Lügen über Cannabis gibt es viele – und auch wenn sich einige der langjährigen Cannabis-Hetzen inzwischen nicht mehr in den Köpfen der Menschen halten können, bleiben manche der nicht belegten oder sogar widerlegten Vorwürfe – wie etwa die Einstiegsdrogentheorie – in Teilen der Gesellschaft immer noch bestehen und werden weiter verbreitet.

 

Oder es werden einfach gleich neue Vorwürfe und Lügen über Cannabis kreiert. Die englische „Daily Mail“ veröffentlichte gestern in ihrer Print- wie Online-Ausgabe ein besonders ekelhaftes Stück Cannabis-Hetze, das nur wenige Tage nach dem feigen Terroranschlag in Manchester islamistischen Terrorismus mit Cannabis in Verbindung bringt.

 

„Dr. Max Pemberton“, der so aussieht, als hätten ihn die coolen Jungs auf dem Pausenhof damals nicht am Joint ziehen lassen, rächt sich in dem von ihm verfassten Artikel nun also auf schäbige Weise: „Potheads – Ist Marihuana ein Faktor bei Dschihad-Morden?“, fragt er in der Titelzeile und gibt im Text dann auch sogleich die Antwort: „Der Beweis für die gefährlichen Effekte von Cannabis könnte nicht klarer sein.“

 

Im Artikel zählt er einige der zuletzt bekannt gewordenen Terroristen auf und behauptet, dass diese allesamt chronische Cannabiskonsumenten seien, früher mal Cannabis geraucht haben oder irgendwo bei ihnen Cannabis entdeckt wurde: „Es ist sicher kein Zufall, dass wir immer wieder in der Nacharbeitung von Terroranschlägen, wenn wir mehr über die Täter und ihre Motivation erfahren, entdecken, dass Cannabis ein Teil ihres alltäglichen Lebens war.“

 

Dann geht es in bester Reefer-Madness-Manier weiter – Sätze wie der folgende stehen dem Anti-Cannabis-Propagandafilm von 1936 in nichts nach: „Nur allzu regelmäßig hören die Gerichte von Individuen, die nach dem Rauchen der Droge psychotisch geworden sind und im Griff von Paranoia und Wahn kaltblütige Morde begangen haben.“

 

Dann behauptet der Autor, Cannabis lasse das Gehirn schrumpfen und ähnlichen Unfug, um abschließend entgegen seinen vorherigen Worten zu behaupten: „Natürlich sage ich nicht, dass Cannabis-Gebrauch jemanden in einen Selbstmordattentäter verwandeln kann.“ Nein, nur mit einer riesigen Schlagzeile andeuten wollte der gute Doktor das. Vermutlich, damit zwischen all den Kim-Kardashian- und Side-Boob-News auch mal etwas anderes in der „Daily Mail“ zu finden ist.

Cannabis ist weltweit auf dem Vormarsch. Das macht auch nicht vor Exekutive und Judikative halt – auch nicht in Deutschland. Und so fanden sich nun zwei Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft Kiel plötzlich hinter Gittern wieder: Wie „shz.de“ meldete, ließ die Staatsanwaltschaft Itzehoe zwei ihrer Kieler Kollegen nun verhaften, da ihnen vorgeworfen wird, versucht zu haben, aus der Asservatenkammer an ihrem Arbeitsplatz Cannabis im Kilobereich zu entnehmen. Gegen beide beschuldigten Mitarbeiter wurde Haftbefehl aufgrund von Verdunklungsgefahr erlassen.

 

Da die beiden in nun in einem deutschen Gefängnis sitzen, dürften sie eigentlich jetzt genug Cannabisquellen zur Verfügung stehen haben – vorausgesetzt die anderen Inhaftierten haben nichts gegen Beschäftigte der Staatsanwaltschaft...

Update vom 24.5.2017: Inzwischen hat sich der 21-Jährige, dem die Wohnung mit den Cannabispflanzen gehört, bei unserer Redaktion gemeldet und uns darum gebeten, die untenstehende, gestern von uns veröffentlichte Meldung zu korrigieren, beziehungsweise seine Darstellung der Geschehnisse zu veröffentlichen. Da uns bewusst ist, dass man weder Bild-Zeitung noch Polizei über den Weg trauen darf, sehen wir die Schilderung des angeblichen „Pizzaräubers“ als durchaus realistische Variante des Tathergangs an. Wir werden diesen Vorfall dazu nutzen, unsere eigenen Richtlinien zu überdenken, inwiefern wir zukünftige Meldungen dieser Art auf Aussagen der Polizei stützen werden.

