Dass die Stadien vieler Erstligisten wie etwa Bayern München, Borussia Dortmund oder FC Schalke 04, um nur ein paar zu nennen, nach ihren Firmensponsoren benannt sind, daran haben sich die Leute mittlerweile gewöhnt. Im liebsten Sport der Deutschen regiert eben der schnöde Mammon und nur noch wenige stören sich daran, samstags etwa der Allianz-Arena einen Besuch abzustatten (wenn sie denn überhaupt noch eine Karte bekommen). Auch im schottischen Fußball hat man sich eigentlich mit dieser Art Kommerzialisierung abgefunden. Die Betonung liegt auf eigentlich, denn zurzeit sorgt ein, sagen wir mal, ungewöhnlicher Sponsoring-Deal für Aufsehen:

 

Der schottische Erstligist Hamilton Academical wird seine Spielstätte von "New Douglas Park" in "Hope CBD Stadium" umbenennen. Das Unternehmen Hope CBD verkauft Öle, Sprays, Tees und Süßigkeiten auf CBD-Basis. Und das scheinbar recht erfolgreich, boten sie dem Fußballclub doch eine fünfstellige Summe für die Partnerschaft an. Auf Verlauten des Clubs heißt es, dass das Sponsoring ganz klar mit dem Vereinsethos vereinbar sei, da CBD keine süchtig machenden oder psychoaktiven Stoffe enthalte, man könne es mit alkoholfreiem Bier vergleichen. Die Meldung kommt nicht von ungefähr: erst vergangenen Donnerstag hat die britische Regierung die Verwendung von Medikamenten auf Cannabisbasis durchgesetzt. Die neue Regelung wird im Herbst dieses Jahres in Kraft treten.

Mit knapp 800 Kilo Marihuana hat sich der ehemalige Fußballer Marcelo Pletsch, der zwischen 1999 und 2005 insgesamt 142 Spiele für Borussia Mönchengladbach absolvierte, im November vergangenen Jahres erwischen lassen (wir berichteten). Seit dem 10. November 2015 saß er nun in Brasilien in Untersuchungshaft, weil das gefundene Gras in einem LKW von Pletschs Firma gelagert war. Pletsch zog vor fünf Jahren an die Grenze von Brasilien zu Paraguay, um Schweine zu züchten.

 

Policia Militar

 

Nun fand der Prozess gegen ihn statt. Das Ergebnis hört sich unerfreulich für Pletsch an: 9 Jahre und 2 Monate Haft in Brasilien. Das Urteil ist zwar noch nicht rechtskräftig und der seine Unschuld beteuernde Pletsch möchte noch einmal Berufung einlegen, aber einer seiner Anwälte äußerte sich „Sport Bild“ gegenüber recht hoffnungslos: „Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sich noch etwas an dem Urteil ändern wird.“

 

Wenn sich dies bewahrheitet, muss Pletsch mindestens bis Juli 2019 im Knast von Cascavel hocken: Elf Monate sitzt er schon und mindestens 40 Prozent der Gesamtstrafe wird er absitzen müssen, um danach in den halboffenen Verzug zu gelangen. Läuft alles schief, wird der Hitzkopf erst Anfang 2025 wieder die Freiheit genießen können.

 

Weitere Infos und News zu Marihuana und Haschisch findest du in unserer aktuellen Ausgabe Highway – Das Cannabismagazin 05/2016. Das Magazin ist für schlappe 2,30 Euro jedem gut sortierten Kiosk und Growshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

 

Weblink: Highway am Kiosk finden

Weblink: Highway 05/2016 als E-Paper kaufen

Das ist mal eine Nachricht mit Seltenheitswert. Eigentlich würden wir uns ja wünschen, dass auch mehr Sportler in und aus Deutschland zu ihrem Cannabiskonsum stehen, so wie es auch beispielsweise in den Vereinigten Staaten oftmals üblich ist. Aber sich mit 793 Kilo erwischen zu lassen, ist dann vielleicht doch ein bisschen zu viel des Guten. Anscheinend schien hier aber auch die Gewinnabsicht im Vordergrund zu stehen, nicht das Faible für Weed.

