Von Fällen, in denen sich schwere Alkoholiker durch den Konsum von Cannabis selbst von ihrer Sucht therapieren, hört man immer wieder. Auch die Forschung hat sich dem Thema bereits angenommen: In einer US-Studie wurde ermittelt, dass Cannabiskonsum die gravierenden Schäden des Alkoholismus lindern kann.

 

Eine 47-jährige Mutter aus Süddeutschland hatte von derartigen Erkenntnissen vielleicht gelesen, als sie auf die Idee kam, ihren 15-jährigem Sohn etwa ein Jahr lang mit Marihuana zu versorgen, um ihn vom Alkohol abzubringen. Aus Angst davor, er könne auf die schiefe Bahn geraten, zwackte sie vom Weed-Vorrat ihres Verlobten immer wieder etwas ab, um es ihrem Sorgenkind zu geben. Die Angst um das Kind kam nicht von ungefähr, hatte sich der Alkoholkonsum des Teenagers doch in bedenkliche Höhen geschraubt. Bier und Wodka flossen in rauen Mengen, wenn es ganz schlimm kam, musste der Junge schon mittags in volltrunkenem Zustand von der Schule abgeholt werden. Dass auch die anderen Kinder der insgesamt sechsköpfigen Patchwork-Familie teilweise mit Drogen- und Alkoholproblemen zu kämpfen hatten, hat die Mutter wohl zusätzlich alarmiert und zu ihrer ungewöhnlichen Rettungsaktion getrieben.

 

Nun musste sich die Frau vor Gericht verantworten, nachdem der Sohn mit einigen Freunden und dem Gras der Mutter in Tasche von der Polizei aufgegriffen wurde. „Ich dachte, meinen Sohn mit dem Marihuana bremsen zu können, aber das war ein großer Fehler. Das weiß ich jetzt“, so die Mutter, die bisher nicht mit dem Gesetz in Konflikt gekommen war und selbst auch kein Marihuana konsumiert. Der zuständige Richter zeigte allerdings wenig Verständnis für die „absurde Logik" der Mutter und sprach eine zweijährige Bewährungsstrafe zuzüglich einer Geldstrafe von 1.500 Euro aus.

Ein deutsches Gericht hat entgegen der Rechtslage einen 58-jährigen Mann freigesprochen, der für seinen Freund illegalerweise Cannabis angebaut hatte, um daraus Medizin herzustellen. Der Mann musste sich aktuell vor dem Amtsgericht Grimma verantworten. Sein ebenfalls 58-jähriger Mitbewohner und langjähriger Freund leidet seit Jahren unter einer bislang nicht genau zu diagnostizierenden Erkrankung, die bei ihm heftige Schmerzen verursacht.

 

Bereits vor zehn Jahren entdeckte er, dass Cannabis ihm dabei hilft, diese Symptome in den Griff zu bekommen. Jahrelang importierten die beiden daher Cannabis illegal nach Deutschland, um daraus eine Cannabispaste herzustellen – denn das Rauchen oder Vaporisieren ist körperlich zu anstrengend für den Erkrankten. Ohne eine Rauschwirkung zu veranlassen, half ihm diese Salbe bislang immer gut gegen die Schmerzen. Doch dafür war bis zu 5.000 Euro im Monat für illegales Cannabis notwendig – ein unhaltbarer Zustand.

 

Also beschloss der Gesunde, seinem kranken Freund zu helfen und für ihn Cannabis anzubauen, um so die horrenden Kosten zu regulieren. Doch 2016 kam es zu einer Hausdurchsuchung, da die Polizei Kundendaten eines Growshops einkassiert und durchforstet hatte.

 

So stand der Mann nun vor Gericht. Doch dieses ließ Gnade vor Recht ergehen und sprach den Mann frei: Ein Gutachter bestätigte den schlechten Gesundheitszustand des Freundes vor Gericht und legte glaubwürdig die Tragödie und die Hilflosigkeit der Medizin in diesem ganz konkreten Fall dar, sodass die Richterin keine Zweifel an der Notwendigkeit des Handelns sehen konnte, wie die „Sächsische Zeitung“ meldete. Da die Staatsanwaltschaft keine Rechtsmittel eingelegt hat, ist das Urteil inzwischen rechtskräftig. Dies ist in Deutschland ein absoluter Sonderfall.

