Na, da war aber einer ein großer „Lammbock“-Fan! In der deutschen Kifferkomödie von 2001 betreiben die beiden Protagonisten Kai und Stefan (Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz in den Hauptrollen) die Pizzeria Lammbock. Wer dort die „Pizza Gourmet“ bestellt bekommt nicht nur eine Pizza ins Haus geliefert, sondern direkt auch noch ein Päckchen Marihuana unter der Salamischeibe.

 

Eigentlich eine gute Idee, dachte sich ein 20-Jähriger aus dem österreichischen Amstetten und ahmte den Film-Plot mit einigen seiner Kollegen nach. Wie die „Niederösterreichischen Nachrichten“ berichteten, wurde das Marihuana in Wien besorgt und in Amstetten angeboten – und zwar ganz wie im filmischen Vorbild:

 

Die Kunden nahmen Kontakt mit ihrem Pizza- und Marihuana-Dealer auf und bestellten direkt beides. So fuhr der 20-Jährige im Dienst seiner Pizzeria los und versorgte die überwiegend jugendliche Kundschaft mit feiner Rauchware und was Leckerem für den Fresskick danach. Insgesamt sollen so über fünf Kilo Marihuana klein-klein verkauft und ein Erlös von 30.000 Euro erwirtschaftet worden sein.

 

Diese Meldung passt übrigens gut in diesen Monat, denn am 23. März kommt „Lommbock“, der langersehnte Nachfolger von „Lammbock“, nach 16 Jahren in die Kinos. Wir von der Highway-Redaktion durften den Film natürlich schon im Vorfeld ansehen und haben ihn in unserer aktuellen Ausgabe ausführlich besprochen. Außerdem haben wir uns mit den Hauptdarstellern Lucas Gregorowicz und Moritz Bleibtreu zum Interview getroffen – und einen fetten Joint mit ihnen geraucht. Das alles und viel mehr findet ihr in Highway – Das Cannabismagazin 02/2017:

 

Das ganze Interview sowie unser Lommbock-Spezial inklusive Film-Besprechung findet ihr ab sofort für lächerliche 2,60 Euro an jedem gutsortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop.

Weblink: Highway am Kiosk finden

Dealer im Drive-in: Wer träumt nicht gelegentlich davon, zwei Arbeiten gleichzeitig auszuführen – und im Idealfall auch für beide entlohnt zu werden? Wenn es um zwei reguläre Jobs geht, ist dies unter Umständen ganz schön nervenaufreibend. Einfacher, wenn einer der beiden Jobs aus dem Dealen von Cannabisprodukten besteht. Gerade in Kombination mit einer Essensausgabe bieten sich hier verschiedene Möglichkeiten – besonders die deutsche Kifferkomödie Lammbock zeigte hier mit dem Weed-Päckchen unter der Salamischeibe der „Pizza Gourmet“ eine schöne Version auf. (Im März kommt übrigens der Nachfolger „Lommbock“ in die Kinos.)

 

Doch vom Film in die Realität und von der Pizzeria Lammbock (beziehungsweise dem Asia-Imbiss Lommbock) zu Burger King: Wie „The Portsmouth Herald“ meldete, konnte man in der amerikanischen Stadt Epping beim Burger-King-Drive-in bis vor Kurzem eine ganz spezielle Bestellung aufgeben: Wer sich erkundigte, ob „Nasty Boy“ arbeitet und im Anschluss Pommes orderte – und zwar „extra crispy“ (extra knusprig) –, der bekam zu seiner normalen Bestellung auch einen Kaffeebecher mit Weed dazu.

 

Irgendwann hörte auch die örtliche Polizei von diesem speziellen Weed-Drive-in und tätigte eine Probebestellung, die auch sogleich erfüllt wurde. Der 20-jährige „Nasty Boy“ und die 19-jährige Schichtleitung wurden festgenommen und gegen 2.500 Dollar Kaution wieder freigelassen. Unklar ist, wie lange sie schon das Geschäft mit Weed und Whoppern betrieben haben.

