Hört sich eigentlich ein wenig wie der halbgare Plot einer zukünftigen Seth-Rogen-Komödie an. Ist aber die Realität aus England: In einem Atom-Schutzbunker aus den 1980er-Jahren, der im Kalten Krieg in Wiltshire, England gebaut wurde, entdeckte die Polizei nun eine wirklich riesige Cannabisplantage.

 

Das Marihuana wurde in 20 Räumen, die alle innerhalb des Bunkers lagen angebaut. Jeder der 20 Räume enthielt etwa 200 Cannabispflanzen in verschiedenen Stadien. Betrieben wurde die Anlage jedenfalls von drei Vietnamesen, von denen zwei noch Teenager sind, einer vermutlich erst 15 Jahre alt.

 

Wie die Polizei berichtete, werden diese Cannabis-Erntehelfer als Opfer und nicht Verbrecher angesehen. „Niemand würde das hier freiwillig machen“, sagte einer der beteiligten Polizisten dem „Guardian“. Noch ist unklar, ob die Vietnamesen die alleinige Besetzung des Bunkers darstellen oder sich eventuell in Schichten mit anderen Personen abwechselten „durften“.

 

Es wurden drei Briten dingfest gemacht und wegen des Anbaus von Cannabis und Sklavenhaltung angezeigt. Die Vietnamesen wurden mit dem Versprechen, sie nicht weiter juristisch wegen dieser Angelegenheit zu behelligen, freigelassen.

 

„Das war Sklavenarbeit. Kein natürliches Licht, kein fließendes Wasser – es musste reingebracht werden. Das ist harte Knochenarbeit, nicht nur mit der Gießkanne rumlaufen. Keine frische Luft, nur der alles durchsetzende Geruch der Pflanzen, der alles einnimmt“, sagte ein Sprecher der britischen Polizei.

 

Die Nachricht erinnert an die Story aus Düsseldorf, wo ein 78-jähriger Mann mehrere Vietnamesen als Cannabis-Erntesklaven hielt (wir berichteten kürzlich).

 

Der Atom-Schutzbunker ist übrigens noch voll einsatzfähig und wurde 1985 für die Regierung gebaut. Daher musste die Polizei den richtigen Moment abwarten, bis die britischen Chefs der Plantage diese mit ihren Schlüsseln verließen, da ansonsten weder ein Eindringen und unter Umständen auch ein Rauskommen nicht möglich gewesen wäre.

Das ist wirklich doof gelaufen: In Köln-Porz wurden einem Mann ein Smartphone und ein Laptop aus dem Auto gestohlen. Ärgerlich. Es ist gar nicht bekannt, ob der Besitzer überhaupt Anzeige erstattete, denn der Dieb wurde von der Polizei bereits kurz darauf während einer Routine-Kontrolle ausfindig gemacht: Wie die „Kölnische Rundschau“ berichtete, kontrollierte die Polizei den Mann Freitagabend vergangener Woche und stellte fest, dass er mit Haftbefehl gesucht war. Die Gegenstände, die der junge Dieb bei sich hatte, konnten einem 44-jährigen Mann aus Köln-Porz zugeordnet werden.

 

Und das war schlecht für den Kölner. Denn am nächsten Morgen stand die Polizei vor seiner Tür und präsentierte ihm sein gestohlenes Smartphone. Und die Bilder, die darauf gespeichert waren. Darauf waren 100 Cannabispflanzen zu sehen, die offensichtlich zu dem Smartphone-Besitzer passten. Dieser stritt an der Wohnungstür alles ab, bat die Beamten aber herein. Nach Aussagen der Polizisten war der Geruch aus einem der Wohnungsräume dann allerdings eindeutig – dahinter verborgen sich auch tatsächlich 100 Cannabispflanzen.

 

Die Vernehmung wurde dann auf der Wache fortgesetzt, die er anschließend aber verlassen durfte. Handy und Laptop erhielt er wieder, die Cannabispflanzen nicht.

