Zu einer filmreifen Verfolgungsjagd kam es am Mittwochabend in Fluorn im Kreis Rottweil.

 

Der 27-jährige Fahrer eines VW Tiguans gab Vollgas als er aus der Ferne eine Verkehrskontrolle der Polizei erspähte. In seinem Wagen befanden sich nämlich, das mag sein Verhalten zumindest teilweise verständlich machen, 17 für die Beamten gut sichtbare Cannabispflanzen. Auf einem einsamen Waldweg konnte der Flüchtige die Gesetzeshüter vorerst abhängen, wurde aber etwas später zusammen mit seinem Mitfahrer in einem nahegelegenen Ort schließlich doch gestellt. Bei der anschließenden Fahrzeugkontrolle waren die Cannabispflanzen aber aus dem Fahrzeug verschwunden. Nach einem Hinweis des Mitfahrers fanden die Beamten besagte Gewächse in einem Waldstück wieder.

 

Auf die beiden Männer warteten zwei Anzeigen: illegaler Drogenbesitz und Fahren unter Drogeneinfluss.

 

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Diese Sorte der Samenbank Green House Seeds knallt ordentlich rein, der Name ist Programm. Am besten schnappt man sich eine Staffel Big Bang Theory und guckt eine Folge nach der anderen, denn wirklich viele Alternativen hat man nach der zweiten Tüte nicht mehr. Die Vorfahren des Strains sind Skunk, Northern Lights und El Niño. Big Bang selbst ist eine 80-prozentige Indica und das merkt man auch. Auch gibt es eine Big Bang Autoflowering, die sich aus 70 Prozent aus Indica, 20 Prozent Sativa und 10 Prozent Ruderalis zusammensetzt. Sowohl Big Bang als auch Big Bang Autoflowering sind feminisiert.

 

Big Bang (Feminisiert)

 

Big Bang Autoflowering (Feminisiert)

 

Die starke, indicalastige Wirkung ist aber gewollt, denn dieser Strain wurde vor allem für medizinische Zwecke erschaffen und ist somit auch ein offizielles niederländisches Apothekenprodukt, das vor allem gegen Schmerzen und verschrieben wird. Der Anbau endet drinnen nach etwa neun Wochen Blütezeit, draußen im September. Die Auto-Version blüht etwa sechs Wochen und eignet sich drinnen vor allem beim Sea-of-Green-Anbau.

 

Sorten mit „Cookies“ im Namen gibt es einige im Grasgeschäft. Vor allem die Girl Scout Cookies und die davon abgeleiteten unzähligen Varianten sind inzwischen recht bekannt. Aus dem Hause Dutch Passion kommt die Sorte AutoColorado Cookies. Auch hier stellte ein Girl-Scout-Cookies-Steckling einen Elternteil. Da dieser aus Colorado stammte und mit einer AutoBlueberry gekreuzt wurde, ist der Name dieser Sorte schnell erklärt.

 

Diese selbstblühende Sorte kann drinnen wie draußen angebaut werden und wirft recht starke Erträge ab. Die Zeit bis zur Ernte wird mit weniger als drei Monaten angegeben. Auch Geruch und Geschmack dieser Sorte sind stark und im Fruchtig-süßlichen einzuordnen. Das High ist ebenfalls kräftig und kann einem den ein oder anderen Strich durch die Tagesplanung machen. Daher kann man bei diesen Cookies nicht wirklich vom leichten Snack für zwischendurch sprechen. Umfangreiche Sortenportraits findet ihr in der aktuellen Ausgabe von Highway (für 2,30 Euro an jedem gut sortierten Kiosk erhältlich).

 

AutoColorado-Cookie-Pflanze

 

AutoColorado-Cookies-Pflanze

 

Alle Fotos von: www.dutchpassion.nl/de/