Wir freuen uns mit Donald Denzler einen neuen Autor an Bord begrüßen zu dürfen, der über einige Jahre an internationaler Cannabis-Erfahrung verfügt und sich uns und euch in der aktuellen Ausgabe unseres Magazins Highway – Das Cannabismagazin zur Begrüßung mit einer Passage aus seinem Leben vorstellt, die er Gras anbauend in den Niederlanden verbracht hat. An dieser Stelle präsentieren wir euch einen kleinen Auszug – den ganzen Artikel könnt ihr in der aktuellen Ausgabe von Highway lesen.

 

Während meiner Flucht vor den deutschen Behörden habe ich von 2003 bis Ende 2005 in Helmond gewohnt, erst bis 2004 in einem kleinen und dann bis Dezember 2005 in einem größeren Bauernhof. Wie überall habe ich auch in Helmond zunächst indoor unter Lampen und dann später auch im Garten mein Ganja angebaut. Der Bauernhof hatte etwa 80 bis 100 Quadratmeter Fläche und hatte einen ersten Stock.


Fred, der zuständige Wijkagent, so etwas wie ein Kontaktbereichsbeamter oder Revieroberkommisar, war ein freundlicher Mann der seine ersten 17 Jahre in Deutschland verbracht hatte – sein Vater war dort stationiert. Seine Meinung zur deutschen Drogenpolitik war ausgesprochen deutlich und er fand das Verhalten seiner „Kollegen“ äußerst unbegreiflich und schien selbst sehr tolerant. Er kam alle drei bis vier Wochen mal zum Kaffee vorbei und wir haben auf der Terrasse gesessen und geklönt. Ich habe ihm von Rastafari und meinem Verhältnis zu Cannabis erzählt und von den deutschen Grundrechtsverletzungen, wegen denen ich in den Niederlanden Asyl suche, doch da konnte er mir nicht weiterhelfen – zumindest auch kein Gedanke daran, mich auszuliefern; er erklärte sich sogar bereit, meinen Pass zu checken, um mich wegen möglicher Kontrollen in Holland eventuell beruhigen zu können. Da damals noch kein internationaler Haftbefehl gegen mich vorlag, kam er mit der freudigen Nachricht, dass ich in Holland keine Probleme haben werde, wenn ich kontrolliert werde – er habe persönlich alle drei Datenbanken gecheckt. Normalerweise checkt die Polizei nur zwei davon – alles clean.


Im Winter 2004/2005 hatte ich in einem großen Zimmer im Erdgeschoss sieben Lampen hängen und acht Kübel mit je fünf bis sieben Pflanzen von etwa einem Meter Höhe drunter, alles in der Blüte. Eines Tages kommt Fred und fragt, ob ich Weed hab, es sei so ein Geruch wahrzunehmen auf der Straße. Ich sage: „Ja, heb ik“. Ob er das mal sehen darf. Klar, sage ich. Vor der Tür wurde mir bewusst, dass Fred als Cop eine Knarre trägt. Ich teilte ihm mit, dass ich keine Waffen im Haus haben will und schlug vor, ihm den Vorhang vor dem Fenster von innen zu öffnen, damit er die Pflanzen durchs Fenster sehen könne. Doch das war ihm nicht genug und er schlug vor, seine Waffe zu entladen und das Magazin in seiner Aktentasche zu bewahren. Und so habe ich dem Vorschlag zugestimmt und wir sind in den Growroom. Er schaute sich die hängenden Lampen und die Kübel an und sah darin keine professionelle Anlage, so kam er denn auch zu dem Schluss: „Das ist privat, das ist kein Problem.“ Wir tranken Kaffee und er ging.


