Die noch junge CBD-Branche hat mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen, auf regionaler, nationaler und auch internationaler Ebene. In allen Belangen gibt es diverse Stolpersteine und Fallstricke für junge CBD-Unternehmer, nicht zuletzt da die Gesetzeslage oft nicht ganz eindeutig ist bzw. unterschiedlich interpretiert wird.

 

Große Sorge machte die Europäische Union den CBD-Befürwortern, da sie sich dieses Jahr dazu verstieg, natürlich hergestellte CBD-Produkte als Betäubungsmittel ansehen zu wollen. Nach dieser Auffassung wäre dies vermutlich das Ende für den Großteil des seit Jahren wachsenden Marktes für CBD-Öle, CBD-Nahrungsergänzungsmittel und CBD-Lebensmittel.

 

Denn nach diversen Uneinigkeiten, wurde Anfang 2019 von der EU-Kommission beschlossen, CBD-Produkte unter die Novel-Food-Verordnung zu fassen. Dies bedeutete, dass einige der CBD-Produkte auf dem Markt plötzlich de facto illegal vertrieben wurden, weil diese unter die Novel-Food-Verordnung der EU fielen, aber keine Zulassung dafür hatten.

 

Doch entsprechend eingereichte Zulassungsanträge Dutzender Anbieter wurden vor wenigen Monaten dann auf Eis gelegt: in ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause beschloss die EU-Kommission, sich nun auf das Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel der Vereinten Nationen von 1961 zu berufen und CBD als Betäubungsmittel anzusehen.

 

Klar, wenig sinnvoll, nicht zuletzt da CBD weder als Betäubungs- noch Rauschmittel eingesetzt werden kann, aber solche Mätzchen kennt man ja von der EU zur Genüge. Die handelt damit übrigens ganz entgegen der aktuellen Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO, die Cannabis als weniger gefährlich klassifizieren möchte als nach den Maßstäben des UN-Abkommens von 1961, wo Cannabis, also THC aber auch CBD, mit Heroin und Kokain gleichgesetzt wird.

 

Die EU-Kommision vertrat also nun neuerdings die Ansicht, dass wenn CBD als Betäubungsmittel eingestuft wird, es nicht gleichzeitig ein Nahrungsmittel und damit auch kein Novel Food sein kann. Somit war plötzlich die gesamte europäische CBD-Branche in Gefahr – und in heller Aufregung.

 

Doch ein CBD-Unternehmer, Antonin Cohen, Gründer der bekannten CBD-Firma Harmony, prozessierte seit bereits sechs Jahren mit einer anderen von ihm gegründeten Firma, KanaVape, vor französischen und europäischen Gerichten, da die französischen Behörden ihm den Verkauf von aus der Tschechischen Republik importiertem CBD-Öl verbieten wollten.

 

Prozesse, die ihn über 200.000 Euro kosteten und die nun diese Woche in einem grandiosen Urteil für die europäische CBD-Branche mündeten: der Europäische Gerichtshof wertet CBD nicht als Betäubungsmittel und stellt fest, dass aus Cannabis gewonnenes CBD nicht als Suchtstoff im Sinne des Einheitsübereinkommens von 1961 einzustufen ist. Urteile des Europäischen Gerichtshof werden in aller Regel von allen Seiten als letztes Wort akzeptiert.

 

Somit ist der Zulassung von CBD als Novel Food also der Weg geebnet. Eine großartige Nachricht für alle CBD-Unternehmer und CBD-Liebhaber. Bleibt zu hoffen, dass die Europäische Union nicht weitere Gemeinheiten und Pseudo-Regularien im Sinne der Pharmalobby gegen die CBD-Branche plant...

Vor etwa einem Jahr wurde bekannt, dass Krombacher über eine Beteiligungsgesellschaft bei dem Cannabis-Unternehmen Demecan, einer Tochterfirma des kanadischen Produzenten Wayland einsteigt. Bei Demecan handelt es sich um eine der wenigen Firmen, die in Deutschland mit Lizenz Medizinalcannabis anbauen dürfen. 

