In Manchester, England, haben Polizisten die Überreste einer Cannabisanlage für etwa 1.000 Pflanzen entdeckt. Das Pikante dabei: die Anlage befindet sich in einem Haus, das noch vor rund sechs Jahren als Polizeistation genutzt wurde. Über dem Hauseingang prangt noch immer der Schriftzug „Lancaster County Police Station“. Nur zufällig betraten Beamte das leerstehende Gebäude, da sie aufgrund von Baufälligkeiten Sicherheitsrisiken für Passanten vermuteten.

 

Im Inneren des Hauses dann die große Überraschung: unzählige Pflanzentöpfe, teilweise leer, teilweise noch mit verdorrten Pflanzenresten befüllt, Wurzelballen, Reflektoren und Grow-Lampen ließen keinen Zweifel daran, dass hier vor nicht allzu langer Zeit eine ganze Menge an Cannabis hochgezogen wurde. Das Polizeirevier wurde vor sechs Jahren aufgrund von Budgetkürzungen geschlossen und daraufhin in einer Auktion versteigert. Seitdem befand sich das Gebäude in Privatbesitz. Die Polizei geht davon aus, dass die Grow-Anlage von den Betreibern, die den Überresten nach wohl auch bei ihren Pflanzen geschlafen haben, erst am Morgen geräumt worden war.

 

Cannabisfreunde auf Reisen kennen das Problem: kifferfreundliche Hotels gibt es kaum, Raucherzimmer generell sind Mangelware und wenn es ganz blöd läuft, lassen sich aus Sicherheitsgründen noch nicht einmal die Fenster öffnen. Und dann sind da natürlich noch die Rauchmelder, die teilweise auch bei geringstem Qualmaufkommen stillen Alarm an der Rezeption auslösen.

 

Offenbar vollkommen unbeschwert von derlei Sorgen haben es sich zwei junge Männer im Alter von 21 und 25 in ihrem Hotelzimmer in Gremberghoven gemütlich gemacht. Ob sie in ihrem Zimmer Joints rauchten, ist nicht klar, in Anbetracht des Ausmaßes ihrer Verfehlungen aber auch vollkommen unerheblich. Selbst, wenn sie dort den größten Blunt aller Zeiten angezündet hätten, am weiteren Verlauf der Geschichte hätte das wohl recht wenig geändert. Denn anstatt bloß zu konsumieren, trockneten die beiden Männer ihr Marihuana im Hotelzimmer. Und wir reden hier nicht über ein paar Gramm, nein, stolze 14 Kilogramm Blütenmaterial lagen im ganzen Zimmer ausgebreitet auf dem Boden. Möbel stören in so einer Situation nur, das ist klar, und so wurde kurzerhand alles aus dem Weg geräumt. Das Treiben fiel natürlich auf, denn so eine Menge feuchten Weeds verströmt einen ziemlich intensiven Duft, wie eigentlich jeder, der schon mal einen Krümel Gras in der Hand hatte, wissen müsste.

 

Es kam, wie es kommen musste, andere Gäste beschwerten sich über die Geruchsbelästigung und eine Raumpflegerin verschaffte sich schließlich Zutritt zum Zimmer der Männer, um nach dem Rechten zu sehen. Die beiden befanden sich zu dem Zeitpunkt zwar nicht im Zimmer, aber das half ihnen auch nicht mehr. Die Polizei wurde verständigt, die Verdächtigen und ein Komplize, über den die Hotelbuchung lief, dürfen sich nun auf ein Verfahren einstellen.

