Cannabis anzubauen ist in Deutschland derzeit noch verboten und daher auch mit gewissen Risiken behaftet. Daher entscheiden sich immer wieder Cannabisgrower, ihre Pflanzen außerhalb der heimischen Gefilde anzubauen. Seit Jahrzehnten beliebte Taktik ist es, Cannabispflanzen in Maisfeldern zu verstecken. Dabei ist übrigens zu beachten, dass Silomais zwischen Mitte September und Anfang Oktober geerntet wird, Körnermais zwischen Ende September und Ende November.

 

Ende September begab es sich auch, dass ein Landwirt in Altomünster sein Maisfeld ernten wollte, wie nun bekannt wurde. Wie in der „Süddeutschen Zeitung“ zu lesen ist, staunte er dabei nicht schlecht, als er auf einer 300 Meter langen Fläche insgesamt 190 Cannabispflanzen entdeckte. Die verständigte Kriminalpolizei rückte an und erntete die Cannabispflanzen in stundenlanger Arbeit.

 

So einen Fund hat man nicht alle Tage. Das ist schon außergewöhnlich“, sagte der Pressesprecher des zuständigen Polizeipräsidiums. Was wir von Highway – Das Cannabismagazin hingegen außergewöhnlich finden, sind die weiteren Informationen, die die Polizei zu diesem Fall veröffentlichte: denn die 190 Cannabispflanzen sollen laut Polizei „420 Kilogramm Biomasse“ ergeben haben (aus der 60 Kilogramm Blüten heraussortiert wurden).

 

Wir begrüßen es natürlich sehr, wenn Praktikanten bei Lokalzeitungen und dergleichen immer wieder die sozusagen offizielle Kifferzahl 420 in Artikeln unterbringen, aber wenn sich auch schon die Polizei solche Späße erlaubt... ist das nun ein gutes Zeichen für die Zukunft oder nicht? Wer verarscht hier eigentlich wen?

Cannabis in Berlin – ist das nicht schon längst legal? Nein, anscheinend nicht: Der Zoll konnte in Britz, Schöneberg und Wannsee drei professionell angelegte Cannabisaufzuchtstationen ausfindig machen. Das ganze hat der Zoll einem Zufall zu verdanken – die Betreiber der drei Cannabisanlagen hatten sich Stecklinge aus Österreich per Post schicken lassen. Laut „BZ Berlin“ wurde eines der bestellten Pakete im September durch die Sortieranlage des Postzustellers beschädigt und so wurde der Inhalt offenbart.

 

Die anschließenden Ermittlungen führten nun am Freitag zum Zugriff. Gegen vier 28 bis 33 Jahre alte Personen wurde Haftbefehl erlassen. An drei verschiedenen Standorten in Berlin wurden die Cannabisanlagen betrieben – die Pflanzen waren noch nicht erntereif und maximal 55 Zentimeter groß. Insgesamt wurden an allen Standorten 2.600 Cannabispflanzen „sichergestellt“, wie es bei der Polizei immer so schön heißt, dazu noch ein lumpiges Kilo Weed. Für die ganze Aktion waren 150 Einsatzkräfte auf den Beinen. Steuerverschwendung vom Feinsten!

Am Dienstag ist die neueste Print-Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin erschienen und kann ab sofort in allen gut sortierten Kiosken, Bahnhofsbuchhandlungen und Head- und Growshops für schlappe 2,60 Euro erworben werden.

 

Die aktuelle Titelstory „LED IT SHINE! – Das große LED-Spezial“ besteht aus zwei Artikeln aus den Federn zweier unserer besten Anbau-Experten. Wir möchten an dieser Stelle Auszüge aus beiden Artikeln liefern und euch auf die Möglichkeit hinweisen, beide Artikel (und viel mehr) in voller Länge in der aktuellen Ausgabe 06/2017 zu lesen.

 

Chuck Lore: Darum sind LED-Leuchten heutzutage in den meisten Fällen zu bevorzugen

 

Do-it-yourself-Experte Chuck Lore

 

Eine Cannabispflanze benötigt, wie jede andere Pflanze auch, Nährstoffe, Feuchtigkeit, eine bestimmte Temperatur, Kohlendioxid aus der Atmosphäre und Licht zum Wachstum. Dabei ist jeder der einzelnen Faktoren wichtig und bedeutsam. Aber am allerbesten kann der Ertrag über eine Optimierung der Lichtmenge gesteigert werden, das gilt besonders für den Innenraumanbau (Indoor-Growing). Unser Allrounder Chuck Lore beschäftigt sich in unserer Titelstory mit der richtigen Beleuchtung für Cannabispflanzen und gibt hilfreiche Informationen und Anmerkungen.