 

Hier findet ihr die Darstellung des Tathergangs des 21-jährigen Erkrathers, im Anschluss findet ihr unsere ursprüngliche Originalmeldung:

 

Zunächst ist zu sagen, dass nicht richtig ist, dass die Pizza nicht bezahlt wurde. Zuerst wurde eine per Internet aufgegebene Bestellung an eine falsche Adresse, geliefert, wo diese auch entgegengenommen und bezahlt wurde. Da wir diese dort selber abholen mussten, haben wir uns bei dem Laden in Erkrath (Hallo-Pizza) beschwert und man versicherte uns nach einer Diskussion, dass man uns zwei neue Jumbo Pizzen zuzüglich einer Cola als Entschädigung auf Kosten des Hauses liefern würde. Der Lieferant wollte diese aber nicht kostenlos überlassen und rief seinen angeblichen Vorgestezten an, um sich zu vergewissern. Die Dame, die mit dem Herrn aus dem Laden gesprochen hatte, sagte dann zu meiner Freundin, dass das nicht die gleiche Stimme sei, wie die mit dem sie vorher gesprochen hatte. Daraufhin beendete meine Freundin die Diskussion nahm die Pizza an sich und wollte die Türe schließen. Daraufhin hat der Lieferant sofort heftigst aggressiv vor die Wohnungstür getreten und im Hausflur rumgeschrien, beleidigt und gedroht.
 
Wie Sie der Anzeige entnehmen können, hat der Lieferant versucht meine Haustür einzutreten, woraufhin ich sogar zunächst freundlich reagiert habe, indem ich ihm die Pizza zurückgegeben habe und ihm geraten habe "sich zu verpissen". Danach hat er wieder vor die Tür getreten und diese ist dann aufgeflogen. Hinter der Tür standen meine Freundin und ihre Schwägerin. Erst, als er die Tür aufgetreten hatte und mir eine ins Gesicht schlagen wollte, habe ich mich zur Wehr gesetzt.
 
Auch ist nicht richtig, dass ich weiter mit den Resten des Baseballschlägers auf ihn eingeschlagen habe. Dieser ist zuvor an der Hauswand zerbrochen und auf den Boden gefallen. Wir hatten lediglich ein Handgemenge im Aufzug. Und der Pizzabote hat laut Angabe eines Polizisten auch keine Verletzungen.
 
Den Baseballschläger hatte meine Freundin der Polizei bereits ausgehändigt und Ihnen versichert, dass ich mich nicht mehr in der Wohnung befinde. Dementsprechend gab es nichtmal einen Anlass überhaupt noch die Wohnung zu betreten, geschweigedenn zu durchsuchen. 
 
Da aber alle vier Polizisten zu ihr sagten, dass sie nun doch noch in die Wohnung müssten, hat sie diese nichtwissend und ohne Einzuwilligen in die Wohnung gelassen, um ihnen die Räume zu zeigen, wie sie es verlangten. Hierbei zeigte meine Freundin ihnen zuerst das Schlafzimmer, in dem sich ein Gewächshaus befand. Dieses übersahen sie aber und schlossen stillschweigend die Tür. Demnach kann man also auch nicht behaupten, dass die Polizei aufgrund des Cannabisgeruches auf die Pflanzen beim Betreten der Wohnung aufmerksam geworden ist. Erst bei Zutritt zum Balkon hat sie das Gewächshaus gesehen und ohne zu Fragen den Verschluss geöffnet, wofür es auch keinen ersichtlichen Grund gab, woraufhin, sie dann erst auf meine paar Cannabispflanzen gestoßen sind. Dafür gibt es Zeugen.
 
Im weiteren Verlauf habe ich dann verlangt, dass man einen Richter bezüglich der Beschlagnahmung und Durchsuchung anrufen solle. Dies wurde mir zunächst verweigert, da es keinen richterlichen Notdienst nach 21 Uhr geben soll. Somit liegt hier eine systematische Umgehung des Richterentzugs vor. Eine Beamtin entfernte sich dann aus der Wohnung um angeblich zu versuchen einen Staatsanwalt zu erreichen. Dies schien ihr nicht gelungen zu sein, so zumindest hat sie es angegeben.
 
Bei der weiteren Durchsuchung wurden keine weiteren BTM-Mittel gefunden, da ich diese bereits vorher ausgehändigt hatte. Ich habe meine fertigen Cannabisblüten zurück bekommen. Meine Pflanzen und mein Zubehör wurden beschlagnahmt.
 
Weiterhin ist zu erwähnen, dass ich im Besitz einer Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle bin, die es mir erlaubt Cannabisblüten zu erwerben, da ich diese medizinisch benötige. Auch hiervon wird in keinem Artikel ein Wort erwähnt. Ich bin Patient und habe den Anbau bereits 2013 beantragt, zweimal eine Ablehnung bekommen, welche sich auf Standardschreiben beruft, da die Bundesopiumstelle nichts rausgeben will, muss man Klage erheben, wozu mir im Moment die Mittel fehlen.
 
