Unter allen europäischen Ländern hat Frankreich eine der rigidesten Cannabis-Gesetzgebungen. Da es aber gleichzeitig zu den Ländern mit den höchsten Konsumentenzahlen überhaupt zählt, war es nur eine Frage der Zeit, bis findige Cannabis-Unternehmer das THC-freie CBD-Weed für sich entdecken würden. Im elften Arrondissement in Paris hat nun der sogenannte „Cofyshop“ seine Pforten geöffnet. In den Regalen finden sich allerlei Cannabis-Produkte wie Öle, Tinkturen, Salben und eben auch Blütenmaterial – alles ohne THC. Und wie das Artikelfoto deutlich macht, war der Andrang am Eröffnungstag ziemlich stark. Dass es überhaupt zu einer Eröffnung kam, liegt auch an den versöhnlicheren Tönen, die Frankreichs Gesundheitsminister Buzyn in letzter Zeit anschlägt. Vergangenen November verkündete der Minister, dass der Verkauf und Konsum von CBD-Cannabis unter zwei Bedingungen legal sei: die Produkte dürfen erstens unter keinen Umständen mehr als 0,2 Prozent THC enthalten und zweitens nicht mit einem Gesundheitsversprechen beworben werden. Trotz allen Entgegenkommens muss Shop-Betreibern wie auch Käufern und Konsumenten eines klar sein: die französische Strafverfolgung wird mit Argusaugen darüber wachen, dass niemand auf die Idee kommt, die Shops für den Verkauf illegaler Produkte zu nutzen…

Sich neben dem Hauptberuf noch ein kleines Taschengeld dazuzuverdienen, das ist für viele Bundesbürger Alltag. Eine bunt gemischte Gruppe aus Speditionsunternehmern, die mithilfe ihrer Firmen-LKW genau das versucht haben, sind wohl für einen der spektakulärsten Fälle von Drogenschmuggel der letzten Zeit verantwortlich. Die Transporteure kutschierten in den Fahrzeugen auf dem Weg durch Europa nicht weniger als 375 Kilo Marihuana und 326 Kilo Haschisch herum. Hinzu kamen noch 26 Kilogramm Amphetmanine, 49.000 Ecstasy-Tabletten und ein Kilogramm MDMA. Und, last but not least, die größte Menge an LSD-Trips, die jemals in der Geschichte der Bundesrebublik gefunden wurde (49.500 Stück). Die elf Gruppenmitglieder verschiedenster Herkunft (darunter fünf Deutsche) wurden nach Hinweisen aus Schweden bereits Mitte und Ende Januar festgenommen. Der Fall wurde nun erst publik gemacht. Das BKA schätzt den Wert des Drogenfundes auf 9,8 Millionen Euro, Staatsanwalt Thorsten Kahl glaubt, dass das international agierende Team seit 2016 etwa sieben Tonnen Drogen durch Europa geschmuggelt hat.

Sich neben dem Hauptberuf noch ein kleines Taschengeld dazuzuverdienen, das ist für viele Bundesbürger Alltag. Eine bunt gemischte Gruppe aus Speditionsunternehmern, die mithilfe ihrer Firmen-LKW genau das versucht haben, sind wohl für einen der spektakulärsten Fälle von Drogenschmuggel der letzten Zeit verantwortlich. Die Transporteure kutschierten in den Fahrzeugen auf dem Weg durch Europa nicht weniger als 375 Kilo Marihuana und 326 Kilo Haschisch herum. Hinzu kamen noch 26 Kilogramm Amphetmanine, 49.000 Ecstasy-Tabletten und ein Kilogramm MDMA. Und, last but not least, die größte Menge an LSD-Trips, die jemals in der Geschichte der Bundesrebublik gefunden wurde (49.500 Stück). Die elf Gruppenmitglieder verschiedenster Herkunft (darunter fünf Deutsche) wurden nach Hinweisen aus Schweden bereits Mitte und Ende Januar festgenommen. Der Fall wurde nun erst publik gemacht. Das BKA schätzt den Wert des Drogenfundes auf 9,8 Millionen Euro, Staatsanwalt Thorsten Kahl glaubt, dass das international agierende Team seit 2016 etwa sieben Tonnen Drogen durch Europa geschmuggelt hat.

Bereits zum dritten Mal wird vom 8. bis zum 10. Juni die deutsche Cannabismesse Mary Jane Berlin abgehalten. Abermals steht dabei ein Umzug zu einer neuen Location an, um die immer weiter wachsende Messe unterbringen zu können. In der Arena Berlin direkt an der Spree werden rund 200 Aussteller den Besuchern ihre Produkte vorstellen. Dabei geht es nicht nur um den Anbau und Konsum von Cannabis, auch Hanf als Lebensmittel, Kosmetikum, Baustoff und Medizin steht im Fokus. Vorträge, Konzerte und Food-Stände runden das Ganze ab.

 

Übrigens: Wir verlosen heute auf unserer Facebook-Seite Eintrittskarten für die Mary Jane Berlin!

