Ja liebe Leser, heute ist der 18. – und nicht etwa der 1. April. An dem haben wir euch, wie es sich gehört, mit einem schönen Aprilscherz versorgt. Aber heute (und allen anderen 363 Tagen) ist es mal wieder bitterer Ernst. Auch wenn es zum Lachen ist.

 

Aber von vorne: Vergangenen Mittwoch begab es sich, dass in einer Indoor-Cannabis-Aufzucht in Wien ein 40-jähriger Mann bei der Cannabisernte war. Irgendwie scheint er aber nicht ganz bei der Sache gewesen zu sein, denn wie „heute.at“ berichtete, muss er sich dabei seine Ernte-Schere versehentlich in den Oberschenkel gerammt haben.

 

Das war schon mal dämlich. Noch dämlicher war es aber, aufgrund der Schmerzen wie ein Bekloppter zu brüllen. Denn das rief die Nachbarn auf den Plan, welche die Polizei über das große Geschrei informierten.

 

Diese rückte an, fand den blutenden Schreihals – und aber leider auch 65 Cannabispflanzen sowie 3,5 Kilogramm Marihuana. An der Wohnanschrift des Manns wurden weitere 30 Pflanzen und 600 Gramm Cannabis aufgefunden, sodass er sich nun in Untersuchungshaft befindet.

 

Messer, Gabel, Schere, Licht... na ihr wisst schon Bescheid.

Wiz Khalifa, der erfolgreiche US-Rapper, der aus seiner Vorliebe fürs grüne Kraut schon lange keinen Hehl mehr macht, hat für seine Anhängerschaft und alle cannabisaffinen Zocker (von denen es bekanntlich einige gibt…) etwas Besonderes im Gepäck: „Wiz Khalifa’s Weed Farm", eine Art Grower- beziehungsweise Aufbausimulation für Android und iOS.

In Anlehnung an etwa das ähnlich gelagerte „Weed Farmer" hat der Spieler die Aufgabe, eine eigene Cannabisplantage aufzuziehen und beständig auszubauen. Je höher die Erträge, desto mehr kann der Spieler in besseres Equipment wie zum Beispiel Lampen investieren, was wiederum die Erntemenge vergrößert.

Khalifa selbst ist von dem Spiel mehr als angetan (welche Überraschung!), wie man auf seinem Instagram-Account erfahren kann: „Es ist ein unterhaltsames Spiel und ich zock es die ganze Zeit. Besser als Pokémon!“ Doch wie man sich im Gameplay-Video (siehe unten) überzeugen kann, macht das Ganze tatsächlich einen mehr als soliden Eindruck.

Passend zum Inhalt des Spiels ist der Veröffentlichungstermin gewählt worden: Das Spiel erscheint offiziell am 20. April, dem Weltkiffertag. Doch aufgepasst: Wer schon jetzt in den Genuss des Spiels kommen will, kann sich auf der Website für eine Testversion bewerben und mit etwas Glück auch noch ein Meet & Greet mit Wiz Khalifa im Kifferparadies Colorado gewinnen (natürlich inklusive Flug und Übernachtung).

Cannabis-Anbau in Deutschland, ganz legal? Dies ist die Zukunft, denn wie wir berichteten, gibt es in Deutschland seit einigen Wochen Cannabis auf Rezept. Dieses stammt derzeit noch aus Importen, doch bereits im Jahr 2020 sollen die angeblich bloß zwei Tonnen Cannabis, die laut der staatlichen Cannabisagentur pro Jahr benötigt werden sollen, in Deutschland produziert werden.

 

Seit Anfang der Woche ist das Vergabeverfahren für die Bewerbung für Lizenzen zum legalen Anbau von medizinischem Cannabis in Deutschland veröffentlicht worden. Und das sorgt bei vielen deutschen Firmen, die nun auf das Cannabisgeschäft setzen wollten, für großen Unmut.

 

Denn: Es werden zehn Lizenzen für zehn verschiedene Sorten Cannabis vergeben. Eine Firma kann sich maximal auf sieben Lizenzen bewerben, das bedeutet, dass die zehn Lizenzen an zwei bis zehn Firmen vergeben werden. Grundvoraussetzung für eine Bewerbung zum Cannabisanbau ist durch ein Punktesystem in der Praxis jedoch der Nachweis, bereits legal medizinisches Cannabis angebaut zu haben. Und das ist in Deutschland bislang nicht möglich gewesen.

