Der Gründer des weltberühmten „Cirque du Soleil“, Guy Laliberté, wurde Presseangaben zufolge in Französisch-Polyniesien von der Polizei festgenommen. Der Grund: Cannabisanbau in „beträchtlichem“ Ausmaß. Denn wie es sich für einen Milliardär gehört, fand der Anbau nicht etwa im heimischen Schuppen oder im Growzelt statt, sondern auf der eigenen Privatinsel.

 

Das Atoll mit dem Namen Nukutepipi umfasst eine Fläche von 0,6 Quadratkilometern und ist mitten im Pazifischen Ozean gelegen. Der 60-Jährige kaufte sich das ausgesprochen idyllische Stück Land im Jahr 2007. Seitdem vermietet er es für knapp 200.000 Dollar pro Woche an gut betuchte Erholungssuchende und nutzt offenbar einen Teil der Fläche zum Anbau von medizinischem Cannabis, das ausschließlich für „streng persönliche“ Zwecke bestimmt gewesen sei (so das offizielle Statement). Ganze elf Gärtner sollen sich um die Outdoor-Anlage gekümmert haben, von daher ist davon auszugehen, dass der Kanadier ziemlich ausgeprägte Ansprüche an seinen persönlichen Bedarf stellt.

 

Aber auch wenn mit der Cannabisgesetzgebung von Französisch-Polynesien eigentlich nicht zu spaßen ist (es gelten die rigiden französischen Gesetze), kann man davon ausgehen, dass der Beschuldigte aufgrund seiner Beziehungen und seiner finanziellen Möglichkeiten (glücklicherweise) mit einer verhältnismäßig milden Strafe davonkommen wird.

 

 

Auch wenn die USA in den letzten Jahren von Legalisierungsbefürwortern rund um den Globus verstärkt als Positivbeispiel für einen liberalen Umgang mit Cannabis herangezogen werden und die gesellschaftliche Akzeptanz in vielen Bundesstaaten schon weit fortgeschritten ist, hat auch die dortige Szene immer wieder mit Hindernissen zu kämpfen, die ihnen von der Politik und der Justiz in den Weg gelegt werden.

 

Zuletzt sorgte ein großer Fang der New Yorker Polizei (NYPD) und das dazugehörige Polizeifoto für Ärger in der Cannabisbranche, aber, zugegeben, auch für den ein oder anderen Schmunzler. Auf der Facebook-Seite des NYPD brüstete man sich mit dem Fund und der Beschlagnahmung von knapp 50 Kilogramm Marihuana. Diese Zurschaustellung in den sozialen Netzwerken ist ja leider mittlerweile gängige Praxis, doch diesmal erntete die Truppe vor allem Hohn und Spott. Zu Recht, denn die fetten Baggies, zwischen denen sich vor allem einer der beiden Cops in cooler Pose in Szene setzt, so als sei er die Reinkarnation von Charlie Bronson höchstpersönlich, enthielten gar kein Marihuana, sondern völlig legalen, komplett THC-freien Hanf des lizenzierten Produzenten Fox Holler Farms aus Vermont.

 

Das pikierte Unternehmen ließ mit einer Reaktion nicht lange auf sich warten und verlautete, ebenfalls über Facebook, unter anderem das Folgende: „Dieses Bild frustriert uns und macht uns Sorgen. (…) Warum sind sich die Menschen der Gesetze, mit deren Schutz sie betraut sind, nicht bewusst?“ Tja, eine durchaus berechtigte Frage, zumal die im „Hemp Farming Act“ bundesweit geregelte Legalisierung von Hanf erst vor einigen Monaten prominent durch alle US-Medien ging.

Über den Hanf- und CBD-Shop Hanfbar und den Kampf der Betreiber gegen die deutsche Staatsanwaltschaft hat Highway leider schon des Öfteren berichten müssen. Gerade wird vor dem Landgericht Braunschweig über das weitere Schicksal des mittlerweile bundesweit bekannten Unternehmens verhandelt. Das Urteil, das eigentlich für den gestrigen Donnerstag erwartet wurde, wird aber bis auf Weiteres vertagt, nachdem die Verteidigung dem Gericht einige Anträge zur Prüfung vorgelegt hatte. Dafür wurde ein sehr heikles Detail bekannt, dass anscheinend eine nicht unwichtige Rolle bei den Ermittlungen gegen die Hanfbar gespielt hatte.


