In Großbritannien sorgt gerade ein neues, zweiteiliges Doku-Format für Gesprächsstoff. Die Sendung mit dem vielsagenden Titel „High Society: Cannabis Café“ ist für Cannabisenthusiasten besonders interessant. Das Konzept besteht darin, Cannabisneulinge in einem Coffeeshop in Amsterdam ganz in Ruhe einen rauchen zu lassen und sie dabei mit der Kamera zu beobachten und ihre Gespräche und Erfahrungen aufzuzeichnen. Ein besonderes Schmankerl bietet gleich die erste Folge, die mit zwei ganz besonderen Teilnehmern aufwarten kann: Ronnie und Des, zwei ehemalige Drogenfahnder haben beschlossen, selbst einmal das „Teufelszeug“ auszuprobieren, wofür sie andere jahrelang verfolgen mussten. Während der eine der beiden sich sicher ist, das Marihuana niemals legalisiert werden darf, hat der andere, Des, einen etwas offeneren Ansatz, und ist erst einmal einfach gespannt darauf, wie sich der Rausch anfühlt. Schade, dass seine Neugier nicht belohnt wurde und auch die leichten Anflüge von Toleranz nicht lange anhielten.

 

Denn Des, man kann es leider nicht anders sagen, erleidet vor laufender Kamera einen klassichen Abscheißer, im englischsprachigen Raum und neudeutsch auch „Whitey“ genannt. Nach ein paar Zügen wird die Gesichtsafrbe merklich blasser, der Mann wird immer schweigsamer, bis er schließlich seinen Kopf auf der Tischplatte abstützt und sich übergibt. Ob das wohl dieses Karma ist, das nun, nach unzähligen Verhaftungen kleiner Kiffer, mit aller Kraft zurückschlägt? Oder liegt es doch einfach nur an der berühmt-berüchtigten Amsterdamer-Coffeeshop-Hecke, die schon weitaus erfahrenere Stoner in die Knie gezwungen hat (der Autor, weiß, wovon er redet)? Wie dem auch sei, nachdem sich der Rentner wieder einigermaßen gefangen hat, ist sein Urteil ebenso unvernünftig wie klar: „Niemandem sollte es erlaubt sein fünf Gramm von diesem Zeug zu kaufen“. Hier könnt ihr euch das Video in Ruhe anschauen und eurer Schadenfreude freien Lauf lassen.

Der Schmuggel verbotener Substanzen via Fernbus boomt. Keine Woche vergeht ohne eine entsprechende Meldung in den Lokalblättern. Diesmal fanden Stuttgarter Zollbeamte im Fernbus von Amsterdam nach München bei einer Kontrolle ein scheinbar herrenloses Gepäckstück, auf das der Spürhund angeschlagen hatte und das auf Nachfrage keinem der Fahrgäste gehörte. Schnell wurde klar, warum sich niemand zu dem Trolley bekennen wollte: im Inneren befanden sich sieben Kilogramm Marihuana und etwa 300 Gramm Kokain. Der unglückliche Schmuggler hatte versucht, den Geruch mit einigen Packungen reifen Käses zu übertünchen. Zeugenaussagen (und vielleicht auch der Käse) lenkten den Verdacht auf einen Mann aus den Niederlanden, der jedoch jede Beteiligung abstritt. Trotzdem wurde er wegen des Verdachts auf unerlaubte Einfuhr von Betäubungsmitteln festgenommen und vorerst in Untersuchungshaft gesteckt.

 

 

Nach zwei langen Monaten Wartezeit ist ab heute endlich die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin an allen (Bahnhofs-)Kiosken, Grow- und Headshops erhältlich. Für schlappe 2,60 Euro (2,99 Euro in Österreich, 4,20 Franken in der Schweiz oder 2,60 Euro als E-Paper, beispielsweise bei United Kiosk oder für Kindle bei Amazon) erhaltet ihr die volle Ladung Infos zu Cannabis, Legalisierung, Anbau indoor und outdoor und vieles mehr.

 

Titelstory Mehr ernten Fast alle Pflanzenliebhaber haben eines gemeinsam: sie sind auf der Suche nach Möglichkeiten, ihre Ernten in die Höhe zu treiben. Und das gilt besonders für Cannabis-Grower. In diesem Doppel-Feature lassen wir zwei Profis zu Wort kommen, die hilfreiche Tipps für größere und qualitativere Ernten liefern.

