Es ist nicht leicht als Cannabis-Fan. Wahnwitzige und sinnlose Gesetze bedrohen einen immer wieder, erst recht, wenn man Cannabis auch selbst anbaut. Und wenn man noch so viele Vorsichtsmaßnahmen getroffen hat – es kann immer etwas passieren, dass man nicht selbst verschuldet hat.

 

So geschehen vergangenen Sonntag – in die Wohnung eines bemitleidenswertes Ehepaar aus Moers, die sich im Urlaub aufhielten, wurde eingebrochen. Als wäre dies nicht schon schlimm genug, müssen sie nun auch unter den Cannabis-Gesetzen der Deutschen Bundesrepublik leiden. Denn als die Polizei den Einbruch untersuchte, stieß sie auf eine Cannabis-Aufzucht mit insgesamt 30 erntereifen Pflanzen. Wie „welt.de“ berichtete, fand die Polizei außerdem zwölf Zehn-Liter-Eimer mit bereits rauchfertigem Marihuana – insgesamt acht Kilo!

 

Bleibt nur die Frage, wieso die Diebe eigentlich dort eingebrochen sind, wenn sie das ganze gute Gras dort haben liegen lassen...

Die TV-Show Die Höhle der Löwen, in der Start-ups finanzstarke Investoren vor laufender Kamera von ihrer Idee überzeugen müssen, erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit. Auch in Österreich läuft inzwischen ein Ableger des Formats unter dem Namen 2 Minuten 2 Millionen: Hier stand vergangenen Dienstag Roland Birner, seines Zeichens Geschäftsführer des Österreichischen Growshops und Stecklingshändlers Plants4friends, für besagte zwei Minuten im Mittelpunkt des Geschehens und stellte sein Unternehmenskonzept vor.

 

Mit einem professionellen Auftritt verschaffte Birner, der nach eigenen Angaben schon Wochen vor seinem Auftritt aus Lampenfieber nicht mehr richtig durchschlafen konnte, seiner Firma eine gehörige Portion Öffentlichkeit. „Seit dem Tag der Ausstrahlung stehen unsere Telefone nicht mehr still“, so der gelernte Ingenieur gegenüber dem Highway-Magazin.

 

Zwar gingen Birner und Plants4friends letztendlich ohne Investment nach Hause, doch die Investoren lobten den versierten Auftritt, zeigten sich durchweg interessiert an der Thematik und ließen sich sogar zu einem Statement pro Legalisierung hinreißen. Doch wer weiß, vielleicht war ein Investment auch gar nicht Birners eigentliches Ziel. Allein die geballte Aufmerksamkeit eines Millionenpublikums konnte schließlich schon einige junge Unternehmen beflügeln.

 

Schaut euch den Auftritt im untenstehenden Video einfach selbst an, gleich nach unserer kleinen Werbeeinblendung zur Dienstag erschienenen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin ;-)

 

Weitere Cannabis-News und Cannabis-Entertainment sowie viele Informationen zum Anbau und zur Verarbeitung von Cannabis, Marihuana und Haschisch findet ihr ab sofort in der brandneuen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin. Erhältlich für lächerliche 2,60 Euro an jedem gutsortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop.

 

Weblink: Highway am Kiosk finden

Cannabis und der Führerschein – die endlose Geschichte. Immerhin wurde nun ein neues Kapitel aufgeschlagen: Der Bayrische (!) Verwaltungsgerichtshof sprach nun ein interessantes Urteil. Ein junger Mann klagte, da ihm bei einer Verkehrskontrolle im Jahr 2014 Cannabiskonsum nachgewiesen wurde. Die Polizei verhängte damals eine Geldstrafe von 500 Euro und einen Monat Fahrverbot. Erträglich, immerhin.

 

Doch dann meldete sich das Landratsamt Starnberg bei ihm und entzog ihm gleich komplett den Führerschein. Dauerhaft. Begründung: der damals 20-Jährige sei im Grundsatz ungeeignet ein Auto führen zu dürfen. Aufgrund des Nachweises eines einmaligen Cannabiskonsums.