Mit dem heranrückenden Frühjahr 2005 habe ich ihn einmal gefragt, ob er damit ein Problem habe, wenn ich im Garten anpflanze. Er meinte nur, solange es nicht mehr ist als drinnen, wäre das okay. Um die nötige Erde und so weiter herbeizuschaffen, habe ich mir einen Anhänger für das Fahrrad gebaut. Da mir als Material nur Holzbretter von Paletten und Nägel zur Verfügung standen, habe ich also aus diesen Brettern einen Hänger mit Mittelachse von zwei Metern Länge und 80 Zentimetern Breite gebaut. Zwei Vorderräder sind in Holland nicht schwer zu finden. Als Anhängerkupplung ein dickes Tau durch ein Loch in einer Holzplatte am Hänger und am Gepäckträger des Fahrrades und oben und unten einen Knoten – funktioniert vorzüglich. Damit habe ich in tagelanger Arbeit von einer benachbarten Farm alten Pferdemist geholt. Immer vier bis fünf dicke Kübel voll und feste strampeln. Dazu Algenkalk, Brenneseln, Kombucha-Algensud und Urin in die Erde eingearbeitet. Kurz: der Acker war bereit und das Frühjahr konnte kommen – Growen mit polizeilicher Erlaubnis!


Durch meine eigenen Kreuzungen und selbstgemachten Steckis hatte ich Anfang 2005 rund 50 Jungpflanzen von sieben verschiedenen Sorten: Amnesia Haze, Lavender, Diesel sowie meine Kreuzungen K1, K3, K4 und Sweedish Summer. Wenn ich aus Samen growe, mache ich von jeder Pflanze schon ganz früh zwei oder drei Stecklinge, die ich zur Bestimmung des Geschlechtes benutze. Sobald die Wurzeln gezogen haben, setze ich sie unter eine Lampe mit zehn Stunden Licht und in wenigen Tagen sehe ich so, ob es sich bei der Mutter um eine Mutter oder einen Vater handelt. So muss ich nicht bis zum Herbst ein Männchen pflegen. Auf diese Weise konnte ich schnell die männlichen Pflanzen bereits im Frühjahr aussortieren. Es blieben 47 Pflanzen, eine erwies sich später als Zwitter...

 

...die Fortsetzung des Artikels findet ihr in der aktuellen Ausgabe von Highway, außerdem viele weitere News und Infos zu Cannabis und dem Anbau von Cannabis. Die neue Ausgabe von Highway könnt ihr an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk in Deutschland, Österreich und der Schweiz (oder als (Amazon-)E-Paper) für lächerliche 2,60 Euro (bzw. 1,89 Euro) erwerben:

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In der berühmten Stadt Oxford im Südosten Englands wurde am Freitag eine kleinere Cannabis-Aufzucht in einem Wald entdeckt und die Polizei verständigt. Als diese anrückte, waren der oder die Besitzer der Cannabispflanzen natürlich nicht zugegen. Was macht man also als guter (und wohlerzogener) Polizist? Man holzt die Cannabispflanzen ab und hinterlässt eine Nachricht für die Grower:

 

Oops! Tut uns leid, dass wir uns verpasst haben, aber ruft uns einfach jederzeit unter 101 an, um einen Deal auszuhandeln. Viel liebe, Küsschen – eure Polizei“

 

Trotz der netten Nachricht meldete sich allerdings bislang komischerweise kein Besitzer...

 

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Cannabisanbau in Linnich (NRW): Zwei Männer (Schwiegersohn und Schwiegervater) wurden in dieser Woche zu Bewährungsstrafen verurteilt, weil sie bei einem unterirdischen Cannabis-Zuchtprojekt mitgewirkt hatten. Dabei sind sie „mit einem Blauen Auge davongekommen“, wie es im Urteil des Landgerichts hieß.

 

Die Cannabisplantage, die verhandelt wurde, war auf dem Grundstück eines Heilpraktikers in unterirdischen Seecontainern auf recht professionelle Weise betrieben worden. Der Heilpraktiker hatte sich umgebracht, nachdem der Cannabisanbau vor zwei Jahren aufgeflogen war, wie der WDR berichtete.

 

Die beiden nun Angeklagten gaben an, dass sie dem Heilpraktiker nur aus Freundschaft zur Seite gestanden hätten und außerdem davon ausgingen, dass der Anbau des Cannabis der Versorgung von Krebskranken mit ihrem Medikament der Wahl diene.

 

Wir sagen: Es ist Zeit für die Legalisierung! Es darf einfach nicht sein, dass im Deutschland des Jahres 2017 erwiesenermaßen wirksame Medikamente gegen Krebs von Laien in verbuddelten Schiffscontainern illegal angepflanzt werden müssen. Es darf auch nicht sein, dass sich Ärzte und Heilpraktiker umbringen, nur weil man sie beim Anbau von Cannabis erwischt hat. Daher unsere Forderung: Cannabis muss augenblicklich legalisiert werden.

