In unserer Titelstory von Highway – Das Cannabismagazin 05/2017 berichtet Mr. Haze Amaze von der BHO-Kultur in Amsterdam, zu denen die Gruppe von BHO-Produzenten namens Ambrosia Extracts zu einem guten Teil beiträgt. In den USA ist BHO schon seit einigen Jahren einer größeren Konsumentengruppe bekannt und in den Legalisierungs-Staaten ein beliebtes und viel produziertes Produkt. Doch nicht alle Konsumenten wollen BHO rauchen, aber dennoch Cannabisextrakte konsumieren – auch schrecken viele Konsumenten aufgrund der möglichen Gefahren davor zurück, BHO selbst herzustellen. Abhilfte schafft hier beispielsweise die Rosin-Technologie, die unser Autor Light Addict in diesem Artikel näher betrachtet.

 

Im Folgenden erhaltet ihr einen Einblick in den Rosin-Artikel der gerade frisch erschienenen Ausgabe 05/2017 von Highway – Das Cannabismagazin:

 

Rosin ist eine weitere Form von Cannabisextrakt, die sich im Endergebnis nicht groß von anderen Extraktionsformen unterscheidet, dafür aber schon mit einfachen Mitteln umgesetzt werden kann und dabei sehr sicher ist. Die Extraktion geschieht völlig ohne Lösungsmittel und erzeugt innerhalb von Minuten ein brauchbares Produkt. Die Extraktion mit der Rosin-Technik hat sich in den letzten Jahren daher weit verbreitet. Dabei wird nur Hitze und Druck genutzt, um das Harz aus dem Cannabismaterial zu pressen. Mit dieser einfachen Methode kann man schnell und mit simplem und kostengünstigem Equipment gute Erfolge erzielen. Die folgenden Erläuterungen sollen nur als grobe Informationsgrundlage dienen – die Herstellung von Rosin ist immer noch ein mechanischer Prozess mit verschiedenen Variablen, bei dem Interessierte viel Zeit mit Herumexperimentieren verbringen können.

 

Benötigte Materialien:

  • Backpapier, um das Extrakt aufzufangen (darf auf keinen Fall gewachst sein)

  • Ein Glätteisen (günstig zu erstehen) oder jede andere Art aufheizbarer Zange oder Presse (als Hitzequelle)

  • Rasierklinge oder entsprechendes Dabbing-Zubehör (um das Extrakt einzusammeln)

  • Cannabis -- in welcher Form auch immer

  • Knoblauchpresse (um die Blüten zu komprimieren)*

  • Klemmzwinge (um zusätzlichen Druck zu erzeugen, nur bei Glätteisen nötig)*

  • Leere, feinmaschige Teebeutel (zur Vermeidung von Verunreinigungen)*

*die drei letztgenannten Materialien sind nicht zwingend notwendig.

 

Temperatur, Zeit und Druck

Wie bei den meisten Extraktionsverfahren kann die Hitze das fertige Produkt auch negativ beeinflußen. Daher muss nach der richtigen Balance gestrebt werden. Generell kann zu den Temperaturen gesagt werden, dass man niemals über 165 Grad gehen sollte. Bewegt man sich in niedrigeren Temperaturbereichen von etwa 115 bis 150 Grad, bleiben mehr Terpene und Cannabinoide erhalten, wodurch Geschmack und Potenz verbessert werden. Diese Temperaturen geben auch ein festeres Produkt mit hellerer Farbe, jedoch können die Erträge bei niedrigen Temperaturen leiden, sodass man eventuell etwas länger und wenn möglich auch fester pressen sollte. Eine etwas kürzere Zeitspanne pressen sollte man hingegen bei höheren Temperaturen zwischen 150 und 165 Grad. Diese erbringen höhere Erträge, allerdings wird die Qualität ein bisschen beeinträchtigt. Das Produkt wird etwas dunkler und saftiger als bei niedrigeren Temperaturen. Die Farbe des Rosins hängt aber auch davon ab, welche Art von Cannabis gepresst wird.

 

Blütenextraktion

Kleine Mengen Marihuana sind für die Blütenextraktion am besten geeignet, vor allem bei Nutzung eines Glätteisens. Andere Arten von Pressen können natürlich gegebenenfalls weitaus größere Mengen an Material verarbeiten. Unglücklicherweise haben die meisten Glätteisen eine Minimumtemperatur von etwa 150 Grad, sodass das Pressen mit niedrigen Temperaturen mit solch einem Gerät eventuell nicht möglich ist. Eine Möglichkeit ist es, das Gerät vor dem Pressen vom Strom zu trennen, damit es abkühlen kann, allerdings kann dies natürlich unterschiedlichste Ergebnisse liefern, sodass man damit herumexperimentieren muss.

