Nach zwei langen Monaten Wartezeit ist ab heute endlich die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin an allen (Bahnhofs-)Kiosken, Grow- und Headshops erhältlich. Für schlappe 2,60 Euro (2,99 Euro in Österreich, 4,20 Franken in der Schweiz oder sogar nur 1,89 als E-Paper, beispielsweise bei Amazon) erhaltet ihr die volle Ladung Infos zu Cannabis, Legalisierung, Anbau indoor und outdoor und vieles mehr.

 

Eine Auswahl der Artikel der aktuellen Ausgabe:

 

Titelstory Spezial: BHO und Rosin Dabbing erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Doch es gibt verschiedene Wege, um an das begehrte Extrakt zu gelangen. Wir haben uns mit Ambrosia Extracts in Amsterdam getroffen und uns über BHO unterhalten. Autor Light Addict hat währenddessen die Rosin-Technologie genauer unter die Lupe genommen.

 

 

Bundestagswahl 2017 Parteienvergleich – Am 24. September wird in Deutschland zur Bundestagswahl gebeten. Vieles spricht dafür, dass Merkel in eine weitere Runde geht. Gerade aus Sicht von Cannabiskonsumenten ist dies jedoch die schlechteste Wahl überhaupt. Doch wen denn wählen? Ein Parteienvergleich hinsichtlich der Cannabispolitik.

 

 

Interview Dr. Harald Terpe – Anlässlich der anstehenden Wahl haben wir uns mit dem drogen- und suchtpolitischen Sprecher sowie Obmann im Gesundheitsausschuss der grünen Bundestagsfraktion, Dr. Harald Terpe (Bündnis 90/Die Grünen), getroffen und ihn zu den Themen Cannabis, Legalisierung und Wahlversprechen befragt.

 

 

Growing Der richtige Erntezeitpunkt – Das Ende des Sommers macht viele Leute traurig – meist wegen der Aussicht auf einen nasskalten Herbst und Winter. Cannabiszüchter, vor allem Outdoor-Züchter, verbinden den Herbst jedoch auch mit einem frohen Ereignis – es wird geerntet! Doch wann exakt sollte die Ernte am besten stattfinden?

 

 

Recht „Nur“ Geldstrafe trotz sieben Kilo Marihuana – Unser Rechtsanwalt Steffen Dietrich betrachtet einen interessanten Fall, bei dem ein Angeklagter zwar sieben Kilo Marihuana anbaute, dies aber von dermaßen schlechter Qualität waren, dass er in der Revision mit einer Geld- statt Gefängnisstrafe davonkam.

 

 

Growing Hitze in der Grow-BoxDurch hohe Umgebungstemperaturen kann man als Indoor-Grower Schwierigkeiten mit der Hitze in der Growbox bekommen. Gerade bei Grows mit einer Metallhalogen- oder Natriumdampflampe können die Temperaturen sehr schnell zu stark ansteigen und die Pflanze schädigen. Wir zeigen Lösungen auf.

 

 

High School Achtung Streckmittel – Der größte Nachteil der Illegalität von Marihuana und Haschisch ist neben der Strafverfolgung die Unsicherheit, ob man „sauberes“ Cannabis erworben hat oder ob man sich durch den Konsum die Gesundheit ruiniert. Wir zeigen, wie die gängigsten Streckstoffe von Marihuana erkannt werden können.

 

 

 

Weitere Artikel Film: Savages +++ Sortenportrait: Crown Royale +++ Kiffertypen: Der High-Tech-Kiffer +++ High Five: Marihuana als Medizin +++ Messe-Bericht: Mary Jane Berlin 2017 +++ Cannabusiness: „High Times“ verkauft +++ und vieles mehr...

 

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Jedes Jahr im Sommer strömen Zehntausende Arbeitsuchende aus den USA und sogar aus dem Ausland nach Nordkalifornien, um in der Cannabisbranche Arbeit zu finden. Die meisten dieserTrimmingrants werden, wie der Name bereits andeutet, als Trimmer eingestellt. Bewaffnet mit kleinen Scheren befreien sie nach der Erntephase einige Wochen lang die noch nicht getrockneten Buds von Blättern und anderem unerwünschten Pflanzenmaterial. Was sich für den ein oder anderen Hobbygrower nach einer gemütlichen Spassveranstaltung anhört, ist in Wahrheit mühevolle Kleinarbeit im Akkord. Schließlich sind die Erntemengen enorm und die Buds müssen zwecks Schimmelvermeidung so schnell wie möglich weiterverarbeitet werden.