Das Pfropfen ist in der Welt der Blumen und Früchte ein bekanntes und beliebtes Verfahren. Die Cannabis-Community beschäftigt sich jedoch praktisch gar nicht mit diesem Thema. Dies ist merkwürdig, wenn man bedenkt, mit welchen Hindernissen nicht-kommerzielle Züchter häufig zu kämpfen haben – so zum Beispiel mit räumlichen Einschränkungen oder aber auch einer regulierten und nur geringen Menge an Cannabispflanzen, die in manchen Ländern legal angebaut werden darf. Im Folgenden wird unser neuer Autor Light Addict aus England, der Erfinder des Fluxings, erklären, wie Cannabis gepfropft wird.

 

Unser neuer Autor Light Addict

 

Was ist eigentlich Pfropfen? Pfropfen bedeutet nichts anderes, als dass man einen Zweig von einer Pflanze nimmt (in diesem Zusammenhang – das – Pfropfreis genannt) und auf einer anderen Pflanze aufsetzt (auf den sogenannten Wurzelstock). Theoretisch bietet die Pfropftechnik so sogar die Möglichkeit, verschiedene Cannabis-Strains auf einer einzigen Mutterpflanze zu züchten. So können daheim trotz Einschränkungen hinsichtlich Platz oder einer Obergrenze erlaubter Pflanzen viele verschiedene Cannabissorten angebaut werden.

 

Die Grundausstattung für das Pfropfen von Cannabis

  • Skalpell oder Rasierklinge

  • PTFE-Band/Klempnerband (sauber, formbar und dichtet perfekt ab)

  • Durchsichtiges Klebeband, um die Pfropfung auszurichten (optional)

  • Verschließbare Plastikbeutel (für kleine Feuchtigkeits-Zelte)

  • Gartendraht (mit Plastikverkleidung)

  • Glas Wasser

 

Um mit dem Pfropfen loszulegen, sollte man eine gesunde Spenderpflanze, die das Pfropfreis stellt, wählen. Für das Gegenstück wird eine ebenfalls gesunde Pflanze als Wurzelstock benötigt – sozusagen die Pfropfunterlage. Dafür kann theoretisch sogar eine männliche Pflanze gewählt werden, wenn es denn gewünscht werden sollte. Hat man seine Wahl getroffen, sollte man an beiden Pflanzen nach Zweigen mit ähnlicher Länge und ähnlichem Umfang suchen. Dies ist wichtig, da die beiden unterschiedlichen Pflanzengewebe im Folgenden miteinander verbunden werden sollen, was dadurch erleichtert wird. Jeweils ein Zweig beider Pflanzen bilden gemeinsam ein Pfropf-Paar. Anschließend muss man sich nur noch für eine der verschiedenen Pfropftechniken entscheiden. Ich habe mit den beiden beim Pfropfen verbreitetsten Methoden experimentiert und finde, dass die Kopulieren genannte Technik, die mit einem einzelnen schrägen Schnitt an den Zweigen arbeitet, hinsichtlich Handhabung und Geschwindigkeit am besten funktioniert.

 

So wird das Pfropfen mittels Kopulation vorbereitet

 

Die andere weitverbreitete Methode des Pfropfens ist das Spaltpfropfen, bei dem der Wurzelstock V-förmig eingeschnitten wird und dementsprechend das korrespondierende Ende in V-Form angespitzt wird. Dann werden beide zusammengesteckt und verbunden. Ich benötige für diese Methode jedoch wesentlich mehr Zeit und es wird eine sehr ruhige Hand für das Ausführen der Arbeit benötigt. Zudem kann die Verbindungsstelle bei dieser Technik öfter austrocknen.