 
Eine negative Bewertung auf Google weckte scheinbar die Neugier der Polizei: „Hier werden CBD-Blüten verkauft, die die gesetzlichen Voraussetzungen nicht erfüllen. Man macht sich als Kunde bei Erwerb strafbar“, so lautete die über die Suchmaschine veröffentlichte Kundenmeinung. Der Verfasser hatte die zuständigen Beamten zusätzlich noch mit weiteren Hinweisen zu den Geschäften der Hanfbar bedacht, war der Vorladung als Zeuge jedoch zunächst nicht nachgekommen. Warum wohl? Letztendlich musste er von der Polizei buchstäblich in den Gerichtssaal gezerrt werden, um pflichtgemäß seine Aussage zu tätigen. Zu dieser Gelegenheit ließ er es sich nicht nehmen, das in seinen Augen harsche Vorgehen der Polizei gegen seine Person zu kritisieren.


 
Wie sich herausttellte, und dabei sollte sich jedem Unternehmer im Cannabusiness der Magen umdrehen, betrieb der 34-jährige Mann selbst einen CBD-Shop und ärgerte sich über die lautstarke Öffentlichkeitsarbeit der Hanfbar. Eine unglaublich niederträchtige Aktion, die nichts als Verachtung verdient hat! Highway liegen derzeit keine Informationen darüber vor, welchen CBD-Shop der Denunziant betrieb oder noch immer betreibt, doch es bleibt wirklich zu hoffen, dass sich seine schäbige Aktion nicht allzu positiv auf die Geschäftszahlen ausgewirkt hat.


 
Wie auch immer das Urteil gegen die Hanfbar letztendlich ausfallen wird, eins ist jedenfalls klar: in Zeiten, in denen mal wieder eine weitreichende Polizeioffensive insbesondere CBD-Shops in ganz Deutschland mit Razzien drangsaliert und in ihrer Existenz bedroht, ist das Letzte, was die Cannabisszene braucht, zusätzlicher Gegenwind aus den eigenen Reihen.

Außergewöhnlicher Fund in London: durch Zufall entdeckte die Polizei dort eine millionenschwere Cannabisanlage – und zwar unter einem alten Broadway-Theater. Dabei hatte die Angelegenheit, wie so oft, vergleichsweise unspektakulär begonnen.

 

Besorgte Nachbarn hatten der Polizei einen Einbruchsversuch in ein Haus in Deptford, im Südosten der britischen Hauptstadt gemeldet. Vor Ort trauten die Beamten ihren Augen nicht: im Boden einer Toilette im Untergeschoss entdeckten sie den Zugang zu einem gewaltigen Tunnel, der sich unter einem Privatparkplatz herführend bis in die Kellerräume des nebenstehenden Gebäudes erstreckte. Der Gang endete in einem riesigen heruntergekommenen Saal, die Überreste eines Broadway-Theaters mit 750 Sitzplätzen, das 1897 erbaut und Anfang der 1960er-Jahre wieder geschlossen worden war.

 

Leider geizt die britische Presse (möglicherweise aus ermittlungstaktischen Gründen) mit Details zur Cannabis-Anlage, doch nach Aussagen der ermittelnden Detectives ist es wahrscheinlich, dass die Anlage ein Jahrzehnt lang zum Anbau genutzt wurde. Die Beamten schätzen, dass die Anlage den Betreibern, über deren Verbleib bisher nichts bekannt ist, etwa vier Millionen Britische Pfund im Jahr eingebracht haben dürfte.

