Das Apothekennetz Zürich, ein Verband von rund 110 Apotheken, macht sich für eine Legalisierung von Cannabis stark. Das betrifft, in einem ersten Schritt, die medizinische Abgabe, die Freigabe zu Genusszwecken soll aber schnell folgen.

 

Die Präsidentin des Verbandes, Valeria Dora, warnt die Politik davor, „die Augen vor der Realität zu verschließen“. Der Konsum von Cannabis sei inzwischen so weit verbreitet, dass er längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen sei. Etwa 60 Tonnen Marihuana werden pro Jahr von den Eidgenossen verkonsumiert. Nach Schätzungen umfasst das Schwarzmarktmarktvolumen etwa 600 Millionen Franken (das entspricht etwa 530 Millionen Euro). Um dem illegalen Verkauf das Wasser abzugraben, sollen volljährige Konsumenten ihr Marihuana „in pharmazeutischer Qualität“ in der Apotheke kaufen können. Von Apothekerseite wird aber betont, dass nicht das Geschäft im Mittelpunkt stünde, sondern die Versorgung der Bevölkerung mit verunreinigungsfreiem Cannabis.

 

Eine verbandsinterne Umfrage zu dem Thema stieß größtenteils auf Zustimmung, was angesichts der jahrzehntelangen Ablehnung durchaus eine gute Nachricht für Cannabisfreunde ist.

Gesundheitsminister Jens Spahn ist das Cannabis zu teuer. Nicht das aus dem Görlitzer Park, sondern das medizinische aus der Apotheke. Dabei verdient der Jens als Bundesminister und Bundestagsmitglied doch sicher ordentlich. Aber trotzdem, wo er recht hat, hat er recht. Aufgrund bestehender Regelungen kostet ein Gramm Cannabis in der Apotheke den Patienten beziehungsweise die Krankenkasse über 20 Euro, was etwa dem doppelten Schwarzmarktpreis entspricht. Der hohe Preis kommt zustande, da die Apotheker gezwungen sind, das Marihuana zu wiegen, zu kontrollieren, zu sieben, zu granulieren. Cannabis in unverändertem Zustand herauszugeben, um den Apothekeraufschlag zu umgehen und so den Preis niedrig zu halten, ist eine Ordnungswidrigkeit.

 

Ginge es nach Spahns neuem „Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung“ (GSAV) wäre damit bald Schluss, denn der bisherige Aufschlag würde wegfallen, was laut Gesundheitsministerium etwa 25 Millionen Euro einsparen und die Cannabis-Preise um etwa die Hälfte reduzieren würde. Die Änderungen sollen die „kontinuierliche therapeutische Behandlung der Versicherten“ gewährleisten und die Krankenkassen entlasten. Außerdem soll, wenn es nach Spahns Gesetzentwurf geht, die umständliche Praxis der erneuten Genehmigung bei Therapiewechsel in Zukunft wegfallen.

Jamaika und Marihuana – für viele ist diese Verknüpfung ganz logisch, dabei gibt es auf der Insel auch einen guten Anteil an der Bevölkerung, der Cannabis eher ablehnend gegenübersteht. Die Gesetzeslage sah daher auch keine legalen Cannabisprodukte vor – bislang.

 

Nun eröffnete die erste legale medizinische Cannabis-Ausgabestelle Jamaikas. Wie der „Jamaican Observer“ berichtete, werden ab sofort unter den Namen Kaya Farms, Kaya Herbhouse, Kaya Spa, Kaya Cafe und Kaya Tours verschiedenste Dienste angeboten. Die Eröffnungsfeier wurde musikalisch von Reggae-Größen wie beispielsweise Toots & The Maytals, Ky-mani Marley, Keznamdi oder Jah 9 begleitet.