 
Hier die ursprüngliche Meldung vom 23.5.2017:

 

Es ist mal wieder so weit – wir bringen Lach- und Sachgeschichten aus dem beliebten Themen- und Newsbereich „Sich selbst ficken mit Cannabis“. Schon seit einigen Wochen hatten wir keinen Spezialisten mehr im Angebot, der die Polizei auf seine (Anbau-)Fährte brachte, indem er einen Fernseher aus dem Fenster warf, sich die Ernte-Schere ins Bein rammte und deswegen zu laut vor Schmerzen brüllte oder mit einem Rucksack voller Gras freiwillig ins Polizei-Auto stieg.

 

Nein, heute präsentieren wir einen 21-jährigen Möchtegern-Gauner, mit dem man echt keinerlei Mitleid haben muss. Zwar schade um seine Pflanzen, aber ihm und seinen Freunden scheint das Kiffen anscheinend sowieso nicht zu bekommen. Und zwar trug sich am Wochenende eine Geschichte zu, die so dermaßen bescheuert ist, dass man es kaum glauben mag:

 

Am Samstagabend gegen 22:30 Uhr wurden mehrere bestellte Pizzen an eine Adresse in Erkrath geliefert. Wie „Bild“ und weitere Zeitungen berichteten, nahmen zwei junge Frauen die heiße Ware entgegen und verschlossen dann dem Pizza-Boten die Tür vor der Nase – ohne zuvor gezahlt zu haben. Was macht ein tapferer Pizza-Bote in so einer Situation? Natürlich nochmals klingeln und klopfen.

 

Daraufhin öffneten ihm allerdings nun zwei junge Männer die Haustür, einer von ihnen mit einem Baseballschläger ausgestattet. Dieser wurde auch zugleich eingesetzt und zunächst an der Wand zerschlagen, dann aber gegen den Pizza-Boten genutzt, der verständlicherweise die Flucht antrat – und, Überraschung, die Polizei alarmierte.

 

Damit hatte anscheinend niemand der hochintelligenten Personen in der Wohnung gerechnet. Denn neben den schon sicheren Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und, äh, Pizza-Raub oder so ähnlich, schaute die Polizei direkt einmal genauer in der nach Cannabis riechenden Wohnung nach und fand auch direkt noch zwei Stellen in der Wohnung, an denen Cannabis angebaut wurde: Sowohl im Schlafzimmer als auch auf dem Balkon befand sich jeweils ein Pflanzenzelt mit insgesamt über zwei Dutzend Cannabispflanzen.

Cannabisbesitz ist auch in der Schweiz derzeit noch illegal. Doch dies könnte sich nun ändern – dank einem jungen Jura-Studenten, über den wir erst im vergangenen September berichteten, als er in Zürich vor Gericht einen Freispruch für einen Freund erwirkte, der mit acht Gramm Marihuana von der Polizei erwischt wurde.

 

Damals war der Jura-Student (oder Jus-Student wie es in der Schweiz heißt) im ersten Semester und wurde vor Gericht zunächst noch belächelt. Doch am Ende seiner Ausführungen gratulierte ihm der Richter sogar: Acht Gramm Cannabis seien eine geringe Menge und demnach nicht strafbar. Die Ordnungsbuße, die sein Freund ursprünglich zahlen sollte, sei demnach nicht zu zahlen. Besonders schön: die Stadtpolizei Zürich musste sich vom Gericht anhören, ungesetzlich gehandelt zu haben.

 

Und darauf will der Student namens Till Eigenheer, der inzwischen bei der Rechtsanwaltskanzlei Bühlmann & Fritschi in Zürich arbeitet, nun aufbauen, wie „watson.ch“ berichtet: denn seine erfolgreiche Argumentation vor Gericht stützte sich vergangenes Jahr auf Artikel 19b im schweizerischen Betäubungsmittelgesetz. Dieser Artikel besagt, dass geringe Mengen für die „Vorbereitung“ von Eigenkonsum straffrei bleiben. Unklar ist jedoch, was diese Vorbereitung genau darstellen soll, und auch, was eine geringe Menge ist.

 

Derzeit ist es in der Schweiz so, dass jeder, der mit Cannabis unter zehn Gramm aufgegriffen wird, eine Ordnungsbuße von 100 Franken zahlen muss – dies ist sogar bei legalem CBD-Gras aus der Schweiz immer wieder vorgekommen, wie wir berichtet haben. Doch diesen Umstand möchte Eigenheer nun ändern. Er vertritt nun einen Mandanten, der zweimal von der Stadtpolizei Zürich mit Cannabismengen unter zehn Gramm erwischt wurde.

