Hört sich eigentlich ein wenig wie der halbgare Plot einer zukünftigen Seth-Rogen-Komödie an. Ist aber die Realität aus England: In einem Atom-Schutzbunker aus den 1980er-Jahren, der im Kalten Krieg in Wiltshire, England gebaut wurde, entdeckte die Polizei nun eine wirklich riesige Cannabisplantage.

 

Das Marihuana wurde in 20 Räumen, die alle innerhalb des Bunkers lagen angebaut. Jeder der 20 Räume enthielt etwa 200 Cannabispflanzen in verschiedenen Stadien. Betrieben wurde die Anlage jedenfalls von drei Vietnamesen, von denen zwei noch Teenager sind, einer vermutlich erst 15 Jahre alt.

 

Wie die Polizei berichtete, werden diese Cannabis-Erntehelfer als Opfer und nicht Verbrecher angesehen. „Niemand würde das hier freiwillig machen“, sagte einer der beteiligten Polizisten dem „Guardian“. Noch ist unklar, ob die Vietnamesen die alleinige Besetzung des Bunkers darstellen oder sich eventuell in Schichten mit anderen Personen abwechselten „durften“.

 

Es wurden drei Briten dingfest gemacht und wegen des Anbaus von Cannabis und Sklavenhaltung angezeigt. Die Vietnamesen wurden mit dem Versprechen, sie nicht weiter juristisch wegen dieser Angelegenheit zu behelligen, freigelassen.

 

„Das war Sklavenarbeit. Kein natürliches Licht, kein fließendes Wasser – es musste reingebracht werden. Das ist harte Knochenarbeit, nicht nur mit der Gießkanne rumlaufen. Keine frische Luft, nur der alles durchsetzende Geruch der Pflanzen, der alles einnimmt“, sagte ein Sprecher der britischen Polizei.

 

Die Nachricht erinnert an die Story aus Düsseldorf, wo ein 78-jähriger Mann mehrere Vietnamesen als Cannabis-Erntesklaven hielt (wir berichteten kürzlich).

 

Der Atom-Schutzbunker ist übrigens noch voll einsatzfähig und wurde 1985 für die Regierung gebaut. Daher musste die Polizei den richtigen Moment abwarten, bis die britischen Chefs der Plantage diese mit ihren Schlüsseln verließen, da ansonsten weder ein Eindringen und unter Umständen auch ein Rauskommen nicht möglich gewesen wäre.

Die ersten zarten Sonnenstrahlen bescheinen wieder Deutschland, Österreich und die Schweiz. Da juckt es den ein oder anderen Hobbygärtner bereits in den grünen Daumen. Auch wenn man sich noch ein paar Wochen gedulden muss, bis die Outdoor-Saison wieder startet, kann man bereits jetzt schon erste Vorbereitungen treffen – etwa die Erde für das Frühjahr vorbereiten. Unser Grow-Guru Mr. José zeigt in diesem Artikel, wie dies am besten gelingt.

Grow-Guru Mr. José

 

Der Frühling ist für jeden Gärtner eine schöne Zeit: es können endlich wieder neue und hoffnungsvolle Pflänzchen in den Gärten gesät und angepflanzt werden. Schauen wir uns nun an, wie dies am besten gelingt.

 

Zunächst einige grundlegende Aussagen darüber, wie es im Substrat aussehen sollte: Die Vorbereitung des Substrats muss sich von der genauen Art des Anbaus herleiten. Allgemein existieren beim Züchten in Erde drei Grundarten. Entweder wird in Blumentöpfen gezüchtet, auf einem bereits bearbeiteten Beet im Freien oder im Glashaus oder auf einem neuen, bisher nicht landwirtschaftlich bearbeiteten Platz. Wenn man sich entscheidet, in Blumentöpfen zu züchten, sollte man abwägen, ob es sich nicht vielleicht eher lohnt, das Substrat im Geschäft zu besorgen. Eine 50-Liter-Packung hochwertigen Substrats kostet nicht viel und entspricht perfekt den Bedürfnissen. Heute bekommt man leicht ein Substrat, das auf die Pflanzen zugeschnitten ist, die man züchten will, und noch dazu mit genügend Nährstoffen für die ersten Wachstumswochen angereichert ist. Wenn man keinen eigenen Kompost zur Verfügung hat oder nicht mehr als 100 Liter Substrat benötigt, lohnt sich der Einkauf einer fertigen Lösung garantiert.

