Bereits zum dritten Mal wird vom 8. bis zum 10. Juni die deutsche Cannabismesse Mary Jane Berlin abgehalten. Abermals steht dabei ein Umzug zu einer neuen Location an, um die immer weiter wachsende Messe unterbringen zu können. In der Arena Berlin direkt an der Spree werden rund 200 Aussteller den Besuchern ihre Produkte vorstellen. Dabei geht es nicht nur um den Anbau und Konsum von Cannabis, auch Hanf als Lebensmittel, Kosmetikum, Baustoff und Medizin steht im Fokus. Vorträge, Konzerte und Food-Stände runden das Ganze ab.

 

Übrigens: Wir verlosen heute auf unserer Facebook-Seite Eintrittskarten für die Mary Jane Berlin!

 

Mary Jane Berlin

Termin: Freitag, 8. Juni 2018 bis Sonntag, 10. Juni 2018

Öffnungszeiten: Freitag und Samstag 11 bis 20 Uhr, Sonntag 11 bis 18 Uhr

Veranstaltungsort: Arena Berlin, Eichenstraße 4, 12435 Berlin

Preis: Tagesticket 15 Euro im Vorverkauf, 18 Euro regulär; 3-Tagesticket 30 Euro im Vorverkauf, 35 Euro regulär

Website: www.maryjane-berlin.com

Cannabis ist auf dem Vormarsch – auch in Deutschland. Die Nuuvera Deutschland GmbH aus Hamburg, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Aphria, einem der größten Cannabis-Konzerne Kanadas, erwarb nun zum Preis von 1,2 Millionen Euro 25,1 Prozent Anteile an der Berliner Klinik Schöneberg, wie „Cision Canada“ berichtet.

 

Durch den Erwerb soll nicht zuletzt die Strategie, deutsche Ärzte und Patienten besser über medizinisches Cannabis aufzuklären, verfolgt werden. Auch stellt dies den ersten Schritt des Plans dar, Schmerzbehandlungszentren in Deutschland einzurichten.

 

„Mit dieser Partnerschaft legen wir den Grundstein für eine Vorreiterrolle in der medizinischen Versorgung“, sagte Hendrik Knopp, Geschäftsführer von Nuuvera, dem kanadischen Medienunternehmen. „Wir konzentrieren uns darauf, einen patientenzentrierten Zugang zu medizinischem Cannabis in Deutschland zu schaffen und das Bewusstsein und die Aufklärung von Ärzten und Patienten hinsichtlich der therapeutischen Eigenschaften von medizinischem Cannabis zu verbessern.“

 

„Der deutsche Markt bietet mit die attraktivsten Chancen für medizinisches Cannabis überhaupt. Dieser Deal ist ein wichtiger Schritt, um die Präsenz von Nuuvera im Land zu stärken“, sagte Vic Neufeld, Geschäftsführer von Aphria. Bleibt zu hoffen, dass er recht behält und medizinisches Cannabis in Deutschland weiteren Rückhalt erfährt.

Bayern ist ein hartes Pflaster für Cannabisfreunde, besonders für solche aus toleranteren Städten wie etwa Berlin. Diese Erfahrung musste Tobias Gill vergangenen Sommer vor einem Café in München machen (wir berichteten): der junge Hauptstädter, der mit Cannabis seine chronischen Rückenschmerzen lindert, hielt es für eine gute Idee, sich dort in aller Ruhe einen Joint zu rauchen. Die Polizei war von diesem Einfall ganz und gar nicht angetan, nahm Gill kurzerhand fest und fand vier Gramm Marihuana.

 

Im August bekam Gill von der Staatsanwaltschaft seinen Strafbefehl und der hatte sich gewaschen: entweder akzeptiere der Beschuldigte eine Geldstrafe von 9.600 Euro oder er müsse für vier Monate in Haft. Um auf seinen Fall und das überharte Strafmaß aufmerksam zu machen, veröffentlichte Gill ein Statement auf YouTube (siehe unten). Ob es letztendlich wirklich an dem Clip lag, ist unklar, doch die bayerische Justiz zeigte sich nachgiebig und akzeptierte ein Gnadengesuch des 35-Jährigen, woraufhin die Strafe in gemeinnützige Arbeit umgewandelt wurde.