 

Das Vergabeverfahren sieht ein Punktesystem vor, bei dem die Lizenzen an die Bewerber mit den meisten Punkten vergeben werden (wenn diese im Anschluss auch alle weiteren Bedingungen erfüllen). Je mehr 50-Kilo-Lieferungen man von legalem medizinischem Cannabis produziert und geliefert hat, desto mehr Punkte bekommt man. Somit ist praktisch ausgeschlossen, dass eine rein deutsche Firma eine Lizenz für den staatlichen Cannabisanbau bekommen kann, da sie noch niemals Cannabis produzieren konnte. Eine Ausnahme wäre, wenn es für eine oder mehrere der zehn Lizenzen nur Bewerber gäbe, die alle noch nie Cannabis angebaut hätten.

 

Andernfalls besteht die einzige Aussicht auf Erfolg darin, eine Kooperation mit einem entsprechenden ausländischen Unternehmen, das diese Bedingungen erfüllt, – etwa aus Kanada – einzugehen. Was das ganze nicht leichter macht: Die Bewerbung muss bis zum 5.6. dieses Jahres eingereicht werden – ein bisschen wenig Zeit, um internationale Kontakte zu knüpfen und dementsprechende Verträge aufzusetzen. Immerhin muss nicht direkt mit der Standortsuche und Ähnlichem begonnen werden, denn der nächste Schritt sieht vor, solche Pläne dann erst in der Theorie zu entwickeln und einzureichen. Allerdings müssen die ersten 200 Kilo pro Lizenz dann auch im Jahr 2020 geliefert werden – ansonsten ist die Lizenz vermutlich auch direkt wieder weg.

 

Weblink: Ausschreibung der Cannabisagentur zum medizinischen Anbau in Deutschland

Nicht wenige Grower nutzen Kameras, um ihre Plantagen zu überwachen. Schließlich ist so eine Cannabis-Pflanzung durchaus eine brisante Angelegenheit, erst recht im Raum München, wo sich folgender Vorfall ereignete.


Vermutlich um rechtzeitig über drohende Gefahren in Form von neugierigen Nachbarn, der anrückenden Staatsmacht dergleichen informiert zu werden, kaufte sich ein 49-jähriger Elektrotechniker eine (gebrauchte) Webcam mit eingebautem Bewegungssensor, die jederzeit ein Auge auf seine wertvollen Pflänzchen haben sollte.


Wie sich allerdings herausstellte, sendete die Kamera die aufgezeichneten Bilder per E-Mail aber an einen völlig unbeteiligten Mann, der eben dieselbe Webcam zuvor erstanden und eingerichtet hatte, sie aber nach kurzer Zeit aus unbekannten Gründen wieder zurückgegeben hatte. Dieser dürfte über den seltsamen Video-Spam in seinem Posteingang einigermaßen überrascht gewesen sein, ließ es sich aber als (vielleicht etwas zu) ordnungsliebender Süddeutscher daraufhin nicht nehmen, umgehend die Polizei über den Vorfall zu informieren.

 

Laut Münchener Abendzeitung stellten die anrückenden Beamten neben 115 Cannabispflanzen unter anderem noch ein verbotenes Samurai-Schwert und ein Tomahawk in der Wohnung des Growers sicher.

Jedes Jahr im Sommer strömen Zehntausende Arbeitsuchende aus den USA und sogar aus dem Ausland nach Nordkalifornien, um in der Cannabisbranche Arbeit zu finden. Die meisten dieserTrimmingrants werden, wie der Name bereits andeutet, als Trimmer eingestellt. Bewaffnet mit kleinen Scheren befreien sie nach der Erntephase einige Wochen lang die noch nicht getrockneten Buds von Blättern und anderem unerwünschten Pflanzenmaterial. Was sich für den ein oder anderen Hobbygrower nach einer gemütlichen Spassveranstaltung anhört, ist in Wahrheit mühevolle Kleinarbeit im Akkord. Schließlich sind die Erntemengen enorm und die Buds müssen zwecks Schimmelvermeidung so schnell wie möglich weiterverarbeitet werden.