 

Die Rede ist von Marcelo Pletsch, dem ehemaligen Bundesliga-Profi, der unter anderem für Borussia Mönchengladbach und den 1. FC Kaiserslautern spielte. Wie der "Express" berichtet, hat sich der inzwischen 40-jährige Verteidiger in Brasilien mit 793 Kilo und 300 Gramm Marihuana erwischen lassen, das auf einem weißen Lastwagen aus seinem Besitz gelagert war. Ebenfalls mit ihm verhaftet wurden ein 33 und ein 39 Jahre alter Mann. Das Marihuana war auf dem Dach und im Fahrgestell des Lastwagens versteckt. Marcelo Pletsch sitzt nun im Staatsgefängnis von Cascavel.

Heute beginnt die Fußball-EM! Von vielen sehnsüchtig erwartet, findet nun einen ganzen Monat lang die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich statt und Millionen Menschen werden sich die Spiele gemütlich vor dem heimischen Fernseher oder im Biergarten ansehen. Doch natürlich muss man kein passionierter Biertrinker sein, um mitzufiebern – auch Cannabisfreunde verfolgen die Spiele mit Interesse.

 

Daher haben wir, auch wenn ansonsten wenig Schnittpunkte zwischen Profi-Fußball und Cannabis bestehen (übrigens genau so viele wie zwischen Profi-Fußball und Bier), die Teilnehmerländer der Euro 2016 dem Cannabis-Check unterzogen: Wie gut kommt man in den jeweiligen Ländern an Gras und Hasch und wie gut ist die Qualität im Durchschnitt? Wie hoch sind die Preise, die allgemeine Akzeptanz und die Strafen für Konsumenten in Europa? Aber auch Starspieler und Titelchancen der Mannschaften werden genannt, damit der Überblick behalten wird.

 

Denn es spielen erstmals 24 Mannschaften um den Pokal, anstatt 16 Mannschaften wie bei den vergangenen Europameisterschaften. Daher greift auch die bislang gültige Regel, dass es bei der EM keine leichten Gegner gibt, bei dieser Europameisterschaft nicht. Besonders traurig sind daher auch die Niederländer, die sich im Gegensatz zu den Auswahlen von etwa Slowakei, Ungarn oder Albanien nicht qualifizieren konnten. Bei unserem Cannabis-Check würde Holland dafür mit Sicherheit ganz weit vorne liegen.

 

In der aktuellen Ausgabe von Highway (seit Freitag am Kiosk oder als E-Paper erhältlich) bekommt ihr den ultimativen Cannabis-Check für alle Teilnehmer-Länder der Fußball-EM geliefert. An dieser Stelle präsentieren wir euch eine kleine Vorschau:

 

                           

    

...die Cannabis-Checks aller 24 Mannschaften findet ihr in der gerade erschienenen Ausgabe 03/2016 von Highway. Es warten auch noch weitere sportliche Cannabis-Artikel auf euch, etwa „Cannabis und Profisport“ oder aber „Runner’s High“, die Geschichte von Mr. Haze Amaze, der nur durch Cannabiskonsum Sport treiben kann. Highway 03/2016 ist ab sofort für schlappe 2,30 Euro am Kiosk oder im Head-/Growshop erhältlich. Alternativ kann Highway auch für 1,89 Euro als E-Paper erworben werden.

 


 

Weblink: Highway am Kiosk finden

Weblink: Highway 03/2016 als E-Paper kaufen

Weblink: www.cannabisanbauen.net von Junior Gong

Ab sofort ist die aktuelle Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin erhältlich. Für schlappe 2,30 Euro findet ihr das brandneue und schon jetzt heiß geliebte Cannabismagazin an jedem Bahnhof und Flughafen, in vielen Head- und Growshops und auch an einigen Tausend Kiosken in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine Übersicht der deutschen Kioske, die Highway führen findet ihr bei mykiosk.com – alternativ könnt ihr Highway auch preisgünstig als E-Paper erwerben. Highway bedient keine Vorurteile, sondern räumt mit ihnen auf!