So ziemlich jeder Cannabisfreund, der seine vier Wände mit einem geliebten Haustier teilt, dürfte in einem dichten Moment schon mal darüber nachgedacht haben, ob der tierische Wegbegleiter wohl auch an den Freuden des Cannabisrauschs interessiert wäre. Menschen neigen nun mal offenkundig dazu, humane Verhaltensmuster auf Tiere zu projizieren und in die Mimik eines Tieres bekannte menschliche Gefühlsregungen hineinzuinterpretieren. Aber genau so wie man anderen Menschen unter keinen Umständen Drogen unterjubeln sollte, wird sich vermutlich auch kein Tier darüber freuen, wenn aus heiterem Himmel alles plötzlich so anders ist...

Der Besitzer des armen Chihuahuas Peanut, der gerade zum Internet-Star aufsteigt, ist glücklicherweise empathisch genug, um seinen armen Hund nicht einfach mit Cannabis zu füttern. Dass sein Tier trotzdem mit einer, ja, in diesem Fall dürfte der Begriff tatsächlich angebracht sein, Cannabis-Überdosis beim Tierarzt eingeliefert und mit Kohletabletten behandelt werden musste, lag an der unter anderem mit einem Hasch-Cookie gefüllten Tasche eines Hausgastes. Während dieser schlief, verging sich der nichtsahnende Vierbeiner am Inhalt der Tasche und bekam prompt die Quittung für solch ein ungezogenes Verhalten. Bei einem geschätzten Körpergewicht von etwa drei Kilogramm haut so ein ganzer Keks, der selbst erfahrene menschliche Konsumenten schon mal aus der Bahn werfen kann, ganz schön rein, woran die Bilder wohl keinen Zweifel lassen… Aber in welchen Geistessphären sich Peanut da gerade befunden hat, darüber kann man als Pothead natürlich wieder ganz wunderbar spekulieren.

 

 

 



Da wir wissen, dass jetzt mindestens 50 Prozent von euch Lust bekommen haben, ein Video mit einem dichten Chihuahua zu schauen, haben wir noch dieses Video (das ist nicht der im Artikel erwähnte Peanut) für euch ausgegraben. Zieht es euch rein, aber versprecht uns dafür bitte, dass ihr eure Tiere in Ruhe lasst, okay?

Die Amerikaner sind uns Europäern was Cannabis angeht inzwischen weit voraus. In den legalen Ausgabestellen sind daher auch nicht nur Gras und Haschisch zu erwerben, sondern auch diverse Lebensmittel-Zubereitungen, die THC enthalten. Wie erfahrene Cannabiskonsumenten wissen, ist aber gerade die Wirkung von Cannabis bei Aufnahme über Lebensmittel durchaus intensiver und auch länger anhaltend, zudem setzt die Wirkung auch erst zeitverzögert ein, was viele Leute zum verfrühten „nachlegen“ verleitet.

 

Dies hat seit der Cannabislegalisierung in Colorado zu vielen Krankenhausaufenthalten geführt, da die daraufhin entstehenden Angstzustände derart bedrohlich sein können, dass die Konsumenten in Panik verfallen. Außerdem besteht durch die Darreichung mittels Lebensmitteln natürlich die Gefahr, dass Personen zu diesen Snacks greifen, die gar kein Interesse an einem Cannabisrausch haben. So haben wir erst vergangene Woche über die 83-jährige Mutter von Weltstar Roseanne Barr berichtet, die versehentlich diverse THC-Lebensmittel zu sich nahm.

 

Ein besonders großes Problem stellt natürlich die unerwünschte Einnahme von THC-Lebensmitteln durch Kinder dar. Hunderte von Kindern mussten in Amerika schon behandelt werden, da sie so versehentlich einem Cannabisrausch ausgesetzt wurden. Um diesem Problem vorzubeugen, tritt heute in Colorado ein Gesetz in Kraft, das zumindest die Herstellung von THC-haltigen Lebensmitteln „in Form von Tieren, Menschen oder Früchten“ verbietet.

 

Da auch in Europa immer wieder gerne mit Marihuana und Haschisch gebacken wird, hier noch einmal der dringende Appell an alle Eltern, solche Lebensmittel unbedingt außerhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren! Schon viele Erwachsene vertragen über den Magen aufgenommenes Cannabis überhaupt nicht gut, dies ist jedenfalls keine Erfahrung, die man einem Kind in irgendeiner Form wünschen würde. Ein kleines Beispiel für einen Horrortrip nach Brownie-Konsum könnt ihr dem untenstehenden Video entnehmen – ein 29-jähriger US-Cop ist sich nicht mehr ganz sicher, ob er noch lebt oder schon tot ist und klingelt mal lieber beim Notruf durch.