Ja liebe Leser, heute ist der 18. – und nicht etwa der 1. April. An dem haben wir euch, wie es sich gehört, mit einem schönen Aprilscherz versorgt. Aber heute (und allen anderen 363 Tagen) ist es mal wieder bitterer Ernst. Auch wenn es zum Lachen ist.

 

Aber von vorne: Vergangenen Mittwoch begab es sich, dass in einer Indoor-Cannabis-Aufzucht in Wien ein 40-jähriger Mann bei der Cannabisernte war. Irgendwie scheint er aber nicht ganz bei der Sache gewesen zu sein, denn wie „heute.at“ berichtete, muss er sich dabei seine Ernte-Schere versehentlich in den Oberschenkel gerammt haben.

 

Das war schon mal dämlich. Noch dämlicher war es aber, aufgrund der Schmerzen wie ein Bekloppter zu brüllen. Denn das rief die Nachbarn auf den Plan, welche die Polizei über das große Geschrei informierten.

 

Diese rückte an, fand den blutenden Schreihals – und aber leider auch 65 Cannabispflanzen sowie 3,5 Kilogramm Marihuana. An der Wohnanschrift des Manns wurden weitere 30 Pflanzen und 600 Gramm Cannabis aufgefunden, sodass er sich nun in Untersuchungshaft befindet.

 

Messer, Gabel, Schere, Licht... na ihr wisst schon Bescheid.

Nicht wenige Grower nutzen Kameras, um ihre Plantagen zu überwachen. Schließlich ist so eine Cannabis-Pflanzung durchaus eine brisante Angelegenheit, erst recht im Raum München, wo sich folgender Vorfall ereignete.


Vermutlich um rechtzeitig über drohende Gefahren in Form von neugierigen Nachbarn, der anrückenden Staatsmacht dergleichen informiert zu werden, kaufte sich ein 49-jähriger Elektrotechniker eine (gebrauchte) Webcam mit eingebautem Bewegungssensor, die jederzeit ein Auge auf seine wertvollen Pflänzchen haben sollte.


Wie sich allerdings herausstellte, sendete die Kamera die aufgezeichneten Bilder per E-Mail aber an einen völlig unbeteiligten Mann, der eben dieselbe Webcam zuvor erstanden und eingerichtet hatte, sie aber nach kurzer Zeit aus unbekannten Gründen wieder zurückgegeben hatte. Dieser dürfte über den seltsamen Video-Spam in seinem Posteingang einigermaßen überrascht gewesen sein, ließ es sich aber als (vielleicht etwas zu) ordnungsliebender Süddeutscher daraufhin nicht nehmen, umgehend die Polizei über den Vorfall zu informieren.

 

Laut Münchener Abendzeitung stellten die anrückenden Beamten neben 115 Cannabispflanzen unter anderem noch ein verbotenes Samurai-Schwert und ein Tomahawk in der Wohnung des Growers sicher.

Marihuana ohne Ende: Serbien und die umliegenden Länder haben in den letzten Jahren öfter mal für Schlagzeilen gesorgt, da es dort anscheinend ganze Dörfer gibt, die sich auf die Indoor- und Outdoor-Produktion von Cannabis spezialisiert haben.

 

Und so verwundert es auch nicht, dass die Kollegen von High Times nun melden, dass vorgestern in Serbien über eine Tonne Marihuana von der Polizei beschlagnahmt wurde. Die Ladung war auf mehrere Tanklaster verteilt, die über Geheimkammern verfügten, in denen das Marihuana gelagert wurde.

 

Im Zuge der Aktion in Nord-Serbien wurden sechs Personen festgenommen. Das Marihuana soll aus dem Kosovo stammen und für den Verkauf in West-Europa vorgesehen worden sein.

Wären wir kein Cannabismagazin, würden wir jetzt zu naheliegenden Einleitungen greifen, etwa das Kiffen vergesslich mache oder dergleichen. Aber wer hat noch nicht seine Mütze, sein Handy oder den Koffer mit sämtlichen Bankunterlagen mal irgendwo liegen lassen?

 

Dennoch sollte man nicht für möglich halten, was aller Wahrscheinlichkeit nach einem 30-jährigen Österreicher passiert ist (auch wenn er dies gegenüber den Behörden abstreitet): Bereits im Oktober vergangenen Jahres vergaß jemand (vermutlich der 30-jährige Student) in einem Zug der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) eine Tasche mit einem Inhalt von mehr als zwei Kilogramm Marihuana, wie „heute.at“ berichtet.

 

Und was macht man dann später, wenn einem dieses Mißgeschick aufgefallen ist? Na klar: Man ruft seinen Kollegen an – in diesem Fall den 32-jährigen Tomas J. –, ob dieser nicht mal bei den ÖBB nach einer verlorenen Tasche fragen könnte.