 

Mary Jane Berlin

Termin: Freitag, 8. Juni 2018 bis Sonntag, 10. Juni 2018

Öffnungszeiten: Freitag und Samstag 11 bis 20 Uhr, Sonntag 11 bis 18 Uhr

Veranstaltungsort: Arena Berlin, Eichenstraße 4, 12435 Berlin

Preis: Tagesticket 15 Euro im Vorverkauf, 18 Euro regulär; 3-Tagesticket 30 Euro im Vorverkauf, 35 Euro regulär

Website: www.maryjane-berlin.com

Cannabis ist auf dem Vormarsch – auch in Deutschland. Die Nuuvera Deutschland GmbH aus Hamburg, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Aphria, einem der größten Cannabis-Konzerne Kanadas, erwarb nun zum Preis von 1,2 Millionen Euro 25,1 Prozent Anteile an der Berliner Klinik Schöneberg, wie „Cision Canada“ berichtet.

 

Durch den Erwerb soll nicht zuletzt die Strategie, deutsche Ärzte und Patienten besser über medizinisches Cannabis aufzuklären, verfolgt werden. Auch stellt dies den ersten Schritt des Plans dar, Schmerzbehandlungszentren in Deutschland einzurichten.

 

„Mit dieser Partnerschaft legen wir den Grundstein für eine Vorreiterrolle in der medizinischen Versorgung“, sagte Hendrik Knopp, Geschäftsführer von Nuuvera, dem kanadischen Medienunternehmen. „Wir konzentrieren uns darauf, einen patientenzentrierten Zugang zu medizinischem Cannabis in Deutschland zu schaffen und das Bewusstsein und die Aufklärung von Ärzten und Patienten hinsichtlich der therapeutischen Eigenschaften von medizinischem Cannabis zu verbessern.“

 

„Der deutsche Markt bietet mit die attraktivsten Chancen für medizinisches Cannabis überhaupt. Dieser Deal ist ein wichtiger Schritt, um die Präsenz von Nuuvera im Land zu stärken“, sagte Vic Neufeld, Geschäftsführer von Aphria. Bleibt zu hoffen, dass er recht behält und medizinisches Cannabis in Deutschland weiteren Rückhalt erfährt.

Eine Cannabis-Dealerin ungewöhnlichen Formats musste sich dieser Tage vor dem Amtsgericht München verantworten. Über einen Zeitraum eines Jahres (Juni 2016–2017) verkaufte die Angeklagte Marihuana in ihrer Wohnung. Das Bemerkenswerte daran: bei der Dealer handelte es sich nicht wie gewöhnlich um einen jungen Mann, sondern um eine 72-jährige alte Frau. Die Ermittler konnten belegen, dass die betagte Dame ihren Kunden in mindestens 24 Fällen Ein-Gramm-Portionen Marihuana zu einem Verkaufspreis von 15 Euro feilbot. Nach eigenen Angaben hatte sie selbst zehn Euro pro Gramm bezahlt.

 

Abgesehen davon fand die Polizei im Keller der Frau noch weitere 260 Gramm Marihuana und Haschisch. Auf die Spur der Weed-Oma kamen die Beamten zufällig durch einen am Flughafen festgenommenen Mann, der offenbar zum Kundenkreis der Dealerin zählte. Das zuständige Schöffengericht verurteilte die 72-Jährige jetzt zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten bei einer Bewährungsauflage von 2.000 Euro.

Ahhh... wir als Cannabismagazin leiden gelegentlich darunter, dass wir Nachrichten veröffentlichen müssen, bei denen wir befürchten, dass sie uns keiner glaubt (wir veröffentlichen jedoch übrigens ausschließlich jedes Jahr am 1. April unsere liebgewonnenen Fake-News). Aber die Welt ist verrückt – und Cannabis ist so sehr verbreitet, dass immer wieder merkwürdige Meldungen auftauchen. So auch heute...

 

Folgendes geschah vor wenigen Tagen in Mexiko-Stadt: die 37-jährige Gloria C. suchte ein Krankenhaus auf, gab Bauchbeschwerden an und sagte den Ärzten, sie würde ihr ungeborenes „Baby“ nicht mehr spüren. Nachdem die Ärzte keinen Herzschlag des Babys feststellen konnten, wurde sie unmittelbar in eine Spezialklinik verlegt und notoperiert.

 

Dabei stellten die Ärzte Erstaunliches fest – ein Baby gab es in der Frau nicht zu finden, jedoch über ein Kilo mit Klebeband umwickeltes Marihuana, das teilweise mit Erdklumpen versetzt war und in der Vagina und dem Bauch der Frau steckte.

 

Die Frau wurde festgenommen und vor ein Gericht gebracht, um sich wegen „Verbrechen gegen die Gesundheit“ zu verantworten, aber der Richter ließ sie frei, da ihre Festnahme illegal gewesen sei. Laut Berichten der „Daily Mail“ wurde sie in den Jahren 2010 und 2015 bereits aufgrund desselben Vergehens verurteilt.

 

Einfach nur seltsam.