 

So sieht das Spaltpfropfen aus

 

Daher möchte ich mich in diesem Artikel ausschließlich dem Kopulieren widmen. Um dieses durchzuführen, sollte man dafür sorgen, dass beide Pflanzen – also sowohl die Spenderpflanze, der das Pfropfreis entnommen wird, als auch die Pflanze, die den Wurzelstock bereitstellt – mindestens eine Stunde vor der Aktion ordentlich gewässert wurden. Dann sollte man sein Werkzeug (siehe oben) bereitlegen. Ich persönlich bereite meine neue Rasierklinge dann vor, indem ich sie ein paar Mal durch ein bisschen übriggebliebenes Cannabispflanzenmaterial fahren lasse. So säubere ich sie weitaus besser als mit einer fremden Substanz. Auch sollte man vorbereitete, also vorgeschnittene Teile des PTFE-Bands zur Seite legen. Wenn man das Kopulieren nutzt, ist Schnelligkeit äußerst wichtig, denn je kürzer die frischen Schnittstellen der Luft ausgesetzt werden, desto besser. Für die Schnittstellen selbst nutze ich den geraden Teil des Zweigs (Internodium) zwischen zwei Knoten (Nodi).

 

Das aufzusteckende Pfropfreis wird vorbereitet, indem... Den vollständigen Artikel zur Outdoor-Spotsuche findet ihr in der druckfrischen Ausgabe unseres Magazins Highway – Das Cannabismagazin, das für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Head- und Growshop erhältlich ist. Im Heft gibt es den kompletten Artikel sowie viele weitere nützliche Informationen zum Cannabisanbau.

 

 

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Na, das ist doch mal ein Schnäppchen! Wie wir Anfang des Monats berichteten, wurde aktuell die Aufzucht von 2,5 Tonnen Marihuana vor Gericht verhandelt, die in Sundern (NRW) und Umgebung in den Jahren 2003 bis 2007 angebaut wurden. Einer der Beteiligten, ein 46-jähriger Familienvater aus Kroatien wurde nun zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt – die Staatsanwaltschaft hatte fünfeinhalb Jahre Haft gefordert. Dafür, dass ihm eine tragende Rolle zugestanden wurde und die Menge für deutsche Verhältnisse enorm war, kann der 46-Jährige damit durchaus zufrieden sein.

 

Unzufrieden wird er allerdings weiterhin mit der Art und Weise sein, wie die Polizei ihm und seinen elf Mitbeschuldigten auf die Schliche kam: Schuld war höhere Gewalt – eine Überschwemmung, durch die eine 3.500 Quadratmeter große Lagerhalle, die den Herrschaften zur Aufzucht des Marihuanas diente, versehentlich aufflog, als sich die Feuerwehr Zutritt verschaffte.

Das neue Heft ist da! Die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin ist ab sofort für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Head- und Growshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

 

Highway ist ein Lifestyle-Magazin, dessen vorherrschendes Thema Cannabis ist.  Ein junges und professionelles Team von Journalisten und Kommunikations-Designern treibt das Magazin voran. Dieses Magazin bedient keine Vorurteile – es räumt mit ihnen auf!

 

Titelstory SXTN im Interview „Sie denken, dass wir kiffen, weil wir blöde sind. Lass mal Gras über die Sache rauchen. Wir fühlen uns einfach wohl in dieser Höhle drin.“ – Die Lieder der zwei jungen Frauen des Rap-Duos SXTN behandeln auch immer wieder die schönste Nebensache der Welt: das Kiffen. Highway besuchte SXTN im Tonstudio.

 

 

Growing Cannabis pfropfenDas Pfropfen ist in der Welt der Blumen und Früchte ein beliebtes Verfahren. Die Cannabis-Community beschäftigt sich jedoch praktisch gar nicht mit diesem Thema. Dies ist merkwürdig, die Möglichkeiten sind groß: unser neuer Autor Light Addict erschuf so etwa eine Mutterpflanze, an der 14 verschiedene Sorten wachsen.

 

 

 Business International Cannabis Business Conference Berlin Eine Cannabis-Konferenz nur für Business-Teilnehmer, die auch noch um die 500 Euro Eintritt kostet – und das mitten in Berlin? Ein Flop? Mitnichten! Über 1.000 Teilnehmer und Referenten aus 32 verschiedenen Ländern reisten in die deutsche Hauptstadt, um sich auszutauschen.

 

 

Growing Klonen ohne Mutterpflanzen – Was tun, wenn der Platz zum Cannabisanbau extrem begrenzt ist, man den eigenen Nachschub aber dennoch aus eigenen Stecklingen züchten möchte? Dann muss man ohne Mutterpflanzen klonen. Dabei haben wir einem Dachbodenbewohner und passionierten Grower über die Schulter geschaut.