 

Um zu starten, sollte man alle Stängel von dem Blütenmaterial entfernen. Ein halbes Gramm oder etwas mehr ist eine gute Menge zum Ausprobieren. Nun wird ein wenig (ungewachstes) Backpapier so in die Knoblauchpresse eingelegt, dass die Enden herausschauen. Die gewünschte Menge Marihuana wird dann eingelegt und feste gedrückt. An den Papierenden kann das halb zerdrückte Blütenmaterial aus der Knoblauchpresse entnommen werden: nun hat man eine kleine Scheibe kompressiertes und gleichmäßig verteiltes Marihuana. Dieser Zwischenschritt ist jedoch keine Voraussetzung, um Rosin herzustellen – auch ganz normale, nicht vorbereitete Blüten können genutzt werden.

 

Nach der Vorbereitung des Marihuanas... ...an dieser Stelle müssen wir leider abbrechen, aber keine Sorge: den vollständigen Artikel (Blütenextraktion, Exraktion aus Trim, Haschisch und Kief, Infos zu Erträgen, größeren Vorhaben, zur Qualität und den Vorteilen gegenüber BHO) sowie viele weitere Inhalte und News rund ums Kiffen und den Cannabisanbau findet ihr in der aktuellen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin:

 

 Link: Highway am Kiosk finden (Deutschland) Link: Highway 05/2017 als E-Paper (PDF) kaufen Link: Highway 05/2017 für Kindle bei Amazon kaufen Link: Inhaltsvorschau von Highway 05/2017

Das „Dabbing“ erfreut sich immer größerer Beliebtheit, insbesondere in den USA, wo der Trend seinen Anfang fand. Begriffe wie Dab, Torch, Nail und viele andere verwirren jedoch jeden unwissenden Konsumenten und dabei ist dies nur ein Bruchteil des Fachchinesisch. Die wichtigsten Begriffe und Informationen liefert daher an dieser Stelle Mr. Haze Amaze, der für seine Recherche zum Thema Dabbing bei den Experten des niederländischen Extraktionsteams Ambrosia Extracts genauer nachgefragt hat.

 

Im Folgenden erhaltet ihr einen Einblick in die Titelstory der gerade frisch erschienenen Ausgabe 05/2017 von Highway – Das Cannabismagazin:

 

Bevor es losgeht, eine kurze Erklärung vorab, damit auch jeder folgen kann: Was ist Dabbing? Ganz grob gesagt, ist es eine spezielle Art, ein Cannabisextrakt zu konsumieren. Dazu wird ein Dab auf einem vorher erhitzen Nail platziert, der auf einer sogenannten Rig thront. Der entstehende Rauch wird inhaliert. Ein Dab (englisch: Klecks oder Tupfen) ist sozusagen eine Portion des Extrakts. Leider kann man da keine pauschale Größenangabe machen. Normalerweise hat ein Dab etwa die Größe einer Erbse, doch die Amerikaner neigen oftmals zur Übertreibung, indem sie die Extrakte fast schon löffelweise auf ihre Nails schmieren. Ein Nail (englisch: Nagel) ist ein Aufsatz für Bongs, üblicherweise mit einem „weiblichen“ Stecker ausgestattet, der auf das „männliche“ Gegenstück der Bong gesetzt wird. Allerdings gibt es hier auch Ausnahmen, manche Nails können auch in das Loch der Bong gesteckt werden. Diese Variante ist die günstigere und passt auch wesentlich besser zum eigentlichen Namen, da sie wie ein dicker Nagel mit einer kleinen Pfanne oben drauf aussieht. Des Weiteren gibt es auch noch sogenannte Swings, also Schaukeln, und Bangers, aber das würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Ein Nail besteht aus Keramik, Borosilikatglas oder Titan, wobei letzteres am beliebtesten ist. Alle drei Materialien vertragen sehr hohe Temperaturen, was uns direkt zum nächsten Punkt mitsamt der Torch bringt. Eine Torch ist nichts anderes als ein kleiner Bunsenbrenner, wie er auch zum Flambieren oder für Crème brûlée verwendet wird. Mit dieser Torch wird der Nail erhitzt, bis er leicht zu glühen beginnt, denn das Extrakt soll dann auf diesem heißen Nagel platziert werden, um zu verdampfen. Ist der Nagel also erhitzt, wird das Extrakt mittels eines Dabbers, einem Dabbing-Tool, das ein wenig an ein Gerät eines Zahnarztes erinnert, aufgenommen und auf den glühenden Nagel gepackt. Daraufhin beginnt das Extrakt augenblicklich zu verdampfen und einen dichten weißen Rauch zu erzeugen, zeitgleich wird an der Rig gezogen. Eine Rig ist eine Bong mit dem benötigten, oben genannten „männlichen“ Schliff. Meistens sind Rigs etwas kleiner als normale Bongs. Das hat den Grund, dass das Extrakt nach dem Erhitzen und Verdampfen durch die Wasserkühlung der Bong wieder kondensiert. Das bedeutet also, je größer die Rig, desto mehr Extrakt wird auf dem Weg durch das Glaslabyrinth zurückbleiben und als schmieriger Rückstand in der Rig kleben bleiben.

