Als CBD-Händler hat man es in Deutschland nicht leicht, so viel dürfte sich mittlerweile bis in die letzte Reihe der Cannabis-Entrepreneure herumgesprochen haben: Razzien, Beschlagnahmungen und Drangsalierungen gehören leider fast schon zur Tagesordnung. Viel war von Händlerseite schon zu hören über die unnötig raue Gangart von Polizei und Staatsanwaltschaft, von konfiszierten Chargen, die weit über das Haltbarkeitsdatum hinaus einbehalten und damit quasi wertlos wurden, von einem überaus martialischen Auftritt der eingesetzten Sondereinsatzkommandos.

 

Man muss sich selbst nicht einmal als Cannabisfreund geschweige denn als Legalisierungsaktivist bezeichnen, um zu merken, dass hier etwas gehörig falsch läuft. Wenn ein solcher Aufwand betrieben wird, um den Handel mit einem Stoff zu unterbinden, der nachgewiesenermaßen vollkommen unberauschend wirkt und dem von der Weltgesundheitsorganisation WHO die völlige gesundheitliche Unbedenklichkeit bescheinigt wird, dann entsteht eine Kluft zwischen staatlicher Agenda und der Lebenswirklichkeit vieler Menschen, die viele verdrossen und misstrauisch zurücklässt.

 

Nun könnte man entgegnen, dass man als CBD-Händler von Anfang an über die unklare gesetzliche Regelung und das daraus resultierende Risiko Bescheid wusste; dass man durch die bewusste Inkaufnahme dessen sich gar als einer der wenigen Player eine einträgliche Postion auf einem jungen, boomenden Markt einnehmen konnte; dass freilich niemand dazu gezwungen wird, CBD-Produkte zu verkaufen. Dabei geht es im Kern aber mal wieder um die grundlegende Frage, in welcher Weise sich der Staat in den Alltag seiner Bürger einmischen sollte.

 

 

CBD-Verbot in Köln?


In das Klima der allgemeinen Unsicherheit stößt nun eine Meldung deren vermeintliche Sprengkraft deutsche CBD-Händler aufhorchen ließ – und die reißerische Überschrift einer gestrigen Meldung des WDR ließ tatsächlich Schlimmstes erahnen: „Hanf im Visier: Köln verbietet CBD-Produkte“, so hieß es. Verbietet nun etwa jede deutsche Stadt CBD auf eigene Faust? Wieso ist so ein Alleingang überhaupt möglich?

 

Nun, die Antwort ist überraschend einfach: es gibt keinen Alleingang der Stadt Köln und auch werden nicht alle CBD-Produkte verboten. Offenbar entspricht die Meldung des WDR nicht ganz den Tatsachen. Dafür spricht auch, dass kein einziges anderes Medium diese Nachricht seit gestern aufgegriffen hat. Ebenfalls für unsaubere Arbeit spricht, dass das Bild, mit dem der WDR seine Nachricht geschmückt hat, anscheinend ohne zu fragen von der Website der Kölner Hanfbar entnommen wurde, ohne sich um die Bildrechte zu scheren, wie die Hanfbar unter einem DHV-Post von heute öffentlich machte.

 

Im städtischen Amtsblatt Kölns wurde die vom WDR gemeinte Maßnahme, die ab dem 18. Juni in Kraft tritt, öffentlich angekündigt: und zwar die (Neu-)einstufung von CBD-Produkten als sogenanntes „Novel Food“ und der (damit einhergehende) Mangel an Lebensmittelzulassungen seitens der Händler. An diese Stelle soll nicht vertieft werden, inwieweit die neue Kategorisierung für CBD-Produkte gerechtfertigt oder bürokratischer Blödsinn ist. Die EIHA (European Industrial Hemp Association) stellte nach mehrfacher Konsultation mit dem Bundesamt für Lebenmittelsicherheit (BVL) jedenfalls fest, dass die Einordnung nur für CBD-Isolate oder Anreicherungen gelten könne, nicht aber für Vollspektrum-Produkte.