Doch wie „Business Insider“ berichtet, könnte sich bald die Anzahl der benötigten Trimmigrants deutlich verringern. Denn auch in der boomenden amerikanischen Cannabiswirtschaft wird zunehmend auf Automatisierung gesetzt. Die Firma Bloom Automation hat nun einen Trimroboter zur Marktreife gebracht, der den bereits seit einiger Zeit erhältlichen maschinellen Trimmern deutlich überlegen sein soll. Diese sind aufgrund ihrer oft unsauberen Arbeit bisher kein adäquater Ersatz für die menschliche Arbeitskraft. Die Trimroboter von Bloom Automation hingegen sollen dem Menschen dank Computervision und künstlicher Intelligenz in puncto Sorgfalt und Geschwindigkeit (ca. ein halbes Kilo am Tag) durchaus ebenbürtig sein. Es ist also durchaus wahrscheinlich, dass in den nächsten Jahren auch einige Arbeitsplätze im als Jobmotor angepriesenen Cannabusiness verloren gehen werden. Bloom Automation selbst gibt an, dass eine einzige menschliche Arbeitskraft ausreichen soll, um eine Anlage von mehreren Roboter-Trimmern zu steuern und zu überwachen.

 

Bleibt (für die cannabisaffinen Amerikaner) zu hoffen, dass dann auch die Preise von Marihuana für den Endverbraucher in Zukunft deutlich sinken werden…

Update vom 2.4.: Viele haben es schon geahnt... April, April!

 

Cannabis sativa und Camelina sativa – nur ein paar Buchstaben Unterschied im Lateinischen, aber im Deutschen wird die Verwechslung doch offensichtlich: Cannabis sativa bleibt Cannabis und Camelina sativa wird zum Leindotter, einer Pflanzenart aus der Familie der Kreuzblütengewächse.

 

Diese Verwechslung führt bereits zu einigem Aufsehen in einer Baumarkt-Filiale in der deutschen Großstadt Münster (Nordrhein-Westfalen). Und das hat einen Grund: der dortige Marktleiter Marc O. hat auf dem Bestellschein bei der zuständigen österreichischen Lieferfirma die Häkchen falsch gesetzt. Dies berichtet uns Highway-Autor Christian Fromm, der lange Zeit selbst in dem Baumarkt gearbeitet hat und durch ehemalige Kollegen von dem Versehen informiert wurde.

 

Das Beste an der Geschichte ist aber: Marktleiter Marc O. wurde bislang nicht informiert und so findet der Verkauf der Cannabis-Stecklinge (ausgeschildert als Leindotter-Stecklinge) nach wie vor statt. Viele Baumarkt-Besucher bemerken den Unterschied nicht. Leindotter ist allerdings auch nicht gerade das gefragteste Produkt auf dem Markt, sodass viele Menschen gar nicht erst in die Blumentöpfe schauen.

 

Aber einige aufmerksame Kunden haben bereits zugegriffen: da die Stecklinge für 2,99 Euro angeboten werden, waren manche Käufer sogar schon zum zweiten oder dritten Mal dort, um sich einzudecken. Einige kauften wohl auch eine Handvoll Pflanzen zum Spaß, ohne vermutlich überhaupt über ein Grow-Zelt oder ähnliches Zubehör zu verfügen.

 

Welcher Strain den Pflanzen zugrunde liegt, ist leider nicht zu sagen, aber da der Lieferant nur vier verschiedene Sorten im Angebot hat, wovon zwei Sativa-Hybride sind, wird vermutet, dass es sich um Amnesia Haze handelt.

Zu gerne berichten wir von Cannabis-Züchtern, die sich auf die unmöglichsten Weisen selbst bei der Polizei anschwärzen. Aber die heutige Meldung ist mal wieder eher in der Kategorie „Freundliche Nachbarn“ einzuordnen.

 

Denn wie die „Passauer Neue Presse“ berichtet, wollte eine Frau im Landkreis Passau nach eigenen Aussagen eine ältere Dame besuchen. Doch als diese nicht die Tür öffnete, drückte sie selbst die Klinke der nicht abgesperrten Wohnung herunter und trat ein. Doch sie hatte sich in der Tür geirrt – dies wurde ihr auch recht schnell klar, denn in der Wohnung, die sie betreten hatte, wurde Cannabis angebaut.

 

Statt sich wie ein guter Mensch zu verhalten, sich zu schämen, in fremde Wohnungen einzudringen, und still und heimlich die ältere Dame aufzusuchen, rief die Frau natürlich direkt die Polizei. Dies führte zu einer Hausdurchsuchung, dem Fund der Pflanzen und einer größeren Menge Marihuana sowie zu Ermittlungen gegen den 23-jährigen Bewohner und einige seiner Bekannten.