 

Die war aber natürlich schon längst von der Polizei geöffnet worden.

 

Ergebnis: Anzeige gegen Tomas J. Doch dieser schob alles auf den 30-jährigen Studenten. Dieser habe ihn gebeten, sich nach der Tasche zu erkundigen. Also Freispruch für Tomas J. und Anklage gegen den 30-Jährigen. Doch auch dieser wird vor Gericht freigesprochen – keine Beweise.

 

Und wenn sie nicht gestorben sind (zum Beispiel an Hasch-Kuchen), dann leben sie noch heute.

Zu gerne berichten wir von Cannabis-Züchtern, die sich auf die unmöglichsten Weisen selbst bei der Polizei anschwärzen. Aber die heutige Meldung ist mal wieder eher in der Kategorie „Freundliche Nachbarn“ einzuordnen.

 

Denn wie die „Passauer Neue Presse“ berichtet, wollte eine Frau im Landkreis Passau nach eigenen Aussagen eine ältere Dame besuchen. Doch als diese nicht die Tür öffnete, drückte sie selbst die Klinke der nicht abgesperrten Wohnung herunter und trat ein. Doch sie hatte sich in der Tür geirrt – dies wurde ihr auch recht schnell klar, denn in der Wohnung, die sie betreten hatte, wurde Cannabis angebaut.

 

Statt sich wie ein guter Mensch zu verhalten, sich zu schämen, in fremde Wohnungen einzudringen, und still und heimlich die ältere Dame aufzusuchen, rief die Frau natürlich direkt die Polizei. Dies führte zu einer Hausdurchsuchung, dem Fund der Pflanzen und einer größeren Menge Marihuana sowie zu Ermittlungen gegen den 23-jährigen Bewohner und einige seiner Bekannten.

 

Natürlich: wer Cannabis anbaut, sollte auch die Tür abschließen. Aber trotzdem gilt natürlich ebenso: wer Cannabis anbaut, sollte nicht die Tür abschließen müssen!

Dumm und asozial – diese Beschreibung passt wohl auf die meisten Nazis. Ober-Nazi der Woche, der uns heute diese lustigen Nachrichten beschert, ist Sven P. aus Großröhrsdorf, wo auch immer das liegen mag.

 

Da sein Gehirn mit den alles zersetzenden Nazi-Viren infiziert ist, war er sich nicht zu blöd auf Facebook Fotos von seinem großen Idol Adolf Hitler zu posten und mit kecken Sprüchen zu garnieren. Doch das ist in Deutschland verboten.

 

Marihuana übrigens auch, wenn auch zu unrecht. Und davon verkaufte der typisch nazi-deutsch mehrfach vorbestrafte und von Crystal Meth abhängige Sven P. wohl 64 Kilogramm, um sich seinen Lebensunterhalt zu finanzieren.

 

Blöd nur, dass die Polizei keinen Bock mehr auf seine Hitler-Fotos bei Facebook hatte. Nachdem er ein Foto von diversen Hitler-Toasts gepostet hatte, wurde er von den Beamten in seiner Wohnung aufgesucht. Wo er auch sein Gras lagerte.

 

Der Facebook-Post von Sven P.

 

Nun ist Sven P. wieder auf dem Weg in den Knast und die Medien auf der ganzen Welt von Brasilien bis Indien lachen ihn aus.

Hört sich eigentlich ein wenig wie der halbgare Plot einer zukünftigen Seth-Rogen-Komödie an. Ist aber die Realität aus England: In einem Atom-Schutzbunker aus den 1980er-Jahren, der im Kalten Krieg in Wiltshire, England gebaut wurde, entdeckte die Polizei nun eine wirklich riesige Cannabisplantage.

 

Das Marihuana wurde in 20 Räumen, die alle innerhalb des Bunkers lagen angebaut. Jeder der 20 Räume enthielt etwa 200 Cannabispflanzen in verschiedenen Stadien. Betrieben wurde die Anlage jedenfalls von drei Vietnamesen, von denen zwei noch Teenager sind, einer vermutlich erst 15 Jahre alt.

 

Wie die Polizei berichtete, werden diese Cannabis-Erntehelfer als Opfer und nicht Verbrecher angesehen. „Niemand würde das hier freiwillig machen“, sagte einer der beteiligten Polizisten dem „Guardian“. Noch ist unklar, ob die Vietnamesen die alleinige Besetzung des Bunkers darstellen oder sich eventuell in Schichten mit anderen Personen abwechselten „durften“.

 

Es wurden drei Briten dingfest gemacht und wegen des Anbaus von Cannabis und Sklavenhaltung angezeigt. Die Vietnamesen wurden mit dem Versprechen, sie nicht weiter juristisch wegen dieser Angelegenheit zu behelligen, freigelassen.