Ein Priester in einem Hyundai. Erst einmal nichts ungewöhnliches. Aber auch der wird bei einer Routinekontrolle mal kontrolliert – so vor Kurzem geschehen auf der Strecke zwischen Ponta Porã und Dorados in Brasilien. Doch der katholische Priester, der nach Angaben der Polizei äußerst höflich behandelt wurde, wurde immer nervöser und hatte Probleme, die Fragen, wo er hinwolle und wo er herkomme, richtig zu beantworten.

 

Daraufhin wurde das Auto des angeblich Geistlichen durchsucht. Darin befanden sich zwei Taschen randvoll mit Marihuana – insgesamt 101 Kilogramm. Wie das „Wochenblatt“ aus Paraguay berichtet, gab der falsche Priester an, das Marihuana aus Paraguay geholt zu haben, um Schulden zu begleichen, die seine Freundin bei einem mächtigen brasilianischen Drogenhändler habe. Die Verkleidung als Geistlicher habe er gewählt, um nicht kontrolliert zu werden...

Eine unglaubliche Szene hat sich in einer Ortschaft im englischen Kent zugetragen. Cameron Tucker, ein Lokalreporter der KMTV-Fersehnachrichten, berichtet gerade über ein ganz in der Nähe lebendes Pärchen, in dessen Wohnhaus 88 illegal angebaute Cannabispflanzen gefunden wurden. Der Reporter klärt die Zuschauer gerade über die Details des Falls auf: die Angeklagten hatten gegenüber der Polizei angegeben, aus den beschlagnahmten Pflanzen Cannabisöl für die Krebsbehandlung herstellen zu wollen, wurden aber nichtsdestotrotz zu einer zweijährigen Haftstrafe auf Bewährung und 150 Sozialstunden verurteilt. Doch plötzlich wird all dies zur Nebensache, als im linken Bildhintergrund hinter dem Reporter ein junger Mann hinter eine Hausecke hervortritt und entspannt die Straße entlang geht. Mit einem Mal erblickt der Mann die Kamera, schreckt auf und rennt wie von der Tarantel gestochen davon. Pikant: auf dem Arm trägt der Fußgänger eine große Topfpflanze, die einer Cannabispflanze doch sehr ähnelt.

 

Reporter Cameron Tucker, ganz Profi, versucht sich von dem kuriosen Flitzer nicht ablenken zu lassen und sagt unbeirrt weiter seinen Text auf. Im Nachhinein gab er an, dass es sich keinesfalls um eine gestellte Szene handelt, die Hintergründe der Aktion jedoch nach wie unklar sind, da der lauffreudige Herr bisher nicht aufgefunden und befragt werden konnte. Es dürfte nicht mehr lange dauern, bis sich der junge Mann mit der Topfpflanze in einigen Memes wiederfinden wird, das lustige Video jedenfalls hat längst das Netz erobert.

Die Geschichte der Anti-Weed-Aufklärungsvideos ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Und eine unfreiwillig komische meistens auch. Denn wenn die Mitarbeiter diverser Gesundheitsbehörden versuchen, sich in die Lebenswelt eines Teenagers hineinzudenken, dann wird in der Regel kein Fettnäpfchen ausgelassen. Das Trauerspiel beginnt meist schon mit der Auswahl des entsprechenden Mediums, mit dem man die suchtgefährdete Jugend am besten zu erreichen plant. Nicht selten fällt die Wahl auf den rhythmischen Sprechgesang (von Szenekennern auch Hip-Hop genannt), der in Jugendkreisen zurecht als sehr beliebt gilt. Schon hier werden die Weichen zwangsläufig auf Trash gestellt, denn in der Regel verstehen die Sozialarbeiter von Hip-Hop ungefähr so viel wie Kenneth Glöckler.

Ein schönes Beispiel für einen derartigen Fehltritt leistete sich nun das Los Angeles County Departement of Public Health, das im Zuge der Legalisierung in Kalifornien cannabiskritische Musikvideos mit Unterhaltungsanspruch auf die unwissende Jugend losließ. Die Clips spielen auf einer Party, auf der drei ganz in Weiß gekleidete Teenager, die so aussehen, als hätten sie in ihrem ganzen Leben noch nie Spaß gehabt, minderjährigen Cannabiskonsumenten erklären, warum Kiffen schlecht ist. Und das alles in Form von Rap-Versen. Beispiel gefällig? „But everyone is smoking up and girls will think I’m fly.“ – „Girls won’t think you’re fly when your bank account is dry.“ Wow, das hat gesessen! Vielleicht sollten die drei Streber im jungfräulich weißen Engels-Look mal weniger den Marihuanakonsum unter Partygästen hinterfragen, sondern lieber ihr eigenes Frauenbild, das scheinbar in den 1950er-Jahren stecken geblieben ist…

Da schauen wir uns lieber zum hundertsten Mal die Clips einer längst viral gegangenen australischen Aufklärungskampagne an. Die kleinen Storys, in denen jugendliche Kiffer als bis zur Lebensunfähigkeit apathische Faultiere dargestellt werden, verzichten nämlich auf den Gestus des erhobenen Zeigefingers und sind stattdessen derart bizarr-verstörend geraten, dass sie zumindest niemanden kalt lassen werden.

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