 

In der Regel sind die Aufzuchtbedingungen in den eigenen vier Wänden nahezu perfekt. Die Temperatur im Aufzuchtschrank (Growbox) wird meist etwas höher als die Raumtemperatur sein. Das ist nahe am Optimum, das bei rund 24 Grad Celsius liegt. Von ausreichender Feuchtigkeit kann auch ausgegangen werden. Stehen die Pflanzen im Erdreich, sollte dieses feucht, aber nicht nass sein. Bei Hydrokultur ist das natürlich anders, da sind die Wurzeln in einem lockeren Medium direkt mit der Nährlösung umspült. In der Nährlösung beziehungsweise im Erdreich gelöst befinden sich die Nährstoffe, die von der Pflanze zum Wachstum benötigt werden. Professionelle Züchter haben diese Nährstoffe samt den nötigen Testverfahren einzeln vorrätig und können diese individuell zugeben. Von Hobbyzüchtern wird dieser enorme Aufwand zu Recht gescheut. Diese greifen auf Kompaktdünger zurück oder nehmen einen durch Kompostierung gewonnenen Dünger, der in der Regel sogar biologisch ist. Darüber hinaus sind im Handel etliche Düngesets vorhanden, die den Ertrag sicherstellen werden. Auch die vorhandene Menge des in der Atmosphäre vorhandenen Kohlendioxids wird nur selten beeinflusst. Eine Begasung ist aufwändig, mit Gefahren verbunden und ist nur bei sehr leistungsfähiger Beleuchtung sinnvoll. Wird den Basisanforderungen an Nährstoffe, Feuchtigkeit, Temperatur und Kohlendioxid genüge getan, was in der Regel sehr einfach ist, bleibt das zugeführte Licht als zentrales Kriterium übrig. Das geerntete Volumen hängt in den meisten Fällen hauptsächlich von der zugeführten Lichtmenge ab, nur selten spielt der verwendete Dünger oder ein anderer Faktor eine maßgebliche Rolle.

 

Nun ist es so, dass Pflanzen zum Wachstum ein Lichtspektrum benötigen, das von dem für uns Menschen sichtbaren Bereich abweichend ist...

 

[…]

 

... Nun zur Effizienz von Pflanzenleuchten. In der Regel wird der Lichtstrom, also die „Lichtleistung“ einer Leuchte, in Lumen angegeben. Diese Einheit gibt an, wie viel für den Menschen sichtbares Licht die Lampe abgibt. Die tatsächlich aufgenommene Leistung wird in Watt gemessen und dann eine Effizienz in der Art „Lumen pro Watt“ angegeben. Jetzt könnte der Grower denken, dass ein hohes Verhältnis grundsätzlich sinnvoll ist. Natriumdampf-Hochdrucklampen (NDL) liefern zum Beispiel bis zu 150 Lumen pro Watt, das ist eine stolze Leistung. Leider ist ein Großteil des abgestrahlten Lichtes allerdings für die Pflanze nicht verwertbar, weil diese Lampen zum Großteil im gelb-grünen Spektrum leuchten. Um dieser Misere zu entgehen, wurde der Begriff der photosynthetisch aktiven Strahlung (PAR) eingeführt. Diese gibt an, wie viel Licht der abgegebenen Strahlung tatsächlich von der Pflanze verwertet werden kann. Diese Strahlung wird als photosynthetischer Photonenfluss (PPF) mit der Einheit µmol/s angegeben. Auch die Angabe der photosynthetischen Photonenstromdichte (englisch Photosynthetically Active Photon Flux Density, PPFD oder kurz PFD) in µmol/(m²s), ist zu finden. Ein Hersteller, der ehrliche Angaben zu seinen Pflanzenleuchten macht, wird die Leistung also nicht in Lumen oder Lux, sondern in PPF oder PPFD angeben. Leider kann kaum ein Anwender, der verschiedene Leuchten vergleichen möchte, mit dieser Angabe etwas anfangen. Denn die meisten Anbieter geben die Leistung in Lumen oder Lux an. Zum Glück können die Einheiten relativ leicht, wenn auch nur annäherungsweise, umgerechnet werden.

