Cannabisblüten kann man in der Schweiz, eingestuft als Tabakersatzprodukt, mittlerweile in jedem Headshop und an vielen Kiosken ganz einfach legal kaufen – vorausgesetzt, es handelt sich um CBD-Gras, dessen THC-Gehalt unter 1 % liegt.


Betrachtet man die große mediale Aufmerksamkeit um das legale Gras und das rege Käuferinteresse, verwundert es nicht weiter, dass die große Supermarktkette Coop jetzt auf den Zug aufspringt und ein ähnliches Produkt in ihr Sortiment aufnimmt. Ab dem 20. Juli bietet Coop Hanfzigaretten der Marke „Heimat“ an: Die Glimmstengel bestehen aus einem Tabak-CBD-Hanf-Gemisch und werden komplett in der Schweiz produziert. Eine Packung enthält rund 4 Gramm CBD-Hanf und wird 19,90 Franken kosten (umgerechnet ca. 18 Euro).

 

Das Coop-Management verspricht sich viel von der Produkteinführung und verweist optimistisch auf andere erfolgreiche Produkte aus dem Coop-Regal, wie Hanfeistee oder Hanfblütenbier, die von den Kunden hervorragend angenommen werden.

 

 

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Dass der Mischkonsum von Alkohol und Cannabis mit Vorsicht zu genießen ist, dürfte der ein oder andere Leser schon am eigenen Leib festgestellt haben. Nichtsdestotrotz haben sowohl Brauer als auch Winzer sowie Hanf-Entrepreneure sich schon oft an einer Mixtur der beliebtesten Rauschmittel versucht.

 

Bier mit Hanf-Aroma zum Beispiel erfreut sich nicht nur auf Hanfmessen als Erfrischungsgetränk großer Beliebtheit, der giftgrüne Hanf-Wodka ist dann schon eher etwas für spätere Stunden. Gemeinsam haben derartige (auf dem deutschsprachigen Markt) erhältliche Produkte, dass sie zwar wie gewohnt alkoholhaltig sind, aufgrund der aktuellen Gesetzeslage aber lediglich mit Hanf aromatisiert sind.

 

Doch das Unternehmen Cannawine aus Spanien bringt nun den ersten Cannabinoid-haltigen Cannabiswein Europas heraus. Angeboten werden sowohl Rot- als auch Weißwein mit gewohntem Alkoholgehalt und etwa 50 Milligramm CBD pro Flasche sowie (nach Herstellerangaben) 87 weiteren Cannabinoiden. Das berauschende THC hingegen findet man allerdings nur in sehr geringer Konzentration in dem edlen Tropfen (eine Flasche kostet rund 16 Euro).

 

Wie so oft waren es in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten mal wieder die Amerikaner, die zuerst mit der Kreation eines Weed-Weins experimentierten. Die Idee entstand durch die Nachbarschaft von medizinischen Cannabisplantagen und Weinbergen in den 80er- und 90er-Jahren in Kalifornien. Hanfbauern und Winzer taten sich zusammen und entwickelten dank einer günstigen Gesetzeslage CBD- und THC-haltige Weine, die Besitzern einer Medical-Marijuana-Card als Alternative zu den klassischen Edibles angeboten wurden.

Jeder weiß es: Cannabis ist ein Milliardengeschäft. Ja sogar Cannabis, das nicht knallt, sorgt für Steuereinnahmen in Millionenhöhe. Wie wir berichteten, gibt es seit Ende 2016 in der Schweiz legal Cannabis zu kaufen, das nur über äußerst geringe THC-Werte verfügt, dafür aber reich an Cannabidiol (CBD) ist. Dieser Wirkstoff wirkt nicht auf die Psyche, sodass man im Fall von kerngesunden Menschen von „wirkungslosem“ Gras sprechen kann.

 

Ganz stimmt dies aber natürlich auch nicht, denn auch CBD hat beachtliches (therapeutisches) Potential. Außerdem gibt es viel mehr Cannabiskonsumenten, die auch mal aus den verschiedensten Gründen Cannabis ohne THC konsumieren möchten, als man denkt. Und sei es nur, um es statt Tabak mit „herkömmlichen“ Marihuana zu mischen.