 

 

Story Wenn die Polizei beim Growing hilft – Unser zweiter Neuzugang dieser Ausgabe, Autor Donald Denzler, berichtet von seiner Flucht vor der deutschen Justiz, die ihn nach Holland führte, wo die Welt schon ganz anders aussieht: niederländische Beamte scheinen gerne dazu bereit zu sein, einen mittelgroßen Cannabis-Grow zu fördern und zu schützen.

 

 

 

Recht Ermittlung des THC-Werts – Wer bereits einmal Ärger mit dem Gesetz oder der Führerscheinstelle hatte, wird sich auch schon einmal mit den jeweiligen vorgeschriebenen THC-Grenzwerten beschäftigt haben, die für eine Verurteilung zugrunde gelegt werden. Doch was, wenn es zu Ungenauigkeiten bei der Messung des THC-Werts kommt?

 

 

Growing Umgruppieren von Indoor-Pflanzen – Ein Platz an der Sonne: Cannabispflanzen benötigen große Mengen Licht. Dies ist oft zum Nachteil der Pflanzen am Rand einer Cannabiszucht, die dementsprechend geringere Erträge abwerfen. Je nach Grow-System kann dieses Problem schnell und mit einfachen Mitteln gelöst werden.

 

 

 

 Weitere Artikel Film: Ted +++ Sortenportrait: Early Amnesia CBD +++ Kiffertypen: Der Künstler +++ High Five: Marihuana-Mythen +++ Grow-Goodies: Pflanzenleuchte LEDone +++ Sortenportrait: Blue Dream CBD +++ und vieles mehr...

 

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Cannabisanbau wird teilweise hart bestraft und auch die Beihilfe zum Anbau von Marihuana wird immer wieder mal mit empfindlichen Haftstrafen belegt. Ein 35-Jähriger, der im Wissen, dass dort Marihuana angebaut wurde, eine Lagerhalle in Goch bei Kleve vermietet hatte, wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt. Nach seiner Darstellung, habe er mit Aufzucht, Handel und Vertrieb nichts zu tun gehabt, lediglich 900 Euro monatlich als Miete empfangen.

 

Ein 54-Jähriger, der in der Halle gelebt und diese auch bewacht haben soll, wurde hingegen – ebenfalls wegen Beihilfe – lediglich zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt. Die Anlage bestand zum Zeitpunkt der Entdeckung aus 1.760 Cannabispflanzen, wie „RP Online“ berichtet. Der eigentliche Betreiber der Cannabiszucht konnte im Prozess nicht ermittelt werden.

Marihuana wird in Deutschland sehr häufig angebaut – sogar holländische Coffeeshops werden teilweise mit deutschen Züchtungen versorgt. Täglich werden von der Polizei Kilos und Cannabiszelte gefunden. Doch seit gestern wird vor dem Arnsberger Landgericht einer der größten Cannabisfunde des Landes verhandelt: und zwar geht es um nicht weniger als 2.500 Kilo Marihuana, die in verschiedenen Lagerhallen angebaut worden sein sollen.

 

Aufgeflogen waren die Beschuldigten durch – wie man es in Versicherungskreisen nennt – höhere Gewalt: Bei einem Hochwasser vor zehn Jahren in Sundern wurde eine Lagerhalle überflutet. Als die Feuerwehr diese inspizierte, stellte sich heraus, dass die ganze Halle allein der Marihuanaproduktion diente. Wie beim „WDR“ zu lesen war, führte dies zur Entdeckung weiterer Cannabisplantagen in ganz Deutschland.

 

Einige der Beschuldigten, die als Helfer und Kuriere eingestuft wurden, sind bereits in früheren Prozessen verurteilt worden. Der gestern gestartete Prozess dreht sich nun vor allem um den Hauptangeklagten, der sich ins Ausland abgesetzt hatte, vergangenes Jahr aber in Kroatien festgenommen wurde.

Unglaublich aber wahr. Bereits das dritte Mal innerhalb von einem Jahr berichten wir davon, dass jemand, der Cannabis anbaut, durch die Polizei erwischt wird, indem er Sachen aus dem Fenster wirft.

 

Vergangenen Juli schmiss ein Spezialist seinen Fernseher aus dem 6. Stock, um seine Cannabisplantage zu offenbaren, im November krakeelte ein Wiener durch seine Straße und warf alles, was gerade zur Hand war, auf die Straße. Ergebnis des anschließenden Polizeibesuchs: Der Fund von 144 Cannabispflanzen und 812 Gramm Marihuana.

