In der Schweiz wird es konkret! Worum nämlich deutsche Regierungsparteien schon seit Jahren herumtänzeln, die hierzulande ohne Anpassung des BtMG kaum umsetzbaren Cannabis-Modellprojekte, geht´s in Zürich so langsam aber sicher in die heiße Phase. Gut, jetzt könnte man natürlich fragen, wozu es denn überhaupt unbedingt so ein Modellprojekt braucht, wenn es doch inzwischen weltweit genug Staaten gibt, die die Legalisierung nicht nur am Modell erprobt, sondern einfach mal eiskalt umgesetzt haben. Aber das ist wohl eine andere Baustelle. 

 

Die Stadt Zürich jedenfalls bereitet sich nun gemeinsam mit ihrer Univerisität auf die Studie vor, die das Konsumverhalten von Cannabisfreunden unter legalen Bedingungen ein für allemal durchleuchten soll. Hauptstadt Bern, Genf und Basel, die ebenfalls bereits entsprechende Projekte in der Schublade haben, schielen schon ganz gespannt auf die Entwicklungen. Der geplante Verkaufsstart des legalen Cannabis soll in der ersten Jahreshälfte 2022 liegen, als legale Verkaufsstellen sind etwa Apotheken wahrscheinlich. Dort soll jeder, der als Studienteilnehmer angenommen wird, unter Angabe seiner persönlichen Daten und unter medizinischer Überwachung Cannabisprodukte kaufen können. Experten gehen von maximal 5.000 Personen aus, die für das Projekt benötigt werden.  

 

Jedoch steht noch längst nicht fest, ob sich überhaupt genug Freiwillige finden werden, denen die behördliche Erfassung nicht die Lust am Weed verdirbt: eine Umfrage aus dem Jahr 2016 ergab nur ein paar Hundert potenzielle Teilnehmer, die sich unter den genannten Vorraussetzungen bereit erklären würden, mitzumachen...

Die niederländische Hauptstadt Amsterdam ist rund um den Globus als Kiffer-Mekka bekannt. Aus aller Herren Länder reisen Cannabisfreunde an, um sich an den Marihuana-Beständen der momentan noch 166 geöffneten Coffeeshops gütlich zu tun. Doch jeder, der der Grachtenstadt schon einmal einen Besuch abgestattet hat, weiß, wie sehr die Metropole unter den Menschenmassen ächzt. Das kann man auch als Cannabisfreund und Legalisierungsbefürworter durchaus anerkennen. 

 

Die inkonsequenten niederländische Cannabisgesetze tragen ihren Teil dazu bei, die Situation durch die völlig unnötige Kriminalisierung der Cannabis-Produzenten noch zu verschlimmern. Das Triumvirat aus Bürgermeisterin, Staatsanwalt und Polizei will dem ausufernden Treiben nun endgültig einen Riegel vorschieben, indem Coffeeshop-Produkte nur noch an Personen abgegeben werden sollen, deren dauerhafter Wohnsitz sich in den Niederlanden befindet.  

 

Dementsprechend würden viele Shops, die zur Zeit noch gute Geschäfte machen, überflüssig. Laut „De Telegraaf“ steht eine Zahl von nur noch 68 Coffeeshops im Raum, die Studien zufolge voll und ganz ausreichen würden, die Einwohner sowie die niederländischen Touristen mit Cannabis zu versorgen, was für die übrigen 98 Shops wohl das Aus bedeuten würde. Auch soll die Schattenseite des halblegalen Coffeeshop-Businesses endlich transparent gestaltet werden. Gleichzeitig soll ein Gütesiegel nach dem Vorbild der Stadt Haarlem eingeführt werden: Coffeeshops, die bestimmte Kriterien erfüllen bzw. übertreffen, können mit bevorzugter Behandlung seitens der Behörden rechnen. 