Doch wie „Business Insider“ berichtet, könnte sich bald die Anzahl der benötigten Trimmigrants deutlich verringern. Denn auch in der boomenden amerikanischen Cannabiswirtschaft wird zunehmend auf Automatisierung gesetzt. Die Firma Bloom Automation hat nun einen Trimroboter zur Marktreife gebracht, der den bereits seit einiger Zeit erhältlichen maschinellen Trimmern deutlich überlegen sein soll. Diese sind aufgrund ihrer oft unsauberen Arbeit bisher kein adäquater Ersatz für die menschliche Arbeitskraft. Die Trimroboter von Bloom Automation hingegen sollen dem Menschen dank Computervision und künstlicher Intelligenz in puncto Sorgfalt und Geschwindigkeit (ca. ein halbes Kilo am Tag) durchaus ebenbürtig sein. Es ist also durchaus wahrscheinlich, dass in den nächsten Jahren auch einige Arbeitsplätze im als Jobmotor angepriesenen Cannabusiness verloren gehen werden. Bloom Automation selbst gibt an, dass eine einzige menschliche Arbeitskraft ausreichen soll, um eine Anlage von mehreren Roboter-Trimmern zu steuern und zu überwachen.

 

Bleibt (für die cannabisaffinen Amerikaner) zu hoffen, dass dann auch die Preise von Marihuana für den Endverbraucher in Zukunft deutlich sinken werden…

Die Ernte der Cannabispflanze ist der spannendste Teil eines jeden Grows. Nach all den Wochen mühsamer Arbeit und Pflege bei der Aufzucht der Pflanzen kann endlich Hand angelegt und geerntet werden, sobald die Pflanzen ihren Zenit erreicht haben. Es ist nachvollziehbar, dass dieser aufregende Moment einige Grower, allen voran Anfänger, nervös machen kann. Schließlich will jeder alles richtig machen, um am Ende nicht enttäuscht zu werden. Doch wann ist der perfekte Erntezeitpunkt? Wie wird die Ernte eingeleitet? Sollte man noch düngen? Das sind nur einige der typischen Fragen, die Growern im Kopf rumschwirren.

 

In der aktuellen Ausgabe von Highway (seit dem 1. April am Kiosk oder als E-Paper erhältlich) befasst sich unser Grow-Guru Junior Gong mit dem perfekten Zeitpunkt der Ernte von Cannabispflanzen. Ein kleiner Ausblick:

 

Die meisten Fragen zur Ernte drehen sich um den perfekten Erntezeitpunkt. Als Eigenversorger hat der Grower den großen Vorteil, dass er der Pflanze genug Zeit geben kann heranzureifen, was beim Gras aus den Coffeeshops (und erst recht von der Straße) nur selten der Fall ist. Ein typischer Anfängerfehler ist eine zu frühe Ernte der Pflanzen. Ist der Grower ungeduldig und erntet zu früh, ist die Konzentration von THC und Terpenen (das sind die Geschmacksstoffe in der Pflanze) in den Buds noch niedrig. Die Folge: Der Geschmack erinnert an Gras oder Heu und es kommt nur zu wenigen oder gar keinen psychoaktiven Effekten. Teilweise sind auch die Angaben der Seedbanks zur Dauer der Blütephase der einzelnen Strains zu niedrig angesetzt, um die Grower zum schnelleren Nachkauf zu animieren.

 

Der besten Indikatoren für den richtigen Zeitpunkt der Ernte sind die Trichome an der Pflanze. Trichome sind die kleinen Harzdrüsen an den Buds und an den Blättern der Pflanze. Dort werden die Cannabiniode gebildet, darunter auch THC und CBD. Wann die Pflanze erntereif ist, kann der Grower bestimmen, indem er die Entwicklung der Trichome mit einem Taschenmikroskop beobachtet. Sie verfärben sich zum Ende der Blütephase von milchig-weiß zu bernsteinfarben-braun.

 

Dazu sei gesagt: Es gibt nicht den perfekten Erntezeitpunkt. Wann man genau erntet, hängt auch von den persönlichen Vorlieben ab. Je nach Fortschritt der THC-Bildung zum Ende der Blütephase werden Pflanzen nach der Ernte beim Rauchen unterschiedlich wirken:

 

Durchsichtige Trichome: Die Pflanze ist noch nicht erntereif. Das psychoaktive THC ist noch kaum ausgebildet.

 

Milchige Trichome: Die THC-Konzentration ist nun am höchsten. Der Grower kann bei der Ernte tendenziell Gras mit einem kopflastigen psychoaktiven High erwarten.

 

Bernsteinfarbene Trichome: THC wird in CBN umgewandelt. Der Grower erhält bei einer Ernte Gras mit einem tendenziell eher körperlastigen und beruhigenden High.

 

Graue/verwelkte Trichome: Die Pflanze stirbt langsam und Cannabinoide werden abgebaut. Psychoaktive Effekte sind nun wieder minimal und der perfekte Erntezeitpunkt ist vorbei.

 

Die meisten Grower bevorzugen in etwa eine 50/50-Mischung aus bernsteinfarbenen und milchigen Trichomen als Erntezeitpunkt. Als Anfänger macht es Sinn, die eigenen Vorlieben herauszufinden, indem einzelne Buds zu verschiedenen Zeitpunkten abgetrennt und gekostet werden...

 

...mehr zum richtigen Erntezeitpunkt in Ausgabe 02/2016 von Highway. Highway 02/2016 ist ab sofort für schlappe 2,30 Euro am Kiosk oder im Head-/Growshop erhältlich. Alternativ kann Highway auch für 1,89 als E-Paper erworben werden.

 

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Weblink: www.cannabisanbauen.net von Junior Gong

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