 

„Ich bin zwar freigesprochen worden, kann deswegen aber noch lange nicht legal Cannabis anbauen“, sagte der Freigesprochene. Bei einem weiteres Gesetzesbruch würde die nächste Verhandlung vermutlich nicht so glimpflich ablaufen. Nun suchen die beiden nach einem Arzt, der Marihuana verschreibt...

Bayern ist ein hartes Pflaster für Cannabisfreunde, besonders für solche aus toleranteren Städten wie etwa Berlin. Diese Erfahrung musste Tobias Gill vergangenen Sommer vor einem Café in München machen (wir berichteten): der junge Hauptstädter, der mit Cannabis seine chronischen Rückenschmerzen lindert, hielt es für eine gute Idee, sich dort in aller Ruhe einen Joint zu rauchen. Die Polizei war von diesem Einfall ganz und gar nicht angetan, nahm Gill kurzerhand fest und fand vier Gramm Marihuana.

 

Im August bekam Gill von der Staatsanwaltschaft seinen Strafbefehl und der hatte sich gewaschen: entweder akzeptiere der Beschuldigte eine Geldstrafe von 9.600 Euro oder er müsse für vier Monate in Haft. Um auf seinen Fall und das überharte Strafmaß aufmerksam zu machen, veröffentlichte Gill ein Statement auf YouTube (siehe unten). Ob es letztendlich wirklich an dem Clip lag, ist unklar, doch die bayerische Justiz zeigte sich nachgiebig und akzeptierte ein Gnadengesuch des 35-Jährigen, woraufhin die Strafe in gemeinnützige Arbeit umgewandelt wurde.

 

Doch damit nicht genug: Gills Verteidiger erreichte doch tatsächlich, dass die Stunden bei der Grünen Hilfe, einem Verein, der sich in der Hauptsache um strafverfolgte Cannabiskonsumenten kümmert, abgeleistet werden können. Was von Gill in einem Zwiegespräch mit seinem Verteidiger eigentlich als Spaß gemeint war, erhielt, aus welchen Gründen auch immer, tatsächlich die Zustimmung der bayerischen Justiz.

 

Nun sitzt Tobias Gill tatsächlich an der Kasse des Hanfmuseums in Berlin, das mit der Grünen Hilfe kooperiert und ist zufrieden: „Ich bin jetzt schon die zweite Woche hier und fühle mich absolut akzeptiert und angekommen. Es ist noch schöner, als ich mir das vorgestellt habe.“

Dass selbst hergestelltes Öl eine schnelle und praktische Möglichkeit darstellt, Cannabis ohne Tabak und sonstige gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe zu konsumieren, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Je nach gewählter Extraktionsmethode ist auch die Ölherstellung selbst vollkommen risikofrei. Das gilt allerdings nicht für die Extraktion mittels Gas, denn dieses ist bekannterweise hochentzündlich.

 

Dementsprechend sollte man beim Extraktionsprozess höchste Sorgfalt walten lassen. Wenn man nun unbedingt darauf besteht, sein Öl mithilfe von Gas zu gewinnen, sollte auf zwei Dinge besonders geachtet werden: der Vorgang sollte erstens nicht in geschlossenen Räumen durchgeführt werden und zweitens, die wichtigste Regel überhaupt, sollte man in der Nähe von Gas kein Feuer entzünden.