 

Diverse Shops, die sich auf den Vertrieb dieser Produkte spezialisiert haben, sprießen daher nun aus dem Boden. Auch gibt es in der Schweiz nun bereits verschiedenste Anbieter und Sorten von Cannabidiol-Cannabis. Und diese werden nach der Tabaksteuer besteuert – mit 25 Prozent. Dieser Satz wird auch für Feinschnitttabak angewandt, anderer Rauchtabak nur mit 12 Prozent.

 

Für das erste Verkaufsjahr rechnet die eidgenössische Zollverwaltung mit Verkäufen von CBD-Marihuana in Höhe von 100 Millionen Schweizer Franken (ca. 93 Millionen Euro) und dementsprechend mit Steuereinnahmen in Höhe von 25 Millionen Franken (ca. 23 Millionen Euro).

 

Seit November nimmt der Umsatz von legalem CBD-Cannabis in der Schweiz jeden Monat um 10 bis 30 Prozent zu, wie „20 Minuten“ berichtet. Wenn man bedenkt, dass Cannabidiol trotz des großen Interesses vermutlich nur etwa jeden zehnten Cannabiskonsumenten interessiert, kann man sich ganz leicht ausrechnen, wie viel Steuereinnahmen mit einer kompletten Legalisierung von jedwedem Cannabis zu machen wären:

 

Der amerikanische Bundesstaat Colorado, der weniger Einwohner als die Schweiz hat, erzielte im Jahr 2016 etwa 180 Millionen Dollar (ca. 168 Millionen Euro) mit den Einnahmen aus THC-haltigen Cannabisverkäufen.

 

Interner Link: Die wichtigsten Cannabinoide auf einen Blick

Ab heute gibt es für den ein oder anderen tatsächlich Cannabis auf Rezept – oft in Form von getrockneten Blüten: Marihuana. Und zwar gar nicht mal so wenig. Es wird Patienten geben, deren Bedarf über der nun festgelegten Grenze liegt, aber für viele wird die Obergrenze akzeptabel sein: 100 Gramm Cannabis dürfen nun pro Patient und Monat von deutschen Ärzten verschrieben werden. Ausnahmen werden allerdings auch möglich sein.

 

Hauptwirkstoffe der Cannabis-Therapien sind natürlich die Cannabinoide Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). Insgesamt stehen derzeit 14 verschiedene Cannabisblüten beziehungsweise Granulat aus diesen zur Verfügung, die alle über verschiedene THC- und CBD-Werte verfügen. Diese könnt ihr in der untenstehenden Tabelle einsehen. Die Ärzte können bis zum Erreichen der Höchstgrenze auch Mischungen aus den verschiedenen Blüten verschreiben, also zum Beispiel entweder 100 Gramm Penelope oder aber auch 50 Gramm Penelope, 25 Gramm Argyle und 25 Gramm Bedrocan.

 

Die medizinischen Cannabisblüten werden derzeit von der Firma Bedrocan BV (Cannabis aus den Niederlanden), MedCann GmbH und Peace Naturals (beide Cannabis aus Kanada) geliefert. Alle Sorten können über die Pedianos GmbH bezogen werden, die Sorten von Bedrocan zudem auch über die Fagron GmbH & Co. KG.

 

 

Vorgesehen ist, dass die Cannabisblüten nach den Rezepturvorschlägen NRF 22.12. bis 22.15. vor der Abgabe an die Patienten von der Apotheke bereits in einer Kräutermühle zerrieben werden. Allerdings sind die Ärzte nicht zu den sogenannten NRF-Rezepturen verpflichtet, sodass auch eine Ausgabe nicht zerkleinerter Cannabisblüten möglich ist.

 

Soll das Cannabis inhaliert werden, wird die Nutzung eines Vaporizers empfohlen. Der Volcano Medic sowie der Mighty Medic stellen hierbei die zur Zeit für Deutschland zertifizierten Medizinprodukte dar.

 

Neben Cannabis in Form von Blüten, Marihuana, werden in den deutsche Apotheken zudem Dronabinol (teil-synthetisches THC) in Kapsel- und Ölform sowie die Fertigarzneimittel Sativex und Canames angeboten. Auch soll es möglich sein, im Ausland zugelassene Arzneimittel wie etwa Marinol zu importieren.