 

„Es war eine beschwerliche Reise für alle, die daran beteiligt waren, diesen Traum zu verwirklichen. Wir dürfen nicht vergessen, uns bei den Indern, die die Pflanze mitgebracht haben, den Rastafaris, die sich für sie eingesetzt haben, bei der Technischen Universität sowie Regierungsbeamten auf beiden Seiten zu bedanken, die dabei geholfen zu haben, dies durch die politische Landschaft zu steuern. Es ist ein spannender Schritt, da ich mir sicher bin, dass wir eine Industrie aufbauen können, die mit den Kanadiern, den Briten und den Vereinigten Staaten mithalten kann“, sagte der Vorsitzende – und mit dem interessanten Titel „Chief Ganja Officer“ versehene – Balram Vaswani.

 

Die Vorschriften der „Cannabis Licensing Authority“ erlauben ab sofort den Verkauf und die Verwendung von Marihuana in begrenzten Mengen und aus bestimmten Gründen, gemäß der schriftlichen Empfehlung oder Verschreibung eines registrierten Arztes.

 

Die erste legale Cannabis-Kundin seit mehr als Hundert Jahren auf dem Karibik-Eiland war die Jamaikanerin Gloria Palomino, die eine Packung mit Cannabis-Pillen in Empfang nahm, von der sie sich Linderung ihrer Schmerzen verspricht, die durch ihre Lupus-Erkrankung hervorgerufen werden.

Bad Bramstedt, ein 14.000-Seelen-Kaff im Norden Deutschlands, steht seit Neuestem im Fokus eines Cannabis-Unternehmens aus Kanada.

 

Nuuvera produziert medizinisches Marihuana und hat vor, durch massiven Import (von etwa 1,2 Tonnen Cannabis ist die Rede) die Versorgungslücken zu schließen, die seit der medizinischen Legalisierung in Deutschland auftreten. Zu diesem Zweck wird die Firma in dem norddeutschen Städtchen ein massives Hochsicherheitslager errichten, das einen der größten und schwersten Tresore Norddeutschlands beherbergt. In dem mehrere Hundert Kilo schweren Monstrum aus Stahlbeton soll in Zukunft Cannabis im Wert von bis zu zehn Millionen Euro gelagert werden. Bald soll der erste Spatenstich gesetzt werden und bereits im Sommer soll der Bau abgeschlossen sein.

 

An alle, die jetzt schon auf dumme Gedanken kommen: Ganz in der Nähe der geplanten Weed-Festung befindet sich übrigens eine Polizeiwache.

Seit zehn Monaten gibt es in Deutschland bereits offiziell und legal Cannabis aus der Apotheke, auch wenn das Ganze immer noch mit größeren Schwierigkeiten verbunden ist. Die Nachfrage selbst ist jedenfalls riesig und so gingen seit März 2017 insgesamt 13.000 Anträge auf Cannabis auf Rezept bei den Krankenkassen ein.

 

Bewilligt wurden jedoch nicht einmal zwei Drittel der bei den Krankenkassen eingereichten Anträge auf die Kostenübernahme von medizinischem Cannabis: AOK und TK bewilligten 64 Prozent der Anträge, die Barmer 62 Prozent. Die Krankenkassen sagten, dass die abgelehnten Einträge oft auch auf Formfehler zurückzuführen seien.

 

Georg Wurth, Geschäftsführer des Deutschen Hanfverbands, lies dazu verlautbaren: „Zu viele Anträge werden nicht genehmigt, und immer wieder setzen sich Patienten erst vor Gericht gegenüber den Kassen durch.“

 

Die gesteigerte Nachfrage bedeutet für die Patienten leider immer wieder Lieferengpässe. Das derzeit in deutschen Apotheken ausgegebene Cannabis wird aus den Niederlanden und Kanada importiert. Noch immer ist nicht geklärt, wer und wann in Deutschland legal Marihuana anbauen werden darf.

Abgesehen von Reggae und Dancehall gibt es heutzutage wohl keine Musikrichtung, die so eng mit dem Konsum von Cannabis verzahnt ist wie Hip Hop. Allerdings hat der Konsum hier keine religiösen oder spirituellen Wurzeln, sondern ist vielmehr Ausdruck eines Lifestyles, der der bürgerlichen Gesellschaft mit ihren Werten und Regeln den Mittelfinger zeigt.

