Der ein oder andere Cannabiskonsument kennt das Gefühl vielleicht: das war das halbe Gramm zu viel, auf einmal ist die Wahrnehmung nicht mehr fröhlich, sondern eher beängstigend, das Herz schlägt plötzlich so schnell, ist das normal, war das schon immer so, hat da wer geklopft, wer ruft mit unbekannter Nummer an? Hilfe!

 

Okay, viele Konsumenten kennen diese Gefühle auch nicht – und können die folgende Geschichte, die sich so vorgestern in Erfurt zugetragen hat, wohl noch viel weniger nachvollziehen: ein 30-jähriger Mann rief am Montagabend den Notruf und berichtete, zu viel Cannabis konsumiert zu haben, sodass es ihm nun schlecht gehen würde.

 

Neben dem angeforderten Rettungswagen kam natürlich auch die Polizei mit, die bereits im Treppenhaus Cannabisgeruch erschnüffelte und in der Wohnung des Mannes dann auch gleich 110 Gramm Marihuana, einige Cannabispflanzen sowie zwei Schreckschusswaffen entdeckte.

 

Vielleicht hätte der Anrufer es doch lieber mit einem großen Glas Orangensaft und ein paar Folgen seiner favorisierten Sitcom probieren sollen...

Da musste sogar der Innenminister Thüringens anrücken: Im Spind eines Polizeianwärters in der Polizeischule in Meiningen fand sich Cannabis. Drei Männer und eine Frau zwischen 18 und 20 Jahren stehen im Verdacht, Cannabis konsumiert zu haben. Zwei der Verdächtigen haben ihren Dienst bereits quittiert, gegen die beiden anderen läuft ein Diziplinarverfahren, wie die „Leipziger Volkszeitung“ berichtet. Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) sprach mit sämtlichen Schülern der Polizeischule und erklärte: „Wer Polizist werden möchte, kann keine Drogen konsumieren.“

 

 

Ein völlig unbedeutender Schritt im „Kampf gegen die Drogen“, aber ein großes Ärgernis für alle illegal daran Beteiligten: Bereits am Dienstag wurden vom LKA Niedersachsen 180 Kilogramm Marihuana beschlagnahmt. In Zusammenarbeit mit Drogenfahndern aus Montenegro wartete man schon auf eine Großlieferung Weed aus Montenegro, wie die „Neue Presse“ berichtet.

 

So griffen die Beamten zu, als sich der 34-jährige Fahrer eines Sattelzugs und der gleichaltrige Fahrer eines Kleinlasters aus Hannover-Empelde zur Übergabe der Drogen trafen. Zunächst herrschte Verwirrung, als die Polizisten einem leeren Sattelauflieger vorfanden, aber ein Drogenhund interessierte sich sehr für den Tank des Lasters. In eingebauten Hohlräumen fanden die Beamten etwa 160 Kilogramm Marihuana.

 

Bei anschließenden Wohnungsdurchsuchungen traten noch einmal 20 weitere Kilogramm zutage. Ein weiterer 39 Jahre alter Mann wurde als Tatverdächtiger festgenommen. Die drei Beschuldigten wurden alle in Untersuchungshaft genommen.

 

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Ach ja, die Gartenarbeit. Nicht nur unter Cannabis-Freunden ist sie beliebt, auch Nicht-Konsumenten frönen diesem Hobby und ergötzen sich an der Pflanzenvielfalt und dem ein oder anderen selbstgezogenen Gemüse. Doch was, wenn man beim Graben im Garten auf eine Metallkiste stößt? Vermutlich denkt man unter anderem unweigerlich an vergrabene Schätze...

 

...eine Art Schatz gruben am Mittwoch auch die Hauseigentümer eines Reihenhauses in Reutlingen aus: eine Metallkiste mit elf Kilo Marihuana fanden sie bei Renovierungsarbeiten in einer Gartenhütte vergraben, wie bei der „Südwest Presse“ zu lesen war.

 

Die Vermieter brachten die Kiste zur Polizei. Schnell standen auch Verdächtige fest: die neuen Mieter des Wohnhauses, ein 34-jähriger Reutlinger und seine 32-jährige Freundin. Bei den „weiteren Ermittlungen“ ergab sich dann außerdem ein Tatverdacht gegen einen 36-Jährigen, dessen Wohnung anschließend durchsucht wurde, wobei sich unter anderem ein Kilo Marihuana auffand.