 

Nun zieht Mitbewerber Bitburger offenbar nach: die Beteiligungsgesellschaft „Bitburger Holding“ investiert Presseberichten zufolge einen einstelligen Millionenbetrag in das Cannabis-Start-up Sanity Group aus Berlin. Zur Sanity Group gehört auch die CBD-Marke Vaay, die gerade mit einer deutschlandweiten Werbekampagne auf sich aufmerksam gemacht hat. Sanity-Gründer Finn Age-Hänsel hatte übrigens Anfang der 2000er-Jahre einen Vorsitz der Jugendorganisation der CDU, der Jungen Union (JU) in Flensburg, inne. Wer weiß, vielleicht fühlte sich Bitburger deshalb direkt heimisch. Wenn schon Cannabis, dann wenigstens mit christlich-konservativem Touch, oder? Bier bleibe aber weiterhin das Kerngeschäft, betonte ein Vertreter der Holding. 

 

Auch wenn der Bierkonsum der Deutschen im weltweiten Vergleich noch immer hoch ist, lässt sich ein Negativtrend nicht verleugnen: den deutschen Brauereien laufen seit Jahren die jüngeren Kunden weg. Unzählige Misch- und Craftbier-Kreationen, mit denen Jüngeren der Bierkonsum schmackhaft gemacht werden soll, sind Ausdruck eines immer verzweifelteren Kampfes um die Gunst der Millenials. Auch die Öttinger-Brauerei, die zu den umsatzstärksten in Deutschland gehört, befasst sich schon länger mit dem Thema Cannabis und hat bereits ein Hanfbier mit dem Namen „Hanfkiss“ auf den Markt gebracht.  

 

Offenbar verfolgen die Bier-Barone eine perfide Doppelstrategie: auf politischer Ebene wird mithilfe von Lobbyisten gegen Cannabis mobilisiert, doch insgeheim hat man in den Vorstandsetagen wohl verstanden, dass man den Trend zum Cannabis nicht mehr aufhalten kann.

Auf einer Landstraße in Molalla, Oregon bot sich Polizeibeamten am Dienstag ein kurioser Anblick: mitten in der Nacht, gegen halb vier Uhr, erblickten sie vier mit Matsch beschmierte Gestalten, die, am Straßenrand hintereinander aufgereiht, ganz offensichtlich große Teile von Cannabispflanzen „spazieren führten“. Einer der Jungs trug einen dicken Sack, aus dem das Kraut nur so herausplatzte, die anderen hatten sich das Cannabis wie von Sinnen in alle erdenklichen Hosen- und Jackentaschen gestopft.

 

Die Bande hatte das Cannabis kurz zuvor von einer nahe gelegenen, legalen Grow-Anlage entwendet. Mit etwa 30 bis 40 Kilogramm Beute machten sich die Tatverdächtigen auf den Heimweg. Wahrscheinlich freuten sie sich schon darauf, zuhause erst mal mit einem dicken Joint die halbgefrorenen Glieder wiederaufzuwärmen. Doch selbst, wenn sie von der Polizei, die von misstrauischen Anwohnern alarmiert worden war, nicht auf halbem Wege erwischt worden wären: früher oder später hätten sie auf jeden Fall eine böse Überraschung erlebt, denn bei den gestohlenen Pflanzenteilen handelt es sich laut Presseberichten bloß um THC-freien Industriehanf im Wert von gerade einmal etwa 2.000 Euro.

 

Trotz der unberauschenden Natur des Diebesguts haben die vier Cannabis-Diebe, die zwischen 19 und 22 Jahre alt sind, dennoch etwas von ihrer aufregenden Nachtwanderung: eine handvoll Anzeigen wegen Diebstahls und Einbruchs.

Wenn ein Bundesminister nach seinem Rücktritt ein gut dotiertes Pöstchen in der freien Wirtschaft erhascht, gilt das vielen kritischen Zeitgenossen als Zeichen von Kungelei und Lobbyismus. Wenn die Parallelen zwischen aktiver politischer Laufbahn und dem danach angebotenen Posten zu augenfällig sind, bekommt das Ganze schnell einen faden Beigeschmack.