 

Vor allem aber, und das bestätigte das Kölner Presseamt heute Mittag telefonisch gegenüber Highway, habe die „Novel Food“ nur Auswirkungen auf CBD-Produkte, die auch ausdrücklich als Lebensmittel eingetragen und verkauft werden. „Aromaöle“, „Mundpflegeöle“ etc. seien von der Regelung ausdrücklich nicht betroffen. Auch die Verkehrsfähigkeit von CBD-Blüten sollte somit eigentlich nicht durch die Novel-Food-Verordnung geregelt werden, wenn diese nicht als Lebensmittel angeboten werden.

 

Ebenfalls war zu erfahren, dass es sich mitnichten um einen alleinigen Vorstoß der Stadt Köln handelt (wie der WDR in seiner Nachricht nahelegt), sondern um ein Vorgehen, das ganz Nordrhein-Westfalen betrifft. Aus Juristen-Kreisen heißt es nichtsdestotrotz, dass ein derartiges Vertriebsverbot per Allgemeinverfügung absolut unüblich und ungewöhnlich sei.

 

Update 17:16: Vor wenigen Minuten hat die Stadt Köln eine Pressemitteilung herausgegeben, die das Obenstehende bestätigt und die Meldung des WDR somit als nicht faktenbasiert zurückweist. Der Wortlaut:

 

Verkaufsverbot von Lebensmitteln mit CBD-Zusätzen: Städtische Allgemeinverfügung setzt bestehende EU-Regelung für Köln um

Die am 17.Juni 2020 im Amtsblatt der Stadt Köln veröffentlichte Allgemeinverfügung untersagt den Verkauf von Lebensmitteln, denen Cannabidiol (CBD), also als Cannabidiol-Isolate oder mit Cannabidiol angereicherte Hanf-Extrakte, zugesetzt wurden.

 

Zum Hintergrund: CBD und CBD-Extrakte werden gemäß Novel-Food-Katalog der Europäischen Union als neuartig eingestuft. Nachzulesen im Internet mit dem Eintrag „Cannabinoids“ auf der Seite https://ec.europa.eu/food/safety/novel_food/catalogue/search/public/index.cfm. Neuartige Lebensmittel dürfen gemäß einer EU-Verordnung (Nummer 2015/2283) in der Europäischen Union jedoch nur in den Verkehr gebracht werden, wenn sie eine Zulassung besitzen.

 

Da für CBD keine Zulassung vorliegt, dürfen solche Extrakte nicht als Lebensmittel in den Verkehr gebracht werden. Das gilt auch, wenn diese Extrakte Lebensmitteln zugesetzt werden. Die städtische Allgemeinverfügung setzt damit die ohnehin in der Europäischen Union geltenden Regelungen um, die sich aus der erwähnten EU-Verordnung über neuartige Lebensmittel ergeben.

 

Nicht erlaubt sind damit so genannte CBD-Öle (also Öle, denen CBD-reiche Hanf-Extrakte zugesetzt werden), sofern sie als Lebensmittel (und dazu zählen auch Nahrungsergänzungsmittel) in den Verkehr gebracht werden.

 

Weiterhin erlaubt bleiben beispielsweise Hanfsamenöl, Hanfsamenmehl oder Hanfsamenprotein, die aus Nutzhanfpflanzen gewonnen werden. Produkte, die keine Lebensmittel sind, sind von der Allgemeinverfügung ebenfalls nicht betroffen, beispielsweise Produkte, die von Tier-Heilpraktikern eingesetzt werden.

 

Zusätzlich zur Bekanntmachung im Amtsblatt der Stadt Köln erfolgt durch die Stadt eine aktive Information der Betriebe, die nach Kenntnis der städtischen Lebensmittelüberwachung mit solchen Produkten handeln.

Junge, Junge, eine doch recht beeindruckende, vermeintlich illegale Cannabis-Anlage hat die Polizei im Kanton Thurgau in der Schweiz entdeckt.

 

Der mutmaßliche Betreiber der knapp 4.000 Pflanzen starken Indoor-Pflanzung erwies sich jedoch nicht als Eidgenosse, sondern als Niederländer, der wohl bereits seit Mitte Februar unter polizeilicher Beobachtung stand. Fündig wurden die Beamten auf dem verlassenen Gelände einer stillgelegten Liegenschaft in Rothenhausen.

 

Der 42-Jährige Holländer gab zu seiner Verteidigung an, dass es sich bei den Cannabispflanzen um eine legale, THC-arme CBD-Sorte handele. In der Schweiz sind Cannabisprodukte, die einen THC-Gehalt bis zu einem Prozent aufweisen, legal.