 

Doch damit nicht genug: Gills Verteidiger erreichte doch tatsächlich, dass die Stunden bei der Grünen Hilfe, einem Verein, der sich in der Hauptsache um strafverfolgte Cannabiskonsumenten kümmert, abgeleistet werden können. Was von Gill in einem Zwiegespräch mit seinem Verteidiger eigentlich als Spaß gemeint war, erhielt, aus welchen Gründen auch immer, tatsächlich die Zustimmung der bayerischen Justiz.

 

Nun sitzt Tobias Gill tatsächlich an der Kasse des Hanfmuseums in Berlin, das mit der Grünen Hilfe kooperiert und ist zufrieden: „Ich bin jetzt schon die zweite Woche hier und fühle mich absolut akzeptiert und angekommen. Es ist noch schöner, als ich mir das vorgestellt habe.“

Seit dem vergangenen Jahr darf Cannabis in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen als Medikament verschrieben werden. Die gesetzlichen Krankenkassen müssen die Kosten dafür übernehmen. Die Patientennachfrage steigt seitdem rapide an.

 

Welche Erfahrungen haben Unternehmen auf dem jungen Cannabis-Markt gemacht? Wie geht es mit der Anbaulizenzen-Vergabe durch die staatliche Cannabisagentur weiter und wie lässt sich das globale wirtschaftliche Potenzial von Marihuana optimal nutzen? Darüber diskutieren Experten aus Wirtschaft, Medizin und Politik vom 11. bis zum 13. April 2018 auf der Internationalen Cannabis Business Konferenz (ICBC) in Berlin.

 

„Deutschland ist mit der Neuregelung von 2017 an die Spitze der weltweiten Bewegung für den medizinischen Gebrauch von Cannabis gerückt“, sagt ICBC-Gründer Alex Rogers. „Nun gilt es, auch einen entsprechenden Markt zu etablieren.“ Die ICBC will zu diesem Zweck die führenden Köpfe der Cannabis-Industrie zum Austausch zusammenbringen.

 

Auf der Konferenz sind unter anderem Georg Wurth, Geschäftsführer des Deutschen Hanfverbands (DHV), der führende amerikanische Cannabis-Berater Nic Easley, der Anwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Walter Späth sowie der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. (ACM), Dr. Franjo Grotenhermen, vertreten. Aus Kanada, Deutschlands Hauptlieferanten von Cannabis, haben sich unter anderem die Beraterin der Stadt Vancouver und Lobbyistin Jamie Shaw, Rechtsanwalt Robert Laurie und Clint Younge von der Cannabis-Apotheke MMJ Canada angekündigt. Rock-Ikone und Aktivist Henry Rollins wird die dreitägige Veranstaltung eröffnen.

 

Die ICBC startete im Jahr 2014 und hat sich – mit ausverkauften Events in den USA und Kanada – mittlerweile als weltweit führende Cannabis-Business-Konferenz etabliert. Nach dem überwältigenden Erfolg im Jahr 2017 (ausverkauft) kommt sie in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal nach Berlin.

 

Die Veranstaltung findet im Maritim proArte Hotel statt. Sie richtet sich nicht an Endverbraucher, sondern an Wirtschaft, Politik und Medizin sowie interessierte Unternehmer. Teilnehmer-Tickets und weitere Informationen gibt es unter www.internationalcbc.com oder der Nummer 001 888 920 6076.

 

Ansprechpartner:

Alex Rogers

Geschäftsführer ICBC (International Cannabis Business Conference)

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Tel.: 001 888 920 6076

Weitere Informationen finden Sie unter www.internationalcbc.com

 

Medienkontakt Deutschland

A. Heinrich

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Tel.: 030 300 144 125

Cannabisanbau ist in Deutschland leider immer noch verboten. Seit der Einführung des Medizin-Gesetzes im Frühjahr dieses Jahres sogar fast noch rigoroser als zuvor, da es bis dahin zumindest ein oder zwei spezielle Ausnahmegenehmigungen gab. Ganz im Gegenteil zum südlichen Raum, kann man im toleranten Berlin aber schon mal eher darauf pfeifen.