 

Vorbereitung eines Substrats für Beet und Glashaus

Wenn man ein schon bearbeitetes Beet oder Glashaus zur Verfügung stehen hat, muss die Erde nur belebt, also aufgelockert und mit Nährstoffen angereichert werden. Optimal ist es, wenn man Kuh- oder Pferdemistdünger zur Hand hat. Für die Frühlingserde hat sich für mich Pferdemist bewährt. Den Mist wirft man einfach auf das Beet, nimmt einen Spaten und einen Rechen und arbeitet ihn gleichmäßig in die bereits vorhandene Erde ein. Diese Düngerart ist zu hundert Prozent organisch, billig und einfach. Wenn man keinen solchen frischen Dünger zur Verfügung hat, macht das auch nichts. In der Gärtnerei kann man ohne Probleme granulierten Kuh- und Pferdedünger kaufen, mit dem man sehr gut arbeiten kann und der außerdem nicht so sehr stinkt. Wenn man beim Auflockern des Bodens feststellt, dass dieser zu kompakt ist, kann man ihn durch Zugabe von Stroh und Sägemehl ein bisschen lockerer machen. Auch Perlit und Sand lassen sich benutzen, aber Stroh und Sägemehl zersetzen sich im Boden, sodass man für die nächste Saison wieder reine Erde hat, die verschiedensten Einsatzzwecken angepasst werden kann...

 

...wir wollen aber an dieser Stelle natürlich nicht zu viel verraten, denn in unserem druckfrischen Magazin Highway 02/2017 findet man den vollständigen Artikel über die beste Erde für den Outdoor-Anbau von Cannabis. Weiter geht es mit der besten Vorbereitung des Outdoor-Substrats, den Arbeitsschritten, wenn man einen neuen Grow-Platz anlegt und Tipps für extragroße Pflanzen. Highway – Das Cannabismagazin ist für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

 

Weblink: Highway am Kiosk finden

In den Niederlanden geht es in den letzten Jahren hin und her – die Cannabispolitik macht zwei Schritte zurück, drei vor, einen zurück und so weiter. Doch schon im November meldeten wir gute Neuigkeiten aus Holland: Die Regierungspartei VVD stimmte intern mit über 86 Prozent für eine Legalisierung von Cannabis. Auch 70 Prozent der niederländischen Bevölkerung sind für die vollständige Legalisierung von Marihuana und Haschisch in Holland.

 

Gestern gab es nun eine Abstimmung im niederländischen Unterhaus. Wie die „Deutsche Welle“ berichtete, wurde dort gestern über einen Gesetzesentwurf der Partei D66 um Vera Bergkampf abgestimmt. Dieser Entwurf sieht vor, dass in den Niederlanden der großflächige Anbau von Cannabis legalisiert werden soll – also praktisch der Weg für einen legalen, gewerblichen Cannabishandel geöffnet wird.

 

Der Kauf und Besitz von 5 Gramm für den Eigenbedarf sind in Holland zwar seit 1976 entkriminalisiert und Coffeeshops unter strengen Auflagen geduldet, aber das war es auch schon mit dem vermeintlichen Cannabisparadies Niederlande. Vor allem der Anbau, der ja nun mal nötig ist, ist abseits von kleinen privaten Züchtungen bis zu fünf Pflanzen illegal. Dennoch gibt es schätzungsweise etwa 30.000 gewerbliche Cannabisplantagen in den Niederlanden.

 

Nicht nur der Anbau ist illegal, sondern auch der Verkauf an die Coffeeshops, die dann das illegal gekaufte Gras an der Vordertheke unter strengen Bedingungen an die Konsumenten verkaufen dürfen – die sogenannte Hintertürregelung. Und dass diese Hintertürregelung ziemlicher Schwachsinn ist, ist schon lange bekannt: Produzenten und Verkäufer werden kriminalisiert, Qualitätskontrolle ist nicht vorhanden und ein Großteil der Einnahmen landet steuerfrei in den Händen der illegalen Produzenten.

 

Und nun stimmte das niederländische Unterhaus also gestern mit 77 Stimmen (bei 72 Gegenstimmen) für das vorgeschlagene Gesetz, dass eine Legalisierung des großflächigen Cannabisanbaus bringen soll. Allerdings muss das Gesetz auch noch im Oberhaus besprochen werden und auch dort könnte es eine sehr knappe Entscheidung werden.

 

Da am 15. März in den Niederlanden landesweit gewählt wird – was auch die politische Zusammensetzung der Regierung noch einmal ein wenig durcheinanderwirbeln könnte –, kommt es vermutlich erst nach der Wahl zu dieser Abstimmung. Wir berichten, sobald sich etwas ergibt.