 

Kreationen von Ambrosia Extracts

 

Um dem Ganzen noch etwas weiter auf den Grund zu gehen, habe ich mich mit Godsnectar420 (so sein Instagram-Nickname) von Ambrosia Extracts getroffen. Die Mitglieder der Gruppe Ambrosia Extracts stellen nun seit einigen Jahren dabbares Material – BHO – selbst her und haben bereits viel Wissen zu diesem Thema gesammelt. Ich sitze gerade noch im Amsterdamer Coffeeshop 1eHulp in der Marnixstraat und unterhalte mich mit ein paar Einheimischen darüber, welcher Coffeeshop denn nun der beste ist, da bekomme ich eine Nachricht, dass Godsnectar420 auch schon dort sitzt und auf mich wartet. Da die Jungs gerne anonym bleiben möchten, ist es natürlich schier unmöglich, ihn zu erkennen. Nach einem kurzen Hin und Her finden wir uns doch und setzen uns in den unteren Teil des Coffeeshops. Godsnectar420 ist ein gewöhnlicher junger Mann in Hip-Hop-Klamotten. Wir kommen direkt ins Gespräch über Dabs und Cannabis, während wir einen Joint rauchen. Er fragt mich, ob ich schon häufiger gedabbt habt, was ich verneinen muss, da ich bisher nur einmal auf einer Dabbing-Veranstaltung, der Dab-A-Doo, war. Für das Interview wechseln wir den Standort, da die Musik etwas stört. In einer kleinen Bar angekommen, setzen wir uns nach draußen. Als erstes möchte ich direkt von ihm wissen, was denn BHO jetzt eigentlich genau ist. „BHO ist eine Abkürzung für Butan Honey Oil. Es ist ein Produkt, das durch die Extraktion von THC mittels Butangas gewonnen wird. Theoretisch kann man sagen, dass es eines der reinsten und stärksten Extrakte in Bezug auf die Potenz ist, da durch die Butanextraktion nur die Cannabinoide von der Pflanze gelöst werden. Bei einer ordentlichen Extraktion geht die Masse des im Extrakt enthaltenen pflanzlichen Materials gegen null.“ Er holt einige kleine beschriftete Gläschen aus einer Tasche und stellt sie vor mich hin: „Mach sie ruhig mal auf und riech dran.“

 