 

Zwar fand man tatsächlich auch geernteten und verarbeiteten CBD-Hanf, die Tests bezüglich der Inhaltsstoffe der Pflanzen selbst und der noch zusätzlich gefundenen 12 Kilo abgepackten Marihuanas sprechen nach Polizeiangaben aber eine andere Sprache. Allerdings kommt es auch immer mal wieder vor, dass der Wirkstoffgehalt je nach verwendeter Testmethode signifikant abweichen kann. Nichtsdestotrotz muss sich der Pechvogel nun auch auf eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz einstellen.

 

Cannabis kills Corona! – Dass derartige (Fake-)News, gerne anonym über irgendwelche Messenger-Dienste unters Volk gebracht, immer mit Vorsicht zu genießen sind, dürfte klar sein. Aber auch wenn es so einfach ganz bestimmt nicht ist, so könnte doch ein Funken Wahrheit darin stecken. So zumindest lassen aktuelle Meldungen aus Israel vermuten.

 

Israel gehört bekanntlich zur globalen Avantgarde, wenn es darum geht, die potentiellen Wirkungen von Cannabis-basierten Mitteln und Therapien zu erforschen. Vor allem die Nutzung von Cannabis zur Linderung von geriartrischen Beschwerden sorgte in der Vergangenheit für internationale Schlagzeilen.

 

Nun hat das israelische Unternehmen Stero Biotechs klinische Studien angekündigt, im Rahmen derer eine CBD-Behandlung bei Covid-19-Patienten erprobt werden soll. Das Unternehmen, das auf die Forschung mit CBD spezialisiert ist, gab bekannt, dass wohl noch im April eine zweiteilige klinische Studie an einer kleinen Anzahl von zehn Probanden gestartet werden könne. Im Falle vielversprechender Ergebnisse solle dann in einer weiteren Runde die Teilnehmerzahl auf immerhin 40 Patienten erhöht werden.

 

Wer jetzt aber schon den hoffnungsvollen Plan gefasst hat, sich auf dem heimischen Sofa mit fetten Blunts in die Immunität zu paffen, um dann in ein paar Wochen seelenruhig nach Italien in den Sommerurlaub zu jetten, der wird zwangsläufig enttäuscht werden. Die Forscher hoffen, mithilfe des Einsatzes von CBD die Effekte der Steroid-Therapie verstärken zu können, mit der Corona-Patienten im Krankenhaus zur Zeit üblicherweise behandelt werden. Das Ziel der kombinierten CBD-Steroid-Therapie ist insbesondere eine bessere Behandlungsmöglichkeit von schweren Verläufen des Corona-Virus.

Charlotte Figi, die wohl bekannteste Cannabis-Patientin der Welt, ist an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben. Das schwere Schicksal des Mädchens hatte Menschen auf der ganzen Welt berührt und viel dazu beigetragen, die Akzeptanz für Cannabis als Medizin zu steigern.

 

Im Jahr 2013 wurde Figi im Rahmen einer CNN-Dokumentation (siehe Video unter dem Artikel) erstmals einer größeren Öffentlichkeit bekannt. Die damals Fünfjährige litt unter einer schweren Form der Epilepsie, dem sogenannten Dravet-Syndrom, das bei Charlotte bis zu 50 lebensgefährliche Krampfanfälle pro Tag auslöste. Nachdem herkömmliche Medikamente keinerlei Wirkung gezeigt hatten, besorgten sich die verzweifelten Eltern 2011 eine CBD-reiche Cannabissorte in einer Abgabestelle für medizinisches Marihuana. Tatsächlich führte die Einnahme dieser zu einer Verbesserung von Charlottes Symptomen und die Eltern kamen schließlich in Kontakt mit einer Handvoll Growern, den Stanley-Brüdern. In Zusammenarbeit mit Charlotte und ihren Eltern wurde in der Folge ein besonderer Cannabisstrain kreiert, der nicht nur außergewöhnlich viel CBD enthielt, sondern sich auch hervorragend zur Herstellung von Extrakten/Ölen eignete. Die Behandlung mit der Sorte, die heute unter dem Namen Charlotte´s Web weltbekannt ist, war ein großer Erfolg, die Häufigkeit von Charlottes Krampfanfällen konnte bis auf zwei bis drei pro Monat (!) reduziert werden. In der Folge der Ereignisse, die ein großes Medienecho nach sich zogen, überdachten zahlreiche US-Bundestaaten ihre mehr oder weniger restriktive Einstellung gegenüber Cannabis als Medizin.