 

Gestern morgen gegen zwei Uhr wollte sich wohl auch ein Mann aus Aachen mit den beiden Vollprofis gemein machen – eine bessere Erklärung, warum er mitten in der Nacht eine Glasflasche und einen brennenden Karton aus dem Fenster warf, gibt es bislang nicht.

 

Nachdem ein Nachbar der von Passanten gerufenen Polizei Zugang zum Haus verschaffte, öffnete der Wohnungsinhaber auch nach mehrfachem Klingeln, machte aber keine Angaben zu seiner Fensteraktion. Die Polizei wurde dabei jedenfalls auf „tütenweise geerntetes Cannabis“ sowie mehrere anscheinend selbstgebaute Grow-Kästen aufmerksam.

 

Was die Polizei unter „tütenweise“ Cannabis versteht, kann man sich zusammenreimen, wenn man einen Blick auf das Originalfoto eines der aufgefunden Grow-Kästen wirft (siehe Bild oben). Den Mieter und zwei weitere in der Wohnung anwesende Personen nahm die Polizei vorläufig fest; das Cannabis, mehrere Computer und Datenträger wurden beschlagnahmt. Die Kripo hat die Wohnung versiegelt und Ermittlungen aufgenommen.

Die Outdoor-Growing-Saison klopft in Mitteleuropa bereits an die Tür. Guerilla-Grower (und solche, die es werden wollen) sollten spätestens jetzt mit der Grow-Spot-Suche anfangen. Doch was macht einen guten Platz für einen Guerilla-Anbau aus? Unser Grow-Experte Junior Gong hat sich ausführlich Gedanken zu dieser Thematik gemacht und teilt sie im Folgenden mit der Leserschaft.

 

Als Guerilla-Grow bezeichnet man eine Art des Outdoor-Growings, bei der man im Optimalfall nicht nur einen, sondern gleich mehrere Growplätze sucht, vorbereitet und anschließend mehrere Pflanzen auf diese Grow-Spots verteilt. Doch bevor es mit dem Guerilla-Grow losgeht, sollte man als Grower rechtzeitig mit den Vorbereitungen anfangen, um am Ende nicht hetzen zu müssen. Die Vorbereitung kann hier grob in vier Punkte unterteilt werden: Punkt eins ist das Finden von passenden Grow-Spots, an denen man später seine Pflanzen aussetzen möchte. Punkt zwei ist die Bestimmung des optimalen Zeitpunkts zum Aussetzen, sodass noch genug Zeit für den Einkauf von Cannabissamen und des ganzen Equipments sowie die Vorzucht bleibt. Denn Punkt drei ist das Aussuchen und Bestellen von Cannabissamen, die zu den gewünschten Spots und dem gewünschten Aussaat-Zeitpunkt passen. Punkt vier ist das Kaufen von benötigtem Equipment und Werkzeug.

 

Der erste Punkt – die Suche nach dem oder den passenden Grow-Spots – ist oft der langwierigste Teil der gesamten Vorbereitung. Es ist zwar der aufwendigste Punkt, aber auch der größte Erfolgsfaktor für einen ertragreichen und sicheren Guerilla-Grow. Es sind eine Menge Faktoren, die bei der Auswahl eine Rolle spielen: Zunächst sollte man wissen, dass es nicht DEN perfekten Grow-Spot gibt. Alle Spots haben ihre Vor- und Nachteile, die beachtet werden müssen. Welche Spots am Ende die passenden sind, hängt auch oft von der persönlichen Situation des Growers ab. Steht ein Auto zur Verfügung? Dann kann man auch weiter entfernte Spots in Betracht ziehen. Gleichzeitig muss man aber auch bedenken, dass die Nummernschilder mit dem Besitzer in Verbindung gebracht werden. Wenn man beispielsweise einen Hund hat, hat man auch stets eine Ausrede, falls ein Förster nachfragt, warum man denn mitten im Wald sein Auto abstellt. Im Idealfall beginnt die Spot-Suche für das darauffolgende Jahr bereits zwischen Ende September und Mitte Oktober. Zu dieser Zeit ist noch genügend Sonne da, um die Licht-Situation zu beurteilen. Auch sind Sträucher und Gestrüpp voll ausgewachsen. So kann man sehen, ob sie ausreichend Sichtschutz bieten. Aber auch kurz vor dem Start des Guerilla-Grows ist es noch gut möglich, einen passenden Spot zu finden. Nur dann muss man sich darüber klar sein, dass manche Büsche noch nicht ausgewachsen sind und auch dass viele Unkraut-Pflanzen sich noch nicht dort befinden, wo sie später sprießen werden. Die wohl wichtigste Bedingung für einen Grow-Spot ist, dass er zum Süden – oder noch besser Süd-Osten – hin offen sein sollte. Sonnenlicht aus Süd-Osten hat den Vorteil, dass die Morgensonne das Wachstum der Pflanzen schon früh am Morgen anregt.