 

Bei Sonnenlicht kann ein µmol/(m²s) mit etwa 50 Lux und ein µmol/s mit etwa 50 Lumen gleichgesetzt werden. Bei Kunstlicht, insbesondere Metalldampflampen, Leuchtstoffröhren und Kompaktleuchtstoffröhren (Energiesparlampen), wird ein µmol/(m²s) mit etwa 75 Lux und ein µmol/s mit etwa 75 Lumen gleichgesetzt. Das ist natürlich nur ein Annäherungswert, weil ja für jede Pflanzensorte ein anderes Spektrum optimal ist und die Strahlung der Lampen je nach Ausführung variiert. Sind die Angaben einerseits in Lumen oder anderseits in Lux bekannt, hilft das Wissen, dass ein Lichtstrom von einem Lumen, der auf eine Fläche von einem Quadratmeter projiziert wird, einer Helligkeit von einem Lux entspricht. Analog dazu verhalten sich PPF und PPFD.

 

Ein einfaches Beispiel aus der Praxis: Die Growbox eines Züchters soll mit einer 200 Watt starken Leuchte betrieben werden. Er vergleicht verschiedene Angebote und findet in einem Fachgeschäft die Angabe, dass eine Lampe mit dieser Leistungsaufnahme 320 µmol/s PAR liefert. Dagegen steht das Angebot einer Halogen-Metalldampflampe, die einen Lichtstrom von 22.000 Lumen hat. Er errechnet, dass die Metalldampflampe nur rund 293 µmol/s PAR (22.000/75) liefern wird. Das sind zwar lediglich knapp zehn Prozent Unterschied, aber diese Differenz kann wegen der relativ geringen Lichtleistung direkt in einen Mehrgewinn an Pflanzenmasse umgerechnet werden. Weil die meisten verwendeten Lampen eine reale Lebensdauer von rund 20.000 Stunden haben, das sind mehr als drei Jahre mit je 16 Stunden Brenndauer pro Tag, kann der Vor- oder Nachteil leicht berechnet werden. Wird zum Beispiel nur eine minimale Ernte von rund 30 Gramm alle sechs Wochen angenommen, werden mit der besseren Lampe in ihrer gesamten Lebenszeit fast 90 Gramm mehr Marihuana gewonnen. Beispielrechnung: 20.000 Stunden bei 16 Stunden pro Tag sind 1250 Tage, das sind 178 Wochen. Es können also 29 Ernten in dieser Zeit gemacht werden. Bei der Lampe aus dem Fachgeschäft ergibt dies also 29 Ernten * 33 Gramm = 957 Gramm. Bei der Lampe aus dem regulären Handel ergibt dies 29 Ernten * 30 Gramm = 870 Gramm. Rechnet man jedes Gramm Marihuana mit fünf Euro, lohnt sich beim Kauf eine Preisdifferenz von bis zu 435 Euro (87 Gramm * 5 Euro). Genau berechnet ergeben sich leicht andere Werte. Aber für einen groben Vergleich sollte die Berechnung ausreichen, zumal die angenommenen 30 Gramm wirklich an der unteren Grenze der zu erwartenden Erntemenge liegen. In dem gewählten Beispiel schneiden übrigens die vielgepriesenen Natrium-Hochdruckdampflampen besonders schlecht ab. Mit dem exakten Wert für diesen Leuchtentyp ergibt sich ein Unterschied von 17,8 Prozent PAR, das wären dann schon 154 Gramm, die weniger geerntet würden. Die Lampe aus dem Fachgeschäft könnte dann also tatsächlich 770 Euro mehr kosten.

 

Das Verhältnis von zugeführter Lichtmenge und Zuwachs an Pflanzenmasse ist über einen weiten Bereich linear. Erst wenn die zugeführte Lichtmenge etwa zwei Drittel der Lichtsättigung erreicht hat, verändert sich dieser Zusammenhang. Das liegt daran, dass...

 

[…]

 

Den vollständigen und umfassenden Artikel könnt ihr in Highway – Das Cannabismagazin 06/2017 lesen. Im Folgenden gibt es an dieser Stelle auch noch einen Auszug des zweiten Teils des LED-Spezials:

 

Light Addict: LED – Die Technik der Zukunft? Überblick und Ausblick.

 

Grow-Experte Light Addict

 

Inzwischen sind LED-Growlampen bereits seit einiger Zeit erhältlich. Von Anfang an war die Technologie recht vielversprechend, doch die Cannabisindustrie schien sich einige Jahre lang nicht richtig davon überzeugen zu lassen. Dann, als sich sowohl die Technologie als auch das Verständnis für diese weiterentwickelten, baute sich auch die Akzeptanz von LED-Lampen in der Cannabis-Community langsam auf. Im folgenden Artikel soll sich daher dem Thema LED angenähert werden, ohne zu sehr in die technischen Details zu gehen. Zudem soll die Frage beantwortet werden, ob LED-Growlampen die Zukunft der Cannabisindustrie sind.