 

Denkt sich zumindest der ein oder andere. Denn nur so lässt sich erklären, wie die Anwohner einer Wohnung in Friedrichshain auf die Idee gekommen sind, dass ihre buschigen Cannabispflanzen auf dem Fenstersims schon niemanden stören werden. Die Polizei, die bei dem Anblick große Augen machte, sah das Ganze naturgemäß anders und setzte dem Grow ein trauriges Ende.

 

Natürlich ist so ein schöner Outdoor-Anbau um einiges günstiger und weniger pflegebedürftig als ein Indoor-Grow, aber wenn einem von der Ernte hinterher eh nichts bleibt, dann nutzen auch die eingesparten Stromkosten nichts mehr...

Peinlich, peinlicher, CDU: dass die selbsternannten Suchtexperten der CDU/CSU keinerlei Ahnung von Cannabis und Co. haben, wurde schon unzählige Male unter Beweis gestellt – besonders eindrücklich manifestiert durch die Besetzung des Postens der deutschen Drogenbeauftragten durch die Person Marlene Mortler.

 

Doch es geht immer noch peinlicher: Der Berliner Linken-Politiker Niklas Schrader entdeckte im Abgeordnetenhaus eine Anti-Cannabis(?)-Kampagne der Berliner CDU, die auf Postkarten abbildet, wie ein Mensch für den unerhörten Preis von 100 Euro ein paar Gramm Salbei ersteht (siehe Foto über dem Artikel).

 

So viel Ahnung hat die CDU also von Cannabis: gar keine. Sie kann nicht einmal Marihuana von Salbei unterscheiden. Und diese Partei fühlt sich berufen, Millionen von Cannabiskonsumenten ihre sinnlosen Gesetze aufzuzwingen. Bitter! Zusätzlich verhöhnt sie noch alle an sinnvoller Drogenpolitik Interessierten, indem sie das Motiv untertitelt: „In Berlin regiert das Klientelinteresse vor Gemeinwohl“. – Und genau so ist es auch! Denn die Alkohol- und Pharmalobby möchte keine Cannabislegalisierung. Auch wenn die CDU hier irgendetwas anderes zu meinen scheint.

 

Das Traurige an der Sache: diese Partei wird bei der kommenden Bundestagswahl am 24. September vermutlich den größten Teil aller Stimmen abbekommen und weiterhin für die Gesetzgebung hinsichtlich Cannabis zuständig sein. Menschen, die nicht nur keine Ahnung haben, sondern auch keine Besserung für die Gesellschaft und die Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland wollen.

 

Daher wie so oft in den letzten Wochen unsere Bitte: geht am 24. September wählen und wählt irgendwen außer der CDU.

 

Ach ja, unsere Grafik hat es sich natürlich nicht nehmen lassen, der CDU-Berlin einige Alternativen zur Gestaltung ihrer Postkarten anzubieten...

Wenn es Gefangenen in der Regeln an einem nicht mangelt, dann an Weed und Hasch, um sich den tristen Knastalltag schönzueimern. Da dichte Gefangene in der Regel auch ruhigere Gefangene sind, wird gerne schon einmal weggeschaut. Doch auch im Gefängnis ist das Kiffen illegal und die Wege, wie die Rauchware hereingelangen können, sind begrenzt.

 

Doch die moderne Technik hat eine neue Möglichkeit eröffnet. War der Luftraum bislang nur mit einer Zwille zu überbrücken, können heutzutage Drohnen die gewünschten Pakete viel zielgenauer an den Empfänger bringen. Wie der „Tagesspiegel“ heute berichtet, wurden im vergangenen Jahr mindestens zwei Vorfälle in Berliner Gefängnissen aktenkundig, bei denen es zu einer Cannabislieferung mithilfe von Drohnen kam:

 

In der JVA Moabit fielen 6 Gramm Weed und 11 Gramm Haschisch vom Himmel und in der Frauenhaftanstalt Lichtenberg wurde ein Überflug bemerkt.