 

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Nun war es mal wieder so weit: Jemand wollte ganz dringend, dass die Polizei sein Cannabis findet. Beinahe im wöchentlichen Rhythmus berichten wir von Spezialisten, die sich durch Randale, Feuer, Prügeleien oder Ähnliches selbst mit der Polizei in Kontakt bringen und ihre Cannabis-Vorräte oder Aufzuchtanlagen offenbaren – gerne auch im Kilobereich.

 

Heutiger Anwärter ist ein 33-jähriger Frankfurter. Der geriet Donnerstagabend in eine Verkehrskontrolle, wie „Focus Online“ berichtet, und konnte keinen Führerschein vorzeigen. Den Beamten gegenüber gab er an, seinen Führerschein lediglich zu Hause vergessen zu haben. Darauf fuhren die Polizisten mit ihm zur Wohnanschrift.

 

Als der 33-Jährige die Wohnungstür öffnete, drang heftiger Marihuanageruch aus der Wohnung. Dies nahm er zum Anlass, den Polizisten die Tür vor der Nase zuzuschlagen – was diese zum Anlass nahmen, die Tür einzutreten. Im Inneren fand die Polizei dann eine Indoor-Growanlage für Weed und fünf Kilo Cannabis vor. Teile davon versuchte der Mann zuvor noch über den Balkon zum Nachbarn zu werfen. Der Führerschein wurde übrigens trotz gründlicher Hausdurchsuchung nicht gefunden.

 

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Cannabis in Berlin – ist das nicht schon längst legal? Nein, anscheinend nicht: Der Zoll konnte in Britz, Schöneberg und Wannsee drei professionell angelegte Cannabisaufzuchtstationen ausfindig machen. Das ganze hat der Zoll einem Zufall zu verdanken – die Betreiber der drei Cannabisanlagen hatten sich Stecklinge aus Österreich per Post schicken lassen. Laut „BZ Berlin“ wurde eines der bestellten Pakete im September durch die Sortieranlage des Postzustellers beschädigt und so wurde der Inhalt offenbart.

 

Die anschließenden Ermittlungen führten nun am Freitag zum Zugriff. Gegen vier 28 bis 33 Jahre alte Personen wurde Haftbefehl erlassen. An drei verschiedenen Standorten in Berlin wurden die Cannabisanlagen betrieben – die Pflanzen waren noch nicht erntereif und maximal 55 Zentimeter groß. Insgesamt wurden an allen Standorten 2.600 Cannabispflanzen „sichergestellt“, wie es bei der Polizei immer so schön heißt, dazu noch ein lumpiges Kilo Weed. Für die ganze Aktion waren 150 Einsatzkräfte auf den Beinen. Steuerverschwendung vom Feinsten!

Cannabis verkaufen will gelernt sein. Eigentlich gibt es gar nicht so viele Regeln, die man beachten muss – den gesunden Menschenverstand anzuschalten genügt eigentlich schon beinahe. Man kann darauf auch verzichten, muss dann allerdings auch mit den Konsequenzen leben, so wie nun ein 39-jähriger Mann aus Braunschweig.

 

Dieser stellte vergangene Woche Montag sein Auto vor einer Hofeinfahrt ab und blockierte so den Weg für die Anwohner, die daher die Polizei riefen. Da der 39-Jährige nicht in der Nähe war, wurde eine Halter-Abfrage in die Wege geleitet, bei der sich herausstellte, dass der Wagen nicht versichert war.

 

Als die Polizei das Auto daraufhin abschleppen lassen wollte, tauchte der Besitzer plötzlich auf und wollte wegfahren. Von den Polizisten angesprochen, ergriff er plötzlich die Flucht, allerdings erfolglos. Der Grund: sowohl in seiner Tasche als auch im Auto selbst fand sich jeweils eine „nicht geringe Menge“ Marihuana, außerdem noch Amphetamine.

 

Zu den ganzen Unannehmlichkeiten für den 39-Jährigen kam dann auch noch eine Hausdurchsuchung hinzu, bei der Haschisch, Ecstasy und eine größere Menge Bargeld aufgefunden wurden. So endete der Tag für den Braunschweiger dann mit einem Haftbefehl.

Wer kennt es nicht? Schnell das Weed angebaut und dann auf dem Wäscheständer zum Trocknen aufgehängt – doof nur, wenn man sich während des Trockenprozesses derart laut streitet, dass die Nachbarn die Polizei rufen. Auf diese Art und Weise liefern sich übrigens immer wieder Konsumenten, Dealer und Grower selbst ans Messer.

