 45 und 50 Jahren wohl noch lange im Gedächtnis bleiben: Das Drogendezernat untersuchte in Hamburg, Oststeinbek, Norderstedt, Garlstorf und Glinde insgesamt acht Wohnungen und Lagerhallen. Es lagen Hinweise auf Cannabisanbau im großen Stil vor.

 

Und tatsächlich: in einer zweistöckigen Lagerhalle in Hamburg-Hamm mit etwa 900 Quadratmetern Fläche wurden 4.698 Cannabispflanzen aufgefunden – sowie der 50-jährige Mieter, der insgesamt 7.200 Euro Bargeld mit sich führte.

 

Auch in Oststeinbeck wurden noch zwei weitere Anlagen mit 222 und 234 Cannabispflanzen gefunden, wie „focus.de“ berichtete. Bei dem 45-jährigen Hauptangeklagten fanden sich Cannabissamen. Den beiden Betreibern der riesigen Cannabisanlage drohen nun empfindliche Gefängnisstrafen. Die beiden Mieter der kleineren Anlagen, ebenfalls beide Mitte 40, wurden nach der polizeilichen Erfassung zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt.

Marihuana und Haschisch steht hoch im Kurs. Das war schon immer so und daran wird sich auch so schnell nichts ändern. Doch anscheinend ist das Faible der Hamburger Bevölkerung für Cannabisprodukte besonders stark ausgeprägt, wie der NDR berichtete: Eine Suchtmittelstudie, die durch die Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) vorgestellt wurde, ergab, dass 14 % der Hamburger zumindest gelegentlich kiffen.

 

Damit sollen unter der Hamburger Bevölkerung doppelt so viele Cannabiskonsumenten sein wie im Bundesdurchschnitt. (An dieser Stelle möchten wir kurz die Frage stellen, warum das Kiffen eigentlich immer noch nicht legalisiert wurde, wenn doch so viele Menschen gerne Cannabis rauchen. Was könnte man Steuergelder einnehmen, was könnte man die Gesundheit der Cannabiskonsumenten ernsthaft schützen, indem es kontrollierte Qualität gäbe – der Jugendschutz würde endlich wirksam umgesetzt werden können...)

 

Nichtsdestotrotz ist aber eine Droge auch unter den Hamburgern die Nummer Eins – und zwar der Alkohol: Beinahe jeder fünfte Erwachsene trinkt in Hamburg täglich mindestens zwei Bier, vierzig Prozent saufen sich mindestens einmal im Monat so richtig dicht. Fast 18 Prozent der Hamburger zwischen 18 und 64 Jahren konsumieren gesundheitsschädliche Mengen Alkohol. Dann doch bitte lieber kiffen... Cannabis hilft sogar beim Alkoholentzug!

Autofahren und Cannabis – ein Thema, das die Gemüter der Menschen fast noch mehr bewegt als die Frage um eine Legalisierung. Besonders daher, weil auch nüchterne Menschen mit Abbaustoffen von THC im Blut belangt und vom Straßenverkehr ausgeschlossen werden dürfen. Übrigens ein Thema, mit dem wir uns in der aktuellen Print-Ausgabe von Highway (Highway 04/2016 – an jedem gut sortierten Kiosk und Growshop erhältlich) ausführlich beschäftigen.

 

Vor Kurzem haben wir online und ebenfalls in der aktuellen Ausgabe Highway 04/2016 darüber berichtet, dass Dortmunder Forscher ein Atemtestgerät entwickelt haben, mit dem der Konsum von Cannabis nachgewiesen werden soll, ohne dass den Autofahrern diverse Körperflüssigkeiten abgezapft werden. Die Fehlerquote liegt zudem bei bloß einem Prozent. Ermittelt wird das ganze wie bei einem Alkoholtestgerät mittels Atemluft. Der Detektor weist in der ausgeatmeten Luft neben THC auch elf weitere Stoffe nach, mit denen Cannabiskonsum nachgewiesen werden kann.

 

Wie der NDR meldet, sind derartige Atemtestgeräte nun von der Hamburger Polizei angefordert worden und werden jetzt im Straßenverkehr getestet. Die Geräte wurden gestern zum ersten Mal eingesetzt, Testgebiet war der Hamburger Stadtteil Othmarschen. Ein Vorteil an dem Testgerät ist für Cannabiskonsumenten vielleicht, dass es nur einen bis zu acht Stunden zurückliegenden Konsum anzeigt, nicht wie bei anderen Testverfahren einen weitaus länger zurückliegenden. Grundsätzlich gilt aber auch hier wie bei jeder anderen Form von Drogen- oder Alkoholtest, das er verweigert werden kann.

 

Weitere Infos zu Cannabis und auch zum Themenkomplex Cannabis und Führerschein findest du in unserer aktuellen Ausgabe Highway – Das Cannabismagazin 04/2016. Das Magazin ist für schlappe 2,30 Euro jedem gut sortierten Kiosk und Growshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich. Einen Teaser des enthaltenen Artikels unseres Rechtsanwalts zum Thema Kiffen und Autofahren erreichst du mit diesem Link.


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Ein paar Cannabiskonsumenten in Schleswig-Holstein und Hamburg müssen sich darauf einstellen, in den nächsten Wochen ein paar Cent mehr fürs Gras zahlen zu müssen, denn die nächste Ernte fällt leider aus: Nach Ermittlungen der Hamburger Staatsanwaltschaft und des Drogendezernats, die im Februar begannen, wurden am Dienstag unter anderem in Billstedt und Hamm-Süd 13 Objekte durchsucht.

 

In Geesthacht und in Stockelsdorf wurde dir Polizei fündig und stieß auf zwei Cannabisplantagen, die 2.571 beziehungsweise 1.568 Pflanzen beinhalteten. Hinzu kamen ein paar Tausend Euro sowie etwa 20 Kilogramm Gras. Nicht nur die Plantagen waren illegal, auch die Strombeschaffung wurde auf diesem Weg bestritten.

 

Bereits am 5. April wurde eine Plantage in Reinbek aufgefunden, die nun auch mit den Besitzern der beiden jetzt entdeckten Anpflanzungen in Verbindung gebracht wird, berichtet das „Hamburger Abendblatt“. Die beiden Haupt-Tatverdächtigen wurden in Hamburg-Billstedt verhaftet – ein 36-Jähriger in der Wohnung seiner Eltern, ein 33-Jähriger in der Wohnung seiner Freundin. Auch eine Firma aus Billstedt ist nun im Visier der Ermittler, da dort die Einkünfte aus dem Grasverkauf gewaschen worden sein sollen.

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