In Australien berührt gerade ein ungewöhnlicher Cannabis-Prozess die Menschen: um ihren massiven Schuldenberg von etwa 58.000 australischen Dollar abzuzahlen und gleichzeitig ihre Familie durchzubringen, begann die 58-jährige Großmutter Vicki D. aus Sydney im vergangenen Dezember Cannabis zu verkaufen. Nach eigenen Angaben versorgte sie um die 100 Kunden pro Tag, was ihr rund 2.000 Dollar pro Woche eingebracht habe. „Ich habe es getan, um Weihnachten durchzustehen und für meine Enkelkinder“, versuchte sich die Seniorin vor Gericht zu rechtfertigen.

 

Und dass die Dame von ihrem illegalen Verdienst nicht etwa eine Kreuzfahrt buchte, sondern tatsächlich in erster Linie Geschenke für die Enkel kaufte, wurde im Verlauf der Ermittlungen bestätigt. Neben vielen alltäglichen Rechnungen für Lebensmittel und Kleidung wurden vor allem Belege für ein Hochbett in Feuerwehrauto-Optik, kindertaugliche Motocross-Räder und ähnliches Spielzeug gefunden. Ob ihre Gutmütigkeit das Gericht davon überzeugen kann, das Strafmaß zu verringern, wird sich im weiteren Verlauf der Verhandlung zeigen. Bis dahin befindet sich Granny Spliff, wie sie inzwischen in den Medien genannt wird, dank Kaution auf freiem Fuß.

Nicht gerade den besten Start in den Urlaub hatten die Fluggäste, die vergangenen Dienstag an einem Flughafen knapp 400 Kilometer südlich von Buenos Aires, Argentinien, auf ihren Flieger warteten. Unter großer Aufregung musste der gesamte Komplex nämlich evakuiert werden, nachdem dort eine Handgranate entdeckt wurde. Der eintreffende Kampfmittelräumdienst konnte zum Glück ziemlich schnell Entwarnung geben: Bei der vermeintlichen Granate handelte es sich bloß um einen Marihuana-Grinder im Handgranaten-Look (siehe Bild). Ein Accessoire, das auf dem heimischen Wohnzimmertisch vielleicht gerade noch ein müdes Lächeln hervorruft, auf einem Flughafengelände aber, oder noch schlimmer, im Flieger selbst, unter Umständen für ein großes Hallo sorgt. Wer also gerade dabei ist, die Koffer zu packen: lasst die Feuerzeug-Pistole auf jeden Fall lieber zu Hause! Spezielle Boxen, wie sie zum Beispiel am Flughafen von Las Vegas stehen, könnten eine zukunftsweisende Lösung sein: Hier kann jeder Fluggast zum Beispiel auch den Rest des Weeds, das er sich während seines Aufenthalts in der Stadt ganz legal gekauft hat, vor dem Betreten des Flughafens straffrei entsorgen.

Im Emsland an der holländischen Grenze, genauer im 1000-Seelen-Kaff Niederlangen, fanden Beamte der niederländischen Polizei bei einer Hausdurchsuchung eine Aufzuchtsanlage, die rund 300 Cannabispflanzen umfasste. Die Exemplare standen in voller Blüte und die ersten Ernteschritte waren von den Betreibern der Anlage bereits angegangen worden. Es handelte sich dabei interessanterweise um ein Senioren-Ehepaar im Alter von 71 und 76 Jahren, das offenbar schon Erfahrung im Anbau von Marihuana hatte: die Pflanzung war mithilfe von Lüftungsanlagen und Bewässerungssystem professionell eingerichtet und der benötigte Strom illegal abgezapft worden.