Und wieder zwei junge Lebensläufe zerstört – das Landgericht München bleibt der harten süddeutschen Linie in Puncto Cannabis treu und schickt zwei 21-Jährige für mehrere Jahre in Jugendhaft (die Täter waren zur Tatzeit noch Abiturienten). Die jungen Männer, die Pressemeldungen zufolge aus gutbürgerlichem Hause stammen, mussten sich vor dem Richter wegen eines Guerilla-Grow im Maisfeld verantworten. Etwa 190 Pflanzen hatten sie in einem Maisfeld, das vom Vater einer der Täter verpachtet wurde, hochgezogen. Die „merkwürdigen“ Pflanzen zwischen dem Mais fielen jedoch einem Jäger auf, der, wie könnte es anders sein, umgehend die Polizei alarmierte.

 


Zuvor hatten die Angeklagten bereits ein halbes Kilo abgeerntet und es zum Preis von rund 1000 Euro (laut Augsburger Allgemeine) verkauft. Bevor die Geschäfte der Cannabisbauern aber so richtig Fahrt aufnehmen konnten, wurde die Pflanzung von der Polizei begutachtet und vernichtet. 60 Kilogramm Blütenmaterial sicherten die Beamten, geschätzt auf einen Straßenverkaufswert von 600.000 Euro. Einer der drei Grower, der mit dem Traktor zur Anlage aufgebrochen war, wurde sogleich von den Ordnungshütern bis auf Weiteres in Gewahrsam genommen. Es dauerte nicht lange, bis die Polizei auch auf die anderen beiden Täter stieß.

 

Am Flughafen München wurden die beiden bei ihrer Rückkehr aus Spanien verhaftet. Dort hatten sie in einer Hippie-Kommune weitere zwei Kilo Cannabis erworben und mithilfe eines Kuriers nach Deutschland schmuggeln lassen. Diese zusätzliche Verfehlung hat wohl zu dem angesichts der verhältnismäßig geringen tatsächlich verkauften Menge hohen Strafmaß beigetragen: die beiden Haupttäter bekamen jeweils Jugendhaftstrafen von vier bzw. dreieinhalb Jahren aufgebrummt, der Dritte im Bunde wurde wegen Beihilfe zu einer einjährigen Bewährungsstrafe verurteilt.

 

Es bleibt zu hoffen, dass es den beiden 21-Jährigen gelingt, sich nach der Haftstrafe wieder in der Gesellschaft Fuß zu fassen. Wer weiß, vielleicht wird Cannabis in Deutschland inzwischen legal sein, wenn sie in einigen Jahren wieder auf freien Fuß gesetzt werden

Mit Edibles ist wahrlich nicht zu spaßen. Die mit Haschisch oder Marihuana versetzten Leckereien können selbst erfahrene, langjährige Cannabisfreunde mit ihrer starken Wirkung überfordern - zumal das Dosieren eben nicht so einfach ist wie mit Joint oder Vaporizer. Das einzig richtige Weg wäre es, sich vorsichtig ranzutasten, mal ein kleines Stückchen zu probieren, etwas abzuwarten und dann später vielleicht noch ein Eckchen zu naschen.

 

Denn ganz unangenehm kann es werden, wenn Cannabisneulinge diese Vorsichtsmaßnahmen in den Wind schießen, noch schlimmer gar, wenn die Cannabis-Unerfahrenen gar nicht erst wissen, dass in dem Törtchen oder dem Cookie auf ihrem Teller überhaupt Cannabis enthalten ist. Schon einige Male hat Highway über verhängnisvolle Kuchenverwechslungen und Partygäste nahe des Deliriums berichtet, doch diesmal kam es wirklich knüppeldicke. Das liegt zu einem großen Teil wohl auch daran, dass es sich nicht um eine Geburtstags- oder Weihnachtsfeier oder irgendeinen sonstigen freudigen Anlass handelte, sondern um eine Trauerfeier. Zahlreiche Gäste meldeten sich mit plötzlich auftauchenden, rätselhaften Beschwerden wie Übelkeit oder Schwindel noch im Laufe des Tages im Krankenhaus. Nach Angaben von Augenzeugen erwischte es ausgerechnet die trauernde Witwe am schlimmsten, Presseangaben zufolge wurde sie über mehrere Tage hinweg stationär behandelt.