 

Wie bei „watson.ch“ zu lesen ist, sieht der Plan des jungen Anwalts vor, dass das Bezirksgericht sein Urteil von 2016 bestätigt und das Stadtrichteramt daraufhin Einspruch einlegt. Dies würde zu einem Grundsatzentscheid des Obergerichts des Kantons Zürich führen. Dass das Stadtrichteramt mitspielt ist wahrscheinlich, da der Gemeinderat ebenfalls an einem Grundsatzentscheid interessiert ist.

 

Auch einen Gang bis vors Bundesgericht möchten Eigenheer und sein Mandant nicht ausschließen – dann müsste allerdings ein Kollege mithelfen, denn als Jus-Student kann Eigenheer nicht zur Verteidigung zugelassen werden. Eine Entscheidung des Bundesgerichts würde allerdings nicht nur Auswirkungen auf den Kanton Zürich, sondern die ganze Schweiz haben – die über 19.000 Ordnungsbußen für Cannabisbesitz, die 2016 in der Schweiz verhangen wurden, könnten sich dann in Zukunft auf null reduzieren.

 

Bis es so weit wäre, müssen allerdings noch ein oder zwei Jahre ins Land ziehen – zunächst einmal wird vor dem Bezirksgericht Zürich verhandelt werden, was im kommenden Monat der Fall ist.

Blöd gelaufen für einen 22-Jährigen, der sich mit seinem Sitznachbarn im Zug von Nürnberg nach München über Cannabis und Cannabiskonsum austauschte, wie „merkur.de“ meldete: Nicht wissend, dass die Polizei ebenfalls im Zug anwesend war, erschrak der 22-Jährige vielleicht zu heftig, als er die zwei mitreisende Polizisten als solche wahrnahm und äußerte sich dann merkwürdigerweise lauthals dahingehend, dass er die „Taschen voller Joints und Marihuana“ habe.

 

Nun gut: da dieser Vorfall in Bayern spielte, werden viele wieder vermuten, dass dieser Satz fiktiv und eventuell nur im Nachhinein ganz allein in den Ohren der beiden Polizisten erklungen ist. So oder so, der junge Mann wurde untersucht. Dabei fand sich ein Joint und eine Tüte mit Cannabis. Da die Polizei kein Gewicht angab, darf hier von einer minimalen Menge ausgegangen werden. Zudem fand die Polizei auch noch etwas im Gepäck des jungen Mannes, das es wohl auch nur in den Gehirnen der bayrischen Polizei gibt: ein „Drogenbesteck“ für Cannabis. Was das ist und wie man damit sein Weed raucht, wurde von den Profis der bayrischen Polizei allerdings nicht verraten.

Dass Cannabis nicht wenige medizinische Eigenschaften besitzt, darüber muss man inzwischen eigentlich kein Wort mehr verlieren. Wohltuende Wirkung bei Krankheiten wie Morbus Crohn oder Tourette sind inzwischen weitgehend belegt.

 

Bemerkenswerte Fortschritte hinsichtlich einer potenziellen Wirkung auch bei Demenzerkrankungen konnte nun ein Forscherteam aus Bonn erzielen. Das Team um die Naturwissenschaftler Andras Bilkei-Gorzo und Andreas Zimmer forscht seit 15 Jahren am Endocannibonidsystem, das an allen Alterungsprozessen im menschlichen und tierischen Körper beteiligt ist.

 

Sie fanden heraus, dass die Leistung des Endocannabinoidsystems von Mäusen im Alter immer weiter abnimmt, was in der Folge zu Erkrankungen wie Osteoporose führen kann und auch zu einer Schwächung der kognitiven Performance beiträgt. Unter einer geringen, aber stetigen Verabreichung von THC gelang es den Wissenschaftlern jedoch, insbesondere die kognitive Leistung der alten Mäuse in diversen Experimenten deutlich zu steigern. Die Forscher aus Bonn sind vorsichtig optimistisch, die Versuchsreihe auch auf ältere Menschen übertragen zu können und hoffen auf ähnliche Ergebnisse, da eine derartige Übertragung von Forschungsergebnissen bisher in den meisten Fällen gelingen konnte.

 

Einer klinischen Studie am Menschen steht also, auch dank einer finanziellen Unterstützung durch das Forschungsministerium NRW, nichts mehr im Wege. Bereits innerhalb eines Jahres könne man mit der Suche nach freiwilligen Probanden beginnen, so Studienleiter Andras Bilkei-Gorzo gegenüber der Zeit.

 

Weitere Cannabis-News und Cannabis-Entertainment sowie viele Informationen zum Anbau und zur Verarbeitung von Cannabis, Marihuana und Haschisch findet ihr ab sofort in der brandneuen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin. Erhältlich für lächerliche 2,60 Euro an jedem gutsortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop.