Vergangenes Jahr öffnete die Mary Jane Berlin erstmals ihre Pforten und erfreute sich bei den Ausstellern und vielen Tausend Besuchern bester Resonanz. Klar, dass dieses Jahr eine Neuauflage ansteht: Da Cannabis immer mehr zu einem Thema und vor allem auch zu einem Investitionsfeld wird, wundert es nicht, dass die Mary Jane bereits im zweiten Jahr den Standort wechselt, um allen Ausstellern Obdach zu gewähren. Dieses Jahr wird mit etwa 150 Messeständen gerechnet. Mit dabei sind etwa auch Samenbanken und Fachhändler von Cannabissamen, so zum Beispiel das Team von Samenwahl.com. Auch die Besucherzahlen sollen noch einmal einen Zuwachs erfahren – die Messeleitung um Duc Anh Dang geht von bis zu 15.000 Gästen aus, die sich am Wochenende vom 16. bis zum 18. Juni auf dem neuen Messegelände im und ums „Funkhaus Berlin“ an der Mary Jane erfreuen werden. Ein Bus-Shuttle fährt vom Ostkreuz aus im 10-Minuten-Takt zur Messe und von der Stadtmitte aus kann sogar kostenlos die „Mary-Jane-Fähre“ genutzt werden, die direkt am Messegelände andockt.

 

Nicht nur wohlbekannte Firmen und über 20 Start-ups aus Europa, Israel und den USA werden sich auf der Mary Jane präsentierten – auch nationale und internationale Cannabisexperten diverser Fachgebiete werden zum Austausch nach Berlin kommen. An allen drei Messetagen werden Vorträge von Szenebekanntheiten wie dem Chef des Deutschen Hanfverbands, Georg Wurth, unserem Grow-Autor Mr. José oder aber auch des berühmt-berüchtigten Rick Simpson (dem Entdecker des Rick-Simpson-Cannabisöls, von dem er sagt, dass es Krebs heilen könne) und vielen weiteren geboten. Auch abseits der Vorträge wird die sicherlich wie auch bereits vergangenes Jahr angenehme Atmosphäre zu einem Austausch unter allen interessierten Besuchern beitragen.

 

Für unsere Ticket-Verlosung in der aktuellen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin haben wir bereits 5 x 2 Wochenend-Tickets an glückliche Gewinner verlost. Heute hauen wir noch einmal 10 x 1 Ticket raus, die natürlich ebenfalls an allen drei Tagen gültig sind.

 

Um zu gewinnen, müsst ihr uns nur bis spätestens morgen früh um 11 Uhr eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken, in der ihr uns die nachfolgende Preisfrage beantwortet. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahme ab 18 Jahren.)

 

Wie heißt der Grow-Autor von Highway – Das Cannabismagazin, der auf der Mary Jane Berlin einen Vortrag halten wird? Die Antwort findet ihr oben im Text.

 

Alternativ könnt ihr unseren Facebook-Post zur Mary Jane teilen, um an die Karten zu kommen. 5 Tickets gehen an E-Mail-Teilnehmer, 5 Tickets an Facebook-Teiler. Ihr könnt an beiden Verlosungen teilnehmen. Teilnahme ab 18 Jahren. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Die Mary Jane Berlin im Überblick:

Termin: 16. Juni 2017 bis 18. Juni 2017 (11 bis 20 Uhr, Sonntag bis 18 Uhr)

Veranstaltungsort: Berlin, Funkhaus Berlin (Nalepastraße 18)

Preis: Tagesticket 15 Euro, 3-Tagesticket 30 Euro

Website: www.maryjane-berlin.com

Aurora Cannabis Inc. hat bekanntgegeben, dass Aurora sämtliche Geschäftsanteile der Pedanios GmbH erworben hat. Pedanios ist der führende Großhändler, Importeur und Distributor für medizinisches Cannabis, nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten Europäischen Union.

 

Pedanios hält alle erforderlichen arzneimittelrechtlichen Zulassungen für den Großhandel und Import von medizinischem Cannabis und anderen Betäubungsmitteln und ist seit Dezember 2015 im Handel mit Medizinalcannabis aktiv.