 

Schon von Beginn an haben die LED-Leuchtmittel-Hersteller mit verlockenden Aussagen versucht, auf sich aufmerksam zu machen, etwa mit dem Versprechen, für eine sofortige und erhebliche Verringerung der Stromkosten zu sorgen – ausgelöst durch den geringen Energieverbrauch der Lichtquelle selbst, aber auch durch Einsparungen, die etwa durch das Weglassen einer Kühlung durch eine Klimaanlage kommen, die bei herkömmlichen Lampen nötig sein kann. Solche Versprechen sind schon immer klare Kampfansagen an die Natriumdampflampen (NDL) gewesen und ich erwähne es bloß, weil dies die Lampen sind, mit denen LEDs hauptsächlich verglichen werden. Diese Argumente bringen uns auch gleich zum erhöhten Sicherheitsaspekt der LED-Lampen. Denn LEDs haben immer den Vorteil, dass sie nicht die extrem hohen Betriebstemperaturen von NDL-Lampen aufweisen. Dies ist ein klarer Pluspunkt hinsichtlich der Feuersicherheit und allein dieser Grund hat vielen Growern schon genügt, über den Wechsel auf LEDs nachzudenken oder ihn gleich zu vollziehen.

 

In den Anfangstagen der LED-Growlampen schien es allerdings so, als ob viele der getätigten Aussagen nicht der Realität entsprächen: viele frühe Growberichte zeigten einen Mangel der Lichtdurchdringung oder eine schlechte Deckkraft der LED-Lampen. In manchen Fällen wurde nicht mal das Versprechen der Hitze-Reduzierung richtig oder gleich gar nicht umgesetzt. Auch wurden in der Anfangszeit häufig noch zusätzliche Leuchten benötigt, um mit LEDs die gleichen Ergebnisse wie mit NDLs zu erzielen. Kombiniert mit den (im Gegensatz zu einem NDL-Setup) oft deutlich höheren Anschaffungskosten für LEDs, waren die angeblichen Einsparungen so nicht gerade einfach zu erreichen.

 

Die LED-Industrie

Die Industrie hat sich in den vergangenen paar Jahren jedoch massiv verändert, nachdem einige der größeren Dioden-Hersteller das Potential dieses speziellen Markts realisierten. Dies führte auch zu einer ausführlichen Forschung, nicht zuletzt mit der Absicht, zielführende und zuverlässigere Dioden für den Gartenbau zu entwickeln. Auch die Qualität der Produktionsprozesse stieg an, was in längeren Lebensspannen der Dioden und geringeren Ausfallzahlen resultierte. Inzwischen gibt es LED-Lampen-Hersteller ohne Ende, die alle versuchen ihr Stück dieses hochlukrativen Kuchens zu ergattern. Dieser Umstand hat zu einem umfassenden und mannigfaltigen Angebot von Beleuchtungsoptionen geführt, das den geplanten Erwerb einer LED-Lampe für die Grower zu einer komplizierten Angelegenheit machen kann, da viele Faktoren berücksichtigt werden können. Dieses große Angebot bedingt auch einen Wettbewerb zwischen den Herstellern, was in den letzten Jahren zu einigen spürbaren Entwicklungen geführt hat, etwa der Abkehr von billigen Dioden mit einem unpräzisen Farbspektrum. In den Anfangstagen der Industrie hat man in Growlampen sogar teilweise die gleichen Dioden wie in Autoscheinwerfern verbaut. Auch kamen damals große Teile der benötigten Materialien aus China, während sich nun viele Lampen-Hersteller lokalen Ressourcen zuwenden, ob für Gehäuse, Treiber oder die Dioden selbst – inzwischen sind die amerikanischen Dioden von Cree oder von Osram aus Deutschland weitverbreitet und genutzt. LEDs werden inzwischen auch in breit gefächerten Anwendungsgebieten der kommerziellen Landwirtschaft eingesetzt, vor allem in den Bereichen der Blumenzucht. Die Verwendung wird sich in der nächsten Zeit noch weiter steigern, da immer mehr Landwirte das kostensparende Potential von LEDs erkennen, sobald sie einmal installiert und in Betrieb genommen wurden.