 

Wenn nun bekannt wird, dass der ehemalige Gesundheits- und Wirtschaftsminister sowie Vizekanzler Philipp Rösler in den Verwaltungsrat des Schweizer Cannabisunternehmens Pure Holding wechselt, dann klappt dem erfahrenen Legalisierungsaktivist und Cannabisfreund wohl als erstes die Kinnlade runter. Ein ehemaliger Bundesminister im deutschsprachigen Cannabusiness, wer hätte das noch vor ein paar Jahren für möglich gehalten?

 

Als zweites schaut man dann ganz automatisch mal nach, was der gute Herr Dr. Rösler in seiner Ministerzeit denn so zum Thema Cannabis verzapft hat. Und, siehe da, in Sachen Medizinalcannabis hat er, schon vor seiner Ministerzeit, als er noch im niedersächsischen Landtag saß, durchaus stark gemacht. Besonders um die Palliativ- und Schmerztherapie ging es damals, aber zum Beispiel auch um die Behandlung von MS. Zu einer Zeit, als das Thema Cannabis, ob medizinisch oder nicht, noch so gar nicht im Trend lag.

 

Mag sein, dass die hier beschriebenen Vorgänge schon ein knappes Jahrzehnt her sind und Rösler in der Zwischenzeit bereits zahlreiche andere „Jobs“ angetreten hat: ein Zusammenhang zwischen seiner damaligen politischen Arbeit und seinem neuen Feld dürfte nichtsdestotrotz bestehen. Also zurück zur eingangs angeschnittenen moralischen Frage: welcher übellaunige Cannabisfreund würde jetzt bitteschön hergehen und Rösler verurteilen?

 

Ist es also nun vielmehr an der Zeit ein Loblied auf den FDP-Mann anzustimmen? Wohl kaum, denn Rösler hatte natürlich nie den „kleinen Kiffer“ im Kopf als vielmehr die Anliegen der Pharmaindustrie, ging es doch immer um verabeitete oder synthetische THC-Arzneimittel. Legale Blüten und Eigenanbau lagen, von den spärlich gesäten Ausnahmegenehmigungen einmal abgesehen, damals noch in weiter Ferne. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass Rösler auch der gesamten Medizinalcannabis-Bewegung, ob unbeabsichtigt oder nicht, einen Dienst erwiesen hat. Zumal auch die synthetischen Präparate wie Dronabinol ihre Wirkung nicht verfehlten, wurde das Thema seinerzeit medial immer mehr aufgeriffen und fand verstärkt Eingang in die kollektive Debatte.

 

Warum beispielsweise das Highway-Magazin Philipp Rösler trotzdem niemals einstellen würde (mal abgesehen davon, dass wir ihm nicht genug zahlen könnten), liegt, und da sind wir dann doch mal wieder beim Thema Moral, besonders an einem Skandälchen, das Röslers Ansehen als Minister nachhaltig geschadet hat: 2012 wurde auf sein Drängen hin der jährlichen Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung geschönt, um die damals schon grassierende Ungleichheit der Vermögensentwicklung in Deutschland zu verharmlosen. So wurde beispielsweise eine kritische Passage zur sozialen Schere in der Art umgedeutet, dass sinkende Reallöhne eigentlich gar nichts Problematisches seien, sonderm vielmehr „Ausdruck struktureller Verbesserungen“. Wäre das nicht eine Diskriminierung von Cannabiskonsumenten, müsste man jetzt fragen: welches Kraut hat der denn..., aber lassen wir das. 

Na, wer von euch hat denn auch schon wieder so richtig Bock auf Weihnachten?

 

Okay, okay, wahrscheinlich eher die Minderheit, schließlich ist erstens noch fast Sommer und zweitens ist das familiäre Fressfest auch immer ganz schön anstrengend, zumindest, wenn man seine Familie anstrengend findet. Und trifft das nicht auf uns alle irgendwie zu?

 

Aber Weihnachten hat natürlich auch seine guten Seiten, die Ferien zum Beispiel oder den obligatorischen Adventskalender. Jeden Morgen erst mal ein kleines Geschenk, das macht Laune und erleichtert das frühe Aufstehen bzw. überhaupt irgendwann mal aufzustehen. Vor allem, wenn der Kalender so randvoll steckt mit den verschiedensten Hanf-Produkten, wie die neuen Adventskalender des Hanf Magazins. Ja, ihr habt richtig gelesen, in diesem Jahr wird es gleich mehrere Kalender geben, da wird bestimmt jeder Typ Cannabisfreund fündig. Egal ob Stoner, Grower oder Hanf- und CBD-Enthusiast, hier ist für alle etwas dabei.