 

Die Initiatoren des Vorstoßes verschweigen allerdings auch nicht die Nachteile des Umbruchs: so wird, zumindest kurzfristig, ein starkes Aufflammen des unkontrollierten Straßenverkaufs befürchtet, der die Bedürfnisse der Touristen während der Übergangszeit mit Sicherheit nicht ignorieren wird. Dem Stadtparlament wird es nun obliegen, die Vor- und Nachteile der Planungen abzuwägen. In Anbetracht der Restriktionen, die die Hauptstadt-Coffeeshops bereits im Laufe des vergangenen Jahrzehnts über sich ergehen lassen mussten, ist es durchaus im Bereich des Möglichen, dass Amsterdams Tage als Kiffer-Mekka bald gezählt sind...

Der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, lässt in Sachen Cannabis-Legalisierung  nicht locker. In einem Tweet vom gestrigen Mittwoch kündigte der Demokrat einen (Gesetzes-)Vorschlag für eine Freizeit-Regulierung von Cannabis an.

 

„Ich kündige einen Vorschlag an, Cannabis zu legalisieren und ein gerechtes Cannabis-Programm für Erwachsene in NYS zu schaffen. Dieses Programm wird dringend benötigte Einnahmen generieren, während es uns erlaubt, diejenigen zu unterstützen, die durch Jahrzehnte einer gescheiterten Cannabis-Prohibition am meisten geschädigt wurden.“

 

Was würden hiesige Cannabis-Enthusiasten bloß dafür geben, diesen Satz aus dem Mund eines deutschen Regierungspolitikers zu hören? Cuomos Vorschlag beeinhaltet den legalen Verkauf von Cannabisprodukten in lizensierten Shops an Erwachsene ab 21 Jahren und stellt Steuereinnahmen in Höhe von 300 Millionen Dollar (umgerechnet etwa 244 Millionen Euro) in Aussicht.

 

Schon seit ein paar Jahren hat sich Cuomo in das Cannabis-Thema „verbissen“, konnte auch durchaus schon Erfolge auf dem Feld verbuchen. Dank seines Engagements wurden kleinere Cannabis-Delikte 2019 auf die Stufe einer Ordnungswidrigkeit heruntergestuft. Kommenden Dienstag wird Gouverneur Cuomo seine Legalisierungspläne in der jährlichen Rede zur Lage der Nation ausführlich ansprechen, so schätzen politische Beobachter.

 

In Zeiten der globalen Corona-Pandemie müssen viele Unternehmen (und deren Angestellte) um ihre Existenz kämpfen. Doch die Lasten der Maßnahmen sind ungleich verteilt: denn neben den Verlieren gibt es doch auch einige Branchen, die 2020 große Gewinnzuwächse verzeichnen konnten. Zu diesen Gewinnern zählen zweifellos auch große Teile der legalen Cannabisindustrie.  

 

Klar, Lockdown und Kiffen, das passt eben gut zusammen. Diese Vermutung belegen nun erste Zahlen aus den USA: im (ersten) Krisenjahr 2020 kauften amerikanische Konsumenten stolze 67 % Prozent mehr Cannabisprodukte als noch 2019, wie Leafly berichtet. Nach einem kleinen Einbruch im März vergangenen Jahres kam der heftige Ausbruch im April, worauf eine Stagnation auf sehr hohem Niveau folgte, die mehr oder weniger bis heute anhält.  

 

Möglich wurde dieser geschäftliche Erfolg vor allem durch die Entscheidung der staatlichen Behörden, Cannabis als systemrelevant einzustufen und den Shopbetreibern dementsprechend eine durchgehende Öffnung zu erlauben. Tja, so kann´s gehen – nach einem Jahrhundert teils erbitterter Dämonisierung ist Weed nun also auf einmal eine der tragenden Säulen der US-Gesellschaft.  

 

Nicht nur in den USA hatte man sich dazu entschieden, das Cannabusiness laufen zu lassen, auch etwa in den Niederlanden hatte man schnell erkannt, dass es Vorteile haben könnte, die Coffeeshops von den Beschränkungen auszunehmen.