 

Leider ist davon auszugehen, dass die Preise für Apotheken-Marihuana nun nochmals steigen werden. Der Apothekeneinkaufspreis für fünf Gramm liegt bei etwa 60 Euro, wo noch einmal hundert Prozent Aufschlag für die Apotheke hinzukommen. Wird das Cannabis von der Apotheke gemahlen oder anderweitig verarbeitet, kann noch mit weiteren Gebühren gerechnet werden. Jedoch ist mit einem Preiskampf auf der Herstellerseite zu rechnen, der dann irgendwann auch bei den Kunden (bzw. Krankenkassen) ankommen wird.

 

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Cannabis ist Medizin und die beiden Haupt-Cannabinoide THC und CBD können bei zahlreichen Krankheitsbildern zumindest Linderung verschaffen. Beide Cannabinoide sind aber auch im Gespräch, für die Heilung diverser Krankheiten genutzt werden zu können.

 

Nun gibt es Interessantes aus Jamaika zu melden. Dr. Henry Lowe, ein Pionier auf dem Gebiet der Untersuchung von medizinischem Cannabis und seiner Einsatzmöglichkeiten, hat Erstaunliches entdeckt: Dr. Lowe und sein Team haben im Fachjournal „Pharmacognosy Research“ bekanntgemacht, dass das Cannabinoid CBD (Cannabidiol) sehr geeignet für die Behandlung von Hepatitis C ist. Gegen Hepatitis B zeigt CBD übrigens keine Wirkung.

 

Dr. Lowe von der University of the West Indies sagte, dass seine Forschungen das Potential haben, zur Entwicklung eines günstigen und standardisierten Medikaments auf CBD-Basis gegen Hepatitis C zu führen.

 

Und das wäre dringend nötig – denn bis jetzt gibt es keinen Impfschutz gegen Hepatitis C und auch nur ein einziges Medikament, das zur Behandlung eingesetzt werden kann. Und dieses kostet bis zu 100.000 Dollar. So bleibt zu hoffen, dass die Erforschung der entsprechenden CBD-Medikamente nicht zu lange auf sich warten lässt. Denn an Hepatitis C, die langfrisig zu Leberzirrhose und Leberkrebs führt, sterben jedes Jahr 700.000 Menschen.

 

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Bei Zürich wurde im September wieder die beliebte Fachmesse CannaTrade abgehalten, welche die Hauptbühne für Schweizer Cannabis-Unternehmen darstellt. Natürlich waren auch viele Aussteller aus den Nachbarländern und den Niederlanden vor Ort, aber es war ein Schweizer Heimat-Produkt, das bei allen Anwesenden ein besonderes Interesse hervorrief und somit auch den begehrten CannAward in der Rubrik „Natur“ gewinnen konnte: CPure – legale Cannabisblüten mit einem THC-Gehalt von unter 0,3 Prozent.

 

„Cannabisblüten ohne den psychoaktiven Wirkstoff THC? So etwas braucht doch keiner!“ Derartige Aussagen kann man problemlos einholen, wenn man Cannabiskonsumenten zu dieser Thematik befragt. Aber mindestens genau so groß ist auch der Anteil derjenigen, die mit Begeisterung antworten, dass dies eine super Idee sei. Und genau so sieht es auch Dario Tobler, Geschäftsführer der Bio Can AG aus der Schweiz. Seit vielen Jahren schon verfolgt er eine Vision: Kiffen ohne Rausch. Gras ohne THC. Konsum ohne Konflikte mit dem Gesetz.

 

Zu diesem Zweck experimentierten er und sein Team mit Cannabispflanzen der Fedora-Sorten und züchteten eine stabile Genetik, die mit einem THC-Gehalt von 0,2 Prozent auskommt, dafür allerdings einen möglichst hohen CBD-Gehalt von bis zu zehn Prozent aufweist. Somit ist sichergestellt, dass die Blüten beim Rauchen keinen durch THC (Tetrahydrocannabinol) induzierten Rausch auslösen. CBD (Cannabidiol) ist hingegen für die beruhigende Wirkung der Cannabispflanze zuständig und kann demnach leicht sedierend wirken. Hauptanwendungsfeld von CBD ist bislang die Medizin, da es auch entkrampfend und entzündungshemmend wirkt sowie weitere medizinische Vorteile birgt.