Jetzt mag der ein- oder andere einwenden, dass das doch wohl selbstverständlich sei und niemand auf derartig leichtsinnige Ideen komme. In der Realität kommt es aber leider immer wieder zu Explosionen infolge von Gasextraktion, so wie auch vergangenen Oktober in Dresden, als zwei Männer um die dreißig sich an der Ölherstellung mit Propangas versuchten. Es handelte sich bei den Beiden aber wohl nicht um Highway-Leser, da sie es nicht für nötig hielten, für die Aktion die Wohnung zu verlassen oder wenigstens währenddessen aufs Joint rauchen zu verzichten. In der Wohnung ereignete sich dementsprechend eine derart heftige Explosion, dass die Nachbarn an ein Erdbeben glaubten. Mit Verbrennungen wurden die Verursacher in der Folge umgehend ins Krankenhaus eingeliefert.



Nun mussten sie sich für ihre unbedachte Aktion vor dem Amtsgericht verantworten: da außer den Tätern selbst glücklicherweise niemand verletzt wurde, fiel die verhängte Strafe mit einer Geldbuße von 40.000 Euro noch einmal glimpflich aus.

Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes hat endlich einen Schlusspunkt unter eine unrühmliche, seit 2006 laufende Verhandlung gesetzt. In dem ungewöhnlichen Fall ging es um den 45-jährigen Polizeiobermeister Ralf S., der bereits vor zwölf Jahren aufgrund von Drogendelikten und der Verletzung der Verschwiegenheitspflicht festgenommen und in der Folge suspendiert worden war.

 

In seinem Spind in der Dienststelle in Saarbrücken wurde zudem eine geringe Menge Haschisch gefunden. Die Untersuchungshaft blieb dem Staatsdiener aufgrund seiner Geständigkeit aber bisher erspart. Der Prozess hingegen dehnte sich über die Jahre immer weiter aus, wichtige Akten verschwanden ungeklärterweise und tauchten unter ebenso mysteriösen Umständen wieder auf – und die Liste der Vorwürfe gegen Ralf S. wurde zwischenzeitlich immer länger.

 

Vor dem Strafgericht wurde er bereits von 2007 bis 2009 in diversen Prozessen wegen unerlaubten Erwerbs von Betäubungsmitteln in 25 Fällen zu acht Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe von 3.000 Euro verurteilt. Nichtsdestotrotz durfte sich der Polizist noch bis zum aktuellen Prozess vor dem Oberverwaltungsgericht über sein volles Gehalt von monatlich etwa 2.000 Euro netto freuen. Dem haben die zuständigen Richter nun ein spätes Ende gemacht.

Wir schreiben das Jahr 2018. In Deutschland ist Gras immer noch nicht wieder relegalisiert – dafür darf sich hierzulande seit ewigen Zeiten jeder aufrechte Deutsche zu Tode saufen, sobald er das Alter von 16 Jahren erreicht hat. Kaum eine substanzgebundene Sucht ist schlimmer als die nach Alkohol. Dies musste auch ein inzwischen 41-jähriger Mann aus Immenstadt im Allgäu erkennen, der seit 20 Jahren abhängig von Alkohol ist. Als Folgeerscheinung seiner Trinkerei wurde bei ihm eine Leberzirrhose festgestellt – doch seine Krankenkasse will eine Behandlung nicht zahlen.

 

Um etwas gegen seine Schmerzen zu unternehmen und auch, um vom Trinken loszukommen, baute er daher ein bisschen Cannabis in seiner Wohnung an, wie „das allgäu online“ berichtete: drei Pflanzen im Schlafzimmer, vier auf dem Balkon. Abgeerntet und getrocknet kamen so 130 Gramm Marihuana zustande. Übrigens – von der Illegalität abgesehen – eine äußerst gute Idee des Mannes: denn erstens hilft Marihuana tatsächlich gegen Schmerzen, wie man weiß, zweitens kann Marihuana tatsächlich bei der Überwindung von Alkoholsucht hilfreich sein und drittens kann, für den Fall, dass er weiter trinkt, Cannabis immerhin vor alkoholbedingten Leberschäden schützen, wir wir kürzlich berichteten.

 

Jedoch äußerst doof für ihn, dass er beim Anbau erwischt wurde: er wurde vom Gericht zu einer Freiheitsstrafe von elf Monaten auf Bewährung verteilt, zudem muss er 1.500 Euro an eine Sozialeinrichtung zahlen. Ein tolles Urteil des Gerichts... das wird dem Immstädter bestimmt dabei helfen, sein Leben wieder in geordnete Bahnen zu lenken...