 

Den klassischen Hanf-Kalender, der mit der letztjährigen Ausgabe vergleichbar ist und der von Lebensmitteln bis Kosmetika alles mögliche enthält, wo Hanf oder CBD draufsteht, gibt es übrigens in diesem Jahr in gleich zwei Ausführungen: die große, aufklappbare Gold-Version enthält nach Angaben des Herstellers Produkte im Warenwert von stolzen 700 Euro, die Silber-Variante immer noch für lohnenswerte 230 Euro. Versprochen werden Waren von namhaften Herstellern wie Marry Jane CBD, Vaay, Hans Brainfood, Hempamed und vielen weiteren.

 

Neu sind in diesem Jahr auch die Kalender für Stoner und Grower, die, wie die Bezeichnungen schon charmant unsubtil andeuten, vollgestopft sind mit Head- und Growshop-Artikeln, von Herstellern wie Black Leaf, Lumatek, Piecemaker, Bio Nova und Dipse. Gekrönt wird das Ganze mit einem einzigartigen Verpackungsdesign von Illustrator und Karikaturist Steve Stoned.

 

 Oben der Grower-Kalender, unten der für Stoner

 

Jeder der vier Kalender wird limitiert sein, schnell zuschlagen lohnt sich also. Mit dem Kauf eines Kalenders erhält man außerdem die Möglichkeit, an der großen Silvester-Tombola des Hanf Magazins teilzunehmen, die mit Preisen im Gesamtwert von 30.000 Euro aufwarten kann. Zu den Kalendern wird des Weiteren eine App gehören, mit deren Hilfe man sich über die Verwendungsmöglichkeiten der einzelnen Produkte informieren kann, was natürlich besonders dann Sinn macht, wenn man vor hat, das gute Stück an Freunde oder Verwandte zu verschenken, die bisher nur wenige Berührungspunkte mit dem Thema hatten.

 

Derartig ausgerüstet kann man sich dann im Dezember ganz entspannt zurücklehnen und selbst wenn Großtante Renate wieder einmal etwas zu tief ins Eierlikör-Glas geschaut hat und ihre beste Tom-Jones-Interpretation auspackt, dann gönnt man sich einfach ein paar beruhigende CBD-Tropfen aus dem Hanf-Kalender. Und vielleicht, aber nur vielleicht, schunkelt man ja insgeheim doch ein bisschen mit...

Im Jahr 2016 sah eine Gruppe von Cannabis-Enthusiasten aus Humboldt, Kalifornien, eine einzigartige Gelegenheit, auf dem Markt, der hauptsächlich von Blüten, Vapes und Edibles dominiert wird, ein neuartiges Produkt einzuführen. Die Idee, inspiriert von den in nordischen Ländern weit verbreiteten Snus-Tabakbeuteln, war einfach, aber zu dieser Zeit überraschenderweise noch nicht existent. Die Gründer erkannten das Potenzial und begannen schnell mit der Entwicklung des ersten rauchfreien CBD-Beutels (Pouch), das THC-, tabak- und nikotinfrei ist – heute bekannt als Cannadips.

 

Was sind CBD-Pouches von Cannadips?

Cannadips CBD-Pouches sind kleine Faserbeutel, die zwischen der oberen Innenlippe und dem Zahnfleisch eingeklemmt werden, wobei die durchlässige Oberfläche die Freisetzung des Inhalts ermöglicht. Die Inhaltsstoffe im Inneren bestehen aus Breitspektrum-CBD, gepaart mit sorgfältig entwickelten Aromastoffen, die rein natürlich, gentechnikfrei, vegan und frei von Pestiziden sind. Die empfohlene Anwendungsdauer beträgt mindestens 30 bis 45 Minuten, um die Freisetzung des gesamten CBD zu ermöglichen, während die Aromen sogar bis zu zwei Stunden anhalten können. Die CBD-Pouches von Cannadips sind derzeit in den Sorten Natural Mint, Tangy Citrus und American Spice erhältlich – jeder dieser Pouches bietet ein geschmackliches Profil getreu seinem Namen, um den vollen Genuss sicherzustellen.