 

Solche Frechheiten muss man sich nicht gefallen lassen, auch nicht, wenn man erst 20 Jahre alt ist. Und so zog der Mann vor das Verwaltungsgericht München – dort wurde sein Klage allerdings abgewiesen. Also ging die Reise weiter und am Montag dieser Woche entschied nun der Bayrische Verwaltungsgerichtshof.

 

Ergebnis: Das Landratsamt hätte den Führerschein nicht entziehen dürfen, ohne vorher eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) anzuordnen. Eine Entscheidung über einen grundsätzlichen Führerscheinentzug könne und dürfe ohne eine solche MPU nicht gefällt werden. Der Bayrische Verwaltungsgerichtshof hat eine Revision zugelassen – schauen wir, ob eine weitere Runde eingeläutet werden wird.

 

Weitere Cannabis-News und Cannabis-Entertainment sowie viele Informationen zum Anbau und zur Verarbeitung von Cannabis, Marihuana und Haschisch findet ihr ab sofort in der brandneuen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin. Erhältlich für lächerliche 2,60 Euro an jedem gutsortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop.

 

Weblink: Highway am Kiosk finden

Cannabisfreunden wird ja generell (durchaus nicht immer zurecht) nachgesagt, nur ungern die heimische Couch zu verlassen, es sei denn, es steht der obligatorische Gang zum Dealer beziehungsweise der Dispensary an.

 

Doch sogar diesen können sich zumindest einige amerikanische Stoner in Zukunft vielleicht sparen. Denn mit der Virtual-Reality-App Weed VR soll die Shopping-Tour in der Cannabisausgabestelle möglich werden, ohne dafür extra das Haus verlassen zu müssen. In einer virtuellen Dispensary kann man sich nicht nur über verschiedenste Cannabissorten informieren und diese dank einer hochwertigen Grafik im Detail begutachten, wie unten stehendes Video zeigt – Der Clou an der Sache ist, dass man sein Lieblingsweed dann auch direkt über die App tatsächlich bestellen kann. Zu diesem Zweck arbeiten die Entwickler von Weed VR an Kooperationen mit real existierenden Weed-Shops, die sich sozusagen ein virtuelles Regal für ihre Ware innerhalb der virtuellen Realität mieten können.

 

Nun muss sich zeigen, ob dieses innovative Konzept die Szene überzeugen kann, denn schließlich ist die Auswahl und der Kauf des geliebten Marihuanas auch ein Erlebnis für die Sinne, auf das manch einer wohl nur ungern verzichten will. Weed VR steht in den USA kurz vor der Veröffentlichung und wird für Oculus Rift und HTC Vive erscheinen. Tja, so kann es aussehen, wenn zwei Zukunftsmärkte verschmilzen…

Das neue Heft ist da! Die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin ist ab sofort für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Head- und Growshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

 

Highway ist ein Lifestyle-Magazin, dessen vorherrschendes Thema Cannabis ist.  Ein junges und professionelles Team von Journalisten und Kommunikations-Designern treibt das Magazin voran. Dieses Magazin bedient keine Vorurteile – es räumt mit ihnen auf!

 

Inhalte von Highway 03/2017:

 

Titelstory Cannabis vom Arzt? Jetzt ist es amtlich: Theoretisch kann nun jeder deutsche Arzt seinen Patienten Cannabis verschreiben. Doch wie sieht es in der Praxis aus (auch durchaus ganz wörtlich gemeint)? Um dieser Frage nachzugehen, haben wir verschiedene Ärzte besucht, in der Hoffnung Cannabis verschrieben zu bekommen. Eine Reportage.

 

Growing Outdoor-Guerilla-Growing – Wo Cannabis anbauen, wenn kein eigener und geschützter Garten zur Verfügung steht? Beliebt ist das Guerilla-Growing an verschiedensten Stellen in der freien Natur. Wir zeigen auf, was einen guten Platz für den Guerilla-Anbau ausmacht, denn die Outdoor-Saison startet bereits in Kürze.

 

 

Buch Hanf als Heilmittel – Wir präsentieren einen Auszug aus dem Buch des Ethnopharmakologen Christian Rätsch, der drei Jahre mit Indianern im Regenwald lebte und sich der Erforschung psychoaktiver Pflanzen verschrieben hat. Der Text beschäftigt sich mit dem Einsatz von Hanf in der deutschen Volksmedizin des 19. Jahrhunderts.