Wie unschwer zu bemerken ist, entwickelt sich nach dem Vorbild der Schweiz auch in Deutschland (trotz Grauzonen-Regelung) ein regelrechter CBD-Boom. CBD-Shops wie die Hanfbar sprießen aus dem Boden und locken die cannabisaffine Kundschaft an. Leider kann man aber nicht an jedem beliebigen Ort einen Laden eröffnen, weshalb es zumindest in Österreich auch CBD aus dem Automaten zu kaufen gibt. Für einen Automaten ist schließlich noch in der kleinsten Hütte Platz, denkt sich der findige Unternehmer. In der kleinsten Hütte vielleicht, aber direkt gegenüber einer Volksschule ist das Aufstellen vielleicht keine so gute Idee. In Feldbach, gleich bei der Volksschule II, steht nun allerdings so ein Automat. Interessanterweise genau an der Stelle, an der sich bis vor Kurzem ein Zigarettenautomat befand, der aber aufgrund von Elternprotesten wieder entfernt wurde. Dass der Konsum von CBD-Marihunana ja deutlich gesundheitsfördernder ist, als der von Zigaretten, damit braucht man den entsetzten Müttern und Vätern wohl gar nicht erst zu kommen. Die Grazer Firma, die hinter den Geräten steckt, Dr. Greenthumb, versucht es zum Glück auch erst gar nicht auf die Tour, sondern schiebt den schwarzen Peter direkt der Gemeinde und dem Bürgermeister zu, mit denen der Aufstellungsort im Vorfeld abgesprochen worden war. Da sich der Gras-Automat auf einem Privatgrundstück befindet, wird eine Entfernung ohne Einverständnis des Aufstellers wohl nicht ohne Weiteres möglich sein.

In Hamburg Allermöhe stürmte die Polizei vergangenen Freitag einen unterirdischen „Drogenbunker“, den zwei Cannabisdealer in einem zentral gelegenen, aber dicht bewachsenen Waldstück angelegt hatten. Die beiden Brüder schlugen sich durchs Dickicht, fällten sogar ein paar Bäumchen, und gruben sich etwa zwei bis drei Meter tief in den Erdboden. Durch den Eingang der Drogenhöhle (siehe Bild) gelangte man über einen etwa zwei Meter langen Gang in den Hauptraum, der mit einer Couch, einer Matratze und ein paar Stühlen gemütlich eingerichtet war. Der Aufwand, den die Beamten trieben (inkl. Drogenspürhund und Helikopter) hat sich allerdings nicht ausgezahlt. Außer einer geringen Menge Marihuana und etwas Drogengeld konnten eine Feinwaage und ein Springmesser sichergestellt werden. Die Beschuldigten befinden sich aus diesem Grund mittlerweile wieder auf freiem Fuß.

 

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Dicht ein Fahrzeug zu steuern, ist meistens keine gute Idee. Einerseits ist die deutsche Regelung bezüglich Cannabis eine ziemlich ungerechte und irrationale Angelegenheit. Andererseits gehört es einfach zum gesunden Menschenverstand, am Straßenverkehr nur mit möglichst klarem Kopf teilzunehmen, um das eigene Leben und das der Mitmenschen nicht zu gefährden. Ein 27-jähriger Mann aus dem Kreis Heilbronn sah das scheinbar anders, doch eine Verkehrskontrolle holte den Sportwagenfahrer auf den Boden der Tatsachen zurück. Die Beamten sahen sich bereits aufgrund seines benebelten Auftretens bestätigt und fanden nach kurzer Suche dann auch etwas Marihuana im Wagen. Um dem drohenden Führerscheinverlust doch noch zu entgehen, wurde der junge Mann kreativ und zog bei Abgabe seiner Urinprobe alle Register: anstatt sich selbst entleerte er seinen Pfirsich-Eistee in den Becher und reichte ihn den Beamten. Was im ersten Testlauf tatsächlich noch funktionierte, flog dann bei zweiten Probe auf (die keinen Eistee mehr enthielt) und bescherte den Polizisten schließlich das erwartete Ergebnis. Wegen der versuchten Täuschung hat der 27-Jährige übrigens nichts zu befürchten.

 

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Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung: Auch in Luxemburg wird bald medizinisches Cannabis legalisiert. Der entsprechende Gesetzentwurf wurde letzte Woche im Parlament einstimmig angenommen. Die Regelung erlaubt es jedem Arzt, egal aus welchem Fachbereich, Cannabisprodukte zu verschreiben. Einzige Voraussetzung: interessierte Mediziner müssen vorher an einer speziellen Fortbildung teilgenommen haben. Marihuanablüten werden allerdings zunächst nicht erhältlich sein, die Patienten müssen sich zunächst mit cannabinoidhaltigen Tropfen, Ölen und Kapseln begnügen. Der Import von Medizinalcannabis aus Kanada ist allerdings bereits fest eingeplant.