 

Warum Pouches?

Die in Cannabis enthaltenen Cannabinoide sind fettlöslich, was bedeutet, dass die Verbindungen entweder verbrannt oder in eine einnehmbare Form gebracht werden müssen, damit sie vom Konsumenten auch tatsächlich aufgenommen werden können. Methoden wie Rauchen und auch Vapen sind jedoch im Allgemeinen mit schädlichen Auswirkungen konnotiert und eine solche Einnahme erfordert eine längere Verarbeitung durch den Körper, wodurch gegenüber einem oralen Konsum Wirksamkeit verloren gehen kann.

Um also Abhilfe zu schaffen, arbeitete Cannadips eng mit ausgewählten Chemikern zusammen, die eine Methode entwickelten, um die Cannabinoide in den Pouches wasserdispergierbar zu machen. Mit anderen Worten, der CBD-Gehalt in Cannadips ist in Flüssigkeit bzw. in diesem Fall in Speichel löslich. Dieses wasserlösliche Format steigert die Bioverfügbarkeit des CBD und die Wirksamkeit der Absorption noch weiter. Tatsächlich ist die Bioverfügbarkeit von Cannadips CBD laut Cannadips etwa drei- bis viermal so hoch wie die von traditionellen CBD-Ölen oder -Tinkturen. Ein Beutel mit 10 Milligramm wasserdispergierbarem (oder wasserlöslichem) CBD, das im Mund absorbiert wird, ist demzufolge wirksamer als eine gleiche Menge CBD auf Ölbasis, die über den Mund eingenommen wird.

 

Die Vorteile des Pouch-Formats

Auch wenn die CBD-Pouches von Cannadips ursprünglich vom Snus-Tabakbeutel inspiriert wurden, wurde lediglich das Konzept des Beutels im Mund vollständig übernommen. Durch den Einsatz eines Beutels (Pouches) definierte Cannadips eine neue Marktnische für diejenigen, die CBD ohne jegliche Form der Inhalation und ohne unnötige Kalorienzufuhr (mit Essbarem) genießen möchten oder vielleicht einfach kein Liebhaber des Geschmacks oder der Einnahmeform von Ölen und Tinkturen sind. Die diskrete Verwendung von Beuteln gibt den Benutzern auch die Freiheit, sie jederzeit und überall zu nutzen, ohne jemanden in der Umgebung dadurch zu stören. Darüber hinaus können die Benutzer ihren CBD-Konsum nach eigenem Ermessen besser steuern, da sie die Dosierung jedes Pouches genau kennen.

 

THC-frei und laborgeprüft – bei voller Transparenz

Cannadips verwendet ein firmeneigenes Verfahren, das die wertvollen Terpen- und Flavonoidverbindungen, die in dem genutzten amerikanischen Hanf enthalten sind, bewahrt, und das enthaltene THC vollständig extrahiert, um ein hochwertiges, breitbandiges und THC-freies Endprodukt zu gewährleisten. Jede CBD-Dose von Cannadips wird mit 15 Beuteln geliefert, wobei jeder Beutel 10 Milligramm CBD enthält.

Für Cannadips ist es äußerst wichtig, die Verbraucher umfassend darüber zu informieren, was sich in jedem Beutel befindet. Daher wird jede Charge von Cannadips-CBD-Produkten ausführlich getestet, um das Cannabinoidprofil und die Potenz der Wirkstoffe zu bestimmen. Die Laborergebnisse sind online unter Cannadips.eu anhand der Chargennummer, die auf der Rückseite jeder Dose zu finden ist, leicht zu finden und jederzeit einsehbar. Jeder Laborbericht enthält auch detaillierte Angaben zu allen Inhaltsstoffen und ihren Herstellern, um den Verbrauchern vollständige Transparenz zu bieten.

 

Ein SpectrumLeaf-Unternehmen in Europa

Cannadips Europe gehört in Europa zu SpectrumLeaf, einem Unternehmen, das sich der Auswahl und Beschaffung hochwertiger CBD-Produkte verschrieben hat und sich ständig den Kundenbedürfnissen anpasst.