In den Gläschen kleben gelbliche Klumpen, die mich rein äußerlich ein wenig an einen Schwamm erinnern, denn Öl ist es nicht, sondern es hat eine eher solide Form. „Butan Honey Oil ist ja auch sozusagen die Vorstufe. Direkt nach der Extraktion ist es noch flüssig, da das Butan ja auch in flüssiger Form durch das Cannabis geleitet wird. Danach ist die wichtigste Aufgabe, so viel Butan wie möglich aus dem Extrakt zu entfernen, denn niemand hat Lust auf ein brennendes, gesundheitsschädliches Extrakt.” Das Entfernen des Butans geschieht durch das sogenannte „Purging“ beziehungsweise Reinigen, auf das wir gleich noch zu sprechen kommen werden. Der Geruch ist jedenfalls unglaublich penetrant, aber zugleich auch frisch, zitronig und süßlich – einfach umwerfend. „Bei der Butangas-Extraktion gehen durch die extreme Kälte auch keine Terpene verloren, die für Geruch und Geschmack zuständig sind”, erklärt mir Godsnectar420 lächelnd, als er den begeisterten Ausdruck auf meinem Gesicht sieht. Schnell drehe ich die Döschen zu und gebe sie ihrem Besitzer zurück, der nun merklich seine Stimme senkt: „Man muss leider immer noch sehr vorsichtig sein, es ist schließlich illegal.“ Er verstaut die Behälter wieder in seiner Tasche und ich schaue ihn verwundert an. Illegal? Aber das ist doch auch nur Cannabis. „Das stimmt zwar, aber aufgrund der Konzentration wird es hier in den Niederlanden offiziell als harte Droge eingestuft. Es gibt aber auch noch andere Gründe dafür. Einer davon ist beispielsweise die Gefahr bei der Herstellung. Du machst nur einen unüberlegten Schritt, etwa dir eine Kippe oder einen Joint während der Extraktion anzuzünden, und schon reißt es dir die Hauswand weg. Butan ist schließlich ein sehr reaktives Gas, leicht entzündlich und hochexplosiv. Wäre es legal, gäbe es sicher mehr Leute, die versuchen würden, BHO herzustellen – und das steigert die Wahrscheinlichkeit für solche Unfälle. Zudem habe ich die Vermutung, dass die Niederlande sich nicht mehr als Mekka für Cannabis sehen wollen. Die Legalisierung von starken Extrakten wie BHO hätte zur Folge, dass noch mehr Leute in die Niederlande kommen würden, einfach nur, um hochprozentige Cannabisextrakte zu kaufen.“...

 

...an dieser Stelle müssen wir leider abbrechen, aber keine Sorge: den vollständigen Artikel, den Begleitartikel zur Rosin-Technologie sowie viele weitere Inhalte und News rund ums Kiffen und den Cannabisanbau findet ihr in der aktuellen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin:

 

 

 Link: Highway am Kiosk finden (Deutschland) Link: Highway 05/2017 als E-Paper (PDF) kaufen Link: Highway 05/2017 für Kindle bei Amazon kaufen Link: Inhaltsvorschau von Highway 05/2017

Nach zwei langen Monaten Wartezeit ist ab heute endlich die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin an allen (Bahnhofs-)Kiosken, Grow- und Headshops erhältlich. Für schlappe 2,60 Euro (2,99 Euro in Österreich, 4,20 Franken in der Schweiz oder sogar nur 1,89 als E-Paper, beispielsweise bei Amazon) erhaltet ihr die volle Ladung Infos zu Cannabis, Legalisierung, Anbau indoor und outdoor und vieles mehr.

 

Eine Auswahl der Artikel der aktuellen Ausgabe:

 

Titelstory Spezial: BHO und Rosin Dabbing erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Doch es gibt verschiedene Wege, um an das begehrte Extrakt zu gelangen. Wir haben uns mit Ambrosia Extracts in Amsterdam getroffen und uns über BHO unterhalten. Autor Light Addict hat währenddessen die Rosin-Technologie genauer unter die Lupe genommen.

 

 

Bundestagswahl 2017 Parteienvergleich – Am 24. September wird in Deutschland zur Bundestagswahl gebeten. Vieles spricht dafür, dass Merkel in eine weitere Runde geht. Gerade aus Sicht von Cannabiskonsumenten ist dies jedoch die schlechteste Wahl überhaupt. Doch wen denn wählen? Ein Parteienvergleich hinsichtlich der Cannabispolitik.

 

 

Interview Dr. Harald Terpe – Anlässlich der anstehenden Wahl haben wir uns mit dem drogen- und suchtpolitischen Sprecher sowie Obmann im Gesundheitsausschuss der grünen Bundestagsfraktion, Dr. Harald Terpe (Bündnis 90/Die Grünen), getroffen und ihn zu den Themen Cannabis, Legalisierung und Wahlversprechen befragt.

 

 

Growing Der richtige Erntezeitpunkt – Das Ende des Sommers macht viele Leute traurig – meist wegen der Aussicht auf einen nasskalten Herbst und Winter. Cannabiszüchter, vor allem Outdoor-Züchter, verbinden den Herbst jedoch auch mit einem frohen Ereignis – es wird geerntet! Doch wann exakt sollte die Ernte am besten stattfinden?