 

 

Do-it-yourself Ein Zelt für kleines Geld – Kann man ein Pflanzenzelt für unter 50 Euro selbst bauen? Man kann: Unser Baumeister Chuck Lore zeigt in dieser Ausgabe, wie mit einem geringen Aufwand (finanziell wie handwerklich) eine Basisversion eines Growzelts hergestellt werden kann, die auch tatsächlich passable Ergebnisse produziert.

 

 

 

Grow-How Frisian Duck – Der Anbau von Cannabis birgt ein großes Problem: er ist in vielen Ländern illegal. Und auch sonst möchte man vielleicht aus verschiedenen Gründen nicht damit hausieren gehen. Wir haben die besondere Camouflage-Sorte Frisian Duck, deren Erscheinen so gar nicht an Cannabis erinnert, auf den Prüfstand gestellt.

 

 

Messe Spannabis 2017 – Die jährliche Spannabis in Barcelona ist eine der größten und richtungsweisenden Cannabismessen der Welt. In diesem Jahr fand bereits die 14. Auflage statt – für Highway war Grow-Experte Mr. José vor Ort und berichtet von den diesjährigen Branchentrends, die im cannabisfreundlichen Spanien vorgestellt wurden.

 

High School Kräuter statt Kippen – Nur weil man Gras raucht, muss man sich nicht dem Tabak ergeben. Die europäische Unsitte, Marihuana mit Tabak zu vermischen, kennt man beispielsweise in den Vereinigten Staaten gar nicht. Wir stellen einige Kräuter vor, die anstelle von Tabak in den Joint oder Vaporizer gepackt werden können.

 

Weitere Artikel Film: Grasalarm +++ Sortenportrait: Purple Kush +++ Kiffertypen: Der Paranoiker +++ Demos: Global Marijuana March 2017 +++ Growing: Starke Wurzeln, starke Ernte +++ Produkttest: Pollenmaschine Phönix MSE 75 +++ und vieles mehr...

 

 

 

Weblink: Highway am Kiosk finden (Deutschland)

Weblink: Highway 03/2017 als E-Paper (PDF) kaufen

Ja liebe Leser, heute ist der 18. – und nicht etwa der 1. April. An dem haben wir euch, wie es sich gehört, mit einem schönen Aprilscherz versorgt. Aber heute (und allen anderen 363 Tagen) ist es mal wieder bitterer Ernst. Auch wenn es zum Lachen ist.

 

Aber von vorne: Vergangenen Mittwoch begab es sich, dass in einer Indoor-Cannabis-Aufzucht in Wien ein 38-jähriger Mann bei der Cannabisernte war. Irgendwie scheint er aber nicht ganz bei der Sache gewesen zu sein, denn wie „heute.at“ berichtete, muss er sich dabei seine Ernte-Schere versehentlich in den Oberschenkel gerammt haben.

 

Das war schon mal dämlich. Noch dämlicher war es aber, aufgrund der Schmerzen wie ein Bekloppter zu brüllen. Denn das rief die Nachbarn auf den Plan, welche die Polizei über das große Geschrei informierten.

 

Diese rückte an, fand den blutenden Schreihals – und aber leider auch 65 Cannabispflanzen sowie 3,5 Kilogramm Marihuana. An der Wohnanschrift des Manns wurden weitere 30 Pflanzen und 600 Gramm Cannabis aufgefunden, sodass er sich nun in Untersuchungshaft befindet.

 

Messer, Gabel, Schere, Licht... na ihr wisst schon Bescheid.

Legales Cannabis in Kanada? Erst vor einem Monat berichteten wir davon, dass Marc Emery und Jodie Emery, die beiden bekanntesten Cannabis-Aktivisten Kanadas, verhaftet wurden, da sie die von Premierminister Justin Trudeau versprochene, aber bislang nicht umgesetzte Cannabis-Legalisierung einfach kurzerhand selbst ausgerufen haben und in Ladengeschäften Marihuana an Volljährige verkauften.

 

Ob damit im Zusammenhang stehend oder nicht – nun meldete sich die kanadische Regierung zu Wort und verkündete ein amtliches Datum für die bevorstehende Cannabis-Legalisierung. Oder besser gesagt, ein Datum, bis zu dem die Legalisierung spätestens umgesetzt werden wird: bis zum 1. Juli 2018. Die entsprechende Gesetzesvorlage wurde vergangenen Donnerstag eingereicht.