Nein, bei der nun folgenden Story handelt es sich nicht etwa um den Plot eines klischeehaften Kifferfilms. Vielmehr ist sie der wahr gewordene feuchte Traum eines jeden schulverdrossenen Kiffer-Teens und hat sich tatsächlich genau so abgespielt:
 
 
Der Abiturjahrgang 2017 eines Gymnasiums in Rheine, die heiße Prüfungsphase steht kurz bevor. Natürlich eine stressige und anstrengende Zeit für die Jugendlichen, schließlich ist so ein Abitur doch mit einem gehörigen Aufwand verbunden, vor allem wenn einem der Notendurchschnitt nicht komplett egal ist. Da kann einen verständlicherweise schon einmal das Bedürfnis nach etwas Zerstreuung und Entspannung überkommen. Der 18-jährige Jugendliche, um den es in diesem Fall hauptsächlich geht, hat mit dem leckeren Kuchen, den er Mitschülern und Lehrern im Rahmen eines Kursfrühstücks kredenzte, (wohl entgegen aller Absicht) allerdings für das genaue Gegenteil gesorgt.
 

Bei dem Backwerk handelte es sich nämlich um einen waschechten Space-Cake, von dem zahlreiche Schüler, Lehrer und – um die Geschichte perfekt zu machen – auch der Schulleiter in all ihrer Unwissenheit und Unschuld ausgiebig naschten. Was folgte, kann sich jeder, der schon einmal mit Edibles experimentiert hat, wohl ganz gut vorstellen. Dank einer besonders starken, zeitversetzt einschlagenden Rauschwirkung sind diese Naschwaren nämlich selbst oft für gewohnheitsmäßige Cannabis-Konsumenten eine Herausforderung. Alle anderen dürfte der unverhoffte (Horror-)Trip ziemlich umgehauen haben und so ist es keine Überraschung, dass das gemeinsame Schulfrühstück für einige der Beteiligten leider im Krankenhaus endete. Ernsthaften Schaden hat aber erfreulicherweise niemand genommen.
 

Der 18-Jährige, der im Folgenden verklagt wurde, hat nun vom Amtsgericht sein Urteil bekommen: Zu seinem Glück konnte er dem Gericht glaubhaft machen, dass der Cannabiskuchen nur für den Eigenbedarf bestimmt war und bloß durch eine verhängnisvolle Kuchenverwechslung der Mutter am besagten Tag im Schulranzen landete, um schließlich seinen Weg ins Schulgebäude zu finden. So gelang es ihm, sich mit 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit, der Teilnahme an einem sozialen Trainingskurs und einem Schmerzensgeld für den Schulleiter aus der Affäre zu ziehen. Mittlerweile ist am Gymnasium in Rheine wieder Ruhe eingekehrt und die Abiturprüfungen des Jahrgangs 2017 konnten ordnungsgemäß abgelegt werden.
 

Allerdings ohne den Kuchenbäcker – der hat zwar inzwischen auch seine Hochschulreife erfolgreich nachgewiesen, allerdings an einem anderen Gymnasium…

Cannabis wird überall in Deutschland angebaut. Auch viele Sorten, die in niederländischen Coffeeshops angeboten werden, kommen aus deutschen Indoor-Anlagen. Dies weiß inzwischen auch ein 56-Jähriger Familienvater aus Würselen, der fünf Jahre lang in einer Lagerhalle in Schönau große Mengen Cannabis angebaut hat.

 

In dieser Zeit soll er mindestens 260 Kilo angebaut haben, für die er Erlöse in Höhe von 650.000 Euro kassiert haben soll. Die Höhe der Erträge bestritt der Mann vor Gericht, da es anfangs einige Probleme beim Grow gegeben haben soll, aber ansonsten räumte er die Vorwürfe ein.