 

„Das war Sklavenarbeit. Kein natürliches Licht, kein fließendes Wasser – es musste reingebracht werden. Das ist harte Knochenarbeit, nicht nur mit der Gießkanne rumlaufen. Keine frische Luft, nur der alles durchsetzende Geruch der Pflanzen, der alles einnimmt“, sagte ein Sprecher der britischen Polizei.

 

Die Nachricht erinnert an die Story aus Düsseldorf, wo ein 78-jähriger Mann mehrere Vietnamesen als Cannabis-Erntesklaven hielt (wir berichteten kürzlich).

 

Der Atom-Schutzbunker ist übrigens noch voll einsatzfähig und wurde 1985 für die Regierung gebaut. Daher musste die Polizei den richtigen Moment abwarten, bis die britischen Chefs der Plantage diese mit ihren Schlüsseln verließen, da ansonsten weder ein Eindringen und unter Umständen auch ein Rauskommen nicht möglich gewesen wäre.

Das ist wirklich doof gelaufen: In Köln-Porz wurden einem Mann ein Smartphone und ein Laptop aus dem Auto gestohlen. Ärgerlich. Es ist gar nicht bekannt, ob der Besitzer überhaupt Anzeige erstattete, denn der Dieb wurde von der Polizei bereits kurz darauf während einer Routine-Kontrolle ausfindig gemacht: Wie die „Kölnische Rundschau“ berichtete, kontrollierte die Polizei den Mann Freitagabend vergangener Woche und stellte fest, dass er mit Haftbefehl gesucht war. Die Gegenstände, die der junge Dieb bei sich hatte, konnten einem 44-jährigen Mann aus Köln-Porz zugeordnet werden.

 

Und das war schlecht für den Kölner. Denn am nächsten Morgen stand die Polizei vor seiner Tür und präsentierte ihm sein gestohlenes Smartphone. Und die Bilder, die darauf gespeichert waren. Darauf waren 100 Cannabispflanzen zu sehen, die offensichtlich zu dem Smartphone-Besitzer passten. Dieser stritt an der Wohnungstür alles ab, bat die Beamten aber herein. Nach Aussagen der Polizisten war der Geruch aus einem der Wohnungsräume dann allerdings eindeutig – dahinter verborgen sich auch tatsächlich 100 Cannabispflanzen.

 

Die Vernehmung wurde dann auf der Wache fortgesetzt, die er anschließend aber verlassen durfte. Handy und Laptop erhielt er wieder, die Cannabispflanzen nicht.

Cannabis im Legoland? Kein Scherz! Im Legoland Windsor in England wurde eine nach Polizeiangaben „riesige“ Cannabis-Aufzucht gefunden. Damit ist schon einmal ausgeschlossen, dass die Ganja-Plantage von kleinen Legomännchen angelegt wurde. Nein, es waren Menschen aus Fleisch und Blut, die im fröhlichen Legoland Indoor-Cannabis anbauen wollten.

 

Die Aufzucht wurde von Legoland-Mitarbeitern entdeckt, wie BBC berichtet. Festgenommen wurden ein 40-jähriger und ein 34-jähriger Mann, die wohl beide nicht zu den Mitarbeitern des Legolandes gehören. Zugang zum Gelände verschafften sie sich über das neben dem Legoland liegende Grundstück – und das gehört der Queen von England. Die Männer wurden bis zu ihrem Prozess auf Kaution entlassen.

Cannabis kurios – uns gehen inzwischen die Einleitungen aus, für die Fälle, in denen sich irgendwelche Spezialisten selbst ins Gefängnis gebracht haben. Am Donnerstag berichteten wir erst von dem Luxemburger, der im Zug einen Joint vor den Augen der Polizei drehte und im Endeffekt mit knapp zwei Kilo Marihuana erwischt wurde.

 

Auch der heutige Vollprofi kommt aus Luxemburg: Mittwochabend, kurz vor Mitternacht, bemerkte die Polizei in Moesdorf einen leicht bekleideten Fußgänger und sprach diesen an, ob er eine Mitfahrgelegenheit benötige. Dieser erklärte den Beamten, den Bus verpasst zu haben und nahm das Angebot dankbar an.

 

Doch kaum saß er im Wagen, hatten die Polizisten Marihuanageruch in der Nase. Da dieser Geruch nur von einer Person ausgehen konnte, wurde der Fußgänger durchsucht und es wurden 1,8 Kilogramm Marihuana bei ihm gefunden.

 

Zu allem Überfluss beschuldigte der Mann auch noch einen Bekannten, der Besitzer des Marihuanas zu sein, der kurz darauf eine Hausdurchsuchung über sich ergehen lassen musste, wie beim „Tageblatt Lëtzebuerg“ zu lesen war. Dabei kamen weitere 300 Gramm Marihuana zutage.

 

Wir müssen sagen: eine interessante Variante des Selbst-Fickens!