 

Weitere Cannabis-News, Cannabis-Entertainment und alles Wichtige rund um den Anbau von Marihuana findest du in Highway – Das Cannabismagazin. Die neue Ausgabe (02/2017) ist jetzt für schlappe 2,60 Euro im gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop erhältlich.

Weblink: Highway am Kiosk finden

Das neue Heft ist da! Die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin ist ab sofort für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Head- und Growshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

 

Und was ist das für eine Ausgabe! Eines der Highlights: Wir haben zusammen mit Moritz Bleibtreu in einem Hamburger Hotel gekifft und uns mit ihm und Lucas Gregorowicz über ihre neue Kiffer-Komödie Lommbock unterhalten, die ab März im Kino läuft.

Eine Übersicht der deutschen Kioske, die Highway führen findet ihr bei mykiosk.com – alternativ könnt ihr Highway auch preisgünstig als E-Paper erwerben.

 

Inhalte von Highway 02/2017 (Auswahl):

 

Titelstory Cannabis auf Rezept Derzeit beschäftigt ein Thema ganz Deutschland: Cannabis auf Rezept! Der Bundestag bereitete Ende Januar den Weg für vom Arzt verschriebenes Cannabis – mit Start in diesem Frühling! Wir präsentieren die wichtigsten Fakten und zudem einige der offenen Fragen, die bislang noch nicht beantwortet wurden.

 

 

Film Lommbock – Über 15 Jahre mussten Millionen Kinofans auf den Nachfolger von „Lammbock“ mit Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz warten. Wir waren als einziges Cannabismagazin zum Pressescreening eingeladen und besprechen ausführlich die neue und langersehnte Kifferkomödie, die am 23. März in die deutschsprachigen Kinos kommt.

 

 

Interview Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz – „Ich rauche gerne mal einen Joint“, sprach Moritz Bleibtreu und tat es auch: Wir haben uns mit ihm und Lucas in Hamburg auf einen Joint getroffen und über die Vor- und Nachteile des Kiffens, eine mögliche Cannabislegalisierung und natürlich ihren neuen Film „Lommbock“ gesprochen.

 

 

High School Cannabis richtig bewässern Cannabis bewässern – klingt eigentlich wie ein einfaches Thema: Wasser rein und fertig Nicht ganz! Um am Ende eine gesunde und kräftige Cannabispflanze großgezogen zu haben, muss ein Grower bei der Bewässerung einige Dinge beachten. Unser Grow-Guru Junior Gong zeigt auf, welche Dinge dies sind.

 

 

Nachruf Franco Loja – Eine der absoluten Größen der weltweiten Cannabisbranche, Franco Loja, verstarb im Januar mit nur 42 Jahren an den Folgen einer Malariainfektion. Wir werfen einen Blick auf das Leben des Züchters, Growers und Strain Hunters und befassen uns in einem Portrait mit einer seiner Cannabis-Kreationen – der Hawaiian Snow.

 

 

Growing Frühlingserdwachen – Die ersten zarten Sonnenstrahlen lassen sich blicken. Da juckt es den ein oder anderen Hobbygärtner bereits in den grünen Daumen. Auch wenn es noch ein paar Wochen bis zum Start der Outdoor-Saison sind, kann man bereits jetzt schon erste Vorbereitungen treffen – etwa die Erde für das Frühjahr vorbereiten.

 

 

Do-it-yourself Fermentation – Cannabis-Humidor selbst gemacht – Was ist eigentlich Fermentation? Und was kann die so genau? Außerdem: eine Bauanleitung von unserem Do-it-yourself-Experten Chuck Lore für einen einfachen und leicht umzusetzenden Cannabis-Humidor, der Marihuana je nach Bedarf an- beziehungsweise befeuchtet.

 

 

Weitere Artikel Growing: Schimmelprophylaxe +++ Recht: Ist der Cannabisanbau durch Patienten Notstand? +++ Galerie: Die neuen Cannabissorten von Kannabia Seeds +++ Kiffertypen: Der Esoteriker +++ Sortenportrait: Lambo OG +++ und viel mehr...

 

Weblink: Highway am Kiosk finden (Deutschland)

Weblink: Highway 02/2017 als E-Paper (PDF) kaufen

Gras vom Schwarzmarkt kann natürlich immer verunreinigt sein. Aber wer sein Marihuana aus der Apotheke oder einer legalen Ausgabestelle bezieht, erwartet eigentlich, dass es sich um geprüfte oder zumindest saubere Ware handelt. Aus Kanada wurde aber nun Erschreckendes gemeldet. Dort wurde mit Pestiziden verseuchtes Marihuana in Umlauf gebracht und an Patienten ausgegeben, die legales medizinisches Marihuana einkauften.

