Das neue Heft ist da! Die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin ist ab sofort für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Head- und Growshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

 

Und was ist das für eine Ausgabe! Eines der Highlights: Wir haben zusammen mit Moritz Bleibtreu in einem Hamburger Hotel gekifft und uns mit ihm und Lucas Gregorowicz über ihre neue Kiffer-Komödie Lommbock unterhalten, die ab März im Kino läuft.

Eine Übersicht der deutschen Kioske, die Highway führen findet ihr bei mykiosk.com – alternativ könnt ihr Highway auch preisgünstig als E-Paper erwerben.

 

Inhalte von Highway 02/2017 (Auswahl):

 

Titelstory Cannabis auf Rezept Derzeit beschäftigt ein Thema ganz Deutschland: Cannabis auf Rezept! Der Bundestag bereitete Ende Januar den Weg für vom Arzt verschriebenes Cannabis – mit Start in diesem Frühling! Wir präsentieren die wichtigsten Fakten und zudem einige der offenen Fragen, die bislang noch nicht beantwortet wurden.

 

 

Film Lommbock – Über 15 Jahre mussten Millionen Kinofans auf den Nachfolger von „Lammbock“ mit Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz warten. Wir waren als einziges Cannabismagazin zum Pressescreening eingeladen und besprechen ausführlich die neue und langersehnte Kifferkomödie, die am 23. März in die deutschsprachigen Kinos kommt.

 

 

Interview Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz – „Ich rauche gerne mal einen Joint“, sprach Moritz Bleibtreu und tat es auch: Wir haben uns mit ihm und Lucas in Hamburg auf einen Joint getroffen und über die Vor- und Nachteile des Kiffens, eine mögliche Cannabislegalisierung und natürlich ihren neuen Film „Lommbock“ gesprochen.

 

 

High School Cannabis richtig bewässern Cannabis bewässern – klingt eigentlich wie ein einfaches Thema: Wasser rein und fertig Nicht ganz! Um am Ende eine gesunde und kräftige Cannabispflanze großgezogen zu haben, muss ein Grower bei der Bewässerung einige Dinge beachten. Unser Grow-Guru Junior Gong zeigt auf, welche Dinge dies sind.

 

 

Nachruf Franco Loja – Eine der absoluten Größen der weltweiten Cannabisbranche, Franco Loja, verstarb im Januar mit nur 42 Jahren an den Folgen einer Malariainfektion. Wir werfen einen Blick auf das Leben des Züchters, Growers und Strain Hunters und befassen uns in einem Portrait mit einer seiner Cannabis-Kreationen – der Hawaiian Snow.

 

 

Growing Frühlingserdwachen – Die ersten zarten Sonnenstrahlen lassen sich blicken. Da juckt es den ein oder anderen Hobbygärtner bereits in den grünen Daumen. Auch wenn es noch ein paar Wochen bis zum Start der Outdoor-Saison sind, kann man bereits jetzt schon erste Vorbereitungen treffen – etwa die Erde für das Frühjahr vorbereiten.

 

 

Do-it-yourself Fermentation – Cannabis-Humidor selbst gemacht – Was ist eigentlich Fermentation? Und was kann die so genau? Außerdem: eine Bauanleitung von unserem Do-it-yourself-Experten Chuck Lore für einen einfachen und leicht umzusetzenden Cannabis-Humidor, der Marihuana je nach Bedarf an- beziehungsweise befeuchtet.

 

 

Weitere Artikel Growing: Schimmelprophylaxe +++ Recht: Ist der Cannabisanbau durch Patienten Notstand? +++ Galerie: Die neuen Cannabissorten von Kannabia Seeds +++ Kiffertypen: Der Esoteriker +++ Sortenportrait: Lambo OG +++ und viel mehr...

 

Weblink: Highway am Kiosk finden (Deutschland)

Weblink: Highway 02/2017 als E-Paper (PDF) kaufen

Gras vom Schwarzmarkt kann natürlich immer verunreinigt sein. Aber wer sein Marihuana aus der Apotheke oder einer legalen Ausgabestelle bezieht, erwartet eigentlich, dass es sich um geprüfte oder zumindest saubere Ware handelt. Aus Kanada wurde aber nun Erschreckendes gemeldet. Dort wurde mit Pestiziden verseuchtes Marihuana in Umlauf gebracht und an Patienten ausgegeben, die legales medizinisches Marihuana einkauften.