Ja, auch Polizisten mögen Cannabis. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) setzt sich sogar für die komplette Legalisierung ein. Klar, unter der Uniform stecken ja auch nur Menschen wie du und ich, also zumindest teilweise. So wie zuletzt die beiden kanadischen Cops, die nach dem Konsum von Edibles im Dienst einen heftigen Paranoia-Absturz hatten und mittlerweile ihren Job los sind. In diesen Momenten lernen auch Gesetzeshüter den bitteren Geschmack der Prohibition kennen. Während besagte Polizisten die unzweifelhafte Verfehlung begingen, während der Dienstzeit zu konsumieren, gibt der Fall um einen Hamburger Hauptkommissar und Polizeiausbilder schon weniger Anlass zur Schadenfreude. Dieser wurde nämlich in seiner Freizeit erwischt, wie er bei einem Straßendealer etwas Marihuana erstand. Zivilfahnder beobachteten den Deal und griffen ein. Es lässt sich darüber streiten, wie schlau es gewesen ist, das Kraut an einem stadtbekannten Dealer-Hotspot kaufen zu wollen, eigentlich sollte der 47-jährige Hamburger schon einmal von der berüchtigten Balduintreppe gehört haben. Und sollte man von einem erfahrenen Hauptkommissar nicht etwas mehr Beobachtungsgabe und Cleverness erwarten? Wie dem auch sei, ohne Umschweife wurde der Mann von der Akademie abgezogen und an eine andere Dienststelle versetzt, wo er jetzt auf den Beginn der eingeleiteten Straf- und Disziplinarverfahren warten darf.

Ja, auch Polizisten mögen Cannabis. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) setzt sich sogar für die komplette Legalisierung ein. Klar, unter der Uniform stecken ja auch nur Menschen wie du und ich, also zumindest teilweise. So wie zuletzt die beiden kanadischen Cops, die nach dem Konsum von Edibles im Dienst einen heftigen Paranoia-Absturz hatten und mittlerweile ihren Job los sind. In diesen Momenten lernen auch Gesetzeshüter den bitteren Geschmack der Prohibition kennen. Während besagte Polizisten die unzweifelhafte Verfehlung begingen, während der Dienstzeit zu konsumieren, gibt der Fall um einen Hamburger Hauptkommissar und Polizeiausbilder schon weniger Anlass zur Schadenfreude. Dieser wurde nämlich in seiner Freizeit erwischt, wie er bei einem Straßendealer etwas Marihuana erstand. Zivilfahnder beobachteten den Deal und griffen ein. Es lässt sich darüber streiten, wie schlau es gewesen ist, das Kraut an einem stadtbekannten Dealer-Hotspot kaufen zu wollen, eigentlich sollte der 47-jährige Hamburger schon einmal von der berüchtigten Balduintreppe gehört haben. Und sollte man von einem erfahrenen Hauptkommissar nicht etwas mehr Beobachtungsgabe und Cleverness erwarten? Wie dem auch sei, ohne Umschweife wurde der Mann von der Akademie abgezogen und an eine andere Dienststelle versetzt, wo er jetzt auf den Beginn der eingeleiteten Straf- und Disziplinarverfahren warten darf.

In den Untiefen des Darknets kann man sich so ziemlich alles besorgen, das hat sich mittlerweile herumgesprochen. Natürlich erfreuen sich dort auch Marihuanaprodukte, die so ziemliche das harmloseste sind, was man auf den dunklen Märkten so bekommt, großer Beliebtheit. Aufgrund der komplexen Verschlüsselungsmechanismen gelangen den Behörden aber bisher eher selten Schläge gegen Händler und Käufer.

 

Der Staatsanwaltschaft Köln ist nun aber ein solcher gelungen: bereits Mitte Oktober kam es zu Hausdurchsuchungen in 17 Wohnungen und einem Lager. 50 Kilo Marihuana sowie 25.000 Euro Bargeld konnten im Zuge der Aktion sichergestellt werden, neun dringend tatverdächtige Personen wurden verhaftet. Wie ein Blick auf das Foto, das die „Versandabteilung“ zeigt, nahelegt, verlief der Online-Handel recht erfolgreich. Bezahlt haben die Kunden ihre Bestellungen mit Kryptowährungen. Drei Männer aus Sankt-Augustin und Troisdorf stehen als Köpfe der Bande im Zentrum der Ermittlungen. Aufgeflogen war der Handel dadurch, dass die versendeten Pakete und Umschläge mit den Adressen existierender Firmen als Absender beschriftet wurden. Als eines der betroffenen Unternehmen eine mysteriöse Rücksendung aufgrund von Nichtzustellbarkeit bekam, wurde die Polizei informiert, die die Ermittlungen aufnahm.