 

Der Vater von drei Söhnen ging sogar noch weiter und verpfiff seinen Partner, einen Holländer, der ihn 2012 angesprochen hatte, ob er in seiner Lagerhalle nicht Cannabis anbauen wolle, um viel Geld zu verdienen, und der die Stecklinge für den Grow besorgte. Die Einkünfte aus dem Projekt teilten sich die beiden. So sitzt der 56-Jährige nun auf 325.000 Euro Schulden, da der Staat diese Summe von ihm einzog.

 

Seinen Partner, dessen genauen Wohnort er nicht mehr kannte, verriet der Mann, indem er mit der Polizei die Strecken in Holland abfuhr, an die er sich von einem einmaligen Besuch bei seinem Partner erinnern konnte. So entdeckte er irgendwann dessen Wohnhaus. Im Gegenzug darf der Mann seine Haftstrafe im offenen Vollzug ableisten. Obwohl verschiedene Medien über den Fall berichteten (beispielsweise die „Kölnische Rundschau“), wurde leider nirgendwo über die Höhe der Haftstrafe berichtet.

Raiders heißt jetzt Twix! Und der weltberühmte Cannabis-Strain Gorilla Glue 4 heißt nun Original Glue. Doch wie kommt es dazu? Der Samenhersteller GG Strains wurde von dem Kleber-Hersteller Gorilla Glue Co. verklagt, da deren Produktname rechtlich geschützt ist.

 

Nun einigte man sich – sehr zu Ungunsten der Weed-Produzenten: GG Strains wird innerhalb der nächsten 12 Monate alle Strain-Namen abändern und darauf achten müssen, dass das Wort Gorilla oder Abbildungen von Gorillas nirgendwo auftauchen. Ab Dezember muss GG Strains die Worte „formerly known as“ nutzen, wenn sie im Rahmen der zugestandenen Zeitperiode noch von Gorilla Glue sprechen möchten. Immerhin musste GG Strains im Zuge dieser Vereinbarung keine Geldzahlungen vornehmen. Dennoch meldete Ross Johnson, einer der Gründer von GG Strains, dass der Disput und das Rebranding die Firma etwa 250.000 US-Dollar kostet.

 

Das sind die neuen Namen der altbekannten Strains:

 

Gorilla Glue 1 – GG1 und/oder Sister Glue

Gorilla Glue 4 – GG4 und/oder Original Glue

Gorilla Glue 5 – GG5 und/oder New Glue

 

Andere Strains der Firma sind nicht von Umbenennungen betroffen.

Ohne Frage ist es richtig und wichtig, sich als Cannabisfreund gegen die vielerorts herrschende Prohibitionspolitik aufzulehnen und Protest zu demonstrieren. Das sieht offenbar auch der 31-jährige Jeffrey Shaver so. Von der Art des Protests hat der junge Mann offenbar allerdings eine recht spezielle Vorstellung…


Nur mit einem dünnen, neongrünen Slip, Turnschuhen und seinem Vollbart bekleidet, bekundete der leidenschaftliche Stoner Bong rauchend vor einem Gerichtsgebäude in Kitchener, Ontario, seinen Unmut über die polizeiliche Beschlagnahmung seines kleinen Marihuanavorrats und seiner Zweitbong. Mitgebracht hatte er zwei Schilder, die in riesigen Lettern die Rückgabe seines Eigentums forderten. Als Besitzer einer Medical-Marijuana-Card hat Shaker natürlich auch alles Recht der Welt, sich aufzuregen – schließlich weist ihn das Dokument als Cannabispatient aus und berechtigt ihn zu Konsum und Besitz von Marihuana.


Bevor er sich auf den Weg zum Gericht machte, protestierte der Cannabisliebhaber übrigens bereits vor der Polizeistation – natürlich ebenfalls so gut wie nackt und mit einer Bong in der Hand. Ob die besondere Weise des Widerstands der Sache nun förderlich oder hinderlich war, darüber darf gestritten werden (ob er seine Bong zurückerhalten hat, ist leider nicht bekannt) – die Aufmerksamkeit der Medien war Jeffrey Shaver jedenfalls gewiss.