 

Aurora ist ein lizenzierter Hersteller von Medizinalcannabis in Kanada mit einer Anbaufläche von insgesamt 8.800 Quadratmetern. Derzeit wird eine weitere Produktionsstätte gebaut, die 74.000 Quadratmeter reine Anbaufläche bieten und jährlich über 100.000 Kilogramm Cannabis abwerfen soll.

 

Seitdem in Deutschland das neue Cannabis-Medizin-Gesetz in Kraft trat, haben sich die monatlichen Umsätze von Pedanios überproportional gut entwickelt. Pedanios konnte bereits kurz nach dem Start die Position als Marktführer in Deutschland erobern und verkauft an über 750 Apotheken. Pedanios bietet 10 der 14 für den deutschen Markt zugelassenen Cannabissorten an. Der Kaufpreis betrug 15,7 Millionen Euro, die durch Geld und Aurora-Aktien geleistet wurden.

 

Terry Booth, Geschäftsführer von Aurora, äußerte sich begeistert: „Pedanios ist der Cannabis-Pionier in der EU und hat sich als vertrauenswürdiger und skalierbarer Importeur, Exporteur und Distributor von Medizinalcannabis etabliert. Patienten, Ärzte und Apotheken in ganz Europa erkennen in der Marke Pedanios die Quelle für hochwertiges und unter GMP-Bedingungen angebautes Cannabis für medizinische Zwecke.“

 

Der Geschäftsführer und Mitgründer von Pedanios, Patrick Hoffmann, der mit seinem Kompagnon Florian Holtzapfel weiter bei Pedanios verbleiben wird, freut sich ebenfalls auf die Zusammenarbeit mit Aurora: „Kanada und Deutschland sind die weltweit wichtigsten Märkte für medizinisches Cannabis, und als Pioniere in unseren jeweiligen Ländern sind Aurora und Pedanios jeweils bestens positioniert, um mit innovativen Produkten ihre Kundenbasis zu verbreitern und signifikante Marktanteile zu gewinnen.“

Cannabis kann einfach nicht verdrängt werden. In den etwa 80 Jahren seiner Verbannung und Illegalisierung war es immer und überall verfügbar. Nun ändern die ersten Länder wieder ihre Gesetze und Cannabis wird nach und nach wieder in die westlichen Kulturen integriert. Wenn auch nur mit kleinen Schritten.

 

Große Schritte macht hingegen das internationale Cannabusiness. In allen Ländern dieser Erde, allen voran natürlich in Nordamerika, sprießen die Cannabisfirmen aus dem Boden. Die Geschäftsfelder sind vielfältig: vom Samen über Anbauzubehör zum Anbau selbst. Dann kommen Hersteller diverser Ernte-, Trocken- und Aufbewahrungshilfen ins Spiel, natürlich die Verkaufsstellen und dann die Hersteller von Papers, Pfeifen, Vaporizern.

 

Doch mit dieser „Lieferkette“ ist noch lange nicht jeder Bereich abgedeckt, in dem mit dem Produktfeld Cannabis Geld verdient werden kann. Die Möglichkeiten sind zahlreich und oft auch lohnend. In Deutschland interessiert gerade viele Menschen die Frage, ob sich nun mit dem Anbau von Cannabis für die Apotheken-Ausgabe Geld verdienen lassen kann – beziehungsweise, wie man in naher Zukunft an eine solche Anbaulizenz von der ganz frisch gegründeten Cannabisagentur gelangen kann.

 

Dies ist eins der Themen, dass am 11. und 12. April in Berlin auf der Internationalen Cannabis Business Conferenz – kurz ICBC – besprochen werden wird. Unter dem Titel „Medizinisches Cannabis in Deutschland: Die Regeln für Produzenten, Apotheken und Patienten“ wird Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband die Diskussion dieses Blocks leiten. Dort werden sowohl die Voraussetzungen zur Cannabis-Produktion in Deutschland erläutert als auch auf die Rolle der Produzenten im zukünftigen Zusammenspiel von Apotheken und Patienten eingegangen.