Cannabis im Legoland? Kein Scherz! Im Legoland Windsor in England wurde eine nach Polizeiangaben „riesige“ Cannabis-Aufzucht gefunden. Damit ist schon einmal ausgeschlossen, dass die Ganja-Plantage von kleinen Legomännchen angelegt wurde. Nein, es waren Menschen aus Fleisch und Blut, die im fröhlichen Legoland Indoor-Cannabis anbauen wollten.

 

Die Aufzucht wurde von Legoland-Mitarbeitern entdeckt, wie BBC berichtet. Festgenommen wurden ein 40-jähriger und ein 34-jähriger Mann, die wohl beide nicht zu den Mitarbeitern des Legolandes gehören. Zugang zum Gelände verschafften sie sich über das neben dem Legoland liegende Grundstück – und das gehört der Queen von England. Die Männer wurden bis zu ihrem Prozess auf Kaution entlassen.

Cannabis kurios – uns gehen inzwischen die Einleitungen aus, für die Fälle, in denen sich irgendwelche Spezialisten selbst ins Gefängnis gebracht haben. Am Donnerstag berichteten wir erst von dem Luxemburger, der im Zug einen Joint vor den Augen der Polizei drehte und im Endeffekt mit knapp zwei Kilo Marihuana erwischt wurde.

 

Auch der heutige Vollprofi kommt aus Luxemburg: Mittwochabend, kurz vor Mitternacht, bemerkte die Polizei in Moesdorf einen leicht bekleideten Fußgänger und sprach diesen an, ob er eine Mitfahrgelegenheit benötige. Dieser erklärte den Beamten, den Bus verpasst zu haben und nahm das Angebot dankbar an.

 

Doch kaum saß er im Wagen, hatten die Polizisten Marihuanageruch in der Nase. Da dieser Geruch nur von einer Person ausgehen konnte, wurde der Fußgänger durchsucht und es wurden 1,8 Kilogramm Marihuana bei ihm gefunden.

 

Zu allem Überfluss beschuldigte der Mann auch noch einen Bekannten, der Besitzer des Marihuanas zu sein, der kurz darauf eine Hausdurchsuchung über sich ergehen lassen musste, wie beim „Tageblatt Lëtzebuerg“ zu lesen war. Dabei kamen weitere 300 Gramm Marihuana zutage.

 

Wir müssen sagen: eine interessante Variante des Selbst-Fickens!

Joint drehen im Zug? Das hat bestimmt schon mal der ein oder andere gemacht. Nach so einer langen Fahrt will man schließlich direkt losrauchen und nicht erst draußen auf dem kalten Bahnsteig eine Tüte drehen müssen...

 

So oder so ähnlich hat es sich vermutlich ein Fahrgast auf dem Weg nach Differdingen (Luxemburg) vorgestern gedacht: Seelenruhig drehte er sich vor den Augen aller Fahrgäste einen Joint. Eigentlich hat dies auch niemanden gestört, wieso auch – so ein selbstgedrehter Joint ist schließlich was Feines und tut niemandem weh.

 

Doch dann kam die Polizei, die im Zug eine Kontrolle durchführte, und erspähte den jungen Mann beim Joint drehen. Darauf angesprochen, händigte der Fahrgast den Beamten direkt den Joint aus und dazu noch ein Tütchen mit Marihuana.

 

Wie „lokalo.de“ meldete, kam dies den Polizisten aber ein wenig zu kooperativ vor. Daher nahmen sie den Joint-Dreher mit auf die Wache und untersuchten ihn gründlich. Dabei tauchten noch weitere 14 Tütchen mit Marihuana auf – insgesamt 60 Gramm, also genug Gras für einige Joints.

 

Und so ging die Geschichte weiter, die mit einem harmlosen Joint im Zugabteil angefangen hatte: Denn nun ordnete die Staatsanwaltschaft eine Hausdurchsuchung an. Neben einigen Waffen wurden dabei knapp zwei Kilo Marihuana gefunden.