Immer wieder gibt es gute Gründe, wegen denen Cannabisenthusiasten enthaltsam sein müssen oder es freiwillig sein möchten. Sei es vielleicht, weil der Dealer gerade einen Lieferengpass hat oder vielleicht auch, weil einem der eigene Konsum zu hoch erscheint. Normalerweise fällt ein Stopp oder eine vorübergehende Unterbrechung des Konsums leicht und es baut sich auch kein nennenswerter Konsumdruck auf. Aber es gibt auch einen kleinen Teil von Cannabiskonsumenten, der nach langen Konsumphasen ohne Cannabis dann plötzlich Probleme bekommt. Unruhe, Schweißausbrüche und andere Symptome erschweren dann vor allem in den Anfangstagen die Abstinenz und lassen viele erneut resigniert zu Marihuana oder Haschisch greifen. Nicht nur Friedbert Weiss, der zurzeit als ordentlicher Professor die Abteilung für Neurowissenschaften an einer Universität in Kalifornien leitet, sondern auch viele Freizeitkonsumenten, haben nun ein Mittel gefunden, das da Abhilfe schaffen kann. Es ist kaum zu glauben, aber es ist ein Bestandteil des Harzes der weiblichen Cannabispflanze – und zwar das in letzter Zeit zu einiger Berühmtheit gekommene Cannabinoid CBD (Cannabidiol). Wie dieses beim Beenden des Cannabiskonsums zu Rauschzwecken helfen kann, soll im Folgenden beleuchtet werden.   

 

Dazu vorab ein paar Informationen zu CBD und THC (Tetrahydrocannabinol). Diese beiden wichtigen Cannabinoide sind in unterschiedlichen Konzentrationen vorwiegend im Harz der weiblichen Cannabispflanze enthalten. Während THC hauptsächlich für den Rausch verantwortlich ist, wird CBD in der Wirkung unterschätzt. Es ist durchaus ein hochwirksames Cannabinoid, das aber alleine eingenommen keine bewusstseinsverändernde Wirkung zeigt. Erst in Kombination mit THC beeinflusst es den Rausch und es wird vermutet, dass ein Cannabisrausch ohne kleine Anteile CBD eher unangenehm ist. Leider sind die Wechselwirkungen nur ungenügend untersucht, sodass noch keine allumfassenden Aussagen getroffen werden können. Bekannt ist aber, dass CBD, wie auch THC, das körpereigene Endocannabinoidsystem beeinflusst – allerdings ohne einen Rausch zu erzeugen. Und das ist jetzt der Clou, der den Entzug von Cannabis erleichtert. Durch die Gabe von CBD wird der Stoffwechsel in unserem Denkorgan so verändert, dass es dem Körper nicht mehr so stark das Fehlen von THC signalisiert, wie es bei manchen Personen der Fall ist. Und damit sind die meisten psychisch begründeten Schwierigkeiten beim Cannabis-Stopp bereits nahezu verschwunden. Sicherlich fragen sich jetzt einige, wie sie ihre Abkehr von THC mit CBD denn in der Praxis gestalten können.

Das ist, wenn der feste Wille vorhanden ist, eigentlich recht einfach: als erste Maßnahme wird dafür gesorgt, dass sich ein gewisser Grundpegel von CBD im Körper einstellt. Dazu empfiehlt sich die Einnahme von Kapseln. Diese wirken zwar erst nach einer Weile, in der Regel nach einer bis zwei Stunden, dafür aber für eine längere Zeit. Sechs bis acht Stunden hält die Wirkung an, also wird morgens und nachmittags je eine Kapsel eingenommen. Die Tagesdosis ist individuell verschieden, liegt bei den meisten Menschen aber bei 25 Milligramm. Wird ein schnellerer Effekt gewünscht, dann können CBD-Öl, CBD-Kristalle oder ein alkoholischer CBD-Extrakt unter die Zunge geträufelt werden. Dort belässt man es für 60 Sekunden und nach etwa 15 Minuten setzt dann die Wirkung ein. Noch rascher wirkt CBD, wenn es inhaliert wird. Vermutlich gesundheitlich besser als das Rauchen ist es, die Blüten in einem entsprechenden Gerät zu erhitzen und den Dampf zu inhalieren. Alternativ kann auch eine elektrische Zigarette mit einem Liquid befüllt werden, das CBD enthält. Mit diesen Verdampfern wird dann plötzlich auftretendes Verlangen in der Regel rasch befriedigt.  