 

Wie der Kuchen überhaupt auf den Tisch des eigentlich völlig unverdächtigen Gasthauses kam, wurde inzwischen aufgeklärt: eine Angestellte hatte zur Trauerfeier einen Kuchen mitgebracht, den sie in ihrem Gefrierschrank gefunden hatte. Hätte sie lieber noch einmal ihre Tochter nach dem Backwerk gefragt. Die 18-Jährige hatte den Kuchen mit Cannabis verfeinert – für die Trauerfeier war er aber ganz sicher nicht bestimmt gewesen. Nichtsdestotrotz wird sich die junge Frau nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten müssen.

Es wäre zu schön! Während die Mehrheit der Parteien im Deutschen Bundestag schon länger die Zeichen der Zeit erkannt hat und für eine kontrollierte Abgabe plädiert (die SPD mit Abstrichen, zugegeben), zeigte sich die CDU bisher weitgehend belehrungsresistent. Ein „fatales Signal“ für alle Jugendlichen sei die Diskussion um eine Legalisierung, Cannabis in der deutschen Kultur einfach nicht fest genug verankert. Cannabiskonsumenten und Legalisierungsbefürworter dürften das Liedchen schon zur Genüge kennen.



Doch, hoppla, nun melden sich auf einmal CDU-Gesundheitspolitikerin Karin Maag und CDU-Innenpolitik-Experte Marian Wendt mit ganz neuen Tönen zu Wort. Wendt sagte gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND): Man muss die gesellschaftlichen Realitäten anerkennen. Cannabis könnte für den Eigenbedarf freigegeben werden, natürlich bei kontrolliertem Anbau und kontrollierter Abgabe. Die frei werdenden Ressourcen in Polizei und Justiz sollten genutzt werden, um massiv gegen den illegalen Handel vorzugehen." Maag stieß mit ihrer Äußerung in dieselbe Kerbe und gab zu: „Selbstverständlich denken wir darüber nach, und zwar schon seit Jahren.“



So erfreulich solche Äußerungen für die leidgeplagte deutsche Cannabis-Community auch klingen mögen, muss man sich doch fragen, ob Maag und Wendt das Standing besitzen, um ihre Parteikollegen überzeugen zu können bzw. inwieweit die CDU wirklich bereit ist, eine echte Kursänderung in der Drogenpolitik anzustreben.

US-Rapper Snoop Dogg ist weltweit bekannt dafür, den 420-Lifestyle so zu leben wie kein anderer. Mittlerweile kann er es sich leisten, überall mit einem Joint zwischen den Lippen aufzukreuzen, sogar vor dem Wohnsitz des amerikanischen Präsidenten, dem Weißen Haus in Washington D.C., sah man den mittlerweile 48-Jährigen schon mit einer Lunte zwischen den Fingern. Man würde sich wohl eher wundern, wenn man ihn mal ohne Joint anträfe. Der Cannabiskonsum gehört zu Marke „Snoop Dogg“ einfach dazu.



In einer amerikanischen Talkshow verriet der Star nun, dass er sogar jemanden eingestellt habe, der die alleinige Aufgabe habe, den Maestro mit Joints und Blunts zu versorgen. Das Jahresgehalt, dass er dem Mann zahle, verriet er gleich mit: satte 50.000 Dollar streicht der „Baumeister“ im Jahr für seine Dienste ein. Ob es für aufwändigere Konstruktionen wie Cross-Joints Zuschläge gibt, ist dagegen unklar.



Das Geld scheint gut angelegt zu sein. Denn nicht zur die technischen Fähigkeiten des Drehens an sich seien nötig, um erfolgreich zu sein. „Timing. Das Timing dieses Motherfuckers ist tadellos. Das ist sein Job, sein Beruf“, so Snoop Dogg über die weitere notwendige Fähigkeit, die den jetzigen Angestellten so unverzichtbar mache. Der Joint muss also nicht nur gut gebaut werden, sondern auch genau im richtigen Augenblick hervorgeholt werden.