 

Gleich drei große Cannabisproduzenten (Mettrum, OrganiGram und Aurora Cannabis) riefen ihre Ware zurück, als entdeckt wurde, dass in großen Mengen ihrer Cannabisblüten das verbotene Pestizid Myclobutanil enthalten war. Dies darf nicht erhitzt werden, da es sonst krebserregend und anderweitig gesundheitsschädlich ist – natürlich schlecht beim Produkt Marihuana. Ein ehemaliger Mitarbeiter der Firma Mettrum berichtete der Zeitung „The Globe and Mail“, dass dies seit 2014 Methode hat.

 

Nun wurde also verseuchtes Marihuana im Wert von über einer Million kanadischer Dollar vernichtet. Für die Zukunft wurde von der kanadischen Gesundheitsbehörde angekündigt, stichprobenartig bei den insgesamt 38 lizenzierten Cannabisproduzenten den Einsatz verbotener Substanzen zu überprüfen. Das hört sich nicht gerade nach starken Kontrollen auch, auch wenn es besser ist, als die bisherige Regelung: Denn da wurde einfach gar nicht geprüft.

 

So ähnlich verhält es sich in den USA. Wie die „Pharmazeutische Zeitung“ meldet, kam eine Untersuchung jetzt zu dem Ergebnis, dass medizinisches Marihuana aus den USA häufig mit Bakterien und Pilzen kontaminiert ist, was sich beim Rauchen natürlich schlecht auf die Gesundheit der nun mal bereits gesundheitlich geschädigten Personen auswirkt. Dieser Umstand ist darauf zurückzuführen, dass es keine bundeseinheitlichen Kontrollen zur Qualität von medizinischem Cannabis gibt.

 

Auch wenn die Regelungen für medizinisches Cannabis, das ja nun auch in den nächsten Wochen in Deutschland auf Rezept kommen wird, in Deutschland vermutlich um einiges strenger gestaltet sein werden als in manchen amerikanischen Bundesstaaten, gibt es doch einen Vorteil für das deutsche Cannabis zu vermelden: Laut der „Pharmazeutischen Zeitung“ wird medizinisches Cannabis in Deutschland in pharmazeutischer Qualität vorliegen müssen, um von der Cannabisagentur vertrieben werden zu können. Dies schließt natürlich eine Belastung durch Schadstoffe und Keime aus.

Das ist wirklich doof gelaufen: In Köln-Porz wurden einem Mann ein Smartphone und ein Laptop aus dem Auto gestohlen. Ärgerlich. Es ist gar nicht bekannt, ob der Besitzer überhaupt Anzeige erstattete, denn der Dieb wurde von der Polizei bereits kurz darauf während einer Routine-Kontrolle ausfindig gemacht: Wie die „Kölnische Rundschau“ berichtete, kontrollierte die Polizei den Mann Freitagabend vergangener Woche und stellte fest, dass er mit Haftbefehl gesucht war. Die Gegenstände, die der junge Dieb bei sich hatte, konnten einem 44-jährigen Mann aus Köln-Porz zugeordnet werden.

 

Und das war schlecht für den Kölner. Denn am nächsten Morgen stand die Polizei vor seiner Tür und präsentierte ihm sein gestohlenes Smartphone. Und die Bilder, die darauf gespeichert waren. Darauf waren 100 Cannabispflanzen zu sehen, die offensichtlich zu dem Smartphone-Besitzer passten. Dieser stritt an der Wohnungstür alles ab, bat die Beamten aber herein. Nach Aussagen der Polizisten war der Geruch aus einem der Wohnungsräume dann allerdings eindeutig – dahinter verborgen sich auch tatsächlich 100 Cannabispflanzen.

 

Die Vernehmung wurde dann auf der Wache fortgesetzt, die er anschließend aber verlassen durfte. Handy und Laptop erhielt er wieder, die Cannabispflanzen nicht.

Cannabis legal geerntet – und das in Deutschland! Ein großer Schritt für Michael F. und ein noch größerer Schritt für die deutsche Bevölkerung. Vor wenigen Tagen war es so weit: Die erste Cannabisernte Deutschlands, für die der 54-jährige Medizinpatient Michael F. aus Mannheim im September 2016 als bisher einziger Mensch in Deutschland eine Ausnahmegenehmigung vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erhalten hatte (wir berichteten), stand an:

 

Wie im Blog von Sensi Seeds berichtet wurde, wurden 240 Gramm der Sorte Jorge’s Diamonds #1 von der Samenbank Dutch Passion geerntet. Dies ist eine indicalastige Sorte mit einem THC-Gehalt von durchschnittlich 17 Prozent. Aber auch alle anderen Cannabinoide wie Cannabidiol (CBD), Cannabinol (CBN) und Tetrahydrocannabivarin (THCV) sind bei dieser Cannabissorte stark vertreten.