 

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Seit dem 10. März ist Cannabis offizielle Medizin in Deutschland – die bisherigen Ausnahmegenehmigungen sollen nun durch Rezepte ausgetauscht werden, zudem steht jetzt theoretisch einer größeren Bevölkerungsgruppe medizinisches Cannabis zur Verfügung. Doch die Verwirrung ist noch groß, bei Patienten, Ärzten, Krankenkassen. Und auch diejenigen, die nicht schwer krank sind, aber ihre alltäglichen Leiden gerne und erfolgreich mit Cannabis anstelle von Tabletten lindern, sind natürlich grundsätzlich an einem Apotheken-Bezug von Marihuana interessiert. Doch kann man mit seinen Zipperlein einfach so zum nächstbesten Arzt und sich etwas verschreiben lassen? Wir haben den Selbstversuch gemacht – und zwar direkt in der ersten Woche nach der Gesetzesänderung. Unser neuer Autor Dr. Dope hat in seiner Heimatstadt die Ärzte abgeklappert...

 

Es rauscht so gehörig im deutschen Blätterwald wie schon lange nicht mehr. Und das betrifft beileibe nicht nur die einschlägigen Szene-Magazine. Einige aktuelle Überschriften bekannter Tageszeitungen von links nach rechts seien hier stellvertretend für Dutzende zur Auswahl gestellt: „So funktioniert das Kiffen auf Rezept“, „Für Schwerkranke – Bundestag erlaubt Kiffen auf Rezept“ oder „Auf Rezept: Wer bekommt Cannabis aus der Apotheke?“. Bei so viel medialer Präsenz in den deutschen Mainstream-Medien könnte doch nicht nur den wirklich Kranken, also der ursprünglichen Zielgruppe der Gesetzesänderung, sondern auch den gewöhnlichen Cannabiskonsumenten das Wasser im Munde zusammenlaufen. Und aus den USA ist ja bestens bekannt, wie der Hase auch höppeln kann. Denn Kiffen auf Rezept ist in einigen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten von Amerika dermaßen einfach und chillig, dass es beinahe schon absurd ist. Das Marihuana-Rezept kann dort – im richtigen Bundesstaat – online oder per Telefon beantragt werden, die medizinischen Gründe sind kaum in irgendwelche Richtungen eingegrenzt. Von Schlaflosigkeit, Stress bis hin zu Ermüdungssymptomen lassen die Ärzte alles gelten, um die heiß begehrten Rezepte auszustellen. Werden diese paradiesisch anmutenden Zustände jetzt auch nach Deutschland „exportiert“? Kann nun jeder, der ein wenig Einschlafprobleme hat oder der Stress verspürt – und wer tut das nicht? –, Cannabis auf Rezept bestellen? In der Theorie müsste diese Frage vorsichtig mit ja beantwortet werden. Denn das Gesetz, das im Januar den Bundestag passiert hat, erlaubt es deutschen Ärzten, Cannabis als Medizin ohne weitere Auflagen und auch ohne Einschränkung, das heißt nicht nur bei bestimmten Krankheitsbildern, zu verschreiben. Im Gegensatz zu früher muss in Deutschland auch nicht mehr nachgewiesen werden, dass andere Medikamente nicht oder nicht mehr wirken. Und der Gesetzgeber hat den Anwendungsbereich von Cannabis auf Rezept nun mal offen gehalten.

 

Nach der neuen Gesetzeslage ist es deutschen Ärzten 2017 also theoretisch möglich, nicht nur Schwerstkranken Cannabis zur Linderung zu verschreiben. Vielmehr könnte nach meinem Verständnis der Lage nun auch Cannabis bei den oben genannten Indikationen wie Schlaflosigkeit, mangelndem Appetit, Kopfschmerzen und so weiter verordnet werden. Auf den ersten Blick sieht es also so aus, als ob wir (und damit meine ich auch ausdrücklich die aufs Vergnügen ausgerichtete Cannabis-Community) rosigen Zeiten entgegen gehen, denn eine dieser Indikationen kann beinahe jeder Mensch ohne valide medizinisch-empirische Überprüfbarkeit für sich geltend machen. Und es bleibt ernsthaft zu hoffen, dass dies nur ein erster Schritt in Richtung einer vollständigen Legalisierung von Marihuana und Co. ist, welche die Entscheidung in die Eigenverantwortlichkeit eines jeden erwachsenen Menschen legt, ob er nun kiffen möchte oder aber eben auch nicht.

 

Soweit die schön und verlockend klingende Theorie. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Funktioniert es tatsächlich auch so, wie ich und viele andere es sich wünschen? Hier werden schnell erste Zweifel laut, wenn man diesbezüglich im Netz nachforscht. Eine Schreckensnachricht jagt die andere. Um einige Betroffene direkt zu Wort kommen zu lassen, haben wir in den Randspalten rund um diesen Artikel einige Stimmen von unserer Facebook-Seite sowie denjenigen von DHV und ACM gesammelt, die sich genau mit diesem Thema beschäftigt und ihre ersten Erfahrungen mit den Ärzten und Krankenkassen gemacht haben.