 

Die Familie hat die Covid-19-Infektion bisher nicht explizit erwähnt, doch nach einer Betstätigung durch die Realm of Caring Foundation, die von Charlottes Mutter mitgegründet wurde, gilt eine Covid-19-Infektion als bestätigt. Charlotte Figi starb am gestrigen Dienstag im Alter von 13 Jahren im Kreise ihrer Lieben.

 

Update vom 11. April: Obwohl das im Text erwähnte Facebook-Statement der Realm of Caring Foundation inzwischen in der Art bearbeitet wurde, dass Corona nicht mehr zu Sprache kommt, geht der überwiegende Teil der amerikanischen Medien (z.b. auch die renommierte New York Times) davon aus, dass sehr wahrscheinlich durch Corona ausgelöste Komplikationen Charlottes Tod verursacht haben.

Das Bundesgericht hat ein wegweisendes Urteil für alle CBD-Cannabiskonsumenten und –händler in der Schweiz gefällt: ab sofort dürfen THC-arme Blüten nicht mehr mit der Tabaksteuer belegt werden. Gegen die Steuer von 25 Prozent auf den Endverkaufspreis  hatten drei Schweizer Firmen (Swiss Cannabis, Canway Schweiz und Artemis) Klage eingereicht.

 

Das Gericht stellte fest, dass es sich bei Hanfblüten nicht um Tabakersatzprodukte handele, ein Konsum anstelle von Tabak sei seitens der Konsumenten nicht zu erwarten. Zudem grenze auch der medizinische Einsatz die Blüten von Tabakprodukten ab, die keinesfalls zur Gesundheitsförderung konsumiert werden können. Aus diesen Gründen halten die Richter die Neuerschaffung einer speziellen Steuer für Hanfblüten und der damit einhergehenden gesetzlichen Legitimierung für notwendig.

 

Das Bundesgericht korrigiert mit dem Urteil die Entscheidungen zweier untergeordneter Instanzen: noch 2017 und 2019 hatten die Oberlandesdirektion bzw. das Bundesverwaltungsgericht die Tabaksteuer auf Hanfblüten für angemessen erklärt. Die Kläger begrüßen die Entscheidung und pochen nun auf eine zügige Erneuerung der entsprechenden Cannabis-Gesetzgebung.

 

Riesige Ströme von legal verdientem Cannabisgeld aus Nordamerika sickern auf den verschiedensten Wegen Richtung Europa. Klar, gilt der Kontinent doch als nächste Riesen-Chance für die Cannabisindustrie, in den USA und Kanada ist dagegen schon viel abgegrast. Sei es der Kauf der größten Cannabismesse Spannabis in Barcelona durch die High Times samt dortiger Installierung des weltberühmten Cannabis Cup oder die Übernahme des deutschen Vapo-Herstellers Storz & Bickel aus dem beschaulichen Tuttlingen durch den kanadischen Produzenten Canopy Growth. Der Dollarfluss bahnt sich unermüdlich seinen Weg, die europäischen Cannabisgesetzgebungen als möglichen Staudamm aber immer im Blick.

 

Zur Riege der Investoren gehören auch viele Pop- und Filmstars, die nach Anlagemöglichkeiten abseits von Immobilien und Sportwagen suchen. Wie zum Beispiel Snoop Dogg und Justin Bieber, die, wie nun bekannt wurde, auf das norddeutsche Start-Up Sanity Group setzen. Mit rund 20 Millionen Euro konnten sich die Gründer aus Flensburg und Ellerau bei Hamburg die dickste Finanzspritze sichern, die jemals in Europa für ein Cannabis-Unternehmen angesetzt wurde. Unter dem Markennamen Vaay sollen künftig medizinische und Wellness-Produkte auf CBD-Basis vertrieben werden, sowohl im Online-Shop als auch in Filialen in der Fußgängerzone.

 

Als ungewöhnlich ist die politische Herkunft von Finn Age Hänsel, einem der beiden Gründer zu bezeichnen: wer hätte vor 20 Jahren gedacht, dass Snoop Dogg einmal Millionen in das deutsche Cannabisunternehmen eines ehemaligen Vorsitzenden der Jungen Union (JU), der Nachwuchsorganisation der CDU, investieren würde?