Auch Seth Rogen, Hollywood-Schauspieler mit Cannabis-Passion und zusammen mit Snoop Doog auf dem Talkshow-Sofa, denkt jetzt ebenfalls darüber nach, eine derartige Stelle auszuschreiben. Wer weiß, vielleicht tut sich da gerade ein weiteres lukratives Geschäftsfeld im Zuge der Cannabis-Legalisierung im US-Bundesstaat Kalifornien auf...

 

Na also, da haben wir's: so cannabisfeindlich ist die CSU gar nicht! All die Hass-Tiraden auf Cannabiskonsumenten, all die Verunglimpfungen, war das etwa alles nur Fassade? Wird in den Hinterzimmern der Partei etwa heimlich am Joint gezogen oder gar Haschisch gespritzt?

Die CSU wird zur Kifferpartei? Unglaublich! Aber wie ist es sonst zu erklären, dass CSU-Kreistagskandidatin Susanne Linhart auf einer Kreisdelegiertenversammlung zur Unterstützung von Landrat Rober Niedergesäß ein Schild hochhält, auf dem ein Hanfblatt-Aufkleber prangt, der zu allem Überfluss auch noch das stolze Wappentier von Grafing beim Joint-Rauchen zeigt?



Ok, aus Sicht aller Cannabisfreunde hätte der Sticker gerne noch etwas größer sein können, aber dass es der Täter (oder einer seiner Follower) überhaupt unbemerkt geschafft hat, die Grafik auf dem Schild anzubringen, verdient unsere Anerkennung. Denn natürlich ist die CSU nicht über Nacht zur Legalisierungspartei geworden (leider), vielmehr handelt es sich um die Tat eines Unbekannten, der unter dem Instagram-Profil „Der_Gaertner_von_Grafing“ aktiv ist und seine Sticker im ganzen Grafinger Stadtgebiet verteilt.

Dem CSU-Kreisverband Eberswalde blieb nichts weiter übrig, als die Sache mit Humor zu nehmen. Über einen Instagram-Kommentar ließ man lapidar verkünden: „Die CSU Ebersberg macht sich eben auch für die heimische Gartenbauszene stark, jedenfalls so lange der THC-Gehalt der Pflanzen im gesetzlichen Rahmen bleibt.“ Die Razzien, die zurzeit mal wieder viele süddeutsche Head-und Growshopbesitzerinnen und -besitzer an den Rand des Ruins treiben, sprechen eine andere Sprache

Ein ungewöhnlicher Cannabis-Fall wird gerade vor dem Landgericht in Chemnitz verhandelt. Dem Angeklagten, einem 49-jährigen Mann, wird vorgeworfen, in den Handel mit kiloweise Marihuana verwickelt gewesen zu sein – und das in elf Fällen. Dabei sei er, eigenen Angaben zufolge, an derartigen illegalen Geschäften eigentlich überhaupt nicht interessiert, er sei nur immer tiefer in die Geschäfte hineingeschlittert. Warum? Sozusagen aus Nächstenliebe – handelt es sich bei dem geständigen Angeklagten doch tatsächlich um einen Pfarrer.



Um einem jungen Mann mit finanziellen Problemen aus der Patsche zu helfen, ließ sich der Mann Gottes immer weiter in die verbotenen Deals hineinziehen, zunächst nur vorsichtig begleitend, später führte er dann geschäftliche Verhandlungen sogar selbst durch. Vor Gericht gab er reumütig an, die ganze Sache vielleicht unterschätzt zu haben und generell zu liberal gegenüber Cannabis eingestellt zu sein – es sei ihm einfach wichtig gewesen, dass keine harten Drogen im Spiel gewesen seien. Außer dem Glas Rotwein zum Feierabend sei er „nicht drogenaffin“, so der Pfarrer. Ob ihm das bei der Festsetzung des Strafmaßes hilft, bleibt vorläufig abzuwarten. Das Urteil wird erst in etwa einer Woche erwartet, ist aber vielleicht gar nicht so wichtig. Denn wir alle wissen ja, dass man sich in letzter Instanz immer vor dem Herrgott selbst verantworten muss...