Bei einer Razzia in einem Privathaus im Südwesten von Laurel County im US-Bundesstaat Kentucky vergangenen Samstag konnten Polizei und FBI etwa 30 Kilo an Cannabisprodukten und einige Schusswaffen erbeuten respektive sicherstellen.

 

FBI-Agenten berichteten von etwa vier bis fünf Kilo Haschöl, gut sieben Kilo Marihuana (wohl kalifornischer Herkunft), 14 Kilo Edibles und etwa 350 vorbefüllten Vape-Pens. Als Hauptverdächtiger gilt ein 16(!)-jähriger Heranwachsender, der nach Polizeiangaben vorhatte, die Ware in lokalen High und Middle Schools an den Mann, beziehungsweise den Teenager, zu bringen. Kentucky ist einer der restriktivsten Bundesstaaten der USA, was die Cannabisgesetzgebung betrifft, Dekriminalisierung ist hier ein Fremdwort.

 

Dem Tatverdächtigen drohen nun harte Strafmaßnahmen, die bis zu einer zehnjährigen Gefängnisstrafe reichen können, je nachdem, ob Jugend- oder Erwachsenenstrafrecht angewendet wird.

 

Du möchtest mehr Informationen über Cannabis und den Anbau von Cannabis? Wir können dir helfen: An jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk sowie Head- und Growshop kannst du ab morgen, Dienstag, den 22. Oktober, die brandneue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin für lächerliche 2,60 Euro erwerben:

Link: Highway am Kiosk finden (Deutschland) Link: Highway 06/2018 als E-Paper (PDF) kaufen Link: Highway 06/2018 für Kindle bei Amazon kaufen Link: Inhaltsvorschau Highway 06/2018

Diesen Arbeitstag wird die Dame so schnell wohl nicht vergessen! Eigentlich war es ein ganz normaler Donnerstag, die Gebäudepflegerin ging wie gewohnt ihrer Arbeit in einem Einkaufszentrum in Neu-Isenburg nach. Gegen 15 Uhr passierte es dann: Bei der Reinigung eines Mülleimers fielen der Frau mehrere Tüten mit verdächtigem Inhalt auf. Bei genauerer Untersuchung stellte die verdutzte Finderin fest, dass es sich um verschiedene illegale Substanzen handelte. Die umgehend verständigte Polizei untersuchte das Material und fand Cannabis, Kokain sowie Amphetamine im geschätzten Gesamtwert von rund 33.000 Euro. Vom Besitzer fehlt bisher jede Spur.

In Australien berührt gerade ein ungewöhnlicher Cannabis-Prozess die Menschen: um ihren massiven Schuldenberg von etwa 58.000 australischen Dollar abzuzahlen und gleichzeitig ihre Familie durchzubringen, begann die 58-jährige Großmutter Vicki D. aus Sydney im vergangenen Dezember Cannabis zu verkaufen. Nach eigenen Angaben versorgte sie um die 100 Kunden pro Tag, was ihr rund 2.000 Dollar pro Woche eingebracht habe. „Ich habe es getan, um Weihnachten durchzustehen und für meine Enkelkinder“, versuchte sich die Seniorin vor Gericht zu rechtfertigen.

 

Und dass die Dame von ihrem illegalen Verdienst nicht etwa eine Kreuzfahrt buchte, sondern tatsächlich in erster Linie Geschenke für die Enkel kaufte, wurde im Verlauf der Ermittlungen bestätigt. Neben vielen alltäglichen Rechnungen für Lebensmittel und Kleidung wurden vor allem Belege für ein Hochbett in Feuerwehrauto-Optik, kindertaugliche Motocross-Räder und ähnliches Spielzeug gefunden. Ob ihre Gutmütigkeit das Gericht davon überzeugen kann, das Strafmaß zu verringern, wird sich im weiteren Verlauf der Verhandlung zeigen. Bis dahin befindet sich Granny Spliff, wie sie inzwischen in den Medien genannt wird, dank Kaution auf freiem Fuß.