 

 

Reisebericht BarcelonaGroße Stadt in Europa mit vielen Shops, die alle Weed verticken, mit neun Buchstaben. Amsterdam? Ja, auch – aber seit einiger Zeit nun auch Barcelona. Doch wie läuft das da überhaupt mit dem Kiffen? Dr. Dope hat sich auf den Weg in die Hauptstadt Kataloniens gemacht und kann viel Positives berichten.

 

 

Reisebericht Amsterdam – Barcelona ist jedoch nicht um die Ecke. Daher haben wir zum Vergleich unseren Autoren Mr. Haze Amaze nach Amsterdam geschickt, wo er die Coffeeshop-Kette Boerejongens unter die Lupe genommen hat, die gleich mehrere Shops in der niederländischen Hauptstadt betreiben.

 

 

Grow-Report White Widow AutomaticDer Coffeeshop-Klassiker ist seit vielen Jahren ein Garant fürs Dichtwerden. Klar, dass neben unzähligen anderen Varianten auch eine selbstblühende Version angeboten wird (und das wiederum von vielen unterschiedlichen Samenbanken). Wir haben einen White-Widow-Automatic-Samen keimen lassen...

 

 

Gesellschaft High Society II – Auch die Stars und Sternchen aus Hollywood und dem Musik-Business greifen gerne mal auf und neben der Bühne zum Joint... wer könnte es ihnen verdenken? Wir jedenfalls nicht – Dr. Dope hat sich für Highway mit dem Thema der Promi-Potheads auseinandergesetzt... zweiter und letzter Teil.

 

 

Brettspiel-Test Dealer’s Cup Klar, wer hat noch nicht vom eigenen Coffeeshop geträumt? Aber auch der Traum vom eigenen Brettspiel ist weiter verbreitet, als man denkt. Mit Dealer’s Cup liegt nun ein solches in Eigenregie erstelltes Brettspiel vor, das sich ganz um das Anbauen, Kaufen und Verkaufen sowie Stehlen von (fiktivem) Cannabis dreht...

 

 

Gesellschaft Meinung eines besorgten Vaters – Unser Heimwerkerkönig Chuck Lore ist nicht nur in der Pflanzenaufzucht bewandert, sondern auch in der Kinderaufzucht. In seiner Funktion als Vater hat er einen offenen Brief an die Drogenbeauftragte der Bundesrepublik Deutschland verfasst, in dem er die Legalisierung von Cannabis fordert.

 

 

Weitere Artikel Kino-Tipp: Beach Bum + News: Einsatz von Drogensuchbienen? + Freiburger Ärzte verschreiben versehentlich abnormale THC-Dosis. + USA: Legalisierung 2021? + Goodies: Medican-Growschrank + Sortenportrait: AK-47 + uvm.

 

Du möchtest mehr Informationen über Cannabis und den Anbau von Cannabis? Wir können dir helfen: An jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk sowie Head- und Growshop kannst du die brandneue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin für lächerliche 2,60 Euro erwerben:

 

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Nach zwei langen Monaten Wartezeit ist ab heute endlich die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin an allen (Bahnhofs-)Kiosken, Grow- und Headshops erhältlich. Für schlappe 2,60 Euro (2,99 Euro in Österreich, 4,20 Franken in der Schweiz oder sogar nur 1,89 als E-Paper, beispielsweise bei United Kiosk oder für Kindle bei Amazon) erhaltet ihr die volle Ladung Infos zu Cannabis, Legalisierung, Anbau indoor und outdoor und vieles mehr.

 

Eine Auswahl der Artikel der aktuellen Ausgabe:

 

Titelstory Cannabis Trainieren: Power für die Pflanzen Super Cropping – SCROG – Branching – Mainlining – Topping – Fimming etc. Unser Grow-Experte Light Addict aus England zeigt verschiedene Wege auf, um Cannabispflanzen zu neuen Höhen (oder Tiefen – dann aber natürlich dennoch mit dem Ziel der Ertragsoptimierung) zu führen!