 

Die Meldung platzt mitten in das von der Luxemburger Börsenaufsicht ausgelöste Chaos um ein Handelsverbot von Cannabis-Aktien, das auch deutsche Anleger betreffen würde. Einer Ankündigung der Clearstream Holding Luxemburg zufolge, die für die Frankfurter Börse alle ausländischen Werte verwaltet, wird dieses Verbot Firmen, deren Hauptgeschäftsfeld medizinisches Cannabis ist, konsequenterweise nun doch nicht mehr betreffen. Eine aktualisierte Liste aller zukünftig verbotenen Papiere wird für nächste Woche erwartet, die Namen kanadischer Produzenten wie etwa Canopy Growth werden sich dann wohl glücklicherweise nicht mehr darauf befinden.

Es sei an dieser Stelle noch einmal festgehalten, nur um alle Klarheiten zu beseitigen: Gras anzubauen ist in den meisten Ländern nach wie vor illegal. Diese bittere Erfahrung musste kürzlich leider auch eine 50-jährige Italienerin aus der Provinz Nero in Sardinien machen, nachdem sie aufgrund der Pflanzung von Cannabis angezeigt wurde. Nach der Durchsuchung ihres Gartens durch die Carabinieri hatte die unauffällig wirkende Frau zugegeben, dass sie selbst für die Pflanzung verantwortlich gewesen sei und dass sie die benötigten Samen zuvor via Internet bestellt hatte. Kurios: die Cannabis-Liebhaberin zeigte sich ernsthaft überrascht darüber, dass sie nun mit einer Strafe zu rechnen habe und dass ihre Pflanzen beschlagnahmt wurden. Sie war nach eigenen Angaben fest davon ausgegangen, der Anbau von Gras sei mittlerweile ganz legal. Eine Erklärung, die durchaus glaubhaft wäre, wenn es sich um ein, zwei Pflänzchen auf dem Balkon gehandelt hätte und nicht, wie im vorliegenden Fall, um eine ausgewachsene Outdoor-Anlage, die knapp 450 etwa eineinhalb Meter hohe Cannabispflanzen umfasste…

 

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Als Cannabisliebhaber ist man es gewohnt, dass einem staatliche Behörden und Institutionen allerhand Steine in den Weg legen. Selbst in den US-Bundestaaten, die bereits legalisiert haben, dürfen Cannabis-Unternehmen beispielsweise keine Geschäftskonten eröffnen und sind auf die Zahlungsabwicklung mit Bargeld angewiesen, von restriktiveren Ländern wie Deutschland noch einmal ganz zu schweigen… Einen drastischen Schritt in die falsche Richtung gibt es nun, diesmal zum Leidwesen vieler Cannabisaktienhalter, von der Deutschen Börse AG (Börse Frankfurt) und ihrer Tochter Clearstream Holding AG zu vermelden: Bis zum 28. September 2018 müssen Papiere von cannabisproduzierenden Unternehmen verkauft werden, ein Kauf ist nur noch bis zum 29. Juni möglich. Dies betrifft nicht deutsche Börsen, deren Aktien nicht bei Clearstream verwaltet werden.

 

Betroffen sind etwa Aktien von Unternehmen wie Canopy Growth, Aphria und Aurora Cannabis. Eine vollständige Liste der insgesamt betroffenen 145 Unternehmen (größtenteils kanadische und amerikanische) kann hier eingesehen werden. Aktien von Pharmaunternehmen, die Medikamente auf Basis synthetischer Cannabinoide herstellen, sind hingegen, wie könnte es auch anders sein, von der Regelung ausgenommen. Grund ist Angaben zufolge eine Entscheidung Clearstream Holding AG aus Luxemburg, die die ausländischen Werte der deutschen Clearstream verwahrt. Die Börsenaufsicht in Luxemburg hatte im Vorfeld entschieden, den Handel mit Cannabisaktien als illegal zu werten. Experten gehen nun von einem verstärkten Druck auf die Aktien der leidtragenden Unternehmen aus. Die kanadische Regierung hatte interessanterweise nur Tage vorher final bekanntgegeben, Cannabis ab dem 17. Oktober komplett zu legalisieren, was die ohnehin gehypten Papiere insbesondere kanadischer Cannabisproduzenten eigentlich weiter beflügeln dürfte.