 

Der an Multipler Sklerose erkrankte, 54-jährige Michael F. hatte sich insgesamt 16 Jahre durch sämtliche Instanzen geklagt, um seine Medizin – Cannabis – selbst anbauen zu dürfen. Wie wir berichteten, kann er nur durch den Konsum von Cannabis die Symptome seiner Krankheit bekämpfen. Nach seinen Angaben und nach Ansicht seiner Ärzte, gibt es für ihn keine Alternative zur Therapie mit Marihuana. Der Tagesbedarf des Klägers liegt bei etwa drei bis vier Gramm pro Tag.

 

Zwar hat der Mann auch eine Ausnahmeerlaubnis für den Erwerb von Cannabisblüten in Apotheken, doch ist dies bei Preisen ab 15 Euro für ein Gramm Marihuana für ihn nicht bezahlbar, da die Krankenkassen (noch) nicht zahlen (müssen). Vermutlich aus diesem Grund ist die Ausnahmegenehmigung des 54-jährigen Mannheimers, die für den Anbau von 20 Cannabispflanzen gilt, auch vorerst bis zum 30. Juni 2017 befristet.

 

Denn wie wir berichteten, könnte unter Umständen bis zu diesem Zeitpunkt eine Kostenübernahme von medizinischem Cannabis durch die Krankenkassen auf den Weg gebracht werden, was eine Ausnahmegenehmigung zum Selbstanbau von Cannabis – aus Sicht der Bundesregierung – überflüssig machen würde. Dies würde übrigens allein den Pharma-Firmen und Apotheken nutzen, die medizinisches Marihuana zum Zehn- bis Fünfzehnfachen des Produktionspreises verkaufen.

 

INTERESSE AN WEITEREN CANNABIS-NEWS UND ANBAU-INFOS?

JETZT IST HIGHWAY – DAS CANNABISMAGAZIN 01/2017 ERSCHIENEN

ZUM SPOTTPREIS VON 2,60 EURO AN JEDEM GUT SORTIERTEN (BAHNHOFS-)KIOSK UND GROWSHOP ERHÄLTLICH

(Österreich 2,99 Euro, Schweiz 4,20 Franken)

  Weblink: Highway am Kiosk finden

Ein häufiges Problem von Growern ist der Anfang des Vegetationszyklus selbst. Dabei kommen nicht nur Anfänger sondern auch fortgeschrittene Züchter in Schwierigkeiten. Ein typisches Beispiel dafür ist die Situation, wenn Stecklinge in das vorbereitete System eingepflanzt werden sollen und man sich darauf freut, dass sie anfangen, üppig zu gedeihen. Aber stattdessen wird man durch welkende und vergilbende Pflanzen überrascht, an denen höchstens hier und da eine Blüte erscheint, die den Vorstellungen entspricht. Das erste, das den meisten Growern dazu einfällt, ist: „Wir haben schlechte Steckis!‟ In den meisten Fällen liegt der Fehler aber woanders, wie Highway-Autor Mr. José weiß!

Mr. José

 

Indoor-Grower haben gegenüber Outdoor-Growern viele Möglichkeiten, die klimatischen Bedingungen, in denen die Pflanzen wachsen, zu beeinflussen. Von diesen Vorteilen macht allerdings bei weitem nicht jeder Gebrauch. Häufig ist zu beobachten, dass Grower bei der ersten Ernte alles sehr sorgfältig machen. Dann, nach dem Eintreten des ersten Erfolgs, ruhen sie sich aber auf ihren Lorbeeren aus und fangen an, das Growen ein wenig schleifen zu lassen. Nach einigen Ernten lassen sie den Pflanzen schon nicht mehr die gesamte Pflege zukommen, die möglich wäre. Dann entsteht irgendwann das paradoxe bis schizophrene Gefühl – „je länger ich züchte, desto schlechter sind meine Ergebnisse“.

 

Aber zum Thema: Das Verwelken, Vergilben und Absterben von Stecklingen (oder auch „Klone“ genannt) wird gewöhnlich durch das Vernachlässigen der Grundlagen des Indoor-Züchtens verursacht. Damit man diese unangenehme Situation vermeidet, sollte man bei der Arbeit immer 100 Prozent geben. Wenn man schon den Start verschläft, kann man das nicht wieder aufholen. Ich persönlich halte einen Grundsatz ein: „Besser 14 Tage verlieren als zweieinhalb Monate“. Wenn die Steckis nach zehn bis 14 Tagen miserabel aussehen, ist es besser, sie zu entsorgen und von neuem sowie sorgfältiger anzufangen. Das ist allerdings eine krasse Lösung. Daher soll nun erörtert werden, was unbedingt nötig ist, damit man dieser Lösung ausweichen und die Grundlagen einer reichen und köstlichen Ernte legen kann.