 

Nach zwei langen Monaten Wartezeit ist ab heute endlich die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin an allen (Bahnhofs-)Kiosken, Grow- und Headshops erhältlich. Für schlappe 2,60 Euro (2,99 Euro in Österreich, 4,20 Franken in der Schweiz oder 2,60 Euro als E-Paper, beispielsweise bei United Kiosk oder für Kindle bei Amazon) erhaltet ihr die volle Ladung Infos zu Cannabis, Legalisierung, Anbau indoor und outdoor und vieles mehr.

 

Titelstory Krank durch Vapen? Die Evali-Epidemie +++ Growing Haben CBD-Pflanzen spezielle Bedürfnisse? +++ Medizin Cannabis bei Morbus Crohn und Reizdarm +++ Growing Wohnen und Growen auf 12 m² +++  Sortenportrait Bubble Gum +++ Wissen Die Geschichte der Vaporizer +++ Grow-Report Auto Purple +++ Kurzgeschichte Inside Out +++ Sortenportrait Amherst Sour Diesel +++ Kino-Tipp Friday +++ News CBD-Razzien von Berlin bis Würzburg

 

Du möchtest mehr Informationen über Cannabis und den Anbau von Cannabis? Wir können dir helfen: An jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk sowie Head- und Growshop kannst du die brandneue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin für lächerliche 2,60 Euro erwerben:

 

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Der Einsatz von natürlichen Kräutern ist beim Abbau von Angstzuständen nicht neu. Die eingesetzten Kräuter werden seit Langem in der Medizin und für die Gesundheit eingesetzt. Vor allem nach einem anstrengenden Arbeitstag mit viel Stress bauen viele Menschen die aufgebauten Spannungen mit bewährten Übungen wie Lesen, Yoga oder Meditation ab. Wer seine Entspannungsroutine jedoch weiter optimierten möchte, fügt den Übungen noch entspannende Kräuter oder legales Cannabis aus einem CBD-Online-Shop hinzu. Idealerweise hat man einige dieser beruhigenden Kräuter bereits daheim.

Cannabidiol (CBD)

Bei Cannabidiol wurde festgestellt, dass diese Substanz sowohl physisch als auch emotional bedeutende Vorteile haben kann. CBD-Öl verfügt über Eigenschaften, die dazu beitragen können, Angstzustände und Stress in Schach zu halten und ein Gefühl der Entspannung hervorzurufen. Forscher haben untersucht, wie sich CBD auf soziale Ängste auswirken kann. Eine Gruppe von zehn Personen, bei denen zuvor eine soziale Angststörung diagnostiziert wurde, nahm an einer Studie teil. Die Forscher untersuchten den Blutfluss in verschiedenen Teilen des Gehirns. Eine Hälfte der Gruppe erhielt CBD-Öl als Teil ihres Behandlungsprogramms, während der Rest der Teilnehmer ein Placebo erhielt. Es wurde nachgewiesen, dass die CBD-Behandlung den Blutfluss optimierte und die CBD-Patienten eine deutliche Verringerung ihrer Angstsymptome erlebten.

Kamille

Die Kamille ist wohl die beliebteste westliche Heilpflanze und wirkt beruhigend auf Kinder und Erwachsene. Kindern hilft das Kraut vor allem, abends schneller einzuschlafen. Für Betroffene mit Magenproblemen oder -geschwüren – insbesondere solche, die durch Angstzustände ausgelöst werden – ist Kamille eine gute Option. Kamile ist auch vorteilhaft bei der Unterstützung von Reisekrankheit und lindert Muskelkrämpfe. Für viele Menschen gehört eine Tasse Kamillentee vor dem Schlafengehen zu einem Teil des normalen abendlichen Rituals.

