Diese Meldung hat es in sich: Die Vereinten Nationen (UN) sowie die Weltgesundheitsbehörde (WHO) haben sich nun öffentlich dafür ausgesprochen, jegliche Strafverfolgung von Drogenkonsumenten einzustellen!

 

Die Begründung: durch die Strafverfolgung von Drogenkonsumenten entstehen ausschließlich negative Folgen für die Gesundheit der Betroffenen – anstatt dass ihnen damit in irgendeiner Form geholfen sei.

 

Besonders pikant: Sowohl UN als auch WHO sagen, dass inzwischen durch die Faktenlage erwiesen ist, dass die seit 1961 im Strafrecht verankerte Drogenpolitik mehr Schaden als Nutzen erbracht hat.

 

Theoretisch sind nun alle Mitgliedstaaten verpflichtet, ihre Drogenpolitik neu zu überdenken und auch dementsprechende Änderungen umzusetzen. Schauen wir einmal, was die Zukunft bringt...

 

Weblink: Original-Statement der WHO

 

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Seit dem 10. März dürfen deutsche Ärzte ihren Patienten Cannabis in Form von Marihuana oder Fertigarzneimitteln per Rezept verschreiben. Zuvor gab es medizinisches Cannabis nur mittels Ausnahmegenehmigung – für zuletzt rund 1.000 Cannabispatienten. Nun liegen die Auswertungen des ersten Monats beziehungsweise der ersten drei Wochen von Cannabis auf Rezept vor.

 

Wie in der „Deutschen Apothekerzeitung“ zu lesen ist, verordneten deutsche Ärzte im März auf 488 Rezeptformularen 564 Mal Cannabis in Form von Marihuana oder Zubereitungen, die aus den Blüten gewonnen wurden. Zusätzlich wurden im März außerdem 3.100 Fertigarzneimittel mit natürlichen oder synthetischen Cannabinoiden verschrieben. Wir bleiben gespannt und werden weiter darüber berichten, wie sich diese Zahlen entwickeln werden.