Mittlerweile hat sich ein eigenes Sub-Genre gebildet, in dem Cannabis(-konsum) nicht nur Begleiterscheinung ist, sondern essentieller Bestandteil von Lyrics und Videoclips. Unter den deutschsprachigen Weed-Rappern ist Herzog einer der bekanntesten und erfolgreichsten. Nicht nur, dass er als einer der ersten deutschsprachigen Rapper seine eigene Cannabissorte (Herz OG) kreiert hat: Nun ist der 32-jährige Berliner auch der erste Rapper, der dank eines Rezepts ganz legal am Joint ziehen darf.

Um diesen Umstand zu feiern, hat er nun ein Video veröffentlicht, in dem er sich sein Kraut in der Apotheke abholt und daraufhin einer ausgiebigen Prüfung mittels Vaporizer unterzieht. Sein Fazit: „Schmeckt sehr lecker, es macht high, ist ziemlich fruchtig. Es schmeckt so ein bisschen, wie es im Krankenhaus riecht.“

Hier könnt ihr euch den Clip in voller Länge ansehen:

Cannabis aus der Apotheke – bis Frühjahr dieses Jahres war dies in Deutschland nur mit einer Ausnahmegenehmigung möglich, inzwischen dürfen Ärzte – zumindest theoretisch – Cannabis auf Rezept verschreiben. Wie wir in den zurückliegenden Monaten mehrfach berichteten, läuft dies aber aus den verschiedensten Gründen nicht rund: Ärzte weigern sich Rezepte auszustellen, Krankenkassen wollen die Kosten nicht übernehmen und die Apotheken sehen sich Lieferschwierigkeiten gegenüber.

 

Dennoch ist der Trend eindeutig: im Fachblatt „Deutsche Apotheker Zeitung“ wurden nun die Cannabis-Verkäufe der deutschen Apotheken des ersten Halbjahrs bekanntgegeben. Zwischen dem 10. und Ende März wurden 564 Abgabeeinheiten Cannabis (Cannabis-haltige Zubereitungen oder unverarbeitete Cannabisblüten) ausgegeben, im April 1.468, im Mai 3.666 und im Juni 4.921. Insgesamt sind mehr als 5.100 Rezepte eingelöst worden (März: 488 Rezepte, April: 884, Mai: 1.518, Juni: 2.213). Wie viele Patienten somit mit Cannabisblüten versorgt wurden, ist jedoch nicht durch Zahlen belegt. Zu den unverarbeiteten Blüten und den Zubereitungen kamen zwischen März und Juni zudem noch 12.500 verkaufte Fertigarzneimittel mit Cannabis-Inhaltsstoffen.

 

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Cannabis komplett und vollständig legalisiert? Das einzige Land der Welt, das dies von vorne bis hinten behaupten kann, ist derzeit Uruguay (nächstes Jahr stößt dann auch Kanada hinzu). Doch es war eine schwierige Geburt in Uruguay: Bereits 2013 beschloss der Kongress Uruguays, Cannabis komplett zu legalisieren, um den Schwarzmarkt und seine gesundheitsschädlichen Auswirkungen einzudämmen.

 

Doch es vergingen mehr als drei Jahre, bis die Planungen endlich umgesetzt wurden. Ende 2016 wurde der Verkaufspreis für Marihuana in Uruguay auf umgerechnet etwa 1,20 Euro pro Gramm festgesetzt, bei einem maximalen Monatsbezug von 40 Gramm – übrigens nur für Inländer, Touristen werden leer ausgehen. Auch ein Eigenanbau von bis zu sechs Pflanzen ist nun erlaubt.