 

Doch mit welchen „Entzugserscheinungen“ muss man als Cannabiskonsument überhaupt rechnen? Normalerweise mit keinen wirklich schlimmen oder gar schmerzhaften Beeinträchtigungen. Im Verhältnis zum Alkohol- oder Opiatentzug sind die Symptome lächerlich und die allermeisten Konsumenten schaffen eine Konsumunterbrechung problemlos und ohne Hilfe.

 

Psychisch begründete Auffälligkeiten können sich in Schlafproblemen, gelegentlichen Alpträumen und manchmal sogar in Angst, Unruhe oder Aggressionen äußern. Dies liegt daran, dass das Gehirn bei regelmäßigem Konsum der betäubenden Wirkung der Droge entgegensteuert, um seine Funktion sicherzustellen. Dazu produzieren die Synapsen zusätzliche Botenstoffe. Fällt der Wirkstoff weg, sind zu viele dieser Stoffe aktiv und das führt zu übersteigerter Hirnaktivität. Der ehemalige Konsument fühlt sich fahrig und ist unruhig. Eine ganz normale Sache, die aber durch weitere Gabe von CBD ausgeglichen werden kann. Treten hingegen Müdigkeit und Depressionen auf, ist die Sachlage eine andere. Manche nehmen ja Cannabis, um ihre chronische Niedergeschlagenheit selbst zu behandeln. Und diese kehrt nach dem Absetzen der Droge natürlich zurück. Dauert dieser Zustand längere Zeit an, sollte vielleicht ein fachkundiger Arzt aufgesucht werden. Cannabis macht kaum physisch abhängig, doch in Ansätzen ist dies gelegentlich zu beobachten. Beispielsweise können sich Schwitzen und verminderter Appetit einstellen. Die Symptome verdienen jedoch keine sonderliche Beachtung, sie vergehen meist binnen weniger Tage.  

 

CBD kann übrigens kaum überdosiert werden, eine Dosis von bis zu 1.500 Milligramm täglich gilt als gesundheitlich absolut unbedenklich. Das ist rund das 60-fache von dem, was für die meisten Menschen als tägliche Dosis ausreicht. Theoretisch gibt es natürlich auch eine Überdosis, wie bei jedem anderen Stoff auch, aber in der Realität stirbt kein Mensch an einer Überdosis CBD. Auch die Nebenwirkungen sind zu vernachlässigen. Außerdem haben frisch gebackene Ex-Kiffer ja auch beim herkömmlichen Cannabisgenuss bereits beachtliche Mengen CBD konsumiert. Je Joint werden etwa zwischen zwei und zwanzig Milligramm aufgenommen, je nach Sorte sogar noch mehr. Alles in allem ist die Einnahme von CBD ungefährlich, gesund und hilft bei der THC-Entwöhnung.

Im Warschauer Zoo wagt man sich derzeit an einen ungewöhnlichen Therapieversuch. Patientin ist eine junge afrikanische Elefantenkuh, die nach dem Tod einer Artgenossin unter starkem Stress steht. Die einzelnen Mitglieder von Elefantenherden bauen enge Bindungen zueinander auf, dementsprechend hart trifft sie der Verlust eines langjährigen Mitstreiters. Gemäß der Redewendung, dass Elefanten „niemals vergessen“ führen solche Trennungen häufig zu langen Trauerphasen, die für die Betroffenen nicht leicht zu verkraften sind. Im Kontrast zu ihrer mächtigen Erscheinung kann es unter Umständen Jahre dauern, bis die sensiblen und intelligenten Dickhäuter mit dem guten Gedächtnis über derartige (Schicksals-)Schläge hinweg kommen.

 

Die für den Zoo zuständige Tierärztin hat sich nun dazu entschieden, Fredzia, so der Name des leidenden Tieres, für die nächsten ein bis zwei Jahre zweimal täglich CBD-Öl zu verabreichen. Anhand von Kotproben soll dabei stetig überprüft werden, wie sich Fredzias Cortisol-Spiegel, ein Indikator für Stress, entwickelt. Sollte er absinken, würde man dies als Therapieerfolg werten, der sich auf die Wirkung des CBD zurückzuführen ließe.