 

Gleich drei große Cannabisproduzenten (Mettrum, OrganiGram und Aurora Cannabis) riefen ihre Ware zurück, als entdeckt wurde, dass in großen Mengen ihrer Cannabisblüten das verbotene Pestizid Myclobutanil enthalten war. Dies darf nicht erhitzt werden, da es sonst krebserregend und anderweitig gesundheitsschädlich ist – natürlich schlecht beim Produkt Marihuana. Ein ehemaliger Mitarbeiter der Firma Mettrum berichtete der Zeitung „The Globe and Mail“, dass dies seit 2014 Methode hat.

 

Nun wurde also verseuchtes Marihuana im Wert von über einer Million kanadischer Dollar vernichtet. Für die Zukunft wurde von der kanadischen Gesundheitsbehörde angekündigt, stichprobenartig bei den insgesamt 38 lizenzierten Cannabisproduzenten den Einsatz verbotener Substanzen zu überprüfen. Das hört sich nicht gerade nach starken Kontrollen auch, auch wenn es besser ist, als die bisherige Regelung: Denn da wurde einfach gar nicht geprüft.

 

So ähnlich verhält es sich in den USA. Wie die „Pharmazeutische Zeitung“ meldet, kam eine Untersuchung jetzt zu dem Ergebnis, dass medizinisches Marihuana aus den USA häufig mit Bakterien und Pilzen kontaminiert ist, was sich beim Rauchen natürlich schlecht auf die Gesundheit der nun mal bereits gesundheitlich geschädigten Personen auswirkt. Dieser Umstand ist darauf zurückzuführen, dass es keine bundeseinheitlichen Kontrollen zur Qualität von medizinischem Cannabis gibt.

 

Auch wenn die Regelungen für medizinisches Cannabis, das ja nun auch in den nächsten Wochen in Deutschland auf Rezept kommen wird, in Deutschland vermutlich um einiges strenger gestaltet sein werden als in manchen amerikanischen Bundesstaaten, gibt es doch einen Vorteil für das deutsche Cannabis zu vermelden: Laut der „Pharmazeutischen Zeitung“ wird medizinisches Cannabis in Deutschland in pharmazeutischer Qualität vorliegen müssen, um von der Cannabisagentur vertrieben werden zu können. Dies schließt natürlich eine Belastung durch Schadstoffe und Keime aus.

Promis, die kiffen – das hört jeder gerne, ob er für oder gegen den Konsum und die Legalisierung von Cannabis ist. So etwas verkauft sich dementsprechend gut und findet sich auch immer gerne in der Presse wieder. Und wir reden nicht von uns, Highway – Das Cannabismagazin, sondern von den Tageszeitungen und Wochenmagazinen. Es scheint einfach eine Nachricht zu sein, die jeder gerne liest. Miley Cyrus, Justin Bieber, Harrison Ford – zumindest bei den amerikanischen Promis kommt es immer häufiger zu Berichten über deren Cannabiskonsum.

 

Und auch die deutsche Presse greift diese Meldungen gerne auf. Denn deutsche Stars, die zu ihrem Cannabiskonsum stehen, sind rar gesät. Im Notfall werden halt auch Meldungen von fiktiven Kiffern verwendet. Und so schaffte es das hier zu sehende Video diese Woche zu einiger Verbreitung. Dort wurde die berühmte Mutter Beimer (Marie-Luise Marjan) aus der heiligen Lindenstraße beim Kiffen „erwischt“.

 

In der Lindenstraße gibt es seit der ersten Hälfte 2016 einen Cannabis-Plot um Hans Beimer, der zur Linderung seiner Schmerzen Cannabis konsumiert, dies aber zunächst seiner Frau Anna verschweigt. Auch dies wurde von einem großen Medien-Echo begleitet. Warum Helga „Mutter“ Beimer, seine erste Ehefrau, nun gemeinsam mit Anna ebenfalls Cannabis konsumiert oder ob das ganze überhaupt gar nicht in einer fertigen Folge auftauchen wird, wissen wir auch nicht. Denn abgedreht ist die ganze Aktion im Deckmantel eines Videos hinter den Kulissen...

 

Zumindest kann es aber nicht schaden, wenn die zumeist schon eher älteren Zuschauer der Lindenstraße damit konfrontiert werden, dass ihre langjährige Weggefährtin Helga Beimer auch gerne mal kifft – per Vaporizer übrigens. Es ist zwar nur eine Serienfigur, aber auch für diese werden Sympathien gehegt. Und so trägt das ganze vielleicht ein bisschen zur hoffentlich irgendwann anstehenden Legalisierung von Cannabis in Deutschland bei.