 

Dieses Mal traf es einen 36-jährigen Mann und seine 31-jährige Freundin in Simbach am Inn in Niederbayern. Dienstagabend gegen 20 Uhr wurde die Polizei zu der Wohnung der beiden gerufen, da sie sich lautstark stritten. Nachdem sich die Lage wieder beruhigte, entdeckten die Beamten einen Wäscheständer der speziellen Art: 1,6 Kilogramm Marihuana war dort mit bunten Wäscheklammern zum Trocknen aufgehängt.

 

Wie die „Welt“ berichtete, machten die beiden keinerlei Angaben zur Herkunft des Weeds und wurden nach polizeilichen Maßnahmen der Kripo Passau und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Landshut am Mittwoch wieder auf freien Fuß gesetzt.

Cannabis wird überall in Deutschland angebaut. Auch viele Sorten, die in niederländischen Coffeeshops angeboten werden, kommen aus deutschen Indoor-Anlagen. Dies weiß inzwischen auch ein 56-Jähriger Familienvater aus Würselen, der fünf Jahre lang in einer Lagerhalle in Schönau große Mengen Cannabis angebaut hat.

 

In dieser Zeit soll er mindestens 260 Kilo angebaut haben, für die er Erlöse in Höhe von 650.000 Euro kassiert haben soll. Die Höhe der Erträge bestritt der Mann vor Gericht, da es anfangs einige Probleme beim Grow gegeben haben soll, aber ansonsten räumte er die Vorwürfe ein.

 

Der Vater von drei Söhnen ging sogar noch weiter und verpfiff seinen Partner, einen Holländer, der ihn 2012 angesprochen hatte, ob er in seiner Lagerhalle nicht Cannabis anbauen wolle, um viel Geld zu verdienen, und der die Stecklinge für den Grow besorgte. Die Einkünfte aus dem Projekt teilten sich die beiden. So sitzt der 56-Jährige nun auf 325.000 Euro Schulden, da der Staat diese Summe von ihm einzog.

 

Seinen Partner, dessen genauen Wohnort er nicht mehr kannte, verriet der Mann, indem er mit der Polizei die Strecken in Holland abfuhr, an die er sich von einem einmaligen Besuch bei seinem Partner erinnern konnte. So entdeckte er irgendwann dessen Wohnhaus. Im Gegenzug darf der Mann seine Haftstrafe im offenen Vollzug ableisten. Obwohl verschiedene Medien über den Fall berichteten (beispielsweise die „Kölnische Rundschau“), wurde leider nirgendwo über die Höhe der Haftstrafe berichtet.

Da sitzt man gerade nichts Böses ahnend gemütlich auf dem Wohnzimmersofa, doch plötzlich geht die Türklingel – dein Freund und Helfer steht naserümpfend und neugierig vor der Wohnungstür. Es ist der Alptraum eines jeden Cannabis-Growers: Unzählige Male hat man den Worst Case im Kopf bereits durchgespielt. Wenn es dann aber tatsächlich passiert und die Staatsmacht einem an der Türschwelle Auge in Auge gegenübersteht, knallen bei dem ein oder anderen dann verständlicherweise doch die Sicherungen durch.


So ähnlich geschehen am Montagnachmittag in Braunau am Inn. Alarmiert durch Marihuanageruch, der ihnen aus einem geöffneten Fenster entgegenschlug, suchten die Beamten unverzüglich die entsprechende Wohnung auf und stellten den offensichtlich nervösen Mieter zur Rede. Was dann folgte, lässt an die ein oder andere Kifferkomödie denken: Der bedrängte Grower gab zu, gerade einen Joint geraucht zu haben, nur um sich dann Sekunden später, die Antwort wohl bereits zutiefst bereuend, im Schlafzimmer zu verbarrikadieren. Dort machte sich der 28-jährige in großer Verzweiflung sofort über seine Pflanzen- und Marihuanavorräte her. Wie die Beamten von einem anderen Fenster aus beobachteten, wurde ein Teil des belastenden Materials aus dem Fenster geworfen, ein anderer Teil im Klo heruntergespült und der Rest kurzerhand verspeist.


Trotz größter Anstrengungen blieben immerhin 15 Cannabispflanzen und 120 Gramm Marihuana vor der oralen Vernichtung verschont, allerdings nur, um dann bei der anschließenden Hausdurchsuchung von der Polizei eingesammelt zu werden. Doof gelaufen!

 

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