 

LED: Die Qual der Wahl

Warum ist der Einsatz der LED-Technologie so vielversprechend? Die LED-Technologie an sich ist extrem vielseitig einsetzbar. Ob Chip-On-Board-Technologie (COB) oder Surface-Mounted-Device-LEDs (SMD) – beide teilen sich den Basis-Aufbau der Nutzung vieler kleiner und individueller Dioden, um Licht zu erzeugen. Dies ermöglicht eine Vielseitigkeit, die nur schwer von anderen Licht-Technologien erreicht werden kann. Einfach ausgedrückt ist es möglich, durch Änderungen am Prozentsatz beziehungsweise dem Verhältnis aller verwendeten Dioden die Lichttönung der Lampe zu variieren. Das bedeutet, dass LED-Lampen gezielt auf einen speziellen Bereich eingestellt werden können, was eine deutlich bessere Licht-Effizienz gegenüber anderen Technologien bedeutet. SMD stellt eine sehr flexible LED-Lösung dar. Diese Chips sind viel kleiner als die der älteren Dual-in-line-package-LEDs (DIP), können aber dennoch mehrere Dioden pro Einheit beinhalten. Dadurch haben SMD-Chips den Vorteil, dass sie verschiedene Farben innerhalb einer Einheit betreiben können. In der Theorie bedeutet dies, dass ein SMD-Chip, der mit blauen, grünen und roten Dioden ausgestattet wurde, Licht in jedem Farbton erzeugen kann, indem einfach der Output der Dioden reguliert wird. Für solch einen Einsatz benötigt jede Diode ihren eigenen Schaltkreis. Und dies bedeutet, dass jeder Schaltkreis sein eigenes Kontaktpaar benötigt. Dadurch kann das Design der Lampe ein wenig verkompliziert werden. Bei einer eingeschalteten SMD-LED kann man klar die verschiedenfarbigen Dioden erkennen (siehe Foto). Oft werden bei solch einem Modell zusätzliche Linsen benötigt, um die Abmischungen zwischen den verschiedenfarbigen Dioden zu unterstützen. Solch ein Aufbau ermöglicht oft einen fokussierteren Ausstoß des Lichts und somit eine stärkere Lichtdurchdringung...

 

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Den vollständigen und umfassenden Artikel könnt ihr in Highway – Das Cannabismagazin 06/2017 lesen.

 

 

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Nach zwei langen Monaten Wartezeit ist ab heute endlich die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin an allen (Bahnhofs-)Kiosken, Grow- und Headshops erhältlich. Für schlappe 2,60 Euro (2,99 Euro in Österreich, 4,20 Franken in der Schweiz oder sogar nur 1,89 als E-Paper, beispielsweise bei Amazon) erhaltet ihr die volle Ladung Infos zu Cannabis, Legalisierung, Anbau indoor und outdoor und vieles mehr.

 

Eine Auswahl der Artikel der aktuellen Ausgabe:

 

Titelstory Warum LED-Leuchten zu bevorzugen sind Der Ertrag einer Cannabispflanze kann am besten über eine Optimierung der Lichtmenge gesteigert werden, das gilt besonders für den Innenraumanbau. Doch hier buhlen verschiedenste Technologien um die Gunst der Käufer – dabei haben inzwischen die LED-Leuchten die Nase vorn. --> hier eine Vorschau des Artikel ansehen

 

 

Titelstory LED-Technologien: Überblick und Ausblick Von Anfang an war die LED-Technologie recht vielversprechend, doch die Cannabisindustrie schien sich lange nicht richtig davon überzeugen zu lassen. Nun sind LED-Lampen weitverbreitet und auch innerhalb des LED-Sektors gibt es die verschiedensten Moden und Entwicklungen. --> hier eine Vorschau des Artikel ansehen

 

 

Offener Brief Dr. Franjo Grotenhermen gegen Rick SimpsonRick Simpson behauptet seit gut 15 Jahren, dass mit Cannabisöl nach seiner Formel Krebs geheilt werden könne. Innerhalb der deutschsprachigen Cannabisszene wird Rick Simpson größtenteils sehr positiv besprochen, dabei gäbe es auch massive Kritikpunkte zu nennen. Ein Offener Brief.

 

 

Hausbesuch Delta 9 Labs – Wie sieht es hinter den Kulissen einer Seedbank aus und welche Arbeit steckt wirklich hinter dem Züchten einer Cannabissorte? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, haben wir uns nach Amsterdam begeben, um die Seedbank Delta 9 Labs zu besuchen und ihren Besitzer Ed Borg um Antworten zu bitten.