 

Aber auch viele langjährige Freizeit-Cannabiskonsumenten sind neuerdings sehr an diesem Wirkstoff interessiert. Cannabissamenbanken sind noch bis vor Kurzem oftmals bestrebt gewesen, den THC-Gehalt ihrer Sorten möglichst hoch zu züchten, den CBD-Gehalt hingegen möglichst zu vermindern. Doch inzwischen wird auch dieser Markt bedient, viele neue Sorten, die etwa über ein ausgeglichenes THC- und CBD-Verhältnis verfügen, werden derzeit kreiert, um die Nachfrage zu befriedigen. In Highway 04/2016 haben wir beispielsweise die neuen CBD-Varietäten der Cannabissamenbank Dinafem vorgestellt. Noch durch Studien zu belegen, aber plausibel, ist die Behauptung, dass durch besonders niedrig gehaltene CBD-Anteile die unerwünschten Nebenwirkungen von THC (etwa Angstzustände und Paranoia) bei manchen Konsumenten besonders begünstigt werden.

 

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...auch enthält der Artikel ein Interview mit Dario Tobler, dem Geschäftsführer der Bio Can AG, aus dem wir an dieser Stelle auch noch drei Fragen vorab präsentieren wollen:

 

Was sagt die Polizei zum Produkt CPure?
Dass sie den Unterschied nicht mit bloßem Auge erkennen können und daher einfach mal Bußen verteilen. Das alles ist natürlich sehr verwirrend. Noch komischer finden wir jedoch die Aussage, dass wenn ein CPure-Konsument die Buße nicht akzeptieren würde, ein Verfahren eingeleitet wird, in welchem es zu einer Analyse kommt, die dann Kosten verursacht, bei denen nicht klar wäre, wer diese am Ende zu bezahlen habe. Wir meinen, in diesem Punkt ist das Gesetz eigentlich klar formuliert. Der Konsum von Cannabis mit einem oder mehr Prozent THC ist mit einer Ordnungsbusse von 100 Franken geregelt, die vor Ort bezahlt werden kann und somit folgenlos und abgeschlossen ist. Man wird nicht registriert. Wenn man nun aber CPure raucht, dann hat man sich auch nicht strafbar gemacht! Und wenn ich mich mit dem Rauchen von CPure nicht strafbar gemacht habe, dann kann der Beweis zu meiner Entlastung mir auch nicht in Rechnung gestellt werden, denn dann muss es vor Gericht mit einem Freispruch enden. Eine Buße für den Konsum oder den Besitz von CPure muss daher in jedem Fall unbedingt verweigert werden! Es ist zwingend, auf ein Verfahren zu bestehen oder andernfalls auf die sofortige Rückgabe des beschlagnahmten CPures zu drängen.

 

Wo und wie wird CPure angebaut?
CPure wird derzeitig ausschließlich in der Schweiz an mehreren Standorten angebaut und direkt durch uns verarbeitet. Der Anbau erfolgt dabei hauptsächlich in vollautomatisierten Gewächshäusern, während wir natürlich auch Teile unserer Produktion auf Feldern und in speziell dazu eingerichteten Industriehallen unter Kunstlicht kultivieren. Beim Anbau verzichten wir gänzlich auf chemische oder künstliche Zusätze und Präparate wie Herbizide oder Pestizide.

 

Würdet ihr auch gerne in die Produktion von THC-haltigem Cannabis einsteigen, sollte sich die Gesetzeslage ändern?
Es macht in der Bewirtschaftung eigentlich keinen Unterschied, ob man jetzt mit THC-haltigen oder CBD-haltigen Pflanzen arbeitet, solange die Genetik stabil und vital ist. Unsere Motivation liegt mehr in der Freiheit beim Breeding als primär beim Anbau von THC-haltigem Cannabis, zumal es keinen Unterschied im Anbau macht, ob man nun Super Skunk oder unsere FedTonic großzieht.

 

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Still und heimlich hat man in Deutschland zum Anfang des Monats das neue Hype-Cannabinoid CBD (Cannabidiol) umgestuft: Wie unter anderem auf der Website der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände bekannt gemacht wurde, ist seit dem 1. Oktober Cannabidiol, das in nicht zulassungspflichtigen Rezeptur- und Defekturarzneimitteln eingesetzt wird, verschreibungspflichtig.