 

Erwachsene ab 18 Jahren dürfen vier Pflanzen anbauen und bis zu 30 Gramm Cannabis kaufen. Den einzelnen Provinzen bleibt es überlassen, die Altersgrenze auch anzuheben. Wer Minderjährigen Marihuana verkauft, wird mit bis zu 14 Jahren Haft bestraft.* Wie in der „taz“ zu lesen war, sagte Kanadas Premierminister Trudeau: „Es ist für unsere Jugendlichen zu leicht, an Marihuana zu kommen. Wir werden das ändern.“

 

Ralph Goodale, Kanadas Minister für öffentliche Sicherheit, räumte ein, dass die Cannabis-Prohibition in Kanada komplett versagt hat: Die Polizei wende jedes Jahr umgerechnet etwa zwischen 1,5 und 2 Milliarden Euro auf, um gegen Cannabiskonsumenten zu ermitteln „und trotzdem zählen kanadische Teenager zu den eifrigsten Konsumenten in der westlichen Welt.“

 

* Wer Tabak oder Alkohol an Minderjährige verkauft, kommt aber weiterhin mit einer Geldstrafe davon.

Cannabis-Anbau in Deutschland, ganz legal? Dies ist die Zukunft, denn wie wir berichteten, gibt es in Deutschland seit einigen Wochen Cannabis auf Rezept. Dieses stammt derzeit noch aus Importen, doch bereits im Jahr 2020 sollen die angeblich bloß zwei Tonnen Cannabis, die laut der staatlichen Cannabisagentur pro Jahr benötigt werden sollen, in Deutschland produziert werden.

 

Seit Anfang der Woche ist das Vergabeverfahren für die Bewerbung für Lizenzen zum legalen Anbau von medizinischem Cannabis in Deutschland veröffentlicht worden. Und das sorgt bei vielen deutschen Firmen, die nun auf das Cannabisgeschäft setzen wollten, für großen Unmut.

 

Denn: Es werden zehn Lizenzen für zehn verschiedene Sorten Cannabis vergeben. Eine Firma kann sich maximal auf sieben Lizenzen bewerben, das bedeutet, dass die zehn Lizenzen an zwei bis zehn Firmen vergeben werden. Grundvoraussetzung für eine Bewerbung zum Cannabisanbau ist durch ein Punktesystem in der Praxis jedoch der Nachweis, bereits legal medizinisches Cannabis angebaut zu haben. Und das ist in Deutschland bislang nicht möglich gewesen.

 

Das Vergabeverfahren sieht ein Punktesystem vor, bei dem die Lizenzen an die Bewerber mit den meisten Punkten vergeben werden (wenn diese im Anschluss auch alle weiteren Bedingungen erfüllen). Je mehr 50-Kilo-Lieferungen man von legalem medizinischem Cannabis produziert und geliefert hat, desto mehr Punkte bekommt man. Somit ist praktisch ausgeschlossen, dass eine rein deutsche Firma eine Lizenz für den staatlichen Cannabisanbau bekommen kann, da sie noch niemals Cannabis produzieren konnte. Eine Ausnahme wäre, wenn es für eine oder mehrere der zehn Lizenzen nur Bewerber gäbe, die alle noch nie Cannabis angebaut hätten.

 

Andernfalls besteht die einzige Aussicht auf Erfolg darin, eine Kooperation mit einem entsprechenden ausländischen Unternehmen, das diese Bedingungen erfüllt, – etwa aus Kanada – einzugehen. Was das ganze nicht leichter macht: Die Bewerbung muss bis zum 5.6. dieses Jahres eingereicht werden – ein bisschen wenig Zeit, um internationale Kontakte zu knüpfen und dementsprechende Verträge aufzusetzen. Immerhin muss nicht direkt mit der Standortsuche und Ähnlichem begonnen werden, denn der nächste Schritt sieht vor, solche Pläne dann erst in der Theorie zu entwickeln und einzureichen. Allerdings müssen die ersten 200 Kilo pro Lizenz dann auch im Jahr 2020 geliefert werden – ansonsten ist die Lizenz vermutlich auch direkt wieder weg.