 

Nach langer Wartezeit war es am 1. Juli dieses Jahres dann endlich so weit: Der legale Marihuana-Verkauf in Uruguay startete. Potentielle Kunden können die Pflanzenwaren in ganz normalen Apotheken erwerben, die sich für den Verkauf beworben haben. So weit, so gut. Doch nun gibt es riesige Probleme für das legale Cannabusiness in Uruguay:

 

Mehrere Banken des Landes haben angekündigt, die Konten der mit Cannabis handelnden Apotheken zu sperren. Als Grund werden internationale Vereinbarungen gegen Geldwäsche angeführt, die es den Banken verbieten, Konten zu führen, die mit Drogenhandel in Verbindung stehen. Im Inland führt dies zu keinen Problemen für die Banken, allerdings international – vor allem im Zusammenhang mit den USA.

 

In den Vereinigten Staaten gibt es auch ein sehr ähnliches Problem: in den amerikanischen Bundesstaaten, in denen der Verkauf von (medizinischem) Marihuana legalisiert wurde, können die Händler all ihre Geschäfte nur mit Bargeld abwickeln. Sogar das Zahlen der Steuern muss mit Bargeld erfolgen, sodass viele Dispensary-Besitzer immer wieder nervenaufreibende Fahrten zum Finanzamt mit riesigen Bargeldsummen bestreiten müssen (siehe untenstehendes Video).

 

Auch in Uruguay ist es jetzt so, dass die Banken die Apotheken, in denen man auch Cannabis erwerben kann, nicht mehr als Kunden akzeptieren. Da die Apotheken dort aber ansonsten ganz normale Apotheken sind, können sie sich dies nicht erlauben. Wenn keine Lösung gefunden werden wird, bedeutet dies für die Apotheken das Ende des Cannabis-Vertriebs. Die Regierung möchte sich daher in den nächsten Tagen mit den Apotheken zusammensetzen, um eine Lösung zu suchen.

 

Ebenfalls unerfreulich: Der aktuelle Präsident Urugays, Tabaré Vázquez, steht der Legalisierung weitaus kritischer gegenüber, als der alte Präsident José Pepe Mujica, unter dem die Cannabislegalisierung beschlossen wurde, und kündigte an, „nicht zu zögern, die notwendigen Korrekturen vorzunehmen“, falls die Legalisierung negative Auswirkungen auf die Gesellschaft haben sollte.

Seit März dürfen deutsche Apotheken Cannabis auf Rezept herausgeben – ein Themenkomplex, über den wir in diesem Jahr schon oft berichtet haben. Doch gefällt den Apothekern, dass sie nun Cannabis in Form von Marihuana und anderen Produkten an Kranke abgeben dürfen?

 

Mehr als die Hälfte (51,1 %) der etwa 200 befragten Apotheker einer Umfrage des Instituts für Handelsforschung Köln befürworteten den Erlass des Cannabis-als-Medizin-Gesetzes. Ein knappes Fünftel (18,6 %) sprach sich dagegen aus, der Rest zeigte sich unentschlossen.

 

Die (durch Ärzte und Krankenkassen gesteuerte) „Nachfrage“ nach Cannabisprodukten sei aber nach Aussage von 68,1 Prozent der befragten Apotheker nicht gestiegen. 1,5 Prozent gaben sogar einen Rückgang an – 30,4 Prozent der Befragten gaben hingegen gesteigerte Verkäufe an.

 

Einig waren sich (so gut wie) alle (98 %) der Apotheker, dass die geforderte Prüfung der Cannabisblüten nach der Apothekenbetriebsordnung für sie mit einem (zu) hohen Aufwand verbunden sei. Rund 80 Prozent der Apotheker wünschen sich zudem Fortbildungsangebote, um ihre Mitarbeiter vernünftig in Bezug auf Cannabis zu schulen.

Dass die Umsetzung des neuen Cannabis-Medizin-Gesetzes holprig werden würde, war klar. Immerhin ist es jetzt geltendes Recht, allerdings nehmen sich derzeit auch viele Apotheker nur zu gerne das Recht raus, einen Aufschlag von 100 Prozent auf die Cannabis-Medizin aufzuschlagen.

