Der Weed-Strain, den wir heute betrachten, lässt vom Namen her schon einmal Gutes erahnen: Haoma heißt die Kreation aus dem Hause der kanadischen Seedbank House of the Great Gardener. Haoma ist ein anderes Wort für „Soma“ – Rauschtrank der Götter aus den indischen Veden. Der Soma-Kult in Indien und Persien ist inzwischen ausgestorben, nicht aber die Vorliebe der Menschen für den Rausch.

 

 

Diese kanadische Kreuzung vereint Mendocino Purps und die klassische Afghani-Indica, die bei House of the Great Gardener unter dem Namen GG1 läuft. Im Ergebnis haben wir mit Haoma eine 70-prozentige Indica vorliegen, die kleine, aber dichte und schwere Blüten hervorbringt. Die Wirkung ist entsprechend beruhigend und entspannend und wird nicht nur für den bereits im Namen enthaltenen Rausch genutzt, sondern auch zur Linderung diverser Beschwerden wie Schmerzen und Spastiken.

 

 

Getestet haben die Sorte nämlich die Mitglieder des Medical Cannabis Clubs der Züchter von House of the Great Gardener. Diesen wurden die besten Phänotypen der Haoma-Experimente gegeben, damit sie ihre Favoriten auswählen konnten. Die Sorte blüht sehr schnell und lässt sich auch von Neulingen gut anbauen. Der CBD-Gehalt ist bei Haoma deutlich unter einem Prozent gehalten und damit sehr niedrig. Samen sind feminisiert oder regulär erhältlich.

Trainwreck ist eine Sorte, die unglaublich populär ist. Weit über ein Dutzend Samenbanken haben eine Sorte mit diesem Namen im Programm, dazu kommen unendliche Varianten wie etwa The Wreck, Train Dog, White Trainwreck, Purple Trainwreck, Blue Trainwreck, Wreckage, MK-Ultrawreck, Pineapple Trainwreck, Blackberry Trainwreck, Ice Wreck, Ultimate Trainwreck und viele weitere.

 

Trainwreck (feminisiert)

 

Wir haben uns Trainwreck von der niederländischen Samenbank Green House Seeds angeschaut: In diesem Fall ist der Hybrid mit 60 zu 40 leicht indica-dominant, bei anderen Samenbanken kann das Verhältnis auch schon einmal andersherum aussehen. Klassische mexikanische und thailändische Sativas wurden hier mit einer Afghani vereint. Erntezeit ist draußen Anfang Oktober, im Inneren kann man sich auf neun Wochen Blütezeit einrichten.

 

Der Name wurde nicht einfach so gewählt: die ersten Minuten nach dem Rauchen fühlt man sich noch fit und inspiriert, doch schon wenige Minuten später fragt man sich, welcher Zug einen da denn über den Haufen gefahren hat. Dieser Strain ist gegen sehr viele Beschwerden einsetzbar, die grundsätzlich mit der richtigen Sorte Gras gut angegangen werden können. Der CBD-Gehalt tendiert allerdings gegen null, hier wartet die volle Ladung THC auf den Patienten oder Freizeitnutzer.

Sensi Seeds kreuzte für diesen Strain die klassische Skunk #1 mit dem Afghani-Strain, ebenfalls Elternpflanze der Skunk #1 selbst. Nicht nur der Geruch ist für Skunk typisch heftig, auch die Wirkung dieser Sorte kann so bezeichnet werden. Sensi Seeds wirbt damit, dass Super Skunk eine der ganz wenigen Sorten ist, für die für das Rauchen eventuell mehr Erfahrung benötigt wird als für den Anbau. Die Blütezeit beträgt bis zu 50 Tage. In der Regel wird Super Skunk indoor angebaut. Samen sind auch in einer feminisierten Variante erhältlich.

 

 Super Skunk-Pflanzen