 

Deutsche Promis, die nicht nur in ihrer Rolle, sondern auch tatsächlich privat Cannabis rauchen, sind praktisch nicht bekannt, obwohl es bestimmt sehr viele gibt. Nur spricht halt darüber nie jemand öffentlich. Doch wir von Highway – Das Cannabismagazin haben einen berühmten deutschen Schauspieler aufgetrieben, der mit uns über das Kiffen geplaudert hat:

 

Und zwar haben wir uns anlässlich der baldigen Premiere von ihrer neuen Kiffer-Komödie „Lommbock“ mit den berühmten deutschen Schauspielern Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz getroffen. Dabei haben wir einen dicken Haze-Joint mit Moritz geraucht und freuen uns sehr darüber, dass er so offen mit uns über das Kiffen und auch seinen eigenen Cannabiskonsum gesprochen hat.

 

 

Das Interview mit Moritz Bleibtreu sowie unsere Rezension zu „Lommbock“, der ab kommenden Monat im Kino läuft, ist in Highway – Das Cannabismagazin 02/2017 zu lesen. Die neue Ausgabe ist ab Dienstag für schlappe 2,60 Euro bei jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop erhältlich.

Cannabis ist angeblich ein schwer suchterzeugendes Suchtgift, glaubt man der deutschen Drogenbeauftragten Marlene Mortler. Aber ein Blick in ihre trüben Augen genügt eigentlich, um zu wissen, dass man ordentlich angelogen wird, wenn man solchem Unsinn Glauben schenkt.

 

Ja im Gegenteil: Cannabis bekommt immer mehr den Ruf eines wirksamen Substituts, dass erfolgreich bei verschiedenen Suchterkrankungen genutzt werden kann, um sich von diesen zu lösen. Bereits vor drei Monaten berichteten wir von einer Studie aus Kanada, die auf Befragungen basierte – das Ergebnis zeigte auf, dass Marihuana und Haschisch anscheinend wirksam gegen Alkohol- und Opiatsucht eingesetzt werden kann.

 

Nun wurde im „Journal of Drug Policy“ eine neue kanadische Studie der beiden Studienautoren vorgestellt – die erste Studie, die einen umfassenden Überblick zu kanadischen Medizinalcannabis-Patienten liefert. Und auch eine der ersten größeren Studien, die den Zusammenhang von Cannabis und Substanzabhängigkeiten untersucht.

 

Die Ergebnisse lassen einen jeden Cannabis-Freund aufhorchen: Denn in der Studie heißt es, dass Cannabis keinesfalls eine „gateway drug“, also eine Einstiegsdroge sei, was seit Jahrzehnten von realitätsfernen oder auch einfach nur stumpf lügenden Politikern immer wieder verbreitet wird – so auch von der deutschen Drogenbeauftragten Mortler. Auch wird Cannabis hervorragende Wirksamkeit als Medikament „gegen verschiedene Leiden, allen voran Schmerzen und mentale Probleme“ attestiert.

 

In der neuen Studie wurden 271 Cannabismedizin-Patienten untersucht und mit 107 Fragen befragt. Dabei kam heraus, dass 63 Prozent der Marihuana-Konsumenten mit dieser Medizin verschreibungspflichtige Medikamente ersetzen. Von dieser Gruppe ersetzte fast jeder Dritte ein Opiat durch Cannabis. 16 Prozent der Nutzer ersetzten ihre Benzodiazepine durch Cannabisprodukte und 12 Prozent griffen auf Marihuana und Hasch anstelle von Antidepressiva zurück. Alkohol wurde in 25 Prozent und Tabak in 12 Prozent der Fälle durch Cannabis ausgetauscht.

 

Nebenerkenntnis der Studie ist, dass 42 Prozent der kanadischen Cannabismedizin-Patienten gelegentlich oder regelmäßig darauf angewiesen sind, ihre Medizin vom Schwarzmarkt zu beziehen. Zumindest immer noch besser als in Europa, wo annähernd 100 Prozent ihre Medizin auf dem Schwarzmarkt kaufen müssen.