 

 

Gesellschaft Cannabis und Arbeit – Der Cannabispflanze wird unter anderem nachgesagt, dass sie ihre Konsumenten faul und arbeitsscheu mache. Doch wie sieht es in der Realität aus? Kommen Konsumenten überhaupt noch aus dem Bett oder sind sie von fortgeschrittener Aufschieberitis betroffen?

 

 

Coffeeshop Ibiza Amsterdam – Viele Leser haben uns geschrieben und um weitere Coffeeshop-Berichte gebeten. Daher haben wir erneut Dr. Dope auf den Weg geschickt, der dieses Mal den Shop „Ibiza“ in Amsterdam aufsuchte, um dessen Besitzer zu interviewen – und natürlich auch, um die dort angebotene Ware einmal genauer zu betrachten...

 

 

Grow-Report Royal Dwarf – Selbst ist der Mann! Für wen gilt dieser Spruch, wenn nicht für unseren Highways Do-it-yourself-Master Chuck Lore. Dieser zog eine einzelne Pflanze der Sorte Royal Dwarf Autoflowering auf und berichtet in diesem Artikel, ob sich das Unternehmen einigen Schwierigkeiten zum Trotz erfolgreich gestaltete.

 

 

High School Microdosing – In den USA, wo es bei einigen Leuten inzwischen bereits zum Alltag gehört, sich die Dabs gleich grammweise reinzuschaufeln, etabliert sich momentan ein Trend, der wohl eher das genaue Gegenteil des üblichen Größenwahns darstellt: es handelt sich um das Minimieren der konsumierten Mengen an THC – das Microdosing.

 

 

Story Auf der Flucht Eine Reise nach Amsterdam ist eigentlich eine schöne Sache, nicht aber unbedingt, wenn einen äußere Umstände dazu zwingen. Exilant Donald Denzler berichtet in dieser Ausgabe von seiner Hals über Kopf erfolgten Flucht aus Deutschland, deren erste Station die niederländische Hauptstadt war.

 

 

Growing Gefahr im Garten Teil 3: Fransenflügler – In dieser Episode werden wir über einen weiteren zunächst unscheinbaren Parasiten sprechen, der sich von Blättern ernährt, sich schnell vermehrt und der, wenn er nicht bekämpft wird, häufig den Wirt tötet. Dieser Parasit wird Fransenflügler genannt – alles zur Identifizierung und Bekämpfung.

 

 

Weitere Artikel Film: Leaves of Grass +++ Sortenportrait: Purple Moby Dick +++ Demos: Global Marijuana March 2016 +++ Recht: Zählt Cannabis als Vermögen? +++ High Five: Todesstrafe für Gras +++ und vieles mehr...

Amsterdam – die Hauptstadt der Niederlande zieht seit jeher Cannabisfreunde aus aller Welt in ihren Bann und in ihre einzigartigen Coffeeshops. Ganz stressfrei aus verschiedenen Sorten wählen und unbehelligt in angenehmer Atmosphäre mit Gleichgesinnten konsumieren – das lockt natürlich nicht nur den Otto-Normal-Kiffer, sondern auch die Stars und Sternchen dieser Welt.

 

So unter anderem auch MMA-Star und Mediensau Conor McGregor, der vor Kurzem dem Coffeshop Prix d'Ami einen Besuch abstattete. Es wurde zwar nicht kolportiert, ob und was der Kampfsportler dort möglicherweise gekauft oder genossen hat, sein verträumter Blick zur Menükarte lädt aber mindestens zu Spekulationen ein.

 

Eine Doping-Strafe hat McGregor von der UFC so oder so nicht zu befürchten: der Verband lockerte seine Regeln hinsichtlich des Cannabiskonsums, mit dem Ergebnis, dass den Athleten außerhalb der Wettkämpfe der Konsum von THC- und CBD-haltigen Genussmitteln gestattet wird.

Das „Dabbing“ erfreut sich immer größerer Beliebtheit, insbesondere in den USA, wo der Trend seinen Anfang fand. Begriffe wie Dab, Torch, Nail und viele andere verwirren jedoch jeden unwissenden Konsumenten und dabei ist dies nur ein Bruchteil des Fachchinesisch. Die wichtigsten Begriffe und Informationen liefert daher an dieser Stelle Mr. Haze Amaze, der für seine Recherche zum Thema Dabbing bei den Experten des niederländischen Extraktionsteams Ambrosia Extracts genauer nachgefragt hat.