 

Somit kostet das Cannabis für Selbstzahler nun doppelt so viel, wie die Besitzer von Ausnahmegenehmigungen bisher zahlen mussten. Das ist für Patienten mit Privatrezept äußerst ärgerlich – zumal es auf der Straße nicht einmal die Hälfte kostet –, aber auch Patienten mit Kassenübernahme müssen in Vorkasse treten.

 

Und auch die Krankenkassen selbst sind bereits nach fünf Tagen gegen das neue Cannabis-Gesetz Sturm gelaufen und möchten die Kosten nicht übernehmen. Da hilft ein von heute auf morgen verdoppelter Preis den potentiellen Cannabispatienten nur schwerlich bei der Argumentation gegenüber den Ärzten und Krankenkassen.

 

Hintergrund ist, dass die Apotheker angehalten oder zumindest oft der Meinung sind, dass das den Kunden zur Verfügung gestellte Cannabis zuvor gemahlen werden muss. Und wir reden hier von teilweise zu unkenntlichem Pulver zermahlenem Cannabis. Das möchte sowieso praktisch kein Konsument – Schimmel, Minisamen, sonstige Substanzen sind nicht mehr als Fremdkörper zu erkennen, eventuell bleiben Cannabinoide in der Apotheken-Mühle zurück und die Dosierung wird erschwert, anstatt wie behauptet vereinfacht.

 

Außerdem: Wenn die Apotheken das Cannabis zermahlen, dürfen sie es als Rezepturarzneimittel abrechnen. Das bedeutet einen Preisaufschlag von 90 beziehungsweise 100 Prozent, den sich die Apotheke einstecken darf. Werden die Blüten im Ganzen abgegeben, fällt nur ein kleine Zuzahlung von etwa 10 Euro pro 5 Gramm an.

 

Dr. Franjo Grotenhermen, dem wir das aktuelle Gesetz zu Cannabis als Medizin zu einem ordentlichen Anteil zu verdanken haben, kämpft nun gegen die Apotheken, die Cannabis als Rezepturarzneimittel abgeben wollen.

 

Bei „Apotheke Adhoc“ rechnet er vor: „Werden 5 Gramm Cannabisblüten als Fertigarzneimittel behandelt, so kosten diese den Patienten 68,61 Euro, und der Apotheker verdient etwa 10 Euro. Werden die Cannabisblüten als Rezepturarzneimittel behandelt, so kann der Apotheker auf den Einkaufspreis 100 Prozent aufschlagen, sodass der Abgabepreis bei 113,31 Euro liegen würde, und der Apotheker fast 50 Euro verdient.“

 

Auch sind die Kosten für das Cannabis aus der Apotheke laut Grotenhermen ein wichtiger Faktor bei der Frage, ob ein Arzt das Medikament überhaupt verschreibe.

 

Nicht zuletzt deswegen sollten alle Betroffenen unbedingt ihren behandelnden Arzt darauf hinweisen, dass er auf ihrem Rezept notiert, dass die Blüten nicht von der Apotheke zermahlen werden sollen.

 

Dr. Franjo Grotenhermen fordert alle Cannabispatienten auf, Apotheken zu melden, die Cannabisblüten als Fertigarzneimittel berechnen. So soll eine Liste mit kundenfreundlichen Apotheken auf seiner Website angelegt werden.

 

Wir wollen dafür sorgen, dass Apotheken, die den Patienten gute Preise machen, die wahren Profiteure sein werden“, erklärt Grotenhermen gegenüber „Apotheke Adhoc“. Denn die Gründe für den Preiszuschlag sind laut ihm klar: „Dabei geht es ganz offensichtlich im Wesentlichen darum, für die Apotheker, möglichst viel bei diesem Geschäft zulasten der oft nicht reichen Patienten und der Krankenkassen in die eigenen Taschen zu wirtschaften.“

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