 

Das diesbezügliche Ergebnisprotokoll des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zu diesem Beschluss ist auf der Website des BfArM nachzulesen: http://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/Pharmakovigilanz/Gremien/Verschreibungspflicht/Protokolle/75Sitzung/protokoll_75.html

 

Das ist ein herber Schlag: Einerseits für Patienten, die ihre Leiden (etwa Epilepsie oder chronische Entzündungskrankheiten) prima mit CBD lindern konnten und die nun darauf angewiesen sind, einen Arzt zu suchen, der ihnen Cannabidiol verschreibt, und anderseits für die ganzen CBD-Unternehmen, die im deutschsprachigen Raum in den letzten Monaten aus dem Boden gestampft wurden und denen nun von einem Tag auf den anderen der komplette freie Markt kaputt gemacht wurde.

Verglichen mit der sozialen Hierarchie einer Schule wäre OG Kush das beliebte Mädchen, die Klassenschönheit, diejenige, mit der sich alle gerne fotografieren lassen würden. Denn diese Cannabissorte ist wegen ihres exotischen Geschmacks und ihrer euphorisierenden Wirkung auf dem US-amerikanischen Markt zur Nummer Eins geworden (vgl. unseren Artikel mit der Top 5 meistverkauftesten Sorten Amerikas). Die spanische Samenbank Dinafem, die gerade eine CBD-Sorte nach der anderen auf den Markt wirft, wollte sich daher nicht nehmen lassen, die von Rappern und VIPs sehr gefragte Pflanze als CBD-Variante in ihr Sortiment aufzunehmen. Dieser besondere Cannabis-Strain kalifornischen Ursprungs ist aufgrund seiner in vielerlei Hinsicht hohen Qualität im Großen und Ganzen zur meistgefragten Sorte der USA geworden. Die Idee, diese Genetik mit Dinafems CBD-Elite-Linie zu kreuzen, kommt also quasi wie ein logischer und natürlicher Prozess daher.

 

 

 

Der hohe THC-Anteil der OG Kush hat bewirkt, dass sie aufgrund ihrer euphorisierenden und atemberaubenden Wirkung sehr beliebt geworden ist, hat jedoch auch dazu geführt, dass sie für Konsumenten, die auf eine mäßigere Wirkung setzen, nur bedingt geeignet ist. Dank des vorhandenen Cannabidiols (CBD), das als Antagonist gegenüber dem THC wirkt und dessen Effekt abschwächt, eignet sich die CBD-Variante OG Kush CBD jedoch für alle Arten von Konsumenten.

 

Der Geschmack kann sich wie derjenige der echten kalifornischen OG Kush vorgestellt werden, die Wirkung ist jedochsanfter und nachhaltiger – ein Marihuana, das es ermöglicht, das Aroma mit intensiven Zitrone-, Erdöl-, Holz- und Gewürz-Nuancen ganz in Ruhe zu genießen, den Konsumenten darüber hinaus aber nicht an der Verrichtung seiner täglichen Aufgaben hindert. Mögliche unerwünschte Nebenwirkungen von THC (beschleunigter Puls, Paranoia, Angst, Pappmaul) werden mit dieser Variante nur schwer erreicht werden können.

 

Die Kreuzung der OG Kush mit der CBD-Samen-Linie von Dinafem kommt in dieser Varietät zum Ausdruck, die die Sativa-Dominanz ihrer Mutter teilweise bewahrt hat und ein minimales THC-CBD-Verhältnis von 1 zu 1 garantiert, das unter guten Anbaubedingungen auch 1 zu 2 erreichen kann. Die OG Kush CBD hat die leistungsstarken Eigenschaften ihrer Vorfahrin geerbt. Daher bildet sie bis zu insgesamt 20 Prozent an Cannabinoiden (THC und CBD) aus und erreicht eine beachtliche Höhe, wobei sie das typische Kush-Aussehen beibehält.