 

Bevor die Steckis ankommen

Die Klone müssen in eine vorbereitete Umgebung gebracht werden. Ein dreitägiger Aufenthalt in einer finsteren Schachtel bekommt ihrer Gesundheit mit Sicherheit nicht. Die neue Heimat muss sauber und aufgeräumt sein, das Medium und das Bewässerungssystem (falls vorhanden) vorbereitet und funktionsfähig. In jeder Growumgebung (im Folgenden „Plantage“ genannt) sollte es zudem einen Luftbefeuchter geben. Die Plantage sollte auch präventiv mit einem Spray gegen Kriech- und Fluginsekten, die auf Nahrung in Form der kostbaren Pflänzchen warten könnten, gespritzt werden. Die benötigten Düngemittel sowie weitere Nährstoffe und Schutzmittel sollten noch vor den Klonen gekauft werden, damit man nicht plötzlich ohne dasteht. Wenn man die Plantage dementsprechend vorbereitet hat, hindert einen nichts mehr daran, die Stecklinge zu holen – der erste Schritt zum Erfolg ist bereits getan.

 

Kontrolle der Stecklinge

Der Zustand der Stecklinge muss sorgfältig kontrolliert werden, damit man sich sicher sein kann, auch ja nichts zu übersehen. Es kann beispielsweise passieren, dass die Klone von irgendeinem Parasiten befallen werden. Parasiten vermehren sich sehr schnell, also können bereits zwei Individuen eine Katastrophe bedeuten. Da die Behandlung mit einem Insektizid für die kleinen Steckis nicht angenehm ist, sollten die Eindringlinge eventuell besser mit einem feuchtem Läppchen erledigt werden. Anschließend muss regelmäßig kontrolliert werden, ob nicht doch noch einer überlebt hat. Die Kontrolle muss auch im Bereich der Wurzeln durchgeführt werden, weil sich auch hier einiges Ungeziefer breitmachen kann. Von den Wurzeln lässt es sich allerdings viel schwerer beseitigen, also sollte man diese Kontrolle in Gegenwart desjenigen durchführen, von dem die Stecklinge stammen...

 

Einpflanzen und die Wurzeln unterstützen

Beim Einpflanzen der Stecklinge ist es Zeit für die erste Pflanzenbehandlung. Damit schützt man sie verlässlich vor Pilzkrankheiten – und das für die Dauer von zwei bis drei Wochen. Die Behandlung wird durch Einweichen in ein Fungizid durchgeführt. Der Wurzelteil der Pflänzchen wird in eine vorbereitete Lösung mit dem Fungizid eingetaucht und gleich danach werden sie eingepflanzt. Beim Einpflanzen selbst muss auch auf die Wurzeln geachtet werden. Das heißt, sie sollten so wenig wie möglich zerdrückt oder anderweitig beschädigt werden. Hinsichtlich der Einpflanzung gibt es je nach genutztem System beziehungsweise Medium kleine Unterschiede.

 

Wenn man die Steckis in Rockwool-Würfel (7 x 7 cm bis 10 x 10 cm) einpflanzt, lohnt es sich, sie darin zunächst Wurzeln schlagen zu lassen. Dafür werden die Würfel nicht nur mit dem Fungizid behandelt, sondern auch gründlich in eine Wasserlösung mit einem Wurzelstimulator getaucht, bevor sie in die Würfel gesetzt werden. Danach werden die Würfel für ungefähr sieben Tage nebeneinander unter der Lampe (die etwa einen Meter entfernt sein sollte) aufgestellt – nun beginnen die Wurzeln an der Unterseite der Würfel zu sprießen. Anschließend werden die Würfel in das vorbereitete System eingepflanzt. Wenn man die Klone direkt in das Substrat einpflanzt, sollten ebenfalls das Fungizid sowie ein Wurzelstimulator eingesetzt werden.

 

Vorsicht beim Gießen

Die meisten Fehler werden beim Gießen gemacht....

 

...und mehr darüber kann man in der aktuellen Ausgabe 01/2017 von Highway – Das Cannabismagazin erfahren, wo der komplette Artikel abgedruckt ist. Dort erfährt man alles Weitere zur richtigen Pflege der Stecklinge, unter anderem zu diesen Themen: „Vorsicht beim Gießen“, „Unterschiede bei der Feuchtigkeit wirken Wunder“, „Wärme – eine mächtige Kraft“, „Wurzelstimulator und Dünger“, „Alles stimmt und die Stecklinge welken doch“, „Bares Geld sparen“ und viel mehr.