Cannabis und Führerschein – ein Thema für sich, wie jeder Cannabisfreund weiß. In Anbetracht lächerlich niedriger Grenzwerte und dem drohenden Entzug der Fahrerlaubnis bzw. des Verbots, überhaupt einen machen zu dürfen, gerät man als Cannabisfreund am besten erst gar nicht in eine Verkehrskontrolle – denn ob man vor zehn Minuten am Joint gezogen hat oder vor drei Wochen, das spielt dann unter Umständen gar keine Rolle mehr.    

 

Eine junge Frau aus Nordrhein-Westfalen war sich der Gefahr offenbar bewusst, denn nachdem sie bei Gronau in eine Leitplanke gedüst war, entschied sie sich zur Fahrerflucht. Was sie nicht ahnte: ein Zeuge hatte den Unfallhergang beobachten können und selbst die Polizei alarmiert. Die suchte das Gebiet großräumig nach dem verunfallten Wagen ab, den sie auf einem Gehöft in der Nähe dann auch tatsächlich fand. Von der Fahrerin gab es allerdings zunächst keine Spur.    

 

Zumindest solange, bis einer der Beamten einen Blick in den Kofferaum des Wagens warf – denn darin hatte sich die flüchtige Einundzwanzigjährige versteckt, nach eigenen Angaben, um den Beamten zu entgehen. Schnell wurde klar, warum die Frau so eine Panik vor den Gesetzeshütern hatte: neben der Fahrerflucht selbst muss sich die Frau nun auch noch wegen Fahrens ohne Führerschein und unter Einfluss von Betäubungsmitteln sowie einer kleineren mitgeführten Menge Marihuana verantworten.


„Es ist das erste Mal, dass auf Bundesebene so umfangreiche und vielseitige Infos über Cannabis publiziert werden“, so die vollmundige Ankündigung Ludwigs. Das klingt ja fast wie eine Drohung.    

 

Wenn die Bundesdrogenbeauftragte und ihr Team versuchen, Jugendliche anzusprechen, dann ist normalerweise Fremdschämen vorprogrammiert. Allerdings handelt es sich bei der aktuellen Cannabis-Präventionskampagne nicht um irgendein aufgewärmtes Angebot aus den Untiefen der behördlichen Archive, sondern um ein echtes Prestigeobjekt von Daniela Ludwig, das mit einigem Presserummel angekündigt wurde und das die Jugendlichen diesmal wirklich „abholen“ soll. Dafür wurde eigens ein Kreativwettbewerb ausgerufen, um am Ende nur die besten Fachleute und Konzepte für das Anliegen zu gewinnen. Na, na, dann kann es ja am Ende doch nicht so schlimm sein, oder?

Das Gegenteil trifft zu. Vor allem die Social-Media-Kampagne „Mach dich schlau“, neben der Website „cannabisprävention.de“ eine der beiden Säulen der Kampagne, macht regelrecht fassungslos. Als Herzstück umfasst sie eine Handvoll kurzer Clips, die den Jugendlichen die Gefahren von Cannabis in Form von Sketchen (puh) vor Augen führen sollen. Aber wie das in die Hose geht, das muss man wohl gesehen haben, um es zu glauben! Grottige Produktionsqualität, dämliche Plots – das Ganze kommt rüber wie eine Gruppenarbeit aus der Sekundarstufe 1, bei der der Video-Nerd blau gemacht hat – mit dem Unterschied, dass dieser Videomüll insgesamt wohl viele zehntausend Euro gekostet haben dürfte. Der Ansatz, die Jugendlichen, an die sich die Botschaft richtet, miteinzubeziehen mag ja durchaus legitim sein – darf aber keine Entschuldigung für ein lächerliches Ergebnis wie dieses sein. Wenn das das bestmögliche ist, das Deutschland in Sachen Präventionskampagne auf die Beine stellen kann, dann sollte Daniela Ludwig den Mund diesbezüglich besser nicht so voll nehmen.