 

 

Story Wem gehört die Tasche mit den dreieinhalb Kilo Weed?Autor Donald Denzler berichtet in dieser Ausgabe von seiner Zeit als Cannabishändler in Deutschland, als es in der Schweiz so aussah, als hätte die goldene Zeit der Cannabislegalisierung gerade begonnen, und man dort kiloweise Marihuana zu Spottpreisen erwerben konnte.

 

 

Story Die Simpsons und das Kiffen – Dieser Artikel setzt sich mit der bekanntesten Zeichentrickfamilie der Welt auseinander. Denn in den bald 30 Jahren ihres Bestehens sind die Simpsons schon des Öfteren mit Cannabis in Berührung gekommen. Und auch vor den Fernsehern lässt sich das Kiffen ganz gut mit den Simpsons kombinieren...

 

Recht Wie fliegt man am schnellsten von der Schule? – Rechtsanwalt Steffen Dietrich betrachtet einen interessanten Fall, bei dem ein Schüler des Gymnasiums verwiesen wurde, da ihm mehrfach Cannabiskonsum während der Schulzeit nachgewiesen wurde. Gegen diesen Beschloss zog der Neuntklässler vor Gericht.

 

 

 

Weitere Artikel Film: Für das Leben eines Freundes +++ Sortenportrait: CannaSutra +++ Kiffertypen: Der Minimalist +++ Produkttest: Vaporizer „Dreamwood Dobby Classic“ +++ High Five: Licht und Lampen +++ Goodies: 420-Bears +++ und vieles mehr...

 

 

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Cannabis anzubauen gelingt outdoor oder im Gewächshaus umso besser, je mehr Sonne zur Verfügung steht. Somit ist die spanische Insel Teneriffa natürlich auch ein beliebter Ort, um Gras anzubauen.

 

Wie „Teneriffa News“ berichtet, wurde bereits im April die Polizei bei Guía de Isora im Westen Teneriffas auf ein ambitioniertes Anbau-Projekt aufmerksam: insgesamt 4.500 Quadratmeter Anbaufläche wurden dort von fleißigen Cannabis-Growern in Gewächshäusern bewirtschaftet – also die Fläche eines kleinen Fußballfelds.

 

Um eine dauerhafte Versorgung mit Cannabisprodukten zu gewährleisten, wurden die Ernten zeitversetzt eingefahren. Nach einigen Monaten der Beobachtung, als genug Beweise gesammelt und die Verkaufsrouten ermittelt worden waren, schlug die Polizei nun zu und nahm zwei Männer im Alter von 40 und 45 Jahren fest.

In Deutschland wurde erst kürzlich gewählt und die Koalitionsverhandlungen sind noch lange nicht abgeschlossen. Die „Süddeutsche“ meldete heute, dass eine Cannabislegalisierung durch die vermutlich ins Haus stehende Jamaika-Koalition durchaus möglich wäre.

 

Mit etwa anderthalbmal soviel Stimmen für die Union aus CDU und CSU halten wir von Highway das allerdings für äußerst unrealistisch. Vor nichts hat die Union mehr Angst als vor Weed und Hasch und erst recht vor dem Anbau von Cannabis – und den Grünen und der FDP kann auch nicht über den Weg getraut werden, wenn es darum geht, die Legalisierung von Cannabis mit allen Mitteln einzufordern und nicht etwa gegen einen schönen Ministerposten einzutauschen. Mit größter Freude würden wir uns aber natürlich bei dieser Einschätzung eines Besseren belehren lassen.

 

Auch in den Niederlanden wurde gewählt – allerdings bereits im März. Nicht zuletzt, da sich vier Parteien zusammenraufen mussten, um eine Regierung bilden zu können, dauerten die Koalitionsverhandlungen nun tatsächlich sieben Monate lang. Die Regierung aus rechtsliberaler VVD, den Christdemokraten des CDA, der linksliberalen D66 und der calvinistischen ChristenUnie hat im Parlament nur einen einzigen Sitz Mehrheit.

 

Für Cannabis-Interessierte und vor allem diejenigen Niederländer, die im legalen oder illegalen Cannabusiness tätig sind, sieht die Koalition eine wichtige Änderung für 2018 vor. Bislang ist es in der Niederlanden bekanntermaßen so, dass die Coffeeshops und ihre Kundschaft toleriert werden, solange nicht mehr als fünf Gramm Cannabis pro Tag und Kunde abgegeben und weitere Regeln eingehalten werden.