 

Im Folgenden erhaltet ihr einen Einblick in die Titelstory der gerade frisch erschienenen Ausgabe 05/2017 von Highway – Das Cannabismagazin:

 

Bevor es losgeht, eine kurze Erklärung vorab, damit auch jeder folgen kann: Was ist Dabbing? Ganz grob gesagt, ist es eine spezielle Art, ein Cannabisextrakt zu konsumieren. Dazu wird ein Dab auf einem vorher erhitzen Nail platziert, der auf einer sogenannten Rig thront. Der entstehende Rauch wird inhaliert. Ein Dab (englisch: Klecks oder Tupfen) ist sozusagen eine Portion des Extrakts. Leider kann man da keine pauschale Größenangabe machen. Normalerweise hat ein Dab etwa die Größe einer Erbse, doch die Amerikaner neigen oftmals zur Übertreibung, indem sie die Extrakte fast schon löffelweise auf ihre Nails schmieren. Ein Nail (englisch: Nagel) ist ein Aufsatz für Bongs, üblicherweise mit einem „weiblichen“ Stecker ausgestattet, der auf das „männliche“ Gegenstück der Bong gesetzt wird. Allerdings gibt es hier auch Ausnahmen, manche Nails können auch in das Loch der Bong gesteckt werden. Diese Variante ist die günstigere und passt auch wesentlich besser zum eigentlichen Namen, da sie wie ein dicker Nagel mit einer kleinen Pfanne oben drauf aussieht. Des Weiteren gibt es auch noch sogenannte Swings, also Schaukeln, und Bangers, aber das würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Ein Nail besteht aus Keramik, Borosilikatglas oder Titan, wobei letzteres am beliebtesten ist. Alle drei Materialien vertragen sehr hohe Temperaturen, was uns direkt zum nächsten Punkt mitsamt der Torch bringt. Eine Torch ist nichts anderes als ein kleiner Bunsenbrenner, wie er auch zum Flambieren oder für Crème brûlée verwendet wird. Mit dieser Torch wird der Nail erhitzt, bis er leicht zu glühen beginnt, denn das Extrakt soll dann auf diesem heißen Nagel platziert werden, um zu verdampfen. Ist der Nagel also erhitzt, wird das Extrakt mittels eines Dabbers, einem Dabbing-Tool, das ein wenig an ein Gerät eines Zahnarztes erinnert, aufgenommen und auf den glühenden Nagel gepackt. Daraufhin beginnt das Extrakt augenblicklich zu verdampfen und einen dichten weißen Rauch zu erzeugen, zeitgleich wird an der Rig gezogen. Eine Rig ist eine Bong mit dem benötigten, oben genannten „männlichen“ Schliff. Meistens sind Rigs etwas kleiner als normale Bongs. Das hat den Grund, dass das Extrakt nach dem Erhitzen und Verdampfen durch die Wasserkühlung der Bong wieder kondensiert. Das bedeutet also, je größer die Rig, desto mehr Extrakt wird auf dem Weg durch das Glaslabyrinth zurückbleiben und als schmieriger Rückstand in der Rig kleben bleiben.

 

Kreationen von Ambrosia Extracts

 