 

 

Recht „Nur“ Geldstrafe trotz sieben Kilo Marihuana – Unser Rechtsanwalt Steffen Dietrich betrachtet einen interessanten Fall, bei dem ein Angeklagter zwar sieben Kilo Marihuana anbaute, dies aber von dermaßen schlechter Qualität waren, dass er in der Revision mit einer Geld- statt Gefängnisstrafe davonkam.

 

 

Growing Hitze in der Grow-BoxDurch hohe Umgebungstemperaturen kann man als Indoor-Grower Schwierigkeiten mit der Hitze in der Growbox bekommen. Gerade bei Grows mit einer Metallhalogen- oder Natriumdampflampe können die Temperaturen sehr schnell zu stark ansteigen und die Pflanze schädigen. Wir zeigen Lösungen auf.

 

 

High School Achtung Streckmittel – Der größte Nachteil der Illegalität von Marihuana und Haschisch ist neben der Strafverfolgung die Unsicherheit, ob man „sauberes“ Cannabis erworben hat oder ob man sich durch den Konsum die Gesundheit ruiniert. Wir zeigen, wie die gängigsten Streckstoffe von Marihuana erkannt werden können.

 

 

 

Weitere Artikel Film: Savages +++ Sortenportrait: Crown Royale +++ Kiffertypen: Der High-Tech-Kiffer +++ High Five: Marihuana als Medizin +++ Messe-Bericht: Mary Jane Berlin 2017 +++ Cannabusiness: „High Times“ verkauft +++ und vieles mehr...

 

Link: Highway am Kiosk finden (Deutschland)  Link: Highway als E-Paper (PDF) kaufen  Link: Highway für Kindle bei Amazon kaufen

Dabbing ist der neueste, nun schon länger anhaltende Trend in der Cannabis-Community. In Amerika kann man sich die Dabs genannten Cannabis-Extrakte, die gegenüber einer Cannabisblüte ein Vielfaches an THC aufweisen, in den legalen Weed-Shops kaufen. In Europa ist man leider darauf angewiesen, sich solche Dabs, die anschließend in der Regel mit speziellem Dabbing-Zubehör geraucht werden („dabben“), selbst herzustellen.

 

Dieser Umstand wurde nun dem Kölner Rapper Niko B. alias Dr. Knarf (unter anderem bekannt aus der Vox-Sendung „Cover my song“) wohl zum Verhängnis. Wie „RP Online“ berichtet, flog gestern das Kölner Tonstudio des Rappers zu großen Teilen in die Luft. In dem Studio wurde nicht nur Equipment zur Musik-Produktion gelagert, sondern anscheinend auch mehrere Kilogramm Marihuana sowie sechs Flaschen mit Propangas. Zwei dieser Flaschen explodierten nun. Der 32-jährige Rapper sowie ein 35-jähriger Mann, der sich zu diesem Zeitpunkt mit Dr. Knarf zusammen in dem Tonstudio aufhielt, liegen derzeit im Koma und kämpfen um ihr Leben. Nach Augenzeugenberichten rannte Dr. Knarf brennend auf die Straße, wo er kollabierte. Bei der Explosion verlor er beide Hände.

 

Die üblichen Müll-Medien aus der Ecke „Express“ und „Bild“ spekulierten bereits von einem Drogenlabor zur Produktion von synthetischen Drogen. Allerdings reicht ein Blick in die Social-Media-Accounts von Dr. Knarf, um zu sehen, dass er ein großer Liebhaber des Dabbings ist. Viele seiner Posts auf Facebook und Instagram drehen sich nicht nur um seine Liebe zu Cannabis allgemein, sondern vor allem um Cannabis-Extrakte, die sogenannten Dabs. Sein Instagram-Name lautet „kniwo710“, wobei das 710 zweifelsfrei das amerikanische „Codewort“ für Hasch-Öl, also Dabs beziehungsweise das Dabben an sich darstellt, analog zur 420.

 

Und diese Dabs können halt auch mithilfe von Gas extrahiert werden. Die ersten Versuche in diesem Bereich basierten meist auf Gas-Extraktion. Inzwischen gibt es auch viele andere Möglichkeiten zur Dab-Herstellung, etwa durch den völlig gefahrlosen Gebrauch von Druck (hier als Beispiel etwa unsere Verlosung der Öl-Presse „T-Rex“). In Highway – Das Cannabismagazin 04/2016 (hier kann noch das E-Paper erworben werden) haben wir verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, Hasch-Öl beziehungsweise Dabs herzustellen – unter anderem auch einfach nur mithilfe von Butterbrotpapier und einem Bügeleisen.