 

Wenn etwa der von der letzten Session noch etwas verpeilte Maxim vor verschlossener Schultür steht, verdutzt seinen Lehrer anruft und erfährt (Achtung Pointe), dass doch Samstag sei und dementsprechend die Schule geschlossen, dann bleibt wahrlich kein Auge trocken – ob jung oder alt, ob Cannabisfreund oder nicht, die unfreiwillige Komik entgeht hier niemandem. Das ist das Niveau, um das es hier geht und auf dem sich auch die weiteren Filmchen bewegen. Möglicherweise würden sich, wenn überhaupt, Grundschüler von dem Gezeigten beeindrucken lassen – nur sind die eben nicht Ziel der Bemühungen, sondern eben Pubertierende, die bekanntlich einen besonders feinen Radar haben, um Anbiederung und Bevormundung aus meilenweiter Entfernung zu erkennen.    

Kurz gesagt: viele Jugendliche dürften sich von dem Angebot schlicht und ergreifend verarscht fühlen und sich beim nächsten Joint mit ihren Freunden über die Kampagne kaputtlachen – so sie sie denn überhaupt wahrnehmen.

 

Einen mehr als faden Beigeschmack hinterlassen übrigens auch die vielen biergeschwängerten Social-Media-Posts des „coolen“ Neuköllner Lehrers (und Mediensau) Robin Grimm, der auch in den Mach-dich-schlau-Clips die Rolle des Lehrers und mahnenden Aufkläreres übernimmmt. Aber seht selbst:

 

Als Bildunterschrift schrieb Grimm zu diesem Foto: „Ich atme, also trink´ich. Prost Weihnachten Kinder“

 

Impressionen einer Weihnachtsfeier

 

Auf der Piste gehört das gute Stiegl Pils selbstverständlich dazu

 

Mit Wikinger-Met Babo werden? Wer es nötig hat...

 

Wer jetzt glaubt, wir hätten uns bloß die Rosinen aus seinen zahlreichen Posts herausgepickt, ist herzlich eingeladen mal selbst durch seinen Feed zu scrollen. Das kühle Blonde spielt in vielen von Grimms Posts eine präsente Rolle. Ist ja auch nicht verboten, aber als Saubermann sollte man sich dann vielleicht auch nicht unbedingt aufspielen, oder? Bezeichnend, dass Daniela Ludwig und ihr Team bei der Vergabe des Kampagnen-Zuschlags wohlwollend darüber hinweg gesehen haben.

 

Über den Instagram-Account „mach.dich.schlau.tipps“ kann man sich die Clips anschauen. Viel Spaß und Kotztüte bereithalten!

In Langenfeld, NRW, sah sich die Polizei am vergangenen Donnerstag offenbar gezwungen, schwere Geschütze aufzufahren.

 

Mehrere massive Stahltüren mussten aufgerammt werden, um Zugang zu einer Cannabis-Anlage zu erhalten, die sich auf dem Gelände einer KFZ-Mietwerkstatt befand. Knapp 740 Pflanzen, nach Presseangaben kurz vor der Ernte stehend, umfasste die professionell aufgezogene Pflanzung.

 

Da seitens der Beamten offenbar mit bewaffneter Gegenwehr gerechnet wurde, kam unter anderem ein 168 PS starker Räumpanzer und ein SEK-Team zum Einsatz. Zu Scharmützeln kam es aber dann zum Glück doch nicht, lediglich ein Verdächtiger wurde vor Ort vorläufig festgenommen.

 

Wie teuer der aufwendige Einsatz den Steuerzahler zu stehen kommt, darüber denkt man als Legalisierungbefürworter besser nicht nach...

Nachdem eine Verschiebung aus Corona-Gründen für Verzögerung sorgte, wird man in Deutschland 2021 erstmals eine Ernteladung Medizinalcannabis einfahren. Im Zuge einer Anfrage des FDP-Bundestagsabgeordneten und Legalisierungsbefürworters Wieland Schinnenburg erhält die Öffentlichkeit nun einen Einblick in die Preisgestaltung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), das den drei Produzenten Aphria, Aurora und Demecan, die sich den Cannabis-Zuschlag in Deutschland sichern konnten, das medizinische Marihuana zur Verteilung an die Apotheken abkaufen wird.