Klar, als regelmäßige/r und langjährige/r Cannabiskonsument/in kennt man das Problem vermutlich im Grundsatz: Man hat gerade einen superdicken Joint geraucht und dann – das Telefon klingelt, jemand steht vor der Tür, der Briefkasten quillt über. Irgendjemand möchte etwas von einem, aber man selbst ist da gegenteiliger Meinung. Also: Klingel Klingel sein lassen, Telefon auf lautlos und am Briefkasten mit gesenktem Blick vorbeigeschlichen. Keine dauerhafte Lösung, aber für den Moment total praktisch.

 

Manch einer ignoriert sogar die Steuerbehörden auf diese Art. Doch das ist eine ziemlich schlechte Idee, wie ein aktuelles Beispiel aus dem US-Bundesstaat Washington zeigt: Eines der 955 Unternehmen, die eine Cannabisanbau-Lizenz erhalten haben, namentlich Nine Point Growth Industries, startete 2014 mit der Produktion von Marihuana. Es war erst die zweite Firma mit einer Lizenz zum Anbau von Cannabis in Washington und verdiente in der Anfangszeit ab 2014 einiges Geld mit dem Verkauf von Marihuana an die Dispensaries.

 

Auch bis letzten Monat liefen die Geschäfte bei Nine Point Growth Industries eigentlich gut. Aber ans Steuern zahlen hat sich dort anscheinend niemand gewöhnt: Laut der Zeitung „Kitsap Sun“ hatte die Firma insgesamt Schulden von 112.000 Dollar aus dem Verkauf von Marihuana im Wert von knapp einer Million Dollar. Man zahlte immer nur ein kleines bisschen davon und lies den Schuldenberg ansteigen – insgesamt gab es acht Verwarnungen für das Unternehmen von der Steuerbehörde.

 

Im Januar gab es dann eine vorletzte Verwarnung: 29.000 Dollar her oder der Laden wird dicht gemacht. Und? Genau... keine Reaktion von Nine Point Growth Industries. Also wurde die allerletzte Warnung verschickt: Verkauft alles, was ihr auf Lager habt und gebt uns das Geld. Aber auch das geschah nicht.

 

Also marschierten nun die Beamten in dem Unternehmen ein und nahmen 2.000 Cannabispflanzen mit, die anschließend wie in den besten Zeiten des Kriegs gegen die Drogen verbrannt wurden. Und die Moral von der Geschicht? Bist du dicht – zahl trotzdem.

 

Wir haben zwar kein Video von der Verbrennungs-Aktion aus Washington am Start, aber dafür können wir euch vielleicht mit diesem Video erheitern: der Grasberg, der verbrannt wird, ist zwar um einiges kleiner, aber dem Bullen fliegt trotzdem der Hut vom Kopf...

Dabbing ist der neueste, nun schon länger anhaltende Trend in der Cannabis-Community. In Amerika kann man sich die Dabs genannten Cannabis-Extrakte, die gegenüber einer Cannabisblüte ein Vielfaches an THC aufweisen, in den legalen Weed-Shops kaufen. In Europa ist man leider darauf angewiesen, sich solche Dabs, die anschließend in der Regel mit speziellem Dabbing-Zubehör geraucht werden („dabben“), selbst herzustellen.

 

Dieser Umstand wurde nun dem Kölner Rapper Niko B. alias Dr. Knarf (unter anderem bekannt aus der Vox-Sendung „Cover my song“) wohl zum Verhängnis. Wie „RP Online“ berichtet, flog gestern das Kölner Tonstudio des Rappers zu großen Teilen in die Luft. In dem Studio wurde nicht nur Equipment zur Musik-Produktion gelagert, sondern anscheinend auch mehrere Kilogramm Marihuana sowie sechs Flaschen mit Propangas. Zwei dieser Flaschen explodierten nun. Der 32-jährige Rapper sowie ein 35-jähriger Mann, der sich zu diesem Zeitpunkt mit Dr. Knarf zusammen in dem Tonstudio aufhielt, liegen derzeit im Koma und kämpfen um ihr Leben. Nach Augenzeugenberichten rannte Dr. Knarf brennend auf die Straße, wo er kollabierte. Bei der Explosion verlor er beide Hände.