 

Als Guerilla-Grower sollte man einkalkulieren, dass im Schnitt einer von vier Spots pro Jahr entdeckt wird. Das passiert sogar Outdoor-Growern mit jahrelanger Erfahrung. Genau voraussagen lässt sich das nicht, denn meist ist es purer Zufall, dass ein Förster oder ein Wanderer auf Abwegen eine Pflanze entdeckt. Diesen Verlust sollte man als Grower einfach hinnehmen und von vornherein einkalkulieren. Vor dem Auskundschaften sollte man wissen, dass bestimmte Areale und Grundstücke absolut tabu sein sollten. Dazu gehören Militär-Übungsgelände, Spots im Fünf-Kilometer-Sichtradius von Jäger-Hochsitzen sowie Spots unmittelbar neben Straßen-Schildern, Zäunen, Zaunpfählen, Stellplätzen, Markierungen, Schlagbäumen. Auch sind Spots tabu, an denen schon einmal Cannabispflanzen gestohlen oder durch Dritte gefunden wurden. Solche Spots sind für mindestens fünf Jahre „verbrannt“ und man sollte einen großen Bogen um sie machen.

 

Mit Einschränkungen geeignet sind Landschafts- und Vogelschutzgebiete. Hier sollten sich Grower informieren, wie oft und zu welchen Zeiten dort Jäger, Förster, Kontrolleure und so weiter verkehren oder ob eventuell der Zugang gänzlich untersagt ist. Auch sollte man beachten, dass Flächen in öffentlichem Besitz stets besser geeignet sind als Privatgelände. Kommunen-Flächen werden in der Regel seltener besucht, wobei es hier durchaus Ausnahmen gibt. Am Ende sollte man sich also informieren, auf was für einer Fläche der potentielle Spot liegt und was die Verwaltung in den nächsten zwölf Monaten dort vor hat. Oft sind solche Informationen den Bürgern öffentlich zugänglich.

 

Den vollständigen Artikel zur Outdoor-Spotsuche findet ihr in der druckfrischen Ausgabe unseres Magazins Highway – Das Cannabismagazin, das für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Head- und Growshop erhältlich ist. Im Heft gibt es den ganzen Artikel und die Fortsetzungen der wie folgt beginnenden Absätze:

 

Am besten geeignete Bereiche sind beispielsweise Waldränder. Dort finden sich oft...

Die Suche nach passenden Grow-Spots lässt sich am besten in zwei Schritte einteilen....

Ein sicherer Spot sollte möglichst zugewachsen und nicht von außen einsehbar sein. Je dichter und unzugänglicher der Wuchs, desto besser. Zu achten ist zum Beispiel auf...

Hat man nun eine potentielle Lichtung oder Aue entdeckt...

Die Qualität des Bodens wird auch durch sogenannte Zeigerpflanzen klar, die...

Hat man einmal einen ausreichend sicheren und gleichzeitig hinsichtlich Boden und Licht geeigneten Spot gefunden...

 

Ihr möchtet wissen, wie diese Absätze weitergehen? Dann kommt ihr nicht um die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin herum. Ebenfalls im Magazin enthalten sind viele weitere Cannabis-News und Cannabis-Entertainment sowie viele Informationen zum Anbau und zur Verarbeitung von Cannabis, Marihuana und Haschisch. Ab sofort zu finden in der brandneuen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin. Erhältlich für lächerliche 2,60 Euro an jedem gutsortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop.

 

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