Um dem Ganzen noch etwas weiter auf den Grund zu gehen, habe ich mich mit Godsnectar420 (so sein Instagram-Nickname) von Ambrosia Extracts getroffen. Die Mitglieder der Gruppe Ambrosia Extracts stellen nun seit einigen Jahren dabbares Material – BHO – selbst her und haben bereits viel Wissen zu diesem Thema gesammelt. Ich sitze gerade noch im Amsterdamer Coffeeshop 1eHulp in der Marnixstraat und unterhalte mich mit ein paar Einheimischen darüber, welcher Coffeeshop denn nun der beste ist, da bekomme ich eine Nachricht, dass Godsnectar420 auch schon dort sitzt und auf mich wartet. Da die Jungs gerne anonym bleiben möchten, ist es natürlich schier unmöglich, ihn zu erkennen. Nach einem kurzen Hin und Her finden wir uns doch und setzen uns in den unteren Teil des Coffeeshops. Godsnectar420 ist ein gewöhnlicher junger Mann in Hip-Hop-Klamotten. Wir kommen direkt ins Gespräch über Dabs und Cannabis, während wir einen Joint rauchen. Er fragt mich, ob ich schon häufiger gedabbt habt, was ich verneinen muss, da ich bisher nur einmal auf einer Dabbing-Veranstaltung, der Dab-A-Doo, war. Für das Interview wechseln wir den Standort, da die Musik etwas stört. In einer kleinen Bar angekommen, setzen wir uns nach draußen. Als erstes möchte ich direkt von ihm wissen, was denn BHO jetzt eigentlich genau ist. „BHO ist eine Abkürzung für Butan Honey Oil. Es ist ein Produkt, das durch die Extraktion von THC mittels Butangas gewonnen wird. Theoretisch kann man sagen, dass es eines der reinsten und stärksten Extrakte in Bezug auf die Potenz ist, da durch die Butanextraktion nur die Cannabinoide von der Pflanze gelöst werden. Bei einer ordentlichen Extraktion geht die Masse des im Extrakt enthaltenen pflanzlichen Materials gegen null.“ Er holt einige kleine beschriftete Gläschen aus einer Tasche und stellt sie vor mich hin: „Mach sie ruhig mal auf und riech dran.“

 

In den Gläschen kleben gelbliche Klumpen, die mich rein äußerlich ein wenig an einen Schwamm erinnern, denn Öl ist es nicht, sondern es hat eine eher solide Form. „Butan Honey Oil ist ja auch sozusagen die Vorstufe. Direkt nach der Extraktion ist es noch flüssig, da das Butan ja auch in flüssiger Form durch das Cannabis geleitet wird. Danach ist die wichtigste Aufgabe, so viel Butan wie möglich aus dem Extrakt zu entfernen, denn niemand hat Lust auf ein brennendes, gesundheitsschädliches Extrakt.” Das Entfernen des Butans geschieht durch das sogenannte „Purging“ beziehungsweise Reinigen, auf das wir gleich noch zu sprechen kommen werden. Der Geruch ist jedenfalls unglaublich penetrant, aber zugleich auch frisch, zitronig und süßlich – einfach umwerfend. „Bei der Butangas-Extraktion gehen durch die extreme Kälte auch keine Terpene verloren, die für Geruch und Geschmack zuständig sind”, erklärt mir Godsnectar420 lächelnd, als er den begeisterten Ausdruck auf meinem Gesicht sieht. Schnell drehe ich die Döschen zu und gebe sie ihrem Besitzer zurück, der nun merklich seine Stimme senkt: „Man muss leider immer noch sehr vorsichtig sein, es ist schließlich illegal.“ Er verstaut die Behälter wieder in seiner Tasche und ich schaue ihn verwundert an. Illegal? Aber das ist doch auch nur Cannabis. „Das stimmt zwar, aber aufgrund der Konzentration wird es hier in den Niederlanden offiziell als harte Droge eingestuft. Es gibt aber auch noch andere Gründe dafür. Einer davon ist beispielsweise die Gefahr bei der Herstellung. Du machst nur einen unüberlegten Schritt, etwa dir eine Kippe oder einen Joint während der Extraktion anzuzünden, und schon reißt es dir die Hauswand weg. Butan ist schließlich ein sehr reaktives Gas, leicht entzündlich und hochexplosiv. Wäre es legal, gäbe es sicher mehr Leute, die versuchen würden, BHO herzustellen – und das steigert die Wahrscheinlichkeit für solche Unfälle. Zudem habe ich die Vermutung, dass die Niederlande sich nicht mehr als Mekka für Cannabis sehen wollen. Die Legalisierung von starken Extrakten wie BHO hätte zur Folge, dass noch mehr Leute in die Niederlande kommen würden, einfach nur, um hochprozentige Cannabisextrakte zu kaufen.“...

 

...an dieser Stelle müssen wir leider abbrechen, aber keine Sorge: den vollständigen Artikel, den Begleitartikel zur Rosin-Technologie sowie viele weitere Inhalte und News rund ums Kiffen und den Cannabisanbau findet ihr in der aktuellen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin:

 

 

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