 

Leider entschied sich Dr. Knarf wohl zur Herstellung mittels Gas. Auch die Polizei bestätigte inzwischen diese Version, wie bei „RP Online“ zu lesen ist. In der Regel wird zur Herstellung von Dabbing-Material Butangas genutzt, wenn mit Gas extrahiert wird. Allerdings ist es auch mit Propangas möglich. Wir haben in unserer Ausgabe 04/2016 und auf unserer Website schon mehrfach davor gewarnt und können nur die Herstellung von Cannabis-Extrakt empfehlen, wenn diese ohne Gas erfolgt. Damit das Dabben ein großer Spaß bleibt und niemand mit seinem Leben dafür zahlen muss.

 

Wir wünschen Nick B. alias Dr. Knarf und seinem Kollegen alles Gute und eine baldige Genesung! Falls ihr den Musiker Dr. Knarf noch nicht kennt, habt ihr mit diesem Video die Gelegenheit, euch einen Eindruck zu verschaffen:

HEUTE AM 18. DEZEMBER IM ADVENTSKALENDER: Cannabisöl-Presse T-REX von Tarik+Rosin

 

It’s dabbing time! Wer träumt nicht von seinem eigenen Cannabisöl? Doch solange manche Produzenten entsprechender Herstellungsgeräte noch mit Sprüchen wie „jetzt 30 % weniger explosiv“ werben, haben viele Leute kein gutes Gefühl dabei. Doch es muss nicht immer mit Gas extrahiert werden (aber wenn, dann bitte mit den EHLE-Extraktoren).

 

Ein äußerst einfaches Verfahren für kleinere Mengen, das keine Hilfsmittel außer Backpapier benötigt und nur mit Hitze und Druck arbeitet, ist im T-Rex von Tarik+Rosin umgesetzt: Mit dem Gerät, ein bisschen Gras und einem kleinen Stück Backpapier kann in Sekundenschnelle dabbares Material hergestellt werden. Schaut euch einfach das unter dem Artikel zu findende kurze Erklärungsvideo dazu an!

 

Wenn ihr den T-Rex im Wert von ungefähr 200 Euro gewinnen möchtet, müsst ihr nur folgende drei Fragen beantworten:

 

Gewinnfragen:

1. Wie teuer ist ein Kilo Weed in Nord-Korea?

2. Wie teuer ist ein Gramm Weed in Uruguay?

3. Was war am 1. Dezember im Highway-Adventskalender?

(Alle Antworten findet ihr hier auf unserer Website.)

 

Alle richtigen Antworten bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Extra-Gewinnchance: Jeder Teilnehmer, der uns seinen Facebook-Namen in der E-Mail mitteilt und unter unserem heutigen Adventskalender-Facebook-Post zwei bis fünf Freunde im Kommentarbereich verlinkt, steigert seine Gewinnchancen um das 2-, 3-, 4- oder sogar 5-fache!

 

Gestern gewonnen (Protube 125 M) hat: Lars K.

 

Viel Glück und eine frohe Weihnachtszeit an alle Leser!

Eure Highway-Redaktion

 

Teilnahmebedingungen: Alle Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Außerdem sollten die Teilnehmer im Idealfall direkt ihre Anschrift mitsenden, andernfalls haben sie 48 Stunden Zeit auf die Gewinnbenachrichtigung zu reagieren, sonst geht der Preis an den nächsten. Die Teilnahme ist bis Mitternacht des heutigen Tages möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

HEUTE AM 14. DEZEMBER IM ADVENTSKALENDER: Cannabis-Öl-Extraktor „EHLE-X-trakt M“

 

Es gibt viele Glaspfeifen auf dem Markt, aber nur wenige Hersteller, die mit Liebe und Herzblut ans Werk gehen. Schon seit bald mehreren Jahrzehnten ist es ein Name, der unter deutschsprachigen Cannabisfreunden immer wieder mit viel Begeisterung weiterempfohlen wird. Die Rede ist von EHLE. – einer Glasbläserfamilie und -firma, die aus Limburg heraus agiert.