Weißdorn

In der traditionellen Medizin werden unterschiedliche Sorten von Weißdorn verwendet, da Blüten und Blätter erwiesenermaßen das Herz-Kreislauf-System stärken und gleichzeitig die Blutgefäße entspannen. Ein Artikel aus dem Jahr 2010 in der „Pharmacognosy Reviews“ unterstreicht, dass Weißdorn tatsächlich zur Senkung des Blutdrucks beitragen kann. Eine Überdosierung kann unter Umständen zu niedrigem Blutdruck oder zu Herzrhythmusstörungen führen. Um die Vorteile des Weißdorns zu genießen, sollte man dem Abendtee einen Teelöffel pro heißer Tasse Wasser hinzufügen. Man kann aber auch etwa einen halben Teelöffel des festeren Extrakts einnehmen, der eine ähnliche Konsistenz wie Sirup aufweist.

Lavendel

Lavendel ist ein aromatisches Kraut, das aus dem Mittelmeerraum stammt und seit Langem für seine beruhigende und beruhigende Wirkung geschätzt wird. Dieses ätherische Öl kann zur Schmerzlinderung oder Angstreduzierung eingeatmet werden und hilft häufig dabei, einen tieferen Schlaf zu finden. Lavendelöl kann die Stimmung stabilisieren und eine Studie, die in einer 2012 erschienenen Ausgabe von „European Neurology“ veröffentlicht wurde, hat das Kraut sogar mit einer Reduktion von Migränekopfschmerzen in Verbindung gebracht. Lavendel kann vielfach eingesetzt werden. Wer das ätherische Öl nicht verwenden möchten, kann Lavendeltee trinken oder einen Netzbeutel mit Blumen füllen und in das Bad geben.

Zitronenmelisse

Zitronenmelisse ist ein Heil- und Küchenkraut, das zur Familie der Minzen gehört. Es gibt verschiedene Sorten wie beispielsweise „Lemonella“ und „Citronella“. Zitronenmelisse duftet stark nach Zitrone und Minze. Das Kraut ergänzt Fischgerichte, wird aber auch in der Aromatherapie verwendet, um Stress und Angst abzubauen. Zitronenmelisse lindert nicht nur die Angstzustände, sondern verfügt auch über einige andere Vorteile, die zur Entspannung führen. Es hat sich gezeigt, dass Zitronenmelisse die kognitive Leistungsfähigkeit, Wachsamkeit und Ruhe verbessert und hilft auch beim Stressmanagement und der Stimmungsaufhellung bei gesunden Personen. Traditionell wird die Pflanze zur Behandlung von nervöser Verdauungsstörung und Unruhe angewendet. Wer Zitronenmelisse zu einem Teil der täglichen Entspannungsroutine machen möchten, sollte einen Esslöffel in einer Tasse heißem Wasser lösen, um ein beruhigendes Getränk zu erhalten. Wer an einer Schilddrüsenunterfunktion leidet, sollte jedoch die Einnahme hoher Dosierungen vermeiden, da die  Schilddrüsenhormone gestört werden könnten.

Passionsblume

Die tropische Passionsblume ist in tropischen und subtropischen Klimazonen heimisch und fördert bekanntermaßen die Entspannung und einen erholsamen Schlaf. Eine Studie aus dem Jahr 2010 ergab, dass Passionsblume auf die Gamma-Aminobuttersäure-Rezeptoren sowie auf die anderen Neurotransmitter im Zentralnervensystem einwirkt. Während diese Pflanze sowohl Blüten als auch köstliche Passionsfrüchte hervorbringt, beschäftigt man sich hinsichtlich der entspannenden Kräuter vor allem mit den Blättern und Wurzeln. Die Passionsblume gilt im Allgemeinen als sicher, hat jedoch vereinzelt einige negative Wechselwirkungen mit Angstmedikamenten wie Ativan gezeigt.

Beruhigende Kräuter und Öle

Wie bei jedem Naturprodukt ist es wichtig, dass man sich für hochwertige Quellen entscheidet, um entspannende Kräuter und legales Cannabis zu erwerben, um am Ende eines langen Tages Stress abzubauen oder die Schlafqualität zu optimieren. Obwohl sich Kräuter zur Entspannung perfekt einsetzen lassen, sollte man bei einem diagnostizierten problematischen Gesundheitszustand oder bei Schwangerschaft und Stillphase einen Arzt konsultieren, bevor man Kräuterheilmittel einnimmt.