 

Glaubt man einigen der Meldungen im Internet, dann stellen sich die Ärzte stur und die Krankenkassen legen einem hinsichtlich einer Kostenübernahme einige Steine in den Weg – und das selbst dann schon, wenn man tatsächlich und dauerhaft erkrankt ist. Alles klar, das war ja beinahe nicht anders zu erwarten. Denn Cannabis ist für die Pharmaindustrie und den Krankheits- – oder politisch korrekter: – Gesundheitskomplex aus Ärzten, Krankenkassen, Arzneimittelherstellern, Zulieferern von chemischen Rohstoffen und so weiter ein Schreckgespenst ohnegleichen, denn sie befürchten, dass die Verschreibung von Marihuana viele andere Medikamente (zumindest in den Augen der Nutzer) überflüssig machen könnte.

 

Wie sieht es aber konkret in diesen ersten Tagen nach der Gesetzesverabschiedung aus? Ist es überhaupt möglich, sich ohne Weiteres Marihuana auf Rezept verschreiben zu lassen? Logisch, von den teilweise paradiesischen Zuständen in den USA sind wir meilenweit entfernt, das liegt schon alleine an der deutschen Klein-Klein- und Beamten-Mentalität. Highway – Das Cannabismagazin hat deshalb die Probe aufs Exempel gemacht. Und zwar in einer deutschen Großstadt, wo die Chancen, auf verständnisvolle, offene Ärzte zu treffen, doch eigentlich höher sein sollten als auf dem platten Land. Eins vorneweg: ich habe allen Ärzten, mit denen ich gesprochen habe, Anonymität zugesichert und keiner hat mir diesbezüglich widersprochen und auf einer namentlichen Nennung bestanden. Ich denke, die Anonymität war ein notwendiger Schritt, um die Ärzte zur Offenheit und überhaupt zum Reden zu bringen. Zumindest in dieser Hinsicht war ich erfolgreich – so viel sei an dieser Stelle schon einmal verraten.

 

Der erste Arzt, den ich aufsuche, ist dafür bekannt, dass er auf alternative Medizin setzt. Er verschreibt gerne homöopathische Globuli und setzt auf Extrakte von Rinderleber und anderes Zeug zur Stärkung des Immunsystems. Dass der Doc bereits die 60 Jahre überschritten hat, dürfte doch bei solch einem positiv-ganzheitlichen Gesundheits- und Heilmittelverständnis kaum erschwerend ins Gewicht fallen. Als ich in seiner Praxis sitze, taste ich mich vorsichtig an das heikle Thema heran. Ich bin bei ihm ab und an wegen Kopfschmerzen in Behandlung und seit Jahren verschreibt er mir – entgegen seiner äußeren Fassade – ein Codein- und Paracetamol-Gemisch dagegen. Cheers! Wohl bekomms, denn was Paracetamol mit der Leber anrichtet, ist ja allgemein bekannt. Und dass Codein als Opiatderivat auch nicht unbedingt unter die Rubrik „sanfte und ganzheitliche Medizin“ fällt, ist auch jedem intuitiv klar. Ich setze ihm die neue Gesetzeslage vor und frage dann: „Könnten wir hier nicht einen Präparat-Wechsel anstreben? Zufällig weiß ich, dass Marihuana gegen starke Kopfschmerzen hilft.“ Als das Wort Marihuana fällt...

 

...Ja, wir wissen es ist gemein, den Artikel an dieser Stelle abzubrechen, aber immerhin handelt es sich um die Titelstory der neuen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin, die derzeit für schlappe 2,60 Euro in jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk sowie Head- und Growshop erhältlich ist. Unser Autor Dr. Dope hat verschiedenste Ärzte in seiner Heimatstadt mit verschiedenen Geschichten aufgesucht und versucht, sich Marihuana auf Rezept verschreiben zu lassen. Ob das funtkioniert hat – und wenn ja, wie – könnt ihr selbst im aktuellen Magazin nachlesen. Weitere Cannabis-News und Cannabis-Entertainment sowie viele Informationen zum Anbau und zur Verarbeitung von Cannabis, Marihuana und Haschisch sind ebenfalls wie in jeder Ausgabe enthalten.

 

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Die Outdoor-Growing-Saison klopft in Mitteleuropa bereits an die Tür. Guerilla-Grower (und solche, die es werden wollen) sollten spätestens jetzt mit der Grow-Spot-Suche anfangen. Doch was macht einen guten Platz für einen Guerilla-Anbau aus? Unser Grow-Experte Junior Gong hat sich ausführlich Gedanken zu dieser Thematik gemacht und teilt sie im Folgenden mit der Leserschaft.