 

Die üblichen Müll-Medien aus der Ecke „Express“ und „Bild“ spekulierten bereits von einem Drogenlabor zur Produktion von synthetischen Drogen. Allerdings reicht ein Blick in die Social-Media-Accounts von Dr. Knarf, um zu sehen, dass er ein großer Liebhaber des Dabbings ist. Viele seiner Posts auf Facebook und Instagram drehen sich nicht nur um seine Liebe zu Cannabis allgemein, sondern vor allem um Cannabis-Extrakte, die sogenannten Dabs. Sein Instagram-Name lautet „kniwo710“, wobei das 710 zweifelsfrei das amerikanische „Codewort“ für Hasch-Öl, also Dabs beziehungsweise das Dabben an sich darstellt, analog zur 420.

 

Und diese Dabs können halt auch mithilfe von Gas extrahiert werden. Die ersten Versuche in diesem Bereich basierten meist auf Gas-Extraktion. Inzwischen gibt es auch viele andere Möglichkeiten zur Dab-Herstellung, etwa durch den völlig gefahrlosen Gebrauch von Druck (hier als Beispiel etwa unsere Verlosung der Öl-Presse „T-Rex“). In Highway – Das Cannabismagazin 04/2016 (hier kann noch das E-Paper erworben werden) haben wir verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, Hasch-Öl beziehungsweise Dabs herzustellen – unter anderem auch einfach nur mithilfe von Butterbrotpapier und einem Bügeleisen.

 

Leider entschied sich Dr. Knarf wohl zur Herstellung mittels Gas. Auch die Polizei bestätigte inzwischen diese Version, wie bei „RP Online“ zu lesen ist. In der Regel wird zur Herstellung von Dabbing-Material Butangas genutzt, wenn mit Gas extrahiert wird. Allerdings ist es auch mit Propangas möglich. Wir haben in unserer Ausgabe 04/2016 und auf unserer Website schon mehrfach davor gewarnt und können nur die Herstellung von Cannabis-Extrakt empfehlen, wenn diese ohne Gas erfolgt. Damit das Dabben ein großer Spaß bleibt und niemand mit seinem Leben dafür zahlen muss.

 

Wir wünschen Nick B. alias Dr. Knarf und seinem Kollegen alles Gute und eine baldige Genesung! Falls ihr den Musiker Dr. Knarf noch nicht kennt, habt ihr mit diesem Video die Gelegenheit, euch einen Eindruck zu verschaffen:

Cannabis im Legoland? Kein Scherz! Im Legoland Windsor in England wurde eine nach Polizeiangaben „riesige“ Cannabis-Aufzucht gefunden. Damit ist schon einmal ausgeschlossen, dass die Ganja-Plantage von kleinen Legomännchen angelegt wurde. Nein, es waren Menschen aus Fleisch und Blut, die im fröhlichen Legoland Indoor-Cannabis anbauen wollten.

 

Die Aufzucht wurde von Legoland-Mitarbeitern entdeckt, wie BBC berichtet. Festgenommen wurden ein 40-jähriger und ein 34-jähriger Mann, die wohl beide nicht zu den Mitarbeitern des Legolandes gehören. Zugang zum Gelände verschafften sie sich über das neben dem Legoland liegende Grundstück – und das gehört der Queen von England. Die Männer wurden bis zu ihrem Prozess auf Kaution entlassen.

Cannabis ist Medizin! (Ab dem Frühjahr sogar auch in Deutschland ganz offiziell...) Cannabis-Medizin ist auch besonders deswegen so interessant, da damit Leiden gelindert werden können, bei denen andere Medikamente versagen.

 

Vergangenen Juli präsentierten wir ein Video von einem Tourette-Patienten, der ohne Cannabis praktisch nicht lebensfähig war und dank einiger Joints am Tag ein ganz normales Leben führen kann. Und dieses Video hat nun sozusagen einen Nachfolger spendiert bekommen:

 

Im unten anzuschauenden Video probiert ein Parkinson-Patient erstmals Cannabis aus – und zwar in Form eines Extrakts, das er sich unter die Zunge träufelt. Auch in diesem Video ist der Unterschied zwischen vorher (ohne Cannabis) und nachher (mit Cannabis) fast nicht zu glauben. Aber seht selbst... Cannabis ist Medizin!

Cannabis kurios – uns gehen inzwischen die Einleitungen aus, für die Fälle, in denen sich irgendwelche Spezialisten selbst ins Gefängnis gebracht haben. Am Donnerstag berichteten wir erst von dem Luxemburger, der im Zug einen Joint vor den Augen der Polizei drehte und im Endeffekt mit knapp zwei Kilo Marihuana erwischt wurde.