 

Die Belieferung der Coffeeshops geschieht jedoch durch die „Hintertür“, das bedeutet, dass der komplette Anbau von Marihuana und die Belieferung der Shops illegal ist. Große Grower aus den Niederlanden kommen zwar gelegentlich äußerst glimpflich davon, wenn sie erwischt werden, andere haben aber wenig Glück und müssen für einige Jahre ins Gefängnis. Auch für die Konsumenten ist diese Regelung nicht befriedigend, weil keine Cannabis-Standards herrschen und die Qualität daher sehr leiden kann, was eventuell auch gesundheitliche Nachteile mit sich bringt.

 

Wie unter anderem „Spiegel Online“ berichtete, soll ab dem kommenden Jahr nun in einigen niederländischen Gemeinden die offizielle, legale und staatlich geprüfte Herstellung von Marihuana und der Vertrieb dieses Materials an die Coffeeshops getestet werden.

Cannabis wird überall in Deutschland angebaut. Auch viele Sorten, die in niederländischen Coffeeshops angeboten werden, kommen aus deutschen Indoor-Anlagen. Dies weiß inzwischen auch ein 56-Jähriger Familienvater aus Würselen, der fünf Jahre lang in einer Lagerhalle in Schönau große Mengen Cannabis angebaut hat.

 

In dieser Zeit soll er mindestens 260 Kilo angebaut haben, für die er Erlöse in Höhe von 650.000 Euro kassiert haben soll. Die Höhe der Erträge bestritt der Mann vor Gericht, da es anfangs einige Probleme beim Grow gegeben haben soll, aber ansonsten räumte er die Vorwürfe ein.

 

Der Vater von drei Söhnen ging sogar noch weiter und verpfiff seinen Partner, einen Holländer, der ihn 2012 angesprochen hatte, ob er in seiner Lagerhalle nicht Cannabis anbauen wolle, um viel Geld zu verdienen, und der die Stecklinge für den Grow besorgte. Die Einkünfte aus dem Projekt teilten sich die beiden. So sitzt der 56-Jährige nun auf 325.000 Euro Schulden, da der Staat diese Summe von ihm einzog.

 

Seinen Partner, dessen genauen Wohnort er nicht mehr kannte, verriet der Mann, indem er mit der Polizei die Strecken in Holland abfuhr, an die er sich von einem einmaligen Besuch bei seinem Partner erinnern konnte. So entdeckte er irgendwann dessen Wohnhaus. Im Gegenzug darf der Mann seine Haftstrafe im offenen Vollzug ableisten. Obwohl verschiedene Medien über den Fall berichteten (beispielsweise die „Kölnische Rundschau“), wurde leider nirgendwo über die Höhe der Haftstrafe berichtet.

In Nordkalifornien wüten die schlimmsten Waldbrände seit langer Zeit – es wurden bereits 1.500 Gebäude, Tausende Bäume und 500 Quadratkilometer Land zerstört, auch kam es bereits zu mindestens 31 Todesfällen, weitere Opfer werden befürchtet. 30.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

 

All das betrifft auch die Cannabisindustrie. Kalifornien steuert nach der kürzlichen Legalisierung derzeit auf die erste legale Cannabisernte des Staats zu. Laut „High Times“ werden für das erste Jahr der Legalisierung in Kalifornien Ernten von insgesamt 6.500 Tonnen erwartet – von denen allerdings 80 Prozent in andere Staaten weiterverkauft werden sollen.

 

Doch nun sind viele Grower in Sorge, denn die Feuer bedrohen auch Cannabisfarmen. Züchter nördlich von San Francisco haben bereits Evakuierungs-Aufforderungen erhalten, doch die Pflanzen sich selbst oder gar dem Feuer zu überlassen, könnte insgesamt Millionen über Millionen Dollar Verlust für die Produzenten bedeuten. Insgesamt könnten bis zu 9.000 Farmen bedroht sein.

 

Die Grower machen sich jedoch nicht nur wegen des Feuers Sorgen, auch der Rauch bereitet ihnen Kummer. Denn sollten die Cannabispflanzen vom Feuer direkt verschont bleiben, besteht immer noch die Gefahr, dass das Marihuana unverkäuflich wird, wenn der starke Rauch sich in den Blüten festsetzt. Dadurch können Konsumenten abgeschreckt werden, aber so steigt auch die Anfälligkeit der Cannabispflanzen gegenüber Schimmel, Mehltau und Pilzen.

 

Auch davon abgesehen, wird es noch spannend werden, wie viel der ersten legalen kalifornischen Outdoor-Ernte durch die harten Testkontrollen kommt, die durchlaufen werden müssen, um das Cannabis verkaufen zu dürfen.