 

Als Guerilla-Grow bezeichnet man eine Art des Outdoor-Growings, bei der man im Optimalfall nicht nur einen, sondern gleich mehrere Growplätze sucht, vorbereitet und anschließend mehrere Pflanzen auf diese Grow-Spots verteilt. Doch bevor es mit dem Guerilla-Grow losgeht, sollte man als Grower rechtzeitig mit den Vorbereitungen anfangen, um am Ende nicht hetzen zu müssen. Die Vorbereitung kann hier grob in vier Punkte unterteilt werden: Punkt eins ist das Finden von passenden Grow-Spots, an denen man später seine Pflanzen aussetzen möchte. Punkt zwei ist die Bestimmung des optimalen Zeitpunkts zum Aussetzen, sodass noch genug Zeit für den Einkauf von Cannabissamen und des ganzen Equipments sowie die Vorzucht bleibt. Denn Punkt drei ist das Aussuchen und Bestellen von Cannabissamen, die zu den gewünschten Spots und dem gewünschten Aussaat-Zeitpunkt passen. Punkt vier ist das Kaufen von benötigtem Equipment und Werkzeug.

 

Der erste Punkt – die Suche nach dem oder den passenden Grow-Spots – ist oft der langwierigste Teil der gesamten Vorbereitung. Es ist zwar der aufwendigste Punkt, aber auch der größte Erfolgsfaktor für einen ertragreichen und sicheren Guerilla-Grow. Es sind eine Menge Faktoren, die bei der Auswahl eine Rolle spielen: Zunächst sollte man wissen, dass es nicht DEN perfekten Grow-Spot gibt. Alle Spots haben ihre Vor- und Nachteile, die beachtet werden müssen. Welche Spots am Ende die passenden sind, hängt auch oft von der persönlichen Situation des Growers ab. Steht ein Auto zur Verfügung? Dann kann man auch weiter entfernte Spots in Betracht ziehen. Gleichzeitig muss man aber auch bedenken, dass die Nummernschilder mit dem Besitzer in Verbindung gebracht werden. Wenn man beispielsweise einen Hund hat, hat man auch stets eine Ausrede, falls ein Förster nachfragt, warum man denn mitten im Wald sein Auto abstellt. Im Idealfall beginnt die Spot-Suche für das darauffolgende Jahr bereits zwischen Ende September und Mitte Oktober. Zu dieser Zeit ist noch genügend Sonne da, um die Licht-Situation zu beurteilen. Auch sind Sträucher und Gestrüpp voll ausgewachsen. So kann man sehen, ob sie ausreichend Sichtschutz bieten. Aber auch kurz vor dem Start des Guerilla-Grows ist es noch gut möglich, einen passenden Spot zu finden. Nur dann muss man sich darüber klar sein, dass manche Büsche noch nicht ausgewachsen sind und auch dass viele Unkraut-Pflanzen sich noch nicht dort befinden, wo sie später sprießen werden. Die wohl wichtigste Bedingung für einen Grow-Spot ist, dass er zum Süden – oder noch besser Süd-Osten – hin offen sein sollte. Sonnenlicht aus Süd-Osten hat den Vorteil, dass die Morgensonne das Wachstum der Pflanzen schon früh am Morgen anregt.

 

Als Guerilla-Grower sollte man einkalkulieren, dass im Schnitt einer von vier Spots pro Jahr entdeckt wird. Das passiert sogar Outdoor-Growern mit jahrelanger Erfahrung. Genau voraussagen lässt sich das nicht, denn meist ist es purer Zufall, dass ein Förster oder ein Wanderer auf Abwegen eine Pflanze entdeckt. Diesen Verlust sollte man als Grower einfach hinnehmen und von vornherein einkalkulieren. Vor dem Auskundschaften sollte man wissen, dass bestimmte Areale und Grundstücke absolut tabu sein sollten. Dazu gehören Militär-Übungsgelände, Spots im Fünf-Kilometer-Sichtradius von Jäger-Hochsitzen sowie Spots unmittelbar neben Straßen-Schildern, Zäunen, Zaunpfählen, Stellplätzen, Markierungen, Schlagbäumen. Auch sind Spots tabu, an denen schon einmal Cannabispflanzen gestohlen oder durch Dritte gefunden wurden. Solche Spots sind für mindestens fünf Jahre „verbrannt“ und man sollte einen großen Bogen um sie machen.