 

Die Unternehmen werden für ihre Produktion im Durchschnitt 2,20 Euro pro Gramm Marihuana vom BfArM erhalten, so Staatssekretärin Weiss vom Gesundheitsministerium. Welchen Preis die Apotheken zu zahlen haben werden, ist bisher nicht bekannt. Klar ist: dem BfArM soll es nicht darum gehen, Gewinne zu erzielen, reine Kostendeckung ist anvisiert. Dennoch dürften solche Preise bei Selbstzahlern, die ihre Kosten nicht von der Krankenkasse übernommen bekommen und die ein Vielfaches für ihre Medizin zahen müssen, eventuell für Unmut sorgen.

 

2,6 Tonnen Marihuana pro Jahr wurden von der Behörde für die deutschen Cannabispatienten angefordert. Eine Zahl, die Experten in Anbetracht der hohen Nachfrage für deutlich zu niedrig halten. Anstatt den Restbdedarf der hiesigen Patienten über Exporte aus dem Ausland zu decken, solle lieber direkt die heimische (Land-)Wirtschaft gestärkt werden, so der FDP-Mann. Er forderte Gesundheitsminister Spahn (CDU) auf, „für eine Ausweitung der Produktion zu sorgen“.

Es ist soweit: die neue Highway-Ausgabe 01/21 ist ab heute am gut sortierten Kiosk erhältlich. Für nur schlappe 1,90 Euro könnt ihr euch die Print-Version unter den Nagel reißen. Und weil das in den vergangenen Ausgaben so gut angenommen wurde, wird es auch diesmal wieder das kostenlose E-Paper geben.

 

Wer gerade etwas knapp bei Kasse ist oder da wohnt, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen und das Heft nirgendwo auftreiben kann, für den ist der digitale Highway eine runde Sache. Ihr könnt das E-Paper über den Yumpu-Player übrigens auch kostenlos herunterladen!

Hier geht es zum E-Paper 01/21: https://tinyurl.com/highway-0121

 

Alternativ könnt ihr es euch aber auch über den unten auf dieser Seite integrierten Player anschauen. So oder so, die Highway-Redaktion wünscht euch nun ganz viel Spaß bei der Lektüre und bedankt sich herzlich für eure Treue und euren Support!

 

Wer uns weitergehend unterstützen möchte, kann das natürlich gerne tun und Patreon werden. Ab einem 1 Euro könnt könnt ihr einsteigen und in den Genuss cooler Features und Goodies kommen! Ab 4,20 Euro ist bereits das Print-Abo enthalten! Wer sich näher darüber informieren möchte, bitte einfach auf den Banner klicken! Und denkt immer daran: 1 Euro für Highway ist 1 Euro gegen Daniela Ludwig!

In der kalifornischen Metropole San Francisco gucken Raucher bald ganz schön in die Röhre. Geplant ist ein Gesetz, nach dem auch in den „eigenen“ vier Wänden ein Rauchverbot für Zigaretten gilt. Die stinkenden Glimmstengel sind vielleicht noch verschmerzbar, aber worauf müssen sich Cannabisfreunde nun einstellen? Auf gar nichts, wie es aussieht, denn: ausdrücklich ausgenommen von dem Verbot ist das Rauchen von Cannabisprodukten wie etwa Joints. Begründet wird das „cannabisfreundliche“ Vorgehen damit, dass Cannabis-Liebhaber außer dem eigenen Zuhause keine legale Möglichkeit hätten, um zu konsumieren.

 

In San Francisco sind zwar sowohl medizinisches als auch Freizeit-Marihuana freigegeben, allerdings darf in der Öffentlichkeit kein Weed geraucht bzw. gevapt werden. Abegesehen davon ist es in den Staaten (im Gegensatz zu weiten Teilen Europas) absolut nicht verbreitet, Cannabis und Tabak im Joint zu mischen, sodass die allermeisten Stoner ihre (Miet-)Wohnung sowieso tabakfrei halten dürften. Zuwiderhandlungen gegen das neue Gesetz, das bereits 30 Tage nach der erwarteten Absegnung durch den Bürgermeister in Kraft treten kann, können mit Geldstrafen von bis zu 1.000 US-Dollar geahndet werden.