 

Speziell für die Wehwechen von Haustieren wie Hunden, Katzen und Pferden gibt es bekanntlich schon länger diverse CBD-Produkte am Markt, die Anwendung bei Elefanten stelle nach Meinung der Tierärztin aber eine weltweite Neuerung dar. Ein wenig stutzig macht aber die Dosis, die man Fredzia verabreicht: gerade einmal zehn Tropfen, zweimal am Tag, werden dem 2-Tonnen schweren Tier laut Presseberichten verabreicht. Das legt den Verdacht einer (medizinsich wirkungslosen) PR-Aktion des Zoos nahe, aber vielleicht will man auch einfach kein Risiko eingehen und sich aufgrund fehlender Erfahrungswerte langsam an die korrekte Dosierung herantasten.

Nach langen vier Monaten Corona-Pause ist es endlich wieder so weit: Deutschlands größtes Cannabismagazin steht endlich wieder in den Zeitungsregalen. Mit einem neuen, noch günstigeren Verkaufspreis von nur 1,90 Euro, einem frischen Layout und neuen Rubriken. Ach ja, und wie ihr anhand der Covervorschau sehen könnt, kriegt unsere Drogenbeauftragte diesmal so richtig ihr Fett weg.

 

Wir freuen uns natürlich riesig über euren Support, aber wenn ihr die 1,90 Euro lieber für Weed sparen möchtet, verstehen wir das natürlich auch. Deswegen haben wir uns dazu entschieden, das E-Paper auch weiterhin kostenlos zur Verfügung zu stellen, ganz so wie wir es bei den letzten beiden HIghway-Ausgaben gehalten haben.

 

Unter diesem Link (und unten auf dieser Seite im Player) gibt es die neue Ausgabe 05/20 in der E-Paper-Version zum lesen und downloaden. Und jetzt viel Spaß bei der Lektüre, ob nun virtuell oder gedruckt!

Was für eine starke Aktion! Wer in der letzten Tagen mit dem Flugzeug über den US-Bundesstaat Kansas gedüst ist, konnte mit ein bisschen Glück eine wunderbare Aussicht genießen. Im Rahmen ihrer großangelegten „Trust the Earth“-Kampagne des weltbekannten US-CBD-Unternehmens Charlotte´s Web, die bereits im Oktober 2019 ins Leben gerufen wurde, wurde ein Feld als „Leinwand“ für ein riesiges Cannabis-Kunstwerk umfunktioniert. Es wurden wahrlich keine Kosten und Mühen gescheut: ein Farmer, geleitet von einem GPS-System, hatte eine ganze Woche lang damit zu tun, die gut 30 Hektar große Fläche entsprechend zu mähen.

 

 

Die fertige „Feldkunst“ geriet so groß und beeindruckend, dass eine adäquate Abbildung nur aus dem Flugzeug heraus möglich ist. Jared Stanley, Co-Gründer von „Charlottes Web“ hebt besonders die „Partnerschaft von Erdboden und Mensch“ hervor, die durch das Kunstwerk transportiert wird. Deanie Elsner, CEO, fügt hinzu: „Dieses Feld zelebriert jeden einzelnen Menschen auf diesem Planeten, dessen Lebensqualität durch CBD-Produkte verbessert wurde.“

Es sind Aktionen wie diese, die in dieser Größenordnung zur Zeit so wohl nur in den Vereinigten Staaten möglich sind. Kritische Cannabisfreunde aus dem deutschsprachigen Raum mögen solche Bemühungen vielleicht als „Marketing-Firlefanz“ abtun, doch letztendlich sind es häufig doch genau solche öffentlichkeitswirksamen, bildstarken Aktionen, die ohne viele Worte auskommen und die Kraft haben, den Mainstream zu erreichen und für bestimmte Themen sensibilisieren.

 

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt: bei dem gemähten Feld handelte es sich übrigens nicht um eine Hanf-Kultur, sondern um handelsüblichen Weizen.