 

Mit Einschränkungen geeignet sind Landschafts- und Vogelschutzgebiete. Hier sollten sich Grower informieren, wie oft und zu welchen Zeiten dort Jäger, Förster, Kontrolleure und so weiter verkehren oder ob eventuell der Zugang gänzlich untersagt ist. Auch sollte man beachten, dass Flächen in öffentlichem Besitz stets besser geeignet sind als Privatgelände. Kommunen-Flächen werden in der Regel seltener besucht, wobei es hier durchaus Ausnahmen gibt. Am Ende sollte man sich also informieren, auf was für einer Fläche der potentielle Spot liegt und was die Verwaltung in den nächsten zwölf Monaten dort vor hat. Oft sind solche Informationen den Bürgern öffentlich zugänglich.

 

Den vollständigen Artikel zur Outdoor-Spotsuche findet ihr in der druckfrischen Ausgabe unseres Magazins Highway – Das Cannabismagazin, das für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Head- und Growshop erhältlich ist. Im Heft gibt es den ganzen Artikel und die Fortsetzungen der wie folgt beginnenden Absätze:

 

Am besten geeignete Bereiche sind beispielsweise Waldränder. Dort finden sich oft...

Die Suche nach passenden Grow-Spots lässt sich am besten in zwei Schritte einteilen....

Ein sicherer Spot sollte möglichst zugewachsen und nicht von außen einsehbar sein. Je dichter und unzugänglicher der Wuchs, desto besser. Zu achten ist zum Beispiel auf...

Hat man nun eine potentielle Lichtung oder Aue entdeckt...

Die Qualität des Bodens wird auch durch sogenannte Zeigerpflanzen klar, die...

Hat man einmal einen ausreichend sicheren und gleichzeitig hinsichtlich Boden und Licht geeigneten Spot gefunden...

 

Ihr möchtet wissen, wie diese Absätze weitergehen? Dann kommt ihr nicht um die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin herum. Ebenfalls im Magazin enthalten sind viele weitere Cannabis-News und Cannabis-Entertainment sowie viele Informationen zum Anbau und zur Verarbeitung von Cannabis, Marihuana und Haschisch. Ab sofort zu finden in der brandneuen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin. Erhältlich für lächerliche 2,60 Euro an jedem gutsortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop.

 

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Cannabis ist schädlich, schlecht, böse und eine Legalisierung von Cannabis in Deutschland, Österreich und der Schweiz würde das Ende der Welt bedeuten. So die herrschenden Politik-Verbrecher hierzulande. Dass die ganze Anti-Cannabis-Propaganda reine Lüge ist, ist vielen Menschen schon lange bewusst. Durch die Legalisierungswellen in den USA werden die Verantwortlichen aber in den letzten Jahren immer wieder ganz offiziell Lügen gestraft.

 

Nun gibt es auch wieder eine äußerst positive Meldung aus Colorado, wo die Steuereinnahmen, die aus Verkäufen von legalem Cannabis generiert wurden, seit Beginn im Jahr 2014 immer wieder sinnvoll eingesetzt werden (wir berichteten mehrfach). In 2017 sollen 475.000 Dollar, von denen 425.000 Dollar aus Cannabisverkäufen stammen, an finanziell benachteiligte Studenten vergeben werden, wie „Boston 25 News“ meldet. 300 bis 400 Studenten bekommen 1.000 Dollar, Überschüsse werden nach den Nöten und Noten verteilt. So werden auch junge Menschen studieren können, die ansonsten keine Möglichkeit dazu hätten.

 

Das müssen sie also sein, die schlimmen Effekte der Cannabis-Legalisierung – vermutlich wachsen so weitere schlaue und mündige Bürger heran, die keinen Sinn in einer Kriminalisierung von Cannabis sehen. So wie inzwischen bereits 68 Prozent aller Amerikaner.

Cannabis in Deutschland: Alltag? Normalität? Ja! Außer ein paar rechten Dumpfbacken sowie ein paar alten Leutchen jenseits der 70 Jahre gibt es praktisch niemanden mehr, der Cannabiskonsumenten in Deutschland Böses will. Warum auch? Praktisch niemanden?

 

Ja – nur der Staat hat aufgrund seiner Verpflichtungen der Alkohol- und Pharmamafia gegenüber ein berechtigtes Interesse daran, sogenannte Kiffer zu verfolgen und dafür zu bestrafen, dass sie eine friedlich machende Pflanze rauchen. Und wie! Im Jahr 2016 wurden so viele reine Cannabiskonsumenten in Deutschland verfolgt wie niemals zuvor, wie du nun veröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik 2016 aufzeigt. 182.399 Cannabis-Delikte wurden von der deutschen Polizei vergangenes Jahr aufgenommen – davon entfielen genau 80 Prozent auf reine Konsum-Delikte, also Kleinstmengen.

 

Seit den 1990er-Jahren, in denen vermutlich grob in etwa genau so viel Cannabis konsumiert wurde wie heutzutage, haben sich die Fallzahlen mehr als verdoppelt. Ein absolutes Armutszeugnis für die deutsche Regierung und Polizei. Pfui!