Cannabisanbau in Amerika – in manchen Bundesstaaten ein Millionengeschäft, in anderen ein schweres Verbrechen. Dies kommt den 77-jährigen Charles Frederick White nun teuer zu stehen. Nicht, dass er verdächtig gewesen wäre, nein – seine Cannabisaufzucht wurde nur zufällig gefunden, als zwei zivil gekleidete Fahnder auf der Spur eines Identitätsdiebstahls waren und illegalerweise das Grundstück von White betraten, um ihn in der dünn besiedelten Gegend 70 Kilometer nördlich von Springfield, Missouri nach dem richtigen Weg zu fragen.

 

Wie die „High Times“ berichtete, waren die beiden Ermittler plötzlich an einem neuen Fall dran: den sie bemerkten Hinweise auf einen Marihuana-Grow, eine Überwachungskamera und einen mehr als eindeutigen Geruch. Nachdem sie einige Minuten mit White geredet und das Grundstück wieder verlassen hatten, besorgten sie sich einen Durchsuchungsbefehl. Das Ergebnis der Durchsuchung: 1.700 illegal angebaute Cannabispflanzen.

 

Das ganze trug sich bereits vor sechs Jahren zu – nun kam es zum Gerichtsurteil. Die Anwälte Whites versuchten das ganze Prozedere der Ermittler als illegal zu erklären und argumentierten, dass sie niemals das Grundstück Whites hätten betreten dürfen. Auch sprachen die Anwälte davon, dass es gar kein Zufall gewesen wäre, dass die Ermittler genau sein Grundstück ausgesucht hätten, um nach dem Weg zu fragen, sondern er bereits im Visier der Behörden gewesen und dies bloß ein Trick gewesen wäre.

 

Auch sagten zwei Nachbarn aus, Whites Zufahrt zum Grundstück wäre immer und grundsätzlich verschlossen gewesen und daher wären die Fahnder ganz eindeutig illegal ins Gelände eingedrungen, als sie angeblich nach dem Weg fragten. Das Gericht erklärte diese Aussagen aber für nicht glaubwürdig.

 

Die anderen Anklagepunkte wegen Planung zum Verkauf des Marihuanas wurden zwar vonseiten der Regierung fallengelassen, aber da White bereits 1990 wegen Anbaus von 600 Cannabispflanzen und 2004 wegen Anbaus von 100 Cannabispflanzen verurteilt wurde, gab es nun eine heftige Strafe für ihn: 10 Jahre Gefängnis. Die bisherige Haft bis zum Urteil wurde ihm angerechnet, sodass er im Alter von 82 Jahren entlassen wird.

 

Der Richter sagte, dass er sich mit dem Urteil sehr unwohl fühle, er aber keinen Präzedenzfall gefunden habe, der eine Verurteilung unter dem Minimum von 10 Jahren Haft erlaubt hätte. Whites Anwälte legten Berufung ein.

Wie die Polizei Bielefeld mitteilte, wurde im sogenannten „Horrorhaus von Höxter“ eine professionelle Zuchtanlage für die Produktion von Cannabis ausgehoben. Es handelt sich dabei genau um das Wohnhaus, das seit vergangenem Jahr für Schlagzeilen sorgt, da dort das Paar Angelika W. und Wilfried W. lebte, Frauen in das Haus lockte und dort quälte – zwei von Ihnen sogar bis zum Tod.

 

Der Prozess gegen Angelika W. und Wilfried W., die sich derzeit gegenseitig beschuldigen, die treibende Kraft gewesen zu sein, läuft nach wie vor. Das „Horrorhaus“ wurde zwischenzeitlich (laut „Bild“ für nur 5.000 Euro) verkauft – und zum Schauplatz eines Verbrechens anderer Art: Laut Ermittlungen des Kommissariats für Organisierte Kriminalität wurde im Haus unter der Anleitung eines 42-jährigen Niederländers eine professionelle Cannabiszucht aufgezogen. Als die Polizei gestern Morgen zugriff, wurden dort mehr als 1.000 Cannabispflanzen entdeckt.

 

Insgesamt wurden zwölf Personen festgenommen – der Betreiber und Komplizen, der neue Hauseigentümer sowie Fahrer und Erntehelferinnen der Cannabisanlage. Gegen die Festgenommenen wurde Haftbefehl beantragt.

 

Schauen wir mal, wer am Ende die größere Strafe bekommt: die beiden Freaks, die in ihrer Wohnung zwei Frauen zu Tode quälten, oder der Zusammenschluss von Growern, die sich ein bisschen Geld mit einer weichen Droge dazuverdienen wollten.