 

Natürlich: wer Cannabis anbaut, sollte auch die Tür abschließen. Aber trotzdem gilt natürlich ebenso: wer Cannabis anbaut, sollte nicht die Tür abschließen müssen!

Cannabis bewässern – klingt eigentlich wie ein einfaches Thema: Wasser rein und fertig? Nicht ganz! Um am Ende eine gesunde und kräftige Cannabispflanze großgezogen zu haben, muss ein Grower bei der Bewässerung einige Dinge beachten. In diesem Artikel liefert Grow-Experte Junior Gong daher einige Tipps zum Bewässern bei einem Grow auf Erde und auf Cocos.

 

Wasser ist quasi das Transportmedium für Nährstoffe und Mineralien, die die Pflanze für ihr Wachstum braucht. Über den Vorgang der Osmose wird Wasser samt der darin gelösten Nährstoffe aus dem Growmedium angesaugt und durch die Pflanze transportiert. Die Nährstoffe werden in den Zellen verarbeitet und anschließend verdunstet das Wasser über die Spaltöffnungen der Blätter.

Ein typischer Anfängerfehler ist es, der Pflanze zu viel oder zu wenig Wasser zu geben. Gerade wenn man nie wirklich mit Zimmerpflanzen zu tun hatte und zum ersten Mal growt, fehlt einem die Erfahrung beim Gießen. Bekommt die Pflanze nicht genug Wasser, kann sie nicht ausreichend Nährstoffe aufnehmen. Es bilden sich dadurch Nährstoffmängel. Die Cannabispflanze benötigt außerdem für die chemischen Vorgänge (etwa die Photosynthese) ausreichend Wasser in den Zellen. Wird zu wenig gegossen, wird der gesamte Stoffwechsel gebremst und das Wachstum stark gehemmt. Die Pflanze droht von innen auszutrocknen. Zu viel Wasser ist aber genauso schädlich. Ist der Boden zu sehr durchwässert, kann Wurzelfäule entstehen, die gerade von Anfängern meist nicht erkannt wird. Zudem steigt die Schimmelgefahr immens, da sich Pilze in feuchten Umgebungen ohne viel Bewegung rasend schnell ausbreiten können. Hinzu kommt, dass die Wurzeln bei zu viel Feuchtigkeit nicht genug Sauerstoff bekommen und absterben können.

Damit die Cannabispflanze prächtig wachsen und gedeihen kann, muss also bei der Bewässerung ein gesundes Mittelmaß gefunden werden. Auch bedacht werden muss, dass die Zusammensetzung des Wassers auch eine wichtige Rolle spielt. Im Idealfall hat Gießwasser für Cannabis einen neutralen pH-Wert von circa 7, einen EC-Wert von 0,2 bis 0,4 und eine Zimmertemperatur von 22 bis 24 °C. Damit kann es den pH-Wert des Bodens nicht kaputt machen und die Pflanze nicht übersalzen. Gleichzeitig ist es damit perfekt geeignet, um Dünger anzumischen.

 
Es wäre zu schön, wenn man ganz unkompliziert das Wasser aus dem Hahn nehmen und damit die Cannabispflanze gießen könnte. Leider ist es aber nicht ganz so einfach. Leitungswasser enthält Kleinstmengen an Salzen, Mineralien und Chemikalien, die zwar für den menschlichen Organismus keine Gefahr darstellen, aber der Cannabispflanze schaden können. Das größte Problem ist der Kalk im Wasser, der das Substrat versalzen kann. Zu viel Salz kann die Wasseraufnahme der Pflanze bremsen. Ab einer bestimmten Salz-Konzentration droht die Umkehrosmose und der Boden beginnt, Wasser aus der Pflanze zu saugen. Ohne Gegenmaßnahmen trocknet die Pflanze rasant aus und stirbt einen schnellen Tod. Je nach Gegend kann der Kalkgehalt im Leitungswasser sehr hoch sein. Kalk ist nichts anderes als ein Salz und muss herausgefiltert werden. Bei hartem, also sehr kalkhaltigem Leitungswasser macht es Sinn, etwa fünfzig Euro in ein EC-Meter zu investieren, um den Salzgehalt des Leitungswassers im Blick zu behalten. Ist der EC-Wert des Leitungswassers nur leicht erhöht, ist eine Filterkanne von der Firma Brita die einfachste Lösung. Diese kann den EC-Wert um 0,15 bis 0,3 senken. Bei EC-Werten über 0,7 kann nur eine Umkehrosmose-Anlage dabei helfen, die Salze aus dem Leitungswasser zu filtern.