Wie die Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (IACM) berichtet, kann CBD-reiches Cannabis bei Autismus hilfreich sein: Cannabis mit einem hohem CBD- und niedrigem THC-Gehalt (Verhältnis von 75 zu 1) kann laut einer Beobachtungsstudie mit 15 Patienten bei der Behandlung von Autismus hilfreich sein. Die Studie wurde von Forschern der Universität von Minas Gerais in Belo Horizonte und der Universität von Brasília, Brasilien, durchgeführt. Eine Gruppe von 18 autistischen Patienten wurde eingeschlossen. Von den 15 Patienten, die die Behandlung bis zum Ende durchführten (10 nicht-epileptisch und fünf epileptisch), zeigte nur ein Patient keine Verbesserung der autistischen Symptome.

 

Aufgrund von Nebenwirkungen stellten drei Patienten den Cannabiskonsum vor Ende eines Monats ein. Nach sechs bis neun Monaten Behandlung zeigten die meisten Patienten, einschließlich derjenigen mit Epilepsie und derer ohne Epilepsie, eine gewisse Verbesserung in mehr als einer der acht untersuchten Symptomkategorien: Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung; Verhaltensstörungen; motorische Defizite; Autonomiedefizite; Kommunikations- und Sozialinteraktionsdefizite; kognitive Defizite; Schlafstörungen und Anfälle, mit sehr seltenen und leichten Nebenwirkungen. Die stärksten Verbesserungen wurden bei Anfällen, Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörungen, Schlafstörungen sowie Kommunikations- und Sozialinteraktionsdefiziten erzielt.

„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie, was man bekommt.“

Dieser mittlerweile zur gebräuchlichen Redewendung avancierte Spruch aus dem Filmklassiker Forrest Gump trifft gerade in der Weihnachtszeit voll ins Schwarze. Denn was wäre die besinnliche Adventszeit ohne einen schönen Adventskalender, der ja bekanntlich nicht weniger als 24 Überraschungen beinhaltet?

 

Wobei man sich im Fall des Glymmy-Adventskalenders zumindest auf zwei Dinge verlassen kann. Erstens haben alle 24 Geschenke etwas mit Cannabis zu tun und zweitens kann man sicher sein, hinter jedem Türchen ein hochwertiges Premium-Produkt zu finden, das mit großer Sorgfalt vom Glymmy-Team ausgewählt wurde.

 


Einige der verwendeten Produkte wurden sogar in speziellen Kooperationen eigens für den Glymmy-Adventskalender kreiert und hergestellt. So bietet er auch für alte Hasen der Szene und Besitzer des im letzten Jahr erschienenen Kalenders einen hohen Neuigkeits- und Wiederkaufwert. Außerdem kann das in Anlehnung an den guten alten Weihnachtspullover ansprechend gestaltete Stück mit einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis punkten: die enthaltenen Produkte haben nach Angaben des Herstellers einen höheren Wert, doch der Glymmy wechselt schon für schlappe 99 Euro den Besitzer. Auf den Bildern bekommt ihr schon mal einen kleinen Einblick, was euch erwartet, aber natürlich zeigen wir hier bei Weitem nicht alles, um niemandem die Überraschung zu verderben. Denn wie gesagt, man weiß eben nie, was man bekommt und das soll ja auch so sein! Es würde uns allerdings schwer überraschen, wenn nicht zum Beispiel auch ein paar hochdosierte CBD-Kristalle und ein schönes CBD-Öl enthalten wären...

 


Grob lässt sich der geheimnisumwobene Inhalt des in limitierter Auflage hergestellten Kalenders in zwei Kategorien aufteilen: Premium-Headshopartikel sowie Kosmetik-Produkte. Der zusätzliche Hinweis auf „Dinge, die du noch nie gesehen hast“, verursacht natürlich besonderes Kopfkino. Was da wohl noch alles auf den geneigten Cannabisfreund wartet? Selbst Forrest Gump höchstpersönlich dürfte bei einer solchen Ankündigung hibbelig werden.

 


Der Versand ist übrigens kostenlos beziehungsweise im Preis inbegriffen und eine diskrete Bezahlung und Lieferung in einer unauffälligen Verpackung wird garantiert. Diskretion steht hier ganz klar an erster Stelle. Ebenfalls garantiert wird, und das ist bei einem Adventskalender selbstverständlich besonders wichtig, eine Lieferung bis zum 1. Dezember (vorausgesetzt, die Bestellung erfolgt bis spätestens zum 28. November). Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis für Sparfüchse: zum Black Friday gibt es satte 20 Prozent auf den Glymmy-Kalender.