 

Die vorerst letzte Station für den Fahrgast ist somit seit gestern die Untersuchungshaft. Wir lernen daraus: Einen Joint im Zug zu drehen ist nicht immer so schlau. Aber es geht auch noch dämlicher – und zwar wenn man, wie kürzlich geschehen, direkt seine Cannabispflanzen mit in die Bahn nimmt...

Vier Personen, Cannabis schmuggelnde Personen wohlgemerkt, machten sich am vergangenen Dienstag auf den Weg von den Niederlanden nach Deutschland. Mit an Bord des extra für Schmuggeleien umgebauten Fahrzeugs: 12 Kilogramm Marihuana.

 

Blöd für die Herrschaften: Ein anonymer Anrufer informiert das Hessische LKA und das Zollfahndungsamt Frankfurt über den anstehenden Cannabis-Schmuggel. Die Damen und Herren Beamten ließen sich nicht zweimal bitten, suchten das genannte Fahrzeug auf der Autobahn und verfolgen es schließlich bis in einen Frankfurter Hinterhof.

 

Als zwei Personen beginnen, die Ware auszuladen, schlagen die Beamten zu und beschlagnahmen die nach Deutschland eingeführten 12 Kilo Weed. Auf dem Hinterhof fand sich aber noch ein weiteres Cannabisprodukt – 10 Kilogramm Haschisch, die in einem anderen Fahrzeug gelagert waren. Ebenfalls durch die Polizisten erbeutet: 7.000 Euro Bargeld, mehrere Mobiltelefone sowie ein Totschläger. Wie „op-online.de“ berichtet, wurden alle vier Personen wegen Cannabisdelikten verhaftet, drei von ihnen wurden dem Haftrichter vorgeführt.

 

Bleibt die Frage offen, wer die Polizei über den anstehenden Cannabis-Schmuggel informiert hat. War es eine enttäuschte Ex-Freundin, die Konkurrenz der Schmuggler oder haben etwa die holländischen Verkäufer während des so provozierten Einsatzes direkt einen ganzen LKW voller Marihuana über die Grenze geschickt? Wir werden es wohl nie erfahren...

Vielleicht mussten die beiden ihren Führerschein wegen Cannabis abgeben? Oder wie sind ein 40-jähriger Deutscher und ein 33-jähriger Mann aus Bosnien sonst auf die Idee gekommen, eine Reise durch Bayern mit dem Zug zu unternehmen? Denn ihr Reisegepäck wäre wohl in einem Auto besser aufgehoben gewesen:

 

Beamte der Schleierfahndung kontrollierten vergangenen Donnerstag die Passagiere in einem Zug in Richtung München. Bereits beim Öffnen eines Zugabteils stieg ihnen dabei starker Marihuanageruch in die Nase – die Quelle, das Gepäck der beiden Männer, war dabei schnell ausgemacht.

 

In den Habseligkeiten der Männer konnte die Polizei dabei nicht nur 5,5 Kilogramm Marihuana und einige Cannabissamen finden – sogar mehrere lebende Cannabispflanzen hatten die beiden dabei. Wie das „Traunsteiner Tageblatt“ mitteilte, wurden die beiden vorläufig festgenommen und an die Kriminalpolizei übergeben. Die Staatsanwaltschaft Traunstein erließ Haftbefehl gegen beide Männer.

 

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Langsam gehen uns die Einleitungen für solche Begebenheiten aus. Schon mehrfach in diesem nun ausklingenden Jahr haben wir Artikel auf unserer Website mit Auflistungen begonnen, auf welche Art und Weise sich Cannabiskonsumenten und -dealer im Jahr 2016 selbst in die Gefängnisse gebracht haben – die letzte Meldung dieser Art ist erst von gestern, wo wir von einem 21-jährigen Weed-Dealer berichteten, der zu faul war, die Treppe herunterzugehen und das Gras einfach aus dem Fenster warf.