 
Im Gegensatz zu Leitungswasser ist Regenwasser schon etwas besser zum Gießen geeignet, da es nahezu keine Salze enthält. Doch es enthält auch nahezu keine Mineralien. Problematisch wird dies beim Anmischen von Dünger, da die Dünger-Lösungen vom Salz- und Mineraliengehalt her auf Leitungswasser abgestimmt sind. Beim Gießen mit reinem Regenwasser entstehen deshalb oft Calcium- oder Magnesiummängel in der Pflanze. Eine häufige Lösung ist das Mischen von Leitungs- und Regenwasser, sodass man am Ende einen EC-Wert von 0,2 bis 0,4 herausbekommt. So erhält die Pflanze genug Mineralien und der Boden kann auch nicht versalzen. Wichtig dabei ist es, kaltes Wasser aus dem Hahn zu nehmen, da warmes Wasser in der Heizanlage mehr Mineralien aufnehmen und den EC-Wert dadurch erhöhen kann. Zusätzlich sollte das Leitungswasser vor dem Mischen und der Messung über Nacht in offenen Eimern „lüften“, sodass sich die unerwünschten Chloride verflüchtigen können. Die Eimer dürfen nicht aus Metall sein, da sonst Mineralien aus dem Metall in das Wasser diffundieren können.

 

...wir wollen aber an dieser Stelle natürlich nicht zu viel verraten, denn in unserem druckfrischen Magazin Highway 02/2017 findet man den vollständigen Artikel zur optimalen Bewässerung von Cannabis. Weiter geht es mit diesen Punkten:

 

  • die passende Gießmenge

  • Wassermangel

  • Überwässerung

  • Gieß-Häufigkeit

  • verschiedene Methoden des Gießens

  • Wasserverbrauch

  • Wasseraufnahme verschiedener Grow-Medien

 

Highway – Das Cannabismagazin ist für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

Weblink: Highway am Kiosk finden

Hört sich eigentlich ein wenig wie der halbgare Plot einer zukünftigen Seth-Rogen-Komödie an. Ist aber die Realität aus England: In einem Atom-Schutzbunker aus den 1980er-Jahren, der im Kalten Krieg in Wiltshire, England gebaut wurde, entdeckte die Polizei nun eine wirklich riesige Cannabisplantage.

 

Das Marihuana wurde in 20 Räumen, die alle innerhalb des Bunkers lagen angebaut. Jeder der 20 Räume enthielt etwa 200 Cannabispflanzen in verschiedenen Stadien. Betrieben wurde die Anlage jedenfalls von drei Vietnamesen, von denen zwei noch Teenager sind, einer vermutlich erst 15 Jahre alt.

 

Wie die Polizei berichtete, werden diese Cannabis-Erntehelfer als Opfer und nicht Verbrecher angesehen. „Niemand würde das hier freiwillig machen“, sagte einer der beteiligten Polizisten dem „Guardian“. Noch ist unklar, ob die Vietnamesen die alleinige Besetzung des Bunkers darstellen oder sich eventuell in Schichten mit anderen Personen abwechselten „durften“.

 

Es wurden drei Briten dingfest gemacht und wegen des Anbaus von Cannabis und Sklavenhaltung angezeigt. Die Vietnamesen wurden mit dem Versprechen, sie nicht weiter juristisch wegen dieser Angelegenheit zu behelligen, freigelassen.

 

„Das war Sklavenarbeit. Kein natürliches Licht, kein fließendes Wasser – es musste reingebracht werden. Das ist harte Knochenarbeit, nicht nur mit der Gießkanne rumlaufen. Keine frische Luft, nur der alles durchsetzende Geruch der Pflanzen, der alles einnimmt“, sagte ein Sprecher der britischen Polizei.

 

Die Nachricht erinnert an die Story aus Düsseldorf, wo ein 78-jähriger Mann mehrere Vietnamesen als Cannabis-Erntesklaven hielt (wir berichteten kürzlich).