Die Hecke stets akkurat getrimmt und möglichst ebenmäßig im Wuchs, grenzt sie das eigene Grundstück von den Nachbarn und der Straße ab und gibt durch ihren Zustand gleichzeitig aufschlussreiche Kunde über den Fleiß und die Ordnungsliebe des Grundstückseigners. In Groß-Gerau fand ein Mann dieses Symbol deutscher Spießbürgerlichkeit aufs Widerlichste geschändet vor: ein Unbekannter hatte es doch tatsächlich gewagt, das Gewächs durch eine weggeworfene Plastiktüte zu besudeln. Dies allein muss schon ein großer Schock gewesen sein. Doch es kam noch schlimmer, denn bei genauerer Betrachtung des vermeintlichen Plastikmülls fanden sich im Innern der Tüte doch tatsächlich viereinhalb Kilo Haschisch, die in sieben mit Paketband umwickelte Päckchen abgepackt war. Da wurde es dem Finder dann endgültig zu viel, er informierte umgehend die Polizei über sein kurioses Fundstück. Die Ermittlungen dauern an, der Hecke geht es den Umständen entsprechend gut.

 

Du möchtest mehr Informationen über Cannabis und den Anbau von Cannabis? Wir können dir helfen: An jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk sowie Head- und Growshop kannst du die brandneue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin für lächerliche 2,60 Euro erwerben:

 

 

 Link: Highway am Kiosk finden (Deutschland) Link: Highway 04/2018 als E-Paper (PDF) kaufen Link: Highway 04/2018 für Kindle bei Amazon kaufen Link: Inhaltsvorschau von Highway 04/2018

Ein bisschen Gras verkaufen, da wird schon nichts passieren – das denken sich wohl die meisten Leute, die hier und da mal (oder auch regelmäßig) einen Zehner oder Zwanni verkaufen. Da es gefühlt so viele Dealer wie Konsumenten gibt, geben ihnen die Statistiken ja auch recht: wer steht schon vor Gericht, nur weil er ein paar Freunden etwas Gras mit einem Euro Aufschlag weitergereicht hat? Und selbst wenn? Man kommt ja schon nicht jahrelang in den Knast, in Deutschland doch nicht – das denken wohl auch die meisten Leute.

 

Doch ganz anders sieht die Sache aus, wenn man an Minderjährige verkauft, auch wenn man selbst nicht viel älter ist: denn das sieht das Gericht überhaupt nicht gerne. Auch sind so junge Menschen deutlich einfacher durch die Polizei einzuschüchtern. Beides wurde nun einem 23-Jährigen aus Oppenheim zum Verhängnis. Seine damals 16-jährige Freundin verlor im Mai 2016 im Schulunterricht ein klein bisschen Gras, wie die „Allgemeine Zeitung“ berichtet. Die Lehrerin rief die Polizei, die befragte das Mädchen und eine Freundin, die daraufhin verrieten, dass der Oppenheimer regelmäßig Gras verkaufe.

 

Nun stand er wegen 14 Fällen im Gramm-Bereich vor Gericht und wurde in zehn Fällen verurteilt. Allerdings waren die Abnehmer zwischen 15 und 16 Jahren alt. Auch stand er bereits einmal wegen ähnlicher Vergehen vor Gericht. Zudem hatte er seine Freundin angehalten, in der Schule Gras zu verkaufen, sodass diese einmal zwölf und einmal zehn Gramm in der Schule verkaufte. Das Ganze kam den gelernten Metzger nun äußerst teuer zu stehen: fünf Jahre Haft für ein paar Gramm Gras. So wurde durch die Prohibition ein weiteres Leben zerstört, während gleichzeitig das Scheitern des angeblich so gewährleisteten Jugendschutzes aufgezeigt wurde.

 

Du möchtest mehr Informationen über Cannabis und den Anbau von Cannabis? Wir können dir helfen: An jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk sowie Head- und Growshop kannst du die brandneue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin für lächerliche 2,60 Euro erwerben:

 Link: Highway am Kiosk finden (Deutschland) Link: Highway 03/2018 als E-Paper (PDF) kaufen Link: Highway 03/2018 für Kindle bei Amazon kaufen Link: Inhaltsvorschau von Highway 03/2018