 

Außerdem findest du in Highway – Das Cannabismagazin weitere Infos über den Cannabis-Anbau, News und Entertainment. Die neue Ausgabe (01/2017) ist seit gestern für schlappe 2,60 Euro im gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Growshop erhältlich.

 

 Weblink: Highway am Kiosk finden

HEUTE AM 24. DEZEMBER IM ADVENTSKALENDER: LED-Easdesy Hydro Vario 50 W – 210 W von i-grows im Wert von 690 Euro

 

Highway – Das Cannabismagazin und i-grows wünschen frohe Weihnachten! Heute ist es endlich so weit, der Weihnachtsmann ist im Anmarsch – doch vorher muss noch das letzte Türchen im Highway-Adventskalender geöffnet werden:

 

Und hinter Türchen Nummer 24 verbirgt sich ein dicker Hauptpreis, eine LED-Leuchte für Profis: Wir verlosen heute das Modell LED-Easdesy Hydro Vario 50 W – 210 W aus dem Hause i-grows, einem jungen, innovativen Unternehmen aus der Schweiz, das High-End-LED-Leuchten und neue Klima- und Energiemanagementsysteme vertreibt.

 

Die LED-Easdesy Hydro Vario 50 W – 210 W, die es heute zu gewinnen gibt, ist eine Neuentwicklung aus dem Bereich der LEDs, die durch verschiedene Auswahlmöglichkeiten sehr energieeffizient arbeitet und so dem Einsatzbereich optimal angepasst werden kann. Durch die sehr niedrige Birnentemperatur von 55 °C kann die Lampe theoretisch bis auf zwei Zentimeter über die Pflanzen gehängt werden. Verwendbar und auch installierbar ist die Easdesy Hydro Vario sowohl horizontal wie auch vertikal.

 

Den Vergleich mit anderen Leuchtmitteln muss die Leuchte nicht scheuen: Im Gegensatz zu Hochdruck-Gasentladungslampen und typischen anderen LEDs hat die Easdesy Hydro Vario keine Reflektor- oder Linsenverluste zu vermelden. Auf 20.000 Stunden gesehen hat die Easdesy fünf Prozent Ausfälle – etwa zehnmal weniger als Hochdrucklampen. Mit zwei der LEDs kann eine 600-Watt-NDL komplett ersetzt werden – bei selbem Ertrag und über fünfzig Prozent weniger Energieeinsatz.

 

Durch ein geschütztes System mit Fokussierung auf die sogenannte diffuse Strahlung konnten die Hersteller von i-grows eine um 35 Prozent erhöhte Strahlungsaufnahme gegenüber herkömmlichen Leuchten erreichen: Je mehr Lichtpunkte man über eine bestimmte Fläche verteilt, desto mehr diffuses Licht hat man generiert. Daher setzt i-grows Hunderte mittelstarke LEDs statt wenige sehr starke ein. Durch das diffuse Licht hat man viel weniger Schatten und die gleichmäßig bestrahlte Fläche kann so von einer verbesserten Photosynthese profitieren.

 

Mehr Informationen zu den LEDs von i-grows findet ihr unter www.i-grows.ch

 

Und nun wollen wir den Heiligabend eines oder einer Glücklichen besonders hell erleuchten und verlosen eine Easdesy Hydro Vario 50 W – 210 W im Wert von 690 Euro. Alles, was ihr tun müsst, um zu gewinnen, ist folgende Frage zu beantworten:

 

Gewinnfrage:

Wer ist der Sponsor des heutigen Gewinns im Adventskalender?

a) Apple

b) i-grows

c) Marlene Mortler

 

Alle richtigen Antworten bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Extra-Gewinnchance: Jeder Teilnehmer, der uns seinen Facebook-Namen in der E-Mail mitteilt und unter unserem heutigen Adventskalender-Facebook-Post zwei bis fünf Freunde im Kommentarbereich verlinkt, steigert seine Gewinnchancen um das 2-, 3-, 4- oder sogar 5-fache!

 

Gestern gewonnen (Pax 3) hat: Laura K.

 

Viel Glück und eine frohe Weihnachtszeit an alle Leser!