 

Der Atom-Schutzbunker ist übrigens noch voll einsatzfähig und wurde 1985 für die Regierung gebaut. Daher musste die Polizei den richtigen Moment abwarten, bis die britischen Chefs der Plantage diese mit ihren Schlüsseln verließen, da ansonsten weder ein Eindringen und unter Umständen auch ein Rauskommen nicht möglich gewesen wäre.

Die ersten zarten Sonnenstrahlen bescheinen wieder Deutschland, Österreich und die Schweiz. Da juckt es den ein oder anderen Hobbygärtner bereits in den grünen Daumen. Auch wenn man sich noch ein paar Wochen gedulden muss, bis die Outdoor-Saison wieder startet, kann man bereits jetzt schon erste Vorbereitungen treffen – etwa die Erde für das Frühjahr vorbereiten. Unser Grow-Guru Mr. José zeigt in diesem Artikel, wie dies am besten gelingt.

Grow-Guru Mr. José

 

Der Frühling ist für jeden Gärtner eine schöne Zeit: es können endlich wieder neue und hoffnungsvolle Pflänzchen in den Gärten gesät und angepflanzt werden. Schauen wir uns nun an, wie dies am besten gelingt.

 

Zunächst einige grundlegende Aussagen darüber, wie es im Substrat aussehen sollte: Die Vorbereitung des Substrats muss sich von der genauen Art des Anbaus herleiten. Allgemein existieren beim Züchten in Erde drei Grundarten. Entweder wird in Blumentöpfen gezüchtet, auf einem bereits bearbeiteten Beet im Freien oder im Glashaus oder auf einem neuen, bisher nicht landwirtschaftlich bearbeiteten Platz. Wenn man sich entscheidet, in Blumentöpfen zu züchten, sollte man abwägen, ob es sich nicht vielleicht eher lohnt, das Substrat im Geschäft zu besorgen. Eine 50-Liter-Packung hochwertigen Substrats kostet nicht viel und entspricht perfekt den Bedürfnissen. Heute bekommt man leicht ein Substrat, das auf die Pflanzen zugeschnitten ist, die man züchten will, und noch dazu mit genügend Nährstoffen für die ersten Wachstumswochen angereichert ist. Wenn man keinen eigenen Kompost zur Verfügung hat oder nicht mehr als 100 Liter Substrat benötigt, lohnt sich der Einkauf einer fertigen Lösung garantiert.

 

Vorbereitung eines Substrats für Beet und Glashaus

Wenn man ein schon bearbeitetes Beet oder Glashaus zur Verfügung stehen hat, muss die Erde nur belebt, also aufgelockert und mit Nährstoffen angereichert werden. Optimal ist es, wenn man Kuh- oder Pferdemistdünger zur Hand hat. Für die Frühlingserde hat sich für mich Pferdemist bewährt. Den Mist wirft man einfach auf das Beet, nimmt einen Spaten und einen Rechen und arbeitet ihn gleichmäßig in die bereits vorhandene Erde ein. Diese Düngerart ist zu hundert Prozent organisch, billig und einfach. Wenn man keinen solchen frischen Dünger zur Verfügung hat, macht das auch nichts. In der Gärtnerei kann man ohne Probleme granulierten Kuh- und Pferdedünger kaufen, mit dem man sehr gut arbeiten kann und der außerdem nicht so sehr stinkt. Wenn man beim Auflockern des Bodens feststellt, dass dieser zu kompakt ist, kann man ihn durch Zugabe von Stroh und Sägemehl ein bisschen lockerer machen. Auch Perlit und Sand lassen sich benutzen, aber Stroh und Sägemehl zersetzen sich im Boden, sodass man für die nächste Saison wieder reine Erde hat, die verschiedensten Einsatzzwecken angepasst werden kann...

 

...wir wollen aber an dieser Stelle natürlich nicht zu viel verraten, denn in unserem druckfrischen Magazin Highway 02/2017 findet man den vollständigen Artikel über die beste Erde für den Outdoor-Anbau von Cannabis. Weiter geht es mit der besten Vorbereitung des Outdoor-Substrats, den Arbeitsschritten, wenn man einen neuen Grow-Platz anlegt und Tipps für extragroße Pflanzen. Highway – Das Cannabismagazin ist für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

 

Weblink: Highway am Kiosk finden