 

Auch der heutige Vollprofi kommt aus Luxemburg: Mittwochabend, kurz vor Mitternacht, bemerkte die Polizei in Moesdorf einen leicht bekleideten Fußgänger und sprach diesen an, ob er eine Mitfahrgelegenheit benötige. Dieser erklärte den Beamten, den Bus verpasst zu haben und nahm das Angebot dankbar an.

 

Doch kaum saß er im Wagen, hatten die Polizisten Marihuanageruch in der Nase. Da dieser Geruch nur von einer Person ausgehen konnte, wurde der Fußgänger durchsucht und es wurden 1,8 Kilogramm Marihuana bei ihm gefunden.

 

Zu allem Überfluss beschuldigte der Mann auch noch einen Bekannten, der Besitzer des Marihuanas zu sein, der kurz darauf eine Hausdurchsuchung über sich ergehen lassen musste, wie beim „Tageblatt Lëtzebuerg“ zu lesen war. Dabei kamen weitere 300 Gramm Marihuana zutage.

 

Wir müssen sagen: eine interessante Variante des Selbst-Fickens!

Mit dem Kiffen lässt sich gerade so richtig viel Geld verdienen – zumindest, wenn man in Amerika tätig ist. Am besten natürlich durch den Verkauf der Cannabisprodukte Marihuana, Haschisch, Extrakt und Edibles, aber auch mit dem Drumherum kann man viel Geld machen: Cannabis-Bustouren, Cannabis-Anbaukurse, Cannabis-Diplome, lange Blättchen mit Blattgold, was auch immer. Und natürlich mit Vaporizern – Verdampfer wie auch Händler der selbigen sprießen allenthalben aus dem Boden.

 

Nun ist ein Patent veröffentlicht worden, das für viel Spekulationen sorgt: Denn die weltberühmte Firma Apple hat ein Patent für einen Vaporizer angemeldet (Link zum Patent), also für so ein Gerät, das nicht zuletzt gerne für das Verdampfen von Marihuana eingesetzt wird. Im Patent selbst steht natürlich nicht, dass der Vaporizer für den Konsum von Cannabis gedacht ist, aber mit so einem Vaporizer kann man nicht nur kiffen, sondern natürlich auch so ziemlich jedes andere Kraut verdampfen. Aber auch nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Apple-Vaporizer gar nicht zum Cannabiskonsum gedacht ist, sondern etwa zu Kühlzwecken eingesetzt werden soll. Natürlich ist auch eine „normale“ E-Zigarette (die aber im Endeffekt auch zum Konsum von Cannabisprodukten genutzt werden kann) denkbar.

 

Das Patent zeigt nur die Technik, sozusagen das Innenleben des Vaporizers – ein passendes Design gibt es noch nicht und würde auch bei Apple an anderer Stelle entworfen werden. Daher ist noch unklar, ob wir irgendwann mit sündhaft teuren Apple-Vaporizern unser Monsanto-Marihuana konsumieren werden. Komplett unwahrscheinlich ist es nicht. Auch das große Apple-Idol Steve Jobs kiffte gerne und sogar große Player wie Microsoft machen erste Gehversuche auf dem legalen Cannabismarkt.

 

Mindestens einen dürfte die Einführung eines Apple-Vaporizers jedoch gewaltig stören: Mark Williams, den Erfinder des hochpreisigen Vaporizers „Firefly“. Williams war selbst einige Jahre bei Apple in der Entwicklung angestellt, trennte sich dann aber von der Firma, um das „iPhone unter den Vaporizern“ zu entwickeln – den Vaporizer Firefly und dessen Nachfolger Firefly 2.

 

In der aktuellen Ausgabe unseres Print-Magazins Highway – Das Cannabismagazin, die an allen gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosken und Growshops erhältlich ist, haben wir den Firefly 2 vorgestellt und ein ausführliches Interview mit Mark Williams geführt. Auch präsentiert unser Do-it-yourself-Experte Chuck Lore in ebendieser Ausgabe die verschiedenen Vaporizer-Typen und zeigt eine Bauanleitung für einen praktisch kostenlosen Vaporizer auf (hier zur Textvorschau).

 

Außerdem findest du in Highway – Das Cannabismagazin weitere Infos über den Cannabis-Anbau, News und Entertainment. Die neue Ausgabe (01/2017) ist jetzt für schlappe 2,60 Euro im gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Growshop erhältlich.

  Weblink: Highway am Kiosk finden

Facebook