Eure Highway-Redaktion

 

Teilnahmebedingungen: Alle Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Außerdem sollten die Teilnehmer im Idealfall direkt ihre Anschrift mitsenden, andernfalls haben sie 48 Stunden Zeit auf die Gewinnbenachrichtigung zu reagieren, sonst geht der Preis an den nächsten. Die Teilnahme ist bis Mitternacht des heutigen Tages möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

HEUTE AM 19. DEZEMBER IM ADVENTSKALENDER: CleanLight Pro im Wert von 564,95 Euro!

 

Heute haben wir eine richtig dicke Überraschung in unserem Highway-Adventskalender! Wir verlosen in Kooperation mit dem Deutschland-Distributor Drehandel ein wirkliches Profi-Gärtnerwerkzeug – und zwar die CleanLight Pro im Wert von 564,95 Euro.

 

Aber was ist CleanLight? CleanLight bietet Produkte für UV-Pflanzenschutz, UV-Luftreinigung, UV-Wasserreinigung und UV-Flächendesinfektion. Im professionellen Gartenbau ist CleanLight derzeit in mehr als 20 Ländern erhältlich. Aber auch Hobbygärtner leiden unter Mehltau und Botrytis auf ihrer Ernte. Die CleanLight-Produkte sind Plug-and-Play-Produkte, die einfach zu benutzen sind. Die CleanLight Pro bekämpft Mehltau und Botrytis auf Pflanzen mit UV-Licht. CleanLight-UV-Pflanzenschutz ist eine saubere und effektive Möglichkeit, die Pflanzen gegen Krankheiten zu schützen und die Qualität zu verbessern. CleanLight Pro ist wirksam gegen Pilze, Viren und Bakterien.

Die
CleanLight Pro ist ein spezielles UV-Licht, das gerade stark genug ist, um Pilze, Viren und Bakterien abzutöten, aber den Pflanzen nicht schadet. CleanLight Pro ist daher eine organische und umweltfreundliche Methode zur Bekämpfung von Krankheiten. Dadurch wird zudem die Belastbarkeit und Qualität der Pflanzen erweitert und verbessert.

Da die
CleanLight Pro keine Rückstände auf den Pflanzen und Kulturen hinterlässt, kann sie in allen Phasen zu verwenden. Speziell für essbare und rauchbare Produkte ist das sehr relevant. Für CleanLight ist keine Lizenz erforderlich, dadurch kann jeder CleanLight anwenden.

 

Anstatt der CleanLight Pro, die wir heute verlosen, gibt es beim Hersteller auch eine CleanLight Hobby für kleinere Zuchtprojekte, die zum Preis von 244,95 Euro erworben werden kann. Weitere Informationen zu den CleanLight-Produkten gibt es beim Hersteller unter www.cleanlightdirect.com/de/ oder im Video, das ihr unter diesem Artikel findet.

 

Hier noch einige Hinweise zum Einsatz der CleanLight Pro:

- täglich anwenden

- nur 5 bis 10 Sekunden pro Pflanze/Bereich

- nach dem Einschalten die Lampe erst einmal für eine Minute warm werden lassen! Denn erst dann gibt sie die volle Menge UV-C Licht ab (genau wie andere Energiesparlampen ja auch erst nach ein paar Minuten die volle Lichtleistung erreicht haben)

- die CleanLight Pro kann auch zur Desinfektion vom Raum bzw. von Arbeitsmitteln wie Messern und Scheren verwendet werden!

- immer mit Brille und Handschuhen verwenden (im Lieferumfang enthalten)

 

Wenn ihr die CleanLight Pro gewinnen möchtet, müsst ihr nur die folgende Frage beantworten:

Gewinnfrage:

 

Wann erscheint die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin?

 

a) morgen, am 20.12.2016

b) an Heiligabend, dem 24.12.2016

c) am 420-Day, dem 20.4.2017

(Die Antwort findet ihr hier auf unserer Website)

 

Alle richtigen Antworten bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Extra-Gewinnchance: Jeder Teilnehmer, der uns seinen Facebook-Namen in der E-Mail mitteilt und unter unserem heutigen Adventskalender-Facebook-Post zwei bis fünf Freunde im Kommentarbereich verlinkt, steigert seine Gewinnchancen um das 2-, 3-, 4- oder sogar 5-fache!

 

Gestern gewonnen (T-REX von Tarik+Rosin) hat: Danièlle W.

 

Viel Glück und eine frohe Weihnachtszeit an alle Leser!

Eure Highway-Redaktion

 

Teilnahmebedingungen: Alle Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Außerdem sollten die Teilnehmer im Idealfall direkt ihre Anschrift mitsenden, andernfalls haben sie 48 Stunden Zeit auf die Gewinnbenachrichtigung zu reagieren, sonst geht der Preis an den nächsten. Die Teilnahme ist bis Mitternacht des heutigen Tages möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.