 

Inhalte von Highway Ausgabe 03/2016 (Auswahl):

 

Titelstory Nachruf: Der größte Haschisch-Schmuggler aller Zeiten, Howard Marks alias Mr. Nice – Rückblick auf die wichtigsten Stationen seines Lebens. Außerdem: Die schönsten Cannabissorten der Mr. Nice Seedbank.

 

EURO 2016 Alle Teilnehmerländer der Fußball-EM 2016 im Cannabis-Check – Verfügbarkeit, Rechtliches, Akzeptanz. In welchen Ländern ist der Fußball auf dem Vormarsch? Und in welchen Cannabis?

 

Story Cannabis und Profisport: Doping mit Dope? Die Nutzung des Cannabis-Wirkstoffs THC ist das zweithäufigste Vergehen bei Dopingkontrollen. Doch kann man mit Cannabis überhaupt die sportliche Leistung steigern – oder doch nur das Wohlbefinden?

 

Event Der Global Marijuana March 2016 – auf der ganzen Welt wurde am 7. Mai für die Legalisierung von Cannabis demonstriert. 300 Städte weltweit beteiligten sich dieses Jahr, in Deutschland gingen etwa 10.000 Demonstranten auf die Straße.

 

High School Cannabis und der pH-WertDamit Cannabispflanzen potente Blüten entwickeln, muss im Growmedium eine Umgebung hergestellt werden, bei der die Pflanzen überhaupt Nährstoffe aufnehmen können. Genau da spielt der pH-Wert eine äußerst wichtige Rolle.

 

High Court Handeltreiben ohne Handel zu treiben – Sind Grower automatisch Dealer? Rechtsanwalt Steffen Dietrich aus Berlin informiert über die rechtlichen Zusammenhänge von Cannabisanbau und Cannabisverkauf.

 

Growing Skuff – das gewisse Extra. Als Faustregel gilt bei der Cannabisernte, dass aus den Schnittresten nochmals rund zehn Prozent des Trockengewichtes der Blüten an hochpotentem Skuff zusätzlich gewonnen werden können.

 

Weitere Artikel in Highway 03/2016 Im Tal der Weed-Nonnen: Fotoserie +++ Growing: Düngung beim Outdoor-Anbau +++ Kiffertypen: Der Dauerkiffer +++ Runner’s High: Dank Cannabis schmerzfrei Sport treiben +++ Sortenportraits: Angel Heart und Night Queen +++ Event: Spannabis 2016 +++ Film: Kid Cannabis +++ u.v.m.

 

Die Spanier haben es in Sachen Cannabis ganz gut, so aus deutschsprachiger Konsumentenperspektive gesehen. Cannabis Social Clubs, lockere Gesetze und eine Kultur der THC-Toleranz und des Wegschauens vonseiten der Polizei. Was macht also ein spanischer Fußballfan, der den Finaleinzug seiner Mannschaft Atlético Madrid nach dem Spiel in der Münchner Allianz-Arena feiern will? Na klar – Party! Und da ist es schon fast gute spanische Gepflogenheit zu nennen, wenn auch der ein oder andere Joint geraucht wird.

 

Aber München ist nicht Madrid und die Münchner Polizei ist nicht gerade dafür bekannt, gerne die Augen zuzudrücken, sondern im Gegenteil dafür, besonders genau hinzusehen. Das war in dem Fall des Atlético-Fans und seiner drei Freunde aber vermutlich nicht mal nötig – laut Bericht der Münchner „Abendzeitung“ fiel der Polizei am Vormittag nach dem Spiel Bayern gegen Atlético in der Hirtenstraße ein Auto auf, dessen Insassen die Party des Vorabends offensichtlich anzusehen war.

 

Ergo: Verkehrskontrolle. Die nahm der Fahrer anscheinend gelassen, denn er begrüßte die Polizisten noch mit Joint im Mund. Diese fanden das allerdings gar nicht lustig und brummten ihm für den Verkehrsdelikt 500 Euro Strafe auf. Da bei ihm auch noch etwas Marihuana gefunden wurde, erwartet ihn zudem ein Strafverfahren.