 

Im Jahr 2015 wurde die Firma durch einen Zusammenschluss noch einmal vergrößert und auch die Produktpalette hat inzwischen ordentlich an Umfang gewonnen: Neben diversen Bongs verschiedenster Bauart, Kawumms, Percolatoren, Shisha- und Dabbingzubehör made in Germany gibt es von EHLE. auch Öl-Extraktoren in verschiedenen Größen.

 

Wir verlosen heute in unserem Adventskalender einen EHLE-X-trakt M“ (30 Zentimeter) im Wert von 72 Euro. Damit kann rauchbares Öl aus Kräutern gewonnen werden. Das funktioniert so: In das kleine Loch oben wird Feuerzeuggas eingefüllt, das Gas löst das Öl und dieses tropft nun in eine Auffangschale – das Gas verdunstet, das Öl bleibt. (Im Lieferumfang ist eine ausführliche Anleitung beinhaltet.)

 

Mehr Informationen zu den EHLE.-Extraktoren findet ihr unter www.t-ehle.de/Dabbing/Extraktoren

 

Alles, was ihr tun müsst, um zu gewinnen, ist folgende drei Fragen zu beantworten:

 

Gewinnfragen:

 

Frage 1: Seit wann gibt es die ersten EHLE.-Glas-Wasserpfeifen?

Antwort: O) 1972 T) 1988 C) 2001

 

Frage 2: Wer oder was verbirgt sich hinter dem Namen Carl–Gustaf?

Antwort: C) Der dänische König H) Ein Modell der EHLE.-„e.motion“-Serie B) Der Vater von Thomas Ehle

 

Frage 3: Was für ein Schliff sitzt am EHLE.-Modell „Wasserstoff“?

Antwort: D) NS 18,8 C) NS 24 B) NS 29,2

 

(Hinweise findet ihr sicherlich unter www.t-ehle.de)

 

Das richtige Lösungswort schickt ihr bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Extra-Gewinnchance: Jeder Teilnehmer, der uns seinen Facebook-Namen in der E-Mail mitteilt und unter unserem heutigen Adventskalender-Facebook-Post zwei bis fünf Freunde im Kommentarbereich verlinkt, steigert seine Gewinnchancen um das 2-, 3-, 4- oder sogar 5-fache!

 

Gestern gewonnen (RADIX pro) hat: Rene S.

 

Viel Glück und eine frohe Weihnachtszeit an alle Leser!

Eure Highway-Redaktion

 

Teilnahmebedingungen: Alle Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Außerdem sollten die Teilnehmer im Idealfall direkt ihre Anschrift mitsenden, andernfalls haben sie 48 Stunden Zeit auf die Gewinnbenachrichtigung zu reagieren, sonst geht der Preis an den nächsten. Die Teilnahme ist bis Mitternacht des heutigen Tages möglich.

Unser Do-it-yourself-Experte Chuck Lore beschreibt in der aktuellen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin wie Haschöl und daraus dann THC-haltiges Liquid für elektrische Zigaretten, im Folgenden E-Liquid genannt, hergestellt wird. Die Herstellung ist mit etwas Arbeit verbunden, dafür ist das Ergebnis in jedem Fall zufriedenstellend und eine Bereicherung für den Konsumenten. Besonders diejenigen, die Cannabis aus medizinischen Gründen einnehmen müssen, werden sich über ein günstiges und gut dosierbares E-Liquid freuen.

Der Do-it-yourself-Experte von Highway: Chuck Lore

 

Grundsätzlich sind für die Herstellung von E-Liquid, je nach Extraktionsverfahren, zwei bis drei Arbeitsschritte nötig. Zuerst werden die Inhaltsstoffe der Pflanze aufgearbeitet, dann extrahiert und danach werden diese in das E-Liquid für die E-Zigarette eingebracht. Wie die meisten Freunde des Hanfs wissen, befinden sich die begehrten Cannabinoide hauptsächlich in den Trichomen (hier: Drüsenhaare der Hanfpflanze). Diese sind besonders bei der weiblichen Pflanze, und da in Blütennähe, reich an Wirkstoffen. Viele Konsumenten wünschen sich einen Extrakt dieser Harzdrüsen, auch unabhängig von der Herstellung eines E-Liquids. Die einen, um die Droge platzsparend verstecken zu können und die anderen, um die Wirkung schwachen Marihuanas zu verstärken. Das begehrte Haschöl, das genau genommen kein Öl, sondern ein Harzextrakt ist, ist einfach herzustellen. Und wenn erst einmal das Öl extrahiert ist, dann ist die Herstellung eines potenten E-Liquids kein Problem mehr.