 

Die zweitägige Konferenz im Berliner Maritim Pro Arte Hotel, die auch schon in San Francisco, Vancouver und Hawaii stattfand, bietet an beiden Tagen ein vollgepacktes Programm und die Referenten sind hochklassig: Den meisten Lesern dürfte etwa Tommy Chong, die eine Hälfte des Komiker-Duos Cheech und Chong, ein Begriff sein. Zuletzt berichteten wir im Januar über ihn, als er ein Pfund Marihuana an den „Hollyweed-Guy“ verschenkte.

 

Dann kommt die Cannabisanbau-Legende Ed Rosenthal in Berlin vorbei – Autor diverser Cannabis-Bücher und Autor des einzigen Anbau-Buchs, das jemals von der „New York Times“ besprochen wurde. Doch nicht nur das: Die bekannte Samenbank Sensi Seeds benannte den ebenso bekannten Cannabis-Strain Ed Rosenthal Super Bud nach ihm.

 

Alan Dronkers, der älteste Sohn des Chefs eben dieser Samenbank, wird ebenfalls bei der ICBC als Redner anzutreffen sein. Auch der berühmte Grower Kevin Jodrey aus Humboldt County wird von seinem bewegten Leben an der Spitze des amerikanischen Green Rushs berichten. Ein Artikel über ihn aus der „Washington Post“ gewann sogar den Pulitzer-Preis. Auch der aus Fernsehen und YouTube bekannte Cannabist-Aktivist Steve DeAngelo wird sich zu Wort melden.

 

Aus Deutschland werden auch einige Gäste anzutreffen sein, etwa der vermutlich bekannteste Cannabispatient des Landes, Günter Weiglein, oder auch Deutschlands garantiert bekanntester Cannabis-Arzt, Franjo Grotenhermen.

 

Aber auch die Liste der Referenten, deren Namen einem erst einmal nichts sagen, ist lang und gut aufgestellt. Als Beispiele seien hier noch Dana Rohrabacher, US-Republikaner, der Kalifornien im amerikanischen Kongress vertritt, oder Dr. Ingo Michels, der Leiter der Geschäftsstelle der Drogenbeauftragten beim Bundesministerium für Gesundheit, genannt.

 

Die Vorträge werden übrigens größtenteils auf englisch abgehalten, jedoch stehen Simultandolmetscher über Kopfhörer zur Verfügung. Die deutschen Vorträge werden umgekehrt ebenso ins Englische übersetzt.

 

Am Vorabend der zweitägigen Konferenz findet noch ein VIP-Empfang statt, richtig los geht es dann am Dienstag, den 11. April. Mehr oder weniger im Stundentakt gibt es dann an beiden Tagen von morgens bis abends Vorträge, beispielsweise zu den Themen „Extraktion und Konzentrate“, „Testverfahren und Standardisierung“, „Der Entourage-Effekt von Cannabinoidsäuren“, „Cannabis in den Medien“, „Zielgruppenfindung und Markenentwicklung“, „Sorten, Globalisierung und Patente“, „High-Tech beim Cannabisanbau“ und dergleichen mehr.

 

Karten für die Konferenz sind noch über die Website internationalcbc.com/deutschland/ zu beziehen. Allerdings handelt es sich bei der ICBC tatsächlich um eine reine Business-Konferenz. Dies spiegelt sich auch in den Preisen wieder: Das Ticket inklusive Eintritt zur After-Show-Party am Dienstag kostet 499 Dollar, das Ticket mit Zugang zum VIP-Empfang schlägt mit 649 Dollar zu Buche.

 

Wem das zu teuer ist, der kann sich auf Highway – Das Cannabismagazin verlassen: wir sind vor Ort und berichten euch von den Highlights!

 

ICBC Berlin

Termin: 11. und 12. April 2017 (VIP-Empfang am 10. April)

Öffnungszeiten: jeweils 8.30 bis 17 Uhr, VIP-Empfang am Montagabend

Veranstaltungsort: Maritim Pro Arte Hotel Berlin

Preis: 499 Dollar, inkl. VIP-Empfang 649 Dollar

Website: internationalcbc.com/deutschland/

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