 

Darüber hinaus ist die Berühmtheit dieser kalifornischen Kostbarkeit nicht zu Kopf gestiegen. Die OG Kush CBD ist eine Pflanze, die keine große Aufmerksamkeit benötigt. Bereits mit wenig Einsatz seitens des Growers ist eine gute Ernte von Buds mit einem intensiven Aroma möglich – eine neue Version der legendären OG, die Pflanzen mit weiten Internodien, breiten Blättern und einzelnen, nicht besonders voluminösen Buds bildet, die jedoch sehr dicht sind. Die Blütezeit beträgt indoor 55 bis 60 Tage, outdoor wird von Dinafem Mitte Oktober als perfekter Erntezeitpunkt angegeben. Draußen können die Pflanzen bis zu drei Meter hoch werden und laut Samenbank bis zu ein Kilogramm pro Pflanze abwerfen. Diese Sorte eignet sich sowohl für den Freizeitgebrauch als auch die medizinische Anwendung sehr gut – wenn dieser Strain für die therapeutische Nutzung angebaut werden soll, wird empfohlen, auf eine organische Anbaumethode zu setzen. So können die medizinischen Eigenschaften am besten genutzt werden.

 

 

Die OG Kush CBD ist ein Cocktail, der Fans der kalifornischen Varietät faszinieren wird. Darüber hinaus ist er eine Reaktion auf die Nachfrage der zunehmende Anzahl von Konsumenten, die sich Cannabissorten mit einer mäßigen und angenehmen Wirkung wünschen. In dieser Hinsicht hebt sich diese neue Variante von ihren Schwestern, der feminisierten und der selbstblühenden OG Kush, ab. OG Kush CBD ist eine Cannabispflanze mit intensivem Aroma und Geschmack und einer verträglichen Wirkung, die eher geistig als körperlich ist und einen angenehmen, euphorischen Zustand von mittellanger Dauer hervorruft.

 

Mehr über die neuen CBD-Strains von Dinafem (inklusive großer Strain-Galerie) erfahrt ihr in der neuen Ausgabe von Highway, die ab morgen, den 30. August, an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Growshop für den Spottpreis von 2,30 Euro zu erwerben ist.

Weblink: Samenbank Dinafem

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Weblink: Highway 04/2016 als E-Paper (PDF) kaufen (ab dem 30. August)

Die Weedsorte King’s Kush geht auf die OG Kush zurück und kann wie so viele Sorten aus dem Hause Green House Seeds rekordverdächtige THC-Level aufweisen – bis zu 20 Prozent wurden schon gemessen. Wer hier zuschlägt, braucht sich für den Abend nichts mehr vorzunehmen. Dieser Strain wirkt sehr mächtig und kann einen auch langfristig aus den Latschen hauen.

 

Kings Kush (autoflowering)

 

Kings Kush (feminised)

 

King’s Kush kann drinnen und draußen angebaut werden, die Blütezeit beträgt neun Wochen, outdoor kann Anfang Oktober geerntet werden. Doch es gibt nicht nur die „normale“ feminisierte Sorte, sondern auch King’s Kush CBD (mit etwa jeweils neun Prozent CBD und THC) sowie die beiden entsprechenden Automatic-Varianten.

 

Kings Kush CBD (autoflowering)

 

Kings Kush CBD (feminised)

 

 

Dieser Medizinmann kann einige Wunder vollbringen: Bereits beim Geschmack ist die Vielfalt vom Medicine Man des Breeders Shantibaba aus dem Hause Mr. Nice Seedbank zu erahnen: Vorrangig fruchtige Noten wechseln sich mit Erd- und Kräutertönen ab und versprühen einen dezent sauren Charme. Auch ansonsten herrscht eine bunte Mischung vor: Das beste aus den Welten Indica und Sativa wurde hier mithilfe klassischer Elternsorten zusammengeführt, um diesen leistungsstarken Hybriden zu kreieren. Die Mr. Nice Seedbank gibt als alternativen Namen für diese Sorte White Rhino an. Als „weißes Nashorn“ konnte die Sorte Ende der Neunziger auch einige Preise einfahren. Hohe THC- und CBD-Werte lassen den schon im eigentlichen Namen enthaltenen medizinischen Nutzen vor allem für Schmerzpatienten zutreffen. Der Anbau gestaltet sich nicht unbedingt schwierig, könnte Anfänger aber unter Umständen vor leichte Probleme stellen. Die Aufzucht ist drinnen wie draußen möglich – indoor liegt die Blütezeit bei etwa neun Wochen, outdoor ist es im Oktober so weit.

 

 

 

Fotos von: www.mrnice.nl

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