 

Die Entscheidung der Deutschen Börse ist jedenfalls mal wieder eine selten dämliche und cannabisfeindliche Aktion im Sinne des Großkapitals. Traurig!

Nach zwei langen Monaten Wartezeit ist ab heute endlich die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin an allen (Bahnhofs-)Kiosken, Grow- und Headshops erhältlich. Für schlappe 2,60 Euro (2,99 Euro in Österreich, 4,20 Franken in der Schweiz oder sogar nur 1,89 als E-Paper, beispielsweise bei United Kiosk oder für Kindle bei Amazon) erhaltet ihr die volle Ladung Infos zu Cannabis, Legalisierung, Anbau indoor und outdoor und vieles mehr.

 

Eine Auswahl der Artikel der aktuellen Ausgabe:

 

Titelstory YouTube gegen Cannabis Internationale Technik-Riesen wie Google und Facebook vertreten im Zweifel die vorherrschende Meinung – und die ist noch häufig gegen Cannabis eingestellt. Denn es kann solche Unternehmen durchaus Geld kosten, wenn sie zu liberal agieren. Neuestes (und besonders ärgerliches) Beispiel: YouTube...

 

Growing Sea of Green & Screen of Green Über eine große Ernte wird sich wohl niemand beschweren. Ein möglichst ertragreicher Indoor-Grow kann auch forciert werden: je nach Anbaubedingungen eignen sich dafür beispielsweise die beiden Technik- Klassiker „Sea of Green“ (SOG) und „Screen of Green“ (SCROG), über die dieser Artikel aufklärt.

 

Story Cannatoons – „Die Simpsons und das Kiffen – die perfekte Mischung“, so betitelten wir neulich einen Artikel über Cannabis-Referenzen bei den Simpsons. Dieses Mal wollen wir jedoch über den gelben Tellerrand schauen und uns ansehen, wie andere Cartoons mit der Cannabis-Thematik umgehen, beispielsweise Fritz the Cat, Futurama oder South Park.

 

Interview Plusmacher – Mit Plus kann man kein Minus machen, so verkündet es der Berliner Straßenrapper Plusmacher, der seit 2012 seine Musik unters Volk bringt. Vergangene Woche ist sein neues Album Hustlebach erschienen, das den Sommer-Soundtrack für alle Kush-Raucher liefert. Wir haben ihn im Vorfeld interviewt...

 

Growing Gefahr im Garten Teil 4: Trauermücken – In Teil 4 der Reihe konzentrieren wir uns auf einen der größten Feinde aus dem Insektenheer: die auch Sciaridae genannten Trauermücken. Die Kenntnis über den Feind ist entscheidend – wie man sich am besten gegen Sciaridae wappnet, kann daher in dieser Ausgabe von Highway erfahren werden.

 

Gesellschaft Weniger paffen, mehr machen? – Cannabis hat verhältnismäßig wenige Nebenwirkungen. Aber einige kennen sicherlich den Gedanken, dass es sich manchmal so anfühlt, als würde man übertreiben. Dann hilft beispielsweise eine Konsumpause weiter. Ein fiktiver Artikel, der auf wahren Begebenheiten und Erfahrungen beruht.

 

Story Odyssee ins Rif-Gebirge Teil 2 – In der vorherigen Highway-Ausgabe berichtete Donald Denzler von seiner überstürzten Flucht nach Amsterdam, da in Deutschland wieder Knast aufgrund Marihuana drohte. Nach einer temporären Zuflucht in einem besetzen Gebäude, macht er sich jedoch auf die Suche nach einer anderen Verweilmöglichkeit...

 

Weitere Artikel Film: The Big Lebowsky +++ Sortenportrait: S.A.G.E. +++ Kiffertypen: Der Verheimlicher +++ Goodies: Koko Nuggz +++ High Five: Geheimtipps: Weed-Serien +++ und vieles mehr...