 

Nun ja, auch heute haben wir wieder Lach- und Sachgeschichten aus der Realität mitgebracht: Zu verdanken haben wir diese schöne Story der „Passauer Neuen Presse“, die zuerst über diesen Fall berichtete, sowie zwei Spezialisten aus dem Raum Ringelai, einem bayrischen Dorf mit exakt 1.899 Einwohnern. Die beiden Männer hatten vergangene Woche bei einem dort ansässigen Marihuana-Dealer Gras für 100 Euro bestellt und fühlten sich nach der Übergabe betrogen, es sei zu wenig gewesen.

 

Also fuhren die beiden, natürlich nach einer kleinen Kostprobe der Ware, mit dem Auto zu dem Wohnsitz des Dealers und klingelten bei ihm, allerdings öffnete niemand die Tür. Außer sich vor Wut fällten die beiden einen Entschluss, der wirklich in keinster Weise nachzuvollziehen ist: Sie riefen die Polizei und meldeten einen Betrug. Einen Gras-Betrug. Sie hätten zu wenig Gras fürs Geld erhalten. Da staunte die Polizei nicht schlecht und rückte gleich mal aus.

 

Das Ergebnis der Polizeiaktion erstaunt hingegen wenig: Sowohl der Dealer als auch die beiden Käufer müssen sich nun nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten. Und das in Bayern. Außerdem durfte der Autofahrer noch zum Drogentest, der natürlich positiv ausfiel und somit zu Fahrverbot sowie Strafzahlungen führen wird.

 

Darum treten wir nach wie vor für die Legalisierung ein! Denn auch die total Verblödeten sollen nicht unter der Prohibition leiden müssen.

 

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In der Frankfurter Oberwiesenstraße konnte ein Zivilbeamter am Donnerstagabend zufällig einen Cannabisdealer beobachten, wie er einen seiner Kunden belieferte. Dies war dem Zivilpolizisten möglich, da sich der Dealer bei der Transaktion innerhalb seiner Wohnung aufhielt, sein Kunde stand hingegen noch auf der Straße: dieser warf 20 Euro in den Briefkasten des 21-jährigen Dealers, woraufhin der dem 24-jährigen Käufer das somit bezahlte Gras aus dem Fenster auf die Straße warf.

 

Wie „Journal Frankfurt“ berichtet, wurden die beiden Männer daraufhin festgenommen und die Wohnung des 21-Jährigen durchsucht. Dabei wurden Cannabisprodukte im zweistelligen Grammbereich, Cannabissamen, Ecstasy-Tabletten und drei Schreckschusspistolen aufgefunden. Für beide Männer war es nicht der erste Kontakt mit der Polizei aufgrund von Betäubungsmitteln, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durften sie aber wieder nach Hause.

 

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Wieder Erhellendes aus der Rubrik „Selbst Schuld im Sensi-Business“: Zunächst – warum fährt jemand aus Bremen nach Bayern zum Weed checken oder ticken? Dafür mag es vielleicht noch gute Gründe geben, aber für den Rest der Geschichte dann wohl eher nicht...

 

Wie die „Süddeutsche Zeitung“ nicht ohne eine Augenzwinkern berichtete, stritt sich ein 37-jähriger Mann aus Bremen, der in München mit einem 25-Jährigen aus Kaufering zusammenkam, mitten auf der Landsberger Straße so heftig, dass er meinte die Polizei rufen zu müssen. Als die Polizei dann erschien, hatten die beiden sich aber schon wieder beruhigt. Daraufhin wollte die Streife zumindest wissen, was denn in der Tasche und dem Rucksack sei, die neben den beiden standen.

 

Und was war in Tasche und Rucksack? 550 Gramm Marihuana, eine Waage, Tütchen und Einweghandschuhe. Und wer war kurz darauf in Untersuchungshaft? Die beiden streitenden Dealer. Hoffentlich müssen sie sich dort nicht eine Zelle teilen...