 

Weblink: Ausschreibung der Cannabisagentur zum medizinischen Anbau in Deutschland

Jedes Jahr im Sommer strömen Zehntausende Arbeitsuchende aus den USA und sogar aus dem Ausland nach Nordkalifornien, um in der Cannabisbranche Arbeit zu finden. Die meisten dieserTrimmingrants werden, wie der Name bereits andeutet, als Trimmer eingestellt. Bewaffnet mit kleinen Scheren befreien sie nach der Erntephase einige Wochen lang die noch nicht getrockneten Buds von Blättern und anderem unerwünschten Pflanzenmaterial. Was sich für den ein oder anderen Hobbygrower nach einer gemütlichen Spassveranstaltung anhört, ist in Wahrheit mühevolle Kleinarbeit im Akkord. Schließlich sind die Erntemengen enorm und die Buds müssen zwecks Schimmelvermeidung so schnell wie möglich weiterverarbeitet werden.


Doch wie „Business Insider“ berichtet, könnte sich bald die Anzahl der benötigten Trimmigrants deutlich verringern. Denn auch in der boomenden amerikanischen Cannabiswirtschaft wird zunehmend auf Automatisierung gesetzt. Die Firma Bloom Automation hat nun einen Trimroboter zur Marktreife gebracht, der den bereits seit einiger Zeit erhältlichen maschinellen Trimmern deutlich überlegen sein soll. Diese sind aufgrund ihrer oft unsauberen Arbeit bisher kein adäquater Ersatz für die menschliche Arbeitskraft. Die Trimroboter von Bloom Automation hingegen sollen dem Menschen dank Computervision und künstlicher Intelligenz in puncto Sorgfalt und Geschwindigkeit (ca. ein halbes Kilo am Tag) durchaus ebenbürtig sein. Es ist also durchaus wahrscheinlich, dass in den nächsten Jahren auch einige Arbeitsplätze im als Jobmotor angepriesenen Cannabusiness verloren gehen werden. Bloom Automation selbst gibt an, dass eine einzige menschliche Arbeitskraft ausreichen soll, um eine Anlage von mehreren Roboter-Trimmern zu steuern und zu überwachen.

 

Bleibt (für die cannabisaffinen Amerikaner) zu hoffen, dass dann auch die Preise von Marihuana für den Endverbraucher in Zukunft deutlich sinken werden…

Cannabis-Legalisierung in Uruguay – diese Meldung ging bereits Ende 2013 durch die ganze Welt. Als erstes lateinamerikanisches Land beschloss Uruguay die komplette Legalisierung von Marihuana und Haschisch. Doch gut Ding will Weile haben – erst vor etwa einem halben Jahr wurde der Verkaufspreis von Cannabis in Uruguay beschlossen. Dieser liegt umgerechnet etwa bei 1,20 Euro pro Gramm Marihuana.

 

Zwar ist bereits der Eigenanbau einiger Pflanzen oder die gemeinsame Zucht in einem angemeldeten Cannabis Social Club in Uruguay möglich, allerdings wartet die Bevölkerung nun seit über drei Jahren auf den Start des regulären Cannabishandels. Nun erklärte der stellvertretende Leiter der Präsidialadministration Uruguays, dass ab dem 1. Juli in den Apotheken Uruguays Marihuana gekauft werden kann. Zum Verkaufsstart soll eine landesweite Werbekampagne gestartet werden, die vor den möglichen Gefahren des Marihuanakonsums warnt.

 

Zunächst werden 16 Apotheken-Ketten das begehrte Kraut anbieten. Die Einwohner können bis zu 40 Gramm monatlich kaufen. Dazu müssen sie sich allerdings als Cannabiskonsumenten registrieren lassen – diese Registrierung wird ab dem 2. Mai möglich sein. Ausländer schauen übrigens in die Röhre: Cannabis wird nur an die Bewohner Uruguays ausgegeben.

 

Cannabis hat auf den amerikanischen Kontinenten in den letzten Jahren ordentlich an Boden gutgemacht. Auch Uruguays Nachbar Argentinien lockerte vor wenigen Tagen teile seiner Cannabispolitik: Dort kann nun Cannabisöl an schwer kranke Patienten verschrieben werden.

Facebook