 

Wie die Cannabinoide der Hanfpflanze am sinnvollsten extrahiert werden, ist umstritten. Es ist von der gewünschten Menge, den technischen Möglichkeiten und der Erfahrung des Anwenders abhängig. Im Folgenden werden drei Methoden beschrieben, zwischen denen die geeignetste gewählt werden kann. Liebhaber starker Extrakte können auf den letzten Schritt, die Herstellung eines E-Liquids, verzichten und das gewonnene Haschöl direkt verwenden.

 

...für die Ausführungen zur vorbereitenden Arbeit, der Decarboxylierung, schaut bitte in Highway – Das Cannabismagazin 04/2016... anschließend befasst sich der Artikel mit der Extrahierung mittels „Honey Bee Extraktoren“, um dann anschließend aber weitere Verfahren vorzuschlagen. Im Folgenden ein weiterer Ausschnitt aus dem Artikel:

 

Die Extraktion mittels Alkohol (gemeint ist hier und in Folge stets Ethylalkohol!) ist für die Herstellung moderater Mengen besser geeignet. Dazu benötigt man Alkohol in hoher Konzentration. Optimal ist Alkohol mit 90% Volumenprozenten, funktionieren wird es bereits ab 40% Volumenprozenten, die Konzentration von gängigem Wodka oder Weizenkorn reicht aus. Allerdings ein Wermutstropfen vorab: Das Haschöl, das mit dieser Methode gewonnen wird, ist mit Chlorophyll und anderen Stoffen kontaminiert. Für die Herstellung geringer Mengen wird daher auf die Direktharzmethode weiter unten verwiesen.

 

Das Pflanzenmaterial wird grob zerkleinert, in ein Marmeladenglas gegeben und mit Alkohol aus dem Eisfach übergossen. Danach wird das Glas in das Gefrierfach gestellt und zwei Mal täglich geschüttelt. Die Kälte ist bedeutsam, weil sonst zu viel Chlorophyll gelöst wird, was die Weiterverarbeitung zu E-Liquid erschwert. Nach spätestens fünf Tagen sind alle wesentlichen Inhaltsstoffe im Alkohol gelöst und die Flüssigkeit kann abgegossen werden. Wichtig ist, dass wirklich alle Pflanzenteile zurückbleiben und die Flüssigkeit klar bleibt. Die Filtration mit einem haushaltsüblichen Kaffeefilter wird empfohlen. Ein besonderer Vorteil dieses Verfahrens ist, dass der Alkoholextrakt ohne Weiterverarbeitung konsumiert werden kann. In Flaschen aus dunklem Glas abgefüllt, hält sich das THC etliche Monate. Nur wenige Tropfen, die unter die Zunge geträufelt werden, entfalten ihre Wirkung nach rund 15 Minuten. Menschen, die Hanf aus medizinischen Gründen einnehmen müssen, haben mit dieser Tinktur ein naturnahes, leicht zu dosierendes Heilmittel. Natürlich kann das Elixier weiter eingedickt werden, um so das reine Öl zu erhalten. Doch Vorsicht, Alkohol ist brennbar und bildet mit der Luft ein explosionsfähiges Gemisch! Darum nicht auf offener Flamme erhitzen, sondern lieber am warmen Platz offen stehen lassen. Wenn der Alkohol samt Wasser verdunstet ist, bleibt das reine Öl zurück und kann wie gewünscht weiterverwendet werden.

 

Das dritte Verfahren, die Direktharzmethode, eignet sich am ehesten für den Hausgebrauch. Sie ist einfach durchzuführen und sogar auf die vorhergehende Decarboxylierung kann verzichtet werden, weil dies durch die Hitze bei der Extraktion geschieht...

 

...für diese Methode und den restlichen Artikel, der sich anschließend auch noch mit der einfachen Herstellung eines E-Liquids auf Haschöl-Basis für E-Zigaretten beschäftigt und weitere wertvolle Hinweise und Tipps gibt, sowie für viele, leicht verständliche Zeichnungen zum Artikel, schaut einfach in die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin, die seit Kurzem für den Spottpreis von 2,30 Euro im gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Growshop erhältlich ist.

Weblink: Highway am Kiosk finden

Weblink: Highway 04/2016 als E-Paper kaufen